Neuer Schub für Krypto-Währungen
Die virtuelle Währung Bitcoin ist zurück in den Schlagzeilen. Der Bitcoin ist diese Woche an den Märkten vorübergehend auf den höchsten Stand seit drei Jahren geklettert. Was steckt dahinter?
Die virtuelle Währung Bitcoin ist zurück in den Schlagzeilen. Der Bitcoin ist diese Woche an den Märkten vorübergehend auf den höchsten Stand seit drei Jahren geklettert. Was steckt dahinter?
Beim Begriff Bitcoin denken viele an eine Onlinewährung. Doch die Technologie könnte auch unseren Umgang mit dem Internet verändern – wenn sie stärker als digitale Infrastruktur genutzt wird.
Die Blockchain darf nicht mehr nur auf den Kryptomarkt begrenzt werden. Denn die Technologie besitzt mehr Potenzial für die Wirtschaft, Unternehmen und die Menschen, sagt Wissenschaftler Denis Bederov.
Statt schätzungsweise 300 Kilogramm CO2 wie bei einer klassischen Bitcoin-Transaktion sind es dank neuer Algorithmen nur wenige Gramm.
„Warum gibt es hier so viel Hass auf die Blockchain?“, fragte vor einiger Zeit ein Nutzer im amerikanischen Programmierer-Forum Hackernews, das nicht für Software-Skepsis bekannt ist. Ein anderer erwiderte trocken: Die große Mehrzahl der Start-ups im Bereich Blockchain und Kryptowährung seien Abzock-Maschen. Der Rest versuche, die Technik für völlig unpassende Zwecke zu verwenden.
Der erste Hype um Bitcoin & Co. hat sich gelegt. Für Roger Wattenhofer ein günstiger Moment für einige grundsätzliche Gedanken über Kryptowährungen – und wie wir in Zukunft bezahlen.
Wenn wirklich stimmt, was das «Wall Street Journal» schreibt – dass sich nämlich an Facebooks Digitalwährungs-Projekt Payment-Giganten wie Visa, Mastercard und Paypal beteiligen: Dann bekommt das Vorhaben nochmal einen ganz anderen Härtegrad als bislang vermutet.