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	<title>Sparmassnahmen | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 May 2022 07:31:46 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>BBC streicht im Zuge von Digital-Offensive 1000 Jobs</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/31/bbc-streicht-im-zuge-von-digital-offensive-1000-jobs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 May 2022 07:31:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Zuge von Einsparungen und einer Stärkung ihrer digitalen Kanäle streicht die öffentlich-rechtliche britische Sendergruppe BBC tausend Stellen. Wie die BBC am Donnerstag mitteilte, wird sie in eine Sendergruppe mit einem Schwerpunkt auf digitale Angebote umgebaut.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/31/bbc-streicht-im-zuge-von-digital-offensive-1000-jobs/">BBC streicht im Zuge von Digital-Offensive 1000 Jobs</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Zuge von Einsparungen und einer Stärkung ihrer digitalen Kanäle streicht die öffentlich-rechtliche britische Sendergruppe BBC tausend Stellen. Wie die BBC am Donnerstag mitteilte, wird sie in eine Sendergruppe mit einem Schwerpunkt auf digitale Angebote umgebaut.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/31/bbc-streicht-im-zuge-von-digital-offensive-1000-jobs/">BBC streicht im Zuge von Digital-Offensive 1000 Jobs</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2021 hat die SRG 50 Millionen mehr ausgegeben statt eingespart</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/23/2021-hat-die-srg-50-millionen-mehr-ausgegeben-statt-eingespart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 08:12:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bis 2024 wollte die SRG zusätzlich 50 Millionen Franken einsparen, gab 2021 aber nun 50 Millionen mehr aus, wie die Erfolgsrechnung des vergangenen Jahres zeigt. Als Gründe für den Mehraufwand gibt die SRG verschobene Sportanlässe und gestiegene Produktionskosten an.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis 2024 wollte die SRG zusätzlich 50 Millionen Franken einsparen, gab 2021 aber nun 50 Millionen mehr aus, wie die Erfolgsrechnung des vergangenen Jahres zeigt. Als Gründe für den Mehraufwand gibt die SRG verschobene Sportanlässe und gestiegene Produktionskosten an.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/23/2021-hat-die-srg-50-millionen-mehr-ausgegeben-statt-eingespart/">2021 hat die SRG 50 Millionen mehr ausgegeben statt eingespart</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zehn absurde Sparübungen von Schweizer Medien</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/20/zehn-absurde-sparuebungen-von-schweizer-medien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 May 2021 12:10:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«20 Minuten» lagert seine Personal­abteilung nach Belgrad aus. Es ist das jüngste Beispiel einer Reihe von kreativen Ideen, mit denen Verlage ihre Kosten senken wollen (Nummer 4 wird Sie verstören).</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/20/zehn-absurde-sparuebungen-von-schweizer-medien/">Zehn absurde Sparübungen von Schweizer Medien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>«20 Minuten» lagert seine Personal­abteilung nach Belgrad aus. Es ist das jüngste Beispiel einer Reihe von kreativen Ideen, mit denen Verlage ihre Kosten senken wollen (Nummer 4 wird Sie verstören).</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/20/zehn-absurde-sparuebungen-von-schweizer-medien/">Zehn absurde Sparübungen von Schweizer Medien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>SRF 4 News: Vom Nonstop-Nachrichtensender zum Podcast-Abspielkanal</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/02/srf-4-news-vom-nonstop-nachrichtensender-zum-podcast-abspielkanal/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Mar 2021 08:30:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[SRF 4 News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Inforadio SRF 4 News versteht sich neu als «kuratierter Stream». Das heisst: mehr Podcasts im Programm und weniger Menschen am Mikrofon. Damit folgt der Sender der strategischen Vorgabe «digital first, broadcast second». Aber Radio gibt weiterhin den Ton an. Auf SRF 4 News wird weiterhin viel gesprochen. Aber immer seltener steht jemand hinter dem <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/02/srf-4-news-vom-nonstop-nachrichtensender-zum-podcast-abspielkanal/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Inforadio SRF 4 News versteht sich neu als «kuratierter Stream». Das heisst: mehr Podcasts im Programm und weniger Menschen am Mikrofon. Damit folgt der Sender der strategischen Vorgabe «digital first, broadcast second». Aber Radio gibt weiterhin den Ton an.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-86392" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-SRF4-News-Konserve-20210301.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-SRF4-News-Konserve-20210301.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-SRF4-News-Konserve-20210301-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-SRF4-News-Konserve-20210301-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-SRF4-News-Konserve-20210301-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-SRF4-News-Konserve-20210301-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Auf <a href="https://www.srf.ch/radio-srf-4-news/ueber-uns/die-gesichter-zu-den-stimmen-2" target="_blank" rel="noopener">SRF 4 News</a> wird weiterhin viel gesprochen. Aber <a href="https://www.watson.ch/schweiz/medien/209733314-wappler-spart-bei-srf-4-news-ab-mittag-ist-das-mikrofon-verwaist" target="_blank" rel="noopener">immer seltener</a> steht jemand hinter dem Mikrofon, wenn wir uns ins Programm einschalten. Mittags um halb eins ist fertig mit Live-Moderation. Erst am nächsten Morgen um sechs übernimmt wieder eine Moderatorin oder ein Moderator im Studio. Das ist eine Sparmassnahme.</p>
<p>Intern rechnet man damit, dass spätestens, wenn SRF 4 News vom Radiostudio Bern nach Zürich zieht, höchstens noch zwischen sechs und zehn Uhr morgens jemand durchs Programm führen wird. Für den Rest der Zeit gibt es Content aus der Konserve, ausser natürlich bei den Nachrichten.<br />
</p>
<p>13 Jahre nach der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Radio_SRF_4_News" target="_blank" rel="noopener">Gründung als DRS 4 News</a> wird aus dem mehrheitlich moderierten Nachrichtensender ein Abspielkanal für Podcasts und andere vorproduzierte Audioformate.</p>
<blockquote><p>Mit der Neupositionierung von SRF 4 News als «kuratierter Stream» reagiert SRF auf das veränderte Medienkonsumverhalten.</p></blockquote>
<p>Die vielfältigen Möglichkeiten zur zeitsouveränen Audio-Nutzung setzten in den letzten Jahren allen linearen Radioprogrammen zu. Wobei SRF 4 News schon immer ein Nischenangebot war im Vergleich mit den Massenprogrammen von SRF 1 und 3. Die Publikumszahlen hielten sich seit der Gründung 2007 stabil auf tiefem Niveau. In den besten Jahren erreichte der Sender über 300&#8217;000 Zuhörerinnen und Zuhörer pro Tag. Heute sind es noch um die 150&#8217;000 gemäss den Messungen von <a href="https://www.mediapulse.ch/wp-content/uploads/2021/01/2020-II-DS.pdf" target="_blank" rel="noopener">Mediapulse</a>. Damit liegt SRF 4 knapp hinter dem Kulturprogramm von SRF 2, aber noch deutlich vor dem Jugendsender Virus.</p>
<p>In den Anfängen erreichte das neue Programm kein grösseres Publikum, weil es nur via DAB-Digitalradio ausgestrahlt wurde und nicht über UKW. Später konnte der Sender nicht mehr weiter zulegen, weil Online-Medien das Bedürfnis nach schnellen und aktuellen News besser befriedigten als ein Radioprogramm.</p>
<blockquote><p>Inzwischen hat SRF die Weichen gestellt. Neu gilt: Digital first, broadcast second.</p></blockquote>
<p>Klassisches Radio spielt nur noch die zweite Geige. Am deutlichsten und für das Publikum wahrnehmbar manifestiert sich dieser Wandel bei der Moderation.</p>
<p>Was das Radio einst im Kern ausmachte, ein Mensch am Mikrofon, der durchs Programm führt, das Publikum direkt anspricht, gilt heute vor allem als Kostenfaktor. Diese Ressourcen setzt SRF nun lieber ein für die Produktion von digitalem Audio-Content, der sich auf beliebigen Plattformen ausspielen lässt. Kostengünstig lässt sich das umsetzen, wenn bereits bestehende Elemente ausgewählt und neu zusammengefügt werden – kuratiert, eben.</p>
<p>Exemplarisch für dieses Vorgehen steht der <a href="https://www.srf.ch/audio/mein-tag" target="_blank" rel="noopener">Podcast «Mein Tag»</a>, der seit 1. März 2021 im Programm von SRF 4 News steht. Dabei werden Beiträge aus den verschiedensten Sendungen neu zu einem halbstündigen Podcast zusammengefügt, um dem Publikum am Vorabend «eine kompakte Zusammenfassung aller aktuellen und relevanten Themen des Tages» zu bieten. Als wichtige Quellen für den neuen Podcast dienen Radiosendungen wie das «Echo der Zeit» oder die «Regionaljournale».</p>
<p>Was auch heisst: Das klassische Radio mag zwar strategisch nur noch zweite Priorität geniessen bei SRF. Aber es spielt weiterhin eine zentrale Rolle für die Umsetzung von digital first. Denn erst dank der hochwertigen Inhalte aus den Radiosendungen lassen sich neue Audio-Formate kuratieren für die Kanäle und Plattformen der Online-Welt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/02/srf-4-news-vom-nonstop-nachrichtensender-zum-podcast-abspielkanal/">SRF 4 News: Vom Nonstop-Nachrichtensender zum Podcast-Abspielkanal</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Sparkurs bei der «Süddeutschen Zeitung»: in der Druckkammer</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/12/19/sparkurs-bei-der-sueddeutschen-zeitung-in-der-druckkammer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Dec 2020 09:41:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2020 war hart für alle Zeitungen. Aber bei keiner der großen wird jetzt so gespart wie bei der «Süddeutschen». In der Redaktion kommt langsam Wut auf.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/19/sparkurs-bei-der-sueddeutschen-zeitung-in-der-druckkammer/">Sparkurs bei der «Süddeutschen Zeitung»: in der Druckkammer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>2020 war hart für alle Zeitungen. Aber bei keiner der großen wird jetzt so gespart wie bei der «Süddeutschen». In der Redaktion kommt langsam Wut auf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/12/19/sparkurs-bei-der-sueddeutschen-zeitung-in-der-druckkammer/">Sparkurs bei der «Süddeutschen Zeitung»: in der Druckkammer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tamedia-Chefs: «Alle Bereiche müssen ihre Kosten reduzieren»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/24/tamedia-chefs-alle-bereiche-muessen-ihre-kosten-reduzieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Nov 2020 07:36:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einsparungen von 70 Millionen Franken: Der wohl grösste Abbau in der jüngeren Schweizer Mediengeschichte hat nur wenig Reaktionen ausgelöst. Warum wohl? Die Geschäftsführer Andreas Schaffner und Marco Boselli über den geplanten Personalabbau.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/24/tamedia-chefs-alle-bereiche-muessen-ihre-kosten-reduzieren/">Tamedia-Chefs: «Alle Bereiche müssen ihre Kosten reduzieren»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Einsparungen von 70 Millionen Franken: Der wohl grösste Abbau in der jüngeren Schweizer Mediengeschichte hat nur wenig Reaktionen ausgelöst. Warum wohl? Die Geschäftsführer Andreas Schaffner und Marco Boselli über den geplanten Personalabbau.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/24/tamedia-chefs-alle-bereiche-muessen-ihre-kosten-reduzieren/">Tamedia-Chefs: «Alle Bereiche müssen ihre Kosten reduzieren»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die SRG macht sich überflüssig</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/10/03/die-srg-macht-sich-ueberfluessig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2020 08:18:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der öffentliche Rundfunk muss sparen. Und entwickelt trotzdem unnötige Aktivitäten. Frische Formate und Nachwuchstalente fehlen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/03/die-srg-macht-sich-ueberfluessig/">Die SRG macht sich überflüssig</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der öffentliche Rundfunk muss sparen. Und entwickelt trotzdem unnötige Aktivitäten. Frische Formate und Nachwuchstalente fehlen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/03/die-srg-macht-sich-ueberfluessig/">Die SRG macht sich überflüssig</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SRG streicht 250 Stellen – Parlamentarier «irritiert»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/29/srg-streicht-250-stellen-parlamentarier-irritiert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 19:39:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wegbrechende Werbeeinnahmen zwingen zum Handeln: Die SRG muss 50 Millionen Franken einsparen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/29/srg-streicht-250-stellen-parlamentarier-irritiert/">SRG streicht 250 Stellen – Parlamentarier «irritiert»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wegbrechende Werbeeinnahmen zwingen zum Handeln: Die SRG muss 50 Millionen Franken einsparen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/29/srg-streicht-250-stellen-parlamentarier-irritiert/">SRG streicht 250 Stellen – Parlamentarier «irritiert»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Axel-Springer-Umbau: «Bild» künftig auch auf dem TV-Schirm</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/30/axel-springer-umbau-bild-kuenftig-auch-auf-dem-tv-schirm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 15:03:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Bild-Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einem Personalabbau in Verlag und Redaktion will der Axel-Springer-Konzern Kosten sparen. Im Gegenzug investiert er in neue Projekte bei «Bild» und «Welt».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/30/axel-springer-umbau-bild-kuenftig-auch-auf-dem-tv-schirm/">Axel-Springer-Umbau: «Bild» künftig auch auf dem TV-Schirm</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einem Personalabbau in Verlag und Redaktion will der Axel-Springer-Konzern Kosten sparen. Im Gegenzug investiert er in neue Projekte bei «Bild» und «Welt».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/30/axel-springer-umbau-bild-kuenftig-auch-auf-dem-tv-schirm/">Axel-Springer-Umbau: «Bild» künftig auch auf dem TV-Schirm</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So planlos spart SRF</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/29/so-planlos-spart-srf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Sep 2019 20:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Schawinski]]></category>
		<category><![CDATA[Nathalie Wappler]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=73050</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Freitag gab SRF nach Recherchen von SonntagsBlick bekannt, Roger Schawinskis montägliche Talksendung 2020 aus Spargründen abzusetzen. Der Entscheid wirkt kurzfristig. Eine Strategie, auf die finanziellen Schwierigkeiten zu reagieren, ist nur schwierig erkennbar.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/29/so-planlos-spart-srf/">So planlos spart SRF</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag gab SRF nach Recherchen von SonntagsBlick bekannt, Roger Schawinskis montägliche Talksendung 2020 aus Spargründen abzusetzen. Der Entscheid wirkt kurzfristig. Eine Strategie, auf die finanziellen Schwierigkeiten zu reagieren, ist nur schwierig erkennbar.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/29/so-planlos-spart-srf/">So planlos spart SRF</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sparprogramm der SRG: «Eine Trendwende ist nicht in Sicht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/09/24/sparprogramm-der-srg-eine-trendwende-ist-nicht-in-sicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Sep 2019 10:23:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nathalie Wappler]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch bei der SRG gehen die Werbeeinnahmen stark zurück: SRF-Direktorin Nathalie Wappler spricht über die zusätzlichen Sparmassnahmen und die Frage, ob der europaweit modernste Newsroom aus heutiger Sicht eine gute Idee gewesen war.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/24/sparprogramm-der-srg-eine-trendwende-ist-nicht-in-sicht/">Sparprogramm der SRG: «Eine Trendwende ist nicht in Sicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch bei der SRG gehen die Werbeeinnahmen stark zurück: SRF-Direktorin Nathalie Wappler spricht über die zusätzlichen Sparmassnahmen und die Frage, ob der europaweit modernste Newsroom aus heutiger Sicht eine gute Idee gewesen war.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/09/24/sparprogramm-der-srg-eine-trendwende-ist-nicht-in-sicht/">Sparprogramm der SRG: «Eine Trendwende ist nicht in Sicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Ausbau vor dem Abbau</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/10/12/der-ausbau-vor-dem-abbau/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Oct 2015 10:24:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Roiber & Poli]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
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		<category><![CDATA[Programm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohne Abstriche am Programm lasse sich das aktuelle Sparprogramm nicht umsetzen, teilte die SRG Anfang Woche mit, das Publikum werde Sendungen «vermissen». Befürchtungen eines Substanzverlusts sind indes unbegründet. Gemessen an den vielen Neulancierungen wird sich der zu erwartende Abbau im nicht wahrnehmbaren Bereich bewegen. Ein Programmangebot ist kein starrer Zustand. Sendungen kommen und verschwinden wieder. <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/12/der-ausbau-vor-dem-abbau/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/12/der-ausbau-vor-dem-abbau/">Der Ausbau vor dem Abbau</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ohne Abstriche am Programm lasse sich das aktuelle Sparprogramm nicht umsetzen, teilte die SRG Anfang Woche mit, das Publikum werde Sendungen «vermissen». Befürchtungen eines Substanzverlusts sind indes unbegründet. Gemessen an den vielen Neulancierungen wird sich der zu erwartende Abbau im nicht wahrnehmbaren Bereich bewegen.<br />
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Ein Programmangebot ist kein starrer Zustand. Sendungen kommen und verschwinden wieder. Dauernd. Nur ganz wenige halten sich über Jahrzehnte und machen so in der öffentlichen Wahrnehmung die Identität eines Senders aus. Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Darunter finden sich Dutzende von Sendungen, wie ein Blick auf das aktuelle Programmraster zeigt. Von A wie «Achtung, fertig, Werbung!» bis Z wie «Zambo» reicht in diesem Jahr die <a href="http://www.srf.ch/sendungen-a-z#!program=pr-srf-2" target="_blank">Programmpalette von SRF zwei</a>. Wie dynamisch sich die Sendungslandschaft bewegt, zeigen die aktuellen Neulancierungen. Allein in den letzten drei Wochen wurden mindestens fünf neue Sendungen in die Programme von Schweizer Radio und Fernsehen SRF aufgenommen.</p>
<ul>
<li><a href="http://www.srf.ch/sendungen/gadgetbox/" target="_blank"><strong>«Gadget box», 22. September</strong></a>: Eine Dauerwerbesendung massgeschneidert für die Bedürfnisse von Sponsor Microspot. Prädikat: Service-public-unwürdig. <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/12/alles-fuer-den-sponsor/">Alles dazu in diesem Artikel</a>.</li>
<li><a href="http://www.srf.ch/sendungen/srfglobal" target="_blank"><strong>«#SRFGlobal», 22. September</strong></a>: Eine jahrelange Leidensgeschichte findet ihr Ende: Das Schweizer Fernsehen hat endlich ein Auslandmagazin! Mit sehr schlanken Strukturen zeigt die Sendung, wie Nachrichtenfernsehen in Zukunft noch stärker auf billige Alltagstechnologie und die Persönlichkeit der Journalistinnen und Moderatoren setzen muss. Hier versuchen Experten die Welt verständlich zu machen.</li>
<li><a href="http://www.srf.ch/sendungen/nigelnagelneu/" target="_blank"><strong>«Nigelnagelneu», 25. September</strong></a>: Ein klassisches Umbau- und Heimwerkerformat, hinlänglich bekannt und seit Jahren mehr oder weniger erfolgreich in allen privaten und öffentlich-rechtlichen Varianten durchgespielt, kommt SRF mit einer Neuauflage. Mittelmässig originell, aber gut vermarktbar, diesmal mit Ikea.</li>
<li><a href="http://www.srf.ch/sendungen/roiberundpoli" target="_blank"><strong>«Roiber und Poli», 2. Oktober</strong></a>: Ein Kurzepisodenformat für das Web mit einer durchgeknallten Story um eine mittelständische Räuber-Familie, erzählt von der verstorbenen Tochter aus dem Jenseits – eine Perle mit Kultpotenzial. Und dazu erst noch kostengünstig produziert. So geht Service-public 2.0.</li>
<li><a href="http://www.srf.ch/sendungen/hoerspiel/aethersachen-das-hoerspielmagazin" target="_blank"><strong>«Äthersachen», 7. Oktober</strong></a>: Ein neues Hörspielmagazin. Im Anschluss an eine Hörspielausstrahlung diskutieren Autorinnen und Regisseure mit weiteren Fachleuten über das Gehörte, bei Bedarf ergänzt mit Archiv-Einspielern. Geplant sind sechs Ausgaben pro Jahr.</li>
</ul>
<p>Dass sind alles keine Strassenfeger, aber dennoch wichtige Mosaiksteinchen für ein Programm, das ein möglichst breites Publikum erreichen will. Den neu lancierten Formaten haben etwas gemeinsam: Sie wurden entweder mit bescheidenem Aufwand realisiert oder finanzieren sich mit kreativem Sponsoring. Als kommerzielle Leichtgewichte bieten sie aber nur beschränktes Sparpotenzial. Einsparungen in diesem Bereich fallen kaum auf, weil eine Sendung genauso gut aus programmlichen und nicht allein aus Spargründen aus dem Programm verschwinden könnte. Die Gleichung «Je teurer die Produktion, desto mehr Zuschauer» gilt beim Fernsehen immer noch ausgeprägter bei anderen Mediengattungen.</p>
<p>So richtig teuer ist eine Serie wie der <a href="http://www.srf.ch/sendungen/der-bestatter" target="_blank">«Bestatter»</a>. Ein solches Format dürfte daher nicht so schnell wieder auf die heimischen Bildschirme kommen. Bis zum jüngsten Anlauf mit einer selbst produzierten Serie hat es auch fast zehn Jahre gedauert seit dem Ende von «Lüthi &amp; Blanc». Und so dauert es nun wohl weitere zehn Jahre, bis die nächste grosse Kiste fällig wird. Mit Verzicht spart man auch. Doch nun geht es offenbar nicht mehr allein damit und mit kosmetischen Schnippeleien. Oder anders: Wenn die SRG 40 Millionen Franken sparen könnte, ohne das Programm anzutasten, hätte sie in der Vergangenheit unwirtschaftlich gearbeitet.</p>
<p>Wenn es das Publikum bemerken sollte, wo die SRG etwas abzwackt, dann vor allem darum, weil die private Konkurrenz ausführlich darüber berichten wird. Bis ein Abbau weitherum spürbar würde, verfügt die SRG aber noch über ausreichend Programmsubstanz. Umso mehr, wenn vor dem Abbau noch flott ausgebaut wurde.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/10/12/der-ausbau-vor-dem-abbau/">Der Ausbau vor dem Abbau</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Tamedia spart bei Ausbildung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/09/12/tamedia-spart-bei-ausbildung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 14:03:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Silvia Binggeli]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmassnahmen]]></category>
		<category><![CDATA[Volontariat]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Effizienz]]></category>
		<category><![CDATA[MAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
		<category><![CDATA[Annabelle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Umsatz- und Effizienzsteigerungsprogramm von Tamedia hinterlässt erste Spuren. Das Frauenmagazin «Annabelle» kann ihren Volontärinnen die Diplomausbildung an der Journalistenschule MAZ nicht mehr bezahlen. Aus Kostengründen, wie es heisst. Die Ausschreibung für ein Volontariat bei der «Annabelle» liest sich wie eh und je: 18 Monate Ausbildung auf der Redaktion, daneben die Möglichkeit, «am MAZ, der <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/12/tamedia-spart-bei-ausbildung/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Umsatz- und Effizienzsteigerungsprogramm von Tamedia hinterlässt erste Spuren. Das Frauenmagazin «Annabelle» kann ihren Volontärinnen die Diplomausbildung an der Journalistenschule MAZ nicht mehr bezahlen. Aus Kostengründen, wie es heisst.<br />
<span id="more-15849"></span><br />
Die <a href="https://docs.google.com/file/d/0B-Zv5IS6RhDqZzhOR19qclBKam8/edit" target="_blank">Ausschreibung für ein Volontariat</a> bei der «Annabelle» liest sich wie eh und je: 18 Monate Ausbildung auf der Redaktion, daneben die Möglichkeit, «am MAZ, der Schweizer Journalistenschule in Luzern, Einzelkurse zu besuchen oder allenfalls auch die <a href="http://kurse.maz.ch/de/journalismus/kurse.htm?egruppeid=48&amp;detailid=64352" target="_blank">Diplomausbildung Journalismus</a> zu absolvieren.» Besonders der letzte Punkt klingt verlockend, zumal der Lehrgang in Luzern mit 25&#8217;000 Franken nicht ganz billig ist.</p>
<p>Eigentlich kann sich diese Ausbildung nur leisten, wer sie von einer Redaktion bezahlt erhält. Das ist denn auch gängige Praxis, wie eine aktuelle Umfrage unter MAZ-Studierenden zeigt: Der überwiegende Teil braucht nicht das eigene Konto zu plündern oder Eltern und Freunde anzupumpen. Meist verpflichten sich die Auszubildenden als Gegenleistung für die Kostenübernahme, eine bestimmte Zeit auf der Ausbildungsredaktion weiterzuarbeiten. Eine fairer Handel, von dem beide Seiten profitieren und auf dem letztlich der Erfolg des in der Branche als beste Praxisausbildung geschätzten Diplomlehrgangs basiert.</p>
<p>Nun droht dieses Modell Risse zu kriegen. Ausgerechnet Tamedia stellt den bewährten Ausbildungsdeal infrage. Wer sich für das Volontariat bei der «Annabelle» interessiert und die Diplomausbildung absolvieren möchte, wie dies im Stelleninserat steht, erhält negativen Bescheid: «Aus Kostengründen kann am MAZ keine Ausbildung gemacht werden.» Wie alle anderen Tamedia-Titel ist auch die «Annabelle» angehalten, im Rahmen <a href="http://www.handelszeitung.ch/unternehmen/tamedia-will-nochmals-34-millionen-sparen" target="_blank">eines aktuellen Sparprogramms</a> das Blatt auf Effizienz zu trimmen. Welche Summe das Magazin einsparen muss, gibt das Unternehmen nicht bekannt.</p>
<p>Auf schriftliche Nachfrage erklärt «Annabelle»-Chefredaktorin Silvia Binggeli, dass noch nichts beschlossen sei. «Noch stecken wir mitten in der Budgetplanung». Man habe einfach nichts versprechen wollen, das später allenfalls nicht mehr eingelöst werden könne. Binggeli weiter: «Wir sind aber überzeugt, dass wir der künftigen Volontärin oder dem Volontär eine fundierte Ausbildung in der Redaktion mitgeben können.» Einzelne Kurse am MAZ lägen schon noch drin. Mehr aber offenbar nicht. Von der Diplomausbildung ist keine Rede mehr. 25&#8217;000 Franken sind eine beträchtliche Summe für eine Redaktion, die unter finanziellem Druck steht. Da ist die Verlockung gross, mit einem Strich dem Sparziel einen grossen Schritt näher zu rücken.</p>
<p>Auch wenn man bei Tamedia <a href="http://www.persoenlich.com/news/medien/swissmediaforum-pietro-supino-rechtfertigt-renditeziel-von-15-prozent-306653#.UjHIU2RJXok" target="_blank">nicht müde wird</a> <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Qualitaet-unserer-Presse/story/28385132" target="_blank">zu betonen</a>, dass die <a href="http://blog.dasmagazin.ch/2013/03/15/aus-dem-aktuellen-heft-3/?goslide=0" target="_blank">Qualität der Medien</a> unter dem Spar- und Effizienzdruck nicht leide, sondern – im Gegenteil – gar noch verbessert werden könne, zeigt das aktuelle Beispiel das Gegenteil: Weniger Mittel bedeuten einen Qualitätsabbau; im vorliegenden Fall zwar ohne direkte Auswirkung auf die Publizistik. Aber fehlende Investitionen in die Qualität der Arbeitskraft zahlen sich später irgendwann negativ aus. Das zu messen ist freilich schwierig bis unmöglich. Und darum ist es auch so einfach, heute eine Ausbildung zu streichen.</p>
<p>Derweil betont Tamedia, dass es sich bei der Sparmassnahme von «Annabelle» um einen Einzelfall handle und das Verhältnis zum MAZ «ungebrochen gut» sei. Man werde weiterhin eng mit der Journalistenschule zusammenarbeiten und im kommenden Jahr beispielsweise erneut den Recherchetag unterstützen. Das sollte eigentliche eine Selbstverständlichkeit sein. Schliesslich hat Tamedia die hausinterne Aus- und Weiterbildung schon länger aufgegeben und <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/startseite/article9260F-1.295892" target="_blank">ans MAZ ausgelagert</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/09/12/tamedia-spart-bei-ausbildung/">Tamedia spart bei Ausbildung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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