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	<title>UBI | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Kommentarurteil, Bundesratsoverkill, Zensurjustiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 09:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<category><![CDATA[Ombudsstelle]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Bundesgericht stärkt Rechte des SRF-Publikums Bisher verfährt SRF bei der Moderation von User-Kommentaren nach dem Prinzip «Im Zweifelsfall löschen». Als Folge davon können schon mal Wortmeldungen verschwinden, die niemanden beleidigen und auch sonst nicht offensichtlich gegen die Hausregeln verstossen. Das geschah auch am 10. August 2021. Eine Leserin bekannte sich in ironischen <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/03/kommentarurteil-bundesratsoverkill-zensurjustiz/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b.jpg" alt="" width="1455" height="487" class="alignright size-full wp-image-101164" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b.jpg 1455w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b-300x100.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1455px) 100vw, 1455px" /></a></p>
<h3>The Good – Bundesgericht stärkt Rechte des SRF-Publikums</h3>
<p>Bisher verfährt SRF bei der Moderation von User-Kommentaren nach dem Prinzip «Im Zweifelsfall löschen». Als Folge davon können schon mal Wortmeldungen verschwinden, die niemanden beleidigen und auch sonst nicht offensichtlich gegen die Hausregeln verstossen. Das geschah auch am 10. August 2021. Eine Leserin bekannte sich in ironischen Ton unter einem Beitrag zur Abschaffung der Gratis-Corona-Tests in Deutschland auf dem Instagram-Kanal von SRF weder gegen Corona geimpft noch je getestet worden zu sein. Der Kommentar wurde ohne Begründung gelöscht.</p>
<p>Die Schreiberin wollte sich damit nicht abfinden und beschwerte sich bei der Ombudsstelle. Doch die erklärte sich für nicht zuständig für die Handhabung der Kommentarspalten durch SRF. Ebenso die UBI als nächsthöhere Instanz. Also blieb noch das Bundesgericht. Und das <a href="https://www.bger.ch/files/live/sites/bger/files/pdf/de/2c_1023_2021_yyyy_mm_dd_T_d_13_04_44.pdf" rel="noopener" target="_blank">kommt nun zum Schluss</a>, dass sich die Vorinstanzen mit der Beschwerde hätten befassen müssen. Die Löschung eines Kommentars sei «ein wertender redaktioneller Akt» und falle damit in die Zuständigkeit von Ombudsstelle, respektive UBI. Das Bundesgericht weist weiter auf die spezielle Verantwortung der SRG hin (zu der auch SRF gehört) als «gesamtschweizerisch konzessionierte Anbieterin im Radio- und Fernsehbereich».</p>
<p>Das Urteil führt im Idealfall zu einem sorgfältigeren Umgang mit Leserkommentaren und zu weniger vorschnellen Löschentscheiden. Zum Rechtsstreit wäre es in dem Fall nicht gekommen, wenn SRF nach der Maxime gehandelt hätte «Im Zweifelsfall stehen lassen».<br />
</p>
<h3>The Bad – «Arena» mit fünf Sendungen zur Bundesratswahl</h3>
<p>Als wäre nicht schon vieles – oder alles – gesagt zum Thema, hat sich die <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/arena?id=09784065-687b-4b60-bd23-9ed0d2d43cdc" rel="noopener" target="_blank">«Arena» von Schweizer Fernsehen SRF</a> auch gestern Abend wieder mit der Bundesratsersatzwahl vom kommenden Mittwoch beschäftigt. Es war die fünfte Sendung zur Nachfolge von Simonetta Sommaruga und Ueli Maurer. Mit einer Ausnahme standen seit Ende Oktober nur <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/parteispitzen-zu-bundesratswahl-und-wahljahr-2023?urn=urn:srf:video:c009a3ab-c7f0-455c-8074-29e8e2c0df97" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a>, <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/mit-welchem-bundesrat-durch-die-krise?urn=urn:srf:video:5c2056b7-73a8-43c8-b26a-4f7c8e3695f5" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a>, <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/wie-viel-frau-braucht-es-im-bundesrat?urn=urn:srf:video:a7221e2a-9db9-47db-8fd6-95860c3eb4aa" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a>, <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/showdown-um-bundesrats-tickets?urn=urn:srf:video:b05f283d-c06b-424e-95b5-0836b89bf7f6" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a> und noch einmal <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/kommt-es-zur-grossen-rochade-im-bundesrat?urn=urn:srf:video:ca4b2e1a-09c0-4eaa-8f0d-6d5c1d05abaf" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a> in der wichtigsten Diskussionssendung von Fernsehen SRF auf dem Programm.</p>
<p>Klar, eine Doppelvakanz in der Landesregierung kommt nicht alle Tage vor. Aber alle paar Jahre. 2018 gab es keine einzige «Arena» zur Nachfolge von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann. Das war vielleicht eine Sendung zu wenig. Doch «damals dominierten neben der Bundesratsersatzwahl noch andere Themen den politischen Diskurs», schreibt «Arena»-Redaktionsleiterin Franziska Egli (Bild). Gibt es heute wirklich nur ein Thema? Immerhin schaffte es die Debatte um die Reform des Rentensystems in eine Sendung. Und andere aktuelle Themen, etwa die drohenden Strommangellage, flossen in die Bundesratswahlsendungen ein.</p>
<p>Am Ende bleibt der Eindruck eines Overkills. Nach den beiden Extremen mit keiner Sendung 2018 und deren fünf 2022 zu einer Doppelvakanz im Bundesrat klappt es das nächste Mal bestimmt mit einem angemessenen Wert dazwischen.</p>
<h3>The Ugly – Genfer Justiz als Zensurhelferin</h3>
<p>Als die Sendungen «Rundschau» und später auch «Deville» des Schweizer Fernsehens kürzlich über eine grossangelegte <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/projekt-gnadenlos-wie-katar-in-der-schweiz-die-fussballwelt-ausspionierte" rel="noopener" target="_blank">Spionageoperation</a> aus Katar gegen die Fifa berichteten, ging es nicht lange und ein indischer IT-Unternehmer mit Wohnsitz in der Westschweiz meldete sich beim Genfer Zivilgericht. Er kam namentlich in der Berichterstattung vor. Doch in diesem Kontext wollte er nicht genannt werden und sah seine Persönlichkeitsrechte verletzt. Darum erwirkte er eine superprovisorische Verfügung gegen das Schweizer Fernsehen. Das Genfer Gericht gab dem Begehren statt. Das Fernsehen musste die Person unkenntlich darstellen und den Namen anonymisieren.</p>
<p>Wie der <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/srf-muss-sich-selbst-zensurieren-weil-gericht-schlampt-696355048400" rel="noopener" target="_blank">«Tages-Anzeiger» berichtet</a>, hat das Gericht die Zensurmassnahme möglicherweise vorschnell beschlossen. Denn SRF hatte in weiser Voraussicht, dass Akteure, die in der Recherche vorkommen, dagegen vorgehen könnten, eine sogenannte Schutzschrift beim Gericht deponiert. Darin kann eine Redaktion präventiv darlegen, warum sie eine identifizierende Berichterstattung für rechtmässig hält. Doch das Genfer Gericht ignorierte die vorgebrachten Argumente und hiess die vorsorgliche Massnahme gut. Angeblich sei die Zahlung für die Hinterlegung der Schutzschrift beim Gericht noch nicht eingegangen sei. SRF hat gezahlt, aber das Geld war noch nicht eingetroffen.</p>
<p>Die Ignoranz des Genfer Gerichts wirft ein schlechtes Licht auf die Justiz. Erst kürzlich hat die Politik die <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20200026" rel="noopener" target="_blank">Hürden für vorsorgliche Massnahmen gesenkt</a>, dann sollte wenigstens die Justiz garantieren, dass die Rechte der Medien nicht noch weiter untergraben werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/03/kommentarurteil-bundesratsoverkill-zensurjustiz/">Kommentarurteil, Bundesratsoverkill, Zensurjustiz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>«Unausgewogen, einseitig, unfair»: UBI geisselt Bundesratspropaganda</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/05/unausgewogen-einseitig-unfair-parteilich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[David Klein]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2022 14:08:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ansprachen und Abstimmungsempfehlungen der Bundesratsmitglieder auf Radio SRF verletzen das Vielfaltsgebot, findet die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Sie glichen der Propaganda-Beschallung der Bürger in Nordkorea. Wie die UBI zu diesem einstimmigen Entscheid gefunden hat. Wie im Morgenrot tritt er daher, hocherhaben, herrlich, auf dass sich der Nebelflor teile und der allmächtig waltende, <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/05/unausgewogen-einseitig-unfair-parteilich/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Ansprachen und Abstimmungsempfehlungen der Bundesratsmitglieder auf Radio SRF verletzen das Vielfaltsgebot, findet die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen. Sie glichen der Propaganda-Beschallung der Bürger in Nordkorea. Wie die UBI zu diesem einstimmigen Entscheid gefunden hat.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-99179" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b.jpg" alt="" width="1457" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b.jpg 1457w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-768x514.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/09/MW-UBI-Bundersrat-20220905b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1457px) 100vw, 1457px" /></a><br />
Wie im Morgenrot tritt er daher, hocherhaben, herrlich, auf dass sich der Nebelflor teile und der allmächtig waltende, rettende Bundesrat den freien Schweizern die langersehnte Wahlhilfe zuteil werden lasse, so man nicht länger im Wolkenmeer stöbere, sondern kindlich ihm vertraue. Es hat durchaus etwas Hymnisches, wenn der Bundesrat vor einer Volksabstimmung seine traditionelle Radioansprache hält.</p>
<p>So geschehen am 25. April 2022 auf Radio SRF 1. Bundesrat Ueli Maurer predigt minutenlang und ohne Gegenmeinung seine Sicht zur Übernahme der EU-Verordnung über die Europäische Grenz- und Küstenwache («Frontex»-Vorlage). Zu guter Letzt gibt der SVP-Magistrat eine Stimmempfehlung ab.</p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/2013/11/07/drei-minuten-staatsfernsehen/">Seit 50 Jahren</a> steht dem Bundesrat vor Abstimmungen das SRF-Mikrofon offen für seine Propagandabotschaft. Daran störte sich ein Bürger und reichte bei der <a href="https://www.ubi.admin.ch/de/ubi-startseite" target="_blank" rel="noopener">Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI</a> eine Beschwerde ein. Diese exklusive Darstellung der bundesrätlichen Meinung verletze das rundfunkrechtliche Vielfaltsgebot und widerspreche dem verfassungsmässig garantierten Anspruch der Stimmberechtigten auf eine freie Willensbildung und die unverfälschte Stimmabgabe. Am letzten Donnerstag behandelte die UBI die Beschwerde.<br />
</p>
<p>Ein erfrischender Hauch heiterer Insubordination weht durch den Seminarsaal des Lausanner Hotels Carlton, als UBI-Präsidentin Mascha Santschi – in bester Laune ob der anspruchsvollen Aufgabe, die vielschichtige Beschwerde einzuordnen – die Beratung eröffnet. Vize-Präsidentin Catherine Müller wird sich später beim abwesenden Beschwerdeführer sogar für seine Eingabe bedanken. Die UBI ist vollzählig anwesend, neun Juristinnen und Juristen, die sich regelmässig mit Beschwerden gegen die SRG-Programme befassen.</p>
<blockquote><p>Am Ende setzt es nicht nur für die SRG eine schallende Ohrfeige, sondern auch für den Bundesrat.</p></blockquote>
<p>Referent Reto Schlatters scherzhafte Anmerkung an das Publikum, bestehend aus zwei SRF-Juristinnen und meiner Wenigkeit als einziger Journalist, es werde «jetzt halt etwas formaljuristisch», das sei aber ein «Gebiet, das viele von uns kennen und auch gerne haben», sorgt für Belustigung bei den UBI-Mitgliedern.</p>
<p>Was Schlatter und seine Kolleginnen und Kollegen in den nächsten rund fünfzig Minuten bieten, ist ein fulminantes Lehrstück in Staatsrechtlichkeit, Verfassungskunde und Demokratieverständnis. Am Ende setzt es nicht nur für die SRG eine schallende Ohrfeige, sondern auch für den Bundesrat, der seine Rolle in der Gewährleistung der freien Willensbildung des Souveräns gründlich missverstanden hat, wenn er in einem parlamentarischen Konkurrenzsystem den öffentlichen Rundfunk als Propagandakanal missbraucht.</p>
<p>In der schriftlichen Stellungnahme widerspricht SRF dem Beschwerdeführer. Die Bundesratsansprachen seien «sui generis», ein eigenständiges Format, auf welches das Vielfaltsgebot «nicht, oder nur beschränkt anwendbar» sei. Die Ansprache sei seit 1971 im Programm und sehr beliebt. SRF spricht sogar von einem «Gewohnheitsrecht».</p>
<p>UBI-Mitglied Schlatter kontert: Eine breite Akzeptanz sei «kaum geeignet», eine Rechtsvorschrift des Bundesgesetzes über Radio und Fernsehen «auszuhebeln». Auch die Eigenständigkeit des Formats stellt er in Frage. Eine «anmoderierte und in Musik eingebettete Ansprache, selbst eines Bundesrats» – sei «so besonders nun auch wieder nicht». Ganz im Gegenteil sei die «exklusive Bevorzugung» des Bundesrats «unausgewogen, einseitig, unfair und parteilich». Damit sei die Sache aber «noch nicht gegessen». Entscheidend sei letztlich, ob Maurers Ansprache einen «manipulativen Charakter auf die Meinungsbildung des Publikums» aufweise.</p>
<blockquote><p>Gemäss publizistischen Leitlinien von SRF darf es in den letzten drei Wochen vor einem Urnengang keine Einzelauftritte von Exponenten geben, die diesen einseitig eine Plattform bieten.</p></blockquote>
<p>Das Bundesgericht habe das Vielfaltsgebot mehrfach thematisiert: «Je später vor dem Urnengang und je intensiver eine Stellungnahme zu einer Wahl oder Abstimmung am Radio und Fernsehen erfolgt, umso strikter soll jede Einseitigkeit und Manipulation ausgeschlossen werden», so Schlatter. Dass die Ansprache in der «superheissen Phase», also rund zwei Wochen vor der Abstimmung ausgestrahlt wurde, verletze zudem die publizistischen <a href="https://publizistische-leitlinien.srf.ch/leitlinie/erhoehte-sorgfaltspflicht-heikle-themen-fristen-und-formen/fristen-vor-wahlen-und-abstimmungen/?hilite=abstimmungen" target="_blank" rel="noopener">Leitlinien von SRF</a>. Die besagen, dass es in den letzten drei Wochen vor einem Urnengang keine Einzelauftritte von Exponenten geben darf, die diesen einseitig eine Plattform bieten.</p>
<p>Schlatter sieht einzig das Transparenzgebot eingehalten, denn der Bundesrat würde als solcher angekündigt und «das Publikum vermag die nun folgende Einseitigkeit der Information einzuordnen». Aber: «Ob diese Transparenz eine einseitige, unausgewogene und unfaire Sendung heiligt und damit vor einer Manipulation der Meinungsbildung des Publikums bewahrt, wage ich zu bezweifeln. Zumal es – streng juristisch gesehen – keine Norm gibt, die diese einseitige Information kurz vor einer Abstimmung stützen würde. Mir scheint das Ganze etwas aus der Zeit gefallen», schliesst Schlatter seine Ausführungen. Eine Überarbeitung «würde wohl dem Zeitgeist und den heutigen Anforderungen an eine ausgewogene politische Kommunikation gerechter werden, als die etwas verstaubten und altbacken wirkenden Monologe unserer Minister».</p>
<p>SRF wehre sich «immer wieder gegen das Prädikat Staatsfernsehen», gibt Maja Sieber zu bedenken. Deshalb sollte «eigentlich ein Eigeninteresse bestehen, diese Wahrnehmung nicht selber zu verstärken». Ausserdem sei die Beachtung des Vielfaltsgebots in der heiklen Phase vor der Abstimmung, welches ja jede Ausstrahlung betreffe, ein «wichtiges Prinzip, das die UBI nicht verwässern sollte». Apropos Staatsfernsehen: Nadine Jürgensen erinnert die SRF-Polit-Show gar an die «Beschallung der Bürger» in Nordkorea.</p>
<p>Für Gelächter im Gremium sorgt Edy Salmina, der seine poetische Ader entdeckt und das von SRF beanspruchte «Gewohnheitsrecht» mit einem Zitat des Dichters Garcia Lorca pariert, der gesagt haben soll, dass «nur Gewohnheiten stärker als die Liebe» seien. Die grundsätzliche Frage wäre jedoch, ob das Bundesgesetz für Radio und Fernsehen «kommunikative Sonderstatuten» dulden könne, was Salmina verneint.</p>
<blockquote><p>UBI-Präsidentin Santschi stellen sich anlässlich der Beschwerde zwei zentrale Fragen: Die Rolle des Bundesrats im Abstimmungskampf und das Problem von «möglichen inhaltlichen Mängel der Behördenkommunikation».</p></blockquote>
<p>In ihrem Schlusswort greift UBI-Präsidentin Mascha Santschi als erstes die von Schlatter erwähnte Transparenz nochmals auf, relativiert aber seinen Befund: «Wenn ich zu hundert Prozent sicher sein könnte, dass der Bundesrat jederzeit nach bestem Wissen und Gewissen informieren würde, dann könnte ich das vielleicht akzeptieren.»</p>
<p>Santschi stellen sich anlässlich der Beschwerde zwei zentrale Fragen: Die Rolle des Bundesrats im Abstimmungskampf und das Problem von «möglichen inhaltlichen Mängel der Behördenkommunikation». Santschi zitiert die Bundesverfassung, die «staatliche Organe» dazu verpflichte, in «Treu und Glauben» zu handeln. In der Behördenkommunikation dürfe «weder beschönigt, unterschlagen oder manipuliert werden». Sie bezieht sich auf den ehemaligen Bundesgerichtspräsidenten Hansjörg Seiler und zitiert aus dessen Aufsatz <a href="https://biblio.parlament.ch/libero/WebOpac.cls?VERSION=2&amp;ACTION=DISPLAY&amp;RSN=136668&amp;DATA=PDB&amp;TOKEN=4I2yKs2VDr7215&amp;Z=1&amp;SET=1" target="_blank" rel="noopener">«Auf dem Weg zur gelenkten Demokratie?»</a>, in dem Seiler die «Behördliche Intervention in die politische Meinungsbildung» thematisiert: «Wer persuasiv sein will, informiert anders, als wer seine Rolle darin erblickt, einen ergebnisoffenen, fairen Entscheid zu gewährleisten.»</p>
<blockquote><p>Ein weiteres Problem sieht Santschi darin, dass die Behördenkommunikation als sogenannte «seriöse Quelle» gelte.</p></blockquote>
<p>Seiler weise auf einen Bundesgerichtsentscheid von 1995 hin, in dem festgehalten wurde, dass sich die Behörde im Vorfeld einer Volksabstimmung «jeglicher Einflussnahme enthalten müsse, um der Bevölkerung eine unabhängige Entscheidung zu ermöglichen». Sie selbst jedenfalls würde heute ihre «Hand nicht mehr dafür ins Feuer legen, dass alle Behörden jederzeit ehrlich, offen, ausgewogen und transparent kommunizieren», gesteht Santschi schmunzelnd.</p>
<p>Ein weiteres Problem sieht Santschi darin, dass die Behördenkommunikation als sogenannte «seriöse Quelle» gelte. So verletzen Medienschaffende laut geltender Rechtsprechung die journalistische Sorgfaltspflicht nicht, wenn sie amtliche Verlautbarungen von Behörden «weder hinterfragen, noch überprüfen», sondern «tel quel» verbreiten. Werde also von Behörden nicht korrekt informiert, komme die Information via die Medien bei den Stimmberechtigten auch nicht korrekt an und beeinflusse so das Stimmverhalten.</p>
<p>UBI-Präsidentin Santschi verweist auf diverse Volksabstimmungen der vergangenen Jahre, wie die Annahme der EU-Waffenrichtlinie oder das Covid-Gesetz, wo die Behörden die Stimmberechtigten im Vorfeld fehlerhaft informiert hätten. Bei der Pflegeinitiative habe das Komitee sogar bei der Staatskanzlei «intervenieren» müssen, um eine Anpassung der Fehler im Abstimmungsbüchlein durchzusetzen. Dass dies alles keine Einzelfälle seien, habe Santschi «mittlerweile von mehr als einem Rechtsgelehrten bestätigt bekommen», der Beschwerdeführer treffe «wirklich einen sehr guten Punkt».</p>
<blockquote><p>In der Vergangenheit ist die UBI nicht als sonderlich SRG-kritisch aufgefallen.</p></blockquote>
<p>«Ehrlich gesagt, wäre es mir auch am Liebsten gewesen, die Beschwerdegegnerin hätte von sich aus Überlegungen dazu angestellt, wie man dieses Format zeitgemäss anpassen könnte», schliesst Santschi. «Die Beschwerdeantwort hat mir das leider nicht vermittelt, deshalb heisse auch ich die Beschwerde gut.» Worauf die UBI einstimmig die Beschwerde gutheisst.</p>
<p>Die anwesenden SRF-Juristinnen Corinne Stöckli und Barbara Lehmann, stellvertretende Leiterin Rechtsdienst SRF, geben sich unbeeindruckt. Stöckli meint lapidar: «Damit können wir leben.» Die Damen konnten nicht ahnen, dass Minuten später in der <a href="https://www.watson.ch/schweiz/medien/719717860-beschwerdeinstan-moderator-brotz-gegen-svp-aeschi-zu-weit-gegangen" target="_blank" rel="noopener">Causa um «Arena»-Moderator Sandro Brotz</a> die nächste krachende Klatsche folgen sollte.</p>
<p>In der Vergangenheit ist die UBI nicht als sonderlich SRG-kritisch aufgefallen, was ich bereits <a href="https://insideparadeplatz.ch/2022/04/26/friedenspfeife-in-leutschenbach/" target="_blank" rel="noopener">mehrmals thematisiert habe</a>. Nach diesem schon fast subversiven Entscheid zu den Bundesratsansprachen kann die UBI aber nicht mehr nur als fünfte Kolonne des Medienriesen marginalisiert werden. Es ist zu hoffen, dass dieser unerwartete Trend des behördlichen Ungehorsams bei der UBI anhält.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/05/unausgewogen-einseitig-unfair-parteilich/">«Unausgewogen, einseitig, unfair»: UBI geisselt Bundesratspropaganda</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anwalt zieht SRF-«Arena»-Beschwerde weiter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/30/anwalt-zieht-srf-arena-beschwerde-weiter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Apr 2022 08:03:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<category><![CDATA[Sandro Brotz]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Aeschi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=96865</guid>

					<description><![CDATA[<p>«Arena»-Moderator Sandro Brotz habe die Sendung mit Nationalrat Thomas Aeschi «sachgerecht» moderiert, befindet die Ombudsstelle. Ein Anwalt reicht Beschwerde bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz ein.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/30/anwalt-zieht-srf-arena-beschwerde-weiter/">Anwalt zieht SRF-«Arena»-Beschwerde weiter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>«Arena»-Moderator Sandro Brotz habe die Sendung mit Nationalrat Thomas Aeschi «sachgerecht» moderiert, befindet die Ombudsstelle. Ein Anwalt reicht Beschwerde bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz ein. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/30/anwalt-zieht-srf-arena-beschwerde-weiter/">Anwalt zieht SRF-«Arena»-Beschwerde weiter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Anzahl Beschwerden bei der UBI weiterhin hoch</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/19/anzahl-beschwerden-bei-der-ubi-weiterhin-hoch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 09:18:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=95740</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gingen 2021 30 neue Beschwerden ein. Die meisten Berichte betreffen das Coronavirus.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/19/anzahl-beschwerden-bei-der-ubi-weiterhin-hoch/">Anzahl Beschwerden bei der UBI weiterhin hoch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) gingen 2021 30 neue Beschwerden ein. Die meisten Berichte betreffen das Coronavirus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/19/anzahl-beschwerden-bei-der-ubi-weiterhin-hoch/">Anzahl Beschwerden bei der UBI weiterhin hoch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Ein Beitrag zum Erhalt des gesellschaftlichen Friedens»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/19/ein-beitrag-zum-erhalt-des-gesellschaftlichen-friedens/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2021 08:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Presserat]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<category><![CDATA[Ombudsstelle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unter Corona wurde Medienkritik zum Volkssport. Presserat, Ombudsstelle und UBI erhielten 2020 eine Rekordanzahl an Beschwerden, wie ein Blick in ihre Jahresberichte zeigt. Auch wenn die Beschwerdeorgane an ihre Kapazitätsgrenzen stossen, tun sie alles dafür, um ihre Rolle als Blitzableiter zu gewährleisten. Überall der gleiche Befund: Der Ton wird rauer, der Respekt geht verloren. Im <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/19/ein-beitrag-zum-erhalt-des-gesellschaftlichen-friedens/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unter Corona wurde Medienkritik zum Volkssport. Presserat, Ombudsstelle und UBI erhielten 2020 eine Rekordanzahl an Beschwerden, wie ein Blick in ihre Jahresberichte zeigt. Auch wenn die Beschwerdeorgane an ihre Kapazitätsgrenzen stossen, tun sie alles dafür, um ihre Rolle als Blitzableiter zu gewährleisten.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-89531" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Presserat-UBI-Blitzableiter-20210618.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Presserat-UBI-Blitzableiter-20210618.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Presserat-UBI-Blitzableiter-20210618-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Presserat-UBI-Blitzableiter-20210618-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Presserat-UBI-Blitzableiter-20210618-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/06/MW-Presserat-UBI-Blitzableiter-20210618-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Überall der gleiche Befund: Der Ton wird rauer, der Respekt geht verloren. Im vergangenen Jahr standen die Beschwerdeorgane der Schweizer Medien unter doppelter Belastung. Neben der Bewältigung einer nie dagewesenen Anzahl an Beanstandungen und Beschwerden sahen sich Presserat, Ombudsstellen und UBI vermehrt auch Anfeindungen und Unflätigkeiten ausgesetzt. «Auffallend ist zudem, dass (…) gewisse Beschwerdeführer bei ihnen nicht genehmen Entscheidungen die im Presserat zuständigen Personen teilweise unflätig kritisieren», hält Markus Spillmann im kürzlich erschienenen <a href="https://presserat.ch/wp-content/uploads/2021/06/SPR_Jahrheft_2021_DE.pdf" target="_blank" rel="noopener">Jahrheft des Schweizer Presserats</a> fest. Gleichzeitig betont der per Ende 2020 zurückgetretene Präsident des Stiftungsrates «Schweizer Presserat» die wichtige Rolle, die eine «unabhängige Beschwerdeinstanz im hiesigen Mediensystem» spiele.</p>
<blockquote><p>In dem Sinn zeugt die grosse Anzahl eingereichter Beanstandungen auch vom Erfolg des Presserats – ein zweischneidiger Erfolg allerdings.</p></blockquote>
<p>Die Beschwerdeflut führte das Gremium an seine Kapazitätsgrenzen. Darum seien Massnahmen nötig, um dieses Wachstum zu begrenzen, allerdings «ohne dass dabei das Prinzip einer möglichst niedrigschwelligen (und kostenlosen) Anrufung untergraben wird». Mittelfristig dürften die im Medienförderungspaket vorgesehenen Bundesmittel eine Entlastung bringen. Auch ist davon auszugehen, dass das Jahr 2020 mit 180 neu eingegangenen Beschwerden ein Rekordjahr war und die Zahl wieder auf plusminus 120 zurückgehen wird wie in den drei Jahren davor.<br />
</p>
<p>Mit dem Zehnfachen an Beanstandungen sah sich im Corona-Jahr 2020 die Ombudsstelle von Deutschschweizer Radio und Fernsehen konfrontiert. Die Zahl von 1161 relativiert sich allerdings insofern, als darin auch mehrfache Beanstandungen gegen ein und dieselbe Sendung enthalten sind. Dennoch brachte dieser Rekordwert die beiden Ombudsleute Esther Girsberger und Kurt Schöbi an ihre zeitlichen Grenzen.</p>
<p>Herausgefordert sah sich die Ombudsstelle auch in ihrem Selbstverständnis. Bei einem Grossteil der kritischen Reaktionen auf die Corona-Berichterstattung von Schweizer Radio und Fernsehen gehe es nicht nur um die beanstandete Sendung, sondern um ein grundsätzliches Unbehagen, beobachten die Ombudsleute. «Stellvertretend für das Misstrauen gegenüber der Wissenschaft und der Politik müssen die Medien – vor allem auch die SRG-Produkte – dran glauben», steht im <a href="https://www.srgd.ch/media/cabinet/2021/04/Jahresbericht_Ombudsstelle_2020_def_Web.pdf" target="_blank" rel="noopener">Jahresbericht der Ombudsstelle</a>. Das äussert sich dann auch so, dass sich SRF und Ombudsstelle «besonders vielen Anwürfen und Beleidigungen ausgesetzt» sahen. Nichtsdestotrotz betonen Girsberger und Schöbi die Bedeutung des Dialogs:</p>
<blockquote><p>«Nur durch Auseinandersetzung mit Andersdenkenden kann verhindert werden, dass der Dialog abbricht.»</p></blockquote>

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            [rml_read_more]
<p>Die Bedeutung als Blitzableiter ihrer Institution betont auch UBI-Präsidentin Mascha Santschi Kallay. «Frustrationen über die bestehende Situation und die Rundfunkberichterstattung kann man quasi formell und kostenlos bei der UBI deponieren», schreibt Santschi Kallay im Vorwort zum <a href="https://www.ubi.admin.ch/inhalte/pdf/Dokumentation/Jahresberichte/Jahresberichte_DE/jb2020.pdf" target="_blank" rel="noopener">Jahresbericht der Unabhängigen Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen UBI</a>. Wie bei Presserat und Ombudsstelle betrafen auch bei der UBI ein Grossteil der im letzten Jahr eingereichten Beschwerden die Corona-Berichterstattung. Und die waren teils so ausufernd oder ausfällig, dass die UBI erwägt, diese Beschwerden zur Verbesserung an die Absender zurückzuweisen. Eine Massnahme, die der Presserat schon beschlossen und im Reglement festgehalten hat. In diesem Zusammenhang wage sie zu behaupten, schreibt Mascha Santschi Kallay, «dass eine Behörde wie die UBI ein – zumindest klitzekleines – Stück weit auch zum Erhalt des gesellschaftlichen Friedens beiträgt».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/19/ein-beitrag-zum-erhalt-des-gesellschaftlichen-friedens/">«Ein Beitrag zum Erhalt des gesellschaftlichen Friedens»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UBI zu «Deville»-Beitrag: Satire darf einseitig sein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/11/ubi-zu-deville-beitrag-satire-darf-einseitig-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 19:10:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Deville]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88511</guid>

					<description><![CDATA[<p>Dominic Deville habe mit seiner Satire im Vorfeld der Konzernverantwortungsinitiative keine politische Propaganda betrieben, begründet die Beschwerdeinstanz UBI.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/ubi-zu-deville-beitrag-satire-darf-einseitig-sein/">UBI zu «Deville»-Beitrag: Satire darf einseitig sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dominic Deville habe mit seiner Satire im Vorfeld der Konzernverantwortungsinitiative keine politische Propaganda betrieben, begründet die Beschwerdeinstanz UBI.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/ubi-zu-deville-beitrag-satire-darf-einseitig-sein/">UBI zu «Deville»-Beitrag: Satire darf einseitig sein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Was darf öffentlich-rechtliche Satire, Markus Somm?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/11/was-darf-oeffentlich-rechtliche-satire-markus-somm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 May 2021 07:16:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Somm]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<category><![CDATA[Dominic Deville]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88435</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was darf öffentlich-rechtliche Satire? Markus Somm, Chefredaktor der bürgerlichen Satire-Zeitschrift Nebelspalter, fordert Ausgewogenheit – und weiss um ihre Grenzen. Anlass für das Gespräch war die Behandlung einer UBI-Beschwerde gegen de «Deville»-Sendung über die Konzernverantwortungs-Initiative.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/was-darf-oeffentlich-rechtliche-satire-markus-somm/">Was darf öffentlich-rechtliche Satire, Markus Somm?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was darf öffentlich-rechtliche Satire? Markus Somm, Chefredaktor der bürgerlichen Satire-Zeitschrift Nebelspalter, fordert Ausgewogenheit – und weiss um ihre Grenzen. Anlass für das Gespräch war die Behandlung einer UBI-Beschwerde gegen de «Deville»-Sendung über die Konzernverantwortungs-Initiative.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/11/was-darf-oeffentlich-rechtliche-satire-markus-somm/">Was darf öffentlich-rechtliche Satire, Markus Somm?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Beschwerdenrekord wegen Corona: Einblick in die Arbeit der UBI</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/31/beschwerdenrekord-wegen-corona-einblick-in-die-arbeit-der-ubi/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2021 06:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=87304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hatte 2020 so viel zu tun wie seit zehn Jahren nicht mehr. Vor allem wegen der «Corona-Berichterstattung» in den Medien hagelte es Kritik. Worum geht es da? zentralplus hat bei einer öffentlichen Beratung einer Beschwerde reingehört.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/31/beschwerdenrekord-wegen-corona-einblick-in-die-arbeit-der-ubi/">Beschwerdenrekord wegen Corona: Einblick in die Arbeit der UBI</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen (UBI) hatte 2020 so viel zu tun wie seit zehn Jahren nicht mehr. Vor allem wegen der «Corona-Berichterstattung» in den Medien hagelte es Kritik. Worum geht es da? zentralplus hat bei einer öffentlichen Beratung einer Beschwerde reingehört.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/31/beschwerdenrekord-wegen-corona-einblick-in-die-arbeit-der-ubi/">Beschwerdenrekord wegen Corona: Einblick in die Arbeit der UBI</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UBI diente auch als «Blitzableiter» im Corona-Jahr</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/24/ubi-diente-auch-als-blitzableiter-im-corona-jahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2021 08:59:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Presserat]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=87125</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gute Noten für die Medien: Trotz Beschwerdeflut hiessen UBI und Presserat im Corona-Jahr eher weniger Reklamationen gut.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/24/ubi-diente-auch-als-blitzableiter-im-corona-jahr/">UBI diente auch als «Blitzableiter» im Corona-Jahr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gute Noten für die Medien: Trotz Beschwerdeflut hiessen UBI und Presserat im Corona-Jahr eher weniger Reklamationen gut.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/24/ubi-diente-auch-als-blitzableiter-im-corona-jahr/">UBI diente auch als «Blitzableiter» im Corona-Jahr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine Lektion in Wahrheitssuche</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/12/18/eine-lektion-in-wahrheitssuche/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Dec 2019 14:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=75303</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Viehhändler streichen Millionen an Subventionen ein. Und manche tricksen auch noch auf den Viehmärkten. Diese Vorwürfe durfte die Konsumenten­sendung «Kassensturz» erheben, meint die Unabhängige Beschwerde­instanz für Radio und Fernsehen – obwohl unklar ist, ob die Aussagen stimmen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/18/eine-lektion-in-wahrheitssuche/">Eine Lektion in Wahrheitssuche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Viehhändler streichen Millionen an Subventionen ein. Und manche tricksen auch noch auf den Viehmärkten. Diese Vorwürfe durfte die Konsumenten­sendung «Kassensturz» erheben, meint die Unabhängige Beschwerde­instanz für Radio und Fernsehen – obwohl unklar ist, ob die Aussagen stimmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/18/eine-lektion-in-wahrheitssuche/">Eine Lektion in Wahrheitssuche</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UBI verteidigt Satiresendung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/08/ubi-verteidigt-satiresendung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Nov 2019 17:54:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=74095</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Satiresendung «Deville» von Schweizer Fernsehen SRF trat der Comedian Cenk Korkmaz mit einem Monolog über Jesus und seine zwölf Follower auf. Christliche Gläubige sahen sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt. Nun hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI entschieden: Der Beitrag war rechtlich korrekt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/08/ubi-verteidigt-satiresendung/">UBI verteidigt Satiresendung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Satiresendung «Deville» von Schweizer Fernsehen SRF trat der Comedian Cenk Korkmaz mit einem Monolog über Jesus und seine zwölf Follower auf. Christliche Gläubige sahen sich in ihren religiösen Gefühlen verletzt. Nun hat die Unabhängige Beschwerdeinstanz UBI entschieden: Der Beitrag war rechtlich korrekt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/08/ubi-verteidigt-satiresendung/">UBI verteidigt Satiresendung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UBI heisst Beschwerde von Maudet gegen «Rundschau» gut</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/06/07/ubi-heisst-beschwerde-von-maudet-gegen-rundschau-gut/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2019 09:44:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Pierre Maudet]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=69903</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Genfer FDP-Politiker beanstandete einen TV-Beitrag von SRF. Die Kommission hat nun entschieden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/07/ubi-heisst-beschwerde-von-maudet-gegen-rundschau-gut/">UBI heisst Beschwerde von Maudet gegen «Rundschau» gut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Genfer FDP-Politiker beanstandete einen TV-Beitrag von SRF. Die Kommission hat nun entschieden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/06/07/ubi-heisst-beschwerde-von-maudet-gegen-rundschau-gut/">UBI heisst Beschwerde von Maudet gegen «Rundschau» gut</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen darf nicht zu einem Gremium für Moral und Stilfragen werden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/04/12/die-unabhaengige-beschwerdeinstanz-fuer-radio-und-fernsehen-darf-nicht-zu-einem-gremium-fuer-moral-und-stilfragen-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Apr 2019 07:44:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=69114</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Medien- und Meinungsfreiheit hat viel mit der notwendigen Trennung von Recht und Moral zu tun. Eine Rechtsprechung zu moralischen Inhaltsstandards in den Medien sollte deshalb vermieden werden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/12/die-unabhaengige-beschwerdeinstanz-fuer-radio-und-fernsehen-darf-nicht-zu-einem-gremium-fuer-moral-und-stilfragen-werden/">Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen darf nicht zu einem Gremium für Moral und Stilfragen werden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Medien- und Meinungsfreiheit hat viel mit der notwendigen Trennung von Recht und Moral zu tun. Eine Rechtsprechung zu moralischen Inhaltsstandards in den Medien sollte deshalb vermieden werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/04/12/die-unabhaengige-beschwerdeinstanz-fuer-radio-und-fernsehen-darf-nicht-zu-einem-gremium-fuer-moral-und-stilfragen-werden/">Die Unabhängige Beschwerdeinstanz für Radio und Fernsehen darf nicht zu einem Gremium für Moral und Stilfragen werden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>UBI: Wenn Juristen über «Titten» diskutieren</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/02/01/ubi-wenn-juristen-ueber-titten-diskutieren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Feb 2019 13:56:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[UBI]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=65855</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum ersten Mal hat Mascha Santschi Kallay als Präsidentin eine öffentliche Beratung der Beschwerdeinstanz geleitet. Der erste Fall hatte es gleich in sich: Die UBI-Mitglieder berieten über eine zweisekündige Szene auf SRF. Im Fokus der Kritik: Wippende Brüste.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/02/01/ubi-wenn-juristen-ueber-titten-diskutieren/">UBI: Wenn Juristen über «Titten» diskutieren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum ersten Mal hat Mascha Santschi Kallay als Präsidentin eine öffentliche Beratung der Beschwerdeinstanz geleitet. Der erste Fall hatte es gleich in sich: Die UBI-Mitglieder berieten über eine zweisekündige Szene auf SRF. Im Fokus der Kritik: Wippende Brüste.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/02/01/ubi-wenn-juristen-ueber-titten-diskutieren/">UBI: Wenn Juristen über «Titten» diskutieren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
