DOSSIER mit 107 Beiträgen

Kommentarkultur

SOCIAL MEDIA

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Kommentarverzicht der NZZ am Sonntag: dünnhäutig und inkonsequent

Die NZZ am Sonntag verzichtet darauf, eine Kommentarfunktion auf ihrer neuen Website anzubieten. Damit bewegt sich die Zeitung auf Augenhöhe mit dem wochentäglichen Schwesterblatt. Die Neue Zürcher Zeitung hat Anfang Jahr ihre Kommentarspalten geschlossen und führt seither nur noch punktuell moderierte Leserdebatten auf ihren Seiten. Als Begründung für den präventiven Kommentarverzicht nennt die NZZ am Weiterlesen …

Lieber nur das Quiz lösen als online kommentieren

Vor einem halben Jahr hat NRK beta, das Technologie- und Entwicklungsblog des norwegischen Rundfunks, eine originelle Zutrittshürde zum Kommentarbereich eingeführt. Wer einen Beitrag kommentieren will, muss zuerst ein paar Fragen zum Inhalt des Artikels beantworten. Das Modell stiess auf grosses internationales Interesse. Nun zieht NRK eine Zwischenbilanz. Was am meisten auffällt: Viele Nutzer wollen gar Weiterlesen …

Der Anti-Troll

Die Debattenkultur im Netz wird immer rauer. Wolf Melzer schreibt unermüdlich gegen Hass und Hetze in Internetforen an. Der Rentner ist aus der DDR geflohen und war 42 Jahre lang Lehrer – er weiß, worauf es ankommt.

Weil Facebook zu wenig gegen Hetze tut, macht er es jetzt

In Kommentarspalten herrscht oftmals ein rauer Ton. Gegenseitige verbale Angriffe sind keine Seltenheit. Da Facebook selbst wenig gegen diese Hetze tut, hat der deutsche Kommunikationsberater Hannes Ley die Gruppe #ichbinhier gegründet. Und platziert mit Unterstützung der wachsenden Anzahl Mitglieder aufklärende, freundliche Kommentare im Netz.

Mit Quizfragen und Maschinen gegen Trolle

Redaktionen kämpfen mit unterschiedlichen Mitteln gegen Trolle und Hasskommentare. Die Instrumente reichen von Quiz über strengere Zugangs- und Moderationskriterien bis zu Künstlicher Intelligenz. Einen Königsweg gibt es dabei aber nicht. Vier aktuelle Beispiele von NRK (Norwegen), NZZ, Le Matin und Google.

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Hass auf Ausländer und Eliten: Zu Hause bei den Wutbürgern

Vergewaltigen, Ersaufen lassen, Anzünden: Drastisch sind die Hass-Botschaften, welche in der Schweiz auf Facebook abgesetzt werden. Wut und Enttäuschung über die Politik treibt hunderte normaler Bürger zu scheusslichen Beschimpfungen und strafrechtlich relevanten Drohungen. Die Rundschau hat diese Wutbürger zu Hause besucht und interviewt. An der Theke bei Susanne Wille sagt der Politik-Analyst Michael Hermann, ob Weiterlesen …

Kapitulation vor der Masse oder nachvollziehbarer Entscheid?

Die NZZ baut die Kommentarspalte um. Was halten die anderen Onlineportale davon? Und welche Strategie fahren sie bezüglich dem Austausch mit den Lesern? persoenlich.com hat bei «20 Minuten», «Tages-Anzeiger», «Watson», «Blick», der «Aargauer Zeitung», SRF, dem «St. Galler Tagblatt» und der «Luzerner Zeitung» nachgefragt.