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	<title>Keystone SDA | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Jun 2022 08:40:30 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Keystone-SDA: Protest gegen schlechtere Arbeitsbedingungen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/18/keystone-sda-protest-gegen-schlechtere-arbeitsbedingungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2022 08:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis acht Tage weniger Ferien, Einbussen beim Kompensieren und ein schlechterer Kündigungsschutz: Ein neues Personalreglement stösst bei der Belegschaft von Keystone-SDA auf Widerstand. Die Peko sistiert den Dialog. «Wir sind die Alibi-Übungen leid», heisst es im Protestbrief.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis acht Tage weniger Ferien, Einbussen beim Kompensieren und ein schlechterer Kündigungsschutz: Ein neues Personalreglement stösst bei der Belegschaft von Keystone-SDA auf Widerstand. Die Peko sistiert den Dialog. «Wir sind die Alibi-Übungen leid», heisst es im Protestbrief.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/18/keystone-sda-protest-gegen-schlechtere-arbeitsbedingungen/">Keystone-SDA: Protest gegen schlechtere Arbeitsbedingungen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>GMX und MSN: unbekannte Grössen im Schweizer Newsgeschäft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/02/gmx-und-msn-unbekannte-groessen-im-newsgeschaeft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 18:46:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<category><![CDATA[MSN]]></category>
		<category><![CDATA[United Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Microsoft]]></category>
		<category><![CDATA[GMX]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Nachrichtenportale von GMX und MSN erzielen beachtliche Reichweiten. Davon profitieren auch Schweizer Medien: MSN übernimmt Artikel und beteiligt Verlage am Werbeerlös, GMX ist neu Kunde von Keystone-SDA. Wer seine E-Mail im Web abruft, kriegt oft auch Nachrichten serviert. In der Schweiz macht das Bluewin so. Aber auch GMX und MSN präsentieren News-Artikel aus der <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/02/gmx-und-msn-unbekannte-groessen-im-newsgeschaeft/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Nachrichtenportale von GMX und MSN erzielen beachtliche Reichweiten. Davon profitieren auch Schweizer Medien: MSN übernimmt Artikel und beteiligt Verlage am Werbeerlös, GMX ist neu Kunde von Keystone-SDA.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-GMX-MSN-News-Schweiz-20220602.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-GMX-MSN-News-Schweiz-20220602.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="aligncenter size-full wp-image-97640" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-GMX-MSN-News-Schweiz-20220602.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-GMX-MSN-News-Schweiz-20220602-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-GMX-MSN-News-Schweiz-20220602-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-GMX-MSN-News-Schweiz-20220602-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/06/MW-GMX-MSN-News-Schweiz-20220602-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Wer seine E-Mail im Web abruft, kriegt oft auch Nachrichten serviert. In der Schweiz macht das Bluewin so. Aber auch GMX und MSN präsentieren News-Artikel aus der Schweiz auf ihren E-Mail-Plattformen. Hinter GMX steht der deutsche Internetdienstanbieter <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/United_Internet" rel="noopener" target="_blank">United Internet</a>. MSN betreibt der Software-Gigant Microsoft. Beide erwirtschaften jährlich Milliardenerträge, wenn auch die Deutschen «nur» einstellige im Gegensatz zu den dreistelligen Milliardenumsätzen des US-Unternehmens.<br />
</p>
<p>In der schweizerischen Medienlandschaft erreichten die beiden Portale über die Jahre eine stabile Stellung. Deutlich zeigen das die Zahlen im aktuellen <a href="https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2021/switzerland" rel="noopener" target="_blank">Digital News Report</a> des Reuters Institute. So gaben Anfang 2021 in der Deutschschweiz 12 Prozent von 2000 befragten Personen an, in der Vorwoche mindestens einmal «gmx.ch» für den Newskonsum genutzt zu haben. Der Wert von MSN lag mit 7 Prozent etwas tiefer, dafür erreichte das Microsoft-Portal in der Westschweiz mit 11 Prozent einen hohen Wert, während GMX kein französischsprachiges Angebot für die Schweiz unterhält. Den Topwert erreichte bei dieser Erhebung in beiden Landesteilen «20 Minuten». Die Angebote von GMX und MSN befanden sich unter den zehn meistgenutzten Online-Medien, gleichauf mit Titeln wie «tagesanzeiger.ch», respektive «letemps.ch».</p>
<p>Obwohl sich das News-Angebot bei GMX und MSN auf den ersten Blick gleicht, verfolgen die beiden Unternehmen unterschiedliche Strategien für die Bereitstellung von Inhalten auf ihren Plattformen.</p>
<p>MSN führt keine eigene Redaktion, sondern setzt auf Partnerschaften mit Dritten. Aus der Schweiz beliefern Ringier, Tamedia, «20 Minuten», Watson und Keystone-SDA das Microsoft-Newsportal. «Wir haben über 4500 Partner weltweit in diesem Modell», erklärt Marsel Szopinski, Sprecher von Microsoft Schweiz. Diese Partnerschaft funktioniert so, dass Microsoft Artikel, die ein Verlag bereitstellt, übernehmen darf und den Verlag dafür am Werbeerlös beteiligt. Tamedia liefert dafür jene Artikel seiner Bezahlzeitungen, die nicht kostenpflichtig hinter der Paywall stehen, «20 Minuten» übermittelt alle seine Textinhalte automatisiert an MSN. </p>
<blockquote><p>«Die Zusammenarbeit mit GMX und MSN dient primär der zusätzlichen Sichtbarkeit unserer journalistischen Inhalte.»<br />
<small>Mike Pelzer, Sprecher Ringier</small></p></blockquote>
<p>Das grosse Geld generiet das nicht. «Seit dem Start von Microsoft News im Jahr 2014 haben wir über eine Milliarde Franken an die Verlage zurückgegeben», teilt Microsoft-Sprecher Szopinski mit. Über acht Jahre auf die 4500 Titel verteilt, ergäbe das eine durchschnittlichen Ausschüttung von etwas weniger als 30&#8217;000 Franken pro Jahr und Verlag. Nicht viel, aber auch nicht nichts. Aber es geht nicht allein ums Geld. «Die Zusammenarbeit dient primär der zusätzlichen Sichtbarkeit unserer journalistischen Inhalte», schreibt Mike Pelzer von der Ringier-Kommunikationsabteilung auf Anfrage der MEDIENWOCHE. Ringier, respektive Ringier Axel Springer Schweiz, beliefern MSN mit Artikeln von «Blick» und «Schweizer Illustrierte», sowie den Wirtschaftstiteln «Handelszeitung» und «Bilanz».</p>

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            [rml_read_more]
<p>Anders als MSN beschäftig GMX eine rund 50-köpfige Redaktion mit Sitz in München, welche die Plattform mit Meldungen bestückt. Rund 70 Kolumnist:innen und freie Mitarbeitende schaffen weitere Eigenleistungen. Die Meldungen für das «Schweiz»-Ressort bezog die GMX-Redaktion bisher von der auf Unterhaltungs- und Lifestyle-Themen spezialisierten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Spot_on_news" rel="noopener" target="_blank">Agentur Spot on News</a>. Bei diesen News-Artikeln handelte es sich grossteils um Zusammenschriebe aus Schweizer Medien. Seit einem <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/20/eins-auf-die-finger-fuers-abschreiben/">Urteil des Handelsgerichts Zürich</a> vom vergangenen Januar, das besagt, dass solche Paraphrasen eine Urheberrechtsverletzung darstellen können, bewegten sich GMX, respektive «spot on news», auf dünnem Eis. Ausserdem ist GMX seit April als erstes deutsches Online-Angebot nach Standards der Journalism Trust Initiative JTI als vertrauenswürdige Nachrichtenquelle zertifiziert (siehe Kasten unten). Ein solches Qualitätslabel verträgt sich schlecht mit der <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/04/parasitaeres-paraphrasieren-als-problematische-praxis/">notorischen Abschreiberei</a>. Einen Ausweg bietet der neue Vertrag mit der Keystone-SDA. Seit Anfang Juni bezieht GMX für sein Schweiz-Ressort <a href="https://www.gmx.ch/magazine/schweiz/parlament-armeeausgaben-schrittweise-erhoehen-36987544" rel="noopener" target="_blank">Meldungen</a> der nationalen Nachrichtenagentur. «Damit stärken wir die lokale Berichterstattung», sagt Kay Städele, Sprecher von United Internet Media, dem Vermarkter von GMX. Eine Win-win-Situation: GMX investiert in die Qualität und Keystone-SDA gewinnt einen Kunden, nachdem in den letzten Jahren immer wieder Verlage auf die Dienste der Agentur <a href="https://www.persoenlich.com/medien/keystone-sda-verliert-weitere-grosse-auftrage" rel="noopener" target="_blank">verzichtet hatten</a>. </p>
<blockquote><p>Von 15 viel genutzten Schweizer Medienmarken weisen GMX und MSN die schwächsten Vertrauenswerte auf gemäss Digital News Report.</p></blockquote>
<p>Ob sich die Agenturmeldungen und die Qualitätszertifizierung auch auch anderweitig positiv auswirken, steht indes auf einem anderen Blatt. Zwar verzeichnen die News-Angebote der E-Mail-Plattformen GMX und MSN eine hohe Nutzung, geniessen aber ein tiefes Vertrauen in die Marke. Von 15 Schweizer Medienmarken weisen sie die schwächsten Werte auf, wie der <a href="https://reutersinstitute.politics.ox.ac.uk/digital-news-report/2021/switzerland" rel="noopener" target="_blank">Digital News Report 2021</a> des Reuters Institutes zeigt. Nur jeweils 37 Prozent der 2000 Befragten halten GMX und MSN für vertrauenswürdig. Zum Vergleich: Spitzenreiter SRF News weist einen Wert von 77 Prozent aus.<br />
&nbsp;</p>
<div style="margin: 4%; border: 1px; border-style: solid; border-color: #cccccc; padding: 4%; font-size: 16px;">
<h3>Ein Zertifikat schafft Transparenz</h3>
<p>Seit Jahren kursiert in Fachkreisen die Idee, vertrauenswürdigen Journalismus mit einem Qualitätslabel zu kennzeichnen, wie dies auch in anderen Branchen gibt. Mit der Zertifizierung nach den Standards der Journalism Trust Initiative (JTI) existiert eine konkrete Umsetzung. Den Anstoss dazu gab vor drei Jahren die Organisation «Reporter ohne Grenzen». Zu den Unterstützernden zählen die Nachrichtenagentur AFP und Europäische Rundfunkunion EBU.</p>
<p>Bisher haben zwei Redaktionen das mehrstufige Qualitätsprüfverfahren erfolgreich durchlaufen. Nach <a href="https://www.swissinfo.ch/ger/jti-zertifizierung-von-swi-swissinfo-ch/47092356" rel="noopener" target="_blank">Swissinfo</a>, der Auslandplattform der SRG, wurde auch die <a href="https://newsroom.gmx.net/2022/04/08/jti/" rel="noopener" target="_blank">Redaktion von GMX</a> (und ihrer Schwesterplattform «web.de») gemäss JTI zertifiziert.</p>
<p>Im Kern geht es darum, Transparenz zu schaffen, indem Redaktionen ihre Prozesse offenlegen und dokumentieren. Als ein Ergebnis des Verfahrens schuf GMX auf ihrer Website die Rubrik <a href="https://web.de/magazine/so-arbeitet-die-redaktion/" rel="noopener" target="_blank">«So arbeitet die Redaktion»</a>, wo man das publizistische Leitbild und die Qualitätsmasstäbe einsehen kann. Zudem beantwortet die GMX-Redaktion konkrete Fragen, wie etwa, wann eine Nachricht eine Nachricht ist, was Ratgeberartikel leisten können und was nicht oder wieso GMX verstärkt über die Klimakrise berichtet.</div><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/02/gmx-und-msn-unbekannte-groessen-im-newsgeschaeft/">GMX und MSN: unbekannte Grössen im Schweizer Newsgeschäft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keystone-SDA: «Wir spüren den Druck direkt»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/16/keystone-sda-wir-spueren-den-druck-direkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 07:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der publizistische Leiter Jann Jenatsch sagt, was sich die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA von der Teilnahme am europäischen Newsroom verspricht. Zudem äussert er sich zur Abstimmung über die Medienförderung – und zum Gewinn eines grossen Medienkunden im Sport.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der publizistische Leiter Jann Jenatsch sagt, was sich die Schweizer Nachrichtenagentur Keystone-SDA von der Teilnahme am europäischen Newsroom verspricht. Zudem äussert er sich zur Abstimmung über die Medienförderung – und zum Gewinn eines grossen Medienkunden im Sport.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/16/keystone-sda-wir-spueren-den-druck-direkt/">Keystone-SDA: «Wir spüren den Druck direkt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keystone-SDA, Clubhouse, Republik</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/23/keystone-sda-clubhouse-republik/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2021/01/23/keystone-sda-clubhouse-republik/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 08:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Clubhouse]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Ryser]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Keystone-SDA muss Rechenschaft ablegen Ist das das Ende des Niedergangs? Vielleicht entpuppt es sich als blosse Randnotiz im jahrelangen Stellenabbau, der bis Pandemiebeginn auch noch von Millionendividenden an die Aktionäre begleitet worden ist. 2021 unterstützt das Bundesamt für Kommunikation Bakom das Textangebot von Keystone-SDA neu «mit einer Finanzhilfe von maximal vier Millionen <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/23/keystone-sda-clubhouse-republik/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-85223" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Good-Bad-Ugly-20210123b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Keystone-SDA muss Rechenschaft ablegen</h3>
<p>Ist das das Ende des Niedergangs? Vielleicht entpuppt es sich als blosse Randnotiz im jahrelangen Stellenabbau, der bis Pandemiebeginn auch noch von Millionendividenden an die Aktionäre begleitet worden ist.</p>
<p>2021 unterstützt das Bundesamt für Kommunikation Bakom das Textangebot von Keystone-SDA neu «mit einer Finanzhilfe von maximal vier Millionen Franken pro Kalenderjahr», wie es in der <a href="https://www.bakom.admin.ch/dam/bakom/de/dokumente/bakom/elektronische_medien/unterstuetzung-von-nachrichtenagenturen/leistungsvereinbarung-uvek-sda.pdf.download.pdf/Leistungsvereinbarung%20sda.pdf" target="_blank" rel="noopener">Leistungsvereinbarung</a> heisst. Das entspricht knapp einem Zehntel des Umsatzes von Keystone-SDA 2019. Schon da erhielt die letzte verbliebene Nachrichtenagentur der Schweiz zwei Millionen Franken Defizitausgleich. Die Verdoppelung der Bundesgelder war bereits bekannt; die Neuigkeit liegt im Detail, in Abschnitt 3.3 der Leistungsvereinbarung 2021: «Personelle und publizistische Veränderungen».</p>
<p>Neu muss Keystone-SDA das Bakom vor inhaltlichem oder personellen Aderlass in der Zentral-, Sport- oder einer Regionalredaktion informieren. Wenn Abbaupläne beim Bakom zu Zweifeln führen, ob das Basisangebot in Deutsch, Italienisch und Französisch noch gewährleistet ist, kann dieses die Finanzhilfen kürzen. Ob diese Verpflichtung den Abbau bremst oder gar stoppt, muss sich zeigen.</p>
<h3>The Bad – Club wider die Datenvernunft</h3>
<p>Kennen Sie «Clubhouse»? Spätestens diese Woche hat die Audio-Only-App die Schweiz erreicht. Bereits bieten Medien, etwa der «Blick», eigene Talks auf der neuen Plattform. Der aktuelle Hype im deutschsprachigen Raum wäre aber kaum möglich gewesen, wenn es nicht massenhaft ironische Nutzer*innen gäbe, welche die bereits existierenden Sozialen Medien mit «Clubhouse»-Memes geflutet hätten. Oft zeigen diese Memes Wiener Würstchen. Clubhouse sei eine Plattform, wo Männer mit Männern reden. Ob ironisch oder nicht: Alle Nutzer*innen gehen rücksichtslos mit den Daten ihrer Handykontakte um.</p>
<p>Wer auf «Clubhouse» will, braucht das «Invite» einer Person, die bereits dabei ist. Wer solche Einladungen verschickt, muss der App Zugang zum Handytelefonbuch geben. Das ermöglicht es dem Unternehmen, Schattenprofile auch von all jenen anzulegen, die nicht dabei sind.</p>
<p>Weil es kein Unternehmen, sondern die Nutzer*innen selbst sind, die ihre Kontakte freigeben, handelt es sich – wiedermal – um eine Grauzone im europäischen Datenschutzrecht. Gemäss dem Digital Business-<a href="https://t3n.de/news/clubhouse-schattenprofile-vs-1351026/" target="_blank" rel="noopener">Magazin T3N</a> kann es aber sein, dass jene, die «Clubhouse» auch beruflich nutzen, illegal handeln, wenn sie Kontaktdaten europäischer Bürger*innen ohne deren Einverständnis hochladen. Angesichts des Clubhouse-Hypes hat die Tech-Journalistin Adrienne Fichter bereits dazu aufgerufen, dass alle Fichters Nummer löschen sollen, bevor sie sich bei Datensaugern anmelden.</p>
<h3>The Ugly – Rechtsextremer Monolog in der Republik</h3>
<p>Wie berichtet man über Rechtsextreme? Daniel Ryser und Olivier Würgler machten in der «Republik» mit Jürgen Elsässer einen Versuch, der dem Rechtsextremen <a href="https://www.republik.ch/2021/01/19/satan-in-hollywood-5" target="_blank" rel="noopener">sehr viel Raum lässt</a>: 8800 Zeichen direkte Rede und Paraphrasen. Elsässer breitet seine Sicht vom Deutschland Bismarcks bis zu den Jugoslawienkriegen unwidersprochen aus; sogar Verschwörungstheorien darf er analysieren – als wäre er ein Experte.</p>
<p>Die wenigen Einschübe in den Monolog stärken teilweise noch Elsässers Perspektive: Nachdem er erzählt, dass er auf einen neuen «Maidan» gehofft hat, übernehmen die Journalisten diesen Begriff. Oder sie schildern, dass er American Spirit raucht und ein Helmut Schmidt-Porträt in seinem Haus hängt. Der Beitrag endet mit Elsässers Unterscheidung zwischen «westlich-rationalistischen» und anderen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.</p>
<p>Dem Elsässer-Monolog vorangestellt sind – grafisch abgetrennt – 6600 Zeichen mit Analysen von Rechtsextremismus-Expert*innen, etwa Annika Brockschmidt. Am Ende der Lektüre wirkt das wie eine blosse Packungsbeilage. Der <a href="https://twitter.com/doltschevita/status/1351555181381627904" rel="noopener" target="_blank">Twitterer</a>, der den Artikel mit der Bemerkung «Elsässer sagt ein paar kluge Sachen» teilte, scrollte wohl einfach darüber hinweg.</p>
<p>Auf Anfrage begrüsst Ryser Kritik am Text, wie sie etwa die Journalistin Anina Ritscher formulierte. Die Diskussion sei wichtig. Er bestreitet aber, dass die Rechtsextremismus-Expert*innen zum Beiwerk verkommen: «Zuerst Klarheit und Aufschlüsselung durch die Wissenschaftler*innen, danach der Wahnsinn.» Weitere Beiträgen zum Thema sollen sich «Aufschlüsselungen» widmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/23/keystone-sda-clubhouse-republik/">Keystone-SDA, Clubhouse, Republik</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>SDA schliesst Hintertür und verursacht Kollateralschaden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/07/sda-schliesst-hintertuer-und-verursacht-kollateralschaden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jan 2021 16:25:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SMD]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=84751</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Anfang Jahr beliefert Keystone-SDA die Schweizerische Mediendatenbank SMD nicht mehr mit ihren Nachrichten. Damit will die Agentur verhindern, dass Verlage, die nicht mehr länger SDA-Kunden sind, via SMD weiterhin auf die aktuellen Meldungen zugreifen können. Die Massnahme zieht unschöne Konsequenzen nach sich. Wer in der Schweizerischen Mediendatenbank SMD nicht direkt seine Suchbegriffe in das <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/07/sda-schliesst-hintertuer-und-verursacht-kollateralschaden/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/07/sda-schliesst-hintertuer-und-verursacht-kollateralschaden/">SDA schliesst Hintertür und verursacht Kollateralschaden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Anfang Jahr beliefert Keystone-SDA die Schweizerische Mediendatenbank SMD nicht mehr mit ihren Nachrichten. Damit will die Agentur verhindern, dass Verlage, die nicht mehr länger SDA-Kunden sind, via SMD weiterhin auf die aktuellen Meldungen zugreifen können. Die Massnahme zieht unschöne Konsequenzen nach sich.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-84752" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Facepalm-SDA-SMD-20210107.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Facepalm-SDA-SMD-20210107.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Facepalm-SDA-SMD-20210107-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Facepalm-SDA-SMD-20210107-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Facepalm-SDA-SMD-20210107-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/MW-Facepalm-SDA-SMD-20210107-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Wer in der Schweizerischen Mediendatenbank SMD nicht direkt seine Suchbegriffe in das Eingabefeld tippt, sondern kurz auf die <a href="https://smd.ch/SMDView/log/index.jsp" target="_blank" rel="noopener">Hausmitteilungen</a> schielt, liest dort folgendes: «Ab 01.01.2021 wird Keystone-SDA die Anlieferung ihres Basisdienstes in die SMD bis auf Weiteres aussetzen. Wir informieren, wenn sich die Ausgangslage wieder ändert.»<br />
</p>
<p>Die Nachrichtenagentur hat ihren Vertrag mit der Mediendatenbank auf Ende 2020 gekündigt, wie ihr Sprecher Iso Rechsteiner gegenüber der MEDIENWOCHE bestätigt. Damit will Keystone-SDA verhindern, dass ehemalige Kunden durch die Hintertür weiterhin auf die aktuellen Agenturmeldungen zugreifen können. Bis Ende 2020 war der SDA-Basisdienst auch über die SMD abrufbar. Gemäss Eigenwerbung bietet der <a href="https://www.keystone-sda.ch/text" target="_blank" rel="noopener">Basisdienst</a> einen «konstanten Flow an verifizierten Meldungen (…) aus den Ressorts Inland, Ausland, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Vermischtes.» Für den SMD-Nutzer fallen dafür keine weiteren Kosten an. Genau das wurde nun zu einem Problem für die Nachrichtenagentur.</p>
<blockquote><p>Auch Redaktionen, die keine SDA-Dienstleistungen mehr beziehen, könnten via SMD auf die aktuellen Agenturmeldungen zugreifen.</p></blockquote>
<p>Auch wenn <a href="https://www.srf.ch/audio/medientalk/medientalk-20-minuten-verzichtet-auf-keystone-sda?id=11901671" target="_blank" rel="noopener">«20 Minuten»</a>, <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/hiobsbotschaft-von-ch-media-weiterer-sda-grosskunde-droht-teilweise-abzuspringen" target="_blank" rel="noopener">«CH Media»</a> oder der <a href="http://www.kleinreport.ch/news/walliser-bote-verlasst-keystone-sda-es-war-kein-finanzieller-entscheid-es-geht-um-qualitat-96097/" target="_blank" rel="noopener">«Walliser Bote»</a> (und bisher <a href="https://nzzas.nzz.ch/meinungen/wo-kommt-die-nachricht-her-ld.1594583" target="_blank" rel="noopener">unbestätigterweise</a> auch <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/01/Medienkritik-Wo-kommt-die-Nachricht-her-.png" target="_blank" rel="noopener" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">die NZZ</a>) ihre Verträge mit der Nachrichtenagentur gekündigt haben, könnten sie über die Mediendatenbank weiterhin auf die Agenturmeldungen zugreifen. Sie dürften die Meldungen zwar nicht übernehmen, weil sie nicht dafür zahlen, aber zitieren und paraphrasieren wären <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/04/parasitaeres-paraphrasieren-als-problematische-praxis/">nicht verboten</a>.</p>
<p>Als unschöne Konsequenz dieser Notbremse hat die Redaktion von Keystone-SDA keinen Zugriff mehr auf die SMD – der Vertrag wurde ja gekündigt. «Zum einen erhält nun die SMD unsere Meldungen nicht mehr, und zum anderen dürfen wir die Datenbank nicht mehr nutzen», heisst es in einer internen Mitteilung ans Personal von Keystone-SDA. Bei der Redaktion kommt es natürlich überhaupt nicht gut an, dass eines der wichtigsten Rechercheinstrumente ausfällt.</p>
<blockquote><p>«Angedacht ist eine zeitlich verschobene Einlieferung in die Mediendatenbank.»<br />
<small>Iso Rechsteiner, Sprecher Keystone-SDA</small></p></blockquote>
<p>Das wissen auch die Verantwortlichen. Die Idee sei es, steht weiter in der Hausmitteilung, «so schnell wie möglich – aus der GL heisst es im Januar – eine für alle Seiten vernünftige Lösung mit der SMD zu finden.» Das sieht auch Sprecher Rechsteiner so: «Das kann kein Dauerzustand sein.» Man sei daran, eine Lösung zu suchen: «Angedacht ist eine zeitlich verschobene Einlieferung in die Mediendatenbank.» Mit einem neuen Vertrag könnte die Redaktion dann auch wieder die SMD nutzen.</p>
<p>Roberto Nespeca, <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/29/wir-wollen-mehr-einnahmen-generieren-fuer-die-verlage/">Geschäftsführer der SMD</a>, teilt auf Anfrage mit, man sei vom Entscheid der SDA etwas überrumpelt worden. «Aber ich verstehe die Situation und kann die schwierige Ausgangslage bei Keystone-SDA nachvollziehen. Entsprechend möchten wir auch Hand zu Lösungen bieten und werden mal ausloten, was alles möglich ist.» Verhandlungstermine seien schon in diesem Monat angesetzt.</p>
<blockquote><p>Das wirft grundsätzliche Fragen auf zu Form und Finanzierung einer nationalen Nachrichtenagentur.</p></blockquote>
<p>Die Episode zeigt, welchen Rattenschwanz die Kündigungen von immer mehr Verlagen nach sich zieht. Solange alle grossen Verlage zahlten für die Agenturdienstleistungen, waren die Meldungen von Keystone-SDA ein branchenöffentliches Gut. Jetzt muss man sie vor den Nicht-mehr-Kunden wegsperren. Das wirft grundsätzliche Fragen auf zu Form und Finanzierung einer nationalen Nachrichtenagentur; Fragen, auf die das Unternehmen und die Politik <a href="https://www.republik.ch/2020/05/20/lieber-staat-wir-waeren-jetzt-so-weit" target="_blank" rel="noopener">derzeit Antworten suchen</a>.</p>
<p><small>Update 20.1.2021: Bei der Lektüre des Artikels kann der Eindruck entstehen, dass die SDA-Redaktion auch technisch keinen Zugriff mehr auf die SMD hatte. Das stimmt nicht: «Der Zugang war von unserer Seite nie gesperrt», betont SMD-Geschäftsführer Roberto Nespeca.</small>  </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/07/sda-schliesst-hintertuer-und-verursacht-kollateralschaden/">SDA schliesst Hintertür und verursacht Kollateralschaden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«20 Minuten» verzichtet auf Keystone-SDA</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/03/20-minuten-verzichtet-auf-keystone-sda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jan 2021 14:33:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[20 Minuten]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=84581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die grösste Zeitung der Schweiz hat ihre Verträge mit der Nachrichtenagentur nicht verlängert. Stattdessen will man künftig mehr auf eigene Geschichten setzen und baut dafür ein internes Netzwerk auf.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die grösste Zeitung der Schweiz hat ihre Verträge mit der Nachrichtenagentur nicht verlängert. Stattdessen will man künftig mehr auf eigene Geschichten setzen und baut dafür ein internes Netzwerk auf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/03/20-minuten-verzichtet-auf-keystone-sda/">«20 Minuten» verzichtet auf Keystone-SDA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«20 Minuten» steigt bei Keystone-SDA aus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/05/20-minuten-steigt-bei-keystone-sda-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2020 12:42:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[20 Minuten]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=83106</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gaudenz Looser, Chefredaktor «20 Minuten», bestätigt, dass die Pendlerzeitung inskünftig auf die Dienstleistungen der Agentur Keystone-SDA verzichten werde: «Wir steigen per Ende Jahr aus Text und Bild aus.»</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Gaudenz Looser, Chefredaktor «20 Minuten», bestätigt, dass die Pendlerzeitung inskünftig auf die Dienstleistungen der Agentur Keystone-SDA verzichten werde: «Wir steigen per Ende Jahr aus Text und Bild aus.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/05/20-minuten-steigt-bei-keystone-sda-aus/">«20 Minuten» steigt bei Keystone-SDA aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zukunft von Keystone-SDA: Lieber Staat, wir wären jetzt so weit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/05/26/zukunft-von-keystone-sda-lieber-staat-wir-waeren-jetzt-so-weit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 May 2020 14:42:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=78944</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zuerst aushungern, dann sich dem Bund an die Brust werfen: Die neue Strategie der Nachrichten­agentur Keystone-SDA zeigt, wohin sich die Schweizer Medien­branche entwickelt. Selbst eine totale Verstaatlichung wird nicht mehr ausgeschlossen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/05/26/zukunft-von-keystone-sda-lieber-staat-wir-waeren-jetzt-so-weit/">Zukunft von Keystone-SDA: Lieber Staat, wir wären jetzt so weit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zuerst aushungern, dann sich dem Bund an die Brust werfen: Die neue Strategie der Nachrichten­agentur Keystone-SDA zeigt, wohin sich die Schweizer Medien­branche entwickelt. Selbst eine totale Verstaatlichung wird nicht mehr ausgeschlossen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/05/26/zukunft-von-keystone-sda-lieber-staat-wir-waeren-jetzt-so-weit/">Zukunft von Keystone-SDA: Lieber Staat, wir wären jetzt so weit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Bernischer Grosser Rat unterstützt Nachrichtenagentur</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/25/bernischer-grosser-rat-unterstuetzt-nachrichtenagentur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 21:14:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kanton Bern]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=74581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was soll der Kanton Bern gegen den Aderlass in der Medienbranche tun? Nicht direkt subventionieren, findet der Grosse Rat, aber er solle eine Mitfinanzierung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA prüfen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/25/bernischer-grosser-rat-unterstuetzt-nachrichtenagentur/">Bernischer Grosser Rat unterstützt Nachrichtenagentur</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was soll der Kanton Bern gegen den Aderlass in der Medienbranche tun? Nicht direkt subventionieren, findet der Grosse Rat, aber er solle eine Mitfinanzierung der Nachrichtenagentur Keystone-SDA prüfen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/25/bernischer-grosser-rat-unterstuetzt-nachrichtenagentur/">Bernischer Grosser Rat unterstützt Nachrichtenagentur</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie geht es weiter mit der SDA?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/23/wie-geht-es-weiter-mit-der-sda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Nov 2019 09:32:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=74601</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es war eine weitere schlechte Nachricht für die einzige verbliebene Nachrichtenagentur der Schweiz: CH Media, einer der grössten Schweizer Verlage baut eine eigene Konkurrenzagentur auf – ein Teil des SDA-Angebotes werde damit überflüssig, heisst es.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/23/wie-geht-es-weiter-mit-der-sda/">Wie geht es weiter mit der SDA?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es war eine weitere schlechte Nachricht für die einzige verbliebene Nachrichtenagentur der Schweiz: CH Media, einer der grössten Schweizer Verlage baut eine eigene Konkurrenzagentur auf – ein Teil des SDA-Angebotes werde damit überflüssig, heisst es.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/23/wie-geht-es-weiter-mit-der-sda/">Wie geht es weiter mit der SDA?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neuer schwerer Schlag für die SDA</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/07/neuer-schwerer-schlag-fuer-die-sda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2019 12:15:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=74108</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der CH-Media-Konzern baut eine Konkurrenzagentur auf. Das bringt kleine Zeitungen und sprachliche Minderheiten in Gefahr.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/07/neuer-schwerer-schlag-fuer-die-sda/">Neuer schwerer Schlag für die SDA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der CH-Media-Konzern baut eine Konkurrenzagentur auf. Das bringt kleine Zeitungen und sprachliche Minderheiten in Gefahr.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/07/neuer-schwerer-schlag-fuer-die-sda/">Neuer schwerer Schlag für die SDA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Weiterer SDA-Grosskunde droht teilweise abzuspringen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/06/weiterer-sda-grosskunde-droht-teilweise-abzuspringen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Nov 2019 21:54:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=74023</guid>

					<description><![CDATA[<p>CH Media baut eine eigene Inlandagentur auf. Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA fürchtet, einen weiteren Grosskunden zu verlieren.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/06/weiterer-sda-grosskunde-droht-teilweise-abzuspringen/">Weiterer SDA-Grosskunde droht teilweise abzuspringen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>CH Media baut eine eigene Inlandagentur auf. Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA fürchtet, einen weiteren Grosskunden zu verlieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/06/weiterer-sda-grosskunde-droht-teilweise-abzuspringen/">Weiterer SDA-Grosskunde droht teilweise abzuspringen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>125 Jahre Schweizerische Depeschenagentur SDA</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/28/125-jahre-schweizerische-depeschenagentur-sda/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Sep 2019 17:53:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=72874</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gegründet wurde die SDA von Zeitungsverlegern, die nicht länger von ausländischen Agenturen abhängig sein wollen. Zunehmend gerät die Medienbranche jedoch unter Druck. So sind auch bei der SDA weitere Sparmassnahmen geplant.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/28/125-jahre-schweizerische-depeschenagentur-sda/">125 Jahre Schweizerische Depeschenagentur SDA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gegründet wurde die SDA von Zeitungsverlegern, die nicht länger von ausländischen Agenturen abhängig sein wollen. Zunehmend gerät die Medienbranche jedoch unter Druck. So sind auch bei der SDA weitere Sparmassnahmen geplant.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/28/125-jahre-schweizerische-depeschenagentur-sda/">125 Jahre Schweizerische Depeschenagentur SDA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein anrüchiges Geschäft von Keystone-SDA</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/03/ein-anruechiges-geschaeft-von-sda-und-dpa/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2019/09/03/ein-anruechiges-geschaeft-von-sda-und-dpa/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 15:05:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[dpa]]></category>
		<category><![CDATA[Keystone SDA]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=72051</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA erkennt ihre Verantwortung im Kampf gegen Fake News. In welchem Umfeld die Kunden ihre Meldungen platzieren, interessiert die Agentur hingegen nicht. Geschäft ist Geschäft. Das stösst auf Kritik. In Basel gibt es ein neues Newsportal. Ohne Ankündigung, Vorschusslorbeeren oder Stiftungsgeld ist es zum Nationalfeiertag gestartet. Schon nach einem Monat werden einzelne Beiträge <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/03/ein-anruechiges-geschaeft-von-sda-und-dpa/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Nachrichtenagentur Keystone-SDA erkennt ihre Verantwortung im Kampf gegen Fake News. In welchem Umfeld die Kunden ihre Meldungen platzieren, interessiert die Agentur hingegen nicht. Geschäft ist Geschäft. Das stösst auf Kritik.</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-72063" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/09/MW-new-swiss-journal-hasspredigt_20190827b.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/09/MW-new-swiss-journal-hasspredigt_20190827b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/09/MW-new-swiss-journal-hasspredigt_20190827b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/09/MW-new-swiss-journal-hasspredigt_20190827b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/09/MW-new-swiss-journal-hasspredigt_20190827b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/09/MW-new-swiss-journal-hasspredigt_20190827b-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
In Basel gibt es ein neues Newsportal. Ohne Ankündigung, Vorschusslorbeeren oder Stiftungsgeld ist es zum Nationalfeiertag gestartet. Schon nach einem Monat werden einzelne Beiträge über hundert Mal auf Facebook geteilt – ein beeindruckender Erfolg. Normalerweise suchen Neo-Medienmacher die Öffentlichkeit. Sie geben Interviews und nutzen jede Anfrage, um die eigene Vision zu verbreiten. Anders «New Swiss Journal»: Auf die Anfrage der Medienwoche antwortet Herausgeber Martin Widmer, er gebe Journalist*innen grundsätzlich keine Interviews.</p>
<blockquote><p>Seine Verträge mit der Deutschen Presseagentur DPA und Keystone-SDA helfen «New Swiss Journal» aber, den Anschein zu erwecken, dass hier Journalist*innen arbeiten.</p></blockquote>
<p>«New Swiss Journal» verlinkt im Impressum <a href="https://www.new-swiss-journal.com/wie-nutzen" target="_blank" rel="noopener">zwar auf den Presserat</a> und bietet unter anderem Auftragsreportagen als Dienstleistung an. Aber auf der Plattform selbst findet sich keine einzige Reportage. Hier gibt es bloss empörte Kommentare, Agenturmeldungen sowie weitere Kurzmeldungen, die mit allgemeinen Quellenangaben wie «Deutsche Medien» aufwarten. Martin Widmer ist kein Journalist. Die Meldungen von der Deutschen Presseagentur DPA und Keystone-SDA helfen «New Swiss Journal» aber, den Anschein zu erwecken, dass hier Journalist*innen arbeiten.</p>
<p>Bis die «Tageswoche» vor anderthalb Jahren seine Identität offenlegte, hatte Widmer Politiker*innen auf seinen Facebook-Seiten «Kampagne 15» und «Kampagne 19» mit massiven Beleidigungen eingedeckt Dass Widmer die Bundesrätin und heutige Uvek-Vorsteherin Simonetta Sommaruga eine «Schlampe» nannte, gehört zu den harmloseren Ausfällen vor seiner Enttarnung. Die Facebook-Beiträge, für deren Verbreitung er teilweise auch Geld eingeschossen hat, sind mittlerweile gelöscht. Im «Tageswoche»-Artikel <a href="https://tageswoche.ch/gesellschaft/der-groesste-internet-hetzer-der-schweiz-wohnt-in-einer-villa-in-riehen/" target="_blank" rel="noopener">«Der grösste Internethetzer der Schweiz lebt in einer Villa in Riehen»</a> bleiben sie archiviert.</p>
<p>Nach der Enttarnung und einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit Jolanda Spiess-Hegglin, die in einem Vergleich endete, pausierte Widmer seine Aktivitäten. Aber seit er das «New Swiss Journal» gestartet hat, bespielt Widmer auch die Facebook-Seite «Kampagne 19 – Schweizer Politik» wieder. Mit etwas primitiverer Polemik teilt er auch hier die Nachrichtenmeldungen des «New Swiss Journal». Meldungen wie jene über eine laufende Gerichtsverhandlung eines mutmasslichen Kindersschänders: Der 15 Zeilen lange Beitrag auf «New Swiss Journal» mit «Quelle: Deutsche Medien» schildert den Verhandlungsgegenstand, als wäre der Autor bei der Tat dabei gewesen. Statt zurückhaltende Formulierungen, die die journalistische Sorgfaltspflicht gebieten, wird absolute Klarheit suggeriert. Während diese Meldung auf der Facebook-Seite «New Swiss Journal» kommentarlos geteilt wird, bietet «Kampagne 19» die kampagnenmässige Zuspitzung: Bundesrätin Sommaruga und Carola Rackete werden für die Tat verantwortlich gemacht. Die «TagesWoche» bezeichnete den aus der Anonymität agierenden Martin Widmer als <a href="https://tageswoche.ch/gesellschaft/der-groesste-internet-hetzer-der-schweiz-wohnt-in-einer-villa-in-riehen/" target="_blank" rel="noopener">«grössten Internethetzer der Schweiz»</a>; die «bz Basel» nannte ihn <a href="https://www.bzbasel.ch/basel/basel-stadt/radikale-propaganda-hass-blogger-verkehrte-im-innersten-kreis-der-basler-svp-133509885" target="_blank" rel="noopener">«Hass-Blogger»</a>.</p>
<blockquote><p>Die grösste publizistische Leistung von «New Swiss Journal» besteht also darin, Journalist*innen die Lauterkeit abzusprechen.</p></blockquote>
<p>Mit seinem «New Swiss Journal» fährt Widmer eine neue Strategie: Er beleidigt in Texten mit Titeln wie «NGOs sollten für Scheinasylanten selbst aufkommen müssen» kaum mehr Einzelpersonen, sondern beispielsweise «Linkspopulisten», «Seenotretter». Und immer wieder Journalist*innen, etwa <a href="https://www.new-swiss-journal.com/post/radikale-hass-propaganda-unterirdischer-journalismus-hetzt-gegen-schweizer-volkspartei?fbclid=IwAR34QID6UNrZxGiRXevH1IkhW0teCbdQorx-KWPt2iAavMDHpDb0YOLWdKc" target="_blank" rel="noopener">in diesem Beitrag</a>: «(&#8230;) und zum Anderen haben sich die Medien selbst als das geoutet, was sie seit Jahrzehnten sind – linke Propagandisten!», <a href="https://www.new-swiss-journal.com/post/m%C3%BCssen-ngos-k%C3%BCnftig-f%C3%BCr-scheinasylanten-aufkommen-die-gr%C3%B6sste-l%C3%BCge-ist-die-fl%C3%BCchtlingsl%C3%BCge" target="_blank" rel="noopener">oder in diesem</a>: «Im Gegensatz zu den Populisten wären Journalisten laut Kodex zur Wahrheit verpflichtet und müssten politische Zusammenhänge kritisch beleuchten. Schön wärs! Stattdessen zelebrieren sie ihr Versagen zur ‹guten Sache› und repetieren stereotyp die immer gleiche Leier.» <a href="https://www.new-swiss-journal.com/post/mord-in-frankfurt-dumm-d%C3%BCmmer-loser-preis-f%C3%BCr-d%C3%BCmmsten-kommentar-geht-an-den-tagesanzeiger" target="_blank" rel="noopener">In einem weiteren Kommentar</a> bezichtigt Widmer einen Journalisten des «Tages-Anzeigers» der Vertuschung, «obwohl er gemäss Journalistenkodex zu Ethik und Wahrheit verpflichtet wäre».</p>
<p></p>
<p>Die grösste publizistische Leistung von «New Swiss Journal» besteht also darin, Journalist*innen die Lauterkeit abzusprechen. «New Swiss Journal» ist ein Anti-Journalismus-Portal. Während er auf das Schlagwort bei «New Swiss Journal» bisher verzichtet hat, steht es in einem neueren <a href="https://www.facebook.com/kampagne19/posts/2522850221104318?__tn__=-R" target="_blank" rel="noopener">Facebook-Post von «Kampagne 19»</a>: «Lügenpresse». Es gibt einen Grund, weshalb der Neo-Medienmacher Martin Widmer nicht mit Journalist*innen spricht. Er hat etwas gegen sie.</p>
<blockquote><p>Die Agenturmeldungen stärken den Eindruck, dass es sich bei «New Swiss Journal» um ein harmloses Newsportal handelt, das auch über Vermischtes berichtet.</p></blockquote>
<p>Dabei ist Widmers Portal abhängig von der Arbeit der Journalist*innen von DPA und SDA. Nur dank ihren Agenturmeldungen verfügt «New Swiss Journal» regelmässig über neue Inhalte. Teils wirken die Agenturmeldungen auf dem Portal wie harmloses Füllmaterial und nützen gerade darum Widmer am meisten: So stärkt etwa die Meldung zum Tod von Peter Fonda den Eindruck, dass es sich bei «New Swiss Journal» um ein harmloses Newsportal handelt, das auch über Vermischtes berichtet.</p>
<p>Keystone-SDA bestätigt, dass Widmer zahlender Kunde ist. «Mit New Swiss Journal GmbH besteht eine Nutzungsvereinbarung, die Publikation unserer Meldungen ist rechtens», teilt Unternehmenssprecher Iso Rechsteiner mit. «Keystone-SDA stellt ihre Dienstleistungen allen Kunden zur Verfügung, die sich an die Gesetze und die vertraglichen Vereinbarungen halten.» Nur nach einschlägigen rechtskräftigen Verurteilungen würde man die Zusammenarbeit hinterfragen. Der Zivilprozess von Johanna Spiess-Hegglin endete in einem Vergleich. Widmer ist für seine Beleidigungskampagnen nie verurteilt worden.</p>
<blockquote><p>«Nachrichtenagenturen müssen sicherstellen, dass ihre Inhalte nicht verfälschend oder sinnentstellend genutzt und veröffentlicht werden»<br />
<small>Jens Petersen, Sprecher DPA</small></p></blockquote>
<p>Auch DPA-Sprecher Jens Petersen bestätigt gegenüber der MEDIENWOCHE, dass die Nachrichtenagentur mit Martin Widmer geschäftet: «Ob den verantwortlich handelnden Personen bei dpa die politische Ausrichtung eines Kunden gefällt oder nicht, kann nicht die Basis der Entscheidung sein, eine Geschäftsbeziehung mit einem Kunden einzugehen.»<strong> [REDAKTION: Die DPA hat Widmer am Erscheinungstag dieses Artikels gekündigt. Ausführliches Update am Ende des Beitrags]</strong> Als Nachrichtenagentur sei man vom Neutralitätsgedanken geleitet, aber trotzdem komme Agenturen heutzutage eine besondere Verantwortung zu. «Nachrichtenagenturen müssen sicherstellen, dass ihre Inhalte nicht verfälschend oder sinnentstellend genutzt und veröffentlicht werden», erklärt Petersen.</p>
<p>Doch Widmer nutzt die Agenturmeldungen nicht nur als Label für Harmlosigkeit und Seriosität: Eine Meldung der Deutschen Presseagentur über ein Gerichtsurteil in einem Fall von Totschlag, teilte «New Swiss Journal» <a href="https://www.facebook.com/newswissjournal/posts/2322880434474247?__xts__%5B0%5D=68.ARD-itIGZduPay5k-gummtZLsqfBVtU4u2eiYC9_T2Dv7BXfoZ4aCwhZdMKO1Ustgio0ZYoQrHlQlZMB0hfi928Bc1n7IoMzX_ycSdjXKEzKSqoKmbLeoEgXliB8QlORkWeRAmeJsA6U0fgZRNEnpZwEd_nGnwYywAmeje38AObBHiyVJ7w6tOHVunBg6Xymc5TLVX2mlehKrFvX0wJSxULZYGizuC6lpnuwTWa8ZvEQN7OUsxBDT4qBtU2RakwRFNwOxg2FHFhGRjpmuTcjMwxdZiWaZ7oQn2c2jjvF8fMZRFsLb_KnErqv2jl2biVNMp9wVViTuFeF0mO1zy69OTvh-d-U&amp;__tn__=-R" target="_blank" rel="noopener">mit dem Facebook-Kommentar</a>, der Verurteilte «wäre unserer Ansicht nach als «Mörder» und nicht als «Todschläger» [sic!] zu verurteilen».</p>
<blockquote><p>Widmer verwendet die Agenturmeldungen als Rohstoff und ergänzt sie dann um die Schlagworte und Ausfälligkeiten, die seine Community zum Teilen und Kommentieren anregen.</p></blockquote>
<p>Verfälscht eine solche Verbindung von Facebook-Kommentar und Agenturmeldung nicht den Inhalt? Respektive: Unterscheiden Leser*innen heutzutage überhaupt noch zwischen den Inhalten, die ein Newsportal auf Facebook schreibt und jenen, die sich hinter dem Link verbergen? Für die DPA nicht. Sprecher Petersen teilt mit: «Das Teilen und Kommentieren von unseren Inhalten auf der eigenen Facebook-Seite ist aus unserer Sicht vertragskonform.» Widmer kann also die Meldungen als Rohstoff verwenden und sie dann um die Schlagworte und Ausfälligkeiten ergänzen, die seine Community zum Teilen und Kommentieren anregen.</p>
<p>Die DPA gehört zu den wenigen europäischen Nachrichtenagenturen, die bis heute ganz ohne öffentliche Gelder auskommen. Anders Keystone-SDA: Seit diesem Jahr unterstützt das Bundesamt für Kommunikation die Regionalberichterstattung der Agentur mit bis zu zwei Millionen Franken jährlich. Das Bundesamt für Kultur unterstützt Keystone-SDA weiterhin für dessen «Verständigungsleistung» zwischen den Sprachregionen. Schon länger ist die Bundeskanzlei ein Grosskunde der SDA; die SRG wiederum ist Miteigentümerin und seit vergangener Woche steht auch noch die Möglichkeit einer Unterstützung durch die Berner Kantonsregierung im Raum.</p>
<blockquote><p>Die Verbindungen mit der öffentlichen Hand ändern aber nichts daran, dass Keystone-SDA keinerlei Qualitäts- oder Lauterkeitsansprüche an ihre Kund*innen stellt.</p></blockquote>
<p>Muss man die Leistung von Keystone-SDA, einem Monopolunternehmen mit öffentlichen Beiträgen, als Quasi-Service-public verstehen? «Keystone-SDA leistet einen entscheidenden Beitrag für die Schweizer Öffentlichkeit. In diesem Zusammenhang den Begriff Service public zu strapazieren, ist nicht notwendig», weicht SDA-Sprecher Rechsteiner aus. Die Verbindungen mit der öffentlichen Hand ändern aber nichts daran, dass Keystone-SDA keinerlei Qualitäts- oder Lauterkeitsansprüche an ihre Kund*innen stellt – sofern Betreiber*in oder Portal nicht rechtskräftig wegen Diskriminierung oder Hetze verurteilt worden sind. Hat Keystone-SDA in den letzten fünf Jahren aus diesen Gründen überhaupt eine Geschäftsbeziehung beendet? Rechsteiner will das mit Verweis auf das Geschäftsgeheimnis ebenso wenig mitteilen, wie Details zu den finanziellen Konditionen des Vertrags mit Widmer.</p>
<p>«New Swiss Journal» ist nicht das einzige rechtspopulistische Schweizer Portal, aber wahrscheinlich das einzige, das sich mit Agenturmeldungen einen seriösen Anstrich zu geben versucht. Andere scheuen wohl die Kosten und publizieren anstelle von Agenturmeldungen frei verfügbares Füllmaterial wie Polizeimeldungen. Wahrscheinlich ist Widmers Unterfangen nicht ganz billig. Gemäss der Tarifliste, die bis 2018 galt, hätte er allein der SDA monatlich einen niedrigen vierstelligen Betrag überweisen müssen.</p>
<blockquote><p>«Solange der Bund Geld in die Keystone-SDA steckt, werde ich dafür kämpfen, dass der Verwaltungsrat ihre Kundenliste genau analysiert.»<br />
<small>Matthias Aebischer, Nationalrat SP</small></p></blockquote>
<p>Widmer zahlt, Keystone-SDA liefert. Und der Bund zahlt auch. Deshalb ärgert die Kooperation zwischen Martin Widmer und Keystone-SDA den Medienpolitiker und SP-Nationalrat Matthias Aebischer. Auch wenn man miteinbeziehe, dass die SDA aufgrund ihrer Monopolstellung alle Kunden gleich behandeln muss: In einem Fall wie Widmer gehe es um Zivilcourage. «Es geht nicht um eine Beschneidung der Pressefreiheit. Jeder kann in der Schweiz schreiben was er will. Das ist gut so. Dass aber SDA-Produkte für Hetze missbraucht werden, sollte dem Verwaltungsrat von Keystone-SDA Ansporn genug sein, diese Geschäftsbeziehung zu hinterfragen», teilt Aebischer auf Anfrage mit. Und weiter: «Solange der Bund Geld in die Keystone-SDA steckt, werde ich dafür kämpfen, dass der Verwaltungsrat ihre Kundenliste genau analysiert.» Dass SDA-Artikel missbraucht werden, sei wohl auch nicht im Sinn des Hauptaktionärs Tamedia, vermutet Aebischer. Die MEDIENWOCHE hat das Unternehmen gefragt: Unterstützt Tamedia als Aktionärin von Keystone-SDA, dass die Agentur Geschäftsbeziehungen mit einem Portal pflegt, dass namentlich einen ihrer Journalisten beleidigt? Tamedia nehme dazu keine Stellung, teilt ein Sprecher mit.</p>
<p>Es erscheint fragwürdig, dass eine Nachrichtenagentur mit Monopolstellung und zahlreichen Verflechtungen mit der öffentlichen Hand ihre Dienstleistungen einem Portal wie «New Swiss Journal» zur Verfügung stellt. Glaubwürdigkeit sei das höchste Gut von Keystone-SDA, teilt deren Sprecher Rechsteiner mit. Damit meint er die Glaubwürdigkeit der von der Nachrichtenagentur aufgearbeiteten Informationen – nicht aber das Umfeld, in der die SDA-Meldungen dann erscheinen. Ähnlich klingt es im Geschäftsbericht 2018 von Keystone-SDA: «Die positive Seite von Fake News ist, dass seriös arbeitende Medienhäuser in der Öffentlichkeit wieder ein höheres Renommee geniessen. So wird sich die Medienbranche dann behaupten können, wenn sie die Glaubwürdigkeit ins Zentrum stellt.»</p>
<p>Nun ist es so, dass manche SDA-Meldungen auch Martin Widmers Anti-Journalismus-Portal ihre Glaubwürdigkeit leihen. Die SDA-Meldungen sorgen dafür, dass «New Swiss Journal» wie ein journalistisches Angebot wirkt. Sie sorgen dafür, dass man es für mehr hält als einen geifernden Blog. Übrigens: Für Martin Widmer ist die Schweiz – anders als Russland – nur «eine ‹harmlose› Meinungsdiktatur». So postete er es jedenfalls am 5. August auf Facebook.</p>
<p><em><strong>UPDATE 4. September 2019: </strong>Die DPA beendete die Zusammenarbeit mit Martin Widmer am Nachmittag des 3. September, wie Sprecher Jens Petersen mitteilt. Auslöser für das schnelle Handeln der DPA war ein <a href="https://www.facebook.com/notes/new-swiss-journal/arbeitsweise-news-swiss-journal/2287973237964967/"> Facebook-Post</a> vom 29. August, in dem Martin Widmer offen ausführt, wie «New Swiss Journal» Agenturmeldungen verfälscht. «Über das, was wir beim New Swiss Journal sahen, waren wir entsetzt. Dies lässt sich in keiner Weise mit den Grundsätzen der dpa vereinbaren», so Petersen. Die Anfrage der MEDIENWOCHE habe bei der DPA die Aufmerksamkeit gegenüber Widmer nochmals erhöht. Aufgrund der Kündigungsfrist können in den nächsten Tagen noch DPA-Meldungen auf «New Swiss Journal» erscheinen.<br />
</em></p>
<p><em><strong>UPDATE 5. September 2019:</strong> Keystone-SDA sieht bisher keine missbräuchliche Verwendung ihrer Inhalte gegeben, so deren Sprecher Iso Rechsteiner: «Eine missbräuchliche Verwendung ist dann gegeben, wenn die Inhalte sinnentstellend, diskriminierend oder sonst vertragswidrig verwendet werden.» Die Geschäftsbeziehung mit Martin Widmer bleibt bestehen.</em></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/03/ein-anruechiges-geschaeft-von-sda-und-dpa/">Ein anrüchiges Geschäft von Keystone-SDA</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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