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	<title>Australien | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Wed, 31 Aug 2022 14:27:12 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Wenn ein Journalist die Arbeit der Polizei macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/31/wenn-ein-journalist-die-arbeit-der-polizei-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Aug 2022 14:27:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Mord]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>1982 soll ein Australier seine Ehefrau ermordet haben – doch Lynette Dawsons Leiche wurde nie gefunden, ihr Mann jahrzehntelang nicht angeklagt. Bis ein Podcast auf zahlreiche Unstimmigkeiten stiess. Diese Woche wurde der inzwischen 74-Jährige nun 40 Jahre nach dem Verschwinden seiner Frau wegen Mordes schuldig gesprochen. Ein Erfolg für den investigativen Journalismus?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>1982 soll ein Australier seine Ehefrau ermordet haben – doch Lynette Dawsons Leiche wurde nie gefunden, ihr Mann jahrzehntelang nicht angeklagt. Bis ein Podcast auf zahlreiche Unstimmigkeiten stiess. Diese Woche wurde der inzwischen 74-Jährige nun 40 Jahre nach dem Verschwinden seiner Frau wegen Mordes schuldig gesprochen. Ein Erfolg für den investigativen Journalismus?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/31/wenn-ein-journalist-die-arbeit-der-polizei-macht/">Wenn ein Journalist die Arbeit der Polizei macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Die Macht der Murdoch-Medien im australischen Wahlkampf</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/06/die-macht-der-murdoch-medien-im-australischen-wahlkampf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 May 2022 18:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Murdoch]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Australien wird am 21. Mai ein neues Parlament gewählt. In den Umfragen liegt die oppositionelle Labor-Partei klar vorne – wie schon vor den letzten Wahlen 2019. Doch damals führte eine intensive Medienkampagne dazu, dass die Konservativen die Wahl doch noch gewannen. Dasselbe Szenario droht auch dieses Mal, wie SRF-Australienkorrespondent Urs Wälterlin schildert.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/06/die-macht-der-murdoch-medien-im-australischen-wahlkampf/">Die Macht der Murdoch-Medien im australischen Wahlkampf</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Australien wird am 21. Mai ein neues Parlament gewählt. In den Umfragen liegt die oppositionelle Labor-Partei klar vorne – wie schon vor den letzten Wahlen 2019. Doch damals führte eine intensive Medienkampagne dazu, dass die Konservativen die Wahl doch noch gewannen. Dasselbe Szenario droht auch dieses Mal, wie SRF-Australienkorrespondent Urs Wälterlin schildert.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/06/die-macht-der-murdoch-medien-im-australischen-wahlkampf/">Die Macht der Murdoch-Medien im australischen Wahlkampf</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Waffenstillstand zwischen Zuckerberg und Murdoch</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/17/waffenstillstand-zwischen-zuckerberg-und-murdoch/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Mar 2021 19:23:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Rupert Murdoch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook stimmt einem Bündnis mit News Corp. in Australien zu und zahlt dort künftig für Inhalte. Damit geht ein Streit zu Ende, der in der ganzen Welt hohe Wellen geschlagen hat.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook stimmt einem Bündnis mit News Corp. in Australien zu und zahlt dort künftig für Inhalte. Damit geht ein Streit zu Ende, der in der ganzen Welt hohe Wellen geschlagen hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/17/waffenstillstand-zwischen-zuckerberg-und-murdoch/">Waffenstillstand zwischen Zuckerberg und Murdoch</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schrott geht immer</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/25/schrott-geht-immer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Feb 2021 09:59:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Australien gibt es bei Facebook keine Nachrichten mehr zu sehen, die Auswirkungen reichen bis zu uns. Die falschen Leute streiten dort aus den falschen Gründen – der Konflikt ist weltweit relevant.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Australien gibt es bei Facebook keine Nachrichten mehr zu sehen, die Auswirkungen reichen bis zu uns. Die falschen Leute streiten dort aus den falschen Gründen – der Konflikt ist weltweit relevant.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/25/schrott-geht-immer/">Schrott geht immer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Facebook blockt, Google zahlt: Die australische Lektion</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/24/facebook-blockt-google-zahlt-die-australische-lektion/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2021 08:35:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Medienunternehmen mit Google und Facebook zu dealen versuchen, selbst mithilfe des Staates, sitzen sie immer am kürzeren Hebel. Stattdessen sollten sie sich auf ihre eigenen Stärken besinnen. Im Streit mit der Regierung Australiens wählte Facebook die harte Tour. In den letzten Tagen konnte man auf der Online-Plattform keine Inhalte von australischen Medienunternehmen mehr teilen. <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/24/facebook-blockt-google-zahlt-die-australische-lektion/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn Medienunternehmen mit Google und Facebook zu dealen versuchen, selbst mithilfe des Staates, sitzen sie immer am kürzeren Hebel. Stattdessen sollten sie sich auf ihre eigenen Stärken besinnen.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-86267" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Google-Facebook-Australien-20210223.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Google-Facebook-Australien-20210223.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Google-Facebook-Australien-20210223-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Google-Facebook-Australien-20210223-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Google-Facebook-Australien-20210223-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/02/MW-Google-Facebook-Australien-20210223-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Im Streit mit der Regierung Australiens wählte Facebook die <a href="https://www.tagesschau.de/ausland/australien-facebook-101.html" target="_blank" rel="noopener">harte Tour</a>. In den letzten Tagen konnte man auf der Online-Plattform keine Inhalte von australischen Medienunternehmen mehr teilen. Wer einen Artikel des «Sydney Morning Herald» auf seinem Profil posten wollte, sah die Meldung: «Dieser Beitrag kann nicht geteilt werden.» Die Facebook-Seiten australischer Medien erschienen leer.<br />
</p>
<p>Mit der drastischen Massnahme reagierte Facebook auf ein Gesetzesvorhaben, das die grossen Plattform-Konzerne zur Kasse bitten will für die Nutzung und Verbreitung von Medieninhalten. Facebook weigerte sich, für Inhalte zu bezahlen, die es nicht selbst übernommen oder angefordert hat. Schliesslich sind es die Nutzerinnen und Nutzer, welche die Links posten. Ausserdem profitierten die Verlage von der Präsenz ihrer Inhalte auf der Plattform in grösserem Masse als Facebook selbst, schrieb das Unternehmen <a href="https://about.fb.com/news/2021/02/changes-to-sharing-and-viewing-news-on-facebook-in-australia/" target="_blank" rel="noopener">in einer Erklärung</a>. Inzwischen hat sich die Situation entspannt, nachdem die australische Regierung Facebook in einigen Punkten entgegengekommen ist. Der Streit sei beigelegt, <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/digitec/australien-facebook-gibt-journalistische-inhalte-wieder-frei-17211988.html" target="_blank" rel="noopener">heisst es</a>. Die Blockade soll darum aufgehoben werden.</p>
<p>Auch Google drohte in Australien den Betrieb seiner <a href="https://www.srf.ch/news/wirtschaft/neues-mediengesetz-google-droht-australien-mit-abschaltung-der-suchmaschine" target="_blank" rel="noopener">Suchmaschine einzustellen</a> angesichts des gesetzgeberischen Drucks. Schliesslich entschied sich der Konzern aber dafür, die Portokasse zu öffnen. Drei grossen Medienhäusern Australiens hat Google nun Millionenbeträge zugesichert für die Finanzierung ihrer journalistischen Inhalte, darunter auch den australischen Murdoch-Medien von News Corp. Dessen Chef <a href="https://newscorp.com/2021/02/17/news-corp-and-google-agree-to-global-partnership-on-news/" target="_blank" rel="noopener">bedankte sich</a> bei der australischen Regierung, die sich «für ihr Land und für den Journalismus stark gemacht» habe. Aber auch Google-Chef Sundar Pichai gebühre Dank für sein «umsichtiges Engagement für den Journalismus».</p>
<blockquote><p>Auch wenn Australien auf der anderen Seite der Weltkugel liegt, liefern die Vorgänge in «down under» ein global gültiges Lehrstück zum vertrackten Verhältnis zwischen Medienunternehmen und Plattformbetreibern.</p></blockquote>
<p>Zuerst zu Facebook: Dass als ultima ratio Medieninhalte von der Plattform verbannt würden, hatte der Konzern schon vor Monaten angekündigt. Der Schritt kam also keineswegs überraschend. Wer die Massnahme als Willkür, Zensur oder Missbrauch von Monopolmacht geisselt, verkennt den eigentlichen Charakter des Entscheids: Für Facebook sind die Medienlinks strategisch nicht so wichtig, dass sie dafür Geld zu zahlen bereit wären. Lieber verzichten sie drauf. Oder wie es die Technologie-Kolumnistin <a href="https://www.nytimes.com/2021/02/18/opinion/Australia-Facebook-Google-news.html?searchResultPosition=1" target="_blank" rel="noopener">Kara Swisher</a> in der «New York Times» schreibt: «Wenn Facebook nicht für News-Links bezahlen will und die Links nicht zum Kerngeschäft gehören, sollten sie das auch nicht tun müssen.»</p>
<p>Mit seinem Vorgehen in Australien unterstreicht Facebook in aller Deutlichkeit, dass es kein verlässlicher Partner ist für journalistische Medien. Wer seine Inhalte auf Facebook stellt, hat keine Kontrolle über deren Verbreitung und ist den Launen der Plattform ausgesetzt. Dazu gehören auch willkürliche Sperrungen, wie ein aktuelles Beispiel der TV-Sendung «Monitor» des WDR zeigt. Facebook <a href="https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/medien/beitrag-ueber-den-anschlag-von-hanau-facebook-und-instagram-sperren-monitor/26942586.html" target="_blank" rel="noopener">blockiert grundlos</a> den Zugang zur aktuellen Ausgabe.</p>
<blockquote><p>Wer die Kontrolle behalten will, setzt auf die eigene Infrastruktur.</p></blockquote>
<p>Ironischerweise sorgte Facebook mit seiner Medienblockade dafür, dass die Angebote von australischen Medien vermehrt <a href="https://www.theverge.com/2021/2/19/22291406/abc-news-app-top-charts-facebook-ban-australia" target="_blank" rel="noopener">direkt genutzt</a> wurden. Im App-Store von Apple überholte die App von ABC News, der öffentlich-rechtlichen Rundfunkgesellschaft, die Anwendungen von Facebook und Instagram (das auch zu Facebook gehört).</p>
<p>Nun zu Google: Auf den ersten Blick sieht die nun getroffene Lösung in Australien nach einer Win-win-win-Situation aus. Die Regierung hat gekriegt, was sie wollte mit dem Gesetz – nämlich, dass eine Plattform wie Google zahlt für die Nutzung redaktioneller Inhalte. Die Verlage wiederum kriegen das Geld, das sie so dringend brauchen. Und Google gewinnt ein positives Image – erst recht neben dem bockigen Facebook.</p>
<p>Doch der Schein trügt. Die Zahlungsbereitschaft von Google ist eine reine Goodwill-Geste. Dass der Suchmaschinenkonzern auch anders kann, zeigte er 2014 in <a href="https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/google-news-in-spanien-abgeschaltet-kein-geld-fuer-verlage-a-1009027.html" target="_blank" rel="noopener">Spanien</a>. Wie in Australien sollte Google auch dort zur Kasse gebeten werden für die Verlinkung von Nachrichtenseiten. Doch anstatt zu zahlen, zog das Unternehmen seiner Nachrichtenplattform Google News kurzerhand den Stecker. Den radikalen Schritt begründete Google damit, dass man doch nicht die Verlage entschädigen könne, wenn man selbst kein Geld umsetze mit Google News.</p>
<blockquote><p>Wenn Google inzwischen im grossen Stil Medienunternehmen finanziell unterstützt, dann reagiert der Digitalkonzern damit vor allem auf politischen Druck.</p></blockquote>
<p>In Europa setzte sich die Verlegerlobby mit ihrem Ansinnen durch und brachte die Politik dazu, EU-weit ein sogenanntes <a href="https://netzpolitik.org/2019/eu-leistungsschutzrecht-droht-schon-vor-dem-start-zu-scheitern/" target="_blank" rel="noopener">Leistungsschutzrecht</a> einzuführen. Plattformen-Unternehmen wie Google müssen demnach bei den Medienunternehmen eine Lizenz einholen, wenn sie deren Inhalte weiterverbreiten möchten. Bis am 7. Juni 2021 müssen die EU-Mitgliedstaaten die entsprechende Richtlinie in nationales Recht giessen.</p>
<p>Ob nach australischem Gesetz oder EU-Recht: Geld von Google ist die falsche Antwort auf das Finanzierungsproblem redaktioneller Medien. Nicht nur schafft es eine gefährliche Abhängigkeit, welche die unabhängige Berichterstattung über einen der grössten Konzerne der Welt beeinflussen kann. Auch ist diese Form der Finanzierung nicht nachhaltig, weil sie allein von den Launen und Interessen Googles abhängt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/24/facebook-blockt-google-zahlt-die-australische-lektion/">Facebook blockt, Google zahlt: Die australische Lektion</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Australien und Facebook legen Streit bei</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/23/australien-und-facebook-legen-streit-bei/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 21:49:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Facebook erzielt einen Kompromiss mit Australiens Regierung. Nutzer in dem Land sollen künftig wieder Links zu journalistischen Angeboten sehen und verbreiten können.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/23/australien-und-facebook-legen-streit-bei/">Australien und Facebook legen Streit bei</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook erzielt einen Kompromiss mit Australiens Regierung. Nutzer in dem Land sollen künftig wieder Links zu journalistischen Angeboten sehen und verbreiten können.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/23/australien-und-facebook-legen-streit-bei/">Australien und Facebook legen Streit bei</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Facebook in Australien: Warum der Konflikt weltweit relevant ist</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/23/facebook-in-australien-warum-der-konflikt-weltweit-relevant-ist/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 21:17:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Australien gibt es bei Facebook keine Nachrichten mehr zu sehen, die Auswirkungen reichen bis zu uns. Die falschen Leute streiten dort aus den falschen Gründen – der Konflikt ist weltweit relevant.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/23/facebook-in-australien-warum-der-konflikt-weltweit-relevant-ist/">Facebook in Australien: Warum der Konflikt weltweit relevant ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Australien gibt es bei Facebook keine Nachrichten mehr zu sehen, die Auswirkungen reichen bis zu uns. Die falschen Leute streiten dort aus den falschen Gründen – der Konflikt ist weltweit relevant.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/23/facebook-in-australien-warum-der-konflikt-weltweit-relevant-ist/">Facebook in Australien: Warum der Konflikt weltweit relevant ist</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum Facebook in Australien keine News mehr zeigt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/23/warum-facebook-in-australien-keine-news-mehr-zeigt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nicole Vontobel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Feb 2021 05:25:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media in der Medienarbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer harten Verhandlungstaktik wehrt sich der Social-Media-Konzern gegen ein neues australisches Mediengesetz. Doch der Schritt, Journalismus verschwinden zu lassen, könnte zum Eigentor für Facebook werden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/23/warum-facebook-in-australien-keine-news-mehr-zeigt/">Warum Facebook in Australien keine News mehr zeigt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer harten Verhandlungstaktik wehrt sich der Social-Media-Konzern gegen ein neues australisches Mediengesetz. Doch der Schritt, Journalismus verschwinden zu lassen, könnte zum Eigentor für Facebook werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/23/warum-facebook-in-australien-keine-news-mehr-zeigt/">Warum Facebook in Australien keine News mehr zeigt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Facebook-Blockade wegen Mediengesetz: Was nun, Australien?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/19/facebook-blockade-wegen-mediengesetz-was-nun-australien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2021 20:56:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Konflikt zwischen Regierung und Facebook ist Machtpoker der ersten Kategorie. Wie es weitergehen könnte, hat sich unser Autor Torsten Kleinz überlegt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/19/facebook-blockade-wegen-mediengesetz-was-nun-australien/">Facebook-Blockade wegen Mediengesetz: Was nun, Australien?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Konflikt zwischen Regierung und Facebook ist Machtpoker der ersten Kategorie. Wie es weitergehen könnte, hat sich unser Autor Torsten Kleinz überlegt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/19/facebook-blockade-wegen-mediengesetz-was-nun-australien/">Facebook-Blockade wegen Mediengesetz: Was nun, Australien?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Facebooks Bann versetzt Australien in Aufruhr</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/18/facebooks-bann-versetzt-australien-in-aufruhr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Feb 2021 16:06:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als Protest gegen ein neues Gesetz blockiert der amerikanische Konzern alle Nachrichten in und aus dem Fünften Kontinent auf seiner Plattform. Dazu zählen auch Notdienste wie die Feuerwehr. In Australien sieht man das als «Kriegserklärung».</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/18/facebooks-bann-versetzt-australien-in-aufruhr/">Facebooks Bann versetzt Australien in Aufruhr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als Protest gegen ein neues Gesetz blockiert der amerikanische Konzern alle Nachrichten in und aus dem Fünften Kontinent auf seiner Plattform. Dazu zählen auch Notdienste wie die Feuerwehr. In Australien sieht man das als «Kriegserklärung».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/18/facebooks-bann-versetzt-australien-in-aufruhr/">Facebooks Bann versetzt Australien in Aufruhr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Google einigt sich mit australischen Medien</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/16/google-einigt-sich-mit-australischen-medien/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Feb 2021 15:05:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[Linksteuer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=86039</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ebenso wie in anderen Ländern will Google australische Medien an News Showcase beteiligen. Die umstrittene Linksteuer könnte vermieden werden.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ebenso wie in anderen Ländern will Google australische Medien an News Showcase beteiligen. Die umstrittene Linksteuer könnte vermieden werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/16/google-einigt-sich-mit-australischen-medien/">Google einigt sich mit australischen Medien</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Google darf bei der Linksteuer nicht einknicken</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/01/26/google-darf-bei-der-linksteuer-nicht-einknicken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 26 Jan 2021 16:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=85384</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die australische Regierung will das Verlinken von Inhalten für Google und Facebook kostenpflichtig machen. Das rührt an ein Grundprinzip des Internets.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die australische Regierung will das Verlinken von Inhalten für Google und Facebook kostenpflichtig machen. Das rührt an ein Grundprinzip des Internets.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/26/google-darf-bei-der-linksteuer-nicht-einknicken/">Google darf bei der Linksteuer nicht einknicken</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Australien: Spektakuläre Verhandlung gegen 18 Journalisten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/12/australien-spektakulaere-verhandlung-gegen-18-journalisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 07:49:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=83299</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sie sollen gegen die im Dezember 2018 verhängte Nachrichtensperre im Fall von Kardinal George Pell verstoßen haben. Ihnen droht bis zu fünf Jahren Haft.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sollen gegen die im Dezember 2018 verhängte Nachrichtensperre im Fall von Kardinal George Pell verstoßen haben. Ihnen droht bis zu fünf Jahren Haft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/12/australien-spektakulaere-verhandlung-gegen-18-journalisten/">Australien: Spektakuläre Verhandlung gegen 18 Journalisten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Australien vs. Google: Hosen runter und zur Kasse, bitte!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/15/australien-vs-google-hosen-runter-und-zur-kasse-bitte/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2020/09/15/australien-vs-google-hosen-runter-und-zur-kasse-bitte/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian Lobe]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Sep 2020 13:41:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=81408</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren streiten Verlage mit Google über die Vergütung von Textauszügen, welche die Suchmaschine abgreift und anzeigt. Die australische Regierung prescht nun mit einem Gesetz vor und will Google und anderen Plattformen sogar eine gesetzliche Meldepflicht auferlegen bei Änderungen an den Algorithmen. Weltweit stecken viele Verlage in einer schweren Krise – und in einer paradoxen <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/15/australien-vs-google-hosen-runter-und-zur-kasse-bitte/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit Jahren streiten Verlage mit Google über die Vergütung von Textauszügen, welche die Suchmaschine abgreift und anzeigt. Die australische Regierung prescht nun mit einem Gesetz vor und will Google und anderen Plattformen sogar eine gesetzliche Meldepflicht auferlegen bei Änderungen an den Algorithmen.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-81409" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/09/MW-Google-Facebook-Australia-20200915.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/09/MW-Google-Facebook-Australia-20200915.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/09/MW-Google-Facebook-Australia-20200915-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/09/MW-Google-Facebook-Australia-20200915-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/09/MW-Google-Facebook-Australia-20200915-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/09/MW-Google-Facebook-Australia-20200915-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Weltweit stecken viele Verlage in einer schweren Krise – und in einer paradoxen Situation. Die Online-Zugriffe erreichen Rekordwerte, besonders zu Corona, während gleichzeitig die Werbung existenzbedrohlich wegbricht. Das Printgeschäft befindet sich gewissermassen im palliativen Modus und muss weitgehend anzeigenfrei auskommen.<br />
<br />
Das Gros der Werbeeinnahmen fliesst zu Internetkonzernen ab. Allein Google erzielte gemäss <a href="https://abc.xyz/investor/static/pdf/2019_alphabet_annual_report.pdf" target="_blank" rel="noopener">Geschäftsbericht 2019</a> der Mutterholding Alphabet im vergangenen Jahr einen Anzeigenerlös von 134 Milliarden Dollar. Dies auch dank journalistischer Inhalte – sogenannte Snippets –, die Google in seiner Trefferliste sowie seinem Nachrichtendienst Google News verlinkt.</p>
<blockquote><p>Wirklich glücklich macht die Verleger bisher keine der getroffenen Vereinbarungen mit Google.</p></blockquote>
<p>Seit Jahren tobt zwischen Verlagen und Google ein Streit über die Verwertung der Snippets, meist Titel und Lead eines Artikels, welche die Suchmaschine in ihren Trefferanzeige und auf der News-Seite ausspielt. Die Situation präsentiert sich von Land zu Land unterschiedlich. Wirklich glücklich macht die Verleger bisher keine der getroffenen Vereinbarungen mit Google.</p>
<p>Australien will nun die Tech-Giganten gesetzlich dazu zwingen, Verlage für Textvorschauen zu vergüten. So weit, so bekannt. Doch der Gesetzentwurf (<a href="https://www.accc.gov.au/focus-areas/digital-platforms/news-media-bargaining-code" target="_blank" rel="noopener">News Media Bargaining Code</a>), den die Wettbewerbsbehörde ACCC Ende Juli vorgelegt hat, hat es in sich. Demnach sollen sich Google und Facebook mit den Verlagen auf ein gemeinsames Vergütungsmodell verständigen. Scheitern die Verhandlungen, soll ein Mediator eine Einigung herbeiführen. Wird gegen das Gesetz verstossen, drohen Strafen von bis zu zehn Prozent des Jahresumsatzes, den die Konzerne in Australien erzielen. Damit soll das «Machtungleichgewicht» zwischen Internetplattformen und Verlagen ausgeglichen werden.</p>
<p>Die australische Medienlandschaft ist von der Krise besonders schwer getroffen, mehr als 150 Redaktionen mussten seit Januar 2019 schliessen. Zwar hat Google im vergangenen Juni angekündigt, für Inhalte zu bezahlen im Rahmen eines Lizenzierungsprogramms, an dem sich neben zwei australischen Verlagen auch «Der Spiegel», «Die Zeit» und die FAZ <a href="https://www.turi2.de/aktuell/google-zahlt-fuer-inhalte-von-faz-spiegel-zeit-und-weiteren-medien/" target="_blank" rel="noopener">beteiligen</a>. Doch das reicht den Wettbewerbshütern in «Down Under» nicht.</p>
<blockquote><p>Gemäss dem australischen Gesetzesvorschlag müssten Google und Facebook Nutzerdaten, die bei ihnen anfallen, an die Verlage weitergeben.</p></blockquote>
<p>Der Entwurf geht weit über den Regelungsgehalt des <a href="https://medienwoche.ch/post-dossier/leistungsschutzrecht/">Leistungsschutzrechts</a> hinaus, wie es in Europa diskutiert wird. Nicht nur werden in dem australischen Gesetz Google und Facebook explizit genannt. Das Gesetz sieht noch eine weitere, in der allgemeinen Berichterstattung bislang kaum beachtete Neuerung vor, die Signalwirkung für weitere Rechtsgebiete haben könnte: Es verpflichtet Plattformen, Verlage mindestens 28 Tage vor Änderungen des Algorithmus zu informieren. Laut dem Entwurf betrifft dies alle Modifikationen, die den Traffic betreffen, das Ranking von News hinter einer Bezahlschranke sowie die allgemeine Darstellung beziehungsweise Präsentation von Nachrichten und das Anzeigenumfeld. Und: Google und Facebook müssten Nutzerdaten, die bei ihnen anfallen, an die Verlage weitergeben.</p>
<p>Die Vorschrift, die etwas versteckt in dem 13-seitigen Dokument zu finden ist, birgt viel Zündstoff. Denn sie ist nicht viel mehr als ein Frontalangriff auf das Geschäftsmodell der Tech-Konzerne. Die Algorithmen sind so etwas wie der heilige Gral des Informationskapitalismus. Google und Facebook sehen sie als Geschäftsgeheimnis, geschützt. Die Algorithmen entscheiden, welche Nachrichten und Anzeigen ausgespielt werden, welche Inhalte gepusht werden. Nachdem Facebook 2018 an seinem Newsfeed-Algorithmus drehte, mussten zahlreiche Online-Medien wegen des einbrechenden Traffics schliessen, so auch <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/LittleThings" target="_blank" rel="noopener">«LittleThings»</a> oder in der Schweiz das Social-Media-Magazin <a href="https://www.thomashutter.com/facebook-news-feed-algorithmus-update-fordert-weitere-opfer-likemag-ist-insolvent/" target="_blank" rel="noopener">Likemag</a>. Das Online-Magazin hatte bei der Verbreitung seiner Inhalte hauptsächlich auf Facebook gesetzt. Entsprechend nervös sind die Verlage nach jeder Modifikation des Algorithmus. Es ist etwa so, als würde ohne erkennbaren Grund regelmässig die Kioskauslage umgekrempelt.</p>
<blockquote><p>Ihre Algorithmen offenzulegen hiesse für Google und Facebook, dass sie mit offenen Karten spielen müssten.</p></blockquote>
<p>Wenn Facebook und Google etwaige Modifikationen nun im Vorfeld ankündigen müssten, wie es das australische Gesetz vorsieht, wüssten die Medien zwar noch immer nicht, ob ihre Besucherströme versiegen – sie könnten aber immerhin nachvollziehen, wann das geschieht und ihre Strategie entsprechend anpassen. Für Google und Facebook würde diese Regulierung bedeuten, dass sie mit offenen Karten spielen müssten. Entsprechend verärgert reagierten die Plattformen auf das Vorhaben.</p>
<p>Facebook drohte damit, auf seinem Netzwerk sowie auf Instagram keine Nachrichten mehr zu teilen. Der Konzern hat bereits in <a href="https://meedia.de/2019/09/26/keine-snippets-mehr-google-laesst-eu-leistungsschutzrecht-in-frankreich-vor-die-wand-laufen/" target="_blank" rel="noopener">Frankreich</a> die Anreicherung von Artikeln mit Fotos und Untertiteln eingestellt, nachdem dort das Land als erstes die EU-Urheberrechtsrichtlinie in nationales Recht umgesetzt hatte. Dass Facebook aber lokale Nachrichten komplett verbannt, wäre ein Novum – und Politikum.</p>
<blockquote><p>Dass Google seine Benutzeroberfläche als Lobbyplattform instrumentalisiert, hat es in dieser Form bislang noch nicht gegeben.</p></blockquote>
<p>Auch Google macht gegen das Gesetz mobil in Australien. Der Tech-Konzern blendete in der australischen Version seiner Suchmaschine eine Pop-up-Anzeige ein, die auf einen <a href="https://about.google/intl/ALL_au/google-in-australia/aug-17-letter/" target="_blank" rel="noopener">«offenen Brief an die Australier»</a> verlinkte. Darin warnte Google seine Nutzer davor, dass die Suchfunktion sowie die Suchdaten von dem Gesetzesvorhaben bedroht seien. Google könne unter der angedachten Regelung nicht mehr garantieren, dass Nutzer das finden, was für sie am relevantesten und hilfreich ist. «Das Gesetz würde uns zwingen, einer Geschäftsgruppe – dem Nachrichtengeschäft – einen unfairen Vorteil gegenüber jedem, der eine Webseite, einen Youtube-Kanal oder ein kleines Geschäft hat, zu geben», heisst es in dem offenen Brief.</p>
<p>Dass Google seine Benutzeroberfläche als Lobbyinstrument einsetzt, hat es in dieser Form bislang noch nicht gegeben. Die Verbraucherschutzbehörde ACCC warf Google daraufhin vor, Falschinformationen zu verbreiten. Der Konflikt zwischen Verlagen und Plattformen droht in Australien endgültig zu eskalieren.</p>
<p>Die beiden Internet-Giganten spielen im Konflikt in Australien ihre gesamte Macht aus. Frei nach dem Motto: Wenn ihr uns in die Schranken weist, ziehen wir euch den Stecker! Dass das keine leere Drohung ist, belegt das Beispiel <a href="https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/google-schliesst-google-news-in-spanien-wegen-gebuehr-13315075.html" target="_blank" rel="noopener">Spanien</a>: Dort hat Google seine News-Plattform eingestellt, nachdem die Regierung den Suchmaschinenriesen mit einer Linksteuer für die Nutzung von Snippets zur Kasse bitten wollte. Der Traffic von Nachrichtenseiten stürzte daraufhin um bis zu 15 Prozent ein.</p>
<p>Die Frage ist, ob sich die Plattformkonzerne damit ins eigene Fleisch schneiden, weil sie ein weniger attraktives Produkt anbieten ohne die Nachrichteninhalte. Oder ob sie mit dieser aggressiven Strategie Erfolg haben, weil sie den Druck auf die Regierung erhöhen. Laut einem Bericht der «Australian Financial Review» gibt es in Australien über 100 Youtuber mit mehr als einer Million Abonnenten. Kappt man die Links, fliessen weniger Werbeeinahmen. Konkurrenzsuchmaschinen wie Bing oder DuckDuckGo stehen bereits in den Startlöchern.</p>
<blockquote><p>Die Drohung, Nachrichten von den Plattformen zu verbannen, ist daher nicht weniger als der Versuch, die digitale Öffentlichkeit zu demolieren.</p></blockquote>
<p>Allein, Australien braucht Google und Facebook mehr als die Plattformen einen mit 25 Millionen Einwohnern überschaubaren Markt brauchen. Gemäss dem aktuellen <a href="http://www.digitalnewsreport.org/survey/2020/australia-2020/" target="_blank" rel="noopener">Digital News Report</a> des Reuters Institute bezieht jeder vierte Australier Nachrichten über Social Media. 39 Prozent der Facebook-Nutzer nutzen das Netzwerk für Nachrichten.</p>
<p>Wenn Facebook seine Drohung wahrmachen sollte, Nachrichten nicht mehr anzuzeigen und damit Informationen vorzuenthalten, würde das der Demokratie eine wichtige Sauerstoffquelle entziehen. Die Nutzer würden dann eben keine Artikel mehr lesen, in denen über den Streit zwischen der Regierung und den Plattformen berichtet wird. Und wo es immer weniger informierte Bürger gibt, gibt es auch immer weniger politischen Druck, der Facebook oder Google gefährlich werden kann. Die Drohung, Nachrichten zu verbannen, ist daher nicht weniger als der Versuch, die digitale Öffentlichkeit zu demolieren.</p>
<p>Dennoch könnte das australische Gesetz in Sachen algorithmischer Transparenz Pflöcke einschlagen. Denn die geheimen Algorithmen, die Themen hochjazzen oder herunterpegeln, sind ja der wesentliche Grund für die Marktmacht der Tech-Giganten. Eine gesetzliche Meldepflicht für Änderungen an diesen bisher intransparenten Regeln würde daher nicht nur mehr Verlässlichkeit in den Markt bringen, sondern auch die Macht dieser Werkzeuge begrenzen. Die Konzerne argumentieren ja immer: Wir schicken euch Webseitenbesucher, ohne dafür Geld zu verlangen! Also seid bitteschön dankbar dafür!</p>
<p>Zwar wird mit einer Meldepflicht noch immer keine volle Transparenz hergestellt. Doch zumindest ist es ein Zeichen an die Tech-Konzerne, dass sie nicht nach Gutdünken an ihren algorithmischen Stellschrauben herumdrehen können. Das Gesetz könnte eine Blaupause auch für Europa und die USA sein. Fragt sich nur, ob die australische Regierung standhaft bleibt – und die Europäer von «Down Under» lernen wollen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/15/australien-vs-google-hosen-runter-und-zur-kasse-bitte/">Australien vs. Google: Hosen runter und zur Kasse, bitte!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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