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	<title>Zambo | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Arena, Blick&#160;Romandie, Zambo</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/29/arena-blick-romandie-zambo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 07:29:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – «Arena»: weniger ist mehr Fernsehen gilt nicht als das schnellste Medium. Aufwändige Technik, komplexe Prozesse und viel Personal bremsen die Abläufe. Aber es gibt Ausnahmen. Am letzten Mittwoch stampfte das Schweizer Fernsehen innert weniger Stunden eine «Arena»-Spezialsendung aus dem Boden. Anlass für die Hauruck-Übung bot der Abbruch der Verhandlungen um ein Rahmenabkommen <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/arena-blick-romandie-zambo/">Weiterlesen ...</a></p>
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<h3>The Good – «Arena»: weniger ist mehr</h3>
<p>Fernsehen gilt nicht als das schnellste Medium. Aufwändige Technik, komplexe Prozesse und viel Personal bremsen die Abläufe. Aber es gibt Ausnahmen. Am letzten Mittwoch stampfte das Schweizer Fernsehen innert weniger Stunden eine <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/arena-spezial-zum-abbruch-der-verhandlungen-um-das-rahmenabkommen?urn=urn:srf:video:b908c2d5-44a8-420b-9930-58c9adf5cf8c" rel="noopener" target="_blank">«Arena»-Spezialsendung</a> aus dem Boden. Anlass für die Hauruck-Übung bot der Abbruch der Verhandlungen um ein Rahmenabkommen mit der EU. </p>
<p>Um 16.30 Uhr fällte die Redaktion den <a href="https://www.instagram.com/p/CPWNuhdjPWA/" rel="noopener" target="_blank">Entscheid</a>, um 22.25 Uhr stand Moderator Sandro Brotz vor der Kamera und mit ihm Spitzenpersonal der sechs grossen Parteien im Bundeshaus. Was dann folgte, könnte in mancher Hinsicht als Massstab für die regulären «Arena»-Sendungen dienen: Eine halbe Stunde reicht, um selbst ein so komplexes und kontroverses Thema wie das Verhältnis Schweiz-EU mit sechs Personen gewinnbringend zu diskutieren. Dazu braucht es auch nicht mehr als das nackte Setting einer Gesprächsrunde, keine Einzelgespräche, keine Expert:innen und auch keinen Multimedia-Schnickschnack. In dem Sinn, liebe «Arena»: Mehr Mittwoch statt Freitag!</p>
<h3>The Bad – «Blick Romandie» startet mit «Tabubruch»</h3>
<p>Die Vorfreude von ETH-Lausanne-Mediensprecher Mirko Bischofberger ist <a href="https://actu.epfl.ch/news/blick-romandie-teams-up-with-epfl-to-deliver-scien/" rel="noopener" target="_blank">verständlich</a>: «Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit ‹Blick›, um wissenschaftliche Entdeckungen mit der breiteren Öffentlichkeit zu teilen.» Tatsächlich hat die Hochschule ein Glückslos gezogen. Mit dem «Blick Romandie», der am 1. Juni 2021 in der Westschweiz loslegt, steht der ETH Lausanne fortan eine prominente Medienplattform zu Diensten. </p>
<p>Weniger zu jubeln hätte eigentlich «Blick Romandie». Schliesslich setzt die Plattform mit dieser Partnerschaft noch vor dem Start ihren Ruf aufs Spiel. Denn anders als behauptet, geht es nicht um Journalismus, sondern um PR. Wenn die ETH Lausanne schreibt, dass sie dem «Blick» im Rahmen der Partnerschaft «Zugang zu allen ihren journalistischen Artikeln» gewähre, dann mag es sich zwar formal um Artikel handeln, aber inhaltlich fehlt diesen die unabhängige Bewertung und Einordnung, um als Journalismus zu gelten. </p>
<p>Kein Wunder, sieht der Schweizer Klub für Wissenschaftsjournalismus in diesem Kooperationsmodell einen <a href="https://www.science-journalism.ch/de/news/declaration-partenariat-Blick-epfl" rel="noopener" target="_blank">«Tabubruch»</a>. Wie eine unproblematische Zusammenarbeit zwischen Medienunternehmen und Hochschulen aussieht, welche die Unabhängigkeit der Berichterstattung nicht tangiert, wissen Ringier und die ETH Lausanne sehr wohl. Schliesslich sind sie zusammen mit der SRG und Westschweizer Unis <a href="https://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/unis-eth-srg-ringier-initiative-zur-foerderung-von-medieninnovationen-gegruendet-168748" rel="noopener" target="_blank">seit 2018</a> Partner der <a href="https://www.media-initiative.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Initiative for Media Innovation»</a>, mit der Forschungsprojekte im Bereich technologischer Medieninnovation angestossen und finanziert werden.</p>
<h3>The Ugly – Die Grossbank im Kinderradio</h3>
<p>Eigentlich will die Moderatorin von Radio SRF den Kindern und Jugendlichen einen Film empfehlen. «Darum würde es sich doch wieder mal anbieten, ins Kino zu gehen», kann sie gerade <a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/RPReplay_Final1621790646.mp4">noch sagen</a>. Doch dann unterbricht ein Audio-Signet ihre Ausführungen und eine Kinderstimme nennt den Sendungsnamen «Zambo», gefolgt von einer Frauenstimme, die sagt: «…präsentiert von UBS und Weltklasse Zürich, dem Leichtathletikmeeting am 8. und 9. September». </p>
<p>Über den ausklingenden Tonteppich im Abspann der Sponsorennennung nimmt die Moderatorin den Faden wieder auf, als wäre nichts gewesen: «Ja, und zwar läuft jetzt ein Film im Kino …» Werbung im Radioprogramm kann man nicht überhören, wie man Zeitungsinserate überlesen und Online-Werbung wegklicken kann. Sie ist penetrant. Auch darum gibt es Einschränkungen. Und für Schweizer Radio SRF gelten spezielle Bestimmungen. So dürfen Nachrichtensendungen und Programme zum politischen Zeitgeschehen nicht versponsert werden. </p>
<p>Sehr wohl aber Kindersendungen wie «Zambo». Politisch war das umstritten. Eine Mehrheit des Nationalrats wollte 2004 Sponsoring verbieten, das sich an Jugendliche richtet. Doch schliesslich folgten die Räte dem Bundesrat, der sich werbefreundlich zeigte. Die Frage der MEDIENWOCHE, ob Sponsoring in einer Kindersendung wirklich sein müsse, beantwortet Andrea Fehr, Co-Leiterin Bereich «Kinder &#038; Schule» nicht und betont stattdessen die erfolgreiche Partnerschaft zwischen SRF und UBS und wie «beide Seiten von dieser langjährigen Zusammenarbeit» profitierten.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/arena-blick-romandie-zambo/">Arena, Blick Romandie, Zambo</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
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		<title>Er will SRF fit machen für das junge Publikum</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/05/05/er-will-srf-fit-machen-fuer-die-junge-zielgruppe/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 May 2016 05:50:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[MySchool]]></category>
		<category><![CDATA[Stefano Semeria]]></category>
		<category><![CDATA[Virus]]></category>
		<category><![CDATA[Zambo]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Hansruedi Schoch]]></category>
		<category><![CDATA[Junge Zielgruppe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Anfang März ist Stefano Semeria verantwortlich für das Jugendangebot von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Seither stehen die Zeichen auf Umbau. Die bisherigen Kanäle und Plattformen rücken zusammen. Damit sollen Ressourcen freigespielt werden, um schneller auf sich wandelnde Nutzungsformen reagieren zu können. Im Oktober starten ARD und ZDF in Deutschland einen Jugendkanal mit einem <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/05/er-will-srf-fit-machen-fuer-die-junge-zielgruppe/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Anfang März ist Stefano Semeria verantwortlich für das Jugendangebot von Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Seither stehen die Zeichen auf Umbau. Die bisherigen Kanäle und Plattformen rücken zusammen. Damit sollen Ressourcen freigespielt werden, um schneller auf sich wandelnde Nutzungsformen reagieren zu können.<br />
<span id="more-27318"></span><br />
Im Oktober starten ARD und ZDF in Deutschland einen Jugendkanal mit einem Jahresbudget von 45 Millionen Euro. Im November will auch Schweizer Radio und Fernsehen mit einem neuen Jugendangebot loslegen. Von deutschen Verhältnissen kann man in der Schweiz nur träumen. Hier gibt es keine zusätzlichen Mittel für neue Vorhaben. Im Gegenteil: SRF hat eben eine Sparrunde hinter sich, Personal wurde abgebaut und das Programmangebot punktuell gestrafft. Davon ausgenommen blieben diesmal die Kinder- und Jugendprogramme, auch wenn das auf den ersten Blick anders aussieht. Insgesamt 800 Stellenprozent wurden unlängst gestrichen bei der Kinderplattform Zambo, dem Bildungsangebot SRF mySchool und dem Jugendsender Virus. Allein bei Zambo hat SRF <a href="http://www.kleinreport.ch/news/personeller-umbruch-beim-srf-kinderprogramm-zambo-84097/" target="_blank">sechs Mitarbeitenden gekündigt</a>, die sich zusammen 3,8 Vollzeitstellen geteilt haben. Ausserdem werden befristete Stellen nicht neu besetzt.</p>
<p>«Das ist kein Abbau, sondern ein Umbau», betont Stefano Semereia im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Im Unterschied zu Deutschland müsse SRF aus dem Bestehenden Neues schaffen. Seit Anfang März zeichnet der frühere Programmleiter TV bei SRF für den neu geschaffenen Direktionsbereich «junge Zielgruppe» verantwortlich. Ziel des Umbaus sei es, die Redaktionen von Zambo, MySchool und Virus zusammenzulegen, in gestraffter Form weiterzuführen und mit den frei gespielten Ressourcen neue Angebote aufzubauen.</p>
<p>Als «junge Zielgruppe» definiert SRF das Publikum im Alter zwischen 12 und 35 Jahren und fasst die Gruppe damit wesentlich breiter als etwa die Werbung dies tut. Die Eckwerte macht SRF am Einsetzen autonomer Medienentscheidungen fest zu Beginn der Pubertät und dem Alter der Familiengründung von Mitte dreissig. «Natürlich müssen wir inhaltlich differenzieren und Teenager anders ansprechen als die 30-Jährigen», sagt Semeria. Der Zielgruppe ist indes gemeinsam, dass sie das Programmangebot von Radio und Fernsehen nicht mehr primär auf dessen eigenen Kanälen wahrnimmt, sondern überall dort, wo sie sich im Web bewegt.</p>
<p>Darum will SRF seine Inhalte stärker auf den Plattformen und Diensten des Social Web ausspielen, sei es auf Facebook und Twitter, aber auch Instagram oder Snapchat. Und dafür fehlt dem Unternehmen heute das erforderliche Fachwissen. «Der einzelne Redaktor, der eigentlich Radio oder Fernsehen macht, kann das nicht auch noch. Das würde dann qualitativ nicht stimmen. Dort müssen wir mehr Know-how aufbauen», nennt SRF-Programmdirektor Hansruedi Schoch einen zentralen Grund für den Umbau. Das grösste Defizit ortet Stefano Semeria im Bereich Bewegtbild für Online und Social Media. Auch beim transmedialen Storytelling, dem (Weiter)erzählen von Geschichten über verschieden Plattformen, sieht er noch Mängel. «Sonst sind wir eigentlich recht gut aufgestellt und können intern neue Kapazitäten aufbauen», sagt Semereia. Mit Kooperation und Auftragsproduktionen will SRF zudem externe Ressourcen beanspruchen – nicht zuletzt im Hinblick auf Talent-Scouting. «Wir sind ein attraktiver Arbeitgeber», weiss Semereia, «und zwischen privater Produktion und öffentlichem Rundfunk gibt es seit jeher eine grosse Durchlässigkeit».</p>
<p>Dass SRF erst 2016 eine klare Zuständigkeit für die junge Zielgruppe schafft, sieht auf den ersten Blick nach einem groben Versäumnis aus. Erfolgt der jüngste Schritt also aus Not und Verzweiflung, weil man die Felle wegschwimmen sieht? SRF-Programmchef Hansruedi Schoch verneint: «Mit dem Fernsehen erreichen wir in der Altersgruppe der 15- bis 29-Jährigen immer noch acht von zehn Personen. In einer ganz normalen Primetime erreichen wir bei diesem Segment sogar einen deutlichen höheren Anteil als etwa Pro7 oder auch schweizerische Konkurrenten.» Aber: Genauso gibt es die grösser werdende Gruppe, die SRF mit den linear ausgestrahlten Programmen nicht mehr erreicht. Und weil die auch Gebühren zahlt, soll sie spezifische Angebote für ihre Bedürfnisse erhalten, begründet SRF das nun forcierte Engagement für die junge Zielgruppe.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/05/05/er-will-srf-fit-machen-fuer-die-junge-zielgruppe/">Er will SRF fit machen für das junge Publikum</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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