DOSSIER mit 109 Beiträgen

Zeitungskrise

MEDIEN

Die Lesetipps dieses Themenbereich werden kuratiert von Nick Lüthi. Haben Sie einen lesenswerten Beitrag entdeckt und möchten diesen hier empfehlen? Die Redaktion freut sich auf Ihren Linktipp: redaktion@medienwoche.ch

Washington Post: erfolgreiche digitale Transformation

Die Washington Post zählt neu mehr als eine Million Kunden, die ausschliesslich ein digitales Produkt der Zeitung abonniert haben. CNN Money sieht darin einen wichtigen Meileinstein auf dem Weg von einer lokalen, gedruckten Zeitung hin zu einer nationalen News-Website. Mit dem neuen Rekordwert liegt die Washington Post, die Amazon-Gründer Jeff Bezos gehört, jedoch weiterhin hinter Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Info-Anlass: Rein in die Medienwelt!

Am Info-Anlass der RSS Medienschule werden die Lehrgänge für Radio, Video, Online und Social Media vorgestellt: Donnerstag, 14. März, 17.00 bis 19.00 Uhr. Interessierte erhalten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und können einen Blick hinter die Kulissen werfen, inklusive Studiorundgang.

Schweizer Medien spüren die brutalen Spätfolgen der «goldenen Jahre»

Jahrzehntelang schwammen Zeitungsverlage und Redaktionen im Geld. Eine ganze Generation Medienschaffender brauchte sich nicht für betriebswirtschaftliche Zusammenhänge zu interessieren. Brutale Restrukturierungen, wie sie nun bei Tamedia oder CH Media stattfinden, sind auch die Spätfolgen des sorglosen Umgangs mit finanziellen und personellen Ressourcen in den – vermeintlich – «goldenen Jahren». Das Problem begann, unbemerkt, in den Weiterlesen …

Ad Content

Zwei Westschweizer Redaktionen besuchen sich gegenseitig

Hier die kleine Linksaussen-Tageszeitung «Le Courrier» in Genf, dort das liberale Referenzblatt «Le Temps» in Lausanne. Politisch-publizistisch könnten die beiden Blätter nicht weiter von einander entfernt liegen. Doch zwei Sachen verbinden sie: Beide Titel stehen an je ihrem Pol für die Medienvielfalt der Westschweizer Presse. Und in der Krise sind sich die beiden auch ähnlicher geworden. Oder wie ein «Temps»-Redaktor gegenüber einem «Courrier»-Kollegen gesteht: «Ich habe ‹Le Courrier› immer als eine Zeitung in Schwierigkeiten betrachtet. Jetzt sind wir wie ihr.» Nach dem Vorbild der französischen Zeitungen «Le Figaro» und «Libération» hat je ein Journalist der beiden Westschweizer Redaktionen über die jeweils andere Zeitung berichtet. Die Ergebnisse sind einerseits geprägt von gegenseitigem Respekt, aber auch die Klischees wollen gepflegt sein. Etwa dann, wenn die «Le Temps»-Journalistin über das äussere Erscheinungsbild der «Courrier»-Redaktion schreibt: «Meine Kollegen haben keine Mühe gescheut, sich so anzuziehen, dass sie wie Freiwillige des Evangelischen Sozialzentrums aussehen.»