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	<title>Leserkommentare | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 03 Sep 2022 07:12:56 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Zuger Staatsanwaltschaft rückt Journalist auf die Pelle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/03/zuger-staatsanwaltschaft-rueckt-journalist-auf-die-pelle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Sep 2022 07:12:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Inside Paradeplatz]]></category>
		<category><![CDATA[Lukas Hässig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Bankerin sieht sich durch einen Kommentar auf dem Portal «Inside Paradeplatz» in ihrer Ehre verletzt. Die Zuger Staatsanwaltschaft fordert deshalb von Journalist Lukas Hässig User-Daten. Der Fall könnte Mediengeschichte schreiben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/03/zuger-staatsanwaltschaft-rueckt-journalist-auf-die-pelle/">Zuger Staatsanwaltschaft rückt Journalist auf die Pelle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Bankerin sieht sich durch einen Kommentar auf dem Portal «Inside Paradeplatz» in ihrer Ehre verletzt. Die Zuger Staatsanwaltschaft fordert deshalb von Journalist Lukas Hässig User-Daten. Der Fall könnte Mediengeschichte schreiben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/03/zuger-staatsanwaltschaft-rueckt-journalist-auf-die-pelle/">Zuger Staatsanwaltschaft rückt Journalist auf die Pelle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Konzernverantwortung, Wilhelm&#160;Tell, AfD-Inserat</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/11/konzernverantwortung-wilhelm-tell-afd-inserat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Dec 2021 09:10:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[AfD]]></category>
		<category><![CDATA[Farner PR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Konzernverantwortung für Publizistik Medienunternehmen sind verantwortlich für Kommentare, die Nutzer:innen auf deren Websites posten. Social-Media-Konzerne nicht. Das wollen Parlamentarier:innen nun ändern. Grünen-Nationalrätin Greta Gysin, SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher und SP-Nationalrat Jon Pult erklärten bei «20 Minuten», wie sie die Tech-Konzerne in die Pflicht nehmen wollen. SP-Nationalrat Jon Pult plant noch in dieser Session <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/11/konzernverantwortung-wilhelm-tell-afd-inserat/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20121211b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-93462" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20121211b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20121211b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20121211b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Good-Bad-Ugly-20121211b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Konzernverantwortung für Publizistik</h3>
<p>Medienunternehmen sind verantwortlich für Kommentare, die Nutzer:innen auf deren Websites posten. Social-Media-Konzerne nicht. Das wollen Parlamentarier:innen nun ändern. Grünen-Nationalrätin Greta Gysin, SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher und SP-Nationalrat Jon Pult erklärten bei <a href="https://www.20min.ch/story/politik-will-fake-news-spreader-haerter-bestrafen-246476892834" rel="noopener" target="_blank">«20 Minuten»</a>, wie sie die Tech-Konzerne in die Pflicht nehmen wollen. SP-Nationalrat Jon Pult plant noch in dieser Session eine parlamentarische Initiative zum Thema einzureichen. </p>
<p>Facebook, Twitter und Co. sollen für Hate Speech, Persönlichkeitsverletzungen und weitere illegale Inhalte auf ihren Plattformen haften. «Es ist eine Art umgekehrte Konzernverantwortungsinitiative für Publizistik: Es geht darum, dass internationale Plattformkonzerne gleich haften und Sorgfaltspflichten beachten wie Schweizer Medienhäuser», sagt Pult der MEDIENWOCHE. Oft gehen Hassrede mit Falschinformationen einher – womöglich würde die vorgesehene Haftungsausweitung Fake News bereits eindämmen. Wie die «Sorgfaltspflicht» darüber hinaus genau aussehen soll, ist für Pult noch offen. Eine Ombudsstelle, bei der Fake News gemeldet werden können, sei denkbar.</p>
<h3>The Bad – Wilhelm Tell wirbt für Wahrheit</h3>
<p>Dass sich Journalist:innen mit keiner Sache gemein machen sollen, auch nicht mit einer guten, ist ein <a href="https://uebermedien.de/64851/mit-keiner-sache-gemein-die-wahrheit-ueber-das-hanns-joachim-friedrichs-zitat/" rel="noopener" target="_blank">fragwürdig überliefertes Bonmot</a>, das meist missbraucht wird, um engagierten Journalismus zu diffamieren. Die jämmerliche Kampagne des Verlegerverbands für das Massnahmenpaket zugunsten der Medien erweckt den Eindruck, Medienhäuser können sich nicht mit Journalismus gemein machen, auch nicht mit gutem. </p>
<p>Die Abstimmungskampagne trägt den Namen «Die Meinungsfreiheit», was eher nach einem verschwörungstheoretischen Blog als nach professionellem Journalismus klingt. Auf der Instagram-Seite (47 Follower) heisst es unter einem breit ignorierten Post (3 Likes), man habe diese Woche «endlich unser Plakatsujet für den Abstimmungskampf präsentiert». Warum «endlich»? Das Wörtchen tönt wie ein unnötiges Eingeständnis von Schwäche, wie es in der politischen Kommunikation selten ist.</p>
<p>Als Unterstützer:in der Vorlage wünscht man sich bei diesem Sujet ohnehin, es käme so spät wie möglich – oder grad gar nicht. Das Motiv, das die Agentur Farner verbrochen hat, ist kompliziert: <a href="https://www.persoenlich.com/kategorie-werbung/die-plakativitat-ist-entscheidend" rel="noopener" target="_blank">Wilhelm Tell</a> schlägt mit einer Zeitung auf eine Mauer ein. Auf der Mauer steht in Graffiti-Optik «Fake News». Ausgerechnet Wilhelm Tell – selbst Fake News, eine mythische Figur – soll für «Fakten statt Fake News» stehen. Wenn die Medienförderung durchkommen soll, muss sich der Verlegerverband in den Arsch kneifen. Die addierten Abonnent:innen von «Republik», «WOZ», «Das Lamm» und «Zentralplus» reichen für die Mehrheit nicht.</p>
<h3>The Ugly – AfD-Inserat passt in die NZZ</h3>
<p>Im «NZZ»-Nachruf auf August von Finck heisst es, der «Parteispender» von Finck habe den «Gerüchten» um seine mutmasslich widerrechtlichen Geldflüsse an die AfD nie widersprochen. Bei den sogenannten Gerüchten handelt es sich um Recherchen von <a href="https://www.spiegel.de/politik/deutschland/afd-unterstuetzung-die-spur-zu-milliardaer-august-von-finck-a-1240069.html" rel="noopener" target="_blank">«Spiegel»</a> und <a href="https://www.woz.ch/-92ee" rel="noopener" target="_blank">«WOZ»</a>. Doch der Blickfang auf der Zeitungsseite ist ohnehin das textlastige AfD-Inserat unter dem Nachruf.</p>
<p>Das Inserat an dieser Stelle kann sowohl als hämischer Witz auf von Fincks AfD-Verstrickungen verstanden werden wie auch als letztes Geleit der rechtspopulistischen bis extrem rechten Partei an ihren Unterstützer. Die Frage, ob diese Anzeigenplatzierung Zufall ist, beantwortet NZZ-Sprecherin Karin Heim gegenüber der MEDIENWOCHE nicht. Statt auf die einzelnen Fragen einzugehen, antwortet sie summarisch, dass die NZZ «bei Inseraten eine liberale Haltung» vertrete: «Solange Inserate keine rechtswidrigen oder sonst offensichtlich anstössigen Inhalte beinhalten, werden sie in der Regel auch publiziert – unabhängig davon, ob man z.B. die politische Linie teilt oder nicht.» Während fast alle grossen Zeitungen in Deutschland keine Anzeigen der AfD abdrucken, ist es nicht das erste Mal, dass die NZZ Inserate dieser Partei, die in der Schweiz gar nicht aktiv ist, bringt.</p>
<p>In der NZZ muss sich die AfD die halbe Seite Text immerhin noch erkaufen; in der aktuellen «Weltwoche» darf Alice Weidel im redaktionellen Teil in die Tasten hauen. Das überrascht nicht: «Weltwoche» und AfD haben viele gemeinsame Freund:innen. Auch von Fincks Firma, Degussa Goldhandel, schaltet in Köppels Blatt regelmässig grosse Inserate.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/11/konzernverantwortung-wilhelm-tell-afd-inserat/">Konzernverantwortung, Wilhelm Tell, AfD-Inserat</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Digi­taler Hass geht zurück – bei Face­book</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/23/digi%c2%adtaler-hass-geht-zurueck-bei-face%c2%adbook/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 08:44:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Trolle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die sozialen Medien sind zum Tatort für Beleidigungen und Bedrohungen geworden. Strafrechtlerin Elisa Hoven hat erforscht, wie sich digitaler Hass auf den Facebook-Kommentarseiten grosser Zeitungen in den letzten Jahren entwickelt hat.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die sozialen Medien sind zum Tatort für Beleidigungen und Bedrohungen geworden. Strafrechtlerin Elisa Hoven hat erforscht, wie sich digitaler Hass auf den Facebook-Kommentarseiten grosser Zeitungen in den letzten Jahren entwickelt hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/23/digi%c2%adtaler-hass-geht-zurueck-bei-face%c2%adbook/">Digi­taler Hass geht zurück – bei Face­book</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grosser Aufwand für den guten Ton</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/08/18/grosser-aufwand-fuer-den-guten-ton/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Aug 2020 07:39:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=80467</guid>

					<description><![CDATA[<p>Tausende von Kommentaren geben Leserinnen und Leser jeden Tag auf den Newsportalen ab: bei 20 Minuten sind es täglich 12&#8217;000, bei Blick und Nau.ch je rund 7000. Damit die Diskussionen nicht entgleisen, investieren die Medienhäuser viel. Eine Übersicht.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Tausende von Kommentaren geben Leserinnen und Leser jeden Tag auf den Newsportalen ab: bei 20 Minuten sind es täglich 12&#8217;000, bei Blick und Nau.ch je rund 7000. Damit die Diskussionen nicht entgleisen, investieren die Medienhäuser viel. Eine Übersicht.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/08/18/grosser-aufwand-fuer-den-guten-ton/">Grosser Aufwand für den guten Ton</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die NZZ schliesst die Leserdebatten vorübergehend – und lanciert 2020 eine neue Kommentarfunktion</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/25/die-nzz-schliesst-die-leserdebatten-voruebergehend-und-lanciert-2020-eine-neue-kommentarfunktion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Nov 2019 08:20:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=74587</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ab Mittwoch, 27. November 2019, legen wir eine vorübergehende Pause bei den Leserdebatten auf nzz.ch ein. Der Grund: Wir entwickeln eine neue Art und Weise, wie wir unsere Leserinnen und Leser besser einbinden können – und kehren im Frühjahr 2020 mit einer verbesserten Kommentarspalte zurück.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/25/die-nzz-schliesst-die-leserdebatten-voruebergehend-und-lanciert-2020-eine-neue-kommentarfunktion/">Die NZZ schliesst die Leserdebatten vorübergehend – und lanciert 2020 eine neue Kommentarfunktion</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab Mittwoch, 27. November 2019, legen wir eine vorübergehende Pause bei den Leserdebatten auf nzz.ch ein. Der Grund: Wir entwickeln eine neue Art und Weise, wie wir unsere Leserinnen und Leser besser einbinden können – und kehren im Frühjahr 2020 mit einer verbesserten Kommentarspalte zurück.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/25/die-nzz-schliesst-die-leserdebatten-voruebergehend-und-lanciert-2020-eine-neue-kommentarfunktion/">Die NZZ schliesst die Leserdebatten vorübergehend – und lanciert 2020 eine neue Kommentarfunktion</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Facebook ist ein schwarzes Loch</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/04/30/facebook-ist-ein-schwarzes-loch-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Apr 2019 09:48:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein schwarzes Loch im All krümmt die Raumzeit und wirkt mit brutalen Gravitationskräften auf die Umgebung, sodass sogar das Licht absorbiert wird. Das erinnert mich an Facebook. Es gibt immer weniger Inhalte im Netz, die dieser Plattform entkommen können. Facebook absorbiert 4 Petabyte Daten jeden Tag, habe ich neulich gelesen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/30/facebook-ist-ein-schwarzes-loch-2/">Facebook ist ein schwarzes Loch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schwarzes Loch im All krümmt die Raumzeit und wirkt mit brutalen Gravitationskräften auf die Umgebung, sodass sogar das Licht absorbiert wird. Das erinnert mich an Facebook. Es gibt immer weniger Inhalte im Netz, die dieser Plattform entkommen können. Facebook absorbiert 4 Petabyte Daten jeden Tag, habe ich neulich gelesen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/30/facebook-ist-ein-schwarzes-loch-2/">Facebook ist ein schwarzes Loch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kommentare sind tot, lang leben eure inhaltlichen Ergänzungen!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/01/14/die-kommentare-sind-tot-lang-leben-eure-inhaltlichen-ergaenzungen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jan 2019 13:22:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=65183</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Fachblog Netzpolitik.org ändert die Regeln für Leserkommentare: In Zukunft werden wir nur noch Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltliche Ergänzungen zu den Artikeln stehen lassen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/01/14/die-kommentare-sind-tot-lang-leben-eure-inhaltlichen-ergaenzungen/">Die Kommentare sind tot, lang leben eure inhaltlichen Ergänzungen!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fachblog Netzpolitik.org ändert die Regeln für Leserkommentare: In Zukunft werden wir nur noch Anmerkungen, Fragen, Korrekturen und inhaltliche Ergänzungen zu den Artikeln stehen lassen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/01/14/die-kommentare-sind-tot-lang-leben-eure-inhaltlichen-ergaenzungen/">Die Kommentare sind tot, lang leben eure inhaltlichen Ergänzungen!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Roger Blum rät SRF: Bloss nicht neutral sein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/27/roger-blum-raet-srf-bloss-nicht-neutral-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Nov 2018 03:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=63842</guid>

					<description><![CDATA[<p>Radio und Fernsehen SRF wären gut beraten, Kommentare nicht nur dem «Wort zum Sonntag» und den Satirikern zu überlassen, sondern auch andere Formen auszuprobieren, schreibt der ehemalige Medienprofessor und heutige SRF-Ombudsmann Roger Blum.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/27/roger-blum-raet-srf-bloss-nicht-neutral-sein/">Roger Blum rät SRF: Bloss nicht neutral sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Radio und Fernsehen SRF wären gut beraten, Kommentare nicht nur dem «Wort zum Sonntag» und den Satirikern zu überlassen, sondern auch andere Formen auszuprobieren, schreibt der ehemalige Medienprofessor und heutige SRF-Ombudsmann Roger Blum.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/27/roger-blum-raet-srf-bloss-nicht-neutral-sein/">Roger Blum rät SRF: Bloss nicht neutral sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über de SRF-Meinungsjournalismus wird weiterhin debattiert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/25/ueber-meinungsjournalismus-wird-weiterhin-debattiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Nov 2018 11:45:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=63780</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ob und wie bei SRF Meinungsjournalismus gemacht werden soll, wird weiter heftig diskutiert. 20min.ch, blick.ch und nau.ch berichteten am Samstag, dass sich der «Tagesschau»-Moderator mit seiner neuen Chefin Nathalie Wappler anlege. «Das ist Unsinn», stellt Franz Fischlin klar.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/25/ueber-meinungsjournalismus-wird-weiterhin-debattiert/">Über de SRF-Meinungsjournalismus wird weiterhin debattiert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ob und wie bei SRF Meinungsjournalismus gemacht werden soll, wird weiter heftig diskutiert. 20min.ch, blick.ch und nau.ch berichteten am Samstag, dass sich der «Tagesschau»-Moderator mit seiner neuen Chefin Nathalie Wappler anlege. «Das ist Unsinn», stellt Franz Fischlin klar.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/25/ueber-meinungsjournalismus-wird-weiterhin-debattiert/">Über de SRF-Meinungsjournalismus wird weiterhin debattiert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Gelöschter Kommentar: Gericht pfeift Facebook zurück</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/12/geloeschter-kommentar-gericht-pfeift-facebook-zurueck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 11:33:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=56078</guid>

					<description><![CDATA[<p>Den folgenden Kommentar auf Facebook unter einem dort geposteten Artikel der «Basler Zeitung» liess das Unternehmen löschen: «Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über 'Facharbeiter', sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt.» Nun hat das Landgericht Berlin entschieden, dass Facebook den Kommentar stehen lassen muss. Der Anwalt des Schreibers argumentierte, Facebook könne die Daten des Mannes nutzen, im Gegenzug sei es ihm erlaubt, Inhalte abzusetzen, die nicht gegen geltendes Recht verstossen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/12/geloeschter-kommentar-gericht-pfeift-facebook-zurueck/">Gelöschter Kommentar: Gericht pfeift Facebook zurück</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Den folgenden Kommentar auf Facebook unter einem dort geposteten Artikel der «Basler Zeitung» liess das Unternehmen löschen: «Die Deutschen verblöden immer mehr. Kein Wunder, werden sie doch von linken Systemmedien mit Fake News über &#8218;Facharbeiter&#8216;, sinkende Arbeitslosenzahlen oder Trump täglich zugemüllt.» Nun hat das Landgericht Berlin entschieden, dass Facebook den Kommentar stehen lassen muss. Der Anwalt des Schreibers argumentierte, Facebook könne die Daten des Mannes nutzen, im Gegenzug sei es ihm erlaubt, Inhalte abzusetzen, die nicht gegen geltendes Recht verstossen. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/12/geloeschter-kommentar-gericht-pfeift-facebook-zurueck/">Gelöschter Kommentar: Gericht pfeift Facebook zurück</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kommentar(un)kultur: alte Klage, neue Rezepte</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/05/kommentarunkultur-alte-klage-neue-rezepte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Nov 2017 11:01:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=49564</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Politologin Adrienne Fichter ruft in Erinnerung, dass in den Kommentarbereichen unter dem redaktionellen Angebot vieler Medien ein brachliegendes Potenzial stecke. Fichter sieht das Manko vor allem hausgemacht. Wenn Redaktionen den Publikumsdialog als integralen Bestandteil der journalistischen Arbeit definierten, würde sich auch die Kommentarkultur verbessern. Dazu könnte man auch mit finanziellen Anreizen nachhelfen: «Es wäre <a href="http://politikviernull.com/2017/11/05/ghetto-kommentarspalte-die-mitschuld-der-medien-an-der-politischen-parallelwelt-im-netz/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/05/kommentarunkultur-alte-klage-neue-rezepte/">Kommentar(un)kultur: alte Klage, neue Rezepte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Politologin Adrienne Fichter ruft in Erinnerung, dass in den Kommentarbereichen unter dem redaktionellen Angebot vieler Medien ein brachliegendes Potenzial stecke. Fichter sieht das Manko vor allem hausgemacht. Wenn Redaktionen den Publikumsdialog als integralen Bestandteil der journalistischen Arbeit definierten, würde sich auch die Kommentarkultur verbessern. Dazu könnte man auch mit finanziellen Anreizen nachhelfen: «Es wäre somit auch mal an der Zeit, über variable Lohnbestandteile zu reden und Boni an dialogfreudigen Journalistinnen zu vergeben.» Als ein mögliches Vorbild nennt Fichter ausgerechnet Facebook: «Je mehr Administratoren von Facebook-Seiten auf die Kommentare ihrer Anhänger eingehen, desto länger ist die Halbwertszeit eines jeweiligen Beitrags.» </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/05/kommentarunkultur-alte-klage-neue-rezepte/">Kommentar(un)kultur: alte Klage, neue Rezepte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Flachsinnprofiteure in der Aufmerksamkeitsökonomie</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/08/29/flachsinnprofiteure-in-der-aufmerksamkeitsoekonomie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Dominik Allemann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 08:50:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Hasskommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Aufmerksamkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Flachsinn]]></category>
		<category><![CDATA[Gunter Dueck]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gunter Dueck, der Autor von «Flachsinn: Ich habe Hirn, ich will hier raus», führt die Geschäfte der Aufmerksamkeitsprofis vor Augen. Er lotst uns mit spitzer Feder durch die Sudelgebiete des Netzes, in denen jeder «Dreck» zum Ereignis wird.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/29/flachsinnprofiteure-in-der-aufmerksamkeitsoekonomie/">Flachsinnprofiteure in der Aufmerksamkeitsökonomie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gunter Dueck, der Autor von «Flachsinn: Ich habe Hirn, ich will hier raus», führt die Geschäfte der Aufmerksamkeitsprofis vor Augen. Er lotst uns mit spitzer Feder durch die Sudelgebiete des Netzes, in denen jeder «Dreck» zum Ereignis wird.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/08/29/flachsinnprofiteure-in-der-aufmerksamkeitsoekonomie/">Flachsinnprofiteure in der Aufmerksamkeitsökonomie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vernetzte Dummheit?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[René Zeyer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jan 2016 12:29:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentarkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Sascha Lobo]]></category>
		<category><![CDATA[Dummheit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen schlagen ob der unendlichen Dummheit in den Kommentarspalten der Medien und auf sozialen Plattformen im Internet die Hände über dem Kopf zusammen. Jüngst auch Sascha Lobo in seiner «Spiegel Online»-Kolumne. Ein ganz falscher Ansatz. Seit das Internet zu dem geworden ist, was sich Netzeuphoriker und Optimisten schon immer gewünscht hatten, nämlich eine <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen schlagen ob der unendlichen Dummheit in den Kommentarspalten der Medien und auf sozialen Plattformen im Internet die Hände über dem Kopf zusammen. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-hilferuf-an-die-mindestens-durchschnittlich-begabten-a-1072955.html" target="_blank">Jüngst auch Sascha Lobo</a> in seiner «Spiegel Online»-Kolumne. Ein ganz falscher Ansatz.<br />
<span id="more-26637"></span><br />
Seit das Internet zu dem geworden ist, was sich Netzeuphoriker und Optimisten schon immer gewünscht hatten, nämlich eine Plattform, wo sich alle jederzeit über alles austauschen und auslassen können, gehört es zum guten Ton, sich über das mentale Grounding der Menschheit zu beklagen. Vor zehn Jahren bezeichnete Starwerber Jean-Remy von Matt die Blogs als <a href="http://www.handelsblatt.com/technik/it-internet/jean-remy-von-matt-und-die-blogger-die-wut-der-klowaende/2607518.html" target="_blank">«Klowände des Internets»</a> – und zog einen Shitstorm der empörten Blogger auf sich. Heute würden ihm mit Blick auf die Kommentarspalten viele beipflichten.</p>
<p>Shitstorms, abstruse Verschwörungstheorien, Gerülpstes und Gekotztes, meist in bedenklicher Orthographie und frei von jedem Realitätsbezug, jeder Logik oder Kausalität, ergiesst sich ins Internet und über alle sogenannten sozialen Plattformen. Im deutschen Sprachraum noch um die Besonderheit ergänzt, dass auch eine Diskussion über Kochrezepte oder Briefmarkensammeln spätestens beim zehnten Kommentar einen Verweis auf die nationalsozialistische Vergangenheit enthält – <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Godwin%E2%80%99s_law" target="_blank">Godwin lässt grüssen</a>.</p>
<p>Selten bis nie ergibt sich eine anregende Diskussion, entweder herrscht die Grundhaltung vor «das wollte ich schon immer mal sagen», oder die Kommentarschreiber oder Poster verbeissen sich schnell in Privatscharmützel, bei denen das einzig erkennbare Ziel zu sein scheint, verzweifelt das letzte Wort zu behalten und allen anderen Saures zu geben. Nicht selten sind sogar pathologische Fälle, in denen die gleiche Person unter verschiedenen Pseudonymen mit sich selbst diskutiert.</p>
<p>Der «Spiegel»-Online-Kolumnist Sascha Lobo spricht sogar vom <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/lobo-kolumne-hilferuf-an-die-mindestens-durchschnittlich-begabten-a-1072955.html" target="_blank">«Deppenmagnet deutsches Facebook»</a> und schliesst seine aktuelle Kolumne mit einem verzweifelten Hilferuf: «Bitte, mindestens durchschnittlich Begabte, kommt zu uns ins Netz! Diskutiert mit, redet mit, zeigt euch! Lasst uns nicht allein mit den stumpfen Horden. Kommt! Wir halten nicht mehr lange durch im digitalen Stalingrad der Vollidiotie.»</p>
<p>Hat er recht? Ich meine, nein. Sein Hilferuf ist nämlich durch die Enttäuschung motiviert, dass er «die breite Bevölkerung dieses Landes bisher für kognitiv geschmeidiger halten wollte». Etwas weniger verschwurbelt ausgedrückt, will er uns damit sagen: Ich wusste nicht, dass ich von so vielen Deppen umzingelt bin. Damit wären wir bei einer klassischen Huhn-oder-Ei-Frage angelangt: Verdummt das Internet oder führt es uns nur die auch schon vorher vorhandene Dummheit breiter Bevölkerungskreise vor Augen? So kann man diese Frage nicht stellen, hätte Elder Statesman Helmut Schmidt selig in souveräner Arroganz geantwortet.</p>
<p>Das Internet führt nämlich Kolumnisten, Feuilletonisten, Meinungsträgern und Publizisten nur vor Augen, dass sie vor sehr kleinen Lagerfeuern wilde Kriegstänze aufführen, die die überwältigende Mehrheit der Zeitgenossen schlichtweg einen feuchten Dreck interessieren. Wobei eigentlich überall, wo die Einladung existiert, munter kommentiert wird. Die durchschnittliche Aufmerksamkeitsspanne eines Europäers liegt bei ca. 60 Sekunden, bei Jugendlichen im Internet bei acht Sekunden. Fast die Hälfte der Bevölkerung des Landes der Dichter und Denker ist nicht in der Lage, einen einfachen Satz mit Nebensatz nach Lektüre problemfrei wiederzugeben. Schon am Wort «kognitiv» scheitern mindestens so viele. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das Absondern eines Kommentars im Internet das Überspringen einiger technologischer Hürden, die Beherrschung einer Tastatur sowie Zeit und Energie zur Voraussetzung hat.</p>
<p>Das «digitale Stalingrad der Idiotie», das Lobo beklagt, wird also nur von Idioten betreten, die zumindest weniger blöd als weite Kreise der Bevölkerung sind, die nicht im Traum daran denken würden, etwas ins Netz zu stellen und wohl dazu auch gar nicht in der Lage wären. Um das Stalingrad herum liegen noch unendliche Weiten. Abgesehen davon, dass dem tapferen Kämpfer gegen Idiotie hier selbst eine idiotische Metapher eingefallen ist: In Stalingrad hat ja nicht die Dummheit, sondern das Gute gesiegt.</p>
<p>Wen meint nun Lobo mit «wir», denen geholfen werden sollte? Nun, offenbar alle Menschen, die wie er und wie ich das Bedürfnis haben, ihre Meinung, ihre Ansichten, ihre Analysen oder was auch immer als Autoren, Journalisten, Schriftsteller einer breiteren Öffentlichkeit mitzuteilen. Das Vertrackte am Schreiben ist ja, dass man sich nur ungern den Papierkorb oder die Festplatte als geeigneten Empfänger vorstellen will. Man gibt sich vielmehr der Illusion hin, dass ein zweifellos bedeutendes, gut lesbares und wichtiges Werk von möglichst vielen aufmerksam gelesen, verstanden, rezipiert wird und einen unverzichtbaren Beitrag zur Aufklärung, zur Beförderung von Erkenntnis und überhaupt zur Besserung der Menschheit darstellt. Das interaktive Internet ist nur ein gnadenloser Spiegel, der jedem Autor, jedem Journalisten die Reaktion des breiten Publikums auf seine Werke vor die Nase hält.</p>
<p>Im vordigitalen Zeitalter konnte man sich in kleinen Kreisen von Gleichgesinnten am Lagerfeuer der eigenen Bedeutung erwärmen, erhielt vielleicht auch Zuspruch aus dem eigenen sozialen Umfeld, das man mit der Frage belästigte: «Hast du meinen letzten Artikel schon gelesen?» Wurde das dann noch durch gelegentliche Zuschriften von mehr oder weniger begeisterten Lesern ergänzt, war man sich sicher: Das hat aber in der breiten Öffentlichkeit für Hallo gesorgt. Das Internet tut nun nichts weiter, als einen brutal aus dieser Illusion zu reissen.</p>
<p>Der Leser von Geschriebenem, der es zu Ende liest und sogar ansatzweise verstanden hat, ist eine klitzekleine Minderheit, die «happy few», wie das Stendhal nannte, als man ihn fragte, für wen er eigentlich schreibe. Was sich ins Internet ergiesst, ist also keinesfalls Anlass, «o tempora, o mores» zu rufen, über kognitive Defizite zu lamentieren oder nach Hilfe zu rufen. Im Gegenteil. Es ist heilsam und fördert Erkenntnis. Die Einsicht, dass die Letztbegründung fürs Schreiben ganz banal ist: Man tut’s, weil man muss und eigentlich auch nichts anderes kann.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/22/vernetzte-dummheit/">Vernetzte Dummheit?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Debatten: Die Hassknechte vom Abdiss-Dienst</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/22/debatten-die-hassknechte-vom-abdiss-dienst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2015 11:57:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Debatte]]></category>
		<category><![CDATA[Leserkommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Online]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=4596</guid>

					<description><![CDATA[<p>Feminismus, Ego und Debattedebattedebatte: Täglich platzt jemandem irgendwo der Kragen. Alles Neinsager und Rebellen? Oder doch nur Pseudohass?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/22/debatten-die-hassknechte-vom-abdiss-dienst/">Debatten: Die Hassknechte vom Abdiss-Dienst</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Feminismus, Ego und Debattedebattedebatte: Täglich platzt jemandem irgendwo der Kragen. Alles Neinsager und Rebellen? Oder doch nur Pseudohass?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/22/debatten-die-hassknechte-vom-abdiss-dienst/">Debatten: Die Hassknechte vom Abdiss-Dienst</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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