Meinen, wissen, wünschen
Wie man beim „SRF Club“ die Unterschiede verwischt. Und warum das der Meinungsbildung schadet.
Wie man beim „SRF Club“ die Unterschiede verwischt. Und warum das der Meinungsbildung schadet.
Der Rechtsextremist Marcel Strebel und seine Patriotische Front schreckten vor dreissig Jahren die Schweiz mit Attacken auf Ausländer auf. Ein skandalöser TV-Auftritt verschaffte dem Waffennarr und Rassisten viel Publizität – ein Blick zurück.
Frauen waren keine da ausser der Moderatorin. Aber das braucht es offenbar, dass Männer aus dem Busch kommen. Was sie taten. Mit erstaunlichen Einsichten. Oder auch gar keinen.
Die Affäre um den Kasachstan-Vorstoss von Nationalrätin Christa Markwalder zeigt: Die Beeinflussung von Politikerinnen und Politikern ist heikel. Der Club fragt: Wie viel Lobbying im Bundeshaus darf sein?
Die Handy-Nacktbilder von Geri Müller sorgen für Wirbel. Wie privat ist das Sexualleben von Politikern – was dürfen die Medien? Aus aktuellem Anlass stellt der «Club» das geplante Thema um. Geri Müller spricht persönlich über die Affäre.
Entstellte Körper, Soldaten mit Puppen, Leichenteile. Der Flugzeugabschuss über der Ukraine schockierte die Menschen – die Bilder der Katastrophe ebenso. Welche sind voyeuristisch und verletzend? Sensationslust, Informationspflicht und Menschenwürde stehen auf dem Prüfstand – auch im «Medienclub».
Die Diskussionsrunde im ersten «Medienclub» des Schweizer Fernsehens suchte nach Antworten auf die Frage, wie die Massenmedien mit Terrorbildern umgehen sollten. Im Ergebnis scheint fast alles möglich zu sein. Auf Regelwerke, wie sie etwa der Presserat oder publizistische Leitlinien bieten, haben die Medienprofis kaum verwiesen. Man möchte offenbar lieber referenzfrei entscheiden und publizieren.