<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Radio SRF | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/tag/radio-srf/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Dec 2022 12:39:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>Die Resilienz des Radios</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/06/die-resilienz-des-radios/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Dec 2022 12:39:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendradio]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=101220</guid>

					<description><![CDATA[<p>Radio SRF Virus ist seit einem halben Jahr wieder moderiert auf Sendung. Radio für Junge, geht das noch? «Radio muss man anders denken», sagt die ebenfalls junge Redaktion.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/06/die-resilienz-des-radios/">Die Resilienz des Radios</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Radio SRF Virus ist seit einem halben Jahr wieder moderiert auf Sendung. Radio für Junge, geht das noch? «Radio muss man anders denken», sagt die ebenfalls junge Redaktion.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/06/die-resilienz-des-radios/">Die Resilienz des Radios</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Unausgewogen, einseitig, unfair»: UBI geisselt Bundesratspropaganda</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/05/unausgewogen-einseitig-unfair-parteilich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 14:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=99156</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Ansprachen und Abstimmungsempfehlungen der Bundesratsmitglieder auf Radio SRF verletzen das Vielfaltsgebot, findet die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Sie glichen der Propaganda-Beschallung der Bürger in Nordkorea. Wie die UBI zu diesem einstimmigen Entscheid gefunden hat. Wie im Morgenrot tritt er daher, hocherhaben, herrlich, auf dass sich der Nebelflor teile und der allmächtig waltende, <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/05/unausgewogen-einseitig-unfair-parteilich/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/05/unausgewogen-einseitig-unfair-parteilich/">«Unausgewogen, einseitig, unfair»: UBI geisselt Bundesratspropaganda</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ansprachen und Abstimmungsempfehlungen der Bundesratsmitglieder auf Radio SRF verletzen das Vielfaltsgebot, findet die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Sie glichen der Propaganda-Beschallung der Bürger in Nordkorea. Wie die UBI zu diesem einstimmigen Entscheid gefunden hat.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-99179" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b.jpg" alt="" width="1457" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b.jpg 1457w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-768x514.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1457px) 100vw, 1457px" /></a><br />
Wie im Morgenrot tritt er daher, hocherhaben, herrlich, auf dass sich der Nebelflor teile und der allmächtig waltende, rettende Bundesrat den freien Schweizern die langersehnte Wahlhilfe zuteil werden lasse, so man nicht länger im Wolkenmeer stöbere, sondern kindlich ihm vertraue. Es hat durchaus etwas Hymnisches, wenn der Bundesrat vor einer Volksabstimmung seine traditionelle Radioansprache hält.</p>
<p>So geschehen am 25. April 2022 auf Radio SRF 1. Bundesrat Ueli Maurer predigt minutenlang und ohne Gegenmeinung seine Sicht zur Übernahme der EU-Verordnung über die Europäische Grenz- und Küstenwache («Frontex»-Vorlage). Zu guter Letzt gibt der SVP-Magistrat eine Stimmempfehlung ab.</p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/2013/11/07/drei-minuten-staatsfernsehen/">Seit 50 Jahren</a> steht dem Bundesrat vor Abstimmungen das SRF-Mikrofon offen für seine Propagandabotschaft. Daran störte sich ein Bürger und reichte bei der <a href="https://www.ubi.admin.ch/de/ubi-startseite" target="_blank" rel="noopener">Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI</a> eine Beschwerde ein. Diese exklusive Darstellung der bundesrätlichen Meinung verletze das rundfunkrechtliche Vielfaltsgebot und widerspreche dem verfassungsmässig garantierten Anspruch der Stimmberechtigten auf eine freie Willensbildung und die unverfälschte Stimmabgabe. Am letzten Donnerstag behandelte die UBI die Beschwerde.<br />
</p>
<p>Ein erfrischender Hauch heiterer Insubordination weht durch den Seminarsaal des Lausanner Hotels Carlton, als UBI-Präsidentin Mascha Santschi – in bester Laune ob der anspruchsvollen Aufgabe, die vielschichtige Beschwerde einzuordnen – die Beratung eröffnet. Vize-Präsidentin Catherine Müller wird sich später beim abwesenden Beschwerdeführer sogar für seine Eingabe bedanken. Die UBI ist vollzählig anwesend, neun Juristinnen und Juristen, die sich regelmässig mit Beschwerden gegen die SRG-Programme befassen.</p>
<blockquote><p>Am Ende setzt es nicht nur für die SRG eine schallende Ohrfeige, sondern auch für den Bundesrat.</p></blockquote>
<p>Referent Reto Schlatters scherzhafte Anmerkung an das Publikum, bestehend aus zwei SRF-Juristinnen und meiner Wenigkeit als einziger Journalist, es werde «jetzt halt etwas formaljuristisch», das sei aber ein «Gebiet, das viele von uns kennen und auch gerne haben», sorgt für Belustigung bei den UBI-Mitgliedern.</p>
<p>Was Schlatter und seine Kolleginnen und Kollegen in den nächsten rund fünfzig Minuten bieten, ist ein fulminantes Lehrstück in Staatsrechtlichkeit, Verfassungskunde und Demokratieverständnis. Am Ende setzt es nicht nur für die SRG eine schallende Ohrfeige, sondern auch für den Bundesrat, der seine Rolle in der Gewährleistung der freien Willensbildung des Souveräns gründlich missverstanden hat, wenn er in einem parlamentarischen Konkurrenzsystem den öffentlichen Rundfunk als Propagandakanal missbraucht.</p>
<p>In der schriftlichen Stellungnahme widerspricht SRF dem Beschwerdeführer. Die Bundesratsansprachen seien «sui generis», ein eigenständiges Format, auf welches das Vielfaltsgebot «nicht, oder nur beschränkt anwendbar» sei. Die Ansprache sei seit 1971 im Programm und sehr beliebt. SRF spricht sogar von einem «Gewohnheitsrecht».</p>
<p>UBI-Mitglied Schlatter kontert: Eine breite Akzeptanz sei «kaum geeignet», eine Rechtsvorschrift des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen «auszuhebeln». Auch die Eigenständigkeit des Formats stellt er in Frage. Eine «anmoderierte und in Musik eingebettete Ansprache, selbst eines Bundesrats» – sei «so besonders nun auch wieder nicht». Ganz im Gegenteil sei die «exklusive Bevorzugung» des Bundesrats «unausgewogen, einseitig, unfair und parteilich». Damit sei die Sache aber «noch nicht gegessen». Entscheidend sei letztlich, ob Maurers Ansprache einen «manipulativen Charakter auf die Meinungsbildung des Publikums» aufweise.</p>
<blockquote><p>Gemäss publizistischen Leitlinien von SRF darf es in den letzten drei Wochen vor einem Urnengang keine Einzelauftritte von Exponenten geben, die diesen einseitig eine Plattform bieten.</p></blockquote>
<p>Das Bundesgericht habe das Vielfaltsgebot mehrfach thematisiert: «Je später vor dem Urnengang und je intensiver eine Stellungnahme zu einer Wahl oder Abstimmung am Radio und Fernsehen erfolgt, umso strikter soll jede Einseitigkeit und Manipulation ausgeschlossen werden», so Schlatter. Dass die Ansprache in der «superheissen Phase», also rund zwei Wochen vor der Abstimmung ausgestrahlt wurde, verletze zudem die publizistischen <a href="https://publizistische-leitlinien.srf.ch/leitlinie/erhoehte-sorgfaltspflicht-heikle-themen-fristen-und-formen/fristen-vor-wahlen-und-abstimmungen/?hilite=abstimmungen" target="_blank" rel="noopener">Leitlinien von SRF</a>. Die besagen, dass es in den letzten drei Wochen vor einem Urnengang keine Einzelauftritte von Exponenten geben darf, die diesen einseitig eine Plattform bieten.</p>
<p>Schlatter sieht einzig das Transparenzgebot eingehalten, denn der Bundesrat würde als solcher angekündigt und «das Publikum vermag die nun folgende Einseitigkeit der Information einzuordnen». Aber: «Ob diese Transparenz eine einseitige, unausgewogene und unfaire Sendung heiligt und damit vor einer Manipulation der Meinungsbildung des Publikums bewahrt, wage ich zu bezweifeln. Zumal es – streng juristisch gesehen – keine Norm gibt, die diese einseitige Information kurz vor einer Abstimmung stützen würde. Mir scheint das Ganze etwas aus der Zeit gefallen», schliesst Schlatter seine Ausführungen. Eine Überarbeitung «würde wohl dem Zeitgeist und den heutigen Anforderungen an eine ausgewogene politische Kommunikation gerechter werden, als die etwas verstaubten und altbacken wirkenden Monologe unserer Minister».</p>
<p>SRF wehre sich «immer wieder gegen das Prädikat Staatsfernsehen», gibt Maja Sieber zu bedenken. Deshalb sollte «eigentlich ein Eigeninteresse bestehen, diese Wahrnehmung nicht selber zu verstärken». Ausserdem sei die Beachtung des Vielfaltsgebots in der heiklen Phase vor der Abstimmung, welches ja jede Ausstrahlung betreffe, ein «wichtiges Prinzip, das die UBI nicht verwässern sollte». Apropos Staatsfernsehen: Nadine Jürgensen erinnert die SRF-Polit-Show gar an die «Beschallung der Bürger» in Nordkorea.</p>
<p>Für Gelächter im Gremium sorgt Edy Salmina, der seine poetische Ader entdeckt und das von SRF beanspruchte «Gewohnheitsrecht» mit einem Zitat des Dichters Garcia Lorca pariert, der gesagt haben soll, dass «nur Gewohnheiten stärker als die Liebe» seien. Die grundsätzliche Frage wäre jedoch, ob das Bundesgesetz für Radio und Fernsehen «kommunikative Sonderstatuten» dulden könne, was Salmina verneint.</p>
<blockquote><p>UBI-Präsidentin Santschi stellen sich anlässlich der Beschwerde zwei zentrale Fragen: Die Rolle des Bundesrats im Abstimmungskampf und das Problem von «möglichen inhaltlichen Mängel der Behördenkommunikation».</p></blockquote>
<p>In ihrem Schlusswort greift UBI-Präsidentin Mascha Santschi als erstes die von Schlatter erwähnte Transparenz nochmals auf, relativiert aber seinen Befund: «Wenn ich zu hundert Prozent sicher sein könnte, dass der Bundesrat jederzeit nach bestem Wissen und Gewissen informieren würde, dann könnte ich das vielleicht akzeptieren.»</p>
<p>Santschi stellen sich anlässlich der Beschwerde zwei zentrale Fragen: Die Rolle des Bundesrats im Abstimmungskampf und das Problem von «möglichen inhaltlichen Mängel der Behördenkommunikation». Santschi zitiert die Bundesverfassung, die «staatliche Organe» dazu verpflichte, in «Treu und Glauben» zu handeln. In der Behördenkommunikation dürfe «weder beschönigt, unterschlagen oder manipuliert werden». Sie bezieht sich auf den ehemaligen Bundesgerichtspräsidenten Hansjörg Seiler und zitiert aus dessen Aufsatz <a href="https://biblio.parlament.ch/libero/WebOpac.cls?VERSION=2&amp;ACTION=DISPLAY&amp;RSN=136668&amp;DATA=PDB&amp;TOKEN=4I2yKs2VDr7215&amp;Z=1&amp;SET=1" target="_blank" rel="noopener">«Auf dem Weg zur gelenkten Demokratie?»</a>, in dem Seiler die «Behördliche Intervention in die politische Meinungsbildung» thematisiert: «Wer persuasiv sein will, informiert anders, als wer seine Rolle darin erblickt, einen ergebnisoffenen, fairen Entscheid zu gewährleisten.»</p>
<blockquote><p>Ein weiteres Problem sieht Santschi darin, dass die Behördenkommunikation als sogenannte «seriöse Quelle» gelte.</p></blockquote>
<p>Seiler weise auf einen Bundesgerichtsentscheid von 1995 hin, in dem festgehalten wurde, dass sich die Behörde im Vorfeld einer Volksabstimmung «jeglicher Einflussnahme enthalten müsse, um der Bevölkerung eine unabhängige Entscheidung zu ermöglichen». Sie selbst jedenfalls würde heute ihre «Hand nicht mehr dafür ins Feuer legen, dass alle Behörden jederzeit ehrlich, offen, ausgewogen und transparent kommunizieren», gesteht Santschi schmunzelnd.</p>
<p>Ein weiteres Problem sieht Santschi darin, dass die Behördenkommunikation als sogenannte «seriöse Quelle» gelte. So verletzen Medienschaffende laut geltender Rechtsprechung die journalistische Sorgfaltspflicht nicht, wenn sie amtliche Verlautbarungen von Behörden «weder hinterfragen, noch überprüfen», sondern «tel quel» verbreiten. Werde also von Behörden nicht korrekt informiert, komme die Information via die Medien bei den Stimmberechtigten auch nicht korrekt an und beeinflusse so das Stimmverhalten.</p>
<p>UBI-Präsidentin Santschi verweist auf diverse Volksabstimmungen der vergangenen Jahre, wie die Annahme der EU-Waffenrichtlinie oder das Covid-Gesetz, wo die Behörden die Stimmberechtigten im Vorfeld fehlerhaft informiert hätten. Bei der Pflegeinitiative habe das Komitee sogar bei der Staatskanzlei «intervenieren» müssen, um eine Anpassung der Fehler im Abstimmungsbüchlein durchzusetzen. Dass dies alles keine Einzelfälle seien, habe Santschi «mittlerweile von mehr als einem Rechtsgelehrten bestätigt bekommen», der Beschwerdeführer treffe «wirklich einen sehr guten Punkt».</p>
<blockquote><p>In der Vergangenheit ist die UBI nicht als sonderlich SRG-kritisch aufgefallen.</p></blockquote>
<p>«Ehrlich gesagt, wäre es mir auch am Liebsten gewesen, die Beschwerdegegnerin hätte von sich aus Überlegungen dazu angestellt, wie man dieses Format zeitgemäss anpassen könnte», schliesst Santschi. «Die Beschwerdeantwort hat mir das leider nicht vermittelt, deshalb heisse auch ich die Beschwerde gut.» Worauf die UBI einstimmig die Beschwerde gutheisst.</p>
<p>Die anwesenden SRF-Juristinnen Corinne Stöckli und Barbara Lehmann, stellvertretende Leiterin Rechtsdienst SRF, geben sich unbeeindruckt. Stöckli meint lapidar: «Damit können wir leben.» Die Damen konnten nicht ahnen, dass Minuten später in der <a href="https://www.watson.ch/schweiz/medien/719717860-beschwerdeinstan-moderator-brotz-gegen-svp-aeschi-zu-weit-gegangen" target="_blank" rel="noopener">Causa um «Arena»-Moderator Sandro Brotz</a> die nächste krachende Klatsche folgen sollte.</p>
<p>In der Vergangenheit ist die UBI nicht als sonderlich SRG-kritisch aufgefallen, was ich bereits <a href="https://insideparadeplatz.ch/2022/04/26/friedenspfeife-in-leutschenbach/" target="_blank" rel="noopener">mehrmals thematisiert habe</a>. Nach diesem schon fast subversiven Entscheid zu den Bundesratsansprachen kann die UBI aber nicht mehr nur als fünfte Kolonne des Medienriesen marginalisiert werden. Es ist zu hoffen, dass dieser unerwartete Trend des behördlichen Ungehorsams bei der UBI anhält.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/05/unausgewogen-einseitig-unfair-parteilich/">«Unausgewogen, einseitig, unfair»: UBI geisselt Bundesratspropaganda</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nach fast 90 Jahren ist Schluss im Radiostudio Zürich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/25/nach-fast-90-jahren-ist-schluss-im-radiostudio-zuerich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 08:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Brunnenhof]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=98938</guid>

					<description><![CDATA[<p>Thomas Mann, Josephine Baker und Ueli Beck: Das SRF-Radiostudio Zürich am Brunnenhof liess die Nation fast 90 Jahre lang aufhorchen. Ein letzter Besuch, bevor es am 30. August verstummt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/25/nach-fast-90-jahren-ist-schluss-im-radiostudio-zuerich/">Nach fast 90 Jahren ist Schluss im Radiostudio Zürich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Thomas Mann, Josephine Baker und Ueli Beck: Das SRF-Radiostudio Zürich am Brunnenhof liess die Nation fast 90 Jahre lang aufhorchen. Ein letzter Besuch, bevor es am 30. August verstummt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/25/nach-fast-90-jahren-ist-schluss-im-radiostudio-zuerich/">Nach fast 90 Jahren ist Schluss im Radiostudio Zürich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf der grünen Wiese entsteht ein Radiostudio</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/06/02/auf-der-gruenen-wiese-entsteht-ein-radiostudio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jun 2022 12:10:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Brunnenhof]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=97610</guid>

					<description><![CDATA[<p>1933 wurde zum ersten Mal aus dem Radiostudio in der Nähe des Bucheggplatzes in Zürich gesendet. Es war das erste Studio in der Schweiz, das extra fürs Radio gebaut wurde. Im Sommer ziehen die SRF Radiosender in ihr neues Zuhause in Zürich Leutschenbach. Aus dem alten Radiostudio Brunnenhof wird ein Sekundarschulhaus. Grund genug, um einige <a href="https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-zuerich-schaffhausen/auf-der-gruenen-wiese-entsteht-ein-radiostudio?partId=12199457">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/02/auf-der-gruenen-wiese-entsteht-ein-radiostudio/">Auf der grünen Wiese entsteht ein Radiostudio</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1933 wurde zum ersten Mal aus dem Radiostudio in der Nähe des Bucheggplatzes in Zürich gesendet. Es war das erste Studio in der Schweiz, das extra fürs Radio gebaut wurde. Im Sommer ziehen die SRF Radiosender in ihr neues Zuhause in Zürich Leutschenbach. Aus dem alten Radiostudio Brunnenhof wird ein Sekundarschulhaus. Grund genug, um einige Perlen aus dem Archiv noch einmal aufleben zu lassen. Im ersten Teil unserer Serie zum Radiostudio Zürich. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/06/02/auf-der-gruenen-wiese-entsteht-ein-radiostudio/">Auf der grünen Wiese entsteht ein Radiostudio</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Karin Wengers Abschied als Korrespondentin</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/31/karin-wengers-abschied-als-korrespondentin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 07:26:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Korrespondenten]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=97561</guid>

					<description><![CDATA[<p>12 Jahre lang war Karin Wenger in Asien als Ausland-Korrespondentin von Radio SRF unterwegs. Stationiert war sie zuerst in Indien, in Delhi, anschliessend in Thailand, in Bangkok. Viele persönliche Begegnungen prägten ihre Arbeit als Korrespondentin. Im «Tagesgespräch» zieht sie eine Bilanz.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/31/karin-wengers-abschied-als-korrespondentin/">Karin Wengers Abschied als Korrespondentin</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>12 Jahre lang war Karin Wenger in Asien als Ausland-Korrespondentin von Radio SRF unterwegs. Stationiert war sie zuerst in Indien, in Delhi, anschliessend in Thailand, in Bangkok. Viele persönliche Begegnungen prägten ihre Arbeit als Korrespondentin. Im «Tagesgespräch» zieht sie eine Bilanz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/31/karin-wengers-abschied-als-korrespondentin/">Karin Wengers Abschied als Korrespondentin</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Redaktion Tamedia, Radio SRF, blick.ch</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/09/redaktion-tamedia-radio-srf-blick-ch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Apr 2022 09:19:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Blick.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=96382</guid>

					<description><![CDATA[<p>The Good – Perle am Rande des Nachrichtenstroms Bei aller Tragik der Ereignisse bieten nachrichtenintensive Zeiten den Medien die Möglichkeit zur Profilierung. Das Interesse an ihrer Berichterstattung ist hoch – wie während der Corona-Krise nun auch zum Ukraine-Krieg. An den Rändern des breiten Nachrichtenstroms finden sich mitunter Perlen. bei der Tamedia-Redaktion in Form eines Ukraine-Blogs. <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/09/redaktion-tamedia-radio-srf-blick-ch/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/09/redaktion-tamedia-radio-srf-blick-ch/">Redaktion Tamedia, Radio SRF, blick.ch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220409b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220409b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="aligncenter size-full wp-image-96400" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220409b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220409b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220409b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220409b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Perle am Rande des Nachrichtenstroms</h3>
<p>Bei aller Tragik der Ereignisse bieten nachrichtenintensive Zeiten den Medien die Möglichkeit zur Profilierung. Das Interesse an ihrer Berichterstattung ist hoch – wie während der Corona-Krise nun auch zum Ukraine-Krieg. An den Rändern des breiten Nachrichtenstroms finden sich mitunter Perlen. bei der Tamedia-Redaktion in Form eines <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/das-steckt-hinter-den-drohnenbildern-von-mariupol-439914937537" rel="noopener" target="_blank">Ukraine-Blogs</a>.</p>
<p>Jeden Tag veröffentlichen die drei Redaktoren Hannes von Wyl, Philippe Stalder und Bernhard Odehnal (Bild) einen Beitrag aus dem Feld von «Fotos, Fakes und Fragen». In der Regel greifen sie eine Meldung auf, die für (kontroverse) Schlagzeilen gesorgt hat. Zum Beispiel: Was taugt ein vom russischen Verteidigungsministerium vorgebrachter «Beweis» für eine angebliche Inszenierung des Massakers von Bucha? Bewegt sich eine vermeintliche Leiche tatsächlich, wie die russische Seite behauptet? Im Ukraine-Blog erfährt man – sauber hergeleitet und reichlich mit Quellen belegt – dass die vermeintliche Körperbewegung von einem Regentropfen auf der Windschutzscheibe herrührt, durch die der Tote gefilmt wurde. Oder: War das nur ein PR-Coup, als Elon Musk versprochen hatte, die Ukraine mit seinem Satelliten-Internet zu versorgen? Keineswegs. «Starlink» läuft und leistet neben der zivilen Nutzung auch dem Militär wertvolle Dienste, erfahren wir im Ukraine-Blog.</p>
<p>Die Tamedia-Redaktion liefert hier in kompakter Form Hintergründe und Einordnung, die man sich sonst in aufwändiger Handarbeit aus unzähligen Quellen selbst zusammenklauben müsste.<br />
</p>
<h3>The Bad – Live aus dem Aquarium</h3>
<p>«Wenn die Zukunft vom Radio das Fernsehen ist, dann ist das Radio tot.» Das sagte vor sieben Jahren der Basler Radiovordenker<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ye93hlU9xBo&#038;t=28" rel="noopener" target="_blank"> Dominik Born</a> (<a href="https://beta.sonum.fm/" rel="noopener" target="_blank">«Sonum»</a>). Nun macht sich Schweizer Radio SRF daran, seine neuen Studios flächendeckend mit Fernsehkameras auszurüsten. Überall, wo gesendet wird, kann auch gefilmt werden. «Visual Radio» heisst das. Damit wolle man lediglich optimieren, teilen die Verantwortlichen auf Anfrage mit, was schon seit zehn Jahren möglich sei, nämlich via Webcam ins Studio zu schauen. Das sei beim Publikum sehr beliebt. Nur: Beim Radio arbeiten auch Leute, weil sie dort gerade nicht gefilmt werden – sonst könnten sie gleich zum Fernsehen gehen.</p>
<p>«Natürlich bedeuten die Kameras im Studio eine Umstellung für die Moderatorinnen und Moderatoren», gesteht Philippe Koller, Projektleiter Visual Radio in einem Newsletter für die SRF-Angestellten. «Allfällige Bedenken nehmen wir selbstverständlich ernst und besprechen diese mit den Mitarbeitenden», verspricht Robert Ruckstuhl, Leiter Kanäle Radio SRF gegenüber der MEDIENWOCHE.</p>
<p>Ob das Radio besser wird, wenn man es auch sehen kann, darf bezweifelt werden. Denn seine Stärke liegt ja gerade darin, dass es ohne Bild auskommt.</p>

            <div class="form-block-bg">
                <div class="form-block-wrap">
                    <div id="myDIV" class="form-block">
                        <div class="new-form">
                            <h2 class="h2">Unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Medienjournalismus. Werden Sie jetzt Gönner/in.</h2><p>Journalismus braucht Herzblut, Zeit – und Geld. Mit einem Gönner-Abo helfen Sie, unseren unabhängigen Medienjournalismus nachhaltig zu finanzieren. Ihr Beitrag fliesst ausschliesslich in die redaktionelle und journalistische Arbeit der MEDIENWOCHE.</p>

                            <div class="buttons-row">
                                 <button class="new-form__button" type="button" onclick="window.location='https://medienwoche.ch/goenner-abo/wie-viel-ist-ihnen-unabhaengiger-journalismus-wert/'">JETZT GÖNNER/IN WERDEN</button>
                                 <button id="elem" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">login</button>
                                 <button id="hide" data-admin-url="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-admin/admin-ajax.php " data-post-id="96382" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">IM MOMENT NICHT</button>
                            </div>
                        </div>
                    </div>
                </div>
            </div>
            [rml_read_more]
<h3>The Ugly – Starke Aussagen, schwacher Kontext</h3>
<p>Ein Zitat als Titel eines Artikels macht sich gut, direkte Rede wirkt authentisch; der Protagonist oder die Protagonistin spricht ungefiltert für sich selbst. Das wird aber dann zu einem Problem, wenn das Zitierte nicht der Wahrheit entspricht oder unangemessen ist. Wenn zum Beispiel Russlands Uno-Botschafter zu den Tötungen in Bucha sagt: «Es gibt keine Zweifel an einer Inszenierung» und das dann gross <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/277671402_10229532574485252_2643878730030548610_n.jpeg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">als Titel auf «blick.ch»</a> steht. Oder wenn – <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/photo_2022-04-09-09.13.23.jpeg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">auch als Titel auf «blick.ch»</a> – der Bürgermeister von Mariupol zitiert wird mit: «Das ist das neue Auschwitz». Dass solche Aussagen dokumentiert gehören, steht ausser Frage. In einen Text eingebettet können sie ergänzt und richtiggestellt werden. Doch als Schlagzeile erhalten falsche oder zweifelhafte Aussagen ein zu grosses Gewicht. Viele Lesende sehe online und auf Social Media nur den Titel – und nehmen den möglicherweise für bare Münze.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/09/redaktion-tamedia-radio-srf-blick-ch/">Redaktion Tamedia, Radio SRF, blick.ch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Exodus beim «Tagesgespräch» von Radio SRF</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/31/exodus-beim-tagesgespraech-von-radio-srf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 09:28:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgespräch]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=96125</guid>

					<description><![CDATA[<p>Profilierte Radiojournalisten verlassen das Haus SRF. In diesen Tagen gerade die Macher des «Tagesgesprächs», einer der meistgehörten Sendungen von SRF. Der Exodus hat auch mit der umstrittenen Digitalisierungsstrategie «SRF 2024» zu tun.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/31/exodus-beim-tagesgespraech-von-radio-srf/">Exodus beim «Tagesgespräch» von Radio SRF</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Profilierte Radiojournalisten verlassen das Haus SRF. In diesen Tagen gerade die Macher des «Tagesgesprächs», einer der meistgehörten Sendungen von SRF. Der Exodus hat auch mit der umstrittenen Digitalisierungsstrategie «SRF 2024» zu tun.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/31/exodus-beim-tagesgespraech-von-radio-srf/">Exodus beim «Tagesgespräch» von Radio SRF</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SRF setzt auf lineares Jugendradio</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/31/srf-setzt-auf-lineares-jugendradio/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2022 09:00:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendradio]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=96104</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit dem Motto «Klima aber auch Kardashians» startet «SRF Virus» nochmals neu als Radiosender – nachdem er zuletzt als Schmalspurprogramm noch um die 20’000 Leute erreichte. Warum? Mit Radio erreiche man zu geringen Kosten viele Junge. Das Radio gehört nicht ins Altersheim. 590&#8217;000 Menschen zwischen 15 und 30 hören in der Deutschschweiz täglich eine Viertelstunde <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/31/srf-setzt-auf-lineares-jugendradio/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/31/srf-setzt-auf-lineares-jugendradio/">SRF setzt auf lineares Jugendradio</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit dem Motto «Klima aber auch Kardashians» startet «SRF Virus» nochmals neu als Radiosender – nachdem er zuletzt als Schmalspurprogramm noch um die 20’000 Leute erreichte. Warum? Mit Radio erreiche man zu geringen Kosten viele Junge.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Virus-Relaunch-20220331b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignnone wp-image-96138 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Virus-Relaunch-20220331b.jpg" alt="" width="1457" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Virus-Relaunch-20220331b.jpg 1457w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Virus-Relaunch-20220331b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Virus-Relaunch-20220331b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Virus-Relaunch-20220331b-768x514.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Virus-Relaunch-20220331b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1457px) 100vw, 1457px" /></a><br />
Das Radio gehört nicht ins Altersheim. 590&#8217;000 Menschen zwischen 15 und 30 hören in der Deutschschweiz täglich eine Viertelstunde Radio. «Ein beträchtlicher Teil von ihnen kann ‹Virus› erreichen – also probieren wir es nochmals», sagt Alexander Blunschi, der bei SRF die Gesamtverantwortung für «Radio SRF 3» und «Virus» trägt. Menschen zwischen 18 und 30 zahlen Serafe-Gebühren – SRF will für sie da sein. Darum gibt es für <a href="http://<a href="https://www.srf.ch/radio-srf-virus" target="_blank" rel="noopener">«SRF Virus»</a>&#8220; rel=&#8220;noopener&#8220; target=&#8220;_blank&#8220;>«SRF Virus»</a> nochmals einen Neustart. Es ist der letzte Anlauf als linearer Radiosender.<br />
</p>
<p>Es verwundert, dass SRF im Jahr 2022 eine Radio-Offensive für die junge Zielgruppe startet. Doch was Blunschi über das neue «SRF Virus» erzählt, klingt vielversprechend: Ein neues Team, das mit viel Freiheiten gestaltet. Ein Sender, der zahlreichen SRF-Formaten, die es momentan nur auf Social Media gibt, eine Heimat bietet. Der Anstoss für den neuen Anlauf sei aus der Marktforschung gekommen, schildert Blunschi. «Die Ergebnisse zeigen, dass man mit dem Medium Radio viele Junge mit verhältnismässigen Mitteln erreichen kann.»</p>
<blockquote><p>Die Frage lautet nicht «Wieso lanciert SRF 2022 ein lineares Jugendradio neu?», sondern «Warum erst jetzt?».</p></blockquote>
<p>Den «SRF Medientrends 2019» kann man entnehmen: 84 Prozent der 15- bis 29-Jährigen, die mit dem Auto unterwegs sind, hören Radio. 65 Prozent schalten das Radio auch zuhause ein und 42 Prozent bei der Arbeit. Schaut man sich diese Zahlen an, lautet die Frage nicht mehr «Wieso lanciert SRF 2022 ein lineares Jugendradio neu?», sondern «Warum erst jetzt?». Nur die wenigsten der 590&#8217;000 täglichen Radio-Hörer:innen unter 30 schalteten «SRF Virus» ein: In den letzten Jahren erreichte «Virus» noch 21’000 bis 25&#8217;000 Hörer:innen. Weniger als fast alle privaten und öffentlich-rechtlichen Sender, sogar weniger als das rätoromanische RTR.</p>
<p>«SRF Virus» setzte aufs Netz statt auf Radio. Bereits vor fünf Jahren produzierte die Marke erfolgreich Webserien: Den <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/true-talk?id=a3941316-c3b1-4484-90ae-431450d85b7c" target="_blank" rel="noopener">«True Talk»</a>, in dem Menschen, denen wegen bestimmter Merkmale oft Vorurteile und Stereotypen begegnen, Klartext sprechen. Dessen zweite Staffel erreichte deutlich mehr als 2,5 Millionen Videostarts. Manche Formate gehörten nur lose zu «Virus» und setzten mit der Zeit vor allem auf eigene Kanäle – etwa die Webvideo-Satire «Zwei am Morge», deren letzte Folge diese Woche lief.</p>
<p>Social-Media-orientierte Jugendmedien sind schnelllebig, doch gerade öffentlich finanzierte Medien hätten die Planungssicherheit, Formate zu schaffen, die Trends und Plattformen überdauern. Sie könnten eine Generation beim Älterwerden begleiten. Dass es geht, zeigt <a href="https://www.youtube.com/channel/UCfa7jJFYnn3P5LdJXsFkrjw/about" target="_blank" rel="noopener">«STRG_F»</a> in Deutschland. Das NDR-Rechercheformat für ein junges Publikum gewinnt seit vier Jahren kontinuierlich Reichweite und Reputation. Bei SRF sind hingegen Social-Media-Marken, die auf die junge Zielgruppe schielen, reihenweise aufgeploppt und teilweise wieder verschwunden: <a href="https://www.srf.ch/news/nouvo" target="_blank" rel="noopener">«SRF Nouvo»</a>, <a href="https://www.srf.ch/news/srf-forward" target="_blank" rel="noopener">«SRF Forward»</a>, <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/unzipped?id=7d13f9d8-96cd-4373-bbd0-f8703d8d973e" target="_blank" rel="noopener">«Unzipped»</a>, zuletzt <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/impact?id=fce0f9ed-7903-445a-877c-958a800bcc50" target="_blank" rel="noopener">«Impact»</a> und <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/we-myself--why?id=d628b6ee-772b-4f0f-8f16-e99407c1467c" target="_blank" rel="noopener">«We, Myself &amp; Why»</a>. Manche trugen das «Virus»-Logo, andere nicht. In diesem Hin-und-her entstand kaum langfristige Publikumsbindung. Klar war einzig: «Virus» steht für Schweizer Hip-Hop, szenebekannte Moderator:innen und den Live-Rap-Event <a href="https://www.srf.ch/radio-srf-virus/cypher" target="_blank" rel="noopener">«Cypher»</a>.</p>
<p>Immerhin 50&#8217;000 Menschen folgen der Schweizer Hip-Hop Hall of Fame, die der <a href="https://www.youtube.com/c/srfvirus" target="_blank" rel="noopener">«Virus»-Youtube-Kanal</a> bietet. Das «Virus»-Publikum schaltet den Radiosender anscheinend einfach nicht mehr ein. Die junge Zielgruppe holt man via Tiktok, Instagram, Spotify und Youtube. Das gilt seit dem SRF-weiten Umbau und Abbau «SRF 2024» für das ganze Unternehmen. Im linearen Radio «SRF Virus» gibt es nicht mal mehr moderiertes Programm. Dort läuft fast nur Musik – nur zur vollen Stunde kommt tagsüber der Bruch: die SRF-Nachrichten.</p>
<blockquote><p>«Kein Patent Ochsner, kein Züri West – der Sender will progressiver sein als SRF 3.»<br />
<small>Alexander Blunschi, Gesamtverantwortlicher «SRF 3» und «SRF Virus»</small></p></blockquote>
<p>Laut Blunschi fehlten die Ressourcen, ein neues Konzept zu entwickeln und gleichzeitig das bisherige Programm weiterzuführen. Darum ist «Virus» seit vergangenem Herbst unmoderiert. Auch davor gab es nur noch von Montag bis Freitag je vier Stunden Programm mit Moderationen. Ab dem Neustart Ende Mai bietet «Virus» wochentags von 6 Uhr früh bis 19 Uhr moderiertes Programm. Musikalisch gibt es wieder mehr Vielfalt. «Die Musik wird viel breiter als bisher», sagt Blunschi. «Virus setzt auf Neuheiten und Musik aus der Schweiz.» Er gehe von einer Schweiz-Quote von 30 bis 40 Prozent pro Tag aus. «Kein Patent Ochsner, kein Züri West – der Sender will progressiver sein als SRF 3.» Man möchte den «Beat der jungen Zielgruppe» treffen. Doch das Musikkonzept sei noch nicht definitiv.</p>

            <div class="form-block-bg">
                <div class="form-block-wrap">
                    <div id="myDIV" class="form-block">
                        <div class="new-form">
                            <h2 class="h2">Unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Medienjournalismus. Werden Sie jetzt Gönner/in.</h2><p>Journalismus braucht Herzblut, Zeit – und Geld. Mit einem Gönner-Abo helfen Sie, unseren unabhängigen Medienjournalismus nachhaltig zu finanzieren. Ihr Beitrag fliesst ausschliesslich in die redaktionelle und journalistische Arbeit der MEDIENWOCHE.</p>

                            <div class="buttons-row">
                                 <button class="new-form__button" type="button" onclick="window.location='https://medienwoche.ch/goenner-abo/wie-viel-ist-ihnen-unabhaengiger-journalismus-wert/'">JETZT GÖNNER/IN WERDEN</button>
                                 <button id="elem" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">login</button>
                                 <button id="hide" data-admin-url="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-admin/admin-ajax.php " data-post-id="96104" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">IM MOMENT NICHT</button>
                            </div>
                        </div>
                    </div>
                </div>
            </div>
            [rml_read_more]
<p>Inhaltlich gelte im neuen Radio «Virus» das Motto «Klima aber auch Kardashians». Nachhaltigkeit-, Selbstfindungs-, LGBTQI-Themen haben ebenso Platz wie Unterhaltung, sagt Blunschi: «Das Klima kommt dabei zuerst – auch in Abgrenzung zu unseren Mitbewerbern.» <a href="https://www.persoenlich.com/medien/das-sind-die-neuen-aushangeschilder" target="_blank" rel="noopener">Das neue Virus-Team</a> wird David Largier leiten, der bis Sommer 2021 das Programm des Luzerner Kulturradios «3Fach» verantwortete. Als «Host» und «Content Creator» gewinnen konnte SRF unter anderem den hauseigenen Tiktoker Flavio Stucki, Mira Weingart von «Radio Pilatus», Stephanie Brändle von «Radio Top», Younes Saggara von «Radio Virgin» und Hip-Hop-Künstlerin Cachita, die bürgerlich Gabriela Mennel heisst. Cachita habe «noch keine Sekunde» Radio gemacht, andere sind gleichermassen Radio- wie Plattformprofis. Younes Saggara erreicht auf Tiktok mehr als 250&#8217;000 Follower:innen. Diese Follower:innen könnten «Virus» künftig Traumzahlen bescheren, wenn die sich in den Radio-Stream klicken. Dieses neue Kernteam produziert dabei für den Tag und aus dem Tag heraus.</p>
<blockquote><p>Die verschiedenen Online-Formate erhalten mit dem neuen «Virus» eine Art Heimatsender.</p></blockquote>
<p>Die jetzigen «Virus»-Kanäle auf Social Media werden als «SRF Bounce» weiterhin dem Schweizer Hip-Hop frönen und mit einer regelmässigen Sendung im Radio vertreten sein. Reportagen und Hintergrundinhalte kommen von sogenannten «Fachteams» für die junge Zielgruppe. Da ist etwa «SRF We, Myself &amp; Why», das sich an junge Frauen richtet, das <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/rec-?id=187d27f8-1cb8-4afa-8b88-1524c6bef530" target="_blank" rel="noopener">Gonzo-Reportage-Format «rec.»</a>, das mit Beiträgen über satanistische Verschwörungstheoretiker:innen und «Freiheitstrychler» von sich reden machte. Das «Impact»-Team produziert ebenfalls Reportagen und beschreibt den Ansatz mit: «Die Welt ist abgefuckt aber auch aufregend und vielschichtig. Impact geht auf Reportage und will verstehen.»</p>
<p>Diese Formate, die gegenwärtig auf unterschiedlichen Plattformen im Netz stehen, erhalten mit dem neuen «Virus» eine Art Heimatsender, wo sie ihre Inhalte ausspielen können. Das könnte ihnen einen Boden und Publikumsbindung verschaffen. Doch Blunschi sagt unumwunden, dass auch Kostengründe für dieses Zusammenspiel mitverantwortlich seien. Ein Team, das alle Inhalte exklusiv für Virus macht, wäre zu teuer.</p>
<blockquote><p>Dass «SRF Virus» im Jahr 2022 wieder zum ausgebauten Radiosender wird, ist eine 180-Grad-Kurve.</p></blockquote>
<p>Wie die «Fachteams» mit dem Radio-Kernteam zusammenarbeiten, ist noch offen. Die meisten neuen Mitarbeiter:innen starten erst, am 1. April. Laut dem Gesamtverantwortlichen Blunschi sei beim neuen «Virus» ohnehin kaum was festgeschrieben. «Was ‹Klima aber auch Kardashians› dann heisst, sollen die Macher:innen ausfüllen, ausprobieren, pilotieren.» Diesen «Start-up-Groove» wollen Blunschi und David Largier dem neuen Team mitgeben. Vorgegeben ist einzig das Medium: «SRF Virus ist ein lineares Radio.» Das Projekt sei natürlich ein Wagnis. «Es hat es verdient, dass ihm die Öffentlichkeit eine Chance gibt.»</p>
<p>«Start-up-Groove» gehört nicht zu den Begriffen, mit denen SRF-Mitarbeiter:innen ihr Unternehmen sonst charakterisieren. Es ist aber schön, wenn das neue «Virus»-Team mit derartiger Beinfreiheit agiert. Dass «SRF Virus» im Jahr 2022 wieder zum ausgebauten Radiosender wird, ist eine 180-Grad-Kurve, ein starker Kontrast, zur Entwicklung und den Schwerpunkten der letzten Jahre. Gerüchte und Informationen dazu sorgten bei manchen älteren SRF-Mitarbeiter:innen für Verwunderung. Selbst ächzen sie unter dem Digitalisierungstempo von «SRF 2024». Sie sollen sich auf Plattformen möglichst zugänglich geben und on air – im Radio oder Fernsehen – distanziert wie eh und je auftreten. Viele SRF-Mitarbeitende schildern Szenen, die den Eindruck vermitteln, die Marktforschungsabteilung sehe die öffentlich-rechtliche Zukunft vor allem auf den Social-Media-Plattformen.</p>
<blockquote><p>Das Projekt hat eine Chance verdient – auch von SRF selbst. Ein Wagnis kann man schnell wieder abbrechen.</p></blockquote>
<p>Auch für das neue lineare «SRF Virus» wird die Marktforschung ins Feld geführt. Dass man mit einem Radio viele Junge erreicht, war in den Daten immer drin. Doch die SRF-Marktforschung hat sie lange anders interpretiert. In den «SRF Medientrends 2018» heisst es, wenn sich der jährliche Hörer:innenverlust «linear» fortsetze und man «ausser Acht lässt, dass sich der Trend durch das Wegsterben der älteren Generation beschleunigt und dass sich der Betrieb irgendwann nicht mehr rentiert, dann erreicht das Radio spätestens in gut 70 Jahren niemanden mehr und wäre somit tot.» Die Mediennutzung werde sich weiterentwickeln und «der Begriff ‹Radio› eventuell keinen Sinn mehr» machen.</p>
<p>Vier Jahre und ein paar kurvenreiche Wendungen in den Angeboten für die junge Zielgruppe später, soll es wieder lineares Radio sein, dass die Menschen bis 30 erreicht. Für die Vorgeschichte kann das neue «SRF Virus»-Team nichts. Hoffentlich lässt ihm SRF aber auch längerfristig den Raum, auszuprobieren, umzufallen und wieder aufzustehen. Das Projekt hat eine Chance verdient – auch von SRF selbst. Ein Wagnis kann man schnell wieder abbrechen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<div style="margin: 4%; border: 1px; border-style: solid; border-color: #cccccc; padding: 4%; font-size: 16px;" data-darkreader-inline-border-top="" data-darkreader-inline-border-right="" data-darkreader-inline-border-bottom="" data-darkreader-inline-border-left="">
<h3>«Virus» wollte immer mehr als Radio sein</h3>
<p>Als das Jugendradio «Virus» <a href="https://web.archive.org/web/20000123023302/http://www.virus.ch/" target="_blank" rel="noopener">1999 auf Sendung ging</a>, wollte «Schweizer Radio DRS» (heute SRF) zwei Fliegen auf eine Streich schlagen: Zum einen sollte «Virus» den jüngeren Hörer:innen eine Alternative zum alternden DRS 3 bieten, das sich damals ganz dem durchhörbaren Mainstream verschrieben hatte, um wieder auf Touren zu kommen. Zum anderen zielte «Virus» auf ein Publikum, das damals bereits der private Sender «105» am beackern war. Erster Chef des neuen Senders war der schon damals nicht mehr ganz junge <a href="https://francoismuerner.ch/" target="_blank" rel="noopener">François «FM» Mürner</a>, der 16 Jahre zum Gründungsteam von DRS 3 gehört hatte.</p>
<p>Vor allem mit seiner Musikauswahl wollte «Virus» bei der Jugend punkten, man versprach einen «Sound, der das Lebensgefühl der ersten Multimediageneration widerspiegelt und garantiert Oldies-frei ist». Doch darauf schien niemand wirklich gewartet zu haben. In den ersten Jahren erreichte der jüngste DRS-Spross gerade mal 23&#8217;000 Hörer:innen pro Tag. Ein wichtiger Grund für die bescheidene Quote war die Verbreitung des Programms, die nur über DAB, Satellit, Kabel und Internet erfolgte – eine UKW-Frequenz gab es für «Virus» nicht. Anfänglich sahen die Verantwortlichen in den schwachen Zahlen ein Problem. Nach fünf Jahren schien sich DRS damit abgefunden zu haben, dass aus «Virus» nie ein Massenprogramm wird. Dafür pries man nun die «technologische Vorreiterrolle» des Senders und seine Funktion als «Talentschmiede». Tatsächlich fanden etliche Radiomoderatorinnen und -redaktoren via «Virus» zu anderen Programmen von DRS und später SRF. Aber vielleicht hätten sie das auch sonst geschafft.</p>
<p>Vor allem in den ersten zehn Jahren erwies sich die enge Kopplung an DRS 3 als Fussangel, die eine eigenständigere Profilierung behinderte. So parkierte DRS 3 seine Pop-Sendung «Sounds!» 2002 vorübergehend beim kleinen Bruder. 2006 lehnte sich «Virus» an die grosse Schwester an übernahm die Nachrichten und andere Inhalte von DRS 3. Mit dem Umzug von Basel nach Zürich rückte «Virus» 2008 auch physisch näher zum Schwestersender.</p>
<p>Seine besten Jahre, gemessen am Publikumszuspruch, erlebte das Jugendradio zwischen 2014 und 2017, als der Sender phasenweise gegen 150&#8217;000 Zuhörer:innen erreichte. Damit lag «Virus» aber weiterhin abgeschlagen hinter allen anderen SRF-Radios. In den vergangenen Jahren näherten sich die Zahlen wieder dem Niveau der Anfänge an. Was aber nicht heisst, dass tatsächlich nur so wenige Personen mitkriegen, was «Virus» alles macht.</p>
<p>Denn getreu dem Gründungsauftrag, mehr als ein Radio zu sein, verlagerte «Virus» seine Aktivitäten zunehmend ins Internet und auf Social Media. Das führte so weit, dass ab Herbst 2021 das Radioprogramm nur noch aus der Konserve kam. Damit ist bald Schluss, wenn Virus wieder ein «richtiges» Radio wird.<br />
<em><small>Nick Lüthi</small></em></p>
</div><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/31/srf-setzt-auf-lineares-jugendradio/">SRF setzt auf lineares Jugendradio</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für alle etwas, für alle zu wenig: SRF 3 droht sich selbst überflüssig zu machen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/22/fuer-alle-etwas-fuer-alle-zu-wenig-srf-3-droht-sich-selbst-ueberfluessig-zu-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 21:56:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SRF 3]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=95829</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die neue, erweiterte Musiksendung «Sounds!» ist am Montagabend gestartet worden. Sie ist kompetent gemacht, kann aber die abgeschafften Specials kaum ersetzen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/22/fuer-alle-etwas-fuer-alle-zu-wenig-srf-3-droht-sich-selbst-ueberfluessig-zu-machen/">Für alle etwas, für alle zu wenig: SRF 3 droht sich selbst überflüssig zu machen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die neue, erweiterte Musiksendung «Sounds!» ist am Montagabend gestartet worden. Sie ist kompetent gemacht, kann aber die abgeschafften Specials kaum ersetzen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/22/fuer-alle-etwas-fuer-alle-zu-wenig-srf-3-droht-sich-selbst-ueberfluessig-zu-machen/">Für alle etwas, für alle zu wenig: SRF 3 droht sich selbst überflüssig zu machen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienkritik: Geschwätziger Dialog statt saubere Nachrichten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/22/geschwaetziger-dialog-statt-saubere-nachrichten/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2022/03/22/geschwaetziger-dialog-statt-saubere-nachrichten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Balz Bruppacher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Mar 2022 13:10:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Heute Morgen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=95792</guid>

					<description><![CDATA[<p>Schweizer Radio SRF führt neuerdings «dialogisch» durch die Sendung «Heute Morgen». Das ist überflüssig und mitunter sogar irreführend. Wolf Schneider, der Journalist und meistgelesene Sprach- und Stillehrer deutscher Sprache, hat die Nachrichtenredaktoren einst als einflussreichste Meinungsmacher in den Ländern mit freier Presse bezeichnet. «Ob sie mit der Fülle des Rohmaterials, das ihnen täglich auf den <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/22/geschwaetziger-dialog-statt-saubere-nachrichten/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/22/geschwaetziger-dialog-statt-saubere-nachrichten/">Medienkritik: Geschwätziger Dialog statt saubere Nachrichten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schweizer Radio SRF führt neuerdings «dialogisch» durch die Sendung «Heute Morgen». Das ist überflüssig und mitunter sogar irreführend.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" class="alignnone size-medium wp-image-95805" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a-470x315.jpg 470w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a-728x485.jpg 728w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Dialog-Nachrichten-Radio-SRF-20220322a.jpg 1456w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><br />
Wolf Schneider, der Journalist und meistgelesene Sprach- und Stillehrer deutscher Sprache, hat die Nachrichtenredaktoren einst als einflussreichste Meinungsmacher in den Ländern mit freier Presse bezeichnet. «Ob sie mit der Fülle des Rohmaterials, das ihnen täglich auf den Tisch geschaufelt wird, einen kundigen und misstrauischen Umgang pflegen oder sich einlullen lassen von Tagesmoden und den Vorrangmeldungen der Agenturen – das ist eine politische Weichenstellung von ungeheurer Macht», schrieb Schneider 2004 in der «Süddeutschen Zeitung» unter dem Titel «Eine saubere Nachricht».</p>
<p>Das ging mir durch den Kopf, als ich <a href="https://medien.srf.ch/-/%C2%ABheute-morgen%C2%BB-neu-mit-dialogischer-sendungsf%C3%BChrung" rel="noopener" target="_blank">die Ankündigung las</a>, Radio SRF wolle «die Morgen-Primetime stärker auf die wichtigsten Informationen fokussieren, diese besser erklären und näher an die Lebenswelt der Hörerinnen und Hörer bringen». Aus diesem Grund werde die <a href="https://www.srf.ch/audio/heutemorgen" rel="noopener" target="_blank">Informationssendung «Heute Morgen»</a> neu mit einer dialogischen Sendungsführung weiterentwickelt. Die Umsetzung, die am 14. März 2022 begann, zeigt, dass der Dialog meist zwischen der Moderatorin und dem Nachrichtenredaktor stattfindet. Die Moderatorin sagt zum Beispiel, die Kämpfe in der Ukraine gingen weiter, und fragt den Nachrichtenredaktor, was in der Nacht geschehen sei. Dieser fasst dann zusammen, was die Nachrichtenagenturen und andere News-Quellen berichten.</p>
<blockquote><p>Gerade wenn es um Berichte über einen Krieg geht, scheint mir eine dialogische Sendungsführung überflüssig.</p></blockquote>
<p>Abgesehen davon, dass hier vorgetäuscht wird, der Nachrichtenredaktor wisse mehr als die Moderatorin oder habe die Neuigkeiten selber erarbeitet, fragt sich, ob die Plauderei zwischen den beiden die Informationen näher an meine Lebenswelt bringt. Oder ob ich mit einer «sauberen Nachricht» nicht besser bedient wäre. Gerade wenn es um Berichte über einen Krieg geht, scheint mir eine solche Sendungsführung überflüssig. Und Wertungen, wie am 15. März, wonach «die auffälligste Nachricht aus der Nacht» den Auftakt der Sendung mache, sind unnötig oder gar irreführend (es ging um die Ankündigung Russlands, den Getreideexport einzuschränken).<br />
</p>
<p>Dass Nachrichten heute nicht mehr wie im letzten Jahrhundert präsentiert werden, ist berechtigt. Gerade im Radio hat sich viel verändert, und dem ehemaligen SRF-Redaktor und -Ausbildner <a href="https://thomaskropf.ch/" rel="noopener" target="_blank">Thomas Kropf</a> kommt das Verdienst zu, viel zur besseren Verständlichkeit der Nachrichten beigetragen zu haben. Er ist der Erfinder des sogenannten Andock-Modells. Es räumte mit dem ehernen Prinzip auf, wonach Nachrichten strikt als Pyramide aufzubauen sind, mit der Kernaussage an der Spitze, der Quelle an zweiter Stelle, gefolgt von den Einzelheiten und dem Hintergrund. Denn bei komplizierten Themen, die vertiefte Kenntnisse der Materie oder der Vorgeschichte voraussetzen, verfehlt der Pyramidenaufbau das Kernziel der Verständlichkeit. In solchen Fällen empfiehlt das Andock-Modell, die Kernaussage nicht an die Spitze der Nachricht zu stellen, sondern mit erklärenden Sätzen zu beginnen und so das Andocken zu erleichtern (eindrückliche Beispiele gibt es <a href="https://thomaskropf.ch/das-andockmodell-eine-kurze-geschichte/" rel="noopener" target="_blank">hier</a>).</p>

            <div class="form-block-bg">
                <div class="form-block-wrap">
                    <div id="myDIV" class="form-block">
                        <div class="new-form">
                            <h2 class="h2">Unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Medienjournalismus. Werden Sie jetzt Gönner/in.</h2><p>Journalismus braucht Herzblut, Zeit – und Geld. Mit einem Gönner-Abo helfen Sie, unseren unabhängigen Medienjournalismus nachhaltig zu finanzieren. Ihr Beitrag fliesst ausschliesslich in die redaktionelle und journalistische Arbeit der MEDIENWOCHE.</p>

                            <div class="buttons-row">
                                 <button class="new-form__button" type="button" onclick="window.location='https://medienwoche.ch/goenner-abo/wie-viel-ist-ihnen-unabhaengiger-journalismus-wert/'">JETZT GÖNNER/IN WERDEN</button>
                                 <button id="elem" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">login</button>
                                 <button id="hide" data-admin-url="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-admin/admin-ajax.php " data-post-id="95792" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">IM MOMENT NICHT</button>
                            </div>
                        </div>
                    </div>
                </div>
            </div>
            [rml_read_more]
<p>Die nun gestartete «dialogische Sendungsführung» mag auf den ersten Blick wie die logische Fortsetzung des Andock-Modells scheinen. Dialog – und sei es nur zwischen Moderatorin und Nachrichtenredaktor nach dem Motto: Was ist vergangene Nacht Wichtiges passiert? – will die Hörerschaft bei der Stange halten. Damit erliegt man aber genau den Gefahren des Andock-Modells: Nachrichten sollen nicht geschwätzig sein und dürfen schon gar nicht werten und kommentieren. Hinzu kommt der Verdacht, dass das neue Konzept Teil der Sparprogramme der SRG ist. Dialog im Studio statt Korrespondentenberichte. Das hat sich bei den bisherigen Sendungen allerdings kaum bestätigt. Schon eher kann man sich fragen, ob das Gespräch mit einer Moskau-Korrespondentin des «Spiegels» über das Angebot im russischen Detailhandel unter dem Titel «Der letzte Hamburger» angepriesen werden muss.</p>
<p>Apropos Geschwätzigkeit (und das betrifft nicht die Sendung «Heute Morgen»): Sonntags greifen die SRF-Radionachrichten am Morgen regelmässig «Primeurs» aus den Sonntagszeitungen auf. Und zwar nicht nur ohne Verifizierung, sondern ebenfalls als «dialogischen» Beitrag von namentlich genannten Mitgliedern der Nachrichtenredaktion, deren Leistung sich darauf beschränkt, die (wirklichen oder vermeintlichen) Scoops der Sonntagspresse zusammenzufassen.</p>
<p>Immerhin werde ich bei Radio SRF zum Beginn der Nachrichten noch nicht mit dem Satz begrüsst: «Schön, dass sie bei uns sind.»</p>
<p><small>Bild: Adobe Stock</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/22/geschwaetziger-dialog-statt-saubere-nachrichten/">Medienkritik: Geschwätziger Dialog statt saubere Nachrichten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://medienwoche.ch/2022/03/22/geschwaetziger-dialog-statt-saubere-nachrichten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SRF 3 wird eine stinknormale Radiostation</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/20/srf-3-wird-eine-stinknormale-radiostation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 12:40:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SRF 3]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Musikjournalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=95774</guid>

					<description><![CDATA[<p>Letzte Woche beendete Radio SRF 3 die jahrzehntelange Ära der unterschiedlichen «Special»-Sendungen, nächste Woche beginnt das neue Abendprogramm mit der ganzheitlichen Musiksendung. Ein Abgesang.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/20/srf-3-wird-eine-stinknormale-radiostation/">SRF 3 wird eine stinknormale Radiostation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche beendete Radio SRF 3 die jahrzehntelange Ära der unterschiedlichen «Special»-Sendungen, nächste Woche beginnt das neue Abendprogramm mit der ganzheitlichen Musiksendung. Ein Abgesang.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/20/srf-3-wird-eine-stinknormale-radiostation/">SRF 3 wird eine stinknormale Radiostation</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus für SRF 3 Musik-Specials: Die letzten Bastionen sind gefallen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/18/srf-3-musik-specials-die-letzten-bastionen-sind-gefallen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 07:53:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[SRF 3]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=95677</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nach fast vierzig Jahren streicht Radio SRF 3 seine abendlichen Musik-Specials aus dem Programm. Damit verschwindet ein wichtiges Stück Radio- und Musikgeschichte – mit einer Ausnahme. Der 1. November 1983 markierte eine Zäsur in der Deutschschweizer Mediengeschichte. Neben zahlreichen Privatradios, die erstmals auf Sendung gingen, legte an diesem Dienstag auch «Radio DRS» mit seinem neuen <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/18/srf-3-musik-specials-die-letzten-bastionen-sind-gefallen/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/18/srf-3-musik-specials-die-letzten-bastionen-sind-gefallen/">Aus für SRF 3 Musik-Specials: Die letzten Bastionen sind gefallen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach fast vierzig Jahren streicht Radio SRF 3 seine abendlichen Musik-Specials aus dem Programm. Damit verschwindet ein wichtiges Stück Radio- und Musikgeschichte – mit einer Ausnahme.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF3-Music-Specials-Sterben-20220317-1.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-95680 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF3-Music-Specials-Sterben-20220317-1.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF3-Music-Specials-Sterben-20220317-1.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF3-Music-Specials-Sterben-20220317-1-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF3-Music-Specials-Sterben-20220317-1-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF3-Music-Specials-Sterben-20220317-1-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF3-Music-Specials-Sterben-20220317-1-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Der 1. November 1983 markierte eine Zäsur in der Deutschschweizer Mediengeschichte. Neben zahlreichen Privatradios, die erstmals auf Sendung gingen, legte an diesem Dienstag auch «Radio DRS» mit seinem neuen Programm für ein junges Publikum los. Mussten sich bis dahin Pop und Rock, Jazz und Folk den Platz mit Volksmusik und Klassik auf den ersten beiden DRS-Kanälen teilen, so erhielten sie mit DRS 3 nun eine eigene Plattform.</p>
<p>Von zehn Uhr abends bis Mitternacht standen die nach Genres gegliederten Specials im Programm. In den ersten Jahren ab 1983 widmeten sich die Specials Black Music, Country, Rock und Folk. Am Freitag und Samstag war feiern angesagt mit den Sendungen «Let&#8217;s dance!» und «Let&#8217;s party!». Und zum Wochenausklang gab es am Sonntagabend ein «Jazz-Special».</p>
<blockquote><p>Selbst die radikale Umgestaltung 2002, bei der DRS 3 viele Sendungen der Gründungszeit kippte, überlebten die Specials.</p></blockquote>
<p>Mit dieser Programmstruktur war DRS 3 damals nicht allein. In einer ersten Bilanz zu den neuen Privatsendern schrieb die NZZ Ende November 1983: «Musikalische Akzente werden in den Programmen der Lokalradios abends unter anderem mit den als Specials angekündigten Sendungen gesetzt, die einer bestimmten Art von Musik gewidmet sind, etwa dem Rock &#8217;n&#8216; Roll.» Von diesen musikalischen Akzenten ist bei den kommerziellen Lokalradios schon länger nichts mehr zu hören. Bei DRS 3 (seit Ende 2012 SRF 3) sollten sich die Specials dagegen fast 40 Jahre im Programm halten. Selbst die radikale Umgestaltung 2002, bei der DRS 3 viele Sendungen der Gründungszeit kippte, überlebten die allabendlichen Musikhintergrundsendungen.<br />
</p>
<p>Ununterbrochen seit 1983 blieben einzig das <a href="https://www.srf.ch/audio/rock-special" target="_blank" rel="noopener">Rock Special</a> und das <a href="https://www.srf.ch/audio/black-music-special" target="_blank" rel="noopener">Black Music Special</a> im Programm. Andere verschwanden, neue kamen dazu, weitere wechselten den Namen oder den Sender. Als das <a href="https://www.srf.ch/audio/country-special" target="_blank" rel="noopener">Country Special</a> 2009 zu DRS 1 wechselte, folgte an seiner Stelle das Reggae-Special. Das Jazz-Special hatte 2002 ausgedient. Aus dem Blues-Special 2013 wurde <a href="https://www.srf.ch/audio/pop-routes" target="_blank" rel="noopener">Pop Routes</a>. Die früheren Sendungen Folk Special und Tropical Special firmierten ab 1995, respektive 2000, als <a href="https://www.srf.ch/audio/world-music-special" target="_blank" rel="noopener">World Music Special</a>. Ein Dance Special gab es von 1991 bis 1995.</p>
<blockquote><p>«Die abendlichen Musik-Specials von DRS/SRF 3 sind die letzten Bastionen des ehemals stolzen Senders.»<br />
<small>Stefan Künzli, Aargauer Zeitung, 2015</small></p></blockquote>
<p>Was die Sendungen verband und auszeichnete, war die profunde Sachkenntnis ihrer Macher:innen. Fachleute, die um den Globus reisten, auf der Suche nach Ungehörtem, wie etwa <a href="https://www.srf.ch/audio/world-music-special/fast-40-jahre-world-music-special-momente-fuer-die-ewigkeit?id=12153111" target="_blank" rel="noopener">Marianne Berna</a>, um nur einen Namen zu nennen. Während dreissig Jahren prägte die Musikjournalistin bis 2015 den World Music Special. Sie brachte einem interessierten Publikum insbesondere Musik aus Afrika näher, deren Protagonist:innen sie persönlich kannte und Grössen wie Fela Kuti auf Tournée begleitete. Wie Berna lebten und brannten auch alle anderen Special-Redaktor:innen und -Moderator:innen für «ihre» Musik.</p>
<p>Solch sorgfältige Pflege und Präsentation ausgewählter Musikstile in eigenen Sendungen hat bei SRF ausgedient. Nach 38 Jahren und vier Monaten verschwinden die Specials. 2015 schrieb der Aargauer Autor und Musikjournalist Stefan Künzli: «Die abendlichen Musik-Specials von DRS/SRF 3 sind die letzten Bastionen des ehemals stolzen Senders.» Und nun sind die letzten Bastionen gefallen.</p>
<p>SRF 3 will «Genres sprengen», wie sich der verantwortliche Abteilungsleiter <a href="https://medien.srf.ch/-/die-neuen-musikangebote-bei-radio%C2%A0srf%C2%A03%C2%A0-%C2%A0linear-und-digital" target="_blank" rel="noopener">ausdrückt</a>. Anstelle der bisherigen Specials gibt es neu ein um eine Stunde verlängertes Sounds!. Was auch heisst, dass der SRF3-Musikabend neu schon um elf Uhr endet und nicht wie bisher um Mitternacht. Sounds!, seit über vierzig Jahren die erste Anlaufstelle für Indie, Alternative und Underground, soll «musikalisch noch breiter und offener» werden. Die Genres aus den bisherigen Specials blieben «fixer und unverzichtbarer Bestandteil» der neuen Sendung. Mit zwei Podcasts will SRF 3 die Marke Sounds! erweitern. Nach offizieller Lesart handelt es sich also um einen Umbau und nicht um einen Abbau. Das kann aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich mit Rahel Giger, Dominic Dillier und Lukie Wyniger gleich drei bisherige Specials-Macher:innen entschieden haben, beim neuen Musikabend nicht mitzuarbeiten. Ihr Know-how lässt sich nicht so leicht ersetzen.</p>
<blockquote><p>Vom Abbau verschont geblieben ist das Country Special, das weiterhin jeden Sonntag auf Radio SRF 1 zu hören ist.</p></blockquote>
<p>Kommt dazu, dass sich SRF 3 mit dem Entscheid, die Specials zu streichen, Konkurrenz geschaffen hat. Die sich im Aufbau befindliche <a href="https://beta.sonum.fm/" target="_blank" rel="noopener">Audioplattform sonum.fm</a> bietet einer Reihe der früheren Radioleute eine neue Heimat. Derzeit <a href="https://wemakeit.com/projects/soundfunding" target="_blank" rel="noopener">sammeln sie Geld</a>. Kommen die erforderlichen 60&#8217;000 Franken zusammen, sollen ab Herbst Sendungen erklingen im Stil der Specials und von Sounds! vor März 2022.</p>
<p>Vom Abbau verschont geblieben ist das <a href="https://www.srf.ch/audio/country-special" target="_blank" rel="noopener">Country-Special</a>, den es weiterhin und wie bisher am Sonntagabend auf Radio SRF 1 zu hören gibt. Seine Rettung war der Senderwechsel vor 13 Jahren. Die Sendung erinnert nun daran, welch hohen Stellenwert das Schweizer Radio einst der musikalischen Genrepflege beigemessen hatte.<br />
&#8212;<br />
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px"><em>Darum hörte ich Reggae Special: Bekenntnisse eines treuen Hörers</em> </h3>
						<style>
				<style>
#wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-heading{
	padding:0px !important;
}
#wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-title {
	margin:0px !important; 
	text-transform:none !important;
	line-height: 1 !important;
}
#wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-title a{
	text-decoration:none;
	overflow:hidden;
	display:block;
	padding:0px;
	font-size: 18px !important;
	font-family: Open Sans !important;
	color:#000000 !important;
	border-bottom:0px !important;
}

#wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-title a:focus {
outline: 0px !important;
}

#wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-title a:hover, #wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-title a:focus {
	color:#000000 !important;
}
#wpsm_accordion_95678 .acc-a{
	color: #000000 !important;
	background-color:#e8e8e8 !important;
	border-color: #ddd;
}
#wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-default > .wpsm_panel-heading{
	color: #000000 !important;
	background-color: #e8e8e8 !important;
	border-color: #e8e8e8 !important;
	border-top-left-radius: 0px;
	border-top-right-radius: 0px;
}
#wpsm_accordion_95678 .wpsm_panel-default {
		border:1px solid transparent !important;
	}
#wpsm_accordion_95678 {
	margin-bottom: 20px;
	overflow: hidden;
	float: none;
	width: 100%;
	display: block;
}
#wpsm_accordion_95678 .ac_title_class{
	display: block;
	padding-top: 12px;
	padding-bottom: 12px;
	padding-left: 15px;
	padding-right: 15px;
}
#wpsm_accordion_95678  .wpsm_panel {
	overflow:hidden;
	-webkit-box-shadow: 0 0px 0px rgba(0, 0, 0, .05);
	box-shadow: 0 0px 0px rgba(0, 0, 0, .05);
		border-radius: 4px;
	}
#wpsm_accordion_95678  .wpsm_panel + .wpsm_panel {
		margin-top: 5px;
	}
#wpsm_accordion_95678  .wpsm_panel-body{
	background-color:#ffffff !important;
	color:#000000 !important;
	border-top-color: #e8e8e8 !important;
	font-size:16px !important;
	font-family: Open Sans !important;
	overflow: hidden;
		border: 2px solid #e8e8e8 !important;
	}

#wpsm_accordion_95678 .ac_open_cl_icon{
	background-color:#e8e8e8 !important;
	color: #000000 !important;
	float:right !important;
	padding-top: 12px !important;
	padding-bottom: 12px !important;
	line-height: 1.0 !important;
	padding-left: 15px !important;
	padding-right: 15px !important;
	display: inline-block !important;
}

			
			</style>	
			</style>
			<div class="wpsm_panel-group" id="wpsm_accordion_95678" >
								
					<!-- Inner panel Start -->
					<div class="wpsm_panel wpsm_panel-default">
						<div class="wpsm_panel-heading" role="tab" >
						  <h4 class="wpsm_panel-title">
							<a  class=""  data-toggle="collapse" data-parent="#wpsm_accordion_95678 " href="javascript:void(0)" data-target="#ac_95678_collapse1" onclick="do_resize()">
																	<span class="ac_open_cl_icon fa fa-minus"></span>
									
								 
								<span class="ac_title_class">
																				<span style="margin-right:6px;" class="fa fa-laptop"></span>
									Man musste Lukie nicht mögen, um die Sendung zu lieben								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
						<div id="ac_95678_collapse1" class="wpsm_panel-collapse collapse in"  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<em><p>In meinen Playlists muss man mit der Lupe nach Reggae suchen. Denn eigentlich mag ich die Klänge aus der Karibik nicht besonders, und noch weniger das ganze Drum und Dran. Aber wenn sich irgendwo in meiner Musiksammlung doch ein Stück Reggae findet, dann wegen ihm; wegen Lukie Wyniger, «Lukie mit ie und Wyniger mit y», wie er sich, nicht frei von Eitelkeit, am Sender vorzustellen pflegte.</p>

<p>Zehn Jahre lang moderierte der Basler DJ und Radiojournalist die Sendung <a href="https://www.srf.ch/audio/reggae-special" target="_blank" rel="noopener">Reggae Special</a> auf «Radio SRF 3». Im Zentrum standen stets Lukie und seine Lieblingsmusik. In dieser Reihenfolge. «Ich auf Jamaika», «ich mit Künstler X», «ich im Studio Y». Was andere genervt und ihnen Anlass zum Ausschalten geboten hätte, hielt mich gerade dabei.</p>

<p>Über die Jahre entwickelte ich eine Art Hassliebe und Dienstag 20 Uhr wurde zu einem der wenigen Pflichttermine in meinem sonst eher zufällig strukturierten Radiokonsum. Während ich andere Sendungen regelmässig als Podcast höre, gab es beim Reggae Special kein Pardon. Es musste live sein und auch nicht über Kopfhörer, sondern laut.</p>

<p>Natürlich hörte ich auch die anderen Specials von SRF 3, insbesondere die Rock-Ausgabe am Mittwoch, der ich von meinen musikalischen Vorlieben her eigentlich viel mehr zugetan gewesen wäre. Gemessen an der geschätzten Hördauer verbrachte ich dennoch deutlich mehr Zeit mit Reggae als mit Rock. Wieso eigentlich? Die Frage musste ich mir bisher nie stellen, weil es immer weiterging, Dienstag für Dienstag.</p>

<p>Wahrscheinlich bin ich deshalb so lange und bis am Schluss dabei geblieben, weil ich kein Reggae-Fan bin. Als Kenner und Spezialist hätte ich mich vermutlich genervt ob der Vorlieben des Moderators. Als Laie konnte mir das egal sein. Klar merkte ich mit der Zeit, dass immer wieder die gleichen Namen auftauchten. Das empfand ich aber nicht als einengendes Korsett, sondern ich vertraute dem Fachwissen des Moderators, dass es sich dabei wirklich um das Beste vom Besten handelt. Schliesslich weiss Wyniger auch, wer das Zeug zum nächsten Bob Marley hat.</p>

<p>Was mich über die Jahre auch als Hörer dabei hielt, war sein mitunter polarisierender Moderationsstil. Wyniger hielt mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Er sagte auch, was ihm nicht gefällt. In der Kontroverse um sexistische und homophobe Texte von Dancehall-Künstlern schlug er sich wortreich auf die Seite von Kunstfreiheit und lokaler Tradition. Das konnte nerven, wenn man anderer Meinung war. Nur: Lieber ein Moderator, der seinen Standpunkt offensiv vertritt als einer, der rumdruckst und gar keine Stellung nimmt. Wyniger wollte es gar nicht allen recht machen. Gerade deshalb habe ich immer wieder eingeschaltet am Dienstag um acht. Am 15. März zum letzten Mal.</p>

Nick Lüthi</em>						  </div>
						</div>
					</div>
					<!-- Inner panel End -->
					
							</div>
			
<script type="text/javascript">
	
		function do_resize(){

			var width=jQuery( '.wpsm_panel .wpsm_panel-body iframe' ).width();
			var height=jQuery( '.wpsm_panel .wpsm_panel-body iframe' ).height();

			var toggleSize = true;
			jQuery('iframe').animate({
			    width: toggleSize ? width : 640,
			    height: toggleSize ? height : 360
			  }, 250);

			  toggleSize = !toggleSize;
		}
		
</script>	</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/18/srf-3-musik-specials-die-letzten-bastionen-sind-gefallen/">Aus für SRF 3 Musik-Specials: Die letzten Bastionen sind gefallen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Das Bedürfnis nach vertieften Antworten besteht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/04/das-beduerfnis-nach-vertieften-antworten-besteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 10:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=93725</guid>

					<description><![CDATA[<p>Als News-Flaggschiff von Radio SRF steht das «Echo der Zeit» mehr als 75 Jahre nach seiner Gründung im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Ein Besuch auf der Redaktion zeigt, welche Veränderungen anstehen und was bewahrt werden soll.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/04/das-beduerfnis-nach-vertieften-antworten-besteht/">«Das Bedürfnis nach vertieften Antworten besteht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als News-Flaggschiff von Radio SRF steht das «Echo der Zeit» mehr als 75 Jahre nach seiner Gründung im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Ein Besuch auf der Redaktion zeigt, welche Veränderungen anstehen und was bewahrt werden soll.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/04/das-beduerfnis-nach-vertieften-antworten-besteht/">«Das Bedürfnis nach vertieften Antworten besteht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Frühpensionierung Regi Sager: Würdigung einer «Grande Dame» des Radios</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/02/fruehpensionierung-regi-sager-wuerdigung-einer-grande-dame-des-radios/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Dec 2021 13:13:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Regi Sager]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=93253</guid>

					<description><![CDATA[<p>Für ihren Ruhestand hat sie schon zahlreiche Pläne. Nach 25 Jahren bei Radio DRS/SRF 1 geht Regi Sager in Frühpension.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/02/fruehpensionierung-regi-sager-wuerdigung-einer-grande-dame-des-radios/">Frühpensionierung Regi Sager: Würdigung einer «Grande Dame» des Radios</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für ihren Ruhestand hat sie schon zahlreiche Pläne. Nach 25 Jahren bei Radio DRS/SRF 1 geht Regi Sager in Frühpension.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/02/fruehpensionierung-regi-sager-wuerdigung-einer-grande-dame-des-radios/">Frühpensionierung Regi Sager: Würdigung einer «Grande Dame» des Radios</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
