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	<title>Michael Ringier | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 May 2019 09:45:46 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Ringen um Ringier (Teil 3): Wie die Digitalisierung immer neue Fragen aufwirft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/12/ringen-um-ringier-teil-3-wie-die-digitalisierung-immer-neue-fragen-aufwirft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 May 2019 07:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ringier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im dritten Teil des Vorabdrucks von «Ringen um Ringier» befinden wir uns im Jahr 2018. Die Besitzerfamilie trifft sich am Vierwaldstättersee mit dem neuen Mitaktionär Marc Walder und erkundet die Frage aller Fragen fürs Unternehmen: Wie weiter mit Ringier?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/12/ringen-um-ringier-teil-3-wie-die-digitalisierung-immer-neue-fragen-aufwirft/">Ringen um Ringier (Teil 3): Wie die Digitalisierung immer neue Fragen aufwirft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im dritten Teil des Vorabdrucks von «Ringen um Ringier» befinden wir uns im Jahr 2018. Die Besitzerfamilie trifft sich am Vierwaldstättersee mit dem neuen Mitaktionär Marc Walder und erkundet die Frage aller Fragen fürs Unternehmen: Wie weiter mit Ringier?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/12/ringen-um-ringier-teil-3-wie-die-digitalisierung-immer-neue-fragen-aufwirft/">Ringen um Ringier (Teil 3): Wie die Digitalisierung immer neue Fragen aufwirft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Michael Ringier: «Mark Zuckerberg ist ein Heuchler»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/12/michael-ringier-mark-zuckerberg-ist-ein-heuchler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 14:39:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ringier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ringier kritisiert den Facebook-Gründer, spricht über den Journalistenmord in der Slowakei und rät, sich mehr um die Familie zu kümmern als ums Unternehmen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ringier kritisiert den Facebook-Gründer, spricht über den Journalistenmord in der Slowakei und rät, sich mehr um die Familie zu kümmern als ums Unternehmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/12/michael-ringier-mark-zuckerberg-ist-ein-heuchler/">Michael Ringier: «Mark Zuckerberg ist ein Heuchler»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Michael Ringier kritisiert die Wahl von Lukas Hässig zum «Wirtschaftsjournalisten des Jahres»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/12/28/michael-ringier-kritisiert-die-wahl-von-lukas-haessig-zum-wirtschaftsjournalisten-des-jahres/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2017 09:00:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ringier]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Michael Ringier, Verleger und Verwaltungsratspräsident von Ringier, vergleicht den Betreiber von «Inside Paradeplatz» mit dem FC-Sion-Boss Constantin und wundert sich nicht nur über jene Journalisten, die ihm die Stimme gegeben haben, sondern auch über die Begründung für die Auszeichnung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/28/michael-ringier-kritisiert-die-wahl-von-lukas-haessig-zum-wirtschaftsjournalisten-des-jahres/">Michael Ringier kritisiert die Wahl von Lukas Hässig zum «Wirtschaftsjournalisten des Jahres»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Michael Ringier, Verleger und Verwaltungsratspräsident von Ringier, vergleicht den Betreiber von «Inside Paradeplatz» mit dem FC-Sion-Boss Constantin und wundert sich nicht nur über jene Journalisten, die ihm die Stimme gegeben haben, sondern auch über die Begründung für die Auszeichnung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/12/28/michael-ringier-kritisiert-die-wahl-von-lukas-haessig-zum-wirtschaftsjournalisten-des-jahres/">Michael Ringier kritisiert die Wahl von Lukas Hässig zum «Wirtschaftsjournalisten des Jahres»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Königshaus der Anständigen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/12/05/koenigshaus-der-anstaendigen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2013 10:37:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Annette Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Evelyn Lingg-Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Pool Position]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier2013]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Walder]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Unabhängigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Unterhaltungskonzern und Medienverlag Ringier funktioniert auf zwei Ebenen: der gegen aussen gezeigten Hochglanz-Fassade &#8211; und den sich innen abspielenden Beziehungen und Abgründen. Geführt wird das vor 180 Jahren gegründete Familienunternehmen wie eine Familie, in der man Wert legt auf Anstand. Teil 1 unserer Serie zum Ringier-Verlag. Der Ringier-Verlag aus Zofingen und Zürich war mal <a href="https://medienwoche.ch/2013/12/05/koenigshaus-der-anstaendigen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Unterhaltungskonzern und Medienverlag Ringier funktioniert auf zwei Ebenen: der gegen aussen gezeigten Hochglanz-Fassade &#8211; und den sich innen abspielenden Beziehungen und Abgründen. Geführt wird das vor 180 Jahren gegründete Familienunternehmen wie eine Familie, in der man Wert legt auf Anstand. Teil 1 unserer Serie zum Ringier-Verlag.<br />
<span id="more-16950"></span><br />
Der Ringier-Verlag aus Zofingen und Zürich war mal ein ganz normaler Zeitungs- und Zeitschriftenverlag, man nannte ihn Heftliverlag. Heute er ein Konzern mit rund 8000 Mit­ar­bei­tern und einem Umsatz von fast 1,1 Milliarden Franken, der seit einiger Zeit mit den Bereichen Publishing, Digital und Entertainment eine Drei-Säulen-Strategie fährt. Die Eigentümer heissen Evelyn Lingg-Ringier, Annette Ringier und Michael Ringier, letzterer ist aktueller Verwaltungsratspräsident. Aufgewendet wurden 2012 956.3 Millionen Franken, davon rund 46 Prozent (438 Mio.) für Löhne und Gehälter, Sozialleistungen, Personalnebenkosten und Redaktionshonorare sowie rund 11 Prozent (108.5 Mio.) nur für Papier. 70.9 Prozent des Umsatzes wird in der Schweiz und Deutschland erwirtschaftet, aber auch 26.4 Prozent in Osteuropa und 2.7 Prozent im Bereich «Asien Pazifik / Neue Märkte», weshalb es den Jahresfilm 2012 in <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AcmNjMY_ZOY">Deutsch</a> und <a href="http://www.youtube.com/watch?v=zZk0nJwkBsM">Englisch</a> gibt.</p>
<p><iframe width="450" height="253" src="//www.youtube.com/embed/AcmNjMY_ZOY?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für die Blick-Gruppe hat das Unternehmen in Zürich einen der modernsten Newsrooms Europas gebaut und auch sonst gibt es sich gerne hochmodern &#8211; unzählige Image-Broschüren, -Filme und Apps, die Ringier stets glänzend und hochprofessionell darstellen, zeugen davon. Doch neben den offiziellen Strukturen gibt eine zweite, nicht schriftlich festgehaltene Ebene, die stark an einen Königshof erinnert. An dem intrigiert wird, protegiert, gemobbt, gepusht und geblockt. An dem Loyalität und Beziehung vor Leistung und Fähigkeit gehen. An dem der Schein oft mehr ist als das Sein. An dem Mitarbeiter daran gewöhnt wurden, sich zu ducken und anzupassen, nicht zu sagen, was sie denken. An dem altgediente Mitarbeiter es sich erlauben können, neue einfach gar nicht zu grüssen. Ringier ist nicht nur ein Weltkonzern, sondern auch ein Familienunternehmen, in dem der Mensch mehr im Vordergrund steht als anderswo (positive Sichtweise), das manchmal fern jeder Unternehmenslogik herumwurstelt (negative Sichtweise).</p>
<p>Das Vermögen der Familie Ringier wird von der «Bilanz» auf 1 bis 1,5 Milliarden Franken geschätzt (2012). Sie besitzt also etwa, was das Gesamtunternehmen in einem Jahr erwirtschaftet. Mit so einem Vermögen kann man es sich gut gehen und das Geld für sich arbeiten lassen. Doch einfach nur reich sein, das will man nicht; man will auch anständig sein. Deshalb wird das Unternehmen nicht nur nach betriebswirtschaftlichen Aspekten, sondern auch wie eine grosse Familie geführt.</p>
<p>Wer einmal in diese Familie aufgenommen wurde, weil er sich irgendwie verdient gemacht hat, die richtigen Leute kennt oder zur richtigen Zeit am richtigen Ort war, muss sich schon sehr illoyal verhalten, um wieder ausgeschlossen zu werden. Ein einmal unter die Fittiche genommenes Kind schickt man nicht einfach zum Teufel, nur weil es sich als unfähig herausstellt, Alkoholprobleme hat oder Fehler gemacht hat. Das Gefühl einiger Mitarbeiter für diese Familie ist stark: fast wie in einer Firma in Tokio oder Kyoto verbringt man auch mal die Freizeit miteinander, sitzt gemeinsam in Cafés, Kneipen oder Karaokebars herum und spielt Fussball miteinander. Und das durchaus hierarchieunabhängig; man kann mit dem grössten Chef der beste Freund sein, jedenfalls hier und heute. Freundschaften sind Seilschaften. Und Seilschaften sind Freundschaften. Wer dennoch abgeseilt werden muss, darf damit rechnen, gut unterstützt ins Tal hinab begleitet zu werden.</p>
<p>Verlässt einer die Familie, wird ihm in der Regel nachgeweint. Das kapitalistische Prinzip des nüchternen Hire &#038; Fire hält man für eklig, auch wenn man sich mitunter selbst leider, leider gezwungen sieht, zu solchen Mitteln zu greifen. Man mag das grossherzig oder heuchlerisch finden, konkret verbunden mit dieser Haltung sind oft Abgangsentschädigungen, lange Lohnfortzahlungen und absurd grosszügige Bleibeangebote (von Mitarbeitern auch als «mit Geld zuscheissen» bezeichnet). Viele, von denen man sich getrennt hat, arbeiten als Externe weiter für den Verlag, und das nicht etwa für schlechtes Geld. Abgesehen von den Beengungen im Newsroom dürften die Mitarbeiter mehrheitlich zufrieden sein mit den Arbeitsbedingungen, es wird auch gut gezahlt. Und fällt jemand durch alle Maschen, so hat er gute Chancen, von der <a href="http://www.moneyhouse.ch/u/annette_ringier_stiftung_CH-160.7.005.238-4.htm">Annette Ringier-Stiftung</a> aufgefangen zu werden: «Die Stiftung bezweckt zudem die Unterstützung von Arbeitnehmern und ehemaligen Arbeitnehmern der Ringier Holding AG, Zofingen, oder mit dieser wirtschaftlich oder finanziell eng verbundener Unternehmungen im Fall von Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität, Alter, Tod und Notlagen, vor allem in Fällen, für welche von anderen Fürsorgeeinrichtungen keine oder nicht ausreichende Leistungen erbracht werden können.»</p>
<p>Die Verantwortung für seine Mitarbeiter ernst zu nehmen und nicht ausschliesslich auf eine Gewinnmaximierung hinzuzielen, ist eine Eigenschaft, die jedem Unternehmer gut steht und die Ringier durchaus positiv von der Konkurrenz abhebt. Aus dieser Verantwortung heraus ist eine bemerkenswert sozialsensitive Haltung erwachsen (die übrigens Unternehmer aus anderen politischen Ecken mit etwas weniger Attitüde auch tragen). Man gibt sich allergrösste Mühe, das Einkommen sauber, nachhaltig, sozial- und umweltverträglich zu erwirtschaften. Um jeden Preis möchte man zu den «guten» Reichen gehören, denn unter Linken werden solche Unterschiede durchaus gemacht, wie Martin Beglinger in seinem <a href="http://blog.dasmagazin.ch/2013/11/15/die-stadt-der-lieben-und-der-boesen-reichen/">Text über die Basler Elite</a> aufgezeigt hat. Dass viele Journalisten trotzdem niemals bei Ringier arbeiten würden, liegt daran, dass der Verlag mit Blick, Sonntagsblick, Schweizer Illustrierte, Glückspost und ihren vielen Ablegern im Ausland, mit Boulevard erfolgreich ist, mit Klatsch, Tratsch, Stars, grossen Schlagzeilen, aufgemotzten Storys und manchmal auch mit Grenzüberschreitungen, wie sie der Schweizer Presserat <a href="http://presserat.ch/positions.htm">dokumentiert</a>.</p>
<p>Wer bei Ringier erfolgreich sein will, muss auf beiden Ebenen bestehen: Auf der Hochglanz-Ebene, wo jede Schwäche retuschiert, jede Wahrheit gebogen und jedes Gefühl verkitscht wird. Und auf der Beziehungs-Ebene, wo es darum geht, Allianzen zu schmieden, sich mit den richtigen Leuten gut zu stellen, und im richtigen Moment alles fallen zu lassen. Es ist kurzgefasst ein Weltbild, das aus dem Hochglanz aussen und dem Dreck innen besteht. Man korrumpiert die Menschen auf der Beziehungsebene und schmeichelt ihrer Eitelkeit &#8211; um sich dann in einem Moment der Schwäche mit ihnen im Dreck zu wälzen, Geheimnisse auszuplaudern und Schattenseiten zu thematisieren. Wer sich als betont integrer Charakter sieht, als ein Mensch, der aussen wie innen der Gleiche ist, passt nicht in dieses Konzept und wird im Zweifel bekämpft oder ignoriert. Im heutigen Zeitalter der Transparenz passt ein solches Weltbild für viele nicht mehr, sie möchten gerne ein einziger Mensch sein, nicht einer, der in der Öffentlichkeit lacht und zu Hause weint. So modern sich Ringier gibt: Der Verlag hält ein konservatives Weltbild aufrecht, das zwingend aus einer Fassade und einer dunklen Seite zu bestehen hat. Verlagsintern, aber auch in seinen Publikationen.</p>
<p>In den letzten Jahren ist man dazu übergegangen, «familiäre» Beziehungen ausserhalb der Firma vertraglich abzusichern, was die Unabhängigkeit der Redaktionen sehr in Frage stellt. <a href="http://www.ringier.com/de/media/press-releases/ringier-nimmt-ottmar-hitzfeld-unter-vertrag">Ottmar Hitzfeld</a> und <a href="http://www.sonntagszeitung.ch/nachrichten/kolumne-peter-rothenbuehler/kolumne-peter-rothenbuehler-detailseite/?newsid=218265">Gölä</a> kommen deshalb so oft vor in Ringier-Publikationen, weil sie sozusagen mittels Vertragsabschluss in die Familie aufgenommen wurden. 2013 schloss <a href="http://www.pool-position.ch/">Pool Position</a>, eine «Künstler Management-Firma», an der Ringier zu 40 Prozent beteiligt ist, Verträge ab mit <a href="http://www.ringier.com/de/medien/medienmitteilungen/pool-position-switzerland-nimmt-comedian-peter-loehmann-unter">Peter Löhmann</a>, <a href="http://www.ringier.com/de/medien/medienmitteilungen/pool-position-switzerland-nimmt-chris-bachmann-unter-vertrag">Chris Bachmann</a> und <a href="http://www.ringier.com/de/medien/medienmitteilungen/pool-position-switzerland-nimmt-renzo-blumenthal-unter-vertrag">Renzo Blumenthal</a> (siehe unsere Bildergalerie rechts), die gemäss den Medienmitteilungen alle ihre «Karriere weiter vorantreiben» möchten.</p>
<p>Der Preis für das Familienfeeling, das längst auf Werbekunden und Vertragspartner ausgeweitet wurde und in Prinzip jeden Bereich beherrscht und vereinnahmt, ist der Verlust der Unabhängigkeit. In einem <a href="http://www.ringier.com/de/medien/interviews/was">Interview der «Schweiz am Sonntag»</a> mit CEO Marc Walder ergab sich folgender, bezeichnender Wortwechsel:</p>
<blockquote><p><em>Wie tickt eigentlich der CEO politisch?</em><br />
In meinem Büro hängt der allererste «Blick» aus dem Jahr 1959, und da steht unter dem Logo «Die unabhängige Zeitung der Schweiz»…</p>
<p><em>Das Wort «unabhängig» fehlt heute.</em><br />
Aber es gilt nach wie vor.</p></blockquote>
<p>Andere Verlage und Publikationen mögen ebensowenig unabhängig sein, doch die Strategie, alles zu einer grossen Mélange zu machen, fährt nur Ringier. Ob sie am Ende aufgeht? Bis jetzt läuft es, finanziell zumindest, bestens.</p>
<p><b>Übersicht der <a href="https://medienwoche.ch/tag/ringier2013/">Ringier-Serie</a>:</b><br />
1. Teil: <a href="https://medienwoche.ch/2013/12/05/koenigshaus-der-anstaendigen/">Königshaus der Anständigen</a><br />
2. Teil: <a href="https://medienwoche.ch/2013/12/09/palastrevolution/">Palastrevolution</a><br />
3. Teil: <a href="https://medienwoche.ch/2013/12/17/golden-boy-der-begueterten-kapitalistenhasser/">Golden Boy der begüterten Kapitalistenhasser</a></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/12/05/koenigshaus-der-anstaendigen/">Königshaus der Anständigen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Die Party ist noch nicht vorbei</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/09/26/die-party-ist-noch-nicht-vorbei/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Sep 2013 08:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Urs Gossweiler]]></category>
		<category><![CDATA[Luxus]]></category>
		<category><![CDATA[Verlegerverband]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkongress]]></category>
		<category><![CDATA[Verband Schweizer Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Neininger]]></category>
		<category><![CDATA[Medienkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Ueli Maurer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von Krise keine Spur: Den Schweizer Verlegern geht es richtig gut. Das sieht man alle Jahre am Medienkongress. An ihrer Selbstbeweihräucherungszeremonie lassen sich die Medienmacher die Party nicht gerne vermiesen, auch von einem Bundesrat nicht. Beobachtungen aus dem Victoria-Jungfrau Grand Hotel in Interlaken. In der bescheidenen Pension Victoria Der Aufenthalt im 1864 als Pension Victoria <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/26/die-party-ist-noch-nicht-vorbei/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Von Krise keine Spur: Den Schweizer Verlegern geht es richtig gut. Das sieht man alle Jahre am Medienkongress. An ihrer Selbstbeweihräucherungszeremonie lassen sich die Medienmacher die Party nicht gerne vermiesen, auch von einem Bundesrat nicht. Beobachtungen aus dem Victoria-Jungfrau Grand Hotel in Interlaken.<br />
<span id="more-15868"></span><br />
<strong>In der bescheidenen Pension Victoria</strong><br />
Der Aufenthalt im 1864 als Pension Victoria erbauten Victoria-Jungfrau Grand Hotel fühlt sich an wie ein Besuch im Bundeshaus, einem Kunstmuseum oder einem geweihten Gebäude; das bescheidene eigene Dasein wird einem bei jedem Schritt bewusst. Das wundervolle Prunkgebäude, in dem Zimmer zwischen 500 und 2000 Franken angeboten werden und im Durchschnitt für 366 die Nacht verkauft werden (<a href="http://www.victoria-jungfrau-collection.ch/investor-relations/kennzahlen/">2012</a>) scheint genau der richtige Ort für die reichen Zeitungsverleger, ihren Jahreskongress zu feiern. Gegen eine Zahlung von 400 Franken darf ich als Journalist mit dabei sein und gebe mir Mühe, nicht zu wenig vom beim Abendessen am Donnerstag servierten Pinot Noir, Réserve du Patron (<a href="http://www.weingut-bick.ch/weine.html">35,40 die Flasche</a>) zu trinken. Als Unterkunft wähle ich den sehr sympathischen und besonders bei jungen Südkoreanern und Chinesen beliebten <a href="http://www.lazyfalken.ch/">Lazy Falken</a> (60 Franken die Nacht, WC und Dusche auf dem Flur).</p>
<p><strong>Umbruch und Aufbruch</strong><br />
Warum der Medienkongress unter dem Motto «Umbruch und Aufbruch» stattfand, war zunächst nicht klar, hatte doch Hanspeter Lebrument, Verlegerpräsident seit zehn Jahren, die Medienkrise für «beendet» erklärt (<a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/lebrument-erkl%C3%A4rt-medienkrise-f%C3%BCr-beendet-294797">2010</a>). Doch von jemand, der glaubt, er könne Google «Nachhilfeunterricht» geben (<a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/google-hat-angst-vor-uns-275616#.UkFnMryjjZ5">2007</a>), ist vielleicht nicht jedes Wort auf die Goldwaage zu legen.</p>
<p>2013 schaut man also nach vorne und bemüht sich ernsthaft, dem Motto gerecht zu werden. Und das gelingt gar nicht schlecht: Keine der Veranstaltungen ist grottenschlecht, langweilig wird einem nur bei Otfried Jarren (Präsident Eidg. Medienkommission) und zeitweise bei den Eigen-PR-Vorträgen von Philipp Welte (Verlagsvorstand Hubert Burda Media) und Rainer Esser (Geschäftsführer Zeitverlag). Die Triebkraft für die Neuorientierung des Verbands scheint bei <a href="http://neininger.me/">Blogger</a> Norbert Neininger zu liegen; er präsentiert den äusserst erfrischenden Investor <a href="https://www.linkedin.com/profile/view?id=88442417">Eran Davidson</a>, der Investmentsfonds in der Höhe von 180 Millionen Franken an junge Unternehmen zu verteilen hat und echten Unternehmergeist in diese Veranstaltung (von Unternehmern, man glaubt es kaum) bringt. Ringier-CEO Marc Walder findet den Vortrag «very interesting and provocative».</p>
<p>Davidson empfiehlt beispielsweise, den 22-Jährigen in der Firma zuzuhören, «weil deren Verstand immer noch klar ist. Sie wissen nicht viel, aber sie wissen es besser als Du». Und auch allen anderen, manchmal sei es ja die Sekretärin, die eine geniale Idee habe. Gute Unternehmer würden ein Klima schaffen, in dem solche Menschen angstfrei zu Wort kommen.</p>
<p><strong>Eine Blase um Michael Ringier</strong><br />
Ich versuche mir vorzustellen, wie Ringier-Verleger Michael Ringier gebannt an den Lippen von «Glückspost»-Praktikanten und Ringier-Journalistenschülern hängt, um etwas zu lernen, das er für sein Leben und seine Firma brauchen kann. Aber irgendwie gelingt es mir nicht recht. Es tauchen stattdessen Bilder auf von Tennisplätzen, Kunstgalerien, Villen, Telefonhörern, Füllfederhaltern, Hinterzimmern, Luxushotels, Limousinen, Privatjets, bevölkert mit Frauen und Freunden seines Alters, seiner Klasse, seinen Vermögensverhältnissen. Vielleicht müsste <a href="http://www.bilanz.ch/people/die-reichsten-und-ihre-autos-hengstparade">Rolls-Royce-Fahrer Ringier</a> einfach mal an einem SVP-Buurezmorge einige seiner Leser kennenlernen. Schliesslich kann er durchaus locker sein und hat den Mut, auch bittere Wahrheiten gelassen auszusprechen: «Wir haben kein Monopol mehr, das ist doch das grosse Problem!»</p>
<p>Immerhin kennt er «Deutschlands bekanntester Blogger». Angeblich ist das ein gewisser Philipp Riederle (*1994), auf dessen Website zwar kein Blog zu finden ist, aber dafür haufenweise <a href="http://www.philippriederle.de/erfahrung/presse/">Berichte</a> der etablierten Medien. Tatsächlich ist Riederle <a href="http://www.meiniphoneundich.de/">Videopodcaster</a>, Unternehmensberater, Vortragsredner und Buchautor. Ringier über Riederle: «Er sagte: ‹Make sense.› &#8211; Darum geht es.» Dem kann man sich nur vorbehaltslos anschliessen.</p>
<p>Im Podiumsgespräch mit Gabor Steingart (Herausgeber Handelsblatt) liest Ringier dann Leserkommentare Schweizer Medienseiten vor, die sich kritisch mit ihm auseinandersetzen. Kommentare konkurrierender Medienseiten natürlich, auch wenn auf Blick.ch ebenfalls kritische Leserstimmen veröffentlicht werden. Ist es die Aufgabe eines Verkäufers, sich öffentlich über Kundenreaktionen zu beschweren? Oder hat das Internet Ringier Wahrheiten aufgezeigt, die ihm bisher von seinem Umfeld erfolgreich vorenthalten wurden? Für einen Moment erhält man den Eindruck, Leserbriefschreiber seien die besseren Menschen als Online-Kommentierer. Natürlich ist das Blödsinn: Leserbriefe und Leserkommentare werden von den Redaktionen geprüft und freigegeben.</p>
<p>Hinsichtlich der Berichte über die Nicht-Bestätigung von Andrea Bleicher als «Blick»-Chefredaktorin aufgrund eines «Daumen runter» des gut befreundeten Frank A. Meyer sagt er sympathisch selbstironisch, die Lage sei doch klar: «Die Schwulengang hat die Lady rausgeknallt.» Und: «Früher hat Frank A. Meyer meine Wahlzettel ausgefüllt, heute tut das meine Frau, denn Meyer hat ja nichts mehr zu sagen.» Humor darf man ihm attestieren, doch als Boulevardverleger, selbst als widerwilliger, ist er viel zu dünnhäutig. Michael Ringier ist das Aushängeschild einer Branche, die Kritik üben lässt, Kritik an sich aber einfach nicht ertragen kann. Dabei kritisiert doch sogar die von Michael Ringier geliebte Kunst &#8211; gemeinsam mit seiner Frau Ellen wurde der Kunstsammler im Kunstwerk <a href="http://www.jotacastro.eu/selected-works/motherfuckers-never-die/">«Motherfuckers never die» von Jota Castro</a> verewigt (ausgestellt an der Art Basel 2009).</p>
<p><strong>«Jahrhundertfehler» Kostenlos-Kultur</strong><br />
Die Vortragenden sind sich einig, Schuld an der schlechten Branchenstimmung sind vor allem jene, die negativ reden: «Print wird totgeredet», klagt Philipp Welte. «Unsere Inhalte kostenlos abzugeben, ist der Jahrhundertfehler unserer Branche», sagt Gabor Steingart. Auch Rainer Esser will keine Inhalte verschenken, die gut Geld verdienende Gratiszeitung «20 Minuten» lobt er trotzdem. Warum sie nur immer über ihre angeblichen «Jahrhundertfehler» reden und dabei weiterhin ihre Inhalte kostenlos im Internet anbieten, bleibt ihr Geheimnis. Die wichtigsten NZZ-Artikel gibt es trotz Website-Paywall kostenlos auf dem Smartphone. In der «Blick»-App (einmalig 4 Franken) ist sogar jeden Tag die ganze Printausgabe kostenlos zugänglich. Offenbar trauen sich die Verleger nicht recht zu, Inhalte zu produzieren, die den Kunden tatsächlich etwas wert sind. Mehr dazu in unserem Artikel <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/13/pseudokostenpflicht/">«Pseudokostenpflicht»</a>.</p>
<p>Norbert Neininger liefert als einer der einzigen Vortragenden keinen Verkündigungsauftritt, sondern eine Prezi-Präsentation inklusive zwei YouTube-Videos. Als die Technik diese abspielt, blendet YouTube Werbung ein, die sofort reflexartig weggeklickt wird. Aber echt, immer diese Scheiss-Werbung! Mit der man selbst online Geld verdienen will. Aber die Frage ist berechtigt: Warum nervt Werbung im Netz derart, dass man sie sofort und unbesehen wegklickt?</p>
<p><strong>Solidarität für Gattungsmarketing</strong><br />
Printwerbung nervt nicht, trotzdem brauche es dafür Gattungsmarketing, meldet Peter Wanner aus dem Department Werbemarkt: «Printwerbung macht immer noch einen Umsatz von 1,8 Milliarden Franken. Aber Sie können sich vorstellen, was das bedeutet für uns alle, wenn wir da jedes Jahr 100 Millionen Franken verlieren.» Ausserdem wäre es schön, wenn auch die Redaktionen mal etwas mitspielen würden: «Es täte sicher gut, wenn auch die Printmedien ab und zu etwas Positives über Print vermelden würden.» Seine Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung des Gattungsmarketings habe gut gearbeitet, allerdings musste man dann bei einer Sitzung in Weggis bemerken, dass die gefassten Pläne dafür satte 1,9 Millionen Franken kosten (und das jedes Jahr, ab 2015). «Jetzt ist Solidarität gefragt», steht in der Powerpoint-Präsentation von Wanner.</p>
<p><strong>Keine Lohnverhandlungen mit Angestellten</strong><br />
Auf Lohnverhandlungen mit dem Journalistenverband Impressum lassen sich die Verleger nicht ein, denn Präsident Lebrument erklärt, er habe deren Entwurf zu einer Vereinbarung über die Arbeitsbedingungen nicht gelesen, weshalb &#8211; hallo Logik &#8211; es auch keine Verhandlungen geben könne. Verbandsvertreter Urs Thalmann verlässt nach den anschliessenden langwierigen, völlig ergebnislos bleibenden und äusserst ermüdenden Diskussionen die Medienkonferenz mit einem sehr lauten Knallen der Türe, fassungslos über solche, wie soll man ihnen sagen, bauernschlauen Tricks? Ehrlich gehandelt hätte der Verlegerverband, in dem er zugegeben hätte, gar nicht verhandeln zu wollen. Die ganze Farce <a href="http://www.edito.ch/de/2013/09/18/verleger-in-formkrise/">fasst Philipp Cueni auf edito.ch zusammen</a>, mit dabei auch die abenteuerliche Lebrument-Aussage, es gebe keine Arbeitslosigkeit im Journalismus.</p>
<p><strong>Ein Präsident per Akklamation</strong><br />
Warum wurde der 2010 ins Präsidium gewählte Urs Gossweiler mit einem Reisegutschein verabschiedet? «Er ist nicht wieder angetreten», antwortet Hanspeter Lebrument auf Nachfrage und sagt Gossweiler zur Verabschiedung: «Wir werden Deine Einsitznahme im Präsidium nicht so schnell vergessen.» Auf Anfrage sagt Gossweiler: «Ich habe dem Präsidium meine Gründe dargelegt und dort sollen sie auch bleiben.» Gilbert Bühler von den «Freiburger Nachrichten» rückt nach, kein Gegenkandidat stellt sich. Lebrument wird nach einem kurzen positiven Votum von Pietro Supino als Verlegerpräsident bestätigt; sehr schnell und etwas undurchsichtig läuft das ab, als hätte man Angst, jemand könnte eine Diskussion beginnen. Supino fragt nicht, ob jemand etwas gegen eine Wahl einzuwenden hat, er lässt gar nicht erst abstimmen. Sondern sagt: «Wenn wir das alle auch wollen, dann bestätigen wir das durch Akklamation.» Man klatscht verhalten, womöglich haben nicht alle das Fremdwort verstanden. Ganz zu Beginn der Veranstaltung gab es übrigens keinen Applaus für Lebrument.</p>
<p>Lebrument mag ein guter Ausgleich sein zwischen den grossen und den kleinen Verlegern sowie zwischen Stadt und Land. Tatsächlich sind einfach alle heilfroh, dass er diesen Job macht, auf den sonst niemand Lust hat. Deshalb bestätigt man ihn, klatscht höflich seinen abenteuerlichen Reden und buht sie nicht aus. Lebrument geniesst im Gegenzug die Aufmerksamkeit und sonnt sich etwas in der Reihe der bisherigen Verlegerpräsidenten (er legt dazu ein Slide auf, das die 11 Präsidenten in den 115 Jahren des Verbands zeigt, mit ihm unten rechts). Mit Widersprüchen kommt er gut zurecht und spricht einerseits von Printmedien, die «völlig im freien Markt agieren» und plädiert andererseits für die Beibehaltung der gesetzlichen Bevorzugung seiner Branche (ermässigter Post- und Transporttarif, reduzierter Mehrwertsteuersatz).</p>
<p>Ein Präsident, der nicht mehr ist als ein schlechter Kompromiss und Delegierte, die alles beschweigen und abnicken. Man hätte vorne die Revolution ausrufen können, diese Delegierten hätten höflich geklatscht. Um Schweizer Verleger aus der Reserve zu holen, braucht es schon einen Ueli Maurer.</p>
<p><strong>Der Bundespräsident macht Stunk</strong><br />
Gibt es einen Menschen in der Schweiz, der in den 1990er-Jahren mehr öffentliche Aggressionen ertragen musste als Ueli Maurer? Sein Briefkasten wurde mit Fäkalien gefüllt, sein Haus mit Farbbeuteln beworfen, die Pneus am Auto zerstochen, er selbst mit einer Torte beworfen. Von Viktor Giacobbo wurde er jahrelang als fröhlich-dümmlicher Lakai Christoph Blochers <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FzVEzVLxk0Y">dargestellt</a>. Von Roger Schawinski als «Parteipräsident von Blochers Gnaden» tituliert, hatte er irgendwann genug und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=IUXB_5Ylfp4">verliess den Sonntalk</a>. Vor 2000 hatte Ueli Maurer unter den Journalisten kaum Fans, inzwischen hat er einige wenige gewonnen. Doch unter vielen Journalisten, man muss sich da nichts vormachen, herrscht ein den Tatsachen nicht gerecht werdendes Bild eines Bauerntölpels vor.</p>
<p>Als Maurer spricht, hört ihm der halbgefüllte Saal zunächst aufmerksam zu. Doch als er statt konkrete Medienkritik sattsam bekannte Allgemeinplätze in voller Unschärfe bringt, erhöht sich die Unruhe. Irgendwann bricht dann der Ärger, am eigenen Anlass frontal angegriffen zu werden, durch und kulminiert in einzelnen Pfiffen, Hahas und Buhrufen (natürlich nicht von den vorderen Tischen, an denen die Verlegerelite mit besonderen Gästen sitzt, während alle anderen stehen müssen). Aus der Schummerigkeit des hinteren Raumes stimmen erstaunlich viele in die Buhrufe ein, natürlich nur, um sich im persönlichen Gespräch danach von solchen Aktivitäten zu distanzieren (<a href="http://www.vbs.admin.ch/internet/vbs/de/home/documentation/reden/liste/detailspeech.50232.nsb.html">schriftliche Rede</a> / <a href="http://f.blick.ch/media/2441699-6305/Ansprache-des-Bundespraesidenten-Ueli-Maurer.pdf">mündliche Version</a>).</p>
<p>Wiederum: Was für ein grossartiges und freies Land, in dem der höchste Vertreter der Exekutive von Verlegern und Journalisten ausgebuht wird, man sich danach friedlich wieder zusammen hin setzt und niemand klagt, niemand wird verhaftet, niemand verschwindet.</p>
<p>Mehr zu Maurers Rede in <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/15/der-wert-der-medienschelte/">«Der Wert der Medienschelte»</a> von Nick Lüthi. Ausserdem wurde sie am Dienstagabend <a href="http://www.srf.ch/player/tv/club/video/club-vom-24-09-2013?id=12fa6107-4d14-495d-bab2-1c34de444ee2">im Schweizer Fernsehen verhandelt</a>:</p>
<p><iframe src='https://www.srf.ch/player/tv/club-vom-24-09-2013/videoembed/club-vom-24-09-2013?id=12fa6107-4d14-495d-bab2-1c34de444ee2&#038;mode=embed' width='460' height='259' frameborder='0' name='Club vom 24.09.2013'></iframe></p>
<p><strong>Musik &#038; Tanz</strong><br />
Ob der für Freitagabend angekündigte Tanzabend tatsächlich ausgefallen ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, leider bin ich sofort nach dem Nachtisch aus Langeweile eingeschlafen. Den glasigen Blicken einiger anderer zu folgen, sind sie mir bald gefolgt. Um 22.30 Uhr waren nicht mehr viele anwesend, wie schon die ganze Veranstaltung über wurden Frauen und Journalisten nur vereinzelt gesichtet. Vielleicht haben die Herren Verleger noch miteinander getanzt.</p>
<p>Solange die Werbetreibenden sich nicht grundlegend umorientieren oder eine tiefgreifende Wirtschaftskrise Einzug hält, wird bald wieder gefeiert. Für nächstes und übernächstes Jahr ist das Grand Hotel in Interlaken jedenfalls bereits gebucht. Noch ist die Party der durch das Internet von ihrem Monopol befreiten Zeitungsverleger nicht vorbei.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/26/die-party-ist-noch-nicht-vorbei/">Die Party ist noch nicht vorbei</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Erfolgreicher Schrotthändler</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/04/18/erfolgreicher-schrotthaendler/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 11:40:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Osteuropa]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Qualipet]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Ticket Corner]]></category>
		<category><![CDATA[Digital]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriften]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Frank A. Meyer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ringier bleibt weiterhin stark im Geschäft mit gedruckten Medien verankert, forciert aber unaufhaltsam den Ausbau des Digital- und Unterhaltungsgeschäfts. Im letzten Jahr erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 32 Mio. Franken bei einem Umsatz von rund 1 Mrd. «Zeitungsjournalisten entlarven das Funkengestiebe des Internets, von bildschirmsüchtigen Kids und Nerds fürs Sternenzelt gehalten, als unendlich viel Meteoritenschrott.» <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/18/erfolgreicher-schrotthaendler/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ringier bleibt weiterhin stark im Geschäft mit gedruckten Medien verankert, forciert aber unaufhaltsam den Ausbau des Digital- und Unterhaltungsgeschäfts. Im letzten Jahr erzielte das Unternehmen einen Gewinn von 32 Mio. Franken bei einem Umsatz von rund 1 Mrd.<br />
<span id="more-13632"></span></p>
<p style="text-align: right;"><small><em>«Zeitungsjournalisten entlarven das Funkengestiebe des Internets, von bildschirmsüchtigen Kids und Nerds fürs Sternenzelt gehalten, als unendlich viel Meteoritenschrott.»</em> Frank A. Meyer, 2013</small></p>
<p>Der Epilog passt zum <a href="http://www.ringier.com/sites/default/files/upload/field_publication_file_de_art/ringier_jahresbericht_2012_d.pdf">Ringier-Jahresbericht</a> wie die Faust aufs Auge. Da geisselt einer das Internet und preist Zeitungen und Zeitschriften als «Salon unserer demokratischen Gesellschaft». Die Illustration mit einem «Lesekabinett» von 1840 zeigt eindrücklich, wonach sich der Autor offenbar sehnt. Die Realität sieht anders aus. Meyers Arbeitgeber Ringier ist längst kein Medienunternehmen mehr im engeren Sinn, sondern ein <a href="https://medienwoche.ch/2012/09/02/in-einer-anderen-liga/" target="_self">vertikal integrierter Unterhaltungskonzern</a>. Der Autor ist Frank A. Meyer, einst <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/newzzD5EY80EG-12-1.419410" target="_blank">Chefpublizist</a> im Hause Ringier, heute ein <a href="http://blog.persoenlich.com/?p=452" target="_blank">pensionierter Journalist in Berlin</a>. Während sein Arbeitgeber sich konsequent vom Medienunternehmen zum Unterhaltungskonzern wandelt, hält Meyer stramm dagegen. Ein Ritual, das sich Jahr für Jahr wiederholt. Und von Jahr zu Jahr weniger mit der Realität von Ringier zu tun hat.</p>
<p>Vor noch nicht allzu langer Zeit hatte Meyer in Verleger Michael Ringier einen treuen Verbündeten wider das Internet. «Wir brauchen Edelmetall, den Schrott gibt es im Internet», <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/den-schrott-gibt-es-im-internet-296027#.UW_aEytOr3E" target="_blank">sagte der Verleger</a> noch vor zweieinhalb Jahren vor deutschen Branchenkollegen. Nun ist Ringier selbst ein Schrotthändler. Und dazu erst noch ein erfolgreicher, wie die Geschäftszahlen für das letzte Jahr zeigen. Entsprechend stolz zeigt sich Ringier, dass sein Haus zu einem der «aggressivsten Medienunternehmen» zähle bei den Investitionen ins Internet. Damit meint er auch die gewagte Akquisition einer <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/wirtschaft/wirtschaftsnachrichten/tamedia-und-ringier-uebernehmen-jobsch-1.17596178" target="_blank">50-Prozent-Beteiligung an jobs.ch</a> für knapp 200 Millionen Franken (die andere Hälfte hält Tamedia). Bei Ringier Schweiz trägt das digitale Geschäft bereits mit 28 Prozent <a href="http://www.ringier.com/de/medien/medienmitteilungen/ringier-dank-kerngeschaeft-und-diversifizierung-2012-mit-ergebnis" target="_blank">zum Ergebnis bei</a>.</p>
<p>Doch so gut wie der Verkauf von <a href="http://www.ringier.com/de/medien/medienmitteilungen/qualipet-und-ringier-lancieren-gemeinsame-eshopping-plattform" target="_blank">Tierfutter</a> und <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/Ticketcorner-gehoert-nun-auch-zu-Ringier/story/30518949" target="_blank">Tickets</a> im Netz funktioniert, so harzig kommt Ringier mit kostenpflichtigen journalistischen Angeboten voran. Die erst kürzlich angekündigte <a href="http://www.blick.ch/news/wirtschaft/blick-fuehrt-bis-im-herbst-2013-eine-internet-bezahlschranke-ein-id2125212.html" target="_blank">Einführung einer «Blick»-Paywall</a> im kommenden Herbst, wurde <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/verschiebt-einf-hrung-der-paywall-auf-unbestimmte-zeit-305857#.UW_YOStOr3E" target="_blank">auf unbestimmte Zeit verschoben</a>. «Wenn man von den Lesern Geld will, muss man etwas Besonderes bieten», sagte Michael Ringier. Die bestehenden Inhalte taugen offenbar nicht, um sie gegen Geld online anzubieten. Wahrscheinlicher als redaktionelle Beiträge kommen multimediale Zusatzangebote aus dem Geschäftsfeld Entertainment hinter die Paywall. Als Veranstalter und Vermarkter von Sportanlässen und Konzerten bestehen ideale Voraussetzungen, die Wertschöpfungskette auch bis hinter Paywall zu verlängern. Exklusive <a href="https://twitter.com/wolanin1983/status/324526700258025473" target="_blank">Videos der Fussball-Super-League</a>, die Ringier <a href="http://www.infrontringier.ch/projekte/swiss-football-league/" target="_blank">exklusiv vermarktet</a>? Die Bild-Zeitung in Deutschland macht es vor mit der Bundesliga.</p>
<p>Doch vorerst bleibt bei Ringier das klassische Mediengeschäft mit Zeitungen und Zeitschriften und Druckereien das stärkste Standbein. Gerade in Osteuropa, wo Ringier in zwei Ländern alleine und in vier weiteren mit Axel Springer zusammen auftritt, dominiert der Printbereich das Geschäft. So konnte Ringier in Ungarn und Rumänien den Erlös aus den Druckereien sogar massiv steigern. In der Schweiz steuert der Bereich Publishing, massgeblich Zeitungen und Zeitschriften, immer noch deutlich über die Hälfte des Umsatzes zum Gesamtergebnis bei. Doch die Anzeichen des Niedergangs waren auch im vergangenen Jahr nicht zu übersehen. So hat Ringier im letzten Jahr gleich drei Druckereien geschlossen und dabei im grossen Stil Personal abgebaut. Das «gute Ergebnis» sei deshalb nur aufgrund dieser Entlassungen erzielt worden, <a href="http://www.syndicom.ch/de/newsaktivitaeten/news/news-detailansicht/news/ringier-gewinnsteigerung-aufgrund-der-schliessung-dreier-swissprinters-druckereien.html" target="_blank">vermutet die Gewerkschaft</a>.</p>
<p>Als Einziges der grossen Schweizer Medienhäuser scheint Ringier eine Formel gefunden zu haben, seine Geschäfte den veränderten Vorzeichen der digitalen Medien- und Konsumwelt erfolgreich anzupassen. Dass dabei die Unabhängigkeit des Journalismus unter Druck gerät, weil er vermehrt als Erfüllungsgehilfe für Promotion und Bewerbung der lukrativen Geschäftsfelder hinhalten muss, scheint Ringier nicht allzu grosse Sorgen zu bereiten. Ganz neu ist auch das nicht. Denn die bunten Blättli und Heftli standen den Stars und Sternchen aus Showbiz und Sport schon immer sehr nahe. Nun sind sie quasi offizielle Ringier-Mitarbeiter. Auch das ist eine Form von Transparenz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/18/erfolgreicher-schrotthaendler/">Erfolgreicher Schrotthändler</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die Printverleger und das Internet</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/02/23/die-printverleger-und-das-internet-keine-liebesgeschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 11:50:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Frank A. Meyer]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wälty]]></category>
		<category><![CDATA[Printverlage]]></category>
		<category><![CDATA[Norbert Neininger]]></category>
		<category><![CDATA[Ringier]]></category>
		<category><![CDATA[Hanspeter Lebrument]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aus den Kaderabteilungen der Schweizer Printverlage waren seit dem zunehmenden Aufkommen des Internets immer wieder knackige Zitate über die wachsende elektronische Konkurrenz zu hören. Böse Zungen sprachen jeweils von Kriegs- und Kampfrhetorik, und es fielen Begriffe wie Internetfeindlichkeit und Ahnungslosigkeit. Um einen Überblick zu erhalten und die Haltbarkeit der Aussagen im Wandel der Zeit verfolgen <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/23/die-printverleger-und-das-internet-keine-liebesgeschichte/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/23/die-printverleger-und-das-internet-keine-liebesgeschichte/">Die Printverleger und das Internet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Aus den Kaderabteilungen der Schweizer Printverlage waren seit dem zunehmenden Aufkommen des Internets immer wieder knackige Zitate über die wachsende elektronische Konkurrenz zu hören. Böse Zungen sprachen jeweils von Kriegs- und Kampfrhetorik, und es fielen Begriffe wie Internetfeindlichkeit und Ahnungslosigkeit. Um einen Überblick zu erhalten und die Haltbarkeit der Aussagen im Wandel der Zeit verfolgen zu können, haben wir einige der Sprüche auf eine im Jahr 2007 beginnende Zeitleiste gepackt. <span id="more-28733"></span></p>
<p>Wann sagte Hanspeter Lebrument den legendären Satz «Google hat Angst vor uns»? Es war im Herbst 2007 und damals wie heute war er Präsident des Schweizer Verlegerverbands. Ein Jahr später folgte Norbert Neininger, gleich wie Lebrument schon lange Mitglied des Präsidiums, mit den Worten «Was Google macht, ist illegal.» 2010 dann schrieb Neininger, die Einführung eines Leistungsschutzrechts nach deutschem Vorbild habe «Priorität».</p>
<p>Hat die holzverarbeitende Branche seit 2007 etwas gelernt? Oder eher nicht? Das kann nun jede und jeder selbst entscheiden. Zu sehen ist die <a href="http://timeglider.com/app/viewer.php?uid=line_5e59b1f138f6272700e5bad49b7ee645">Zeitleiste der Zitate auf Timeglider.com</a>.</p>
<p>Und eingebunden hier, nach der kurzen Bedienungsanleitung:</p>
<p>1. Auf &#8222;Start&#8220; klicken.<br />
2. Scrollen: von links nach rechts (und wieder zurück).<br />
3. Zoomen: mit dem grünen Regler rechts.<br />
4. Quellenangaben: Klick auf das einzelne Zitat.<br />
5. Vollbildansicht: Klick rechts oben auf den Schraubenschlüssel.</p>
<p><iframe src='https://timeglider.com/app/viewer.php?uid=line_5e59b1f138f6272700e5bad49b7ee645' width='100%' height='550'></iframe></p>
<p>Die Liste möchte erweitert werden. Zitate, die noch nicht drauf sind, darum bitte in die Kommentare, danke.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/02/23/die-printverleger-und-das-internet-keine-liebesgeschichte/">Die Printverleger und das Internet</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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