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	<title>Swissinfo | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 15 May 2021 08:24:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
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	<item>
		<title>Globaler Stresstest für die Meinungsfreiheit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/15/globaler-stresstest-fuer-die-meinungsfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 May 2021 08:24:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Grundpfeiler der Demokratie gerät ins Wanken. Auf der ganzen Welt finden sich Regierungen, die das Recht auf freie Meinungsäusserung nicht schützen. Einzelne und Gruppen äussern sich im Namen der Meinungsfreiheit hasserfüllt und diskriminierend. In der Schweiz fällen die Bürgerinnen und Bürgern immer wieder verbindliche Entscheidungen über die Meinungsfreiheit. Eine anspruchsvolle Gratwanderung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/15/globaler-stresstest-fuer-die-meinungsfreiheit/">Globaler Stresstest für die Meinungsfreiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Grundpfeiler der Demokratie gerät ins Wanken. Auf der ganzen Welt finden sich Regierungen, die das Recht auf freie Meinungsäusserung nicht schützen. Einzelne und Gruppen äussern sich im Namen der Meinungsfreiheit hasserfüllt und diskriminierend. In der Schweiz fällen die Bürgerinnen und Bürgern immer wieder verbindliche Entscheidungen über die Meinungsfreiheit. Eine anspruchsvolle Gratwanderung. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/15/globaler-stresstest-fuer-die-meinungsfreiheit/">Globaler Stresstest für die Meinungsfreiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Wir arbeiten an einem neuen Journalismus, der nicht satt macht, sondern hungrig»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/15/wir-arbeiten-an-einem-neuen-journalismus-der-nicht-satt-macht-sondern-hungrig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 06:45:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue Auftritt markiert einen Neubeginn für SWI swissinfo.ch, die internationale, zehnsprachige Plattform der SRG SSR.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der neue Auftritt markiert einen Neubeginn für SWI swissinfo.ch, die internationale, zehnsprachige Plattform der SRG SSR.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/15/wir-arbeiten-an-einem-neuen-journalismus-der-nicht-satt-macht-sondern-hungrig/">«Wir arbeiten an einem neuen Journalismus, der nicht satt macht, sondern hungrig»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Als die Stimme der Schweiz im Internet auftauchte</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/03/12/als-die-stimme-der-schweiz-im-internet-auftauchte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Mar 2019 13:20:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>swissinfo.ch wird heute 20 Jahre alt. Die Mission ist dieselbe wie beim früheren Schweizer Radio International. Umgesetzt wird sie aber mit anderen Mitteln, die es vor 20 Jahren noch kaum gab.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>swissinfo.ch wird heute 20 Jahre alt. Die Mission ist dieselbe wie beim früheren Schweizer Radio International. Umgesetzt wird sie aber mit anderen Mitteln, die es vor 20 Jahren noch kaum gab.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/03/12/als-die-stimme-der-schweiz-im-internet-auftauchte/">Als die Stimme der Schweiz im Internet auftauchte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Swissinfo-Direktorin Larissa Bieler: «Mein Kern ist die journalistische Arbeit geblieben»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/04/swissinfo-direktorin-larissa-bieler-mein-kern-ist-die-journalistische-arbeit-geblieben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Dec 2018 08:30:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Larissa M. Bieler, Direktorin und Chefredaktorin des SRG-Auslanddienstes swissinfo.ch, hat mit 40 schon eine steile Karriere hinter sich. Im Interview sagt sie, was sie geprägt hat, weshalb sie vom Bünder Tagblatt zur SRG wechselte, wie sie ihre zehnsprachige Redaktion leitet und warum mehr Araber als Schweizer swissinfo.ch nutzen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/04/swissinfo-direktorin-larissa-bieler-mein-kern-ist-die-journalistische-arbeit-geblieben/">Swissinfo-Direktorin Larissa Bieler: «Mein Kern ist die journalistische Arbeit geblieben»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Larissa M. Bieler, Direktorin und Chefredaktorin des SRG-Auslanddienstes swissinfo.ch, hat mit 40 schon eine steile Karriere hinter sich. Im Interview sagt sie, was sie geprägt hat, weshalb sie vom Bünder Tagblatt zur SRG wechselte, wie sie ihre zehnsprachige Redaktion leitet und warum mehr Araber als Schweizer swissinfo.ch nutzen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/04/swissinfo-direktorin-larissa-bieler-mein-kern-ist-die-journalistische-arbeit-geblieben/">Swissinfo-Direktorin Larissa Bieler: «Mein Kern ist die journalistische Arbeit geblieben»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Swissinfo: Die Russen kommen!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/05/swissinfo-die-russen-kommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 15:53:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das russischsprachige Angebot von Swissinfo verzeichnet im Zuge der diplomatischen Krise zwischen Russland und dem Westen sprunghaft angestiegene Zugriffszahlen. Trotz des absehbar anhaltenden Interesses kann und will Swissinfo die Berichterstattung aber nicht ausbauen. Ende März registrierte Christian Burger ungewöhnliche Bewegungen auf der Website von Swissinfo. Der Marketingchef der mehrsprachigen SRG-Plattform, der von Berufes wegen die <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/05/swissinfo-die-russen-kommen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das russischsprachige Angebot von Swissinfo verzeichnet im Zuge der diplomatischen Krise zwischen Russland und dem Westen sprunghaft angestiegene Zugriffszahlen. Trotz des absehbar anhaltenden Interesses kann und will Swissinfo die Berichterstattung aber nicht ausbauen.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/04/MW-SwissInfo-Russlandkriese_20180405.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-55830" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/04/MW-SwissInfo-Russlandkriese_20180405.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/04/MW-SwissInfo-Russlandkriese_20180405-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/04/MW-SwissInfo-Russlandkriese_20180405-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/04/MW-SwissInfo-Russlandkriese_20180405-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/04/MW-SwissInfo-Russlandkriese_20180405-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Ende März registrierte Christian Burger ungewöhnliche Bewegungen auf der Website von Swissinfo. Der Marketingchef der mehrsprachigen SRG-Plattform, der von Berufes wegen die Nutzungszahlen im Auge behält, beobachtete einen starken Anstieg der Zugriffe auf <a href="https://www.swissinfo.ch/rus/" rel="noopener" target="_blank">das russischsprachige Angebot</a>. Der Grund dafür war schnell gefunden. Vor allem ein Artikel stiess in Russland auf grosses Interesse: In einer <a href="https://www.swissinfo.ch/rus/%D0%BE%D0%B1%D0%B7%D0%BE%D1%80-%D0%BF%D1%80%D0%B5%D1%81%D1%81%D1%8B_%D0%BF%D1%80%D0%B5%D1%81%D1%81%D0%B0-%D1%88%D0%B2%D0%B5%D0%B9%D1%86%D0%B0%D1%80%D0%B8%D0%B8-%D0%BE-%D1%80%D0%BE%D1%81%D1%81%D0%B8%D0%B9%D1%81%D0%BA%D0%BE-%D0%B1%D1%80%D0%B8%D1%82%D0%B0%D0%BD%D1%81%D0%BA%D0%BE%D0%BC-%D0%BA%D0%BE%D0%BD%D1%84%D0%BB%D0%B8%D0%BA%D1%82%D0%B5/43975466" rel="noopener" target="_blank">Presseschau</a> dokumentierte Swissinfo die Reaktionen der Schweizer Medien auf die politische Krise zwischen Russland und dem Westen mit der gegenseitigen Ausweisung von Diplomaten nach dem Giftanschlag auf einen Ex-Agenten im englischen Salisbury. Allein dieser Text wurde bisher rund 73&#8217;000 mal abgerufen. Insgesamt schnellten die Zahlen auf das Vierfache des Normalbetriebs hoch. So zählte man in einer Woche 360&#8217;000 Zugriffe auf swissinfo.ch/rus und erzielte damit den doppelten Wert des sonst führenden englischsprachigen Swissinfo-Angebots.</p>
<p>Für den Anstieg sorgten insbesondere Verweise der russischen Suchmaschine Yandex. «Offenbar hat uns die Plattform als vertrauenswürdige Quelle eingestuft», sagt Igor Petrov, Leiter der russischsprachigen Swissinfo-Redaktion. Was heisst: Wer auf Yandex nach Informationen zur diplomatischen Krise zwischen Ost und West sucht, erhält prominent Artikel von Swissinfo präsentiert. «Wir haben das nicht beeinflusst, etwa mit bezahlter Werbung», erklärt Petrov. Social Media habe in dem Fall als Traffic-Bringer keine wesentliche Rolle gespielt, wie man vermuten könnte, zumal das in Russland populäre Netzwerk VKontakte stärker auf den persönlichen Dialog ausgelegt sei und weniger auf externe Seiten verweise als etwa Facebook.</p>
<p>Trotz des gestiegenen Interesses verfällt die Redaktion nicht in Aktivismus, sondern berichtet so, wie sie das auch dann tut, wenn gerade keine Krise ins Haus steht. Für Swissinfo-Chefredaktorin Larissa Bieler herrscht denn auch «Business as usual». Für sie sei es derzeit kein Thema, die russischsprachige Redaktion auszubauen. Sie muss auch weiterhin mit 300 Stellenprozent auskommen. Spielraum existiert höchstens beim Freelancer-Budget. Kommt dazu, dass Swissinfo von Bundes-Sparmassnahmen betroffen ist und die Zeichen wenn schon auf Ab- und sicher nicht auf Ausbau stehen.</p>
<p>Umso wichtiger sei es, mit den bestehenden Ressourcen den Auftrag zu erfüllen und Swissinfo als glaubwürdige und neutrale Stimme aus der Schweiz zu positionieren. Larissa Bieler sieht dies im Fall der Russlandberichterstattung erfüllt. «Wir zeigen die Schweizer Sicht auf markante international Ereignisse, liefern Analysen und Einschätzungen in Krisenzeiten.», sagt Bieler. «Unsere Einordnung soll auch dazu beitragen, dass wir in Regionen, wo die Pressefreiheit wenig gilt, unsere politischen und kulturellen Werte vermitteln können.» Im aktuellen Fall habe dies die russischsprachige Redaktion sehr gut gelöst. Ein Lob von der Chefin das Redaktionsleiter Igor Petrov sicher gerne hört: «Wir können relevante Meinungen aus der Schweiz präsentieren, ohne dass wir unsere Rolle als unabhängige Plattform aufgeben.»</p>
<p>Die meisten russischsprachigen Artikel handeln von der Schweiz und einen Russlandbezug gibt es oft nur indirekt. Wenn Swissinfo das System der Mülltrennung in der Schweiz thematisiert, dann wird nicht explizit auf die Situation in Russland hingewiesen. Diesen Link können – oder müssen – die Leser schon selbst machen. Solche Berichterstattung ist politisch denn auch nicht besonders heikel. Schwieriger wird es, wenn (aussen)politische Vorgänge Russlands zum Thema werden. Neben dem Kniff mit der Presseschau, bietet Swissinfo auch anerkannten Experten eine Plattform. So übersetzte Swissinfo jüngst ein Interview von Radio SRF <a href="https://www.srf.ch/news/international/ausweisung-von-diplomaten-als-symbol-ist-die-aktion-schwerwiegend" rel="noopener" target="_blank">mit dem früheren Schweizer Botschafter Paul Widmer</a>. Der Diplomatie-Experte erklärt dabei den Vorgang der gegenseitigen Ausweisungen, ohne aber zum Giftanschlag und einer möglichen Täterschaft Stellung zu nehmen, ausser das Verbrechen an sich zu verurteilen. Neben Beiträgen aus anderen SRG-Redaktionen, wie das Widmer-Interview, veröffentlicht Swissinfo auch Artikel von Schweizer Zeitungen, die sie je nach Thema in andere Sprachen übersetzt. So erscheinen Beiträge aus Tages-Anzeiger, NZZ oder Schweiz am Wochenende auch auf Russisch.</p>
<p>Mit diesem Vorgehen kann Swissinfo seinem Informationsauftrag nachkommen, ohne in den Ruch zu geraten, für die eine oder andere Seite Partei zu ergreifen. Seit der Gründung der russischsprachigen Redaktion 2012 habe er noch keine Beschwerde erhalten von russischen Behörden zu seiner Arbeit, sagt Petrov. In einer vom russischen Aussenministerium zusammengetragenen Liste «tendenziöser» Publikationen ausländischer Medien zu den Präsidentschaftswahlen standen keine Beiträge von Swissinfo, anders als etwa die Deutsche Welle, die dort aufgeführt war.</p>
<p>Was aber nicht heisst, dass Swissinfo von Troll-Attacken mutmasslich russischer Herkunft verschont bleibt. «Die Trolle sind sehr aktiv in der letzten Zeit geworden», sagt Petrov. Etwa 30 Prozent aller Leserkommentare fallen in diese Kategorie. «Wir sind ihnen klar ein Dorn im Auge als ein Medium, das zwar unabhängig und ausgewogen berichtet, aber dennoch klar Schweizer Werte wie Demokratie und Menschenrechte verteidigt und erklärt.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/05/swissinfo-die-russen-kommen/">Swissinfo: Die Russen kommen!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Swissinfo: Fake News in eigener Sache</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/28/swissinfo-fake-news-in-eigener-sache/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Sep 2017 09:20:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=47912</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Montag setzte der Nationalrat die No-Billag-Debatte fort (persoenlich.com berichtete). Zwei Stunden zuvor warf Swissinfo einen sogenannten «Faktencheck» in die Waagschale: Darin sollten «die besten Argumente» von «Gegnern und Befürwortern» aus der ersten Ratsdebatte vom 14. September «unter die Lupe» genommen werden». Eine genaue Analyse des «Faktenchecks» zeigt erstaunliche Defizite.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/28/swissinfo-fake-news-in-eigener-sache/">Swissinfo: Fake News in eigener Sache</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Montag setzte der Nationalrat die No-Billag-Debatte fort (persoenlich.com berichtete). Zwei Stunden zuvor warf Swissinfo einen sogenannten «Faktencheck» in die Waagschale: Darin sollten «die besten Argumente» von «Gegnern und Befürwortern» aus der ersten Ratsdebatte vom 14. September «unter die Lupe» genommen werden». Eine genaue Analyse des «Faktenchecks» zeigt erstaunliche Defizite.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/28/swissinfo-fake-news-in-eigener-sache/">Swissinfo: Fake News in eigener Sache</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die No-Billag-Argumente im Faktencheck</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/25/die-no-billag-argumente-im-faktencheck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Sep 2017 11:44:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=47914</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute Montag entscheidet der Nationalrat über die No-Billag-Initiative. Bereits in der ersten Debatte haben Gegner und Befürworter ihre besten Argumente präsentiert. Wir nehmen eine Auswahl unter die Lupe. Der Faktencheck.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/25/die-no-billag-argumente-im-faktencheck/">Die No-Billag-Argumente im Faktencheck</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute Montag entscheidet der Nationalrat über die No-Billag-Initiative. Bereits in der ersten Debatte haben Gegner und Befürworter ihre besten Argumente präsentiert. Wir nehmen eine Auswahl unter die Lupe. Der Faktencheck.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/25/die-no-billag-argumente-im-faktencheck/">Die No-Billag-Argumente im Faktencheck</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der unbekannte Social-Media-Riese der SRG</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/07/der-unbekannte-social-media-riese-der-srg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Sep 2017 07:29:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=47059</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Auslandportal der SRG ist in der Schweizer Medienlandschaft eine eher unbekannte Grösse. Kein Wunder, befindet sich doch das Zielpublikum von Swissinfo ausschliesslich ausser Landes. Aber das sind inzwischen ganz viele. Mit sämtlichen Facebook-Seiten erreicht die zehnsprachige Redaktion eine Million Leute weltweit. Das schlägt sich inzwischen auch in Social-Media-Ranglisten nieder, wo Swissinfo in den Top-Rängen <a href="https://medium.com/@metamythos/wie-geht-das-3e98343fcf75">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Auslandportal der SRG ist in der Schweizer Medienlandschaft eine eher unbekannte Grösse. Kein Wunder, befindet sich doch das Zielpublikum von Swissinfo ausschliesslich ausser Landes. Aber das sind inzwischen ganz viele. Mit sämtlichen Facebook-Seiten erreicht die zehnsprachige Redaktion eine Million Leute weltweit. Das schlägt sich inzwischen auch in Social-Media-Ranglisten nieder, wo Swissinfo in den Top-Rängen auftaucht. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/07/der-unbekannte-social-media-riese-der-srg/">Der unbekannte Social-Media-Riese der SRG</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Swissinfo wirbt für direkte Demokratie – aber für welche?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/06/06/swissinfo-wirbt-in-aller-welt-fuer-direkte-demokratie-aber-fuer-welche/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2017/06/06/swissinfo-wirbt-in-aller-welt-fuer-direkte-demokratie-aber-fuer-welche/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lukas Leuzinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Jun 2017 19:00:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Larissa Bieler]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
		<category><![CDATA[Soft power]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=29309</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Schweiz ist Weltmeister in direkter Demokratie. Was liegt da näher, als mit diesem wertvollen Gut hausieren zu gehen? Darum berichtet Swissinfo, die Auslandplattform der SRG, verstärkt über Volksabstimmungen, Landsgemeinden und Bürgerbeteiligung. Der dafür gewählte Demokratiebegriff hat aber Schlagseite. Auf der Startseite von Swissinfo.ch steht prominent verlinkt ein sogenanntes «Superdossier» zur direkten Demokratie. Die Auslandplattform <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/06/swissinfo-wirbt-in-aller-welt-fuer-direkte-demokratie-aber-fuer-welche/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/06/swissinfo-wirbt-in-aller-welt-fuer-direkte-demokratie-aber-fuer-welche/">Swissinfo wirbt für direkte Demokratie – aber für welche?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Schweiz ist Weltmeister in direkter Demokratie. Was liegt da näher, als mit diesem wertvollen Gut hausieren zu gehen? Darum berichtet Swissinfo, die Auslandplattform der SRG, verstärkt über Volksabstimmungen, Landsgemeinden und Bürgerbeteiligung. Der dafür gewählte Demokratiebegriff hat aber Schlagseite.</strong></p>
<p>Auf der Startseite von Swissinfo.ch steht prominent verlinkt ein sogenanntes «Superdossier» zur direkten Demokratie. Die Auslandplattform der SRG widmet sich dem Thema in zehn Weltsprachen und will damit all jene ansprechen, die sich für die Schweiz interessieren: Mit Journalismus Schweizer Werte in die Welt hinaustragen – oder «Soft Power», wie es die Swissinfo-Leitung erklärt.</p>
<p>Zu diesem Zweck entstehen pro Woche drei bis fünf Artikel zu Themen wie Energiegesetz, Gemeindeversammlungen oder dem Verfassungsreferendum in der Türkei, realisiert mit drei Vollzeitstellen, sowie der sporadischen Mitarbeit weiterem Swissinfo-Personal aus der 85-köpfigen Redaktion. Erweitert wird das Angebot durch den Blog People2Power, den SRF-Nordeuropa-Korrespondent Bruno Kaufmann betreut. Hier geht es stärker um internationale Demokratie-Themen.</p>
<blockquote><p>Unter <a href="https://twitter.com/hashtag/deardemocracy?src=hash" target="_blank">#deardemocracy</a> wird der Demokratie-Schwerpunkt intensiv beworben.</p></blockquote>
<p>Doch was will Swissinfo damit erreichen? Und welches Bild von Demokratie verbreitet die Auslandplattform? Zunächst gehe es um die öffentliche Diskussion, betont Chefredaktorin Larissa Bieler im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Um eine Auseinandersetzung anzuregen, hat Swissinfo ein eigenes Hashtag kreiert für die Sichtbarkeit und Interaktion mit Social Media. Unter #deardemocracy – ein Wortspiel aus «direct democracy» (direkte Demokratie) und der englischen Ansprache «dear» – wird der Demokratie-Schwerpunkt intensiv beworben.</p>
<p>Dieses Hashtag wird laut Larissa Bieler derzeit von rund 1400 Personen auf Twitter und Facebook verwendet. Für die Chefredaktorin steht die Aktivität auf sozialen Medien als «Vorzeigebeispiel» für die neue Ausrichtung von Swissinfo: Geringere Flughöhe, näher bei den Leuten. «Community building» heisst das im Fachjargon. Die Resonanz zeige, dass im Ausland ein grosses Interesse an der direkten Demokratie bestehe. Allerdings besteht der Grossteil der Aktivität auf Social Media aus Links und Likes. Vertiefte Diskussionen gibt es selten. Das gilt auch für die Webseite: Leserkommentaren, geschweige denn Diskussionen, begegnet man dort kaum.</p>
<blockquote><p>«Erfahrungsgemäss spricht man mit übergeordneten politischen Themen nicht eine riesige Masse an.» Larissa Bieler, Chefredaktorin Swissinfo</p></blockquote>
<p>Gemessen an den Nutzungszahlen spielt das «Superdossier» zur direkten Demokratie bisher eine eher bescheidene Rolle im Swissinfo-Angebot. Im Durchschnitt des letzten halben Jahres verzeichnete das Dossier 126&#8217;000 Page Views pro Monat, das sind etwa 5 bis 10 Prozent des gesamten Traffics. Für Larissa Bieler ist der Anteil dennoch «beachtlich», denn «erfahrungsgemäss spricht man mit übergeordneten politischen Themen nicht eine riesige Masse an.» Ohnehin seien Klicks kein Mass für Relevanz.</p>
<p>Die SRG, welche die Hälfte des Swissinfo-Budgets von rund 19 Millionen Franken trägt, gibt Swissinfo zwar Ziele zum Traffic vor. Für sie zähle aber letztlich die «Sinnhaftigkeit» der Themen, gemäss dem Service-public-Auftrag. «Die Schweiz hat genug Klischees. Natürlich bekommen wir viele Klicks, wenn wir über Schokolade schreiben. Aber wir haben in der Schweiz auch viel Expertise zu Themen wie Berufsbildung oder direkte Demokratie. Das müssten wir viel stärker nach aussen vertreten.»</p>
<blockquote><p>«In anderen Ländern sieht man die Schweiz immer als Goldstandard der direkten Demokratie.» L. Bieler</p></blockquote>
<p>Die schweizerische direkte Demokratie dem Ausland zu erklären, bedeute nicht zuletzt, «über Missverständnisse aufzuklären», sagt die Swissinfo-Chefredaktorin. «In anderen Ländern sieht man die Schweiz immer als Goldstandard der direkten Demokratie.» In der Schweiz dagegen habe man einen anderen, kritischeren Blick, weil man auch die Schwächen sehe. «Wir möchten diesen kritischen Blick in die Diskussion einbringen.» Als Beispiel nennt sie die «Offenheit für Populismus». Hier stelle Swissinfo Fragen wie jene, ob das Volk uneingeschränkt das Sagen habe oder ob es gewisse Rahmenbedingungen gebe, in denen die direkte Demokratie funktioniere.</p>
<p>Bieler sieht in der Arbeit von Swissinfo zur direkten Demokratie auch einen Anwendungsfall von Soft Power, also die Förderung bestimmter Werte und Interessen eines Staates. Einen Austausch mit dem Bund, der die andere Hälfte des Budgets bestreitet, gebe es allerdings nicht. Die finanzielle Unterstützung durch die Eidgenossenschaft ist zwar an eine Leistungsvereinbarung gebunden. Diese gibt aber nur relativ allgemein vor, dass «die Inhalte (…) aus einer spezifisch schweizerischen Gesamtsicht erarbeitet [werden] und (…) schweizerische Standpunkte zu internationalen Ereignissen und Entwicklungen» vermitteln.</p>
<blockquote><p>Swissinfo orientiert sich nicht an einem bestimmten Demokratiebegriff.</p></blockquote>
<p>In der Praxis fokussiert Swissinfo auf die (direkte) Demokratie in der Schweiz und das Schwesterprojekt People2Power auf Demokratie-Themen überall auf der Welt. Das Blog, das hauptsächlich von der Schweizer Demokratiestiftung finanziert wird, sei freier bezüglich der inhaltlichen Ausrichtung, erklärt Bieler. «Würden wir die Berichte von People2Power über Taiwan auf Swissinfo publizieren, wären wir am nächsten Tag in China gesperrt.» People2Power sei als «zivilgesellschaftliche Plattform» anders positioniert und könne unabhängiger agieren. Die beiden Angebote seien klar getrennt, und diese Trennung werde in Zukunft noch ausgeprägter werden.</p>
<p>Laut Bieler orientiert sich Swissinfo nicht an einem bestimmten Demokratiebegriff. «Wir möchten gerade die Diskussion darüber anregen.» Bruno Kaufmann, der Chefredaktor von People2Power, sieht als Leitlinie die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948. Der zufolge beinhalte Demokratie «neben dem Prinzip des Rechtsstaats/Menschenrechte/Gewaltenteilung und der Delegation von Wahlen auch die direkte Partizipation der Bürgerinnen und Bürger», erklärt Kaufmann.</p>
<blockquote><p>Die SVP wird bei Swissinfo standardmässig mit dem Attribut «rechtsnational» oder «rechtskonservativ» versehen.</p></blockquote>
<p>Was bedeutet das in der Praxis? Ein Streifzug durch die Texte, die auf Swissinfo über direkte Demokratie publiziert werden, gibt darüber Aufschluss. Zunächst ist die direkte Demokratie grundsätzlich positiv konnotiert. Dass Bürger sich am demokratischen Prozess beteiligen und selber über ihre Zukunft entscheiden können, wird als etwas Gutes gesehen. Zugleich setzt sich Swissinfo auch mit Herausforderungen für die Demokratie auseinander. Wo die Gefahr lauert, ist klar: «Trump-Wahl, Brexit, Populismus, Rechtsnationalismus: Demokratien sind weltweit so stark unter Druck wie nie seit dem Zweiten Weltkrieg», heisst es etwa <a href="https://www.swissinfo.ch/direktedemokratie/dokumentarfilm_-die-macht-des-volkes--als-zunehmende-gratwanderung/42776386" target="_blank">in einem Beitrag</a>, der auf einen SRF-Dokumentarfilm verweist. Interessanterweise wird die SVP bei Swissinfo standardmässig mit dem Attribut «rechtsnational» oder «rechtskonservativ» versehen.</p>
<p>Wiederholt wird auf Swissinfo vor den Gefahren von Mehrheitsentscheiden gewarnt. «Die direkte Demokratie ist nicht mit Volkstyrannei zu verwechseln, sondern sie ist ein austariertes und bewährtes Zusammenspiel zwischen Bevölkerung, Parlament und Regierung», wird etwa SP-Bundesrätin Simonetta Sommaruga in einem Artikel <a href="https://www.swissinfo.ch/direktedemokratie/direkte-demokratie_zwiespaeltige-bilanz-ueber-sommarugas-praesidialjahr/41816598" target="_blank">über ihr Präsidialjahr zitiert</a>. Ihr Parteikollege, Nationalrat Tim Guldimann, erklärt <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/tuerkei-und-die-todesstrafe_-man-darf-nicht-ueber-alles-abstimmen-/43173464" target="_blank">in einem Interview über die Türkei</a>, was das in der Praxis bedeutet: «Der Rechtsstaat steht über dem Volkswillen, falls es einen Widerspruch gibt. Über Menschenrechte darf in unserem Land nicht abgestimmt werden.»</p>
<p>Die Partizipation der Bürger am politischen Prozess wird bei Swissinfo gross geschrieben. Zugleich spürt man Bedenken hinsichtlich der Entscheide, die dabei herauskommen. Schliesslich stimmen die Bürger nicht immer in «grosszügiger Weitsicht» und mit «Fairness gegenüber den nachfolgenden Jahrgängen», wie es das Schweizer Stimmvolk mit dem Ja zum Energiegesetz <a href="http://www.swissinfo.ch/direktedemokratie/zur-energiestrategie-2050_fuenf-lehren-aus-dem-21--mai/43198796" target="_blank">getan hat</a>.</p>
<p>Manchmal entscheiden sie sich nämlich im Gegenteil für «autoritäre Populisten» in Gestalt der SVP und ähnlicher Parteien. Deren «autoritärer Populismus» stelle «eine grosse Gefahr für die liberalen Demokratien» dar, heisst es in einem Bericht <a href="https://www.swissinfo.ch/direktedemokratie/populismus-vs--demokratie_schweiz-ist-nummer-5-europas-in-sachen-autoritaerer-populismus/42375112" target="_blank">über eine Rangliste eines schwedischen Instituts</a> dazu. Die Schweiz nimmt in dem europaweiten Ranking den fünften Platz ein.</p>
<blockquote><p>Während politische Kommentare aus dem Angebot der SRG weitgehend verschwunden sind, findet man bei Swissinfo pointierte Meinungen zur direkten Demokratie.</p></blockquote>
<p>Die Gastbeiträge – ein aussergewöhnliches Format für ein SRG-Medium – sind Kommentare von externen Experten. Die Auswahl derselben ist dabei eher einseitig. Jedenfalls fällt die Kadenz auf, mit der Vertreter linker Parteien zu Wort kommen. So forderte Juso-Präsidentin <a href="https://www.swissinfo.ch/direktedemokratie/standpunkt_wieso-wir-die-demokratie-zurueckerobern-muessen/42918400" target="_blank">Tamara Funiciello</a> jüngst die «Rückeroberung der Demokratie» von der Herrschaft des Neoliberalismus. Larissa Bieler sieht darin kein Problem für die Unabhängigkeit von Swissinfo. Bei der Auswahl der Gastautoren orientiere man sich am Kriterium der Expertise, nicht an der politischen Orientierung.</p>
<p>Dass in der Berichterstattung auch bestimmte Vorstellungen von Demokratie zur Anwendung kommen, lässt sich nicht vermeiden. Wünschenswert wäre es, wenn auch eine Reflexion und Diskussion über unterschiedliche Auffassungen von Demokratie stattfinden würde. Die aktuelle redaktionelle Linie von Swissinfo zu direkter Demokratie neigt zu einer einseitigen Sichtweise.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/06/swissinfo-wirbt-in-aller-welt-fuer-direkte-demokratie-aber-fuer-welche/">Swissinfo wirbt für direkte Demokratie – aber für welche?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Kurzwellen im Dienste der Schweizer Politik</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/02/28/kurzwellen-im-dienste-der-schweizer-politik/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein neues Buch erzählt die Geschichte des Kurzwellendienstes – der Vorgängerin von swissinfo.ch. Die Historikerin Raphaëlle Ruppen Coutaz zeigt in dem Buch, wie die Schweiz mit Hilfe des Radiosenders ihre Haltung im Ausland vertreten konnte. Ein Interview.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/02/28/kurzwellen-im-dienste-der-schweizer-politik/">Kurzwellen im Dienste der Schweizer Politik</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein neues Buch erzählt die Geschichte des Kurzwellendienstes – der Vorgängerin von swissinfo.ch. Die Historikerin Raphaëlle Ruppen Coutaz zeigt in dem Buch, wie die Schweiz mit Hilfe des Radiosenders ihre Haltung im Ausland vertreten konnte. Ein Interview.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/02/28/kurzwellen-im-dienste-der-schweizer-politik/">Kurzwellen im Dienste der Schweizer Politik</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Satire in der Schweiz ist nicht einfach «Charlie Hebdo»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/02/25/satire-in-der-schweiz-ist-nicht-einfach-charlie-hebdo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2015 12:18:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Satire]]></category>
		<category><![CDATA[Charlie Hebdo]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
		<category><![CDATA[Isabelle Eichenberger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Anschlag auf das französische Magazin «Charlie Hebdo» hat die Diskussion, was Satire darf und was nicht, neu entfacht. Karikaturen machen zwar mit ihrer Sprengkraft nicht vor Grenzen Halt. Aber Humor und Lachen sind an kulturspezifische Wertesysteme gebunden, die nicht universell sind. Das zeigt sich auch innerhalb der Schweiz.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anschlag auf das französische Magazin «Charlie Hebdo» hat die Diskussion, was Satire darf und was nicht, neu entfacht. Karikaturen machen zwar mit ihrer Sprengkraft nicht vor Grenzen Halt. Aber Humor und Lachen sind an kulturspezifische Wertesysteme gebunden, die nicht universell sind. Das zeigt sich auch innerhalb der Schweiz.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/02/25/satire-in-der-schweiz-ist-nicht-einfach-charlie-hebdo/">Satire in der Schweiz ist nicht einfach «Charlie Hebdo»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Direkte Demokratie als publizistisches Exportgut</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/07/31/direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2014 10:01:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Schibli]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizer Radio International]]></category>
		<category><![CDATA[Amr Huber]]></category>
		<category><![CDATA[SWI]]></category>
		<category><![CDATA[Bruno Kaufmann]]></category>
		<category><![CDATA[Direkte Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Export]]></category>
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		<category><![CDATA[Blog]]></category>
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		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[Nicola Forster]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
		<category><![CDATA[People 2 Power]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem technischen Relaunch will Swissinfo auch inhaltlich neue Akzente setzen. Nach holländischem Vorbild soll sich die Auslandplattform der SRG zu einem «Kompetenzzentrum für Direkte Demokratie» entwickeln. Multimediales Storytelling, endlos durch die Seiten Scrollen, optimierte Darstellung für unterschiedliche Gerätetypen: mit dem jüngst realisierten Relaunch ist Swissinfo in der Gegenwart des Web angekommen.  Doch die Form alleine <a href="https://medienwoche.ch/2014/07/31/direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem technischen Relaunch will Swissinfo auch inhaltlich neue Akzente setzen. Nach holländischem Vorbild soll sich die Auslandplattform der SRG zu einem «Kompetenzzentrum für Direkte Demokratie» entwickeln.<br />
<span id="more-20564"></span><br />
Multimediales Storytelling, endlos durch die Seiten Scrollen, optimierte Darstellung für unterschiedliche Gerätetypen: mit dem jüngst realisierten Relaunch ist Swissinfo <a href="http://www.swissinfo.ch/ger/willkommen-beim-neuauftritt-von-www-swissinfo-ch/40466704" target="_blank">in der Gegenwart des Web angekommen</a>.  Doch die Form alleine reicht nicht. Für den publizistischen Erfolg braucht es auch ein stärkeres inhaltliches Profil. Seit Schweizer Radio International als Kurzwellensender <a href="http://www.presseportal.ch/de/pm/100001296/100481456/schweizer-radio-international-stellt-radioprogramme-ein" target="_blank">heruntergefahren</a> und das redaktionelle Angebot unter dem neuen Namen Swissinfo ins Web verlagert wurde, sucht die SRG-Tochter immer wieder nach ihrer Daseinsberechtigung.</p>
<p>Vorübergehend schien das Ende nahe zu sein. «<a href="http://www.anitahugi.net/archiv/artikel/4.html" target="_blank">SRG gibt Swissinfo den Todesstoss</a>», las man 2005. So weit kam es dann doch nicht. Aber es gab einen deutlichen Aderlass. Das Budget wurde radikal zusammengestrichen. Heute bestreitet Swissinfo sein zehnsprachiges Onlineangebot mit jährlich 17 Millionen Franken, finanziert je zur Hälfte aus Empfangsgebühren und mit Bundesmitteln.</p>
<p>Mit der vorerst letzten Redimensionierung <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/" target="_self">vor drei Jahren</a> ging auch eine Neuausrichtung des redaktionellen Angebots einher. Die landessprachlichen Redaktionen wurden dezimiert, dafür die übrigen Sprachen in bescheidenem Mass  gestärkt. So war es sogar möglich, trotz Einsparungen neu ein <a href="https://medienwoche.ch/2013/01/30/abbau-ermoeglicht-ausbau/" target="_self">russischsprachiges Angebot</a> zu lancieren.</p>
<p>Was aber seither noch fehlt, ist ein publizistisches Markenzeichen. Einigermassen naheliegend kam die Swissinfo-Leitung um Direktor Peter Schibli auf die Direkte Demokratie als Kernprodukt für den Export. «Wir können nicht über alles berichten, was Swissness beinhaltet, deshalb wollen wir die uns anvertrauten Mittel  zu einem grossen Teil für die Kommunikation und Diskussion der direkten Demokratieerfahrungen in der Schweiz und international verwenden.» Darum, so Schibli weiter, sei es die Vision von Swissinfo, «zu einem mehrsprachigen Kompetenzzentrum für Fragen zur Direkte Demokratie zu werden.»</p>
<p>Als Vorbild für diese Fokussierung auf ein Kernthema, das eng mit dem Herkunftsland des Senders in Verbindung steht, dient der <a href="http://www.rnw.org/" target="_blank">Auslandsdienst des niederländischen Radios RNW</a>. Auch die Holländer sahen sich in den letzten Jahren <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Radio_Netherlands_Worldwide" target="_blank">drastischen Budgetkürzungen</a> ausgesetzt und mussten ihre Aktivitäten komplett neu aufstellen und beschränken sich seit 2012 darauf, «Informationen für Länder zugänglich zu machen, wo die freie Meinungsäusserung unterdrückt oder bedroht ist.» Nachrichten aus und über die Niederlande im Sinne eines klassischen Auslanddienstes bietet RNW keine mehr.</p>
<p>Man arbeite «schon seit längerem» mit RNW zusammen, sagt Amr Huber, Marketingchef von Swissinfo. Bisher sei es vor allem um einen Know-how-Austausch gegangen. «Gegenwärtig möchten wir diese strategische Partnerschaft auch auf redaktionelle Zusammenarbeit ausweiten», sagt Huber weiter. Das bisher sichtbarste Zeichen für die Inspiration aus Holland ist das <a href="http://people2power.info/" target="_blank">Swissinfo-Blog People2Power</a>, das sich optisch am neuen Auftritt von RNW orientiert und die Ausrichtung auf die Direkte Demokratie und Bürgerbeteiligung bereits heute publizistisch umsetzt. People2Power ist quasi das Beiboot, das der Dampfer Swissinfo schon mal abgesetzt hat, um das neue Terrain auszukundschaften.</p>
<p>Heute wird das Blog redaktionell von Bruno Kaufmann betreut. Der <a href="https://medienwoche.ch/2014/04/25/alles-im-gruenen-bereich/" target="_self">Nordeuropa-Korrespondent von Schweizer Radio SRF</a> leitet in seiner schwedischen Wohngemeinde den sogenannten Demokratierat und engagiert sich auch sonst für partizipatorische Demokratiemodelle. Bisher wurden auf People2Power erst 16 Beiträge veröffentlicht. Ein inhaltliches Profil lässt sich daraus noch nicht ablesen. So findet man eine Vorschau auf die Wahlen in Indien, dann etwas zur Bedeutung des öffentlichen Raums am Beispiel der Bürgerproteste auf den Plätzen Tahrir, Taksim und Maidan. Ein aktuelles Stück befasst sich zum Jahrestag des Breivik-Attentats mit dem <a href="http://people2power.info/frontline/norways-broken-promise-for-more-democracy/" target="_blank">Zustand der Demokratie Norwegens</a> drei Jahre nach dem Terroranschlag.</p>
<p>Die Plattform People2Power soll zusätzlichen publizistischen Power erhalten einerseits durch weitere (Gast)Autorinnen und -autoren. Bis jetzt schreibt <a href="http://people2power.info/authors/" target="_blank">eine Handvoll Herren</a> mit meist akademischem und aktivistischem Hintergrund. Da gibt es noch Raum in die Breite. Andererseits wird das redaktionelle «<a href="http://www.swissinfo.ch/directdemocracy" target="_blank">Superdossier Direkte Demokratie</a>», das sämtliche zehn Redaktionen von Swissinfo äufnen, auch auf People2Power abgebildet. Wie die Schnittstellen genau aussehen, «ist noch nicht abschliessend definiert», schreibt Bruno Kaufmann.</p>
<p>Die Doppelspurigkeit ist gewollt. Denn «was für Swissinfo gilt, gilt so nicht für People2Power», erklärt Bruno Kaufmann. Hier könnten die Themen Direkte Demokratie, aktive Staatsbürgerschaft und partizipative Demokratie breiter und globaler betrachten, als dies bei Swissinfo vom Auftrag her möglich sei. So werden Kaufmann und sein Autorenteam auch Entwicklungen beleuchten, die nur geringen oder keinen direkten Schweizbezug aufweisen. Im kommenden Herbst reist Kaufmann nach Schottland und nach Katalonien, um die dort stattfindenden Unabhängigkeitsabstimmungen publizistisch zu begleiten – auch für People2Power.</p>
<p>Swissinfo ist nicht allein mit der Exportidee. Erst kürzlich hatte der <a href="http://www.foraus.ch/de/" target="_self">aussenpolitische Think-Tank Foraus</a> die Gründung <a href="https://twitter.com/nicolaforster/status/488255233429368832" target="_blank">eines Institut Guillaume Tell</a> angeregt, mit dem das politische System der Schweiz im Ausland angepriesen und erklärt werden könnte. Foraus-Präsident <a href="http://www.zeit.de/2011/07/CH-Forster" target="_blank">Nicola Forster</a> sieht ganz generell einen verstärkten Bedarf an aktiver Kommunikation im Ausland: «Ich bin überzeugt, dass es eine Nachfrage gibt nach Teilen des Schweizer Erfolgsmodells, ob es nun um die Direkte Demokratie oder das duale Bildungssystem geht. Wir sollten keine falsche Bescheidenheit haben und ein Angebot machen, wenn offensichtlich eine Nachfrage besteht.»  Forster, der zur Zeit im Auswärtigen Amt in Berlin arbeitet, hält Initiativen von Medien und Think-Tanks für «eine wertvolle Ergänzung der offiziellen Diplomatie». Gut möglich, dass die beiden Initiativen in der einen oder anderen Form zusammenfinden. Schliesslich kennt man sich und arbeitet mit den gleichen Partnern zusammen.</p>
<p>Doch längst nicht alle, die sich die Direkte Demokratie auf die Fahne schreiben, halten das Werben für das Schweizer Modell im Ausland für eine gute Idee. SVP-Vordenker Christoph Blocher <a href="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2014/07/exportschlager_demokratie.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">findet etwa</a>: «Die Direkte Demokratie der Schweiz ist nicht exportierbar.» Weil: «Andere Länder, andere Sitten.» Aber vielleicht schafft es Swissinfo auch diesmal, die ärgsten Kritiker und Skeptiker zu überzeugen. Schliesslich brachte man schon Christoph Mörgeli dazu, <a href="http://www.parlament.ch/ab/frameset/d/n/4817/349548/d_n_4817_349548_349724.htm" target="_blank">seine Motion zurückzuziehen</a>, mit der er einst Swissinfo abschaffen wollte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/07/31/direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/">Direkte Demokratie als publizistisches Exportgut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Swissinfo: Direkte Demokratie als publizistisches Exportgut</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/07/31/swissinfo-direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Jul 2014 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swissinfo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem technischen Relaunch will Swissinfo auch inhaltlich neue Akzente setzen. Nach holländischem Vorbild soll sich die Auslandplattform der SRG zu einem «Kompetenzzentrum für Direkte Demokratie» entwickeln.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/07/31/swissinfo-direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/">Swissinfo: Direkte Demokratie als publizistisches Exportgut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einem technischen Relaunch will Swissinfo auch inhaltlich neue Akzente setzen. Nach holländischem Vorbild soll sich die Auslandplattform der SRG zu einem «Kompetenzzentrum für Direkte Demokratie» entwickeln.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/07/31/swissinfo-direkte-demokratie-als-publizistisches-exportgut/">Swissinfo: Direkte Demokratie als publizistisches Exportgut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«RSI in Italia» ab 2014</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/04/03/rsi-in-italia-ab-2014/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Apr 2013 08:57:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[RSI]]></category>
		<category><![CDATA[Tessin]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Steiner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz RSI will ab nächstem Jahr gezielt das Publikum in Italien bedienen. Dafür baut der Sender eine Web-TV-Plattform auf. An den Kosten von 1,4 Mio. Franken pro Jahr beteiligt sich neben der SRG auch der Bund. Das grüne Licht des Bundesrats wird noch vor dem Sommer erwartet. Bis 2006 erreichte das <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/03/rsi-in-italia-ab-2014/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/03/rsi-in-italia-ab-2014/">«RSI in Italia» ab 2014</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz RSI will ab nächstem Jahr gezielt das Publikum in Italien bedienen. Dafür baut der Sender eine Web-TV-Plattform auf. An den Kosten von 1,4 Mio. Franken pro Jahr beteiligt sich neben der SRG auch der Bund. Das grüne Licht des Bundesrats wird noch vor dem Sommer erwartet.<br />
<span id="more-13480"></span><br />
Bis 2006 erreichte das Tessiner Fernsehen täglich nahezu eine halbe Million Zuschauerinnen und Zuschauer in Norditalien. Über ihre Hausantennen konnten sie das Programm aus der Schweiz empfangen. Mit der Digitalisierung der terrestrischen Übertragung war Schluss damit. Erkundigen sich Italiener heute nach Empfangsmöglichkeiten, finden sie auf der Webseite von RSI eine Mitteilung, wonach es «in keiner Weise möglich» sei, die Sendungen ausserhalb der Landesgrenzen zu verbreiten. Das gilt auch für den Web-Stream, sowie Online-Plattformen wie Wilmaa und Zattoo. Die <a href="http://archiviostorico.corriere.it/2006/gennaio/25/svizzera_cerca_partner_Altrimenti_addio_co_7_060125018.shtml" target="_blank">Suche nach Partnern</a> im italienischen TV-Markt für die Verbreitung des Schweizer Programms verlief ergebnislos. So besteht heute lediglich in grenznahen Landstrichen vereinzelt die Möglichkeit, über DVB-Digitalfernsehen Sendungen aus dem Tessin zu sehen.</p>
<p>Ab 2014 soll sich das ändern und die Italiener wieder in den Genuss von Schweizer TV-Sendungen kommen. Die SRG plant den Aufbau einer Web-TV-Plattform, auf der ausgewählte Sendungen der beiden italienischsprachigen Programme gezeigt werden. Der politische Hintergrund ist die intendierte Symmetrie zum Engagement von Bund und SRG bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/TV5_Monde" target="_blank">TV5 Monde</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/3sat" target="_blank">3Sat</a>. Nach der Frankophonie und dem deutschsprachigen Ausland soll auch die Italianità mit Fernsehen aus der Schweiz bedient werden.</p>
<p>«Den Akzent werden wir auf Nachrichten, Kultur, sowie Archivbeiträge legen», teilt RSI-Nachrichtenchef <a href="http://www.rsi.ch/home/channels/comunicazione/comunicazione_on_line/2012/06/27--Info-RSI-nominato-Maurizio-Cane" target="_blank">Maurizio Canetta</a> auf Anfrage mit. Informationen aus und über die Schweiz sollen die zentrale Achse des neuen redaktionellen Angebots bilden, schreibt Canetta weiter. Eigens für die neue Plattform produzierte Beiträge sind jedoch keine vorgesehen. Ergänzt wird das Videoangebot mit Textnachrichten vom <a href="http://www.swissinfo.ch/ita/index.html" target="_blank">italienischsprachigen Dienst von Swissinfo</a>. Die Auslandplattform der SRG soll auch den technischen Betrieb des neuen Angebots, sowie administrative Aufgaben übernehmen. Für den Aufbau von «RSI in Italia» rechnet man bei der SRG mit rund einer Million Franken. Der Betrieb mit und 5.6 Vollstellen soll pro Jahr 1,4 Mio. Fr. kosten. SRG und Bund würden sich diesen Betrag teilen, wie sie auch die Schweizer Beteiligungen an TV5 Monde und 3Sat und den Betrieb von Swissinfo gemeinsam finanzieren. «Unser Kostenanteil von 700&#8217;000 Franken würde ins reguläre Jahresbudget aufgenommen», schreibt SRG-Sprecher Daniel Steiner.</p>
<p>Den Grundstein zum Aufbau eines italienischsprachigen Auslandangebots hat der Bundesrat bereits vor einem Jahr gelegt. In seiner Antwort auf eine <a href="http://www.parlament.ch/D/Suche/Seiten/geschaefte.aspx?gesch_id=20123198" target="_blank">Interpellation von FDP-Nationalrat Fulvio Pelli</a> hat die Landesregierung signalisiert, dass er realistische und erfolgversprechende Vorschläge wohlwollend zu prüfen gedenke. Infrage komme aber nur ein Online-Angebot. Der Aufbau eines klassischen Fernsehprogramms sei aus «wirtschaftlichen und finanzpolitischen Überlegungen» unrealistisch. Das nun vorliegende Projekt der SRG hat gute Chancen, den bundesrätlichen Segen zu erhalten. Mit einem Entscheid und der erforderlichen Anpassung der <a href="http://www.uvek.admin.ch/dokumentation/00474/00492/?lang=de&amp;msg-id=44581" target="_blank">Leistungsvereinbarung</a> zwischen Bund und SRG wird noch vor den Sommerferien gerechnet.</p>
<p>Auch wenn es sich um einen vergleichsweise kleinen Betrag handelt, stellt sich die Frage, ob es sich die SRG angesichts der angespannten Finanzlage überhaupt leisten kann, ihr Programmangebot auszubauen. Der bescheidene Spareffekt, den die SRG mit der Veräusserung von <a href="https://medienwoche.ch/2012/04/05/srg-trennt-sich-von-adoptivkind/" target="_self">World Radio Switzerland</a> erzielen kann, wird mit dem Aufbau der neuen Plattform wieder verwässert. Da keine Dringlichkeit für «RSI in Italia» besteht, hätte das Projekt vorerst auf der Wunschliste stehen bleiben können. Dagegen spricht allerdings die breite politische Abstützung der Interpellation Pelli, die dem Ausbau zugrunde liegt: Selbst der SRG gegenüber kritisch eingestellte Politiker, wie etwa Filippo Leutenegger, haben den Vorstoss unterstützt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/04/03/rsi-in-italia-ab-2014/">«RSI in Italia» ab 2014</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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