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	<title>Blick TV | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 Feb 2022 10:19:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>So fällt die Bilanz von Blick TV aus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/19/so-faellt-die-bilanz-von-blick-tv-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2022 10:19:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blick TV feiert den zweijährigen Geburtstag. Die Bilanz fällt gemischt aus. Zwar hat Blick TV seit dem Start viele Zuschauer gewonnen. Der Sender hat dabei vor allem von der Pandemie und dem damit verbundenen gesteigerten Informationsbedürfnis profitiert. Es zeigt sich aber auch, dass das Konzept eines Live-News-Senders nur bedingt aufgeht. Viele Sendungen wurden daher bereits <a href="https://www.srf.ch/play/tv/srf-news/video/so-faellt-die-bilanz-des-websenders-aus?urn=urn:srf:video:b991bccb-068c-4ddc-b5db-a473327a583a">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Blick TV feiert den zweijährigen Geburtstag. Die Bilanz fällt gemischt aus. Zwar hat Blick TV seit dem Start viele Zuschauer gewonnen. Der Sender hat dabei vor allem von der Pandemie und dem damit verbundenen gesteigerten Informationsbedürfnis profitiert. Es zeigt sich aber auch, dass das Konzept eines Live-News-Senders nur bedingt aufgeht. Viele Sendungen wurden daher bereits wieder gestrichen. Wie sich Blick TV weiterentwickelt, lässt sich nur schwer abschätzen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/19/so-faellt-die-bilanz-von-blick-tv-aus/">So fällt die Bilanz von Blick TV aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Sandro Inguscio: «Mir ist Authentizität extrem wichtig»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/14/sandro-inguscio-mir-ist-authentizitaet-extrem-wichtig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Oct 2021 12:32:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 100 Tagen ist Sandro Inguscio nun Chefredaktor von Blick.ch und Blick TV. In seinem ersten grossen Interview verrät er exklusiv Nutzungszahlen des digitalen Fernsehens. Ausserdem spricht der 35-Jährige über die neue Strategie, Storys in 360 Grad – und Steffi Buchli.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 100 Tagen ist Sandro Inguscio nun Chefredaktor von Blick.ch und Blick TV. In seinem ersten grossen Interview verrät er exklusiv Nutzungszahlen des digitalen Fernsehens. Ausserdem spricht der 35-Jährige über die neue Strategie, Storys in 360 Grad – und Steffi Buchli.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/14/sandro-inguscio-mir-ist-authentizitaet-extrem-wichtig/">Sandro Inguscio: «Mir ist Authentizität extrem wichtig»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Blick TV, SRG, TX Group</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/27/blick-tv-srg-tamedia/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 09:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
		<category><![CDATA[Play Suisse]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia Papers]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Blick TV kann undercover Die Ankündigung machte neugierig, weckte aber auch Skepsis: Blick TV packt in einer «Undercover»-Serie das schärfste Mittel der journalistischen Recherche aus und will mithilfe der versteckten Kamera Missstände in der Reinigungsbranche aufzeigen, dreckige Deals offenlegen. Hat man das nicht schon zig mal gesehen und gelesen? Ob beim Kassensturz, <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/27/blick-tv-srg-tamedia/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-86334" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210227b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210227b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210227b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210227b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210227b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Blick TV kann undercover</h3>
<p>Die Ankündigung machte neugierig, weckte aber auch Skepsis: Blick TV packt in einer <a href="https://www.blick.ch/dossiers/blick-tv-undercover-id16342804/" target="_blank" rel="noopener">«Undercover»-Serie</a> das schärfste Mittel der journalistischen Recherche aus und will mithilfe der versteckten Kamera Missstände in der Reinigungsbranche aufzeigen, dreckige Deals offenlegen. Hat man das nicht schon zig mal gesehen und gelesen? Ob beim Kassensturz, im K-Tipp, Beobachter oder wo auch immer.</p>
<p>Die Befürchtung erweist sich als unberechtigt. So lange ein Missstand besteht, gibt es kein Zuviel an Berichterstattung. Und auch die Vorbehalte zum Einsatz der versteckten Kamera sind unbegründet: Blick TV setzt sie sehr zurückhaltend ein. Die gefilmten Personen wurden stark verfremdet, ihre Stimmen nachgesprochen. Reporterin Selina Berner schafft es in den nur vier Minuten langen Episoden, kurz und kompakt einen Aspekt der Misere im Putzwesen auf den Punkt zu bringen.</p>
<p>Ob es um Schwarzarbeit, sexuelle Belästigung oder die Situation von Sans-papiers geht – Reporterin Selina Berner findet überall einen passenden Zugang zum Thema, sowie kompetente Gesprächspartnerinnen. Wenn Boulevard heisst, nah dran zu sein, und ohne Umschweife den Finger auf den wundern Punkt zu halten, dann ist die «Undercover»-Serie von Blick TV Boulevard-Fernsehen nach Lehrbuch.</p>
<h3>The Bad – 90 Jahre SRG: «Play Suisse» als Sinnbild</h3>
<p>Wenn es eigentlich nichts zu feiern gibt, greift man nach jedem Strohhalm, der etwas festliche Stimmung verspricht. Das kann auch bloss ein <a href="https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/die-srg-feiert-ihr-90-jahr-jubilaeum" target="_blank" rel="noopener">90. Geburtstag</a> sein, wie ihn die SRG dieser Tage feiert. Tatsächlich herrscht aber alles andere als Festlaune bei der SRG, und insbesondere bei deren Personal angesichts von Abbau, Umbau und ungewisser Zukunft.</p>
<p>Immerhin verbreitet die Unternehmensspitze keine falsche Euphorie. Im <a href="https://youtu.be/MT41ALBJedk" target="_blank" rel="noopener">internen Geburtstagstalk</a> wirkten die Herren Cina und Marchand nicht eben wie die Repräsentanten einer rüstigen Jubilarin. Generaldirektor Gilles Marchand versuchte mit einem Werbespot für sein Lieblingsprojekt einen positiven Akzent zu setzen angesichts der getrübten Grosswetterlage. Er sei besonders stolz auf «Play Suisse». Die neue Videoplattform mit den besten Produktionen aus allen Landesteilen «schlägt Brücken zwischen den Regionen und fördert den nationalen Zusammenhalt», so Marchand. Ausserdem nutze die Plattform die «neueste Technologie im Dienste der Öffentlichkeit». Genauso gut könnte man «Play Suisse» als Sinnbild für die Krise der SRG verstehen: gut gemeint statt gut gemacht, träge und langsam, lückenhaftes Angebot, Einwegkommunikation statt Dialog.</p>
<h3>The Ugly – TX Group bestätigt «Tamedia Papers»</h3>
<p>Es war noch nie eine Stärke von Medienhäusern mit journalistischer Kritik umzugehen. Tamedia und ihr Mutterhaus TX Group bilden da keine Ausnahme. Während eines halben Jahres gingen «Heidi.News» und «Republik» allen Facetten von TX Group/Tamedia nach. Für die Recherche-Serie <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/22/tamedia-papers/">«Tamedia Papers»</a> beleuchteten sie Geschichte und Gegenwart des grössten privaten Medienunternehmens kritisch.</p>
<p>Wie es sich gehört, boten die Journalisten die Möglichkeit zur Stellungnahme. Doch die Manager, allen voran Präsident und CEO Pietro Supino, zogen es vor, <a href="https://www.heidi.news/explorations/tamedia-papers/32-questions-a-pietro-supino" target="_blank" rel="noopener">die Fragen</a> nicht zu beantworten. Erst nach erfolgter Publikation der zwölfteiligen Serie reagierte die TX Group/Tamedia-Chefetage mit einer <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/reponse_tx.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">pauschalen Erklärung</a>, die nun in der <a href="https://shop.heidi.news/product/tamedia-papers" target="_blank" rel="noopener">gedruckten Ausgabe</a> der «Tamedia Papers» nachzulesen ist. Das Schreiben, unterzeichnet vom Top-Management, ging zuerst an die Belegschaft des Konzerns.</p>
<p>Es bemängelt pauschal die fehlende Professionalität der Recherche von «Heidi.News» und Republik. Gleichzeitig werden die journalistischen Standards im eigenen Unternehmen in den höchsten Tönen gelobt. Es mag ein wohlüberlegter Schachzug sein, erst jetzt öffentlich und nicht zeitnah auf die Rechercheanfragen zu reagieren. Gleichzeitig bestätigt das Vorgehen aber das wenig vorteilhafte Bild, das die «Tamedia Papers» zeichnen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/27/blick-tv-srg-tamedia/">Blick TV, SRG, TX Group</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Kultz, Blick TV, Nebelspalter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/20/kultz-blick-tv-nebelspalter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Feb 2021 09:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
		<category><![CDATA[Kultz]]></category>
		<category><![CDATA[Nebelspalter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – «Kultz» will den Kuchen sprengen Der Frühling bringt 2021 gleich zwei Medien, die Journalismus mit Satire verbinden. Das sympathischere ist die Neugründung «Kultz». Ein Onlinemagazin, das von Luzern aus die Zentralschweizer Kulturlandschaft beleuchtet. «Uns interessiert nicht nur Spartenkultur, sondern auch Traditionelles und Kommerz», sagt Co-Redaktionsleiterin Jana Avanzini. «Wir wollen den Kuchen sprengen.» <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/20/kultz-blick-tv-nebelspalter/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210220b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-86194" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210220b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210220b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210220b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Good-Bad-Ugly-20210220b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – «Kultz» will den Kuchen sprengen</h3>
<p>Der Frühling bringt 2021 gleich zwei Medien, die Journalismus mit Satire verbinden. Das sympathischere ist die Neugründung <a href="https://kultz.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Kultz»</a>. Ein Onlinemagazin, das von Luzern aus die Zentralschweizer Kulturlandschaft beleuchtet. «Uns interessiert nicht nur Spartenkultur, sondern auch Traditionelles und Kommerz», sagt Co-Redaktionsleiterin Jana Avanzini. «Wir wollen den Kuchen sprengen.»</p>
<p>Diese Woche wurde bekannt, dass das Team komplett und die Finanzierung gesichert ist. Gut 34&#8217;000 Franken kamen im Crowdfunding zusammen; Stiftungen und öffentliche Hand leisteten Anschubfinanzierung. Langfristig will «Kultz» mit Mitgliedschaften à 50 Franken pro Jahr überleben.</p>
<p>Während die Zentralschweiz zuvor ohnehin satirisches Brachland war, darbt auch der Journalismus. Aus Luzern und Zug berichtet neben den CH-Media-Kopfblättern das Online-Portal «Zentralplus». Doch dieses versteckt seine wenigen Beiträge zu Kultur-Themen zwischen Eishockeyberichten im Ressort <a href="https://www.zentralplus.ch/freizeit/" rel="noopener" target="_blank">«Freizeit»</a>.</p>
<p>Bei «Kultz» sollen auch Ob- und Nidwalden, Uri, Schwyz und die ländlichen Regionen in Luzern Raum bekommen. «Es ist traurig, was den Zentralschweizer Medien passiert ist», sagt Avanzini. In Nidwalden, wo sie aufgewachsen ist, sei es besonders schlimm. «Wenn nur ein meist unkritisches Blatt bleibt, wird der Diskurs eindimensional. Den Leuten fehlt das. Sie bekommen dann bei jeder kritischen Frage einen halben Herzinfarkt.» Das gelte nicht nur für die Kulturberichterstattung. Aber dort tritt «Kultz» nun an.</p>
<h3>The Bad – Ringiers Interesse spielt «keinen Rugel»</h3>
<p>Die Sendung «Blick-Abstimmungs-Kampf» ist das Pendant zur SRF «Arena» bei «Blick TV». Moderator Jonas Projer heizt dort gerne die Stimmung an, mässigt seine Gäste nur scheinbar, um dann selbst noch einen draufzusetzen. Was für den Diskurs kaum konstruktiv ist, bekommt in der aktuellen <a href="https://www.blick.ch/politik/blick-abstimmungs-kampf-um-die-e-id-wer-holt-sich-das-inserat-id16352244.html" rel="noopener" target="_blank">Sendung zum E-ID-Gesetz</a>, das in Ringiers kommerziellem Interesse ist, einen zusätzlichen Beigeschmack.</p>
<p>Zu Beginn sagt Projer zwar, die Interessen des Verlags spielten «auf der Redaktion keinen Rugel». Aber er wirkt trotzdem weniger wie ein Moderator als ein Pressesprecher des Ringier-CEO. «Sie schaden den Schweizer Firmen, die endlich vorwärtsmachen wollen mit der Digitalisierung», wirft Projer dem E-ID-Kritiker Jörg Mäder vor. «Ou, ou, ou Herr Noser – jetzt hat er mich fast ein wenig überzeugt», leitet er später zum Befürworter über.</p>
<p>Projer weilt in den Ferien und will deshalb nicht selbst Stellung nehmen. Die «Blick»-Gruppe berichte über die E-ID-Abstimmung ebenso unabhängig, wie sie es «in ihrer redaktionellen Berichterstattung generell tut», heisst es bei der Medienstelle. Projers Sendung sei dafür «der beste Beweis»: Ein Befürworter und ein Gegner erhalten je sieben Minuten Redezeit.</p>
<p>Die polarisierende Moderation ist nicht der entscheidende Grund, weshalb der «Blick Abstimmungskampf» Klicks bringt: In jeder Sendung wird per Onlineabstimmung ein Zeitungsinserat verlost. Die beiden politischen Lager teilen den Link eifrig. Die E-ID-Gegner*innen entschieden das Voting für sich. Darum fand sich im «Blick» vom Freitag deren Inserat.</p>
<p>Auf der Folgeseite stand ein <a href="https://www.blick.ch/politik/bundesraetin-karin-keller-sutter-im-grossen-interview-zur-e-id-das-was-die-gegner-wollen-ist-gescheitert-id16356617.html" rel="noopener" target="_blank">8000-Zeichen-Interview</a>, in dem Bundesrätin Karin Keller-Sutter für die E-ID weibelte und auf Blick.ch findet sich am Freitagmorgen ein <a href="https://www.blick.ch/digital/erfolgreiche-zusammenarbeit-e-id-gesetz-ein-modell-fuer-die-zukunft-id16340255.html" rel="noopener" target="_blank">Native-Ad für das E-ID-Gesetz</a> prominent auf der Startseite. Vor ein paar Wochen ist auch <a href="https://www.blick.ch/politik/patientenschuetzerin-susanne-hochueli-warnt-vor-privater-e-id-ungesunde-machtballung-id16310414.html" rel="noopener" target="_blank">ein kritischer Artikel</a> zur E-ID im «Blick» erschienen. </p>
<h3>The Ugly – Massnahmengegner in Schlüsselpositionen</h3>
<p>Das andere Medium, das ab diesem Frühjahr Satire und Journalismus verbinden will, ist Markus Somms «Nebelspalter». Wie man jetzt weiss, sitzen dort Kritiker der Corona-Massnahmen in Schlüsselpositionen. Somm selbst äusserte im Januar in Reto Brennwalds Talk-Sendung auf «Presse-TV» sein «Gefühl», die Krankheit werde «im April bald einmal einfach weggehen». Wegen der Impfrate und der Immunität.</p>
<p>Am Dienstag machte Brennwald öffentlich, dass er künftig einen wöchentlichen <a href="https://www.persoenlich.com/medien/reto-brennwald-bekommt-eigene-talkshow" rel="noopener" target="_blank">Talk auf nebelspalter.ch</a> moderiert. Brennwalds Haltung ist bekannt. Die Selbstbezeichnung des Moderators lautet «ein Journalist, der Corona-Skeptikern Raum gewährt».</p>
<p>Seit Donnerstag weiss man auch, dass der langjährige «Nebelspalter»-Chefredaktor Marco Ratschiller – anders als angekündigt – seine Position als Leiter der gedruckten Ausgabe abgibt, sobald Somm startet. Seine Position übernimmt der Satiriker und bisherige «Nebelspalter»-Produzent Ralph Weibel.</p>
<p>Weibel fantasiert in einem seiner <a href="https://www.nebelspalter.ch/artikel/2021/01/29/auf-zum-kollektiven-selbstmord!.html" rel="noopener" target="_blank">neusten Beiträge</a> darüber, wie man im zehnten Jahr der Pandemie feststellen werde, dass man sich mit den Corona-Massnahmen «aus Angst vor dem Sterben, zum kollektiven Selbstmord entschlossen» habe. Die Frage, ob Corona-Tote im Risikogruppenalter «schlimm oder nicht schlimm» seien, habe die Gesellschaft gespalten. «Für die einen durfte sie überhaupt nicht gestellt werden, die anderen wurden als Coronalügner verunglimpft.» Das gibt einen Vorgeschmack, welche Satire bald in den Wartezimmern dieses Landes aufliegt. Wie hingegen der künftige «Nebelspalter»-Bundeshauskorrespondent Serkan Abrecht zum Umgang mit der Pandemie steht, ist nicht bekannt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/20/kultz-blick-tv-nebelspalter/">Kultz, Blick TV, Nebelspalter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Regula Bührer Fecker, Jonas Projer, Marco Boselli (korrigiert)</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/30/regula-buehrer-fecker-jonas-projer-marco-boselli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2021 09:30:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Korrigendum zur «Ugly»-Meldung am Ende der Kolumne. The Good – Ringiers Equality-Initiative wirkt Seit 2019 gibt es bei Ringier die Initiative «Equal Voice». Ab dem 1. Februar sitzt neu Regula Bührer Fecker, mehrfache Werberin des Jahres, im Beirat der Initiative. Fecker hat das Buch #Frauenarbeit veröffentlicht und unterstützt mit der gleichnamigen Plattform junge Frauen bei <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/30/regula-buehrer-fecker-jonas-projer-marco-boselli/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/30/regula-buehrer-fecker-jonas-projer-marco-boselli/">Regula Bührer Fecker, Jonas Projer, Marco Boselli (korrigiert)</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="#Update">Korrigendum</a> zur «Ugly»-Meldung am Ende der Kolumne.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-85482" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210130b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210130b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210130b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210130b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210130b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Ringiers Equality-Initiative wirkt</h3>
<p>Seit 2019 gibt es bei Ringier die Initiative «Equal Voice». Ab dem 1. Februar sitzt neu <a href="https://www.ringier.ch/de/medienmitteilungen/ausbau-des-advisory-boards-der-equalvoice-initiative-regula-buehrer-fecker-neu" target="_blank" rel="noopener">Regula Bührer Fecker</a>, mehrfache Werberin des Jahres, im Beirat der Initiative. Fecker hat das Buch #Frauenarbeit veröffentlicht und unterstützt mit der gleichnamigen Plattform junge Frauen bei der Karriereplanung.</p>
<p>Aber was kann «Equal Voice» wirklich bewegen? Das gesetzte Ziel der Initiative: Frauen in der Medienberichterstattung sichtbarer machen. Dazu misst Ringier regelmässig den Fortschritt des Projekts. Zuletzt wurden im Oktober 2020 Ergebnisse veröffentlicht für die Periode seit 2018. So vergrösserte die «Handelszeitung» den Frauenanteil in ihrer Berichterstattung von 17 auf 24 Prozent, der «Blick» hingegen konnte in gleicher Zeit gerade einmal eineinhalb Prozentpunkt zulegen von 28.5 auf 30 Prozent.</p>
<p>Wichtig sei aber vor allem die Sensibilisierung für das Thema Sichtbarkeit von Frauen in den Medien, sagt Ringier-Kommunikationschefin Johanna Walser: «Das Thema wird intern – auch durchaus kontrovers – diskutiert, aber das Umdenken findet definitiv statt. Viele Titel haben die Thematik als festen Bestandteil in den Redaktionssitzungen eingeräumt, es gibt heute eine Expertinnenliste mit über 200 Namen – damit man eben nicht immer den gleichen Dr. Müller zum Coronavirus befragt». Die Segel sind gesetzt, es bleibt zu hoffen, dass die systemischen Veränderungen noch weiter reichen werden, denn Sichtbarkeit alleine reicht nicht. Wir wollen auch nicht mehr <a href="https://www.google.com/search?q=familiendrama+site%3Ablick.ch&amp;oq=familiendrama+site%3Ablick.ch&amp;aqs=chrome..69i57.6579j1j1&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8" target="_blank" rel="noopener">«Familiendrama»</a> lesen, wenn es um einen Frauenmord geht.</p>
<h3>The Bad – Krisenmanagement Methode Projer</h3>
<p>Dass mittlerweile auch «Blick TV» mit <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/26/clubhouse-jetzt-mal-alle-zuhoeren/">«Clubhouse»</a> experimentiert, darüber haben wir bereits letzte Woche berichtet. Am letzten Sonntag moderierte Jonas Projer eine Talkrunde auf der angesagten Audio-Plattform mit FDP Nationalrätin Petra Gössi, CVP-Nationalrat Martin Candinas, SVP-Kantonsrat Claudio Schmid – und eigentlich auch mit SP-Nationalrätin Jacqueline Badran.</p>
<p>Die liess jedoch auf Twitter verlauten: <a href="https://twitter.com/JayBadran/status/1353094376411582464" target="_blank" rel="noopener">«If he’s in, I’m out»</a>, ist er dabei, bin ich weg. Schmid, der auf Twitter gerne mal von «Sexhooligans» schreibt, wenn er eigentlich Menschen ohne Schweizer Pass meint, oder verbreitet, dass Tuberkulose von Migranten in die Schweiz gebracht wird, wurde vor kurzem auf Twitter <a href="https://www.persoenlich.com/digital/konten-von-svp-kantonsrat-gesperrt" target="_blank" rel="noopener">gesperrt</a> – weil er mehrere Konten hatte und das laut Richtlinien nicht erlaubt ist.</p>
<p>Auch er dürfe «reden, auch wenn er Ihnen nichts sagt», verteidigte <a href="https://twitter.com/jonasprojer/status/1353094188485718017" target="_blank" rel="noopener">Projer</a> auf Twitter seinen kontroversen Gast: «Niederbrüllen und Ausschliessen» führe in eine Sackgasse und es sei «interessant, was man sich von den selbsternannten Hütern des Anstands» dafür <a href="https://twitter.com/jonasprojer/status/1353633244659544064" target="_blank" rel="noopener">anhören</a> dürfe. Interessant, dass Projer auf diese Weise ausgerechnet Schmid verteidigt, der auf Twitter nicht viel anderes tat als Hetzen, Brüllen und Blocken.</p>
<h3>The Ugly – Tamedia-Journis als Aboverkäufer*innen</h3>
<p>Dieser Tage verschickte Tamedia-Chef Marco Boselli eine Mail an die Redaktionen seiner Zeitungen: Man wolle in den nächsten zwei Jahren 200’000 Digitalabos erreichen, dafür «arbeiten wir alle gemeinsam auf dieses Ziel hin», steht darin. Die Abosteigerung ist neu auch Teil der jährlichen Zielvereinbarungen der Mitarbeitenden, über die jeweils im Halbjahresgespräch Bilanz gezogen wird. *<s>Und mehr noch: In der Rubrik «Journalistisches Handwerk» der Zielvereinbarung steht, dass die Medienschaffenden «mit journalistischer Eigenleistung zum Profit des Titels» beitragen.</s> Früher trug der Verlag mit dem Inserateverkauf massgeblich zum geschäftlichen Erfolg einer Zeitung bei. Heute müssen sich die Journalist*innen am eigenen Haarschopf aus dem Sumpf ziehen. Und wenns nicht läuft, sind sie für Abbau und Entlassungen selber schuld.</p>
<p><small><strong><a id="Update"></a>*Update 1.2.2021:</strong> In der ursprünglichen «Ugly»-Meldung erwähnten wir einen Punkt aus der «Zielvereinbarung Redaktion» der Tamedia-Zeitungen und schrieben, dass die Mitarbeitenden «mit journalistischer Eigenleistung zum Profit des Titels» beitragen müssten. Das stimmt so nicht. Es steht «Profil» in der Zielvereinbarung und nicht «Profit»: Die Medienschaffenden sollen zum «Profil des Titels» beitragen. Wir bitten bei den Autoren der Zielvereinbarung, insbesondere bei Herrn Marco Boselli, um Entschuldigung für diesen Lapsus.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/30/regula-buehrer-fecker-jonas-projer-marco-boselli/">Regula Bührer Fecker, Jonas Projer, Marco Boselli (korrigiert)</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Blick TV: Innovatives Nachrichten-TV</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/10/29/blick-tv-innovatives-nachrichten-tv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 08:01:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Mitte Februar 2020 ist Blick TV live. Ich habe seither immer wieder kurz reingeschaut und bin der Meinung, dass Ringier mit diesem TV-Projekt vieles richtig richtig macht. Blick TV sieht auf den ersten Blick aus wie ein klassischer Nachrichtensender, ist unter der Haube aber ziemlich innovativ.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Mitte Februar 2020 ist Blick TV live. Ich habe seither immer wieder kurz reingeschaut und bin der Meinung, dass Ringier mit diesem TV-Projekt vieles richtig richtig macht. Blick TV sieht auf den ersten Blick aus wie ein klassischer Nachrichtensender, ist unter der Haube aber ziemlich innovativ.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/29/blick-tv-innovatives-nachrichten-tv/">Blick TV: Innovatives Nachrichten-TV</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Wir probieren vieles aus und schauen, was funktioniert»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 13:37:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Masterplan gibt es keinen: «Blick TV» ist ein grosses Experiment. Einfach ausprobieren. Mittendrin steht Jonas Projer und versucht als Chefredaktor die Fäden zusammenzuhalten. Das gelingt ihm bisher ganz zur Zufriedenheit seines Chefs. Im Gespräch zieht Projer eine Zwischenbilanz nach der turbulenten Corona-Startphase und spricht über den permanenten Spagat zwischen Arbeit und Familie. «Im klassischen Fernsehen <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Masterplan gibt es keinen: «Blick TV» ist ein grosses Experiment. Einfach ausprobieren. Mittendrin steht Jonas Projer und versucht als Chefredaktor die Fäden zusammenzuhalten. Das gelingt ihm bisher ganz zur Zufriedenheit seines Chefs. Im Gespräch zieht Projer eine Zwischenbilanz nach der turbulenten Corona-Startphase und spricht über den permanenten Spagat zwischen Arbeit und Familie.</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-79531" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Als Chefredaktor von <a href="https://www.blick.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Blick TV»</a> arbeitest du mehrheitlich hinter den Kulissen. Bei SRF standest du anfänglich Tag für Tag, später Woche für Woche, im Rampenlicht. Vermisst du manchmal die grosse Bühne?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jonas Projer:</h4> <p>Nein. Aber mein Lebensziel war es auch nie, vor der Kamera zu stehen. Ich bin da einfach hineingerutscht. Als ich nach Brüssel kam, ging gerade die Euro-Krise los. Als Korrespondent stand ich plötzlich jeden Tag vor der Kamera. Nur darum kam bei SRF die Idee auf, ich solle doch eine Sendung moderieren. Aber es stimmt schon, bei «Blick TV» stehe ich deutlich weniger im Rampenlicht.</p>
</div><br />
<br />
<div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In seiner Grundstruktur wirkt «Blick TV» sehr konventionell: Fernsehen, wie man es seit Jahrzehnten kennt. Warum kommt ein neues Projekt so altbacken daher?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p><a href="https://medienwoche.ch/2020/03/31/blick-tv-in-rekordzeit-von-null-auf-normalbetrieb/">Grundsätzlich ist das Fernsehen erfunden</a>. Aber wir machen doch vieles anders. Wir produzieren sehr viel schlanker. Für vieles braucht es nicht viel mehr als ein Handy. Wir sind zudem voll integriert in den Online- und Print-Newsroom der «Blick»-Gruppe. Und auch formal ist einiges anders: So beginnen wir die Beiträge nicht mit dem Moderator, sondern mit der besten Szene, mit der besten Aussage. So können wir die Live-Sendung nach der Ausstrahlung einfacher in Stücke schneiden, um sie in Form von On-Demand-Videos auf der Webseite einzubetten, jedes Video auf dem passenden Artikel.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wer ist das Zielpublikum von «Blick TV»? Gibt es eine idealtypische Zuschauerin?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir haben vor dem Start lange darüber diskutiert. Als reichweitenstarkes Medium erreicht «Blick» eine sehr grosse Breite von Nutzerinnen und Nutzern, die nun auch «Blick TV» schauen können. Darum wäre es wenig zielführend, einen typischen Zuschauer definieren zu wollen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wenn man es allen recht machen will, läuft das doch auf einen unbefriedigenden Kompromiss hinaus.</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Überhaupt nicht. Wir probieren vieles aus und schauen, was beim Publikum funktioniert. Und wenn es nicht funktioniert, machen wir morgen wieder etwas anderes. Wir haben in den vier Monaten seit dem Start schon den halben Sender auf den Kopf gestellt. Beispielsweise realisieren wir jetzt mehr Schwerpunktsendungen, weil wir gemerkt haben, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer längere Sendungen mögen. Wenn sie dran sind, bleiben sie dran.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Gemäss einer Vorgabe von Ringier-CEO Marc Walder muss «Blick TV» mit relevanten News innert 3 Minuten auf Sendung sein. Wie häufig gibt es solche «Feuerwehrübungen»?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Das kam in den letzten Monaten natürlich sehr regelmässig vor wegen Corona. Und jetzt müssen wir es unter normalen Bedingungen nochmals neu entwickeln. Der Punkt ist: Innert drei Minuten auf Sendung zu gehen, das können wir. Aber wie generieren wir neuen Content, während wir bereits live sind? Sobald wir jemanden vor Ort haben, können wir zwischen dem Reporter und einem Experten im Newsroom hin- und herschalten. Wir versuchen dieses Setup so oft wie möglich umzusetzen.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Im klassischen Fernsehen gibt es gelernte Sendeplätze. Bei ‹Blick TV› ist die Pushmeldung der neue Einschaltimpuls.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Ist die Geschwindigkeit wirklich matchentscheidend?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Ich denke schon. Eine Erkenntnis aus den ersten vier Monaten «Blick TV» ist, dass die «Blick»-Pushmeldung der neue Einschaltimpuls ist. Im klassischen Fernsehen gibt es gelernte Sendeplätze. Die Leute wissen, wann sie einschalten müssen, um eine bestimmte Sendung zu sehen. Bei uns hat diese Funktion der Push: Wenn wir live gehen, schickt das Digital-Team gleichzeitig eine Push-Meldung raus. Dann wissen die Leute, jetzt kommt die Sendung zu einem bestimmten Thema. Und das Digital-Team hat natürlich keine Lust, mit dem Push zu einem bestimmten Thema zu warten – schliesslich schläft die Konkurrenz nicht. Deshalb ist der Zeitdruck auch fürs TV ziemlich hoch.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Ein wichtiger Bestandteil eures Programms sind Gespräche mit Studiogästen. Vor dem Start äusserten sich Politikerinnen und Politiker positiv zu «Blick TV», weil sie eine zusätzliche Plattform für ihre Auftritte kriegen. Müsst ihr nur mit dem Finger schnippen und die Leute kommen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Tatsächlich freuen wir uns über sehr grosses Interesse aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Aber das ist für den «Blick» ja nichts Neues. Vom Bank-CEO bis zur Bundesrätin sieht man im Blick-Newsroom alle Entscheidungsträger. Und dazu trägt jetzt neu sicher auch TV noch etwas bei, dass wir für Gesprächsrunden oft hochkarätige Gäste begrüssen dürfen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Und da es oft schnell gehen muss, habt ihr nur Leute aus Zürich auf dem Sender?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Uns ist es ein Anliegen, dass wir auch Leute aus anderen Regionen berücksichtigen. Zum Glück haben wir im Bundeshaus eine starke «Blick»-Redaktion, die Gegensteuer gibt. Und auch über Skype können wir selbst in Breaking-News-Situationen alle Regionen berücksichtigen.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wir alle mögen uns an eindrückliche Live-TV-Momente erinnern, und das funktioniert auch heute noch.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Was ist eigentlich der Nutzen eines Live-Programms?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Live-Fernsehen weckte schon immer das Publikumsinteresse. Wenn 15&#8217;000 Leute auf die Strasse gehen wie aktuell wegen Black Lives Matter, obwohl die Demo verboten wäre, dann willst Du das dann sehen, während es passiert. Und nicht in einem Ticker alle paar Minuten einen Satz lesen. Wir alle mögen uns an eindrückliche Live-TV-Momente erinnern, und das funktioniert auch heute noch. Die grosse Herausforderung ist dann vielmehr, auch die Zeit zwischen den Live-Momenten vollzukriegen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wenn live so wichtig ist, wird es auf «Blick TV» irgendwann Live-Sport geben?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Das musst du unseren CEO Marc Walder fragen. Was ich sagen kann: Sport ist von grösster Wichtigkeit für den «Blick» überhaupt und für «Blick TV» im Speziellen. Darum freue ich mich sehr, dass Steffi Buchli als Sportchefin zur «Blick»-Gruppe kommt. Sie bringt zusätzliche Sport- und zusätzliche Sport-TV-Kompetenz mit. Das ist auch für «Blick TV» eine Riesenchance.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wenn Du ein neues Medienprojekt lancierst, dann ist Corona natürlich eine Katastrophe.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Die ersten Monate von «Blick TV» waren geprägt von Corona. Was überwiegt stärker: Die Freude am grossen Publikumsinteresse oder der Frust über die Werbeflaute?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wenn Du ein neues Medienprojekt lancierst, dann ist Corona natürlich eine Katastrophe. Da kann man sich noch lange freuen, dass Leute zuschauen, wenn der gesamte Werbemarkt, ja wenn die gesamte Wirtschaft, einfach steil nach unten geht. Wir hoffen alle, dass sich nun auch der Werbemarkt rasch wieder erholt.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Aber auch unabhängig von Corona ist das Werbegeschäft härter geworden. Wie wollt ihr euch behaupten und eure 50 Stellen nachhaltig mit Werbung finanzieren?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Indem wir neben klassischer Werbung stark auf Kooperationen setzen. Wir bieten Kunden ein attraktives Umfeld und gleichzeitig dem Nutzer guten Content. Solche Formate zu Themen, die den Kunden interessieren, scheinen mir persönlich attraktiver zu sein als die klassische Publireportage.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie sehen solche Kooperationen dann aus auf dem Sender?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir haben zum Beispiel ein Digital-Magazin, in welchem wir Tipps geben zu Fragen des digitalen Alltags – etwa, wie man ein Passwort sicher wählt. Dieses Format wird ermöglicht durch PostFinance. Wir werden bald eine grosse Spielshow im Programm haben in Zusammenarbeit mit einem Versandunternehmen. Corona hat natürlich auch diese Formate erschwert, aber es zieht bereits wieder an. Und die ersten Kunden, die wir haben, sind sehr zufrieden.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Dass unser Team diese Abläufe ab Tag eins praktisch fehlerfrei hinbekommen hat, darauf sind wir schon stolz.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Ringier-CEO Marc Walder zeigte sich jüngst mit der Entwicklung von «Blick TV» zufrieden. Wie sieht es bei dir aus?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir produzieren mit weniger Mittel denn je einen ganzen Sender – so schlank, wie noch nie in der Schweiz Fernsehen gemacht wurde. Wir haben keine Satellitenwagen, sondern Reporter mit einem kleinen Rucksack. Wir haben im Studio keine Kameraleute, keinen Bildmischer, keinen Tonmeister, sondern nur einen einzigen Regisseur, der den ganzen technischen Ablauf des Senders schmeisst. Fast alles ist automatisiert. Dass unser Team diese Abläufe ab Tag eins praktisch fehlerfrei hinbekommen hat, darauf sind wir schon stolz. Auch wenn wir an Vielem, auch am Inhalt, noch weiter arbeiten.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>«Blick TV» hat drei Jahre Zeit, um auf eigenen Beinen zu stehen. Ist das viel oder wenig?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Drei Jahre sind eine super Frist. Das ist doch ein unglaubliches Zeichen von Vertrauen. Das spüren wir täglich. Ringier-CEO Marc Walder sowie das gesamte Unternehmen stehen hinter uns. Dieses Vertrauen ist letztlich auch der Grund, warum wir den Job überhaupt machen dürfen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie stark bist du als Chefredaktor im Tagesgeschäft präsent? Lässt du die Leute an der langen Leine oder kontrollierst du jeden Beitrag?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Definitiv die lange Leine. Erstens, weil die Leute vieles schlicht besser können als ich. Zweitens wegen meiner ganz persönlichen Erfahrung bei der «Arena». Bei der «Arena» war ich ja gleichzeitig Redaktionsleiter und Moderator. Als Chef gab ich die grossen Linien vor – und als Moderator bestimmte ich am Schluss die letzten Details in der Ausführung. Fürs Team war das nicht immer einfach, es hatte viel zu wenig Bewegungsspielraum. Darum habe ich mir persönlich das Ziel gesetzt, das in meinem nächsten Job anders zu machen. Nun fühlt es sich richtig an.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wir haben keinen Masterplan, sondern machen einen Schritt nach dem anderen.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In welche Richtung soll sich «Blick TV» längerfristig weiterentwickeln?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir haben keinen Masterplan, sondern machen einen Schritt nach dem anderen. Natürlich haben wir ein Ziel vor Augen: Wir wollen möglichst attraktiv und einfach zugänglich News, Sport und Unterhaltung im Bewegtbild anbieten, sowohl live wie auch on-demand. Um dorthin zu kommen, packen wir einfach eine Herausforderung nach der nächsten an. Aktuell arbeiten wir an unserem Player: Wir möchten, dass man «Blick TV» auch parallel zu anderen Aktivitäten schauen kann.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wird man «Blick TV» auch irgendwann am «richtigen» Fernsehen schauen können, etwa auf Swisscom TV oder UPC TV?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Das ist sehr gut möglich, aber im Moment konzentrieren wir uns voll auf das Smartphone. Wer drei Minuten Zeit hat, im Bus sitzt, kann «Blick TV» schauen. Darum sind wir neu auch im Pendlerverkehr präsent. Seit Kurzem werden kleine Ausschnitte unseres Programms in den Regionalbussen gespielt, auf den Bildschirmen von Livesystems. Wir zeigen dort mehrmals pro Tag aktuelle News, 15 Sekunden, ohne Ton. Als Einstiegspunkt in unser Programm scheint mir das attraktiv: Du sitzt im Bus, langweilst Dich, siehst aktuelle News von «Blick TV» am Bildschirm. Die Chance ist gross, dass Du dann Dein Handy nimmst und auf «Blick TV» weiterschaust.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Du hast lange bei SRF gearbeitet. Seit einem Jahr bist du bei Ringier. Wie unterscheidet sich die Unternehmenskultur der beiden Medienunternehmen? Was ist dir als erstes aufgefallen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Die beiden Unternehmen sind unterschiedlich, beide haben ihre Stärken. Weiter möchte ich mich hier nicht äussern, denn das wäre ja zum Nachteil des einen oder anderen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Aber man vergleicht doch automatisch. Zum Beispiel das Essen in der Kantine.</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Okay, die Kantine an der Dufourstrasse ist wirklich sensationell. Da wird mit extrem viel Liebe jeden Tag gekocht, so dass man sich in einem erstklassigen Restaurant wähnt. Und während der Corona-Zeit war’s noch besser. Wir waren trotz Lockdown ein paar Leute im Büro. Da hat die Kantine für uns fünf oder zehn Nasen gekocht, und sie haben uns jeden Wunsch erfüllt.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Mir fallen auch mal Bälle bei der Arbeit zu Boden, weil ich halt nach Hause gegangen bin für die Gutenachtgeschichte.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Du bist Vater von fünf Kindern, die du zusammen mit deiner berufstätigen Frau grossziehst. Gleichzeitig arbeitest du als Chef eines arbeitsintensiven Start-ups. Das kann eigentlich nicht aufgehen.</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Natürlich geht es nicht auf. Das können dir alle berufstätigen Eltern bestätigen. Wenn du das Glück hast, eine Familie zu haben, und das Glück, einen fordernden und begeisternden Job, dann lebst du in einem ständigen Spagat zwischen Arbeit und Familie.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Kommt auch das Geschäft zu kurz oder nur die Familie?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Beides kommt vor. Natürlich habe ich oft das Gefühl, zu wenig zu Hause zu sein, weil die Arbeitstage oft lang sind. Aber es gibt auch das andere: Mir fallen auch mal Bälle bei der Arbeit zu Boden, weil ich halt nach Hause gegangen bin für die Gutenachtgeschichte. Dieses Hin- und Hergerissensein, das ist eine Realität.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Du bist noch keine 40, hast also die längere Zeit deines Berufslebens noch vor dir. Heisst das auch: Einmal Medien, immer Medien?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Ich habe meine Karriere noch nie geplant. Ich merkte einfach immer, wenn sich eine Chance bot, die ich packen musste. Man muss nicht an Gott glauben um zu erkennen, dass man sein Leben nur sehr eingeschränkt planen kann. Beruflich und privat. Irgendeiner schenkt Dir sein Vertrauen, und dann sagst du ja oder nein. Klar ist, dass mich beruflich sehr vieles interessiert. Ich fand nie, es müsse exakt in diese oder jene Richtung gehen. Und darum mache ich vielleicht irgendwann mal auch etwas ganz anderes.</p>
</div></p>
<p><small>Das ist eine gekürzte und für eine bessere Leserlichkeit bearbeitete Abschrift des <a href="https://player.vimeo.com/video/429565030" rel="noopener" target="_blank">KOM-Talks der Bernischen PR-Gesellschaft BPRG</a>. Nick Lüthi sprach am Mittwoch, 17. Juni mit Jonas Projer.</small></p>
<p><small>Bild: Ringier/Bearbeitung: Marco Leisi</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/">«Wir probieren vieles aus und schauen, was funktioniert»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Blick TV: In Rekordzeit von Null auf Normalbetrieb</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/03/31/blick-tv-in-rekordzeit-von-null-auf-normalbetrieb/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Mar 2020 16:29:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit sechs Wochen sendet Blick TV. In der kurzen Zeit hat das neue Video-Angebot von Ringier bereits zum Normalbetrieb gefunden. Unerwartete Starthilfe leistet die Corona-Krise. Der 17. Februar liegt in weiter Ferne, zurück in einer anderen Zeit. Damals herrschte noch eine heile Welt ohne Corona-Pandemie. Dass seither noch keine zwei Monate vergangen sind, will man <a href="https://medienwoche.ch/2020/03/31/blick-tv-in-rekordzeit-von-null-auf-normalbetrieb/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit sechs Wochen sendet Blick TV. In der kurzen Zeit hat das neue Video-Angebot von Ringier bereits zum Normalbetrieb gefunden. Unerwartete Starthilfe leistet die Corona-Krise.</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-77525" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/03/MW-Blick-TV-Corona-Hoch_20200331.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/03/MW-Blick-TV-Corona-Hoch_20200331.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/03/MW-Blick-TV-Corona-Hoch_20200331-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/03/MW-Blick-TV-Corona-Hoch_20200331-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/03/MW-Blick-TV-Corona-Hoch_20200331-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/03/MW-Blick-TV-Corona-Hoch_20200331-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Der 17. Februar liegt in weiter Ferne, zurück in einer anderen Zeit. Damals herrschte noch eine heile Welt ohne Corona-Pandemie. Dass seither noch keine zwei Monate vergangen sind, will man auch nicht recht glauben bei einem Blick auf Blick TV.</p>
<p>Es wirkt, als sei der Video-Kanal der Ringier-Zeitung schon immer da gewesen. Während andere Medienprojekte von vergleichbarer Grösse Monate, wenn nicht Jahre brauchen, um zu einem stabilen Betrieb zu finden, dauerte es bei Blick TV nur ein paar Tage. Entsprechend realitätsfern lesen sich heute <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/blick-tv-ist-ein-cnn-im-taschenformat-136382969" rel="noopener" target="_blank">Kritiken</a> der ersten <a href="https://www.watson.ch/leben/schweiz/647323014-ich-habe-blick-tv-geschaut-es-hat-mich-umgehaut-eine-erfahrung" rel="noopener" target="_blank">Sendestunden</a>. Nach sechs Wochen fällt die Zwischenbilanz positiver aus.</p>
<blockquote><p>Ein Bulletin dauert zwischen fünf Minuten und einer Viertelstunde. Dann kommt die Wiederholung. Ideal zum rein- und wieder rauszappen.</p></blockquote>
<p>Blick TV leistet solides Videohandwerk, wobei die Machart noch stark nach Regionalfernsehen aussieht. Ans Schweizer Fernsehen erinnert immerhin schon das Studiodekor mit dem roten Globus im Hintergrund. Davor steht ein schlichtes Moderationspult, darauf der obligate Laptop.</p>
<p>Dahinter führen in der Primetime zwei Anchors und in den Randzeiten eine Person durchs Programm. Dieses besteht hauptsächlich aus Einspielern, dazu kommen Gespräche mit Kolleginnen aus der «Blick»-Redaktion oder mit Experten irgendwo im Land.</p>
<p>Regelmässig lädt Blick TV zudem Gäste zum Talk ins Studio ein. Ein Angebot, das Politikerinnen und Politiker gerne wahrnehmen. Und so geht es von Morgen früh bis Abend spät. Ein Bulletin dauert zwischen fünf Minuten und einer Viertelstunde. Dann kommt die Wiederholung. Ideal zum rein- und wieder rauszappen.<br />
<br />
Blick TV repräsentiert die Medienmarke «Blick» angemessen mit bewegten Bildern. Wobei auffällt, dass der Boulevardgehalt geringer ist als auf der Website oder auf Papier. Blick TV ist ein Nachrichtensender, in Zeiten von Corona erst recht. Das Virus bietet dafür gerade reichlich Stoff. Vor dem Start musste man sich Sorgen machen, ob 17 Sendestunden pro Tag nicht etwas viel sind für ein <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/blick-tv-ist-ein-cnn-im-taschenformat-136382969" target="_blank" rel="noopener">«CNN im Taschenformat»</a>.</p>
<blockquote><p>Die Reporter hetzen nicht quer durchs Land auf der Suche nach dem nächsten Corona-Aufreger, wie das andere tun.</p></blockquote>
<p>Obwohl Blick TV mit CNN eine Partnerschaft pflegt für die globale News-Berichterstattung, erinnert wenig an den US-Nachrichtensender. Derzeit dominieren Bilder aus der Schweiz die Berichterstattung. Dabei bleibt die Tonlage stets nüchtern, die Redaktion rapportiert. Die Reporter hetzen nicht quer durchs Land auf der Suche nach dem nächsten Corona-Aufreger, wie das etwa die deutsche <a href="https://www.facebook.com/BILDblog/videos/873638953100194/?__xts__[0]=68.ARCq_J7sDjSHg5z9jgfsuyX6MkaGB-dvb-eUn1TuvlUVPmhIWmZmsBObVTMD9ugKd0CoSH35PLmlGCQgmRgdRlZ_54UvbGGCm9LrCSbR_RwfkjIXKhEyMw4FqnQbgBU5fewXCWy_2o1ORV3o0VXdYIasPPlDEvjFKRwlaz8HnLrqQysjiKNopYN8vhvtWUByyIsj27EuRqOPVUBRSAd0LbE344WqdGpVx8P4pSd1imlxgn03iVPKPLMX5L5Tl0vJGNOBAC8s6rZEk73zEZpaWTx1omhl-ANkcJ9NLNqmP-u-6Crfu4UDFvpemmsyIN2EqQeZmTIi3Nd_fSMg7iWoqOx6mCiLbw&amp;__tn__=-R" target="_blank" rel="noopener">«Bild»-Zeitung</a> macht mit ihrem Video-Angebot.</p>
<p>Fest steht aber schon heute: Das Fernsehen hat Ringier mit Blick TV mitnichten neu erfunden, wie Chefredaktor <a href="https://www.blick.ch/news/wirtschaft/erster-digitaler-sender-der-schweiz-morgen-legen-wir-los-mit-blick-tv-id15751129.html" target="_blank" rel="noopener">Jonas Projer</a> vor dem Start behauptete. Wenn 2020 erstmals ein Schweizer Medienhaus einen Video-News-Dienst für die mobile Nutzung anbietet, dann sagt das weniger über die Innovationskraft von Ringier aus, als über die Branche insgesamt, die (wieder einmal) einen Trend zu verschlafen drohte.</p>
<blockquote><p>Interaktiv war Blick TV nur in den Anfangstagen, als Chefredaktor Jonas Projer Zuschauerkritik vorlas und dazu Stellung nahm.</p></blockquote>
<p>Doch als Pionier wird Blick TV bald zum Gejagten. Ab April gilt bei 20min.ch «Video first». Die neue Bewegtbildstrategie der reichweitenstärksten News-Plattform der Schweiz umfasse auch ein Newsformat. Allerdings wolle man damit «viel interaktiver sein als eine klassische Newssendung», sagte Tamedia-CEO <a href="https://www.persoenlich.com/medien/die-corona-krise-wird-die-medien-spurbar-treffen" target="_blank" rel="noopener">Christoph Tonini</a> Anfang März.</p>
<p>Interaktiv war Blick TV nur in den Anfangstagen, als Chefredaktor Jonas Projer Zuschauerkritik vorlas und dazu Stellung nahm. Inzwischen beschränkt sich die Interaktion auf Online-Kommentare, die unter den Blick-TV-Beiträgen gepostet werden können, sobald diese als Videoclips auf blick.ch veröffentlicht stehen.</p>
<p>Bis in drei Jahren muss das Projekt profitabel sein, sonst droht die Mattscheibe. So lautet die Vorgabe des Unternehmens. Das gelingt nur, wenn die <a href="https://admeira.ch/brands/digital/blick-tv" target="_blank" rel="noopener">Werbung</a> mitzieht. Aktuell bieten sich dafür nicht die besten Voraussetzungen. Doch bei Blick TV dürfte der coronabedingte Rückgang «nach heutiger Einschätzung deutlich weniger dramatisch ausfallen als bei anderen Mediengattungen», teilt ein Ringier-Sprecher auf Anfrage mit.</p>
<blockquote><p>Viel mehr als die 15 Sekunden Werbung vor dem Video-Start dürfte kaum toleriert werden.</p></blockquote>
<p>Unabhängig von der ausserordentlichen Lage auf dem Medienmarkt ist Videowerbung kein Selbstläufer. Das Publikum goutiert sie nur wohldosiert. Viel mehr als die 15-sekündige Pre-Roll vor jedem Start des Streams und einer gelegentlichen Unterbrecherwerbung dürfte da nicht drin liegen. Doch Blick TV schafft auch einen kommerziellen Mehrwert, indem es die Nutzungsdauer auf der Website blick.ch allgemein erhöht dank einem grösseren Anteil an Video-Inhalten.</p>
<p>Dass Blick TV in der kurzen Zeit bereits zum Normalbetrieb gefunden hat, zeigt auch ein Vergleich mit <a href="https://www.expressen.se/tv/" target="_blank" rel="noopener">Expressen TV</a> aus Schweden, das Ringier zum Vorbild genommen hat für das eigene Projekt. Und Blick TV braucht den Vergleich nicht zu scheuen. Wenn sein Programm nach nur sechs Wochen so aussieht wie Expressen TV nach fünf Jahren, dann zeigt das auch: Das Fernsehen ist erfunden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/03/31/blick-tv-in-rekordzeit-von-null-auf-normalbetrieb/">Blick TV: In Rekordzeit von Null auf Normalbetrieb</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ich habe «Blick TV» geschaut, es hat mich umgehaut</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/02/20/ich-habe-blick-tv-geschaut-es-hat-mich-umgehaut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Feb 2020 11:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Simone Meier von «Watson» hat sich gut 24 Stunden lang dem neuen Online-TV ausgeliefert. Es gab lustige Pannen, Pointen und Prekäres.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/02/20/ich-habe-blick-tv-geschaut-es-hat-mich-umgehaut/">Ich habe «Blick TV» geschaut, es hat mich umgehaut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Simone Meier von «Watson» hat sich gut 24 Stunden lang dem neuen Online-TV ausgeliefert. Es gab lustige Pannen, Pointen und Prekäres.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/02/20/ich-habe-blick-tv-geschaut-es-hat-mich-umgehaut/">Ich habe «Blick TV» geschaut, es hat mich umgehaut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Blick» baut das Fernsehen für die Smartphone-Generation</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/10/19/blick-baut-das-fernsehen-fuer-die-smartphone-generation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 12:37:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im kommenden Jahr will «Blick» in den Fernsehmarkt einsteigen. Der fürs Projekt zuständige Jonas Projer erklärt, was seine Pläne sind.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/19/blick-baut-das-fernsehen-fuer-die-smartphone-generation/">«Blick» baut das Fernsehen für die Smartphone-Generation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im kommenden Jahr will «Blick» in den Fernsehmarkt einsteigen. Der fürs Projekt zuständige Jonas Projer erklärt, was seine Pläne sind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/19/blick-baut-das-fernsehen-fuer-die-smartphone-generation/">«Blick» baut das Fernsehen für die Smartphone-Generation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Frühstücks-TV bedrängt Pendlerzeitung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/06/07/fruehstuecks-tv-bedraengt-pendlerzeitung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 09:47:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Blick TV wird eine Nische besetzen, die momentan noch leer ist. Diese Rechnung könnte aufgehen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/07/fruehstuecks-tv-bedraengt-pendlerzeitung/">Frühstücks-TV bedrängt Pendlerzeitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Blick TV wird eine Nische besetzen, die momentan noch leer ist. Diese Rechnung könnte aufgehen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/07/fruehstuecks-tv-bedraengt-pendlerzeitung/">Frühstücks-TV bedrängt Pendlerzeitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>4800 Stellenprozente für Blick TV</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/06/04/4800-stellenprozente-fuer-blick-tv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jun 2019 09:23:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Blick-Gruppe sucht für den digitalen Fernsehsender derzeit nach Personal und schafft dazu 18 neue Stellen. Gefragt sind Journalistinnen und Journalisten mit Digital- und Videokompetenz. Mit ihnen will Chefredaktor Jonas Projer «die Fernsehwelt erobern».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/04/4800-stellenprozente-fuer-blick-tv/">4800 Stellenprozente für Blick TV</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Blick-Gruppe sucht für den digitalen Fernsehsender derzeit nach Personal und schafft dazu 18 neue Stellen. Gefragt sind Journalistinnen und Journalisten mit Digital- und Videokompetenz. Mit ihnen will Chefredaktor Jonas Projer «die Fernsehwelt erobern».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/04/4800-stellenprozente-fuer-blick-tv/">4800 Stellenprozente für Blick TV</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Ringier-CEO Marc Walder: «Blick TV soll schnell und kompetent sein»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/04/10/blick-tv-soll-schnell-und-kompetent-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 10:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=68169</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der digitale Fernsehsender nimmt weiter Formen an. Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Zürcher Medienhaus mit CNN zusammenspannt. Ringier-CEO Marc Walder über Details der Partnerschaft, seine Pläne mit dem Programm und Chefredaktor Jonas Projer.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/10/blick-tv-soll-schnell-und-kompetent-sein/">Ringier-CEO Marc Walder: «Blick TV soll schnell und kompetent sein»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der digitale Fernsehsender nimmt weiter Formen an. Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Zürcher Medienhaus mit CNN zusammenspannt. Ringier-CEO Marc Walder über Details der Partnerschaft, seine Pläne mit dem Programm und Chefredaktor Jonas Projer.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/10/blick-tv-soll-schnell-und-kompetent-sein/">Ringier-CEO Marc Walder: «Blick TV soll schnell und kompetent sein»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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