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	<title>Experten | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 05 Nov 2022 09:36:48 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Alle Social Media Accounts der «Top 500 der Erfolgswelt»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/04/alle-social-media-accounts-der-top-500-der-erfolgswelt-liste/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2022 12:44:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media Tipps]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jedes Jahr kürt das «Erfolg Magazin» die aus seiner Sicht «500 wichtigsten Köpfe der Erfolgswelt». Als kleinen Service an die Community habe ich mal die Social Media-Profile der 500 Expert:innen zusammengestellt. So kannst du direkt allen folgen, die du interessant findest.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr kürt das «Erfolg Magazin» die aus seiner Sicht «500 wichtigsten Köpfe der Erfolgswelt». Als kleinen Service an die Community habe ich mal die Social Media-Profile der 500 Expert:innen zusammengestellt. So kannst du direkt allen folgen, die du interessant findest.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/04/alle-social-media-accounts-der-top-500-der-erfolgswelt-liste/">Alle Social Media Accounts der «Top 500 der Erfolgswelt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>9 No-Gos bei Corporate Blogs: Welche Fehler Sie vermeiden sollten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/14/9-no-gos-bei-corporate-blogs-welche-fehler-sie-vermeiden-sollten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jun 2022 06:31:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele festlegen]]></category>
		<category><![CDATA[Corporate Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Corporate-Blogs gehören zu jedem guten Kommunikationsmix dazu. Und das hat gleich mehrere Gründe: Blogs unterstreichen den Expertenstatus eines Unternehmens, stärken das Image und tragen zudem zu einer modernen und lebendigen Webseite bei. Ein Selbstläufer ist ein Corporate-Blog aber nicht: Hinter Aufbau und Pflege steckt ein hoher zeitlicher Aufwand und Fehler werden schnell gemacht. Aber was <a href="https://www.sputnik-agentur.de/blog/9-no-gos-bei-corporate-blogs/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/14/9-no-gos-bei-corporate-blogs-welche-fehler-sie-vermeiden-sollten/">9 No-Gos bei Corporate Blogs: Welche Fehler Sie vermeiden sollten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Corporate-Blogs gehören zu jedem guten Kommunikationsmix dazu. Und das hat gleich mehrere Gründe: Blogs unterstreichen den Expertenstatus eines Unternehmens, stärken das Image und tragen zudem zu einer modernen und lebendigen Webseite bei. Ein Selbstläufer ist ein Corporate-Blog aber nicht: Hinter Aufbau und Pflege steckt ein hoher zeitlicher Aufwand und Fehler werden schnell gemacht. Aber was sind eigentlich No-Gos in einem Corporate-Blog?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/14/9-no-gos-bei-corporate-blogs-welche-fehler-sie-vermeiden-sollten/">9 No-Gos bei Corporate Blogs: Welche Fehler Sie vermeiden sollten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neues Tool hilft Journalisten bei der Expertensuche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/10/neues-tool-hilft-journalisten-bei-der-expertensuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Feb 2021 16:09:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Suche nach Experten kann mühsam sein: Die Webapplikation ExpertExplorer soll Journalisten dabei unterstützen, sich in der wissenschaftlichen Expertenwelt zurechtzufinden. Sie liefert nach Eingabe eines Stichwortes eine Expertenliste, inklusive Kontaktdetails.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/10/neues-tool-hilft-journalisten-bei-der-expertensuche/">Neues Tool hilft Journalisten bei der Expertensuche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Suche nach Experten kann mühsam sein: Die Webapplikation ExpertExplorer soll Journalisten dabei unterstützen, sich in der wissenschaftlichen Expertenwelt zurechtzufinden. Sie liefert nach Eingabe eines Stichwortes eine Expertenliste, inklusive Kontaktdetails.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/10/neues-tool-hilft-journalisten-bei-der-expertensuche/">Neues Tool hilft Journalisten bei der Expertensuche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gesundheitsexperte Locher: «Man muss unabhängig sein, um seine Meinung frei äussern zu können»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/07/man-muss-unabhaengig-sein-um-seine-meinung-frei-aeussern-zu-koennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Christian Bernhart]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 15:07:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Suchen Schweizer Medien eine unabhängige Einschätzung zum Gesundheitswesen, dann steht ein Name zuvorderst in der Kartei: Heinz Locher. Im Interview mit der MEDIENWOCHE reflektiert der Gesundheitsökonom seine Rolle als viel gefragter Experte. Das Gesundheitswesen sieht er als «Blackbox der Nation». Den meisten Medien fehlten heute die Ressourcen, um den Überblick zu behalten und die Probleme <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/07/man-muss-unabhaengig-sein-um-seine-meinung-frei-aeussern-zu-koennen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Suchen Schweizer Medien eine unabhängige Einschätzung zum Gesundheitswesen, dann steht ein Name zuvorderst in der Kartei: Heinz Locher. Im Interview mit der MEDIENWOCHE reflektiert der Gesundheitsökonom seine Rolle als viel gefragter Experte. Das Gesundheitswesen sieht er als «Blackbox der Nation». Den meisten Medien fehlten heute die Ressourcen, um den Überblick zu behalten und die Probleme einzuordnen.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-74056" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-Heinz-Locher_20191107.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-Heinz-Locher_20191107.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-Heinz-Locher_20191107-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-Heinz-Locher_20191107-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-Heinz-Locher_20191107-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-Heinz-Locher_20191107-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Welchen Stellenwert haben Flaggschiff-Recherchen wie die «Implant-Files» mit Blick auf die übrige Berichterstattung zum Gesundheitswesen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Solche Recherchen zeigen, dass man mit genügend Ressourcen entsprechend tief graben kann. Sie schaffen einen Referenzwert und bilden damit einen Benchmark. Die Ressourcen dafür fehlen jedoch den meisten Medien heute.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Die Medien berichten vor allem über die immer weiter steigenden Kosten im Gesundheitswesen, kaum jedoch über die Qualitätskontrolle. Eine falsche Optik?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Man fokussiert tatsächlich zu stark auf die Kosten. Was mich im Moment umtreibt und wütend macht, ist die Tatsache, dass entgegen dem Versprechen des Krankenversicherungsgesetzes faktisch nicht mehr alle Leute Zugang haben zum Versorgungssystem Gesundheit. Es betrifft die Leute, die sich auf der schwarzen Liste befinden, die eine zu hohe Franchise gewählt haben und deshalb nicht zum Hausarzt gehen oder deren Haushaltsbudget bis zu 15 Prozent durch die Prämien, Franchisen und Selbstbehalte belastet wird. Damit ist eine der grössten Stärken des Schweizer Gesundheitssystems, der Zugang für alle, unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit, heute gefährdet. Die Priorität in der Berichterstattung müsste darum anders lauten. Erstens: Zugang für alle. Zweitens: Patientensicherheit als unterste Stufe der Qualität. Denn wir haben in der Schweiz deswegen 2000 vermeidbare Todesfälle pro Jahr. Im ambulanten Bereich fehlen Qualitätsdaten, weil man das bis heute erfolgreich verhindert hat. Das Projekt «Mars» des Bundesamtes für Statistik ist erst der Beginn der Qualitätsmessung im ambulanten Bereich, 23 Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes. Dann erst kommt die Fragen nach den Kosten.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wenn jüngere oder weniger erfahrene Journalisten zum Zuge kommen, hat es auch einen Vorteil, weil sie die Sache oft aus einem neuen Blickwinkel anschauen, und das schätze ich.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Das Gesundheitswesen hat einen Komplexitätsgrad erreicht, bei dem fast nur noch Experten durchblicken. Wie können sich Medien einen Durchblick verschaffen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird: Wie kann ich es richtig einordnen? Mir scheint, je komplexer etwas ist, desto mehr muss man sich fragen, was hier eigentlich abläuft. Das richtige Einordnen setzt voraus, dass man systemische und ordnungspolitische Kenntnisse sowie Positionen hat. Dies gilt besonders für Medien, die für sich in Anspruch nehmen, eine Meinung zu vertreten und Opinion Leaders zu sein. Sie sollten helfen einzuordnen.</p>
</div></p>
<p></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Einordnen setzt ein breites Wissen voraus. Die grosse Personalfluktuation verhindert das.</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Es gibt immer wieder Wechsel, selbst bei SRF. Es braucht in der Tat pro Medienhaus eine oder zwei Führungspersonen, die ein Übersichtswissen haben. Wenn aber jüngere oder weniger erfahrene Journalisten zum Zuge kommen, hat es auch einen Vorteil, weil sie die Sache oft aus einem neuen Blickwinkel anschauen, und das schätze ich.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Das Lobbying der Ärzte und der Pharma ist viel wirkungsvoller, aber halt weniger plakativ.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In welchen Bereichen des Gesundheitswesens müssten die Medien hartnäckiger recherchieren? Gibt es blinde Flecken?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Hinterfragt werden müsste die Machtstruktur, die dank Herrschaftswissen ausgeübt wird. Ich bin als Beirat bei Transparency International Schweiz tätig, einer Organisation, die Korruption bekämpft, namentlich das Ausnutzen von Wissen, das andere nicht haben können. So gesehen ist das Gesundheitswesen die Blackbox der Nation. Wir wissen, ich eingeschlossen, viel zu wenig, wie die Verästelungen im Gesundheitswesen verlaufen. Zum Beispiel sind die viel gescholtenen Krankenkassenlobbyisten zwar ein Übel, aber noch die harmlosesten. Das Lobbying der Ärzte und der Pharma ist viel wirkungsvoller, aber halt weniger plakativ. Man sollte diese Verbindungen aufzeigen können. Jetzt gibt es die parlamentarische Initiative für transparentes Lobbying im eidgenössischen Parlament und die Vorschläge dazu von Transparency International Schweiz, dass alle Eingaben und Gespräche im Rahmen eines Vernehmlassungsverfahrens offengelegt werden. Damit wäre ersichtlich. wer welchen Einfluss genommen hat. Diesen Vorschlag sollte man unterstützen, denn in diesem Bereich ist die Schweiz im Hintertreffen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie waren von 1976 bis 1989 in der Berner Gesundheitsdirektion tätig. Wie kamen Sie in die Rolle des allseits gefragten Gesundheitsökonomen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Auslöser war eine Headhunter-Anfrage im Jahre 1988, als man an mich herantrug, die Leitung des Berner Sitzes der Schweizerischen Treuhandgesellschaft STG zu übernehmen. Da sagte ich mir, als Betriebswirtschafter muss ich auch mal den Schritt in die Privatwirtschaft wagen und habe die Anfrage positiv beantwortet. Schon bald nahm ich zusätzlich zum Sitz-Management auch die Leitung der Beratungsbereiche Gesundheit und öffentliche Verwaltung wahr. Dieser Markt entwickelte sich, und als erster Ökonom im Gesundheitswesen hatte ich deshalb über alle Bereiche einen Wissensvorsprung. Von meinen ehemaligen Kollegen wurde ich zwar ausgelacht, sie seien jetzt bei IBM in Paris, während ich mich für die Berner Regierung in Sumiswald mit Spitalfragen herumschlage. Ich wusste jedoch, dass dieser Markt kommt.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Ich fragte die Medien auch schon, ob sie keinen anderen Experten hätten. Ich habe mich jetzt eigentlich von öffentlichen Auftritten weitgehend zurückgezogen.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Sie sind in den Printmedien wie auch im Radio und Fernsehen regelmässig zu Fragen im Gesundheitswesen präsent. Sind sie immer erreichbar und bei allen Medien zuvorderst in der Kartei?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Keine Ahnung, ich fragte die Medien auch schon, ob sie keinen anderen Experten hätten. Ich habe mich jetzt eigentlich von öffentlichen Auftritten weitgehend zurückgezogen. Nun hat Tilman Slembeck, Gesundheitsökonom der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW, mit dem ich mich gut verstehe, fürs Fernsehen die Aufgabe übernommen. Einst war Willi Oggier sehr aktiv; er ist jetzt aber Präsident des Verbandes der Rehabilitationskliniken. Zu erwähnen ist auch, dass man unabhängig sein muss, damit man seine Meinung frei äussern kann.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Gehen Sie auch mal auf die Medien zu, falls Probleme des Gesundheitswesens ihnen unter ihren Nägeln brennen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Nein, das kam höchsten zwei oder drei Mal vor, wenn ich etwas Dringendes mitzuteilen hatte.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Es gibt bei den Medien, auch bei den tagesaktuellen, zu wenig Leute mit breitem Wissen zum Gesundheitswesen.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie schätzen Sie das Fachwissen der Medien zum Gesundheitswesen ein?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Es gibt eben wenige, die drauskommen. Es stört mich zwar nicht unbedingt, wenn ein Journalist anruft und sagt, er sei dazu verknurrt worden, über dieses oder jenes grosse Spital zu schreiben. Es gibt dann für mich mehr zu tun, um Kenntnisse zu vermitteln oder seine Aussagen zu bearbeiten. Aber es ist auch spannend für mich, weil ich auch viel lerne, wie jemand es noch anders sehen kann und weil ich so nicht fachblind werde. Aber es gibt bei den Medien, auch bei den tagesaktuellen, zu wenig Leute mit breitem Wissen zum Gesundheitswesen, weil die Redaktionen sparen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Teilen Sie Ihr Wissen lieber mit Zeitungen oder am Radio oder im Fernsehen? Wo wird ihnen genügend Zeit eingeräumt?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Beim Radio habe ich etwas mehr Zeit, im letzten Interview räumte man mir vier Minuten ein. Beim Fernsehen bekomme ich 40 Sekunden, wenn es gut geht. Ich glaube, das «Echo der Zeit» und das «Rendez-vous» sind sicher die wirksamsten Orte von der Zuhörerzahl her. Ich bin häufig auch in den Regionaljournalen von Radio SRF in den verschiedenen Landesteilen zu Gast. Bei der Frage des Mediums kommt es darauf an, worum es geht. Für lokale Angelegenheiten sind Zeitungen sicher besser. Zur Entwicklung des Berner Tiefenauspitals habe ich zwei, drei Interviews dem «Bund» gegeben, die grosse Wirkungen zeitigten. Aber man darf das nicht unbedingt erwarten. Ich versuche manchmal, bestimmte Begriffe zu prägen, wie etwa «die Geiselnahme der Gesundheitspolitik durch die Regionalpolitik». Das St. Galler Tagblatt hat das dann einfach übernommen, was mich natürlich nicht stört. Ich mache sogar ein Spiel daraus, zu schauen, wann solche Begriffe wieder kommen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In welchen Medien können Sie die Zusammenhänge im komplexen Gesundheitswesen besser durchbringen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Sicher sind die Zeitungen dazu am geeignetsten, aber es verlangt dann auch am meisten von den Medienschaffenden und den Lesenden.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut es die Medienschaffenden verstehen, ein Gespräch zusammenzufassen. Man muss bei Interviews nur aufpassen, dass man nicht zum Dampfplauderi wird.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie halten Sie es mit Autorisieren bei Interviews oder bei Statements?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Ich mache praktisch nie grundsätzliche inhaltliche Korrekturen, bin aber pingelig bezüglich präziser Fachbegriffe, nicht selten auch in Stilfragen. Ich bin immer wieder erstaunt, wie gut es die Medienschaffenden verstehen, ein Gespräch zusammenzufassen. Man muss bei Interviews nur aufpassen, dass man nicht zum Dampfplauderi wird.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Spitäler, Krankenkassen und andere Akteure im Gesundheitswesen bauen ihre Kommunikation immer weiter aus. Ist das nur Propaganda in eigener Sache oder finden sich auch Beiträge, welche die Medien ergänzen oder das kompensieren, was in den Medien unter den Tisch fällt?</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Dazu ein Beispiel: Die Massnahmen zu verbindlichen Kostenvorgaben, die der Bundesrat auf die Empfehlungen der von ihm eingesetzten Expertenkommission als Kostendämpfungsprogramm lanciert hat, ist vom Berufsverband der Schweizer Ärzte FMH vom allerersten Tag an wider besseren Wissens als «Globalbudget» apostrophiert und als Horror der Rationierung und weiss nicht was gebrandmarkt worden. SP-Parteipräsident Christian Levrat hat vor kurzem die Position des FMH eins zu eins übernommen. Das ist gefährlich, wenn man so plötzlich zum nützlichen Idioten wird. Ich entdecke im Gesundheitswesen fast durchwegs nur interessenorientierte Kommunikationsstrategien. Weil die verschiedenen Interessengruppen hochprofessionelle Berater im Kommunikationsbereich beschäftigen, bräuchten die Medien ebenso gute Journalistinnen und Journalisten, die ihnen das Wasser reichen können. Aber die Medien haben leider die Mittel nicht dazu.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Die fehlenden Mittel bei den Medien sorgen dafür, dass immer mehr Journalisten zu Interessenverbänden, der Industrie oder an Hochschulen wechseln und dann nur noch Pro Domo kommunizieren.</p>
</div><div class="answer"><h4>Heinz Locher:</h4> <p>Da stellt sich dann schon die Frage, wem eine solche Tendenz nützt. Und ob die verbleibenden Journalisten die Zeit aufbringen können, um die Ideologien und Strategien der Verbände und Interessenvertretern noch zu durchschauen.</p>
</div></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/07/man-muss-unabhaengig-sein-um-seine-meinung-frei-aeussern-zu-koennen/">Gesundheitsexperte Locher: «Man muss unabhängig sein, um seine Meinung frei äussern zu können»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die fünfte Gewalt ist erschüttert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/18/die-fuenfte-gewalt-ist-erschuettert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Nov 2018 11:36:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn sich Experten zu politischen Debatten äussern, hört ihnen niemand mehr richtig zu. Wie es so weit kommen konnte, erklärt der Schweizer Historiker Caspar Hirschi.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/18/die-fuenfte-gewalt-ist-erschuettert/">Die fünfte Gewalt ist erschüttert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn sich Experten zu politischen Debatten äussern, hört ihnen niemand mehr richtig zu. Wie es so weit kommen konnte, erklärt der Schweizer Historiker Caspar Hirschi.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/18/die-fuenfte-gewalt-ist-erschuettert/">Die fünfte Gewalt ist erschüttert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Immer dieselben Wissenschafter am Mikrofon</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/10/27/immer-dieselben-wissenschafter-am-mikrofon/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Oct 2018 03:30:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Zürcher Publizistikprofessor Mike Schäfer hat es empirisch erhärtet: Es sind immer dieselben Wissenschafter, die in den Medien vorkommen. Trägt der Wissenschaftsbetrieb eine Mitverantwortung?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/10/27/immer-dieselben-wissenschafter-am-mikrofon/">Immer dieselben Wissenschafter am Mikrofon</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Zürcher Publizistikprofessor Mike Schäfer hat es empirisch erhärtet: Es sind immer dieselben Wissenschafter, die in den Medien vorkommen. Trägt der Wissenschaftsbetrieb eine Mitverantwortung?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/10/27/immer-dieselben-wissenschafter-am-mikrofon/">Immer dieselben Wissenschafter am Mikrofon</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Experten-Typologie</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/05/eine-experten-typologie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jun 2018 09:46:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist eine fachliche Einschätzung gefragt, kommen sie in den Medien zum Zug, die Expertinnen und Experten. Das Magazin «Horizonte» des Schweizerischen Nationalfonds hat sich auf die Suche nach typischen Expertenfiguren aus der Wissenschaft gemacht und dabei fünf Archetypen identifiziert. Da gibt es etwa den «Streitlustigen», hier festgemacht an der Figur von Wirtschaftsprofessor Rainer Eichenberger, der nicht zuletzt wegen seinen provokativen Thesen ein viel gefragter Experte ist. Ein anderer, ebenfalls viel gefragter Typus, ist «Die öffentliche Intellektuelle». Als Beispiel dient hier die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel, die aktuell selbst als Chefredaktorin der «Wirtschaftswoche» in den Medien arbeitet und so beide Seiten kennt. Neben diesen «Allzweckwaffen», die sich zu vielen verschiedenen Themen äussern können, gibt es auch die Fachexpertin, die wegen ihres Forschungsgebiets zu Medienauftritten kommt, wie etwa die Berner Weltraumforscherin Kathrin Altwegg.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/05/eine-experten-typologie/">Eine Experten-Typologie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ist eine fachliche Einschätzung gefragt, kommen sie in den Medien zum Zug, die Expertinnen und Experten. Das Magazin «Horizonte» des Schweizerischen Nationalfonds hat sich auf die Suche nach typischen Expertenfiguren aus der Wissenschaft gemacht und dabei fünf Archetypen identifiziert. Da gibt es etwa den «Streitlustigen», hier festgemacht an der Figur von Wirtschaftsprofessor Rainer Eichenberger, der nicht zuletzt wegen seinen provokativen Thesen ein viel gefragter Experte ist. Ein anderer, ebenfalls viel gefragter Typus, ist «Die öffentliche Intellektuelle». Als Beispiel dient hier die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel, die aktuell selbst als Chefredaktorin der «Wirtschaftswoche» in den Medien arbeitet und so beide Seiten kennt. Neben diesen «Allzweckwaffen», die sich zu vielen verschiedenen Themen äussern können, gibt es auch die Fachexpertin, die wegen ihres Forschungsgebiets zu Medienauftritten kommt, wie etwa die Berner Weltraumforscherin Kathrin Altwegg.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/05/eine-experten-typologie/">Eine Experten-Typologie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tamedia schafft 118 Experten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/02/tamedia-schafft-118-experten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Jun 2018 14:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=57985</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den Redaktionen von Tamedia taucht eine neue Spezies auf: der Experte. Die Mediengruppe hat diese Funktion geschaffen, um dem publizistischen Personal eine neue Entwicklungsperspektive zu geben. Nicht alle sind davon begeistert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/02/tamedia-schafft-118-experten/">Tamedia schafft 118 Experten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In den Redaktionen von Tamedia taucht eine neue Spezies auf: der Experte. Die Mediengruppe hat diese Funktion geschaffen, um dem publizistischen Personal eine neue Entwicklungsperspektive zu geben. Nicht alle sind davon begeistert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/02/tamedia-schafft-118-experten/">Tamedia schafft 118 Experten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>PR-Trends 2015: Prognosen von Profis</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/07/pr-trends-2015-prognosen-von-profis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 13:17:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[PR]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Global Trends 2015]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=2953</guid>

					<description><![CDATA[<p>In vielen Punkten sind sich die PR-Verantwortlichen einig: Marketing und PR müssen enger zusammen arbeiten. Die Messbarkeit von Social Media muss weiter verbessert werden. Und persönliche Beziehungen sind weiterhin der Schlüssel zum Erfolg.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-sheets-value="[null,2,&quot;In vielen Punkten sind sich die PR-Verantwortliche einig: Marketing und PR m\u00fcssen enger \nzusammen arbeiten. Die Messbarkeit von Social Media muss weiter verbessert werden. Und\npers\u00f6nliche Beziehungen sind weiterhin der Schl\u00fcssel zum Erfolg.&quot;]" data-sheets-userformat="[null,null,643,[null,0],[null,2,16776960],null,null,null,null,null,0,null,0]">In vielen Punkten sind sich die PR-Verantwortlichen einig: Marketing und PR müssen enger zusammen arbeiten. Die Messbarkeit von Social Media muss weiter verbessert werden. Und<br />
persönliche Beziehungen sind weiterhin der Schlüssel zum Erfolg.</span></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/07/pr-trends-2015-prognosen-von-profis/">PR-Trends 2015: Prognosen von Profis</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Online-Marketing: Blendende Aussichten für&#8217;s 2015</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/07/online-marketing-blendende-aussichten-fuers-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jan 2015 12:56:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinevermarktung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=2940</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Möglichkeiten des Online-Marketings sind noch lange nicht ausgeschöpft. Renommierte Experten nehmen Stellung zur technischen Entwicklung und ihren Möglichkeiten.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-sheets-value="[null,2,&quot;Die M\u00f6glichkeiten des Online-Marketings sind noch lange nicht ausgesch\u00f6pft. Renomierte \nExperten nehmen Stellung zur technischen Entwicklung und ihren M\u00f6glichkeiten.&quot;]" data-sheets-userformat="[null,null,643,[null,0],[null,2,16776960],null,null,null,null,null,0,null,0]">Die Möglichkeiten des Online-Marketings sind noch lange nicht ausgeschöpft. Renommierte Experten nehmen Stellung zur technischen Entwicklung und ihren Möglichkeiten.</span></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/07/online-marketing-blendende-aussichten-fuers-2015/">Online-Marketing: Blendende Aussichten für’s 2015</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Stunde der Experten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/12/02/die-stunde-der-experten/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2014/12/02/die-stunde-der-experten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Fabian Baumann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Dec 2014 08:26:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Russland]]></category>
		<category><![CDATA[Konflikt]]></category>
		<category><![CDATA[ITAR-TASS]]></category>
		<category><![CDATA[Russia Today]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[Ukraine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn bei einem komplexen Thema Klärung vonnöten ist, wenn es darum geht, eine als undurchsichtig und mysteriös empfundene Gegenseite zu verstehen, dann schlägt die Stunde der Experten. So auch im Ukraine-Konflikt, der von Anfang an auch ein Medienkrieg war. Medien in Ost und West befragen gerne Sachverständige, welche die jeweilige Sicht auf die Krise bestätigen. <a href="https://medienwoche.ch/2014/12/02/die-stunde-der-experten/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn bei einem komplexen Thema Klärung vonnöten ist, wenn es darum geht, eine als undurchsichtig und mysteriös empfundene Gegenseite zu verstehen, dann schlägt die Stunde der Experten. So auch im Ukraine-Konflikt, der von Anfang an auch ein Medienkrieg war. Medien in Ost und West befragen gerne Sachverständige, welche die jeweilige Sicht auf die Krise bestätigen. Überraschende Stimmen vernimmt man selten.<br />
<span id="more-22323"></span><br />
Vor einem Monat hat die groteske Geschichte um einen falschen deutschen Professor in den russischen Staatsmedien für Schlagzeilen gesorgt. Seit 2007 zitierte die russische Presseagentur ITAR-TASS regelmässig <a href="http://itar-tass.com/mezhdunarodnaya-panorama/1500582" target="_blank">einen gewissen Lorenz Haag</a>, angeblich «Vertreter des Föderation für Russlands Raumfahrt in Europa, den USA und Kanada» sowie «Leiter der deutschen Agentur für globale Kommunikation»  – zwei Organisationen, über die sich kaum weitere Informationen finden. <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article133783789/Lorenz-Haag-Doppelprofessor-fuer-Putins-Propaganda.html" target="_blank">Recherchen deutscher Medien zeigten</a>: Haag scheint zwar zu existieren, ein Professor ist er aber kaum. Bei ITAR-TASS hatte er dagegen einen klaren Auftrag: Er war die Stimme des russlandfreundlichen Deutschlands. So erklärte er etwa im Mai, in Deutschland würde die Position Russlands im Krim-Konflikt sehr wohl verstanden und äusserte sein Mitgefühl für die Ukrainer mit «genetisch ererbter russischer Muttersprache».</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/russland-medien-zitieren-angebliche-deutsche-experten-a-999692.html" target="_blank">Wie der «Spiegel» in der Folge aufdeckte</a>, zitierten wichtige russische Medien im Verlauf der letzten Monate auch andere höchst zweifelhafte «Experten» aus Deutschland: etwa einen angeblichen «Berater der deutschen Regierung», der Angela Merkel des Hochverrats bezichtigt oder den ansonsten völlig unbekannten Politologen «Kert Maier». Letzterer ist vermutlich eine reine Erfindung russischer Propagandisten. Doch wenn er auch einen Extremfall darstellt – die sorgfältige Auswahl deutscher «Experten» ist ein bewährtes Mittel der staatlichen und regierungsfreundlichen russischen Medien. Für deutsche, ja allgemein für «westliche» Experten in den russischen Regierungsmedien gibt es vor allem ein Auswahlkriterium: Eine russlandfreundliche Einstellung.</p>
<p>Ein typisches Beispiel hierfür liefert ein Beitrag, der am 2. November <a href="http://www.1tv.ru/news/world/271053" target="_blank">auf dem staatlichen Fernsehsender «Pervyj Kanal»</a> lief. Die knapp zehnminütige Sequenz sollte wohl zeigen, dass die russische Position in den westlichen Medien immer grössere Unterstützung findet. In allen europäischen Ländern, so suggeriert «Pervyj Kanal», formiert sich eine pro-russische Öffentlichkeit. Zitiert wird zunächst ein Artikel des italienischen Historikers Massimo de Leonardis, der Russlands Interessen verteidigt, danach ein Beitrag in der ZDF-Fernsehsendung «Die Anstalt», welcher die Amerikahörigkeit deutscher Medien kritisiert, dann das Buch des ehemaligen FAZ-Redaktors Udo Ulfkotte, der heute sagt, deutsche Journalisten würden für antirussische Artikel vom Geheimdienst beauftragt und bezahlt.</p>
<p>Als nächstes erscheint ein weiterer Lieblingsexperte der regierungstreuen russischen Presse: der frühere CDU-Abgeordnete Willy Wimmer. Wimmer wird auf Grund seiner antiamerikanischen Haltung in Russland immer wieder zitiert. So etwa in einem Interview mit der staatlichen Nachrichtenagentur RIA Novosti, in dem er die amerikanische Regierung imperialistischer Tendenzen beschuldigt: die Amerikaner seien verantwortlich für die Präsenz von Rechtsradikalen in der Ukraine und im restlichen Europa und sogar <a href="http://sputniknews.com/interviews/20140708/190852685.html" target="_blank">für die Tötung russischer Journalisten in der Ukraine</a>.</p>
<p>Im Beitrag von «Pervyj Kanal» beklagt Wimmer, der als «einer der Doyens der deutschen Politik» vorgestellt wird, die «Verteufelung» des russischen Präsidenten. Wimmers ehemaliger Vorgesetzter Helmut Kohl, so erklärt die Stimme aus dem Off, habe seinerzeit den Kanzlerposten verloren, weil er sich der amerikanischen Jugoslawien-Politik entgegenstellte. Danach erklärt der britische «Euroskeptiker» John Laughland, die USA hätten alles getan, um amerikakritische Politiker wie Chirac, Schröder und Berlusconi (sic!) aus der europäischen Politik zu entfernen. Und zum Schluss darf der amerikanische Politologe Andrew Kuchins noch auf die Ineffizienz der wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland hinweisen.</p>
<p>Die Stossrichtung solcher Beiträge ist klar: dem russischen Zuschauer soll vermittelt werden, dass Russlands aussenpolitische Konflikte lediglich das Resultat amerikanischer Intrigen sind. Hinter allen Problemen stecken die USA, während in den europäischen Ländern immer mehr aufrechte Intellektuelle und Politiker zum Schluss kommen, dass Russland auf der richtigen Seite steht. Dafür braucht «Pervyj Kanal» keine Experten zu erfinden: Man wählt seine  Korrespondenten in Westeuropa und den USA einfach aus den russlandfreundlichen Kreisen  aus, die sich in den vergangenen Monaten regelmässig zu Wort melden. Kein Wort jedoch davon, dass in beinahe allen europäischen Ländern die Regierungen die Sanktionen vorbehaltlos unterstützen, dass fast alle westlichen Osteuropa-Historiker sehr Putin-kritisch eingestellt sind, dass viele der Putin-Unterstützer politische und akademische Aussenseiter sind.</p>
<p>Aber wie sieht es mit der Selektion russischer Experten in deutschsprachigen Medien aus? Bei uns verfügen die Medien über eine erheblich grössere redaktionelle Freiheit als in Russland. Man könnte also erwarten, dass die Meinungsvielfalt unter den hier zitierten russischen Experten grösser ist als umgekehrt. Dies ist aber nur teilweise der Fall: Hierzulande werden zwar keine Expertenfiguren erfunden, aber Putins Verteidiger kommen nur selten zu Wort. Beliebt bei westlichen Medien sind insbesondere Intellektuelle und Oppositionelle. Über deren Rolle und Verankerung in Gesellschaft und Politik erfährt man nur selten etwas.</p>
<p>Mit Regelmässigkeit drucken die deutschen und Schweizer Medien Artikel von und Interviews mit oppositionellen Schriftstellern: Dazu gehören etwa <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128743771.html" target="_blank">Ljudmila Ulizkaja</a>, <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/die-ukraine-ist-in-uns-eingedrungen-gastbeitrag-von-wladimir-sorokin-13057234.html" target="_blank">Wladimir Sorokin</a> oder der in Zürich lebende <a href="http://bazonline.ch/kultur/buecher/Putin-ist-wie-ein-Werwolf/story/19504378" target="_blank">Michail Schischkin</a>. Dass in den westlichen Medien auch das andere, liberale und weltoffene Russland zu Wort kommt, ist richtig und wichtig – gerade weil diese mutigen Intellektuellen in den russischen Staatsmedien entweder verschwiegen oder als Volksverräter denunziert werden.</p>
<p>Aber es ist nun mal auch so, dass die liberalen Intellektuellen nur eine kleine Elite innerhalb der Bevölkerung vertreten, die sich zudem fast ausschliesslich auf Moskau, Petersburg und die Emigration beschränkt. Nationalistische Schriftsteller wie Sachar Prilepin, so befremdlich ihre Aussagen für uns liberale Westeuropäer auch klingen mögen, sind letztlich repräsentativer für die russische Gesellschaft. Wer nur Schischkin liest, erhält ein Zerrbild von der russischen Öffentlichkeit.</p>
<p>Eine zweite Gruppe russischer Experten, die in den deutschsprachigen Medien zu Wort kommen, sind Politologen, welche die Pläne des Kremls erklären sollen. Ihr derzeit wohl meistzitierter Vertreter ist Fjodor Lukjanow. Der Politologe und Chefredakteur der Zeitschrift «Russia in Global Affairs» hat sich eine führende Position erarbeitet, wenn es darum geht, Putins Willen zu interpretieren. Er tut das jeweils sachlich und mit viel Verständnis für Russlands Präsidenten, hält sich aber mit eigenen Meinungen zurück. Auch in Russland gilt Lukjanow als wichtige Stimme, die dem Kreml zwar nahesteht, sich aber dennoch eine gewisse Unabhängigkeit bewahrt hat.</p>
<p>Ein weiterer russischer Politologe, der in der deutschsprachigen Presse immer wieder zu Wort kommt, ist Stanislaw Belkowskij. Anders als Lukjanow gilt Belkowskij als Liberaler; er kritisierte die Annektierung der Krim und kündigte sogar an, sich um die ukrainische Staatsbürgerschaft bewerben zu wollen. Belkowskij ist auch Verfasser eines kritischen und offenbar äusserst spekulativen <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/der-endzeitherrscher-putin-1.18271274" target="_blank">Buchs über Wladimir Putin</a>.</p>
<p>Lukjanows und Belkowskijs Analysen sind nicht uninteressant. Aber selbst wenn man noch die zwei, drei weiteren Politologen zählt, die ab und zu befragt werden, wäre es wünschenswert, in den deutschsprachigen Zeitungen ein breiteres Spektrum russischer Meinungen zu lesen. Kaum zitiert wird beispielsweise der Historiker Alexej Miller, Verfasser eines Standardwerks über die ukrainische Nationalbewegung und zweifellos einer der kompetentesten russischen Kommentatoren zum Thema – aber eben auch jemand, der die amerikanische Politik kritisch betrachtet und gewisse Sympathien für Putin hegt.</p>
<p>Wenn die Putin-freundliche Seite – so fragwürdig viele ihrer Argumente auch sind – gar nicht zu Wort kommt, dann ist dies Wasser auf die Mühlen jener, die sowieso eine antirussische Verschwörung der «Mainstream-Medien» wittern und Propaganda-Organe wie Russia Today und RT Deutsch als vermeintlich verlässlichere Informationsquelle vorziehen. Ein positives Gegenbeispiel ist hier sicherlich das lange «Spiegel»-Interview mit dem einflussreichen russischen <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-128101577.html" target="_blank">Ultranationalisten Alexander Dugin</a>. Darin diskreditiert sich der bärtige Ideologe zwar gleich selber mit seinen teilweise komplett absurden Aussagen, etwa wenn er sagt, Putins Kritiker seien allesamt «psychisch krank». Doch immerhin kann niemand behaupten, Dugins Ideen würden dem deutschen Publikum verschwiegen.</p>
<p>Zusammenfassend lässt sich also sagen: Die Expertenauswahl der deutschsprachigen Medien ist lange nicht so einseitig und manipulativ wie jene der russischen Staatspresse, aber auch hier wäre mehr Ausgewogenheit möglich. Man wird bisweilen den Verdacht nicht los, dass es auch bei uns vor allem darum geht, sich die eigene Perspektive auf den Konflikt von einem Experten bestätigen zu lassen.Was aber auf beiden Seiten auffällt: wie selten Experten aus der Ukraine selbst zu Wort kommen. In der gesamten Behandlung des Ukraine-Konflikts wiederholen sich Denkmuster aus dem Kalten Krieg. Die Ukraine wird von vielen Journalisten als Manövriermasse zwischen den Blöcken betrachtet, der politische Wille der UkrainerInnen wird implizit als irrelevant abgetan. War dieses Denken noch in den Siebzigerjahren gegenüber Polen, der Tschechoslowakei und Ungarn üblich, so wurde im Verlauf der samtenen Revolutionen die volle Unabhängigkeit der zentraleuropäischen Staaten anerkannt, was dann später auch ihren (freiwilligen) EU-Beitritt ermöglichte.</p>
<p>Es wäre wohl an der Zeit, im Ukraine-Konflikt vermehrt auf ukrainische – west- wie ostukrainische! – Schriftstellerinnen, Historiker, Politologinnen zu hören. Denn wie beispielsweise Ulrich Schmids Gespräch mit den <a href="http://www.nzz.ch/feuilleton/versoehnung-durch-amnesie-1.18396566" target="_blank">Historikern Jaroslaw Hryzak und Georgij Kasjanow</a> oder auch <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/juri-andruchowytsch-die-eu-enttaeuscht-die-ukraine-13273068.html" target="_blank">Juri Andruchowytschs Essays </a>zeigen, sind sie oft zu differenzierten Betrachtungen fähig, welche die russisch-westliche Dichotomie überwinden. Der Ukraine-Konflikt hat schliesslich als innenpolitischer Konflikt begonnen und muss, sollten die Kriegshandlungen im Donezker Becken einmal beendet werden, auch als innenpolitischer Konflikt gelöst werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/12/02/die-stunde-der-experten/">Die Stunde der Experten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaft und Kommunikation: Umdenken ist nötig</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/25/wissenschaft-und-kommunikation-umdenken-ist-noetig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Nov 2014 13:18:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Diskurs]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftliche Diskurse finden nicht mehr über die klassischen Massenmedien statt. Der Trend geht weg von der Einwegkommunikation durch Experten hin zum Zuhören und andere Perspektiven akzeptieren. Das Forschungsprogramm der EU &#8222;Horizon 2020&#8220; will noch mehr. </p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/25/wissenschaft-und-kommunikation-umdenken-ist-noetig/">Wissenschaft und Kommunikation: Umdenken ist nötig</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span data-sheets-value="[null,2,&quot;Wissenschaftliche Diskurse finden nicht mehr \u00fcber die klassischen Massenmedien \nstatt. Der Trend geht weg von der Einwegkommunikation durch Experten hin zum \nZuh\u00f6ren und andere Perspektiven akzeptieren. Das Forschungsprogramm der EU \n\&quot;Horizon 2020\&quot; will noch mehr. &quot;]" data-sheets-userformat="[null,null,641,[null,0],null,null,null,null,null,null,0,null,0]">Wissenschaftliche Diskurse finden nicht mehr über die klassischen Massenmedien statt. Der Trend geht weg von der Einwegkommunikation durch Experten hin zum Zuhören und andere Perspektiven akzeptieren. Das Forschungsprogramm der EU &#8222;Horizon 2020&#8220; will noch mehr. </span></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/25/wissenschaft-und-kommunikation-umdenken-ist-noetig/">Wissenschaft und Kommunikation: Umdenken ist nötig</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienförderung ja, aber wie?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/08/15/medienfoerderung-ja-aber-wie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Aug 2014 08:38:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Umfrage]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[öffentlicher Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Publicom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schweizer Medien bekunden immer mehr Mühe ihre demokratiepolitischen Leistungen zu erbringen, an Medienförderung führt deshalb kein Weg vorbei. Über das “Wie” scheiden sich aber die Geister.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/15/medienfoerderung-ja-aber-wie/">Medienförderung ja, aber wie?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizer Medien bekunden immer mehr Mühe ihre demokratiepolitischen Leistungen zu erbringen, an Medienförderung führt deshalb kein Weg vorbei. Über das “Wie” scheiden sich aber die Geister.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/15/medienfoerderung-ja-aber-wie/">Medienförderung ja, aber wie?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf Kosten der Freiheit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/08/30/auf-kosten-der-freiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Aug 2013 08:33:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Politiker]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetz]]></category>
		<category><![CDATA[Experte]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Experten]]></category>
		<category><![CDATA[Terrorismus]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>
		<category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die staatlichen Überwachungstätigkeiten und Verbote zur «Sicherheit der Bürger» werden ausgebaut, die Freiheit wird eingeschränkt. Verantwortlich für die Aufrüstung des Staats sind auch Medien, die stets die totale Sicherheit fordern. Ein Dreigespann aus Journalisten, Experten und Politikern dreht sich in einer verhängnisvollen Spirale. Depressive Hypochonder auf dem Weg zum Augenarzt Stossen sich den Fuss und <a href="https://medienwoche.ch/2013/08/30/auf-kosten-der-freiheit/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/08/30/auf-kosten-der-freiheit/">Auf Kosten der Freiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die staatlichen Überwachungstätigkeiten und Verbote zur «Sicherheit der Bürger» werden ausgebaut, die Freiheit wird eingeschränkt. Verantwortlich für die Aufrüstung des Staats sind auch Medien, die stets die totale Sicherheit fordern. Ein Dreigespann aus Journalisten, Experten und Politikern dreht sich in einer verhängnisvollen Spirale.<br />
<span id="more-15409"></span></p>
<div align="right"><small>Depressive Hypochonder auf dem Weg zum Augenarzt<br />
Stossen sich den Fuss und denken gleich:<br />
Das wars, das wars, das wars</p>
<p>&#8222;Depressive Hypochonder&#8220; von Funny van Dannen</small></div>
<p></p>
<p>Kennen Sie Journalisten? Manchmal sind es etwas lebensunpraktische Typen, die gut schreiben können. Einige von ihnen wurden von ihren Mitschülern «Brillenschlangen» genannt, andere als «Streber» oder gar als «Zeitungsleser» beschimpft.</p>
<p>Klar gibt es unter ihnen auch furchtlose Reporter, die sich in Kriegsgebieten durchschlagenden, unverfrorene Witwenschüttler und sogar welche, die ihr Leben riskieren für eine Geschichte. Viele Menschen auf Redaktionen sind aber schon zufrieden, wenn sie es unfallfrei bis in die Redaktion schaffen und wieder nach Hause. Ihre Freizeit verbringen sie mit ihrer Familie, anderen Journalisten und weiteren gebildeten Leuten. Neuerungen begegnen sie mehrheitlich ablehnend und ängstlich &#8211; dem Revolutionär aller Kommunikation, dem Internet, stehen viele nach wie vor skeptisch gegenüber. Gerne beklagen sie sich über die Arbeitsbedingungen &#8211; den Mut, eine eigene Firma zu eröffnen, bringen sie jedoch nicht auf.</p>
<p>Kurzum: Sie sind manchmal etwas ängstlich. Nichts Schlimmes, viele Menschen sind das; Ängstlichkeit ist eine liebenswerte Eigenschaft. Zum Problem wird es aber, wenn das eigene Sicherheitsbedürfnis zu dem der Allgemeinheit gemacht wird.</p>
<p>Meistens läuft es so, ganz egal, ob es um Viren, Terrorismus oder Baustatik geht:</p>
<p>1) Journalisten orten und thematisieren ein Sicherheitsleck<br />
2) Sie kontaktieren dazu Experten, die trotz aller Zurückhaltung einräumen müssen, dass keine 100-prozentige Sicherheit besteht<br />
3) Medien publizieren Stücke zur Problematik, was sich nicht selten ausweitet in eine Flut von teilweise hysterischen Beiträgen<br />
4) Unter dem Druck der Medien fordert ein Teil der Politik Massnahmen<br />
5) Auf Kosten der Gemeinschaft führt die Politik (oft übereilt getroffene, nicht immer sinnvolle) Massnahmen ein</p>
<p>So branden viele Themen kurz auf und werden (von der breiten Öffentlichkeit) auf lange Frist wieder vergessen. Die Massnahmen, Verordnungen und Gesetze aber bleiben. Sie müssen von der (nicht konsultierten) All­ge­mein­heit getragen werden, inklusive der damit verbundenen Einschränkung der Freiheit und den daraus resultierenden Kosten (vgl. <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/08/die-rechnung-fur-die-panikmache">«Die Rechnung für die Panikmache»</a>). Journalisten, Experten und Politiker sehen sich dafür nicht verantwortlich &#8211; ganz selbstverständlich weisen sie auf ihre Rolle hin, die zu erfüllen sie verpflichtet sind.</p>
<p>Medienhysterien können kostspielig werden und viel an Freiheit und Privatsphäre wegnehmen, bei den aus Angst vor Terrorismus getroffenen Massnahmen ist das offensichtlich. Es gibt aber auch alltägliche Beispiele, wie der ominöse schwarze Panther, der irgendwo in einem Schweizer Wald existiert oder auch nicht &#8211; Medienberichte und Sichtungen hatten sich gegenseitig hochgeschaukelt. Um dieses <a href="http://www.presseverein.ch/2012/05/schwarze-katze-von-weitem/">«unbekannte Tier»</a> einzufangen, <a href="http://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/das-ist-aus-dem-ominoesen-panther-geworden-125171052">wurde eine Lebendfalle und mehrere Fotofallen aufgestellt</a>:</p>
<blockquote><p>Doch die Fallen blieben leer &#8211; die rund 30 bis 40 installierten Kameras lichteten nur Füchse, Vögel, Rehe und einen Hirsch ab. (&#8230;) Alles was die Tier-Fahnder aufspürten waren schwarze Katzen und Hunde.</p>
<p>Schon im Juni wurden die zusätzlichen Foto- und Käfigfallen, die wegen dem Panther aufgestellt worden waren, abgebaut. Wie viel der ganze Einsatz gekostet hat, kann der Solothurner Jagdverwalter nicht beziffern. Er schätzt die Kosten auf mehrere 10‘000 Franken.</p></blockquote>
<p>Es ist wichtig, keine Kollektivbeschuldigung zu machen, verhalten sich doch viele sehr korrekt. Nur hört man nie etwas von Journalisten, die keine Paniktexte geschrieben, nie etwas von Experten, die Stellungnahmen abgelehnt haben und nie etwas von Politikern, die nicht in Panik neue Verordnungen erlassen haben. Die Aufmerksamkeit gehört ganz den Boulevardmedien, den Boulevardexperten und den Boulevardpolitikern &#8211; es ist das Zusammenspiel dieser kleinen Gruppe, die unsere Freiheit einschränkt und unsere Steuermittel verbrät. Statt immer neuer Aufregungen und Verordnungen bräuchte es das exakte Gegenteil: Journalisten, Experten und Politiker, die Ruhe bewahren, den Willen und die Freiheit des Volkes respektieren und eher mal ein Gesetz abschaffen statt eins einzuführen. Es gilt, dem Beispiel von Islamwissenschaftler Reinhard Schulze zu folgen, <a href="https://medienwoche.ch/2012/11/19/die-medien-sind-geiseln-von-ausnahmefaellen/">er sagte uns im Interview</a>: «Medien, die aus einem Problem einen Skandal machen wollen, stehen für mich nicht zur Diskussion.»</p>
<p>Die aktuellen Überwachungsskandale sind fraglos skandalös. Dass der Staatsapparat das ihn finanzierende Volk überwacht, ist einer aufgeklärten Demokratie nicht würdig. Medien aber, die nach jedem Vorfall Politiker in riesigen Lettern «WIE KONNTE DAS PASSIEREN?» fragen, müssen sich nicht wundern, wenn diese irgendwann Konsequenzen ziehen und Massnahmen ergreifen. In der Folge «WIESO ÜBERWACHT IHR UNS?» zu brüllen, ist, gelinde gesagt, nicht ganz folgerichtig.</p>
<p>Der Flut von Regulierungen, die das beschriebene Verhalten auslöst, stehen lustigerweise Journalisten gegenüber, die äusserst pikiert reagieren, wenn ihre eigene Freiheit eingeschränkt werden soll. In der Regel berufen sich dann auf die Medienfreiheit, ganz egal, ob das der Situation angemessen ist oder auch nicht.</p>
<p>Jean-Jacques Rousseau <a href="http://www.textlog.de/2372.html">empfiehlt</a> dem Staatsbürger, er solle «jeden Tag seines Lebens im Grunde seiner Seele nachsprechen, was ein edler Woiwode auf dem polnischen Reichstage sagte: Malo periculosam vitam quam quietum servitium. (Ich ziehe eine gefahrvolle Freiheit einer ruhigen Knechtschaft vor).» </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/08/30/auf-kosten-der-freiheit/">Auf Kosten der Freiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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