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	<title>Journalist des Jahres | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Fri, 25 Nov 2022 19:34:02 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Journalist:in des Jahres, Bajour-Newsletter, Schnüffel-«Reporter»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/11/19/journalisin-des-jahres-bajour-newsletter-schnueffel-reporter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2022 09:34:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Stalking]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist des Jahres]]></category>
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		<category><![CDATA[SRF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Wir sind Journalist:innen des Jahres! Christian Zeier hat gezählt: «Das Magazin Schweizer Journalist:in hat dieses Jahr 483 (Zählfehler vorbehalten) Personen zur Wahl der/des Schweizer Journalist:in des Jahres ‹nominiert›», schrieb der selbst schon mehrfach ausgezeichnete Reporter auf Twitter. Tatsächlich stehen in diesem Jahr so viele Journalist:innen zur Wahl wie noch nie. Allein 46 <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/19/journalisin-des-jahres-bajour-newsletter-schnueffel-reporter/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Good-Bad-Ugly-20221118b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-100868 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Good-Bad-Ugly-20221118b.jpg" alt="" width="1455" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Good-Bad-Ugly-20221118b.jpg 1455w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Good-Bad-Ugly-20221118b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Good-Bad-Ugly-20221118b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/11/MW-Good-Bad-Ugly-20221118b-768x258.jpg 768w" sizes="(max-width: 1455px) 100vw, 1455px" /></a></p>
<h3>The Good – Wir sind Journalist:innen des Jahres!</h3>
<p>Christian Zeier <a href="https://twitter.com/ch_zeier/status/1593186945936809984" target="_blank" rel="noopener">hat gezählt</a>: «Das Magazin Schweizer Journalist:in hat dieses Jahr 483 (Zählfehler vorbehalten) Personen zur Wahl der/des Schweizer Journalist:in des Jahres ‹nominiert›», schrieb der selbst schon mehrfach ausgezeichnete Reporter auf Twitter.</p>
<p>Tatsächlich stehen in diesem Jahr <a href="https://app.umfrageonline.com/s/3ibat3k&amp;id=sxpbthhpk" target="_blank" rel="noopener">so viele Journalist:innen zur Wahl wie noch nie</a>. Allein 46 Namen umfasst die Kategorie für die beste Chefredaktorin, den besten Chefredaktor. Man fragt sich verwundert: Gibt es überhaupt noch so viele Publikationen? Wahrscheinlich hat die Vorjury ihre Arbeit als Nominationsgremium nicht sauber erledigt. Anstatt einer Shortlist gibt es nun eine Ultra-Longlist.</p>
<p>Eigentlich spielt es keine Rolle, wie das Verfahren genau aussieht, solche Rankings sind immer nur eine Spielerei und dienen dem Veranstalter als Werbeinstrument. Doch diesmal zeitigt die Veranstaltung immerhin ein paar erfreuliche Effekte. So erfährt man von Kolleg:innen, deren Namen man noch nie gehört hat. Oder wüssten Sie etwa, wie die Chefredaktorin von «Blue News» heisst? Und schliesslich zeigt die breite Auswahl vor allem eines: Eigentlich sind wir alle ein bisschen Journalist:innen des Jahres.<br />
</p>
<h3>The Bad – «Bajour» und der (doch nicht ganz) Gratis-Newsletter</h3>
<p>Der Ton ist <a href="https://mailchi.mp/bajour/283-4748101?e=d7b49ae18c" target="_blank" rel="noopener">ruppig und unfreundlich</a>: «Wir haben es jetzt glaubs begriffen. Du willst nicht ‹Bajour›-Member werden. Deshalb wollen wir heute auch nicht.» So begrüsste das Basler News-Portal in seinem «Basel Briefing» diese Woche einen Teil seines Publikums. Wer den Newsletter nicht direkt in den Papierkorb beförderte und doch noch etwas weiterscrollte, erhielt die Auflösung: «Ok, kleiner Scherz.» Das tägliche Briefing bleibe natürlich gratis. Aber wer es sich leisten könne, solle doch zahlen. Verständlich. Journalismus kostet. Aber wenn ein Newsletter als <a href="https://bajour.ch/?modal=baselbriefing" target="_blank" rel="noopener">«unabhängig und kostenlos»</a> angepriesen wird, dann möchte sich nicht anpampen lassen, wer den Aussagen der Eigenwerbung vertraut. Erst recht nicht, wenn gleichzeitig bekannt wird, dass Bajour für weitere drei Jahre <a href="https://www.persoenlich.com/medien/stiftung-spricht-gelder-fur-weitere-drei-jahre" target="_blank" rel="noopener">Stiftungsgelder erhält</a>.</p>
<p>Das Beispiel von Bajour weist aber auf ein allgemeines Dilemma im Umgang mit redaktionellen Newslettern hin. In vielen Fällen dienen sie als Köder, die das Publikum an ein kostenpflichtiges Angebot heranführen sollen. Oft befriedigt aber schon der Newsletter allein das Informationsbedürfnis, so dass es keinen Grund mehr gibt, für das Kernprodukt Geld auszugeben.</p>
<h3>The Ugly – SRF irritiert mit Schnüffel-«Reporter»</h3>
<p>Die Konstellation in der <a href="https://youtu.be/KxoN4aJyyIU" target="_blank" rel="noopener">aktuellen Folge von SRF-«Reporter»</a> wirkt eigentlich sympathisch: Da porträtiert ein Sohn als Fernsehreporter seinen Vater, der seit über 30 Jahren als Privatdetektiv arbeitet (siehe Bild). Tatsächlich erhält man dank der Familienbande exklusive Einblicke in eine sonst sehr verschwiegene Branche.</p>
<p>Doch die Nähe erweist sich auch als Nachteil. Im halbstündigen Porträt geht es prominent um einen Auftrag, bei dem der professionelle Schnüffler im Auftrag eines Manns die Adresse von dessen Ex-Geliebter herausfinden soll – und das, obwohl der Mann mit einem Kontaktverbot belegt ist. Was auch heisst: Der Privatdetektiv leistet in dem Fall Beihilfe zum Stalking. Er wolle bei diesem Auftrag «schon auf der sauberen Seite» bleiben, sagt der Porträtierte und scheint nicht zu merken, dass er diese eigentlich schon mit Annahme des Auftrags verlassen hat.</p>
<p>Der Sohn verzichtet darauf, dieses übergriffige Berufsverhalten seines Vaters fachlich einzuordnen. Das irritiert umso mehr, als dass der Reporter mit mehreren Fachleuten spricht. Die äussern sich zwar zu spezifischen Überwachungstechniken und allgemein zum schlechten Ansehen von Privatdetektiven, aber ausgerechnet der heikle und prominent präsentierte Stalking-Auftrag kommt nicht zur Sprache.</p>
<p>SRF hofft nach eigenen Angaben, dass sie mit dem Film «das Thema Stalking ins Bewusstsein rücken konnten». Das ist gelungen. Aber auf eine bedenkliche Art.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/11/19/journalisin-des-jahres-bajour-newsletter-schnueffel-reporter/">Journalist:in des Jahres, Bajour-Newsletter, Schnüffel-«Reporter»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Schweizer Journalist», «Blick», APG</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/19/schweizer-journalist-blick-apg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 09:47:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist des Jahres]]></category>
		<category><![CDATA[APG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Damenwahl beim «Schweizer Journalist» Man(n) glaubt es kaum: So viele Frauen wie dieses Jahr haben bei der Wahl zu den «Journalist*innen des Jahres» noch nie gewonnen – ausser beim Sport haben die Frauen in allen Kategorien die Spitzenplätze abgeräumt. Allen voran das «Power-Trio» Fiona Endres, Nicole Vögele und Anielle Peterhans: Sie veröffentlichten <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/19/schweizer-journalist-blick-apg/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-84432" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201219-b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201219-b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201219-b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201219-b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/12/MW-Good-Bad-Ugly-20201219-b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Damenwahl beim «Schweizer Journalist»</h3>
<p>Man(n) glaubt es kaum: So viele Frauen wie dieses Jahr haben bei der Wahl zu den «Journalist*innen des Jahres» noch nie gewonnen – ausser beim Sport haben die Frauen in allen Kategorien die Spitzenplätze abgeräumt. Allen voran das «Power-Trio» Fiona Endres, Nicole Vögele und Anielle Peterhans: Sie veröffentlichten dieses Jahr die Crypto-Leaks und wurden sehr verdient zu den Journalistinnen des Jahres gewählt.</p>
<p>Zum ersten Mal in der 15-jährigen Geschichte des Preisverleihung hätten so viele Frauen gewonnen, schreibt Chefredaktor David Sieber im Editorial der aktuellen Ausgabe. Ob mehr Frauen nominiert waren als die letzten Jahre, hat Sieber zwar nicht mitgezählt: «Der Unterschied zum letzten Jahr: Damals musste ich bei Punktgleichheit das Geschlecht noch berücksichtigen – dieses Mal reichten Medientitel und Region, damit die Auswahl fair verteilt ist», schreibt Sieber auf Anfrage der MEDIENWOCHE.</p>
<p>Es scheint, als spürten wir auch bei der Wahl des «Schweizer Journalist» die Auswirkungen der Anstrengungen der vergangenen Jahre: des Frauenstreiks, der #MediaToo-Recherche von Simone Rau für Tamedia und, wie Sieber selber es formuliert, «des seither stark spürbaren Empowerments der Frauen». Oder die Medienwelt merkt langsam aber sicher: Verdammt viele Frauen machen einfach verdammt guten Journalismus. Herzliche Gratulation, liebe Kolleginnen!</p>
<h3>The Bad – Bersets Puppen oder «Blick» kann nicht lesen</h3>
<p>Vergangene Woche titelte der «Blick»: <a href="https://www.blick.ch/politik/hat-berset-puppen-besucht-hat-berset-puppen-besucht-blick-klaert-auf-id16251703.html" target="_blank" rel="noopener">«Hat Berset Puppen besucht? BLICK klärt auf!»</a>. Bundesrat Alain Berset besuchte diese Woche ein Spital im Kanton Neuenburg, «ein Foto davon sorgt nun für Verwirrung», heisst es weiter. Denn wer das Foto von Bersets Spitalbesuch genauer anschaue, stelle fest: In den Betten liegen keine Patient*innen, sondern Puppen. Das Foto hatte der «Blick» selber veröffentlicht – es sorgte «bei einigen Leserinnen und Lesern für Skepsis und Empörung». Man werde für blöd verkauft, hiess es etwa in den entsprechenden Kommentaren. Auch SVP-Mann Andreas Glarner teilte das Foto auf Twitter, «offensichtlich ohne den Hintergrund abgeklärt zu haben», schreibt «Blick» weiter.</p>
<p>Nun, es wäre die Aufgabe der «Blick»-Redaktion gewesen, Hintergründe abzuklären und diese transparent zu publizieren. Im «Aufklär»-Artikel gibt die Redaktion zu, bei der Formulierung der Bildlegende sei «ein Fehler» passiert. Es hiess dort, Berset habe ein Spital besucht. Das sei zwar nicht falsch, jedoch fehlt die kleine, sehr wichtige Ergänzung, dass es sich um einen Übungsraum an einer Fachhochschule handelte – darum die Puppen in den Betten. Man habe das Bild vorübergehend gelöscht, bis klar war, in welchem Kontext es genau entstanden sei und entschuldige sich für die Verwirrung.</p>
<p>Lieber «Blick», danke für die nachträgliche Korrektur. Besser wäre allerdings vorgängige Sorgfalt gewesen: Denn auch vermeintlich kleine Fehler können zu Futter für Verschwörungstheoteriker*innen werden.</p>
<h3>The Ugly – APG handelt verantwortungslos</h3>
<p>Seit dieser Woche hängen in Basel Plakate mit einem Aufruf: «Jetzt klagen», steht schwarz auf gelbem Hintergrund, darunter in ein kurzer Brief. Angesprochen werden ein «Herr Eventmanager», eine «Frau Gastronomin» und ein «Herr Verbandspräsident». Man sei eine «Gruppe anerkannter Wissenschaftlern, Ärzten, Rechtsanwälten und bekannten Experten zum Thema Corona», welche zum Schluss kommen, die Corona-Massnahmen seien verfassungswidrig. Man würde «geschädigte Unternehmen» unterstützen, welche bereit sind, «vor Gericht zu gehen».</p>
<p>Gemäss auf dem Plakat vermerkter Website stehen hinter der Kampagne unter anderem der deutsche Verschwörungsblogger Samuel Eckert und der deutsche Molekularbiologe Stefan Lanka. Lanka vertritt die Ansicht, Viren würden nicht existieren und AIDS sei eine Erfindung. Selbstverständlich ist er zudem Impfgegner.</p>
<p>Die mit dem Aushang beauftragte Allgemeine Plakatgesellschaft APG SGA hat kein Problem mit der Kampagne: «Für den Inhalt und die Ausgestaltung der Werbemittel trägt ausschliesslich der Kunde die Verantwortung», schreibt die Medienstelle auf Anfrage der MEDIENWOCHE. Die APG «übt keine inhaltliche Zensur oder gestalterische Bewertung von Plakaten aus». Man respektiere das Gesetz der freien Meinungsäusserung und freien Kommunikation. «Wir behalten uns aber vor, im Zweifelsfall den Aushang eines Werbemittels intern zu prüfen und den zuständigen Stellen zur Beurteilung und zur Entscheidung vorzulegen. Das ist in diesem Falle geschehen». Schade, denn auch Werbevermarkter tragen – eigentlich – eine ethische Verantwortung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/19/schweizer-journalist-blick-apg/">«Schweizer Journalist», «Blick», APG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Das grosse Ranking der Journalisten des Jahres 2018</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/13/das-grosse-ranking-der-journalisten-des-jahres-2018/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Dec 2018 12:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist des Jahres]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Branchen-Magazin «Schweizer Journalist» ermittelt jedes Jahr in einem Publikums-Voting die besten Journalisten des Landes. Hier die Top-Liste.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/13/das-grosse-ranking-der-journalisten-des-jahres-2018/">Das grosse Ranking der Journalisten des Jahres 2018</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Branchen-Magazin «Schweizer Journalist» ermittelt jedes Jahr in einem Publikums-Voting die besten Journalisten des Landes. Hier die Top-Liste.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/13/das-grosse-ranking-der-journalisten-des-jahres-2018/">Das grosse Ranking der Journalisten des Jahres 2018</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Wir wollen unseren Journalismus wiederhaben»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/11/29/wir-wollen-unseren-journalismus-wiederhaben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist des Jahres]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die diesjährige Wahl zum &#8222;Journalisten des Jahres&#8220; war in einem Punkt besonders bemerkenswert. Es war nicht nur eine Wahl, es war mehr als das. Es war so etwas wie eine Protestdemonstration. Die Schweizer Journalisten protestierten gegen die aktuelle Situation in der Medienbranche.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/29/wir-wollen-unseren-journalismus-wiederhaben/">«Wir wollen unseren Journalismus wiederhaben»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die diesjährige Wahl zum &#8222;Journalisten des Jahres&#8220; war in einem Punkt besonders bemerkenswert. Es war nicht nur eine Wahl, es war mehr als das. Es war so etwas wie eine Protestdemonstration. Die Schweizer Journalisten protestierten gegen die aktuelle Situation in der Medienbranche.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/11/29/wir-wollen-unseren-journalismus-wiederhaben/">«Wir wollen unseren Journalismus wiederhaben»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Journalist des Jahres» 2011 hört auf</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/03/01/journalist-des-jahres-2011-hoert-auf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2013 07:38:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
		<category><![CDATA[Weltwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeshaus]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Paul Engeler]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist des Jahres]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dreissig Jahren als Journalist in Bundesbern ist Schluss. Urs Paul Engeler (62) hat per Ende Mai seine Stelle als Redaktor der Weltwoche gekündigt. Mit Engeler verlässt ein journalistisches Schwergewicht die politische Bühne – wenn er denn tatsächlich aufhört. Geht er nun oder bleibt er doch? Und wenn er geht, wann hört er auf? Bei <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/01/journalist-des-jahres-2011-hoert-auf/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dreissig Jahren als Journalist in Bundesbern ist Schluss. Urs Paul Engeler (62) hat per Ende Mai seine Stelle als Redaktor der Weltwoche gekündigt. Mit Engeler verlässt ein journalistisches Schwergewicht die politische Bühne – wenn er denn tatsächlich aufhört.<br />
<span id="more-12880"></span><br />
Geht er nun oder bleibt er doch? Und wenn er geht, wann hört er auf? Bei Urs Paul Engeler kann man sich da nie ganz sicher sein. Selbst heute nicht, nachdem der Journalist im Gespräch mit der MEDIENWOCHE bestätigt hat, dass er seine Stelle als Redaktor der Weltwoche gekündigt habe. Ein Anruf bei Weltwoche-Verleger Roger Köppel stiftet mehr Verwirrung, als dass er Klarheit schaffen würde. «No Comment, ich gebe keine Auskunft zur Privatsphäre meiner Mitarbeiter», sagt Köppel. Vertrauen wir also für einmal nur einer Quelle und geniessen die Aussagen mit der entsprechenden Vorsicht. Schon einmal hatte Engeler seinen Abgang angekündigt und ist dann <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/urs-paul-engelers-einsame-r%C3%B6hre-230893#.UTCZB-tYRrQ" target="_blank">trotzdem geblieben</a>.</p>
<p>«Jetzt ist alles klar geregelt, meine Nachfolge geklärt und ich kann gehen», sagt Engeler. Sein Arbeitsverhältnis mit der Weltwoche habe er per Ende Mai 2013 aufgelöst. Das faktische Ende seiner Tätigkeit für das Blatt falle jedoch bereits auf Anfang/Mitte April. Im Gespräch wirkt er gelassen und sagt: «Ich kann mir jetzt gut vorstellen, aufzuhören.» Das war lange nicht so. Wegen seiner langjährigen Erfahrung diente er der Weltwoche-Redaktion auch als «internes Auskunftsbüro». Das habe ihn immer wieder belastet und er sei nie losgekommen.</p>
<p>Nun wäre ein günstiger Moment, um einen Strich unter eine erfolgreiche Karriere zu ziehen. Eben erst hat eine Engeler-Recherche jene finale Wendung genommen, die seine Enthüllungen oft nehmen: Ein Kopf ist gerollt. Diesmal jener von Regula Mader, Direktorin der Universitären Psychiatrischen Dienste Bern, nachdem sie den ihr missliebigen Klinikchef entlassen und eine Titelschwindlerin als Qualitätsmanagerin beschäftigt hatte. Engeler ist für seine «Trefferquote» ebenso berüchtigt, wie ihn sein Arbeitgeber genau dafür schätzt. Mit SVP-Bundesratskandidat Bruno Zuppiger und Nationalbankchef <a href="http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2012-01/intern-die-weltwoche-ausgabe-012012.html" target="_blank">Philipp Hildebrand</a> fanden in den letzten beiden Jahren zwei prominente Köpfe den Weg in seine Trophäensammlung. Für die <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Der-Mann-der-Zuppiger-zum-Rckzug-zwang/story/13952003" target="_blank">Zuppiger-Geschichte</a> wurde er 2011 von der Branche mit der Auszeichnung zum <a href="http://www.presseportal.ch/de/pm/100005497/100710403/urs-paul-engeler-ist-journalist-des-jahres-in-der-schweiz" target="_blank">«Journalisten des Jahres»</a> geehrt.</p>
<p>Als Antrieb für sein Schaffen nennt Engeler Sucht und Pflicht. Politische Motive stritt er stets ab, obwohl er natürlich sehr wohl politische Positionen vertritt, allerdings nicht parteigebunden und auch nicht immer kohärent. Die Versuche, ihn dennoch einzuordnen, brachten ihm kreative Titulierungen ein, wie etwa «einsamer rechter Anarchist» (Constantin Seibt, Tages-Anzeiger), «Polemiker auf der liberalen Klaviatur» (<a href="http://bundesplatz.blog.nzz.ch/2012/03/01/der-buerger-sei-frei/" target="_blank">René Zeller, NZZ</a>) oder «Wadenbeisser der Nation» (<a href="http://www.20min.ch/finance/news/story/15458361" target="_blank">Sandro Spaeth, 20min.ch</a>). Engeler selbst soll sich einmal als «unerziehbarer Betriebsunfall» beschrieben haben. Das ist natürlich reine Koketterie. Die war ihm nie fremd und er weiss auch um seinen Ruf – der ja auch nicht unbegründet ist. Die Liste seiner früheren Enthüllungen liest sich wie das Verzeichnis ehemaliger Staatsgeheimnisse, in den letzten Jahren waren es vermehrt Amtsträger aus Politik, Verwaltung und Justiz, die ihr Fett wegkriegten.</p>
<p>Bei aller Produktivität signalisierte Engeler seit Jahren schon, dass er eigentlich nur noch die Zeit bis zu seiner Frühpensionierung absitze. Ein erster Rücktrittsversuch scheiterte dann aber an den Überredungskünsten von Weltwoche-Chefredaktor Roger Köppel. Engeler erklärte sich zu einer Ehrenrunde bereit. Vermutlich bekniet Köppel auch jetzt sein bestes Pferd im Berner Stall und will deshalb die Kündigung noch nicht bestätigen. Nach Engelers Darstellung seien diese Bemühungen bisher erfolglos verlaufen: «Über die Zeit nach meiner Kündigung hinaus habe ich mit der Weltwoche nichts abgemacht», sagt er. Damit deutet alles darauf hin, dass das journalistische Schwergewicht die Bühne nun tatsächlich verlässt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/01/journalist-des-jahres-2011-hoert-auf/">«Journalist des Jahres» 2011 hört auf</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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