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	<title>Vorurteile | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Bias-Prüfung: New York erlässt Auflagen für Recruiting-KI</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/23/bias-pruefung-new-york-erlaesst-auflagen-fuer-recruiting-ki/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Nov 2021 05:10:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Recruiting-Prozess]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz wird inzwischen vielfach eingesetzt, um Bewerber*innen auszuwählen. Das führt teils zu Diskriminierung. New York will das ändern.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Künstliche Intelligenz wird inzwischen vielfach eingesetzt, um Bewerber*innen auszuwählen. Das führt teils zu Diskriminierung. New York will das ändern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/23/bias-pruefung-new-york-erlaesst-auflagen-fuer-recruiting-ki/">Bias-Prüfung: New York erlässt Auflagen für Recruiting-KI</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Berufs-Klischees: Schluss mit den Vorurteilen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/25/berufs-klischees-schluss-mit-den-vorurteilen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 May 2021 06:12:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Versicherungsmakler]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsbild]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Branche]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IT-Berater sind einsame Nerds in stillen Kämmerchen und Versicherunsgmakler Klinkenputzer? Von wegen, Berufe wandeln sich rasant – und lassen Klischees bröckeln.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/25/berufs-klischees-schluss-mit-den-vorurteilen/">Berufs-Klischees: Schluss mit den Vorurteilen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>IT-Berater sind einsame Nerds in stillen Kämmerchen und Versicherunsgmakler Klinkenputzer? Von wegen, Berufe wandeln sich rasant – und lassen Klischees bröckeln.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/25/berufs-klischees-schluss-mit-den-vorurteilen/">Berufs-Klischees: Schluss mit den Vorurteilen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Vielfalt? Nein, Danke!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/01/vielfalt-nein-danke/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2020 04:28:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Rekrutierung]]></category>
		<category><![CDATA[Vielfalt]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vielfalt zu leben, gehört bei Unternehmen zum guten Ton. Hier eine wohlklingende Marketingkampagne, da ein tolles Bekenntnis. Doch die Realität ist oft ernüchternd.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vielfalt zu leben, gehört bei Unternehmen zum guten Ton. Hier eine wohlklingende Marketingkampagne, da ein tolles Bekenntnis. Doch die Realität ist oft ernüchternd.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/01/vielfalt-nein-danke/">Vielfalt? Nein, Danke!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Sind attraktive Menschen im Job erfolgreicher?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/08/27/sind-attraktive-menschen-im-job-erfolgreicher/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Eliane Stöckli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2020 04:25:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Diversity]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Verdienen schöne Menschen eigentlich mehr? Das ist eine Frage, die unsere Gesellschaft schon seit Langem beschäftigt. Schliesslich leben wir in einer oberflächlichen Welt, in der wir uns stets mit anderen vergleichen – auch was das Aussehen betrifft. Eine neue Studie entlarvt jetzt die überraschende Antwort.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Verdienen schöne Menschen eigentlich mehr? Das ist eine Frage, die unsere Gesellschaft schon seit Langem beschäftigt. Schliesslich leben wir in einer oberflächlichen Welt, in der wir uns stets mit anderen vergleichen – auch was das Aussehen betrifft. Eine neue Studie entlarvt jetzt die überraschende Antwort.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/08/27/sind-attraktive-menschen-im-job-erfolgreicher/">Sind attraktive Menschen im Job erfolgreicher?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Vorurteilsbewusster Journalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/02/27/vorurteilsbewusster-journalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 08:03:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist ein Paradox. Viele Medienschaffende berufen sich gerne auf die wichtige Rolle für die Demokratie (Vierte Gewalt, Korrektiv usw.). Doch Verantwortung für die Auswirkungen der eigenen Berichterstattung auf die tatsächlichen politischen und gesellschaftlichen Vorgänge wird in der Regel von sich gewiesen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein Paradox. Viele Medienschaffende berufen sich gerne auf die wichtige Rolle für die Demokratie (Vierte Gewalt, Korrektiv usw.). Doch Verantwortung für die Auswirkungen der eigenen Berichterstattung auf die tatsächlichen politischen und gesellschaftlichen Vorgänge wird in der Regel von sich gewiesen. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/02/27/vorurteilsbewusster-journalismus/">Vorurteilsbewusster Journalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Google Translate verstärkt sexistische Vorurteile</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/09/12/google-translate-verstaerkt-sexistische-vorurteile/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 08:17:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Sexismus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ausgerechnet Google Translate, die wohl am häufigsten genutzte Übersetzungslösung im Web, scheint sexistische Stereotype zu fördern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ausgerechnet Google Translate, die wohl am häufigsten genutzte Übersetzungslösung im Web, scheint sexistische Stereotype zu fördern. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/12/google-translate-verstaerkt-sexistische-vorurteile/">Google Translate verstärkt sexistische Vorurteile</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Künstliche Intelligenz: Roboter «lernen» Vorurteile von allein</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/09/12/kuenstliche-intelligenz-roboter-lernen-vorurteile-von-allein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Sep 2018 07:42:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Beruf & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[künstliche Intelligenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine künstliche Intelligenz kann die Vorurteile von Menschen übernehmen, etwa die ihrer Programmierer. Aber die Maschinen können auch allein Vorurteile entwickeln, wie eine Studie zeigt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine künstliche Intelligenz kann die Vorurteile von Menschen übernehmen, etwa die ihrer Programmierer. Aber die Maschinen können auch allein Vorurteile entwickeln, wie eine Studie zeigt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/12/kuenstliche-intelligenz-roboter-lernen-vorurteile-von-allein/">Künstliche Intelligenz: Roboter «lernen» Vorurteile von allein</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die «schockierende» Studie, von der Journalisten nichts wissen wollen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/20/die-schockierende-studie-von-der-journalisten-nichts-wissen-wollen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Nov 2014 09:43:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Minderheiten]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Felix Schindler]]></category>
		<category><![CDATA[Studie]]></category>
		<category><![CDATA[tagesanzeiger.ch]]></category>
		<category><![CDATA[Roma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine private Stiftung hat 470 Medienschaffende eingeladen, um ihnen die Resultate einer Untersuchung zu präsentieren. Doch die Studie hat ein Problem: Sie passt schlecht ins Beuteschema von Journalisten.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/20/die-schockierende-studie-von-der-journalisten-nichts-wissen-wollen/">Die «schockierende» Studie, von der Journalisten nichts wissen wollen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine private Stiftung hat 470 Medienschaffende eingeladen, um ihnen die Resultate einer Untersuchung zu präsentieren. Doch die Studie hat ein Problem: Sie passt schlecht ins Beuteschema von Journalisten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/20/die-schockierende-studie-von-der-journalisten-nichts-wissen-wollen/">Die «schockierende» Studie, von der Journalisten nichts wissen wollen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sommerliche Klischeepflege</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/07/10/sommerliche-klischeepflege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Jul 2013 12:18:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteile]]></category>
		<category><![CDATA[Chez les Welsch]]></category>
		<category><![CDATA[Klischee]]></category>
		<category><![CDATA[Landesteile]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Sommerserie «Landesteile Vorurteile» zeichnet SRF Kultur Zerrbilder der schweizerischen Sprachregionen. Mit der Klammerfunktion, für die sich der nationale Rundfunk gerne rühmt, ist es für einmal nicht weit her. Dass SRF auch anders kann, zeigt die aktuelle Interview-Reihe «Bonjour, les Romands!». Das kennen wir doch. Vor zwei Jahren unternahm DRS 3 (Heute: Radio SRF <a href="https://medienwoche.ch/2013/07/10/sommerliche-klischeepflege/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/07/10/sommerliche-klischeepflege/">Sommerliche Klischeepflege</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Sommerserie «Landesteile Vorurteile» zeichnet SRF Kultur Zerrbilder der schweizerischen Sprachregionen. Mit der Klammerfunktion, für die sich der nationale Rundfunk gerne rühmt, ist es für einmal nicht weit her. Dass SRF auch anders kann, zeigt die aktuelle Interview-Reihe «Bonjour, les Romands!».<br />
<span id="more-14995"></span><br />
Das kennen wir doch. Vor zwei Jahren unternahm DRS 3 (Heute: Radio SRF 3) eine Expedition in die ferne, «unbekannte Welt» jenseits des Röstigrabens. <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/04/peinliche-folklore/" target="_self">«Chez les Welsch»</a> hiess die Sendereihe über Sitten und Bräuche in der Romandie. «Doch die unbekannte Welt entpuppte sich (..) als die sattsam bekannte, die aus den ewig gestrigen Klischees besteht», stand im Juli 2011 hier zu lesen. Ein Jahr später hiess es bei DRS 3 <a href="http://drs.srf.ch/www/de/drs3/325751.buongiorno-svizzera-wir-zeigten-euch-den-sueden.html" target="_blank">«Buongiorno Svizzera»</a> und man feierte Polenta, Grotto, Sonnenschein.</p>
<p>Nun geht es weiter im Takt. Auch in diesem Jahr steht die Klischeepflege auf dem Programm von Schweizer Radio- und Fernsehen. <a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile" target="_blank">«Landesteile Vorurteile»</a> heisst die aktuelle Sommerserie von SRF Kultur. Und man gibt sich grosse Mühe, dem Titel gerecht zu werden. Da wird jeder Gemeinplatz gezückt, jede Belanglosigkeit bemüht. Als erstes springen einem, wie schon in früheren Jahren, die dümmlichen Cartoons ins Auge: Hier die faulen,<a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile/die-leichtsinnigen-romands" target="_blank">weissweintrinkenden Romands</a>, da der stoppelbärtige <a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile/die-ueberfroehlichen-tessiner" target="_blank">Tessiner Gigolo</a>. Neu dazugekommen sind die <a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile/die-urwuechsigen-raetoromanen" target="_blank">«urwüchsigen Rätoromanen»</a> und die <a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile/die-soliden-deutschschweizer" target="_blank">«soliden Deutschschweizer»</a>. Lustig gemeint, sauglatt umgesetzt. Man bemüht sich zwar, in den vier Filmbeiträgen zu jedem Landesteil, den  Vorurteilen Fakten gegenüberzustellen. Das gelingt mässig bis gar nicht. Am Ende bleiben die überzeichneten Zerrbilder haften.</p>
<p>Irritierend wirkt der vorurteilsbeladene Zugang zu Land und Leuten vor allem deshalb, weil sich die SRG gerne für ihre Klammerfunktion rühmt, mit der sie dazu beitrage, die Schweiz zusammenzuhalten. Was der öffentliche Rundfunk hier anstellt, ist das Gegenteil davon; Trennendes zelebrieren, anstatt Verbindendes zu suchen. Entsprechend bescheiden ist der Erkenntnisgewinn: Die anderen sehen uns anders als wir selbst uns sehen.</p>
<p>Weit interessanter als sattsam bekannte Klischees abzufeiern, wäre es nach unbekannten Gemeinsamkeiten zu suchen. Ein naheliegendes Beispiel: Rösti als Westschweizer Gericht, von wegen trennender «Röstigraben». Oder das in allen Landesteilen ambivalente Verhältnis zu den gleichsprachigen Nachbarländern. Oder gesamtschweizerisches Brauchtum in seiner regionalen Ausprägung zeigen; Jassen, Schwingen, was auch immer. An Stoff mangelt es nicht. Wohl aber an Fantasie.</p>
<p>Neben der dümmlichen Klischeepflege verbleichen die <a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile/die-welt-der-maechtigen-im-sucher-des-genfers-christian-lutz" target="_blank">gelungenen Reportagen</a> <a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile/camille-scherrer-die-geek-heidi-aus-der-romandie" target="_blank">über Künstler</a> <a href="http://www.srf.ch/kultur/im-fokus/landesteile-vorurteile/natur-wird-kunst-der-buendner-kuenstler-mirko-baselgia" target="_blank">aus der ganzen Schweiz</a>, die ebenfalls zum Gesamtpaket von «Landesteile Vorurteile» gehören. Die Beiträge wirken in ein falsches Korsett gezwängt. Doch nun ist der Rahmen gesetzt, daran lässt sich nichts mehr ändern. Und in einem Jahr geht es wohl weiter im gleichen Stil. Im völkerkundlichen Vorurteilskabinett von Schweizer Radio und Fernsehen fehlt noch der Ausländer. Eine billige Karikatur liesse sich auch von ihm zeichnen. Doch es geht auch anders.</p>
<p>Einen klischeefreien Blick über die Sprachgrenze zeigt das gleiche Schweizer Radio und Fernsehen in einer anderen Sommerserie. Die Interviewreihe <a href="http://www.srf.ch/news/panorama/bonjour-jacqueline-de-quattro" target="_blank">«Bonjour, les Romands!»</a> lässt seit dieser Woche sechs mehr oder weniger bekannte Figuren aus der Westschweiz ausführlich zu Wort kommen. Anstelle des «Mittagsgesprächs» mit einem aktuellen Gast sprechen SRF 1 und 4 eine Woche lang jeden Mittag mit der gleichen Person. Den Anfang macht die Waadtländer Regierungsrätin und Sicherheitsdirektorin Jaqueline de Quattro, eine gebürtige Deutschschweizerin, die seit über 40 Jahren in der Romandie lebt. Auch die weiteren Persönlichkeiten sind Grenzgänger zwischen Deutsch- und Westschweiz. «Bonjour, les Romands!» legt damit den Fokus auf das Verbindende zwischen den Landesteilen und nicht auf das Trennende, wie dies die Kultur-Serie mit den Vorurteilen als Rahmen getan hat.</p>
<p>Hinweis:<br />
<small>Der letzte Abschnitt wurde nachträglich am 11.7. um 00:26 eingefügt. In der ersten Fassung von 14:18 lautete er wie folgt:<br />
«Dass Klischeepflege in den nationalen Medien nicht a priori peinlich sein muss, zeigt Mal um Mal die Morgensatire «120 Secondes» des Westschweizer Radio und Fernsehen RTS. Wenn schon den Miteidgenossen überzeichnen, dann aber richtig.»</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/07/10/sommerliche-klischeepflege/">Sommerliche Klischeepflege</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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