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	<title>Jonas Projer | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 12 Jul 2022 12:42:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Jonas Projer: Der Aufsteiger</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/07/09/jonas-projer-der-aufsteiger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 08:03:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ am Sonntag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jonas Projer baute die SRF-«Arena» um, Blick TV mit auf – jetzt soll er eine der wichtigsten Zeitungen des Landes transformieren. Doch sein Führungsstil ist problematisch. Rechtfertigt der Erfolg die Scherben?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jonas Projer baute die SRF-«Arena» um, Blick TV mit auf – jetzt soll er eine der wichtigsten Zeitungen des Landes transformieren. Doch sein Führungsstil ist problematisch. Rechtfertigt der Erfolg die Scherben?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/09/jonas-projer-der-aufsteiger/">Jonas Projer: Der Aufsteiger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jonas Projer: der Chefredaktor als Statthalter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/16/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-der-chefredaktor-als-statthalter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 16:48:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Jonas Projer als Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» hatte niemand gerechnet, zuletzt die Redaktion der Zeitung. Der langjährige Fernsehmann soll nun den Kurs des Blatts anpassen. Ein schwieriges Unterfangen ohne den Rückhalt beim Personal. Zuerst glaubte man an einen verfrühten Aprilscherz. Jonas Projer, hiess es in einer unbestätigten Meldung am letzten Donnerstagabend, verlasse nach <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/16/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-der-chefredaktor-als-statthalter/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit Jonas Projer als Chefredaktor der «NZZ am Sonntag» hatte niemand gerechnet, zuletzt die Redaktion der Zeitung. Der langjährige Fernsehmann soll nun den Kurs des Blatts anpassen. Ein schwieriges Unterfangen ohne den Rückhalt beim Personal.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-86905" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-Jonas-Projer-NZZ-20210316-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Zuerst glaubte man an einen verfrühten Aprilscherz. Jonas Projer, hiess es in einer <a href="https://web.archive.org/web/20210311175427/https://www.aargauerzeitung.ch/news-service/wirtschaft/medien-knall-in-der-medienbranche-jonas-projer-wechselt-von-blick-tv-zur-nzz-am-sonntag-ld.2113727" target="_blank" rel="noopener">unbestätigten Meldung</a> am letzten Donnerstagabend, verlasse nach nur zwei Jahren den Chefposten von «Blick TV» und wechsle an die Spitze der «NZZ am Sonntag».<br />
</p>
<p>Einen vergleichbar überraschenden Personalentscheid gab es in den Schweizer Medien zuletzt vor elf Jahren, als <a href="https://www.bzbasel.ch/schweiz/roger-de-weck-wird-uberraschend-neuer-srg-generaldirektor-ld.2015846" target="_blank" rel="noopener">Roger de Weck</a> zum SRG-Generaldirektor gewählt wurde.</p>
<p>Wobei die Überraschung diesmal umso grösser war, weil niemand mit einem neuen Chefredaktor für die «NZZ am Sonntag» gerechnet hatte, nicht einmal die Redaktion selbst. Sie erfuhr erst am Freitagmorgen von ihrem neuen Chef, als <a href="https://www.ringier.ch/de/press-releases/jonas-projer-verlasst-blick-tv" target="_blank" rel="noopener">Ringier</a> und die <a href="https://www.nzzmediengruppe.ch/2021/03/jonas-projer-wird-neuer-chefredaktor-der-nzz-am-sonntag/" target="_blank" rel="noopener">NZZ-Mediengruppe</a> die Personalie je in einer Medienmitteilung bestätigten.</p>
<p>Bald war auch klar, dass Luzi Bernet, der amtierende Chefredaktor, nicht freiwillig geht. Der NZZ-Verwaltungsrat setzte ihn ab, «wegen unterschiedlicher Auffassungen über die weitere Entwicklung der ‹NZZ am Sonntag›». Wie <a href="https://www.persoenlich.com/medien/luzi-bernet-plotzlich-auf-null-runtergebremst" target="_blank" rel="noopener">persoenlich.com</a> schreibt, ging es bei diesen Differenzen um das Projekt «Futura», mit dem die Redaktion ihren Weg in die Zukunft aufzeigen wollte. In diesen Überlegungen hätte die gedruckte Zeitung weiterhin eine wichtige Rolle gespielt, wie die MEDIENWOCHE erfahren hat.</p>
<blockquote><p>Doch die Zeichen bei der NZZ-Mediengruppe stehen auf Digital. Bei der Bewirtschaftung des zunehmend wichtigeren Markts in Deutschland spielt Papier keine Rolle mehr.</p></blockquote>
<p>So dürfte der starke Print-Fokus im Zukunftsprojekt der «NZZ am Sonntag» wenn nicht der Grund, dann zumindest der Anlass für die Auswechslung des Chefredaktors gewesen sein.</p>
<p>Mit Jonas Projer soll nun «die Digitalisierung weiter verstärkt werden». Wobei das nur ein Teil der Erklärung für die Neubesetzung ist.</p>
<p>Zwar unterscheidet sich die «NZZ am Sonntag» weiterhin deutlich wahrnehmbar von der wochentäglichen NZZ. Aber das «unverwechselbare inhaltliche und gestalterische Profil», mit dem das Blatt vor 20 Jahren <a href="http://www.kleinreport.ch/news/nzz-lanciert-sonntagszeitung-53052/" target="_blank" rel="noopener">gestartet war</a>, erodiert zunehmend.</p>
<p>Gestalterisch kommt das Mutterblatt an einzelnen Tagen inzwischen fast so bunt daher wie die jüngere Schwester, inhaltlich verlor die «NZZ am Sonntag» ihre redaktionelle Eigenständigkeit in zentralen Bereichen. Seit Anfang Jahr werden die Ressorts International und Wirtschaft <a href="https://www.nzz.ch/nachrichtenressort/nzz-und-nzz-am-sonntag-intensivieren-zusammenarbeit-ld.1577263" target="_blank" rel="noopener">gemeinsam geführt</a> mit der NZZ-Redaktion.</p>
<p>In einem zentralen Punkt unterscheiden sich die beiden Publikationen aber weiterhin. Während die NZZ unter Chefredaktor Eric Gujer ein liberal-kulturkämpferisches Profil entwickelt hat (gerade auch im Zusammenhang mit der starken Orientierung nach Deutschland), fiel die «NZZ am Sonntag» bisher nicht mit einer eindeutigen politischen Blattlinie auf. Das liegt auch am bisherigen und nun abgesetzten Chefredaktor.</p>
<blockquote><p>Luzi Bernet fiel weniger auf mit pointierten Leitartikeln als durch sein umsichtiges Wirken als Chef einer Redaktion, der er seit der Gründung der Zeitung angehört.</p></blockquote>
<p>Mit der Installation von Jonas Projer ändert sich zwar nichts am Organigramm. Die NZZ am Sonntag erhält den dritten Chefredaktor seit der Gründung 2002. Aber er kommt diesmal von aussen und wurde ohne Rückhalt in der Redaktion ernannt. Das lässt ihn als Statthalter des Verwaltungsrats erscheinen, der im Auftrag von oben den Kurs korrigieren soll. Ideale Startbedingungen sind das nicht, um vertrauensvoll miteinander arbeiten zu können. Dazu passt der lakonische Kommentar eines Redaktionsmitglieds anlässlich der ersten Vorstellung des künftigen Chefredaktors. «Jonas sagt, er freue sich. – Immerhin einer.»</p>
<p>So überraschend der Neuzugang für die «NZZ am Sonntag» kam, so unerwartet erfolgte der Abgang bei «Blick TV». Jonas Projer informierte Ringier-CEO Marc Walder nur wenige Tage vor der Bekanntgabe des Wechsels, schreibt die <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/ein-streichelzoo-ist-der-blick-newsroom-nie-gewesen-380412973823" target="_blank" rel="noopener">«Sonntagszeitung»</a>.</p>
<p>Wer die Karriereplanung von Jonas Projer ein bisschen kennt, überrascht den Wechsel allerdings nicht. Im letzten Sommer sagte er dazu im Gespräch mit der <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/" target="_blank" rel="noopener">MEDIENWOCHE</a>: «Irgendjemand schenkt dir das Vertrauen und du sagst ja oder nein.» Diesmal sagte er ja. Bleibt für die NZZ zu hoffen, dass ihm nicht bald schon jemand anderes das Vertrauen schenkt. Denn Jonas Projer sagte auch, dass ihn «beruflich sehr vieles interessiert».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/16/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-der-chefredaktor-als-statthalter/">Jonas Projer: der Chefredaktor als Statthalter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jonas Projer zur NZZ am Sonntag: Wie die Mondlandung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/13/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-wie-die-mondlandung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2021 10:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwar erfolgt Jonas Projers Wechsel von Blick TV zur NZZ am Sonntag nur über zwei Häuserblocks im Zürcher Seefeld, für die hiesige Medienbranche ist es aber ein gigantischer und – ähnlich der Mondlandung – ein noch nie dagewesener Sprung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/13/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-wie-die-mondlandung/">Jonas Projer zur NZZ am Sonntag: Wie die Mondlandung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwar erfolgt Jonas Projers Wechsel von Blick TV zur NZZ am Sonntag nur über zwei Häuserblocks im Zürcher Seefeld, für die hiesige Medienbranche ist es aber ein gigantischer und – ähnlich der Mondlandung – ein noch nie dagewesener Sprung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/13/jonas-projer-zur-nzz-am-sonntag-wie-die-mondlandung/">Jonas Projer zur NZZ am Sonntag: Wie die Mondlandung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Wir probieren vieles aus und schauen, was funktioniert»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Jun 2020 13:37:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Masterplan gibt es keinen: «Blick TV» ist ein grosses Experiment. Einfach ausprobieren. Mittendrin steht Jonas Projer und versucht als Chefredaktor die Fäden zusammenzuhalten. Das gelingt ihm bisher ganz zur Zufriedenheit seines Chefs. Im Gespräch zieht Projer eine Zwischenbilanz nach der turbulenten Corona-Startphase und spricht über den permanenten Spagat zwischen Arbeit und Familie. «Im klassischen Fernsehen <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Masterplan gibt es keinen: «Blick TV» ist ein grosses Experiment. Einfach ausprobieren. Mittendrin steht Jonas Projer und versucht als Chefredaktor die Fäden zusammenzuhalten. Das gelingt ihm bisher ganz zur Zufriedenheit seines Chefs. Im Gespräch zieht Projer eine Zwischenbilanz nach der turbulenten Corona-Startphase und spricht über den permanenten Spagat zwischen Arbeit und Familie.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-79531" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/06/MW-Interview-Jonas-Projer-Blick-TV-20200619-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Als Chefredaktor von <a href="https://www.blick.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Blick TV»</a> arbeitest du mehrheitlich hinter den Kulissen. Bei SRF standest du anfänglich Tag für Tag, später Woche für Woche, im Rampenlicht. Vermisst du manchmal die grosse Bühne?</p>
</div><div class="answer"><h4>Jonas Projer:</h4> <p>Nein. Aber mein Lebensziel war es auch nie, vor der Kamera zu stehen. Ich bin da einfach hineingerutscht. Als ich nach Brüssel kam, ging gerade die Euro-Krise los. Als Korrespondent stand ich plötzlich jeden Tag vor der Kamera. Nur darum kam bei SRF die Idee auf, ich solle doch eine Sendung moderieren. Aber es stimmt schon, bei «Blick TV» stehe ich deutlich weniger im Rampenlicht.</p>
</div><br />
<br />
<div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In seiner Grundstruktur wirkt «Blick TV» sehr konventionell: Fernsehen, wie man es seit Jahrzehnten kennt. Warum kommt ein neues Projekt so altbacken daher?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p><a href="https://medienwoche.ch/2020/03/31/blick-tv-in-rekordzeit-von-null-auf-normalbetrieb/">Grundsätzlich ist das Fernsehen erfunden</a>. Aber wir machen doch vieles anders. Wir produzieren sehr viel schlanker. Für vieles braucht es nicht viel mehr als ein Handy. Wir sind zudem voll integriert in den Online- und Print-Newsroom der «Blick»-Gruppe. Und auch formal ist einiges anders: So beginnen wir die Beiträge nicht mit dem Moderator, sondern mit der besten Szene, mit der besten Aussage. So können wir die Live-Sendung nach der Ausstrahlung einfacher in Stücke schneiden, um sie in Form von On-Demand-Videos auf der Webseite einzubetten, jedes Video auf dem passenden Artikel.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wer ist das Zielpublikum von «Blick TV»? Gibt es eine idealtypische Zuschauerin?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir haben vor dem Start lange darüber diskutiert. Als reichweitenstarkes Medium erreicht «Blick» eine sehr grosse Breite von Nutzerinnen und Nutzern, die nun auch «Blick TV» schauen können. Darum wäre es wenig zielführend, einen typischen Zuschauer definieren zu wollen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wenn man es allen recht machen will, läuft das doch auf einen unbefriedigenden Kompromiss hinaus.</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Überhaupt nicht. Wir probieren vieles aus und schauen, was beim Publikum funktioniert. Und wenn es nicht funktioniert, machen wir morgen wieder etwas anderes. Wir haben in den vier Monaten seit dem Start schon den halben Sender auf den Kopf gestellt. Beispielsweise realisieren wir jetzt mehr Schwerpunktsendungen, weil wir gemerkt haben, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer längere Sendungen mögen. Wenn sie dran sind, bleiben sie dran.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Gemäss einer Vorgabe von Ringier-CEO Marc Walder muss «Blick TV» mit relevanten News innert 3 Minuten auf Sendung sein. Wie häufig gibt es solche «Feuerwehrübungen»?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Das kam in den letzten Monaten natürlich sehr regelmässig vor wegen Corona. Und jetzt müssen wir es unter normalen Bedingungen nochmals neu entwickeln. Der Punkt ist: Innert drei Minuten auf Sendung zu gehen, das können wir. Aber wie generieren wir neuen Content, während wir bereits live sind? Sobald wir jemanden vor Ort haben, können wir zwischen dem Reporter und einem Experten im Newsroom hin- und herschalten. Wir versuchen dieses Setup so oft wie möglich umzusetzen.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Im klassischen Fernsehen gibt es gelernte Sendeplätze. Bei ‹Blick TV› ist die Pushmeldung der neue Einschaltimpuls.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Ist die Geschwindigkeit wirklich matchentscheidend?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Ich denke schon. Eine Erkenntnis aus den ersten vier Monaten «Blick TV» ist, dass die «Blick»-Pushmeldung der neue Einschaltimpuls ist. Im klassischen Fernsehen gibt es gelernte Sendeplätze. Die Leute wissen, wann sie einschalten müssen, um eine bestimmte Sendung zu sehen. Bei uns hat diese Funktion der Push: Wenn wir live gehen, schickt das Digital-Team gleichzeitig eine Push-Meldung raus. Dann wissen die Leute, jetzt kommt die Sendung zu einem bestimmten Thema. Und das Digital-Team hat natürlich keine Lust, mit dem Push zu einem bestimmten Thema zu warten – schliesslich schläft die Konkurrenz nicht. Deshalb ist der Zeitdruck auch fürs TV ziemlich hoch.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Ein wichtiger Bestandteil eures Programms sind Gespräche mit Studiogästen. Vor dem Start äusserten sich Politikerinnen und Politiker positiv zu «Blick TV», weil sie eine zusätzliche Plattform für ihre Auftritte kriegen. Müsst ihr nur mit dem Finger schnippen und die Leute kommen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Tatsächlich freuen wir uns über sehr grosses Interesse aus Wirtschaft, Gesellschaft und Politik. Aber das ist für den «Blick» ja nichts Neues. Vom Bank-CEO bis zur Bundesrätin sieht man im Blick-Newsroom alle Entscheidungsträger. Und dazu trägt jetzt neu sicher auch TV noch etwas bei, dass wir für Gesprächsrunden oft hochkarätige Gäste begrüssen dürfen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Und da es oft schnell gehen muss, habt ihr nur Leute aus Zürich auf dem Sender?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Uns ist es ein Anliegen, dass wir auch Leute aus anderen Regionen berücksichtigen. Zum Glück haben wir im Bundeshaus eine starke «Blick»-Redaktion, die Gegensteuer gibt. Und auch über Skype können wir selbst in Breaking-News-Situationen alle Regionen berücksichtigen.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wir alle mögen uns an eindrückliche Live-TV-Momente erinnern, und das funktioniert auch heute noch.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Was ist eigentlich der Nutzen eines Live-Programms?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Live-Fernsehen weckte schon immer das Publikumsinteresse. Wenn 15&#8217;000 Leute auf die Strasse gehen wie aktuell wegen Black Lives Matter, obwohl die Demo verboten wäre, dann willst Du das dann sehen, während es passiert. Und nicht in einem Ticker alle paar Minuten einen Satz lesen. Wir alle mögen uns an eindrückliche Live-TV-Momente erinnern, und das funktioniert auch heute noch. Die grosse Herausforderung ist dann vielmehr, auch die Zeit zwischen den Live-Momenten vollzukriegen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wenn live so wichtig ist, wird es auf «Blick TV» irgendwann Live-Sport geben?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Das musst du unseren CEO Marc Walder fragen. Was ich sagen kann: Sport ist von grösster Wichtigkeit für den «Blick» überhaupt und für «Blick TV» im Speziellen. Darum freue ich mich sehr, dass Steffi Buchli als Sportchefin zur «Blick»-Gruppe kommt. Sie bringt zusätzliche Sport- und zusätzliche Sport-TV-Kompetenz mit. Das ist auch für «Blick TV» eine Riesenchance.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wenn Du ein neues Medienprojekt lancierst, dann ist Corona natürlich eine Katastrophe.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Die ersten Monate von «Blick TV» waren geprägt von Corona. Was überwiegt stärker: Die Freude am grossen Publikumsinteresse oder der Frust über die Werbeflaute?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wenn Du ein neues Medienprojekt lancierst, dann ist Corona natürlich eine Katastrophe. Da kann man sich noch lange freuen, dass Leute zuschauen, wenn der gesamte Werbemarkt, ja wenn die gesamte Wirtschaft, einfach steil nach unten geht. Wir hoffen alle, dass sich nun auch der Werbemarkt rasch wieder erholt.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Aber auch unabhängig von Corona ist das Werbegeschäft härter geworden. Wie wollt ihr euch behaupten und eure 50 Stellen nachhaltig mit Werbung finanzieren?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Indem wir neben klassischer Werbung stark auf Kooperationen setzen. Wir bieten Kunden ein attraktives Umfeld und gleichzeitig dem Nutzer guten Content. Solche Formate zu Themen, die den Kunden interessieren, scheinen mir persönlich attraktiver zu sein als die klassische Publireportage.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie sehen solche Kooperationen dann aus auf dem Sender?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir haben zum Beispiel ein Digital-Magazin, in welchem wir Tipps geben zu Fragen des digitalen Alltags – etwa, wie man ein Passwort sicher wählt. Dieses Format wird ermöglicht durch PostFinance. Wir werden bald eine grosse Spielshow im Programm haben in Zusammenarbeit mit einem Versandunternehmen. Corona hat natürlich auch diese Formate erschwert, aber es zieht bereits wieder an. Und die ersten Kunden, die wir haben, sind sehr zufrieden.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Dass unser Team diese Abläufe ab Tag eins praktisch fehlerfrei hinbekommen hat, darauf sind wir schon stolz.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Ringier-CEO Marc Walder zeigte sich jüngst mit der Entwicklung von «Blick TV» zufrieden. Wie sieht es bei dir aus?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir produzieren mit weniger Mittel denn je einen ganzen Sender – so schlank, wie noch nie in der Schweiz Fernsehen gemacht wurde. Wir haben keine Satellitenwagen, sondern Reporter mit einem kleinen Rucksack. Wir haben im Studio keine Kameraleute, keinen Bildmischer, keinen Tonmeister, sondern nur einen einzigen Regisseur, der den ganzen technischen Ablauf des Senders schmeisst. Fast alles ist automatisiert. Dass unser Team diese Abläufe ab Tag eins praktisch fehlerfrei hinbekommen hat, darauf sind wir schon stolz. Auch wenn wir an Vielem, auch am Inhalt, noch weiter arbeiten.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>«Blick TV» hat drei Jahre Zeit, um auf eigenen Beinen zu stehen. Ist das viel oder wenig?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Drei Jahre sind eine super Frist. Das ist doch ein unglaubliches Zeichen von Vertrauen. Das spüren wir täglich. Ringier-CEO Marc Walder sowie das gesamte Unternehmen stehen hinter uns. Dieses Vertrauen ist letztlich auch der Grund, warum wir den Job überhaupt machen dürfen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie stark bist du als Chefredaktor im Tagesgeschäft präsent? Lässt du die Leute an der langen Leine oder kontrollierst du jeden Beitrag?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Definitiv die lange Leine. Erstens, weil die Leute vieles schlicht besser können als ich. Zweitens wegen meiner ganz persönlichen Erfahrung bei der «Arena». Bei der «Arena» war ich ja gleichzeitig Redaktionsleiter und Moderator. Als Chef gab ich die grossen Linien vor – und als Moderator bestimmte ich am Schluss die letzten Details in der Ausführung. Fürs Team war das nicht immer einfach, es hatte viel zu wenig Bewegungsspielraum. Darum habe ich mir persönlich das Ziel gesetzt, das in meinem nächsten Job anders zu machen. Nun fühlt es sich richtig an.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Wir haben keinen Masterplan, sondern machen einen Schritt nach dem anderen.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>In welche Richtung soll sich «Blick TV» längerfristig weiterentwickeln?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Wir haben keinen Masterplan, sondern machen einen Schritt nach dem anderen. Natürlich haben wir ein Ziel vor Augen: Wir wollen möglichst attraktiv und einfach zugänglich News, Sport und Unterhaltung im Bewegtbild anbieten, sowohl live wie auch on-demand. Um dorthin zu kommen, packen wir einfach eine Herausforderung nach der nächsten an. Aktuell arbeiten wir an unserem Player: Wir möchten, dass man «Blick TV» auch parallel zu anderen Aktivitäten schauen kann.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wird man «Blick TV» auch irgendwann am «richtigen» Fernsehen schauen können, etwa auf Swisscom TV oder UPC TV?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Das ist sehr gut möglich, aber im Moment konzentrieren wir uns voll auf das Smartphone. Wer drei Minuten Zeit hat, im Bus sitzt, kann «Blick TV» schauen. Darum sind wir neu auch im Pendlerverkehr präsent. Seit Kurzem werden kleine Ausschnitte unseres Programms in den Regionalbussen gespielt, auf den Bildschirmen von Livesystems. Wir zeigen dort mehrmals pro Tag aktuelle News, 15 Sekunden, ohne Ton. Als Einstiegspunkt in unser Programm scheint mir das attraktiv: Du sitzt im Bus, langweilst Dich, siehst aktuelle News von «Blick TV» am Bildschirm. Die Chance ist gross, dass Du dann Dein Handy nimmst und auf «Blick TV» weiterschaust.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Du hast lange bei SRF gearbeitet. Seit einem Jahr bist du bei Ringier. Wie unterscheidet sich die Unternehmenskultur der beiden Medienunternehmen? Was ist dir als erstes aufgefallen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Die beiden Unternehmen sind unterschiedlich, beide haben ihre Stärken. Weiter möchte ich mich hier nicht äussern, denn das wäre ja zum Nachteil des einen oder anderen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Aber man vergleicht doch automatisch. Zum Beispiel das Essen in der Kantine.</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Okay, die Kantine an der Dufourstrasse ist wirklich sensationell. Da wird mit extrem viel Liebe jeden Tag gekocht, so dass man sich in einem erstklassigen Restaurant wähnt. Und während der Corona-Zeit war’s noch besser. Wir waren trotz Lockdown ein paar Leute im Büro. Da hat die Kantine für uns fünf oder zehn Nasen gekocht, und sie haben uns jeden Wunsch erfüllt.</p>
</div></p>
<blockquote><p>«Mir fallen auch mal Bälle bei der Arbeit zu Boden, weil ich halt nach Hause gegangen bin für die Gutenachtgeschichte.»</p></blockquote>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Du bist Vater von fünf Kindern, die du zusammen mit deiner berufstätigen Frau grossziehst. Gleichzeitig arbeitest du als Chef eines arbeitsintensiven Start-ups. Das kann eigentlich nicht aufgehen.</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Natürlich geht es nicht auf. Das können dir alle berufstätigen Eltern bestätigen. Wenn du das Glück hast, eine Familie zu haben, und das Glück, einen fordernden und begeisternden Job, dann lebst du in einem ständigen Spagat zwischen Arbeit und Familie.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Kommt auch das Geschäft zu kurz oder nur die Familie?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Beides kommt vor. Natürlich habe ich oft das Gefühl, zu wenig zu Hause zu sein, weil die Arbeitstage oft lang sind. Aber es gibt auch das andere: Mir fallen auch mal Bälle bei der Arbeit zu Boden, weil ich halt nach Hause gegangen bin für die Gutenachtgeschichte. Dieses Hin- und Hergerissensein, das ist eine Realität.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Du bist noch keine 40, hast also die längere Zeit deines Berufslebens noch vor dir. Heisst das auch: Einmal Medien, immer Medien?</p>
</div><div class="answer"><h4>Projer:</h4> <p>Ich habe meine Karriere noch nie geplant. Ich merkte einfach immer, wenn sich eine Chance bot, die ich packen musste. Man muss nicht an Gott glauben um zu erkennen, dass man sein Leben nur sehr eingeschränkt planen kann. Beruflich und privat. Irgendeiner schenkt Dir sein Vertrauen, und dann sagst du ja oder nein. Klar ist, dass mich beruflich sehr vieles interessiert. Ich fand nie, es müsse exakt in diese oder jene Richtung gehen. Und darum mache ich vielleicht irgendwann mal auch etwas ganz anderes.</p>
</div></p>
<p><small>Das ist eine gekürzte und für eine bessere Leserlichkeit bearbeitete Abschrift des <a href="https://player.vimeo.com/video/429565030" rel="noopener" target="_blank">KOM-Talks der Bernischen PR-Gesellschaft BPRG</a>. Nick Lüthi sprach am Mittwoch, 17. Juni mit Jonas Projer.</small></p>
<p><small>Bild: Ringier/Bearbeitung: Marco Leisi</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/23/wir-probieren-vieles-aus-und-schauen-was-funktioniert/">«Wir probieren vieles aus und schauen, was funktioniert»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>«Blick» baut das Fernsehen für die Smartphone-Generation</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/10/19/blick-baut-das-fernsehen-fuer-die-smartphone-generation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Oct 2019 12:37:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im kommenden Jahr will «Blick» in den Fernsehmarkt einsteigen. Der fürs Projekt zuständige Jonas Projer erklärt, was seine Pläne sind.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im kommenden Jahr will «Blick» in den Fernsehmarkt einsteigen. Der fürs Projekt zuständige Jonas Projer erklärt, was seine Pläne sind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/19/blick-baut-das-fernsehen-fuer-die-smartphone-generation/">«Blick» baut das Fernsehen für die Smartphone-Generation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>SRF-«Arena»: Jonas Projer im Abschiedsinterview</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/04/26/srf-arena-jonas-projer-im-abschiedsinterview/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Apr 2019 12:36:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der scheidende «Arena»-Moderator Jonas Projer spricht mit watson über schief gelaufene Sendungen, Druckversuche von Parteien und den Preis, den er für seinen anspruchsvollen Beruf zahlt. Und sagt, wann er sich über die watson-Rezensionen geärgert hat.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/26/srf-arena-jonas-projer-im-abschiedsinterview/">SRF-«Arena»: Jonas Projer im Abschiedsinterview</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der scheidende «Arena»-Moderator Jonas Projer spricht mit watson über schief gelaufene Sendungen, Druckversuche von Parteien und den Preis, den er für seinen anspruchsvollen Beruf zahlt. Und sagt, wann er sich über die watson-Rezensionen geärgert hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/26/srf-arena-jonas-projer-im-abschiedsinterview/">SRF-«Arena»: Jonas Projer im Abschiedsinterview</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ringier-CEO Marc Walder: «Blick TV soll schnell und kompetent sein»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/04/10/blick-tv-soll-schnell-und-kompetent-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Apr 2019 10:09:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick TV]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der digitale Fernsehsender nimmt weiter Formen an. Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Zürcher Medienhaus mit CNN zusammenspannt. Ringier-CEO Marc Walder über Details der Partnerschaft, seine Pläne mit dem Programm und Chefredaktor Jonas Projer.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der digitale Fernsehsender nimmt weiter Formen an. Am Mittwoch wurde bekannt, dass das Zürcher Medienhaus mit CNN zusammenspannt. Ringier-CEO Marc Walder über Details der Partnerschaft, seine Pläne mit dem Programm und Chefredaktor Jonas Projer.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/10/blick-tv-soll-schnell-und-kompetent-sein/">Ringier-CEO Marc Walder: «Blick TV soll schnell und kompetent sein»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Arena» auf Abwegen: Service public mit der Abrissbirne</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/03/19/arena-auf-abwegen-service-public-mit-der-abrissbirne/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2019/03/19/arena-auf-abwegen-service-public-mit-der-abrissbirne/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert Ruoff]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Mar 2019 22:40:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=67294</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die SRF-«Arena» zum Klimawandel zeigte eindrücklich, dass die Sendung nicht als Diskussionsforum taugt. Kein Wunder auch, wenn der Moderator auf Krawall gebürstet ist. SRF tut gut daran, nach dem angekündigten Abgang von Jonas Projer das Konzept der Sendung grundlegend zu überdenken. Dass es auch anders geht, zeigt SRF selbst. Jonas Projer mag es, wenn es <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/19/arena-auf-abwegen-service-public-mit-der-abrissbirne/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die <a href="https://www.srf.ch/sendungen/arena/gruene-traeume" target="_blank" rel="noopener">SRF-«Arena»</a> zum Klimawandel zeigte eindrücklich, dass die Sendung nicht als Diskussionsforum taugt. Kein Wunder auch, wenn der Moderator auf Krawall gebürstet ist. SRF tut gut daran, nach dem angekündigten Abgang von Jonas Projer das Konzept der Sendung grundlegend zu überdenken. Dass es auch anders geht, zeigt SRF selbst.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-67295" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Projer-Klima-Arena_20190319.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Projer-Klima-Arena_20190319.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Projer-Klima-Arena_20190319-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Projer-Klima-Arena_20190319-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Projer-Klima-Arena_20190319-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/03/MW-Projer-Klima-Arena_20190319-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Jonas Projer mag es, wenn es «knallt» in der «Arena». So ähnlich hat er sich jedenfalls ausgedrückt in der Selbstdarstellungs-Sendung «Hallo SRF» im letzten Jahr. So kann es ihm manchmal nicht kontrovers genug, die Besetzung nicht explosiv genug sein. Und so hat er sich bei der Eröffnung der «Arena» zu Klimastreik und Klimawandel vom vergangenen Freitag fast überschlagen, als er die rund 20 jugendlichen Klimastreikenden ankündigte: «Sie treten an gegen vier ihrer schärfsten Gegner aus Wirtschaft und Politik». Und dann ertönte die «Arena»-Fanfare, und im Signet zertrümmerte der Schriftzug «Jugend» den Schriftzug «Politik». Das ist eine klare Ansage: maximale Aggression.</p>
<p>Es geht um das absolute Pro und Kontra, um Sieg oder Niederlage, um Sein oder Nichtsein. Es geht auch in dieser «Arena», wie in manch anderer Folge der wichtigsten politischen Debatten-Sendung der Schweiz, nicht um gegenseitiges Verstehen oder sogar um eine Verständigung. Es geht offenkundig darum, die eigenen Interessen durchzusetzen und eine neue Bewegung aufzufangen, zu bremsen, vielleicht sogar zu stoppen – zumindest von der einen Seite. Es geht um die Inszenierung eines Machtkampfs. So versteht Jonas Projer offensichtlich Politik in seiner «Arena».</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:video:54910515-4bac-47a3-8cce-26f391c241cf&amp;start=" name="Grüne Träume" width="624" height="351" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Projers Wunsch nach Konfrontation ist klar. Doch daran scheitert die vornehmste Aufgabe des Service public: verständliche, nachvollziehbare Information zu liefern. Die Sendung kann folgerichtig auch die Zusammenhänge des Lebens und der Politik nicht wirklich abbilden. Und irgendwann vermag der wiederkehrende verbale Schlagabtausch im Medienzentrum Leutschenbach niemanden mehr zu unterhalten ausser die Akteure in der «Arena», die sich dabei selber gefallen.</p>
<p>Nun meint aber die Forderung des SRG-Auftrags nach Information, Bildung, Unterhaltung, dass in der «Arena» zwischen den Parteien im Studio ein kreativer Austausch stattfinden sollte. Und dass daraus zwischen den Parteien im Studio und den Zuschauerinnen und Zuschauern eine Kommunikation entstehen soll, die allen etwas bringt. Die manche weiterbringt und vielleicht sogar eine Einsicht in mögliche Lösungen bietet. Die «Arena»-Sendung zur Klimabewegung ist diesbezüglich gescheitert. Erfolgreich ist sie nur darin gewesen, eine fernsehtaugliche Konfrontation zu inszenieren.</p>
<p>Doch Jonas Projer wollte das so. Sonst hätte er der Sendung nicht den Titel gegeben: «Grüne Träume». Träume platzen meistens. Und sonst hätte er in der Ankündigung auch nicht gesagt, es träfen «die jungen Demonstranten auf ihre Gegner – und grüne Hoffnungen auf die Realität».</p>
<p>Die «Realität» verortet er offenbar bei den Interessenvertretern der Auto- und Metallindustrie und beim rechtsbürgerlich-neolibertären Flügel der Politik, und nicht aber bei den «jungen Demonstranten». Über die Wirklichkeit von Politik und Gesellschaft sagt er damit nicht viel, denn sie ist möglicherweise dabei, sich tiefgreifend zu verändern. Aber er sagt eine Menge über seine politische Wahrnehmung.</p>
<blockquote><p>Diese Generation vertritt sich selber und ihre noch sehr ursprünglichen Lebensinteressen.</p></blockquote>
<p>Da stehen also auf der einen Seite die «grünen Träumer» und die Klimademonstranten: eine junge Generation, die ihre Zukunft einfordert aber noch keine öffentlich bekannten Namen trägt und noch keine politischen oder wirtschaftlichen Machtpositionen innehat. Aber so viel steht fest: Diese Generation vertritt sich selber und ihre noch sehr ursprünglichen Lebensinteressen.</p>
<p>Diese Lebensinteressen stossen nun also auf die «Realität» der Macht. Eine Macht, die in der «Arena» personifiziert wird durch den Nationalrat und Gewerbeverbands-Präsidenten Hans-Ulrich Bigler (FDP), der gleichzeitig als Vize-Präsident für die Energie-Agentur der Wirtschaft steht und für das Nuklearforum Schweiz lobbyiert. Bigler predigt genau so überzeugt für den heiligen Markt wie der ehemalige Klosterschüler Nationalrat Claudio Zanetti (SVP; Klosterschule Engelberg), der die Untersuchungen der Umweltwissenschaft zum Klimawandel gerne zur «Religion» erklärt. Zanetti pflegt als Vorstandsmitglied der Sektion Zürich des Automobilclubs (ACS) gewiss auch eine vertrauensvolle Beziehung zu Andreas Burgener, dem Direktor von Auto Schweiz, der in der «Arena» ebenfalls «die Realität» vertritt. Und der hat auch schon laut über eine Kandidatur für den National- oder Ständerat nachgedacht hat (etwa auf der Liste der SVP).</p>
<blockquote><p>Den Vertretern von Politik und Interessenverbänden ist wahrscheinlich entgangen, dass die Klimabewegung ihre Unabhängigkeit von politischen Parteien sehr bewusst pflegt.</p></blockquote>
<p>Über diese Beziehungs-«Realität» hat das Schweizer Fernsehen in der «Arena» keine Transparenz hergestellt. Nationalrat Bigler hat in der Debatte immerhin so nebenbei seine energiepolitischen Verflechtungen erwähnt. Jean-Philippe Kohl, Vizedirektor des Maschinen-, Elektro- und Metallverbands (swissmem) hat seinerseits die Seite der «Realität» personell deutlich verstärkt. Sie alle, Bigler, Burgener, Kohl und Zanetti, haben selbstverständlich das politische Engagement der Jugend begrüsst und die Jugendlichen aufgefordert, sich einzubringen im politischen System, wenn auch Zanetti «Streik» eigentlich «unschweizerisch» fand. Bei diesen Streicheleinheiten ist den Vertretern von Politik und Interessenverbänden wahrscheinlich entgangen, dass die Klimabewegung ihre Unabhängigkeit von politischen Parteien sehr bewusst pflegt.</p>
<blockquote><p>Jonas Projer hätte an dieser Stelle – nach etwa 15 Minuten – die Sendung beenden können, denn die Positionen waren bezogen.</p></blockquote>
<p>Aber das Loblied auf die politisch aktive Jugend stiess schnell an seine Grenzen. Es war, bei Lichte betrachtet, nicht viel mehr als das Vorspiel zur Blockade. Hans-Ulrich Bigler deponierte gleich nach dem Lob sein «Nein zu Verboten und Auflagen», Andreas Burgener erklärte: «Was es braucht, ist Innovation», Jean-Philippe Kohl warnte: «Es macht für die Schweiz keinen Sinn, für die Welt den Musterknaben zu spielen». Und Zanetti deklarierte voll auf der Linie der SVP: «Es besteht bezüglich Klima kein Grund zur Panik». Denn, so bis heute die offizielle SVP-Position: Es habe ja immer schon Klimaschwankungen gegeben.</p>
<p>Jonas Projer hätte an dieser Stelle – nach etwa 15 Minuten – die Sendung beenden können, denn die Positionen waren bezogen. Die Forderungen der Klimabewegung wurden alle abgeblockt. Das galt nicht nur für die «Erklärung des Klimanotstands» sondern auch für ein schärferes CO<sub>2</sub>-Gesetz oder eine beschleunigte Umsetzung der Zielsetzungen der Wissenschaft. «Eure Forderungen enden in Illusionen», sagte Andreas Burgener an die Adresse der Klimabewegung.</p>
<p>So bewegte sich die Debatte in der fast schon «Arena»-typischen Form einer Springprozession – zwei Sprünge vorwärts, drei zurück. Der «Arena»-Leiter Jonas Projer war sich dabei nicht zu gut, ausführlich auf den Vorschlag von Claudio Zanetti einzugehen, man solle doch, wenn man wirklich etwas gegen den CO<sub>2</sub>-Ausstoss unternehmen wolle, den Verzicht auf die Kernenergie rückgängig machen – denn diese Lösung sei, im Unterschied zum Klimawandel, «nun wirklich wissenschaftlich begründet». Der Moderator liess sich auch vom Einwurf aus der Klimabewegung nicht bremsen: «Sie wollen also das eine Problem – die CO<sub>2</sub>-Produktion – durch ein anderes ersetzen: die Produktion und Lagerung von radioaktivem Material?»</p>
<blockquote><p>Es brauchte die Intervention von Hans-Ulrich Bigler, um Projer zur Räson zu bringen.</p></blockquote>
<p>Projer bestand darauf: Zanettis Idee sei ja ein ernsthafter Vorschlag, also solle man ihn bitteschön auch diskutieren. Auch der Hinweis der Parteipräsidentin der Grünen, Regula Rytz, die Kernenergie sei «nicht nur ein alter Ladenhüter sondern mittlerweile die teuerste Energieform überhaupt» – begleitet von Zanettis ständigen Zwischenrufen – vermochte den Moderator nicht zu stoppen. Er meinte, man könne ja den Verzicht auf die Kernenergie mit einer neuen Volksabstimmung rückgängig machen. Es brauchte schon die Intervention von Hans-Ulrich Bigler, um Projer zur Räson zu bringen. Bigler erklärte trocken, man brauche über Kernkraft gegenwärtig wirklich nicht abzustimmen, denn: «Dafür braucht es zuerst einmal Investoren.» Und Investoren sind angesichts der enormen Kosten und der ungelösten Probleme weit und breit nicht zu sehen.</p>
<p>Der Einzige, der aus dieser unnützen Diskussionsschlaufe Gewinn ziehen konnte, war Claudio Zanetti: Es war ihm gelungen, eine sinnvolle Diskussion über die Klimaerwärmung, vielleicht sogar einen Ansatz zur Verständigung, erfolgreich zu verhindern. Bei einem Thema, bei dem es um die Bedrohung unserer Lebensgrundlagen geht. Und bei dem diejenigen «Alarm!» rufen, die davon in allernächster Zukunft am meisten betroffen sind. Aber für eine solche Diskussion müsste bei den Verantwortlichen des Service public im Schweizer Fernsehen ein echtes Erkenntnisinteresse vorhanden sein.</p>
<blockquote><p>Die «Arena» ist ein Schlagabtausch, in dem man sich in einem rhetorischen Machtkampf gegen die anderen durchsetzt.</p></blockquote>
<p>Die «Arena» ist kein Gespräch. Die «Arena» ist kein Austausch, keine Debatte, kein Dialog. Sie sieht nur so aus. In Wirklichkeit ist sie eine Aneinanderreihung von Statements, bei denen man tunlichst nicht auf die Äusserungen der anderen eingeht, sondern nur die eigenen Gedanken, Meinungen und Interessen vertritt. Die «Arena» ist ein Schlagabtausch, in dem man sich in einem rhetorischen Machtkampf gegen die anderen durchsetzt. Die «Arena» ist ein Schauplatz, auf dem man Information möglichst verhindert, und zwar die missliebige Information der anderen.</p>
<p>Das gilt selbst dann, wenn es einmal vorkommt, dass eine Aussage Bezug nimmt auf die Aussage einer anderen Person. Und wenn phasenweise ein kurzer Disput zwischen zwei Diskutierenden entsteht. Solch ein Dialog beendet die Moderation schnell. In der «Arena» ist es nicht angezeigt, in Ruhe einen Gedanken zu entwickeln, ein Beispiel anzuführen oder eine (kurze) Geschichte zu erzählen. Und es ist in aller Regel schon gar nicht vorgesehen, einen anderen Teilnehmenden mit echtem Interesse zu fragen: «Wie meinen Sie das?» Vielleicht sogar in der Absicht, eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten.</p>
<blockquote><p>Es ist in der «Arena» üblich, eine redende Person zu unterbrechen, sie rücksichtslos zu übertönen, und sei es nur, um zu verhindern, dass ihre Argumente vom Publikum verstanden werden.</p></blockquote>
<p>Regula Rytz, die Parteipräsidentin der Grünen, hat in ihrer ersten Wortmeldung die Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit der Klimabewegung geäussert und den Wunsch, mit anderen politischen Parteien zur Lösung des Klimaproblems zusammenzuarbeiten. Mit Ausnahme von Stefan Müller-Altermatt (CVP) hat keiner der Parteipolitiker und Interessenvertreter aus der «Realitäts»-Fraktion dieses Angebot auch nur andeutungsweise aufgenommen.</p>
<p>Es ist in der «Arena» hingegen üblich, eine redende Person zu unterbrechen, sie rücksichtslos zu übertönen, und sei es nur, um zu verhindern, dass ihre Argumente vom Publikum verstanden werden. Es ist mehr als üblich; es ist Teil des Konzepts. So hat Jonas Projer die Jugendlichen in der Klima-«Arena» aufgefordert: «Seid laut! Nehmt Euch das Wort!» – Sie haben das kaum getan, weil die Klimabewegung – wie schon «Occupy» und andere demokratische, aufklärerische Bewegungen – bewusst Kommunikationsformen entwickelt hat, die einen respektvollen, zielführenden Austausch auch in einer Gruppendiskussion ermöglichen.</p>
<blockquote><p>Das zeigt in aller Deutlichkeit das Desinteresse des Moderators an der Information und insbesondere an den Aussagen einer Person.</p></blockquote>
<p>Es geschieht in der «Arena» aber immer wieder, dass der Moderator noch vor dem Ende eines Statements sich von der sprechenden Person abwendet und das Gespräch mit anderen Diskussionsteilnehmenden aufnimmt. Das zeigt in aller Deutlichkeit das Desinteresse an der Information und insbesondere an den Aussagen einer Person. Es ist Vernichtung von Information und wirkt nach den Regeln mitteleuropäischer Höflichkeitsformen ganz einfach als Zeichen der Arroganz.</p>
<blockquote><p>Gemeinsam Lösungen zu suchen, ist auch ohne konfrontatives Setting schon schwer genug.</p></blockquote>
<p>Dabei wäre es die Aufgabe eines Service-public-Senders, Information zu fördern, Erkenntnis zu vermitteln, gegenseitiges Zuhören und Kommunikation in Gang zu setzen, vielleicht sogar gegenseitiges Verstehen zu ermöglichen. Und in einer Zeit, in der die Herausforderungen für Staat und Gesellschaft dramatisch zunehmen, gäbe es so vielleicht die Möglichkeit, gemeinsame Lösungen auszuloten. Das ist auch ohne konfrontatives Setting schon schwer genug. Und es bleibt auch spannend, ohne dass es «knallt».</p>
<p>«Die Politik ist nicht bereit, über die eigenen, festgefahrenen Grundsätze nachzudenken und zu diskutieren.» Das war die Schlussfolgerung aus den Reihen der Klimabewegung am Ende der «Arena». Und das sei auch völlig verständlich. Denn eine andere, dezentrale, demokratisierte Organisation der Energieproduktion würde die Macht einiger weniger Konzerne und deren Management ganz wesentlich einschränken. Das könne nicht im Interesse dieser Unternehmen sein und ihrer Stellvertreter in der «Arena».</p>
<p>Es sieht tatsächlich so aus, dass die bald grauhaarige «goldene Generation» diesen Ausstieg aus der fossil getriebenen Wachstumsgesellschaft gar nicht denken mag. Aber vielleicht ist es nicht nur Unwille. Vielleicht ist es ganz einfach die schiere Unfähigkeit. Denn Bigler, Burgener, Koch und Zanetti sind mit der Technologie des 20. Jahrhunderts aufgewachsen und sie profitieren davon auf ihrem Lebensweg bis zu ihrer gegenwärtigen Stellung. Es ist für sie der natürliche Lauf der Dinge.Fossile Brennstoffe, Verbrennungsmotoren, Umwandlung von Wärme in Fortbewegung, weltumspannende Transportwege, und aus der Kombination all dieser Faktoren ein endloses, globales Wachstum: das ist ihre Welt, in der sie sich komfortabel eingerichtet haben. Das sind grosse Hindernisse für ein neues Denken.</p>
<blockquote><p>«Arena» ist Action, ist Kampf, ist Aggression: der Ort, an dem die Gladiatoren die Schwerter ziehen und damit aufeinander losgehen.</p></blockquote>
<p>Aber es braucht dafür auch einen Rahmen, der offenes Denken überhaupt erlaubt. Die «Arena» ist das Gegenteil. «Arena» ist Action, ist Kampf, ist Aggression: der Ort, an dem die Gladiatoren die Schwerter ziehen und damit aufeinander losgehen. Das liegt auch am Setting der Sendung. Wer steht, ist schneller zum Kampf bereit. Ein Blick auf andere Diskussionssendungen genügt: Ob der «Club» von SRF, das welsche «Arena»-Pendant «Infrarouge» von RTS, oder in Deutschland «Hart aber Fair», «Anne Will», «Maischberger» und wie sie alle heissen: Hier sitzen die Gesprächsgäste. Und wer miteinander sprechen will, sitzt einander zugewandt. Anders in der «Arena»: Hier stehen die Redepulte auf die Kameras ausgerichtet, Rednerpulte für die grosse Öffentlichkeit, das unsichtbare Publikum, und der Moderator tigert als Dompteur wachsam um die Kämpfenden herum. Nachdenken, sich selber und den anderen zuhören ist unter diesen Voraussetzungen nicht vorgesehen. Und die Kameraregie ist jederzeit bereit, sich abzuwenden, um irgendeine angeblich spannendere Reaktion einzufangen oder einen Zwischenruf.</p>
<p>Dabei sagt uns eine alte Weisheit, dass es nichts Interessanteres gibt, als einem Menschen beim Denken – oder beim denkend Reden – zuzusehen. Dazu braucht es aber eine Moderation, die selber bereit ist, zuzuhören und zuzusehen. Die den Gästen nicht die Worte und Gedanken in den Mund legt, ihnen nach 50 Sekunden mit Unterbrechung droht und ihnen das Wort abschneidet, bevor der Gedanke zu Ende geführt oder das Beispiel ausgebreitet ist. Eine Moderation, die Erkenntnisziele hat und diese transparent macht. Und die Gäste nicht das Wort abschneidet oder sie als Instrumente der Sendungsdramaturgie von Einspieler zu Einspieler treibt – immer in der Hoffnung, Action zu provozieren, bis es knallt.</p>
<blockquote><p>Der Service public muss wieder klar machen, dass er kein Ort ist für krakeelende politische Sektierer.</p></blockquote>
<p>Es braucht aber auch Gäste, die nicht aus einem Medientraining der üblen Sorte in die Sendung kommen und bewusst und gezielt dem Gegenüber schon nach einem halben Satz ins Wort fallen, damit es gar nicht gehört und verstanden werden kann. Oder wie Claudio Zanetti, der während des Statements eines anderen Gastes alle fünf bis zehn Sekunden «Panik!» schreit. Dagegen braucht es eine Moderation, die ihre Aufgabe wahrnimmt und eine Gesprächskultur durchsetzt, die auf gegenseitiger Aufmerksamkeit und auf Respekt basiert – falls erforderlich auch mit gelben und roten Karten, mit Verwarnung und Verweis. Der Service public muss wieder klar machen, dass er kein Ort ist für krakeelende politische Sektierer.</p>
<p>Langweilig? Wirkungslos? – Es gibt auch extreme Gegenbeispiele, wie den Talk über «Fremdes Pack und Füdlibürger» (siehe Video unten). Im Rahmen eines Themenabends «Migration» sprachen auf «SRF zwei» fünf Secondos und Secondas über ihre Identität und ihr Leben in der Schweiz – äusserst zurückhaltend und diskret moderiert von Radiofrau Nicoletta Cimmino. Und mit einer Kameraregie, die über lange Strecken das jeweils gleiche Gesicht zeigte, einer redenden Person oder einer zuhörenden Person.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:video:9e67b989-018e-4a43-8112-b12560670114&amp;start=" name="«Talk – Fremdes Pack und Füdlibürger»" width="624" height="351" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Oder – ein anderes Beispiel – es gab das interreligiöse Gespräch in den «Sternstunden», ebenfalls auf SRF 2, zwischen Christen, einer muslimischen Theologin und einem Buddhisten, zum Thema Abtreibung. Ruhig, offen, informativ, ganz unaufgeregt. Und mit einem kurzen Video der Originalaussage von Papst Franziskus, der Abtreibung als Mord begreift. Es war in beiden Fällen Service public zu einer Randzeit. Spät abends über die Migration, am Sonntagmorgen über die Abtreibung als Mord. Einige Wochen nach der Ausstrahlung der «Sternstunden» gaben prominente katholische Frauen bekannt, dass sie wegen dieser Aussage des Papstes aus der römisch-katholischen Kirche austreten. Das muss nicht die Folge der «Sternstunden» gewesen sein. Aber sicher ist, dass die Wirkung einer Sendung nicht vom Spektakel abhängt, sondern von der sorgfältig vorbereiteten Vermittlung wichtiger und treffender Information: emotional und rational treffend.</p>
<p>Und das geht – auch beim Thema Klimawandel. Der «Club», die späte Diskussionssendung auf SRF 1, hat mit Politologe Claude Longchamp und dem Zürcher Stadtrat Filippo Leutenegger (FDP), zwei alte Kämpen mit vier politisch aktiven jungen Erwachsenen aus SVP, SP, Klimabewegung und Forschung zusammengebracht (siehe Video unten). Das Gespräch zeigt beispielhaft, wie ein Austausch zwischen den Generationen stattfinden kann. Und es gab in dieser Runde eine Passage, die bei mir persönliche Erinnerungen geweckt hat. «Warum die Angst, warum die Panik?» lautete die Frage. Und die Antwort ist sehr einfach: Der Klimawandel steht mindestens seit der Gründung des Internationalen Klimarats (PCC) 1988 offiziell auf der globalen Tagesordnung. Das heisst: das Thema begleitet die heute 30-Jährigen durch ihre ganze Lebenszeit.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//tp.srgssr.ch/p/srf/embed?urn=urn:srf:video:f9498e74-2c28-4b32-a337-4849d6ce8e03&amp;start=" name="Panik! Das Klima bewegt die Jugend" width="624" height="351" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>1992 hat in Rio de Janeiro die erste UNO-Konferenz über Umwelt und Entwicklung stattgefunden. 2002 folgte in Johannesburg die zweite Konferenz zu diesem Thema. Ich habe zu diesem Jubiläum als Verantwortlicher für das Bildungsfernsehen bei SRF eine sechsteilige Serie zum Thema ausgestrahlt, unter anderem mit einem Film über die Verflechtung von Politik und Erdölindustrie. Und mit einer Eigenproduktion unter dem Titel: «Warnung aus den Alpen»: Er zeigte die Leiter hinauf zur Konkordiahütte, die gebaut werden musste, weil der Aletschgletscher schmilzt. Er zeigte die millionenteure Schutzmauer, die Pontresina, Schutz bietet gegen den auftauenden Permafrost und die Überwachung des Rutschhangs, auf dem die Standseilbahn nach Mürren wegen der Trassenverschiebung stillgelegt werden musste. Der letzte Film zeigte mit einem produktionsreifen BMW mit Wasserstoffantrieb bereits 2002 den Antrieb der Zukunft. Und 2008 fand in Basel eine internationale Konferenz zum Thema statt: Mit hervorragenden Umweltexperten und Fernsehanstalten des Service public von Asien über Afrika und Europa bis Nord- und Südamerika. – Das Thema ist seit über dreissig Jahren auf der Tagesordnung, und dabei hier und da sogar beim Schweizer Fernsehen.</p>
<p>Aber nach der «Arena» vom vergangenen Freitag drängt sich die Frage auf, ob es in der wichtigsten politischen Debatten-Sendung des Schweizer Fernsehens gestattet ist, so zu tun, als ob wir noch am Anfang einer Diskussion stünden, bei der es um Lebensfragen der Gesellschaft geht und nach aller wissenschaftlichen Erkenntnis um eine Überlebensfrage unseres Planeten.</p>
<p>Wir stehen vor Grundfragen unserer gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Organisation. Das ist ein weites Feld. Ideen dazu müssen zurzeit noch in eher marginalisierten Produkten einer «Nischen»-Publizistik verbreitet werden, wie etwa jüngst vom Wirtschaftspublizisten Werner Vontobel auf «Infosperber»: <a href="https://www.infosperber.ch/Artikel/Wirtschaft/Sparen-reicht-nicht-Pladoyer-fur-eine-Okonomie-der-kurzen-Wege" target="_blank" rel="noopener">«Sparen reicht nicht: Plädoyer für eine Ökonomie der kurzen Wege»</a>.</p>
<p>Der Service public von SRF hat sich den Anforderungen dieser Themen in seiner prominentesten politischen Diskussionssendung nicht auf angemessene Weise gestellt. Und dabei sind Grundprobleme der «Arena» deutlich geworden: Die Sendung hat sich in wichtigen Teilen den Gesetzen des Spektakels unterworfen. Und weil die Klimabewegung ihre wesentlichen Ideen in der SRF-«Arena» nicht hat darstellen können, hat sie ihrerseits am Ende der «Arena» angekündigt, dass sie am kommenden Freitag im Kulturhaus Kosmos in Zürich <a href="http://www.klimaarena.ch" target="_blank" rel="noopener">ihre eigene «Klimaarena»</a> durchführen und diese Veranstaltung über Social Media verbreiten wird. Die Klimabewegung wird auch das publizistische Klima verändern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/19/arena-auf-abwegen-service-public-mit-der-abrissbirne/">«Arena» auf Abwegen: Service public mit der Abrissbirne</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Projer ist nicht allein: Diese SRF-Moderatoren machten auch erst gerade den Abgang</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/02/18/projer-ist-nicht-allein-diese-srf-moderatoren-machten-auch-erst-gerade-den-abgang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Feb 2019 15:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der langjährige «Arena»-Dompteur Jonas Projer verlässt das SRF und geht zum «Blick». In den letzten Monaten verliessen auch weitere langjährige Aushängeschilder den Sender – nicht immer auf eigenen Wunsch. Wer bleibt dem SRF noch? Eine Übersicht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der langjährige «Arena»-Dompteur Jonas Projer verlässt das SRF und geht zum «Blick». In den letzten Monaten verliessen auch weitere langjährige Aushängeschilder den Sender – nicht immer auf eigenen Wunsch. Wer bleibt dem SRF noch? Eine Übersicht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/02/18/projer-ist-nicht-allein-diese-srf-moderatoren-machten-auch-erst-gerade-den-abgang/">Projer ist nicht allein: Diese SRF-Moderatoren machten auch erst gerade den Abgang</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jonas Projer: «Der ‹Arena› tut ein Wechsel gut»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/02/17/jonas-projer-der-arena-tut-ein-wechsel-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 Feb 2019 09:12:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist der Mediencoup des Jahres: Jonas Projer wechselt zu Ringier. Der TV-Star sagt, warum er SRF verlässt, was er mit «Blick TV» vorhat – und was die «Arena» jetzt braucht.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/02/17/jonas-projer-der-arena-tut-ein-wechsel-gut/">Jonas Projer: «Der ‹Arena› tut ein Wechsel gut»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist der Mediencoup des Jahres: Jonas Projer wechselt zu Ringier. Der TV-Star sagt, warum er SRF verlässt, was er mit «Blick TV» vorhat – und was die «Arena» jetzt braucht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/02/17/jonas-projer-der-arena-tut-ein-wechsel-gut/">Jonas Projer: «Der ‹Arena› tut ein Wechsel gut»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jonas Projer: «Bin ich denn eitel?»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/08/21/jonas-projer-bin-ich-denn-eitel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 09:08:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach der Sommerpause erregt die «Arena» wieder die Gemüter. Mittendrin: Moderator Jonas Projer. Der Zürcher freut sich, wenn es in der Politsendung so richtig zur Sache geht: «Zwischendurch muss man sich auch mal aufs Dach geben!»</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Sommerpause erregt die «Arena» wieder die Gemüter. Mittendrin: Moderator Jonas Projer. Der Zürcher freut sich, wenn es in der Politsendung so richtig zur Sache geht: «Zwischendurch muss man sich auch mal aufs Dach geben!»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/21/jonas-projer-bin-ich-denn-eitel/">Jonas Projer: «Bin ich denn eitel?»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Projer, der Profi</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/23/projer-der-profi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Mar 2018 21:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es hoch kommt, hat er sieben Minuten Freizeit pro Tag. Für seine Themenwahl erntet er immer wieder harsche Kritik. «Arena»-Moderator Jonas Projer (37) im Gespräch über Fehltritte, Wimperntusche und das Leben mit vier Kindern.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/23/projer-der-profi/">Projer, der Profi</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es hoch kommt, hat er sieben Minuten Freizeit pro Tag. Für seine Themenwahl erntet er immer wieder harsche Kritik. «Arena»-Moderator Jonas Projer (37) im Gespräch über Fehltritte, Wimperntusche und das Leben mit vier Kindern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/23/projer-der-profi/">Projer, der Profi</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Eloquent und arrogant</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/02/08/eloquent-und-arrogant/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 08:37:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jonas Projer tritt immer selbstherrlicher auf. Der «Arena»-Chef ist zu mächtig geworden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jonas Projer tritt immer selbstherrlicher auf. Der «Arena»-Chef ist zu mächtig geworden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/02/08/eloquent-und-arrogant/">Eloquent und arrogant</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Jonas Projer: Journalismus im Schraubstock</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/06/14/jonas-projer-journalismus-im-schraubstock/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Jun 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Projer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Über die neue Sonntagabend-«Arena» ergoss sich kübelweise Kritik, noch ehe sie auf Sendung ging. An Moderator Jonas Projer perlt sie ab. Der Kontrollfreak und Starjournalist weiss auf alles eine Antwort.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/14/jonas-projer-journalismus-im-schraubstock/">Jonas Projer: Journalismus im Schraubstock</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Über die neue Sonntagabend-«Arena» ergoss sich kübelweise Kritik, noch ehe sie auf Sendung ging. An Moderator Jonas Projer perlt sie ab. Der Kontrollfreak und Starjournalist weiss auf alles eine Antwort.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/14/jonas-projer-journalismus-im-schraubstock/">Jonas Projer: Journalismus im Schraubstock</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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