Im Auftrag des Bundesrats beschäftigten sich mehrere Studien mit der Qualität der Schweizer Medien, was wiederum von diesen kommentiert wurde. Während sich Andrea Masüger von der «Südostschweiz» über eine «Inflation an Untersuchungen» beklagte, «auf die niemand gewartet» habe, kritisierte Norbert Neininger von den «Schaffhauser Nachrichten» die «für andere schwer verständliche Sprache» der Wissenschaftler. Für den ohnehin nicht überraschenden Befund, dass die eingeleiteten Sparmassnahmen Auswirkungen auf die Qualität hatten, erhalten die Wissenschaftler Zustimmung von den Lesern in den Kommentaren. Die Diskrepanz zwischen den Lesern und den Entscheidungsträgern in den Printverlagen wird immer offensichtlicher – eine Gefahr für den Journalismus und die Demokratie.











