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	<title>RTS | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Seriensender, Sportswashing, Suter-Zitate</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Aug 2022 08:54:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Admeira]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Suter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Glücksfall für Serienfans Sie haben es wieder geschafft. Das Westschweizer Fernsehen RTS zeigt seit dieser Woche «House of the Dragon». Die Serie nach der Vorlage von George R. R. Martin mit der Vorgeschichte zum Fantasy-Epos «Game of Thrones» gibt es weltweit sonst nur im Pay-TV zu sehen. RTS aber zieht regelmässig grosse <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/27/seriensender-sportswashing-suter-zitate/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="aligncenter size-full wp-image-98981" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/08/MW-Good-Bad-Ugly-20220527b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Glücksfall für Serienfans</h3>
<p>Sie haben es wieder geschafft. Das Westschweizer Fernsehen <a href="https://www.rts.ch/play/tv/emission/house-of-the-dragon?id=13227469" rel="noopener" target="_blank">RTS zeigt seit dieser Woche «House of the Dragon»</a>. Die Serie nach der Vorlage von George R. R. Martin mit der Vorgeschichte zum Fantasy-Epos «Game of Thrones» gibt es weltweit sonst nur im Pay-TV zu sehen. RTS aber zieht regelmässig grosse Serien an Land und kann sie zeitgleich wie die kostenpflichtigen Kanäle im frei empfangbaren Fernsehen zeigen. Ein Glücksfall für Serienfans in der Schweiz. Aber auch ein Sonderfall.</p>
<p>Die kleine Romandie fällt quasi durch die Maschen bei den grossen Rechte-Deals. Gleichzeitig verfügt RTS auch über einiges an Verhandlungsgeschick: Eva Balibrea, die zuständige Abteilungsleiterin, schliesst seit 15 Jahren Deals mit Branchengrössen wie HBO. Der <a href="https://www.tdg.ch/house-of-the-dragon-la-serie-qui-promet-de-vous-tenir-eveille-603655244280" rel="noopener" target="_blank">«Tribune de Genève»</a> nannte sie jüngst einen weiteren möglichen Grund für die Akquiseerfolge von RTS: «Manchmal bedauern die Produzenten, dass ihre Serie in der unerhörten Fülle der Angebote einer Plattform untergeht. Und dann ziehen sie uns vielleicht vor.»</p>
<p>Auch wenn SRF nicht an die ganz grossen Serien herankommt, so kann man doch RTS in der ganzen Schweiz empfangen und «House of the Dragon» auch in der Deutschschweiz im englischen Originalton und mit französischen Untertiteln geniessen.<br />
</p>
<h3>The Bad – Beihilfe zum «Sportwashing»</h3>
<p>Noch scheint der Anlass in weiter Ferne, doch seit dieser Woche kann man <a href="https://admeira.ch/brands/sport/fifa-world-cup-qatar-2022" rel="noopener" target="_blank">Werbeplätze im Schweizer Fernsehen</a> während der Fussball-WM in Katar buchen. Wer es für unproblematisch hält, im Umfeld einer Veranstaltung von zweifelhaftem Ruf seine Botschaft zu platzieren, kann dafür nun (viel) Geld ausgeben. Wer es hingegen als potenzielles Reputationsrisiko ansieht, seine Marke mit einem Land in Verbindung zu bringen, das die Fussball-WM vor allem für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Sportswashing" rel="noopener" target="_blank">«Sportswashing»</a> nutzt, spart das Geld besser.</p>
<p>Dass Schweizer Firmen auf Werbung im WM-Umfeld verzichten, sei bisher nicht bekannt, heisst es beim Verband Schweizer Werbeauftraggeber. Aber: Was nicht ist, kann noch werden. Admeira rechnet jedenfalls mit einem geringeren Buchungsvolumen als bei früheren Fussballweltmeisterschaften. Zum einen wegen des Zeitpunkts im Winter, aber auch wegen der Diskussionen rund um die Menschen- und Grundrechte in Katar, wie Admeira auf Anfrage der MEDIENWOCHE erklärt.</p>
<p>Prominente Werbespots für die Fifa und für Katar sind indes schon fest gebucht. Wie bei früheren Welt- und auch Europameisterschaften muss das Schweizer Fernsehen <a href="https://medienwoche.ch/2016/06/01/uefa-greift-ins-tv-programm-ein/">auch diesmal</a> ein vom Veranstalter produziertes Magazin mit 16 Folgen in ungekürzter Form ausstrahlen. Dazu sei man aufgrund vertraglicher Bedingungen verpflichtet, teilt «SRF Sport» auf Anfrage mit.</p>
<h3>The Ugly – Unbegründeter Rückzieher</h3>

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<p>Am Ende veröffentlichte Linus Schöpfer das <a href="https://magazin.nzz.ch/nzz-am-sonntag/kultur/herr-suter-bekommt-ein-upgrade-ld.1698922" rel="noopener" target="_blank">Porträt halt ohne die Zitate</a> von Martin Suter. Zuvor traf der Kulturredaktor der «NZZ am Sonntag» den Erfolgsautor zu einem Gespräch, das sich – so Schöpfer gegenüber der MEDIENWOCHE – wie ein «Small-Talk in der Kronenhallen-Bar» anliess, also ganz freundlich und entspannt und ohne Anzeichen für irgendwelches Unwohlsein. </p>
<p>Die beiden sprachen eine Stunde miteinander. Dabei ging es um den neuen Dokumentarfilm über Suter, sein Werk, aber «auch um die phrasenhafte Sprache in seinem jüngsten Roman», eine wenig gelobte Biografie in Romanform des ehemaligen Fussballers Bastian Schweinsteiger. Suter habe interessante Antworten gegeben, findet Schöpfer. Umso grösser war die Verwunderung, als die Zitate für die Autorisierung vorlegte, die er für sein Porträt verwenden wollte. Martin Suter gab kein einziges Zitat frei. Wie sie seiner Meinung nach hätten lauten sollen, verriet Suter aber nicht. Drei Versionen schickte Schöpfer, am Schluss gar zwei Drittel des geplanten Artikels. Aber keine Chance, die Autorisierung blieb verweigert.</p>
<p>Schöpfer rätselt bis heute darüber, was Suter zu diesem Rückzieher bewogen hat. Der Diogenes-Verlag, über den die Kommunikation mit dem Autor lief, hüllt sich in Schweigen. Man gebe keinen Kommentar dazu ab, teilt der Verlag auf Anfrage mit. In seinen zehn Berufsjahren als Kulturjournalist habe er noch nie erlebt, dass jemand seine Aussagen komplett zurückzieht, sagt Schöpfer im Gespräch mit der MEDIENWOCHE.</p>
<p>Den Kolleginnen und Kollegen, die künftig mit dem Schriftsteller sprechen werden, möchte Schöpfer noch einen Wunsch auf den Weg mitgeben: Dass sie sich bei Martin Suter doch gelegentlich nach seiner phrasenhaften Sprache erkundigen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/27/seriensender-sportswashing-suter-zitate/">Seriensender, Sportswashing, Suter-Zitate</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Machtmissbrauch: RTS-Chefs müssen in die Benimm-Schule</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/20/machtmissbrauch-rts-chefs-muessen-in-die-benimm-schule/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Mar 2022 12:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Da sie durch interne Ermittlungen wegen des Verdachts auf Belästigung bei RTS infrage gestellt wurden, haben die Führungskräfte des Unternehmens, darunter auch der Direktor Pascal Crittin, eine Schulung absolviert, um Machtmissbrauch zu unterbinden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/20/machtmissbrauch-rts-chefs-muessen-in-die-benimm-schule/">Machtmissbrauch: RTS-Chefs müssen in die Benimm-Schule</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Da sie durch interne Ermittlungen wegen des Verdachts auf Belästigung bei RTS infrage gestellt wurden, haben die Führungskräfte des Unternehmens, darunter auch der Direktor Pascal Crittin, eine Schulung absolviert, um Machtmissbrauch zu unterbinden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/20/machtmissbrauch-rts-chefs-muessen-in-die-benimm-schule/">Machtmissbrauch: RTS-Chefs müssen in die Benimm-Schule</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Jetzt soll Sommaruga bei der SRG-Spitze durchgreifen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/08/jetzt-soll-sommaruga-bei-der-srg-spitze-durchgreifen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 07:20:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Gilles Marchand]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wegen Übergriffen gelangen Angestellte des Westschweizer Radios und Fernsehens an die Medienministerin. Sie verlangen eine lückenlose Aufklärung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/08/jetzt-soll-sommaruga-bei-der-srg-spitze-durchgreifen/">Jetzt soll Sommaruga bei der SRG-Spitze durchgreifen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen Übergriffen gelangen Angestellte des Westschweizer Radios und Fernsehens an die Medienministerin. Sie verlangen eine lückenlose Aufklärung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/08/jetzt-soll-sommaruga-bei-der-srg-spitze-durchgreifen/">Jetzt soll Sommaruga bei der SRG-Spitze durchgreifen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ringen um die Aufarbeitung der Belästigungs-Vorwürfe bei der RTS</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/05/ringen-um-die-aufarbeitung-der-belaestigungs-vorwuerfe-bei-der-rts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2021 06:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach den Belästigungs- und Mobbingvorwürfen geht die Aufarbeitung weiter. Ob sie genügt, ist umstritten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/05/ringen-um-die-aufarbeitung-der-belaestigungs-vorwuerfe-bei-der-rts/">Ringen um die Aufarbeitung der Belästigungs-Vorwürfe bei der RTS</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den Belästigungs- und Mobbingvorwürfen geht die Aufarbeitung weiter. Ob sie genügt, ist umstritten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/05/ringen-um-die-aufarbeitung-der-belaestigungs-vorwuerfe-bei-der-rts/">Ringen um die Aufarbeitung der Belästigungs-Vorwürfe bei der RTS</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Blick, Gender Gap, RTS</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/03/blick-gender-gap-rts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Jul 2021 09:19:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[fög]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Pascal Crittin]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89886</guid>

					<description><![CDATA[<p>The Good – «Blick» verzichtet auf Erotik-Inserate Beim «Blick» gibts seit vergangener Woche noch weniger Sex: Nachdem die Sex-Ratgeber-Kolumne nach mehr als 40 Jahren eingestellt wurde, gab Ringier letzten Mittwoch bekannt, dass auch die Seite mit Erotik-Inseraten aus der Boulevardzeitung verschwinden wird – auf blick.ch sind schon länger keine derartigen Inserate mehr zu finden. Das <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/03/blick-gender-gap-rts/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/03/blick-gender-gap-rts/">Blick, Gender Gap, RTS</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210703b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-89890" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210703b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210703b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210703b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210703b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – «Blick» verzichtet auf Erotik-Inserate</h3>
<p>Beim «Blick» gibts seit vergangener Woche noch weniger Sex: Nachdem die Sex-Ratgeber-Kolumne nach mehr als 40 Jahren eingestellt wurde, gab Ringier letzten Mittwoch bekannt, dass auch die Seite mit Erotik-Inseraten aus der Boulevardzeitung verschwinden wird – auf blick.ch sind schon länger keine derartigen Inserate mehr zu finden. Das habe mit der inhaltlichen Neuausrichtung des «Blick» zu tun, sagte Kommunikationschefin Johanna Walser gegenüber <a href="https://www.persoenlich.com/medien/blick-verzichtet-auf-erotik-inserate" rel="noopener" target="_blank">persoenlich.com</a>. Man wolle die Zielgruppe erweitern und vor allem vermehrt Frauen ansprechen. Und laut Katia Murmann, Mit-Initiantin des Projekts «Equal Voice» bei Ringer, passen solche Inserate einfach nicht mehr zum «Blick» im 2021. Way to go, Ringier! Ganz allgemein scheint sich der «Blick» im Wandel zu befinden: Es wird beispielsweise vermehrt über Femizide statt über «Familiendramen» berichtet. Nun gilt es, weiterhin ernst zu machen. Wäre schön, wenn man in Zukunft etwa von «sexualisierter Gewalt» statt von <a href="https://archive.ph/nxuiw" rel="noopener" target="_blank">«Sex-Verbrechen»</a> läse. Oder von «Die Villa, in der Vergewaltigungen stattfanden» statt von <a href="https://archive.ph/oz9jd" rel="noopener" target="_blank">«Sex-Zorro-Ranch»</a>. Man wird ja wohl noch hoffen dürfen.</p>
<h3>The Bad – Gender Gap in den Medien bleibt bestehen</h3>
<p>Nur jede vierte Person, über die Schweizer Medien berichten, ist eine Frau. Das zeigte eine <a href="https://www.foeg.uzh.ch/de/news/Frauen-in-Schweizer-Medien.html" rel="noopener" target="_blank">Studie</a>, die das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft fög der Universität Zürich letzte Woche veröffentlicht hat. Somit blieb der so genannte Gender Gap seit 2015 bis heute praktisch unverändert. Studienleiterin Lisa Schwaiger sagt, das könne auch an den Redaktionsstrukturen liegen – obwohl diese in der Studie nicht untersucht wurden. Es sei aber davon auszugehen, dass etwa ein höherer Frauenanteil in der Chefetage oder mehr Frauen im Hard-News-Bereich zu einer entsprechenden Sensibilisierung führen könnten. Sicher, eine diversere Branche würde zu diverserem Journalismus führen und es ist wichtig, dass nicht mehrheitlich Männer Geschichten erzählen. Bloss: Das mit der Diversität wird weiterhin schwierig bleiben. Denn spätestens seit dem grossen Frauenstreik 2019, an dem sich auch viele <a href="https://journalistinnen.ch/" rel="noopener" target="_blank">Journalist:innen beteiligt haben</a>, ist klar: Auch in unserer Branche herrscht Handlungsbedarf. Auf vielen Redaktionen herrscht noch immer ein patriarchales Klima. Wer langfristig weiter oder nach oben kommen will, hat sich anzupassen. Und noch immer hört man hinter vorgehaltener Hand von Fällen, in denen Schwangeren gekündigt wird. Von Chefs, die den Frauenstreik belächeln. Und ganz generell von massiven Anforderungen, die unmenschlich scheinen. Es ist kein Geheimnis, dass die Medienbranche krankt, das setzt selbst die <a href="https://www.jjs.ch/mental-health" rel="noopener" target="_blank">Jungen unter Druck</a> und drängt sie im schlimmsten Fall ganz aus dem Journalismus. Der Gender Gap ist ein schwerwiegendes, aber leider nicht das einzige Problem in unserer Branche.</p>
<h3>The Ugly – Neue Missbrauchsfälle bei RTS</h3>
<p>Nachdem die SRG-Spitze bereits <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/17/republik-20-minuten-srg/">im April</a> über den aktuellen Stand der Aufklärung der Missbrauchsvorfälle bei RTS informiert hatte, folgte Ende letzte Woche der Abschlussbericht. So abschliessend liest sich der allerdings nicht: Die von RTS beauftragte Advokatur <a href="http://www.collectif-de-defense.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Collectif de Défense»</a> legte am Donnerstag eine Analyse von über 220 Zeug:innenaussagen vor, danach wurden neue Untersuchungen eröffnet, diesmal gegen zwei aktuelle RTS-Mitarbeiter. Des Weiteren schreibt das Kollektiv von unangebrachtem Verhalten von neun pensionierten oder ausgetretenen Mitarbeitern. Im April wurden die Ergebnisse noch öffentlich verkündet, beim Abschlussbericht hielt man sich bei der SRG zurück und präsentierte die Ergebnisse der bisherigen Untersuchungen nur intern an einer offenbar sehr emotional verlaufenen <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/rts-hat-ein-gravierendes-seximus-problem-540485307349" rel="noopener" target="_blank">Infoveranstaltung</a>. Derweil wird der Verwaltungsrat nicht müde, mit Floskeln um sich zu werfen: Einmal mehr verspricht er, sich für die viel beschworene «Null-Toleranz» einzusetzen. Der damalige RTS-Direktor Marchand bleibt aber weiterhin unangetastet: Zwar wurden mögliche Szenarien für dessen <a href="https://www.watson.ch/schweiz/medien/844586793-angriff-auf-gilles-marchand-der-srg-chef-stand-vor-der-absetzung" rel="noopener" target="_blank">Absetzung</a> geprüft, dann liess man es aber doch bleiben. Laut RTS-Direktor Crittin sei die SRG allenfalls bereit, weitere Abklärungen zu machen, wenn es «gesicherte Fakten» gebe, die dies verlangen würden. 220 Zeug:innenaussagen. Eine über mehrere Monate andauernde Analyse eines Anwaltskollektivs. Und zwei neu eröffnete Untersuchungen. Die Frage lautet: Wie viele gesicherte Fakten braucht es noch?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/03/blick-gender-gap-rts/">Blick, Gender Gap, RTS</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RTS hat ein gravierendes Sexismus-Problem</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/02/rts-hat-ein-gravierendes-sexismus-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 07:48:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Gilles Marchand]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anwältinnen haben Übergriffe und Mobbing beim Westschweizer Radio und Fernsehen RTS untersucht. Die Resultate brachten Mitarbeiterinnen zum Weinen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/02/rts-hat-ein-gravierendes-sexismus-problem/">RTS hat ein gravierendes Sexismus-Problem</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anwältinnen haben Übergriffe und Mobbing beim Westschweizer Radio und Fernsehen RTS untersucht. Die Resultate brachten Mitarbeiterinnen zum Weinen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/02/rts-hat-ein-gravierendes-sexismus-problem/">RTS hat ein gravierendes Sexismus-Problem</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angriff auf Gilles Marchand: Der SRG-Chef stand vor der Absetzung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/02/angriff-auf-gilles-marchand-der-srg-chef-stand-vor-der-absetzung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jul 2021 07:47:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Gilles Marchand]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89882</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Präsident der Deutschschweizer SRG-Sektion wollte den Generaldirektor absetzen. Profitiert davon hätte SRF-Chefin Wappler.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wissenschaftsjournalismus: «Es braucht spezialisierte Journalistinnen, wie beim Sport»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/30/wissenschaftsjournalismus-es-braucht-spezialisierte-journalistinnen-wie-beim-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jun 2021 06:47:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wissenschaftsjournalismus ist in der Pandemie besonders wichtig, wie Huma Khamis Madden vom Westschweizer Radio RTS im Interview sagt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wissenschaftsjournalismus ist in der Pandemie besonders wichtig, wie Huma Khamis Madden vom Westschweizer Radio RTS im Interview sagt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/30/wissenschaftsjournalismus-es-braucht-spezialisierte-journalistinnen-wie-beim-sport/">Wissenschaftsjournalismus: «Es braucht spezialisierte Journalistinnen, wie beim Sport»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Nouvelliste, Tamedia, SRF&#160;und&#160;RTS</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/26/nouvelliste-tamedia-srf-und-rts/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2021/06/26/nouvelliste-tamedia-srf-und-rts/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 26 Jun 2021 08:09:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Nouvelliste]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Die Leserschaft nicht verraten Natürlich ist es eine gute Nachricht, wenn ein dreijähriger Medienboykott endet, wenn eine Zeitung wieder frei und uneingeschränkt darüber berichten kann, was ihr Publikum interessiert. Diese Woche hiess Christian Constantin, Präsident des FC Sion, die Journalist:innen des «Nouvelliste» wieder in seinem Tourbillon-Stadion willkommen. 2018 entzog er ihnen die <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/26/nouvelliste-tamedia-srf-und-rts/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Good-Bad-Ugly-Wood-20210626b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-89702" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Good-Bad-Ugly-Wood-20210626b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Good-Bad-Ugly-Wood-20210626b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Good-Bad-Ugly-Wood-20210626b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Good-Bad-Ugly-Wood-20210626b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Die Leserschaft nicht verraten</h3>
<p>Natürlich ist es eine gute Nachricht, wenn ein dreijähriger <a href="https://www.swissinfo.ch/ger/alle-news-in-kuerze/constantin-schliesst-lokalzeitung--le-nouvelliste--aus/44271636" rel="noopener" target="_blank">Medienboykott</a> endet, wenn eine Zeitung wieder frei und uneingeschränkt darüber berichten kann, was ihr Publikum interessiert. Diese Woche hiess Christian Constantin, Präsident des FC Sion, die Journalist:innen des «Nouvelliste» wieder in seinem Tourbillon-Stadion willkommen. 2018 entzog er ihnen die Akkreditierung und kappte den Zugang zu Mannschaft und Personal, weil er die Berichterstattung des Chefredaktors als zu negativ empfand.</p>
<p>Constantins Versöhnungsschreiben, als offener Brief <a href="https://www.lenouvelliste.ch/dossiers/fc-sion/articles/fc-sion-plus-de-boycott-pour-le-nouvelliste-1084964?ref=refind" rel="noopener" target="_blank">im «Novelliste» veröffentlicht</a>, hat es aber in sich. Sein «Willkommen im Tourbillon!» verbindet er mit der Erwartung, dass Vincent Fragnière (Bild), der vormals verfemte Chefredaktor, nicht gegen journalistische Ethik und Pressefreiheit verstosse – als ob der Stadionausschluss etwas damit zu tun gehabt hätte.</p>
<p>In seiner Stellungnahme zum Ende des Boykotts macht Fragnière klar: «Unsere redaktionelle Linie richtet sich nicht gegen eine Organisation oder, noch schlimmer, gegen eine Person. Nein, wir sezieren, wir vermitteln und wir kritisieren, um eine Situation getreu wiederzugeben. Um die Leserschaft nicht zu verraten, der wir verpflichtet sind.» Ein erneuter Boykott ist nicht auszuschliessen.</p>
<h3>The Bad – Geld und Glaube</h3>
<p>Jetzt ist klar, wie viele Personen Tamedia entlässt, um die Redaktionen von «Bund» und «Berner Zeitung» zu fusionieren: Beim «Bund» verliert ein Redaktor seine Arbeit, bei der BZ sind es acht Personen. Dank «freiwilliger» Abgänge, sowie teils ebenso «freiwilliger» Pensenreduktionen liessen sich weitere Entlassungen verhindern. Im Rahmen des Konsultationsverfahrens schlug das Personal mögliche Massnahmen vor, die den Abbau noch stärker hätten abfedern können. Acht von neun <a href="https://twitter.com/KeinehalbeSache/status/1407288693866602497" rel="noopener" target="_blank">Vorschläge der Belegschaft</a> zum Vermeiden von Kündigungen haben Tamedia und die Chefredaktoren der beiden Zeitungen abgelehnt.</p>
<p>Darunter befand sich auch ein Klassiker: Warum stützt ein prosperierendes Unternehmen wie Tamedia, respektive TX Group, sein historisches Kerngeschäft nicht mit Erträgen aus lukrativeren Geschäftszweigen? Dass dies nie (mehr) geschehen wird, ist zwar längst klar, interessant sind aber die Begründungen, warum eine interne Quersubventionierung tabu ist. Diesmal klingt das so: «Wir glauben an unser publizistisches Geschäft und haben ein klares Ziel: ein führendes Medienhaus zu bleiben und unseren Journalismus langfristig über den Verkauf digitaler Abos zu finanzieren.» Nun kann der Glaube bekanntlich Berge versetzen. Dass er auch Medien finanzieren kann, ist hingegen noch nicht bekannt.</p>
<h3>The Ugly – Vor lauter Zukunft keine Gegenwart</h3>
<p>«SRF ohne ECO ist wie ein Banker, dem man die Krawatte abschneidet; das sieht nicht wirklich gut aus», sagt Immobilienberater Donato Scognamilio, während er sich mit der Schere seine Krawatte abschneidet. Das selbstgedrehte Video war eine von <a href="https://www.srf.ch/play/tv/redirect/detail/6a6d5feb-60a8-4c0b-8abf-4c3d782e910f" rel="noopener" target="_blank">zahlreichen Reaktionen</a> auf die Einstellung der beliebten Wirtschaftssendung. Neben viel Lob und Dank und Kompliment für die Redaktion um Reto Lipp gab es in der letzten ECO-Ausgabe nach 14 Jahren Schelte für SRF. Eine «Schande», ein «Skandal» sei der Verzicht auf die Sendung.</p>
<p>Doch damit nicht genug. Das Szenario wiederholt sich in der Westschweiz. RTS kündigte kürzlich an, in einem Jahr mit TTC das Pendant zu ECO <a href="http://www.kleinreport.ch/news/kahlschlag-bei-rts-wirtschaftssendung-ttc-gestrichen-infrarouge-nur-noch-zweimal-pro-monat-97196/" rel="noopener" target="_blank">einzustellen</a>. Wie in der Deutschschweiz stösst auch dieser Entscheid auf Unverständnis. Aktive und ehemalige Politiker:innen von SVP über FDP bis SP und Grüne <a href="https://www.illustre.ch/magazine/la-rts-un-bateau-ivre-dans-un-triangle-maudit" rel="noopener" target="_blank">kritisieren die Programmentscheide</a> von SRF und RTS. Zwar planen die Sender Nachfolgeformate im Netz und berichten auch weiterhin über Wirtschaftsthemen. Aber mit diesem Vorgehen bestehe das «Risiko, bestehendes Publikum zu verlieren, ohne Garantie, neues zu gewinnen», kritisierten die Delegierten der <a href="https://www.ssm-news.ch/ssm/nl_online.cfm?par1=4B28E8C10CD9FCA7A1F512BE6005BEE8&#038;nl=35E57D08-E0CD-D181-294D2FF8C12FC95E&#038;ref=versand" rel="noopener" target="_blank">SRG-Gewerkschaft SSM</a> den forschen Umbau.</p>
<p>Überhaupt erhält man den Eindruck, dass das Unternehmen vor lauter Beschäftigung mit der Zukunft vergisst, dass es auch eine Gegenwart gibt. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/26/nouvelliste-tamedia-srf-und-rts/">Nouvelliste, Tamedia, SRF und RTS</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>SRG-Belästigungsaffäre: Um den Kronzeugen kümmert sich niemand</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/24/um-den-kronzeugen-kuemmert-sich-niemand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Apr 2021 07:42:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Recherchen zu den Übergriffs- und Mobbingfällen beim Westschweizer Radio und Fernsehen zeigen: In den Untersuchungen werden zentrale Zeugen ignoriert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/24/um-den-kronzeugen-kuemmert-sich-niemand/">SRG-Belästigungsaffäre: Um den Kronzeugen kümmert sich niemand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Recherchen zu den Übergriffs- und Mobbingfällen beim Westschweizer Radio und Fernsehen zeigen: In den Untersuchungen werden zentrale Zeugen ignoriert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/24/um-den-kronzeugen-kuemmert-sich-niemand/">SRG-Belästigungsaffäre: Um den Kronzeugen kümmert sich niemand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die SRG und der Sexismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/19/die-srg-und-der-sexismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2021 20:12:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Post-Weinstein-Ära zeigen Medien auf die verschiedensten Branchen – vor der eigenen Haustüre gibt es dabei viel Handlungsbedarf. Umso wichtiger, dass die SRG ihre Vorbildfunktion bitter ernst nimmt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/19/die-srg-und-der-sexismus/">Die SRG und der Sexismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Post-Weinstein-Ära zeigen Medien auf die verschiedensten Branchen – vor der eigenen Haustüre gibt es dabei viel Handlungsbedarf. Umso wichtiger, dass die SRG ihre Vorbildfunktion bitter ernst nimmt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/19/die-srg-und-der-sexismus/">Die SRG und der Sexismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Medienministerin Sommaruga will nach Belästigungsaffäre bei SRG Kulturwechsel sehen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/17/medienministerin-sommaruga-will-nach-belaestigungsaffaere-bei-srg-kulturwechsel-sehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 20:23:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Simonetta Sommaruga]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ungewohnt heftig reagiert die SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf die Belästigungen bei der SRG in der Romandie. Ihr Signal ist unmissverständlich: Die Chefs haben zu lange weggeschaut. Das wird nicht mehr möglich sein. Direktor Gilles Marchand muss liefern.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/17/medienministerin-sommaruga-will-nach-belaestigungsaffaere-bei-srg-kulturwechsel-sehen/">Medienministerin Sommaruga will nach Belästigungsaffäre bei SRG Kulturwechsel sehen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ungewohnt heftig reagiert die SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga auf die Belästigungen bei der SRG in der Romandie. Ihr Signal ist unmissverständlich: Die Chefs haben zu lange weggeschaut. Das wird nicht mehr möglich sein. Direktor Gilles Marchand muss liefern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/17/medienministerin-sommaruga-will-nach-belaestigungsaffaere-bei-srg-kulturwechsel-sehen/">Medienministerin Sommaruga will nach Belästigungsaffäre bei SRG Kulturwechsel sehen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die SRG reagiert mit Aktivismus auf die Belästigungsvorwürfe</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/17/die-srg-reagiert-mit-aktivismus-auf-die-belaestigungsvorwuerfe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Apr 2021 07:11:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Belästigung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwere Vorwürfe gegen den Ex-SRG-Journalisten Darius Rochebin wurden entkräftet. Der Fall wirft auch medienethische Fragen auf.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/17/die-srg-reagiert-mit-aktivismus-auf-die-belaestigungsvorwuerfe/">Die SRG reagiert mit Aktivismus auf die Belästigungsvorwürfe</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p> Schwere Vorwürfe gegen den Ex-SRG-Journalisten Darius Rochebin wurden entkräftet. Der Fall wirft auch medienethische Fragen auf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/17/die-srg-reagiert-mit-aktivismus-auf-die-belaestigungsvorwuerfe/">Die SRG reagiert mit Aktivismus auf die Belästigungsvorwürfe</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>TV-Journalistin wegen Alain-Berset-Interview im Shitstorm</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/17/tv-journalistin-wegen-alain-berset-interview-im-shitstorm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2020 23:37:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[RTS]]></category>
		<category><![CDATA[Alain Berset]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=84393</guid>

					<description><![CDATA[<p>Weil RTS-Journalistin Jennifer Covo in ihrem Interview mit Alain Berset zu aggressiv vorgegangen sein soll, wird sie in den sozialen Medien angegriffen. Nun musste Radio Télévision Suisse sogar ein Statement dazu abgeben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/17/tv-journalistin-wegen-alain-berset-interview-im-shitstorm/">TV-Journalistin wegen Alain-Berset-Interview im Shitstorm</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Weil RTS-Journalistin Jennifer Covo in ihrem Interview mit Alain Berset zu aggressiv vorgegangen sein soll, wird sie in den sozialen Medien angegriffen. Nun musste Radio Télévision Suisse sogar ein Statement dazu abgeben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/17/tv-journalistin-wegen-alain-berset-interview-im-shitstorm/">TV-Journalistin wegen Alain-Berset-Interview im Shitstorm</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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