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	<title>Club | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 22 Jan 2022 10:44:18 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Tamedia, SRF&#160;Club, Blick</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/22/tamedia-srf-club-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 09:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<category><![CDATA[Temdia]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Nicht Sache der Justiz Artikel 259 des schweizerischen Strafgesetzbuchs trägt den Titel «Öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit». Nach diesem Paragrafen haben Schweizer Gerichte beispielsweise islamistische Hassprediger verurteilt. Der Tamedia-Verlag hingegen sah Artikel 259 auch als taugliches Instrument in einer zuvor auf publizistischem Wege ausgetragenen Fehde mit der Berner Alternativ-Zeitschrift «Megafon». <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/22/tamedia-srf-club-blick/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-300x101.jpg" alt="" width="300" height="101" class="alignnone size-medium wp-image-94217" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>The Good – Nicht Sache der Justiz</h3>
<p><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#book_2/tit_12/lvl_d4e711" rel="noopener" target="_blank">Artikel 259</a> des schweizerischen Strafgesetzbuchs trägt den Titel «Öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit». Nach diesem Paragrafen haben Schweizer Gerichte beispielsweise islamistische Hassprediger verurteilt. Der Tamedia-Verlag hingegen sah Artikel 259 auch als taugliches Instrument in einer zuvor auf publizistischem Wege ausgetragenen Fehde mit der Berner Alternativ-Zeitschrift «Megafon».</p>
<p>Anlass zur Strafanzeige bot ein satirisch gemeinter Text/Bild-Beitrag, ein sogenanntes Meme, auf Twitter. Die «Megafon»-Redaktion wollte die von Tamedia-Autorin Michèle Binswanger häufig in ihren Texten verwendeten Hinrichtungsmetaphern «gezielt überspitzen und verzerren». Bestandteil des Memes war eine Bildmontage mit einer historischen Hinrichtungsszene und einem hineinmontierten Porträtbild der Journalistin. Der Tamedia-Chefredaktor geisselte in einem Kommentar die unverantwortliche Gewaltfantasie und <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/das-ist-eine-grenzueberschreitung-998041872470" rel="noopener" target="_blank">kündigte eine Strafanzeige an</a>, die der Verlag dann auch tatsächlich erstattet hatte. Dass die «Megafon»-Redaktion nach der ersten Empörungswelle den Beitrag gelöscht und sich bei Binswanger entschuldigt hatte, spielte da schon keine Rolle mehr.</p>
<p>Wie diese Woche nun bekannt wurde, stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern <a href="https://twitter.com/Megafon_RS_Bern/status/1484221811961339907" rel="noopener" target="_blank">das Verfahren ein</a>. Ein richtiger Entscheid: Satire, und sei sie verunglückt, gehört nicht vor Gericht, erst recht nicht, wenn sie als solche erkennbar ist. Doch Tamedia wollte den satirischen Charakter offenbar gar nicht sehen und blendete <a href="https://twitter.com/Megafon_RS_Bern/status/1484221818894495753" rel="noopener" target="_blank">in der Strafanzeige</a> die «dem Meme beigefügten Textstellen, welche den satirischen Grundton unterstreichen, vollumfänglich aus».</p>
<h3>The Bad – Im Gorilla-Gehege</h3>
<p>«So bringt der «Medienclub» nichts»: Diese Zeile stand <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/24/so-bringt-der-medienclub-nichts/">vor sechs Jahren in der MEDIENWOCHE</a> und sie passt auch heute wieder. Im März 2016 entgleiste ein «Medienclub» des Schweizer Fernsehens SRF. Es ging um die Berichterstattung zur Flüchtlingssituation in Europa. «Eine völlig verunglückte Sendung mit einem Moderator, der dem Thema nicht gewachsen ist», kommentierte damals Christof Moser <a href="https://twitter.com/christof_moser/status/712399230363680769?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E712399230363680769%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&#038;ref_url=https%3A%2F%2Fmedienwoche.ch%2F2016%2F03%2F24%2Fso-bringt-der-medienclub-nichts%2F" rel="noopener" target="_blank">auf Twitter</a>. Der «Medienclub» liegt <a href="https://medien.srf.ch/-/-medienclub-franz-fischlin-gibt-moderation-ab" rel="noopener" target="_blank">seit Fischlins Abgang 2020</a> auf Eis. Medienthemen kommen nun im regulären «Club» zur Sprache.</p>
<p>So widmete sich die Gesprächssendung am letzten Dienstag <a href="https://www.srf.ch/play/tv/club/video/mediengesetz---die-vierte-gewalt?urn=urn:srf:video:0c3f26cd-6984-469d-be5b-169e3173cbd6" rel="noopener" target="_blank">dem Medienpaket</a>, das am 13. Februar 2022 zur Abstimmung kommt. Und wieder zeigten sich die bekannten Probleme, wenn Branchenleute, die sich gut kennen, aber nicht sonderlich gut mögen, über das eigene Metier debattieren sollten: Man schweift ab, verheddert sich in Insider-Diskussionen, fällt einander ins Wort und verharrt schliesslich in den Schützengräben. Moderatorin Barbara Lüthi (Bild) versuchte ihr Bestes, blieb aber weitgehend erfolglos. Sie hätte, wie es ihr Kollege Fischlin sechs Jahre zuvor getan hatte, gleich ein paar Mal in die Runde rufen können: «Diese Diskussion bringt dem Publikum nichts!» </p>
<p>Nur: Dafür ist die «Club»-Redaktion selbst verantwortlich. Wer Markus Somm und Philipp Gut einlädt, der kriegt auch Somm und Gut. Und wenn die beiden wortstarken und vehementen Gegner einer ausgebauten Medienförderung dann noch auf einen ebenso überzeugten und seiner Sache sicheren Kontrahenten wie Hansi Voigt treffen, <a href="https://twitter.com/petarmarj/status/1483847180184133632" rel="noopener" target="_blank">dann geht es rund im Gorilla-Gehege</a>. Dass man sich auch leiser, konstruktiver und gesitteter streiten kann, zeigte zum Glück die gleiche Runde. Die beiden Frauen, Susanne Lebrument und Anja Sciarra, versuchten die Ruhe zu bewahren und argumentierten überzeugt und überzeugend für und gegen die Medienvorlage und verliehen dem sonst verunglückten «Club» eine gewisse Restrelevanz.</p>
<p>Wie man eine TV-Diskussion zum umstrittenen Medienpaket ohne Gebrüll und Gorilla-Gehabe erfolgreich über die Bühne bringt, konnte man nur wenige Tage nach dem «Club» <a href="https://www.blick.ch/people-tv/tv/srf-arena-verlaeuft-ohne-gebruell-brotz-hatte-gut-im-griff-id17168330.html" rel="noopener" target="_blank">in der «Arena» von SRF sehen</a>. Das ist verkehrte Welt: Galt doch bisher die «Arena» als das krawalligere Format und der «Club» als ruhige Runde.</p>
<h3>The Ugly – Manipulierter Nazi-Vergleich</h3>
<p>Das schleckt keine Geiss weg: Thomas Matter hat manipuliert. Seine <a href="https://youtu.be/nClyeKkjoeQ" rel="noopener" target="_blank">Breitseite gegen das Schweizer Fernsehen</a> und für die Halbierung der SRG-Gebühren konnte der SVP-Nationalrat nur deshalb abfeuern, weil er ein SRF-Video zusammengeschnitten und Entscheidendes weggelassen hat. Bei Matters Version sieht es nun so aus, als hätte Satiriker Patrick «Karpi» Karpicenzko in seinem <a href="https://www.srf.ch/play/tv/gesichter--geschichten/video/karpis-jahresrueckblick?urn=urn:srf:video:465b8d11-c48b-4349-a470-d45ccab520e4" rel="noopener" target="_blank">Jahresrückblick</a> für die SRF-Sendung «Gesichter &#038; Geschichten» einen plumpen SVP-Nazi-Vergleich platziert.</p>
<p>Man sieht eine kurze Videosequenz mit einem historischen Nazi-Aufmarsch, dazu sagen Stimmen im Off: «Und was sehen wir hier?» – «Einen Aufmarsch …» – «… der SVP». Bei Matter ist hier fertig. Und für ihn der Skandal perfekt. In der Realität geht es jetzt erst los. Der Aufmarsch, sagt Karpis Gast, der Schrifsteller Thomas Meyer, zeige die Alternative Liste. So links sei die dann auch nicht mehr, wenn Millionen von Deutschen und Holländer als Klimaflüchtlinge zu uns kämen, mutmasst Meyer mit Blick in die Zukunft. Die Pointe ist flach, zielt aber nicht auf die SVP. Empört zeigen ob des Nazi-Vergleichs dürfte sich wenn schon die <a href="https://al-zh.ch/" rel="noopener" target="_blank">Alternative Liste</a>.</p>
<p>Die plumpe Auslassung und Verdrehung in Matters Video <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/thomas-matter-manipuliert-srf-video-fuer-angriff-auf-srg-270514778240" rel="noopener" target="_blank">deckte der «Tages-Anzeiger» auf</a>. Matter auf den Leim gegangen ist <a href="https://www.blick.ch/people-tv/tv/umstrittene-szene-im-g-g-jahresrueckblick-svp-matter-schiesst-wegen-nazi-vergleich-gegen-srf-id17162111.html" rel="noopener" target="_blank">dagegen der «Blick»</a>, der zuerst das Narrativ des Politikers aufnahm, ohne den Kontext zu prüfen. Erst nachdem <a href="https://twitter.com/karpi/status/1484147573028007938" rel="noopener" target="_blank">Karpi interveniert hatte</a>, ergänzte «Blick» seinen Artikel und reichte ein Transkript der vollständigen Sequenz nach. Eine Stellungnahme der Alternativen Liste haben sie bisher nicht eingeholt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/22/tamedia-srf-club-blick/">Tamedia, SRF Club, Blick</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Bei SRF arbeiten Angsthasen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/20/bei-srf-arbeiten-angsthasen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2022 21:17:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienclub]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Sendung des Schweizer Fernsehens über staatliche Medienhilfe ist ausgeartet. Das ist kein Zufall.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sendung des Schweizer Fernsehens über staatliche Medienhilfe ist ausgeartet. Das ist kein Zufall.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/20/bei-srf-arbeiten-angsthasen/">Bei SRF arbeiten Angsthasen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Club»-Lob, Lonza-Ente, Misgendering</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/20/club-lob-lonza-ente-misgendering/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Mar 2021 08:59:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[Gendergerechte Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Ein «Club» der Weltklasse Barbara Lüthi hält sich nicht mit Floskeln auf: Militärputsch in Burma, zivile Gegenregierung im Untergrund. «Vermitteln soll eine Schweizerin», leitet die «Club»-Moderatorin zur Vorstellung ihres ersten Gastes über. Noch bevor die Kamera alle sechs Personen im Studio zeigt, erfährt man bereits so viel wie in einem ganzen «10 <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/20/club-lob-lonza-ente-misgendering/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-87016" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210320b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210320b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210320b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210320b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Good-Bad-Ugly-20210320b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Ein «Club» der Weltklasse</h3>
<p>Barbara Lüthi hält sich nicht mit Floskeln auf: Militärputsch in Burma, zivile Gegenregierung im Untergrund. «Vermitteln soll eine Schweizerin», leitet die «Club»-Moderatorin zur Vorstellung ihres ersten Gastes über. Noch bevor die Kamera alle sechs Personen im Studio zeigt, erfährt man bereits so viel wie in einem ganzen «10 vor 10»-Beitrag.</p>
<p>Die SRF-Sendung <a href="https://www.srf.ch/play/tv/club/video/wut-und-mut-gegen-autokraten?urn=urn:srf:video:634b7c55-0188-4a84-934f-5114b23bd05f" target="_blank" rel="noopener">«Der Club»</a> war diese Woche eine Wucht. «Festigt die Pandemie autokratische Regime – und: Was geht das den Westen an?» war die Leitfrage. Hongkong, Belarus, Burma, Russland und Irak: Im Studio war unglaublich viel Erfahrungs- und Expert*innenwissen versammelt. 80 Minuten lang berichteten die Gäste leidenschaftlich von Demokratiebewegungen und schilderten Menschenrechtsverletzungen. Die Anwesenden hörten sich dabei gegenseitig sogar zu.</p>
<p>Dass in der ganzen Sendung keinen Moment lang Zynismus spürbar war, lag nicht nur an den Gästen, sondern auch an Barbara Lüthi, die ihre eigenen Kenntnisse als ehemalige SRF-Chinakorrespondentin einbrachte. Womöglich weil Lüthi erlebt hat, wie es ist, verhaftet, verhört und unter Druck gesetzt zu werden, hat sie kein einziges Wort an die angebliche Diktatur, die Schweizer Rechtspopulist*innen in diesem Frühjahr herbeifantasierten, verschwendet. Damit erhielt dieser Aspekt der Thematik exakt das angebrachte Mass an Aufmerksamkeit.</p>
<h3>The Bad – Der Weg einer Ente</h3>
<p>Am 11. März 2021 steht der «Skandal» in allen Tamedia-Zeitungen: <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/zhul_20210311_0_0_25.pdf" target="_blank" rel="noopener">«Bund wollte keine eigene Impfstoffproduktion»</a>. Eine Falschmeldung, wie man heute weiss.</p>
<p>Bereits um 6 Uhr 58 publiziert <a href="https://insideparadeplatz.ch/2021/03/11/bersets-impf-star-nah-beim-chef-weg-vom-markt/" target="_blank" rel="noopener">«Inside Paradeplatz»</a> einen Zusammenschrieb, der frontal auf die Person der BAG-Vizedirektorin zielte. Um 9 Uhr ist das Thema bei <a href="https://www.nau.ch/news/schweiz/coronavirus-bund-wollte-keine-eigene-impfstoffproduktion-65885821" target="_blank" rel="noopener">«Nau»</a>; noch vor dem Mittag «droht» die <a href="https://www.blick.ch/politik/knappheit-selbst-verschuldet-warum-der-bund-auf-einen-eigenen-impfstoff-verzichtet-hat-id16393992.html" target="_blank" rel="noopener">FDP im «Blick»</a> bereits mit einer Parlamentarischen Untersuchungskommission. Gegen Abend rollen dann empörte Rücktrittsforderungen bei <a href="https://www.20min.ch/story/bund-lehnte-eigene-impfstoffproduktion-ab-101024043960" target="_blank" rel="noopener">«20 Minuten»</a> an. Auch «Keystone-SDA» und «Radio SRF» berichten in der Stossrichtung der Tamedia-Story. «Der erste Artikel hat enorme Aufmerksamkeit erregt und das Parlament zu einer blitzschnellen Gesetzesänderung angeregt», heisst es in der internen Tamedia-Blattkritik vom 17. März, die der MEDIENWOCHE vorliegt. Am selben Tag stimmt der Nationalrat für eine Gesetzesgrundlage zur staatlichen Impfproduktion.</p>
<p>Der Artikel, der das lostrat, stellte den Sachverhalt, dass der Bund nicht selbst Impfstoff produzieren wolle, in nur drei Abschnitten fest. Die einzigen Belege sind «verschiedene Quellen» und ein Zitat des BAG. Ob die eher allgemein formulierte Aussage des BAG die Schlagzeile begründete, hängt ganz und gar von der Frage ab, die die Journalistin dem Bundesamt stellte. «Ich bin nach journalistischen Sorgfaltskriterien vorgegangen», sagt Isabel Strassheim. Mehr will die Autorin des Artikels nicht dazu sagen.</p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/ta_20210317_0_0_9.pdf" target="_blank" rel="noopener">Sechs Tage später</a> schrieb Strassheim an einem Artikel mit, gemäss dem nur die Möglichkeit einer «staatlichen Finanzspritze» in die Impfstoffproduktion zur Debatte stand, anstelle eines Angebots für eine staatliche Produktion. Da haben die Zeitungsente und die unzähligen Nachzieher in anderen Medien aber bereits ihre Wirkung gezeigt: Sie heizten die Stimmung gegen die Behörden an – insbesondere gegen die BAG-Vizedirektorin. Bei Tamedia scheint man es mit Fassung zu tragen: Laut Blattkritik nannte ein namhafter Redaktor bereits das gedruckte Kurzkorrigendum «zu viel des Guten».</p>
<h3>The Ugly – Misgendering auf allen Kanälen</h3>
<p>Warum nur machen Medien eine Person zum Mann, die kein Mann ist? «Die US-Justiz erhebt Anklage gegen ein*e Luzerner Hacker*in.» So würde die Schlagzeile von Freitag lauten, ohne dass trans Menschen diskriminiert werden. Die angeklagte Hacker*in identifiziert sich als nonbinär, verwendet aber auch das weibliche Pronomen.</p>
<p>Die meisten Medien gehen rücksichtslos mit der Geschlechtsidentität der angeklagten Person um. In der Vorwoche schrieben die Tamedia-Zeitungen noch neutral von einer «Schweizer IT-Fachperson». Aber seither reiht sich No-Go an No-Go: Zahlreiche Medien nannten den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Deadnaming" target="_blank" rel="noopener">«Deadname»</a>, den Namen, den die trans Person vor ihrer Transition getragen hat. Noch am Freitag schrieben «Blick.ch» und «20 Minuten online» erst von einem männlichen «Hacker». Später haben sie die Artikel <a href="https://www.blick.ch/schweiz/in-100-firmen-eingedrungen-us-justiz-erhebt-anklage-gegen-luzerner-kamera-hacker-id16408943.html" target="_blank" rel="noopener">korrigiert</a>. Komplett daneben war das Porträt vom Dienstag auf «zentralplus»: Darin wird die Hacker*in als «junger Mann, der aber als Frau lebt» bezeichnet.</p>
<p>Dass das respektlos ist, erklärt der allererste Punkt im <a href="https://www.tgns.ch/de/medien/medienguide/" target="_blank" rel="noopener">Medienguide</a> des Transgender Network Switzerland TGNS. Diesen Guide sollten nicht nur jene Journalist*innen lesen, die die Berichterstattung über die Hacker*in verkackten. Immerhin hat auch «zentralplus» dazugelernt. Im neusten Artikel ist der Umgang mit der Geschlechtsidentität viel besser. Den Artikel vom Dienstag hat «zentralplus» aber bis jetzt nicht angepasst.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/20/club-lob-lonza-ente-misgendering/">«Club»-Lob, Lonza-Ente, Misgendering</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach Coronavirus: Kommt jetzt das Presseverbot in Clubs?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/15/nach-coronavirus-kommt-jetzt-das-presseverbot-in-clubs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 06:40:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Petzi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=79331</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Verband Schweizer Musikclubs und Festivals (Petzi) fordert Clubbesitzer dazu auf, der Presse aufgrund des Coronavirus den Zugang zu verweigern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Verband Schweizer Musikclubs und Festivals (Petzi) fordert Clubbesitzer dazu auf, der Presse aufgrund des Coronavirus den Zugang zu verweigern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/15/nach-coronavirus-kommt-jetzt-das-presseverbot-in-clubs/">Nach Coronavirus: Kommt jetzt das Presseverbot in Clubs?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Club-Dachverband will Konzertberichte unterbinden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/15/club-dachverband-will-konzertberichte-unterbinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 06:39:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Petzi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=79329</guid>

					<description><![CDATA[<p>No Media Policy: Petzi repräsentiert als Dachverband über Musikclubs in 21 Kantonen. Nun will dieser verhindern, dass Medien über die Wiedereröffnungen nach dem Corona-Shutdwon berichten. Das sorgt für Kritik.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/15/club-dachverband-will-konzertberichte-unterbinden/">Club-Dachverband will Konzertberichte unterbinden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>No Media Policy: Petzi repräsentiert als Dachverband über Musikclubs in 21 Kantonen. Nun will dieser verhindern, dass Medien über die Wiedereröffnungen nach dem Corona-Shutdwon berichten. Das sorgt für Kritik.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/15/club-dachverband-will-konzertberichte-unterbinden/">Club-Dachverband will Konzertberichte unterbinden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mit Wollen allein ist es noch nicht getan</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/11/20/mit-wollen-allein-ist-es-noch-nicht-getan/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2012/11/20/mit-wollen-allein-ist-es-noch-nicht-getan/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Nov 2012 13:26:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkritik]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Roger De Weck]]></category>
		<category><![CDATA[Christine Maier]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor eineinhalb Jahren kündigte SRG-Generaldirektor Roger de Weck an, die Medienberichterstattung und -kritik in Schweizer Radio und Fernsehen verstärken zu wollen. Bis heute hat sich wenig getan. Die für November in Aussicht gestellte Première eines Medien–«Club» findet nicht statt. Die Erklärung, weshalb das Schweizer Fernsehen SF bis heute noch keinen Medien-«Club» gesendet hat, klingt nach <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/20/mit-wollen-allein-ist-es-noch-nicht-getan/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor eineinhalb Jahren kündigte SRG-Generaldirektor Roger de Weck an, die Medienberichterstattung und -kritik in Schweizer Radio und Fernsehen verstärken zu wollen. Bis heute hat sich wenig getan. Die für November in Aussicht gestellte Première eines Medien–«Club» findet nicht statt.</p>
<p><span id="more-30564"></span></p>
<p>Die Erklärung, weshalb das Schweizer Fernsehen SF bis heute noch keinen Medien-«Club» gesendet hat, klingt nach einer billigen Ausrede. Die Erstaustrahlung sei von einem aktuellen Medienthema abhängig, teilt ein SF-Sprecher auf Anfrage mit. Ein solches hat man am Leutschenbach offensichtlich noch nicht gefunden. Der mögliche Termin für die Première – Ende September sprach man von November – wird hinfällig. Mehr könne man heute nicht sagen, heisst es. Auch Patrik Müller, der als Chefredaktor von «Der Sonntag» <a href="http://www.persoenlich.com/news/show_news.cfm?newsid=104151" target="_blank">als ständiger Gast</a> für die angekündigte Sendung vorgesehen ist, weiss nicht mehr, wie er der MEDIENWOCHE mitteilt.</p>
<p>Auch wenn nun im Dezember oder Januar der erste Medien-«Club» im Programm stehen sollte, zeigt die langwierige Vorbereitung, welchen Stellenwert das Projekt offenbar geniesst. Es ist zumindest nicht so hoch priorisiert, wie es Roger de Weck einst gehängt hatte. Am Swiss Media Forum 2011 erweckte der SRG-Generaldirektor den Eindruck, als stünde das Thema weit oben auf der Traktandenliste. «Da rennen Sie eine offene Tür ein», <a href="http://vimeo.com/24845667#t=33m58s" target="_blank">sagte de Weck in Luzern</a> auf eine entsprechende Frage: «Wir wollen in der Tat da und dort in bestehenden Gefässen medienkritische Sendungen verstärken.» Dabei hat er wohl an den «Club» oder auch die «Arena» gedacht.</p>
<p>Seit de Wecks Ankündigung sind eineinhalb Jahre verstrichen. Der Elan des Generaldirektors scheint in dieser Zeit nur bedingt auf die Sendungsmacher abgefärbt zu haben. Dass man bei SF den Sinn der öffentlichen Reflexion über das (eigene) Medienschaffen nicht überall versteht, zeigen Äusserungen der stellvertretenden Redaktionsleiterin der «Arena». <a href="http://medienkritik-schweiz.ch/2012/11/wen-interessiert-schon-eine-nabelschau/" target="_blank">Franziska Ingold</a> fürchtet eine Nabelschau und fragt sich, ob Medienthemen das Publikum überhaupt interessieren.</p>
<p>Beim «Club» stiess de Wecks Wunsch dagegen auf grösseres Verständnis. Nachdem es anfänglich schnell gegangen war und die damalige Redaktion die viermalige Ausstrahlung einer Mediensondersendung pro Jahr angekündigt hatte, geriet die weitere Umsetzung aber ins Stocken. Unter anderem verzögerte der Personalwechsel nach dem Abgang von Moderatorin Christine Maier das Projekt. Danach lag das Projekt mehr als ein Jahr auf Eis.</p>
<p>An aktuellen Ereignissen, die zu kontroversen Mediendiskussionen anregen könnten, fehlt es gerade heute nicht. Nicht zuletzt die SRG mit ihrem tiefschürfenden Wandel vom Rundfunk- zum Multimedia-Haus <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/19/der-digitale-vollversorger/" target="_blank">böte einiges an kontroversem Stoff</a>, der in der Öffentlichkeit reflektiert gehört. Eine neue Sendung würde auf fruchtbaren Boden fallen und müsste nicht erst das Terrain neu beackern. Zumal sich Medienprofis und andere Interessierte bereits heute in teils intensiv geführten Debatten engagieren. Was fehlt, ist der Transmissionsriemen, der solche Fachdiskussionen einem breiteren Publikum zugänglich und verständlich macht. Das können nur traditionelle Massenmedien, weil nur sie über die entsprechende Reichweite und Glaubwürdigkeit verfügen. Früher erfüllten diese Funktion, zumindest formell, die Medienressorts in Zeitungen und Magazinen. Die sind längst Geschichte. Ein Niedergang, den Roger de Weck beklagt und sagt: «Wir wollen in diese Lücke springen.» Mit Wollen allein ist es indes nicht getan.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/20/mit-wollen-allein-ist-es-noch-nicht-getan/">Mit Wollen allein ist es noch nicht getan</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Yanez zog die Notbremse</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/04/20/yanez-zog-die-notbremse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Apr 2011 10:23:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Diego Yanez]]></category>
		<category><![CDATA[Matthias Aebischer]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktor]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SP]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Matthias Aebischer hätte gestern im «Club» von SF auftreten sollen. Daraus wurde aber nichts. Der langjährige Redaktor und Moderator von SF, der im Herbst für die SP in den Nationalrat will, war seinem ehemaligen Arbeitgeber nicht mehr genehm. Die Ausladung veranlasst hat Chefredaktor Diego Yanez. «Die Einladung von Matthias Aebischer war ein Fehler», teilt Yanez <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/20/yanez-zog-die-notbremse/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Matthias Aebischer hätte gestern im «Club» von SF auftreten sollen. Daraus <a href="http://www.blick.ch/unterhaltung/schweizer-fernsehen-wirft-aebischer-aus-der-sendung-170927" target="_blank">wurde aber nichts</a>. Der langjährige Redaktor und Moderator von SF, der im Herbst für die SP in den Nationalrat will, war seinem ehemaligen Arbeitgeber nicht mehr genehm. Die <a href="http://twitter.com/#!/M_Aebischer/status/60292918002466816" target="_blank">Ausladung</a> veranlasst hat Chefredaktor Diego Yanez.<br />
<span id="more-28798"></span><br />
«Die Einladung von Matthias Aebischer war ein Fehler», teilt Yanez heute gegenüber der Medienwoche mit. Als Grund nennt der SF-Chefredaktor Aebischers politisches Engagement. «Der Auftritt hätte ihm als Nationalratskandidaten eine Plattform gegeben, die nicht vertretbar gewesen wäre.»<br />
Zu spät oder gar nicht von der Ausladung erfahren, hatte gestern die Weltwoche. Sie rechnet in ihrer aktuellen Ausgabe vor, dass Aebischer mit seinem «Club»-Auftritt <a href="http://www.weltwoche.ch/weiche/artikel-fuer-abonnenten.html?hidID=540989" target="_blank">Werbezeit im Wert von 259 014 Franken</a> von seinem ehemaligen Arbeitgeber geschenkt erhalten habe. Davon, dass SF die Notbremse ziehen könnte bei einer heiklen Personalie, ging man bei der Weltwoche offensichtlich nicht aus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/20/yanez-zog-die-notbremse/">Yanez zog die Notbremse</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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