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	<title>Echo der Zeit | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 12 Mar 2022 08:28:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Echo der Zeit, Tamedia, Migros</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Mar 2022 08:14:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Migros]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – So hat Radio Zukunft Erstmals seit das Schweizer Radio das «Echo der Zeit» auch als digitale Datei bereitstellt, wurde an einem Tag der «Echo»-Podcast-Feed mehr als 100&#8217;000 Mal genutzt. Die Streams auf der eigenen Website und via Spotify sind da nicht mitgezählt. Überhaupt nahm die digitale Nutzung der Informationssendungen von «Radio SRF» <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/12/echo-der-zeit-tamedia-migros/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-300x101.jpg" alt="" width="300" height="101" class="alignnone size-medium wp-image-95516" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220312d.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>The Good – So hat Radio Zukunft</h3>
<p>Erstmals seit das Schweizer Radio das «Echo der Zeit» auch als digitale Datei bereitstellt, wurde an einem Tag der «Echo»-Podcast-Feed mehr als 100&#8217;000 Mal genutzt. Die Streams auf der eigenen Website und via Spotify sind da nicht mitgezählt. Überhaupt nahm die digitale Nutzung der Informationssendungen von «Radio SRF» seit Beginn des Kriegs in der Ukraine deutlich zu.</p>
<p>Im internen Newsletter, der die Rekordwerte dem Radiopersonal mitteilte, sehen die Verantwortlichen die Rolle des Radios als verlässliche Informationsquelle bestätigt: «Was wir von Corona bereits kennen, bewahrheitet sich auch in der Ukraine-Krise.» Seit «Radio DRS» das «Echo der Zeit» vor 17 Jahren erstmals als Podcast angeboten hatte, gehört die traditionsreiche Sendung stets zu den beliebtesten Podcasts in der Schweiz. Seit Anfang 2022 zählt die Sendung jeden Tag im Durchschnitt 65&#8217;000 digitale Downloads, wie die SRF-Medienstelle auf Anfrage der MEDIENWOCHE bekannt gibt. Das sind vier Mal mehr als 2016.</p>
<p>Die stetig steigenden Werte bei der digitalen Nutzung helfen die Verluste bei der linearen Verbreitung am Radio zu kompensieren. Damit befindet sich das «Echo der Zeit» auf dem besten Weg, den digitalen Wandel aus eigener Kraft zu schaffen, ganz ohne grossartige Digitalstrategie, einfach wie eh und je mit guten Inhalten und hochstehendem Journalismus.<br />
</p>
<h3>The Bad – Alles für die Aktionäre</h3>
<p>Es gilt die alte Regel aus dem Mediengeschäft: Wirtschaftlicher Erfolg schützt vor Abbau nicht. Am Donnerstag hat die TX Group für das vergangene Jahr einen Rekordgewinn von über 800 Millionen Franken <a href="https://reports.tx.group/de/2021/report/tx-group-geschaeftsbericht-2021" rel="noopener" target="_blank">vermeldet</a>. Auch die Bezahlzeitungen von Tamedia trugen mit 18 Millionen Franken zum positiven Ergebnis bei. Erfreulich: Mit der Werbung ging es wieder aufwärts. Weniger erfreulich: Tamedia dreht weiter an der Sparschraube. </p>
<p>Der im vergangenen Jahr erfolgte Ab- und Umbau von Redaktionen in <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/30/aus-zwei-mach-eins-tamedia-beerdigt-das-berner-modell/">Bern</a> und <a href="https://medienwoche.ch/2021/01/15/tamedia-der-sparzauber-geht-nicht-auf/">Zürich</a>, Tamedia spricht von «neuen Formen der Zusammenarbeit», machen erst 40 Prozent des laufenden Sparprogramms im Umfang von 70 Millionen Franken aus. «Selbstverständlich wird dieses Programm bis zum Ende durchgeführt», erklärte Tamedia-Co-Chef Marco Boselli an der Jahresmedienkonferenz. Daran ändere auch das positive Ergebnis von 2021 nichts, denn «wir müssen unsere Kosten auf eine tiefere Basis stellen». Die Aktionär:innen sowie die Besitzerfamilie werden das strikte Kostenregime zu schätzen wissen. Sie sollen 78 Millionen Franken als Dividenden ausgeschüttet erhalten.</p>

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<h3>The Ugly – Auf dem Nebenschauplatz verirrt</h3>
<p>Die Wortwahl und die Heftigkeit der Wortmeldung irritieren. Auf Anfrage des «Blick» nahm die Migros Stellung zu einer aktuellen Sortimentsanpassung von Konkurrent Lidl. Das deutsche Discountunternehmen nimmt wegen des Kriegs in der Ukraine zwei Spielzeugpistolen aus dem Verkauf und machte dies in seinem Katalog öffentlich. Der Migros-Medienstelle hat es darob <a href="https://www.blick.ch/wirtschaft/billige-pr-aktion-mit-ukraine-krieg-migros-attackiert-lidl-wegen-spielzeugpistolen-id17297475.html" rel="noopener" target="_blank">den Nuggi rausgehauen</a>: «Wenn es der eigenen Profilierung dient, scheint in diesem furchtbaren Konflikt offensichtlich kein Thema zu gruusig zu sein.» Lidl verharmlose mit dieser symbolischen Aktion den realen Krieg. </p>
<p>Was hat die Migros geritten, dass sie sich aufs hohe Ross schwingt und der Konkurrenz moralische Noten verteilt? Wir hätten es gerne erfahren. Doch Marcel Schlatter, <a href="https://www.migros.ch/de/unternehmen/medien/kontakt.html" rel="noopener" target="_blank">Leiter der Medienstelle</a> des Migros-Genossenschafts-Bunds (Bild), mochte auf diese Frage der MEDIENWOCHE nicht eingehen. «In diesem schrecklichen Krieg werden solche Themen zu Nebenschauplätzen», findet Schlatter. Die Migros wolle sich nun auf die Hilfslieferungen für die Ukraine konzentrieren. Da krebst einer zurück. Schliesslich war es Schlatters Medienstelle, welche die vielleicht hilflose, aber sicherlich gut gemeinte Geste von Lidl zu einer moralisch verwerflichen Aktion hochstilisiert hat.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/12/echo-der-zeit-tamedia-migros/">Echo der Zeit, Tamedia, Migros</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>«Das Bedürfnis nach vertieften Antworten besteht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/04/das-beduerfnis-nach-vertieften-antworten-besteht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jan 2022 10:06:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als News-Flaggschiff von Radio SRF steht das «Echo der Zeit» mehr als 75 Jahre nach seiner Gründung im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Ein Besuch auf der Redaktion zeigt, welche Veränderungen anstehen und was bewahrt werden soll.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/04/das-beduerfnis-nach-vertieften-antworten-besteht/">«Das Bedürfnis nach vertieften Antworten besteht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als News-Flaggschiff von Radio SRF steht das «Echo der Zeit» mehr als 75 Jahre nach seiner Gründung im Spannungsfeld zwischen Tradition und Innovation. Ein Besuch auf der Redaktion zeigt, welche Veränderungen anstehen und was bewahrt werden soll.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/04/das-beduerfnis-nach-vertieften-antworten-besteht/">«Das Bedürfnis nach vertieften Antworten besteht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ist auch das «Echo der Zeit» gefährdet?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/02/ist-auch-das-echo-der-zeit-gefaehrdet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 08:22:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92360</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das «Echo der Zeit» ist das älteste Info-Programm auf Radio SRF – und auch das beste. Hinhören, aber auch Mitdenken lohnt sich.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/02/ist-auch-das-echo-der-zeit-gefaehrdet/">Ist auch das «Echo der Zeit» gefährdet?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das «Echo der Zeit» ist das älteste Info-Programm auf Radio SRF – und auch das beste. Hinhören, aber auch Mitdenken lohnt sich.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/02/ist-auch-das-echo-der-zeit-gefaehrdet/">Ist auch das «Echo der Zeit» gefährdet?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Raus aus dem goldenen Käfig</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/31/raus-aus-dem-goldenen-kaefig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ann-Kathrin Schäfer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 09:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Nicoletta Cimmino]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die preisgekrönte Radiojournalistin Nicoletta Cimmino machte sich bei Radio SRF zuletzt als «Echo der Zeit»-Moderatorin einen Namen. Seit Kurzem arbeitet sie selbstständig. Im MEDIENWOCHE-Porträt nennt sie die Gründe für den Neuanfang und gibt einen Einblick in ihren Werdegang, der geprägt war von italienischen Sommern, der Leidenschaft für den Journalismus und der Suche nach Heimat. Am <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/31/raus-aus-dem-goldenen-kaefig/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die preisgekrönte Radiojournalistin Nicoletta Cimmino machte sich bei Radio SRF zuletzt als «Echo der Zeit»-Moderatorin einen Namen. Seit Kurzem arbeitet sie selbstständig. Im MEDIENWOCHE-Porträt nennt sie die Gründe für den Neuanfang und gibt einen Einblick in ihren Werdegang, der geprägt war von italienischen Sommern, der Leidenschaft für den Journalismus und der Suche nach Heimat.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90631" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1917-pw.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1917-pw.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1917-pw-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1917-pw-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1917-pw-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/MW-Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1917-pw-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Am Anfang jeder beruflichen Selbständigkeit steht ein Gefühl sowohl von Freiheit wie auch von Ungewissheit. Nicoletta Cimmino befindet sich gerade in diesem Zustand. Nach langen Jahren als festangestellte Radiojournalistin hat sie beschlossen, dem Journalismus zwar treu zu bleiben, aber fortan freischaffend tätig zu sein. «Ich weiss nicht, ob das gut kommt, ob ich mich durchschlagen kann, ob ich genug Aufträge haben werde», sagt sie. «Da ist kein doppelter Boden.»<br />
</p>
<p>Ich treffe die 47-Jährige bereits eine Viertelstunde vor dem vereinbarten Zeitpunkt beim Landesmuseum in Zürich an. «Wer unpünktlich ist, stiehlt jemandem seine Zeit», sagte sie kürzlich im Podcast «Kulturstammtisch». Sie nimmt Sonnenbrille und Maske ab und lächelt. Die Begrüssung ist herzlich, auch wenn wir uns das erste Mal begegnen.</p>
<blockquote><p>«Ich finde es so provinziell, wenn man in der kleinen Schweiz, wo alles so nah beieinander liegt, einen derart grossen Wert darauf legt, woher man genau kommt.»</p></blockquote>
<p>Im Museumscafé reden wir bei Lachsbrötchen und hausgemachtem Eistee über Biel, wo die Journalistin mit ihrer zwölfjährigen Tochter und deren Katze lebt. In einer Altbauwohnung mit hohen Decken und altem Parkett, um die Ecke Museen, die sie regelmässig besucht. Sie schätzt die zweisprachige Stadt wegen der zahlbaren Wohnungen, dem See, der Weltoffenheit. Vor allem aber ist sie dort geboren, und als ihre Tochter zu Welt kam, zog es sie dorthin zurück, wo auch ihre Mutter und Schwester lebten. Aber sie mag auch Zürich, wo sie zehn Jahre lang in Wiedikon lebte.</p>
<p>Überhaupt könne sie sich überall vorstellen zu wohnen, sagt Nicoletta Cimmino – auch in New York, in Paris oder in Italien. «Ich finde es so provinziell, wenn man in der kleinen Schweiz, wo alles so nah beieinander liegt, einen derart grossen Wert darauf legt, woher man genau kommt.» Vielleicht, überlegt sie dann, habe ihre Einstellung auch damit zu tun, dass sie nicht nur Schweizerin, sondern auch Italienerin sei. «Ich habe von klein auf gesehen, dass es ausserhalb der Schweiz wirklich ganz andere Lebensrealitäten gibt.»<br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1900.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90699" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1900.jpg" alt="" width="1456" height="971" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1900.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1900-300x200.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1900-768x512.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1900-1024x683.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF1900-728x485.jpg 728w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Zum Zeitpunkt des Gesprächs ist Cimmino seit einem Monat selbstständig. Nach 17 Jahren als Radiojournalistin beim SRF, zuletzt während fünf Jahren als Moderatorin der politischen Hintergrundsendung «Echo der Zeit». Das erste Mal in ihrem Berufsleben arbeitet sie nicht in vom Arbeitgeber vorgegebenen Strukturen, sondern ist auf sich allein gestellt. Manchmal erschrecke sie, erzählt sie, wenn ihr Gegenüber sage: «Das ist so mutig, dass du dich selbstständig machst!» Dann frage sie sich, ob sie leichtsinnig sei. «Aber dann denke ich: Andere sind Coiffeuse oder Taxifahrer auf eigene Rechnung. Denen sagt man ja auch nicht, wie wahnsinnig mutig sie sind.» Nicoletta Cimmino möchte keine fremden Erwartungen mehr erfüllen. «Ich mache jetzt mein eigenes Ding», sagt sie, die sich aus ihrer Kindheit in eigenen Worten eine «innere Rebellin» bewahrt hat.</p>

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<p>Nicoletta Cimmino wächst in einem Wohnblock neben Wald und Wiesen im Bieler Vorort Brügg auf. Der Vater, aus dem Piemont, arbeitet in einer Fabrik, die Mutter ist Hausfrau und später Teilzeit-Sekretärin. Als Kind spielt sie mit der älteren Schwester draussen, sitzt nie still, die Türen der meist ausländischen Nachbarn stehen offen. Was ihre Eltern ihr mitgeben: vorurteilslos auf andere Menschen zugehen, die Liebe zu Büchern und zu Italien. Zweimal pro Jahr verreist die vierköpfige Familie in das Heimatland des Vaters.</p>
<blockquote><p>«Ja, ich bin Schweizerin, aber mich verbindet auch ganz viel mit Italien. Ich muss, ja ich kann mich gar nicht für eine Seite entscheiden.»</p></blockquote>
<p>«In Italien schien schon immer alles viel grösser als ich», schreibt Cimmino 2019 in ihrer ersten Kolumne für «Die Zeit». «Die Wassermelonen. Der Himmel. Das Glück. Denn: Waren wir im Süden, verwandelte sich meine komplizierte Familie. Und zwar zum Guten.» Und auch: «Ich habe mit Italien Frieden geschlossen, wie man als Erwachsener Frieden schliesst mit den eigenen, zutiefst fehlbaren Eltern. Ich betrachte das Land mit jener Demut und Dankbarkeit, die sich in der Regel einstellt, wenn man liebt, ohne zu urteilen.»</p>
<p>Als sie den Artikel für die «Zeit» schreibt, spürt sie das erste Mal: «Ja, ich bin Schweizerin, aber mich verbindet auch ganz viel mit Italien. Ich muss, ja ich kann mich gar nicht für eine Seite entscheiden. Das gehört alles zu mir.» Das dominante Gefühl ihrer Kindheit, erinnert sie sich, sei Heimweh gewesen. Paradox, sagt sie, denn sie sei ja stets daheim gewesen. Aber dieses Gefühl, nicht zu wissen, wohin man gehöre, habe sie stets begleitet.<br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF2094.jpg" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90694" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF2094.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF2094.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF2094-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF2094-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF2094-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Nicoletta-Cimmino-20210702-DSCF2094-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Nicoletta Cimmino hat sich einen Namen in der Schweizer Medienwelt gemacht. Und doch kommt sie sich darin vor wie eine Exotin – in dreifacher Hinsicht: als «Arbeiterkind», mit Migrationshintergrund, ohne Hochschulabschluss. «Ich habe lange damit gehadert, dass ich nicht aufs Gymnasium gegangen bin», sagt sie. «Heute denke ich: Ich kann jungen Menschen wie meiner Tochter ein Vorbild sein, weil ich es ohne den Weg, den man vielleicht gehen müsste, ‹zu etwas gebracht› habe.» Sie empfinde es ausserdem als Vorteil, auch einen Zugang zu Leuten aus sogenannten «einfachen» Verhältnissen zu haben. «Ich kann mich in allen gesellschaftlichen Schichten bewegen, ohne gross aufzufallen.» Dann wird sie nachdenklich. «Aber mein Weg hätte auch kürzer sein dürfen. Ich habe wirklich sehr viel gearbeitet und keine Geschenke bekommen. Ich musste mir meine Anerkennung erkämpfen.»</p>
<blockquote><p>«Ich finde bis heute so spannend am Journalismus, dass man das Recht hat, Geschichten zu erfragen und diese dann weiterzuerzählen.»</p></blockquote>
<p>Als Sekundarschülerin beginnt Nicoletta Cimmino auf Empfehlung eines Lehrers, für die Jugendredaktion des «Bieler Tagblatt» zu schreiben. Mit 15 Jahren ist sie nach dem Schulabschluss aber zu jung für ein Volontariat im Journalismus. Widerwillig entscheidet sie sich für die Handelsschule, arbeitet anschliessend zwei Jahre lang als kaufmännische Angestellte in einer Privatklinik. «Ich habe das Naheliegendste gemacht – und war todunglücklich», erinnert sich Cimmino. Dann endlich die Erlösung: Eine Zusage auf eine Initiativbewerbung für ein Volontariat beim zweisprachigen Bieler Lokalradio «Canal 3».</p>
<p>Cimmino berichtet über Sitzungen des Stadtrats und immer wiederkehrende Quartierfeste. Die damals 23-Jährige blüht auf. «Ich finde bis heute so spannend am Journalismus, dass man das Recht hat, Geschichten zu erfragen und diese dann weiterzuerzählen», sagt Cimmino. Nach anderthalb Jahren bewirbt sie sich beim Zürcher «Radio 24» und erhält die Zusage. Vom damaligen Chef Roger Schawinski lernt sie, sich etwas zu trauen, ehrgeizig zu sein, sich nach oben zu orientieren, gross zu denken. «Das hat etwas Amerikanisches und gefällt mir.»</p>
<p>Sie arbeitet von morgens bis abends, mit hohem Tempo, insgesamt fünf Jahre lang. Nur mit einem Unterbruch für ein halbes Jahr als Fernsehmoderatorin bei TV3, über das sie schwärmt: «Das war eine der glücklichsten Zeiten meiner Karriere. Wir hatten ein unglaublich tolles Team und jeder Arbeitstag war wie ein Fest.»<br />
&#8212;<br />
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">Zur Person </h3>
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									Freie Journalistin in Biel								</span>
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							<p>Nicoletta Cimmino, geboren 1974, lebt als freie Journalistin in Biel. Nach der Handelsschule absolvierte sie 1997 ein Volontariat bei Canal 3, bevor sie für fünf Jahre zu Radio 24 nach Zürich wechselte – mit einem kurzen Abstecher ins Fernsehen (TV3).</p>

<p>2004 startete sie als Produzentin bei SRF 1 und blieb dem Unternehmen die nächsten 17 Jahre in verschiedenen Rollen treu. Zuerst moderierte sie die Nachrichtensendung «Info 3» , dann die Morgensendung «Heute Morgen», arbeitete anschliessend sie als Reporterin in der Inlandreaktion und machte sich zuletzt als preisgekrönte Moderatorin von «Echo der Zeit» einen Namen. Gleichzeitig produzierte sie regelmässig die Hintergrund-Sendung <a href="https://www.srf.ch/audio/zeitblende/nachrichtensendungen-waren-strassenfeger?id=11834724" rel="noopener" target="_blank">«Zeitblende»</a>.</p>

<p>Seit Mai 2021 ist die Mutter einer zwölfjährigen Tochter freischaffend in den Bereich Audio, Text und Moderation.</p>						  </div>
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<p>Es folgt die Anstellung als Produzentin bei SRF 1, damals DRS 1, in Zürich, die erste Station von 17 Jahren beim Schweizer Radio und Fernsehen. «Aber ich merkte, dass ich lieber an der Front bin, als für andere zu organisieren.»</p>
<p>Sie bekommt ihre Chance als Moderatorin, erst in der Nachrichtensendung «Info 3», dann in der Inlandredaktion, schliesslich im «Echo der Zeit». Sie moderiert elegant, mit Sprachwitz. Arbeitet auch inhaltlich, berichtet beispielsweise 2017 in Spanien über den Katalonien-Konflikt, führt 2019 ein kritisches Interview mit Aussenminister Ignazio Cassis über dessen Besuch der <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/glencore-mine-in-sambia-wir-waren-nicht-mit-dem-ziel-dort-eine-inspektion-zu-machen" target="_blank" rel="noopener">Glencore-Mine in Sambia</a>. Und vertieft sich im Format «Zeitblende» in historische Stoffe. Zuletzt spricht sie mit dem <a href="https://www.srf.ch/audio/zeitblende/tear-down-this-wall-reagans-prophetische-rede?id=12002576" target="_blank" rel="noopener">Redenschreiber</a> der berühmten Mauerrede von Ronald Reagan und macht daraus ein Hörstück, in dem sie mit O-Tönen spielt und das einen neuen Blick auf den damaligen amerikanischen Präsidenten erlaubt. «Nicoletta Cimmino hat eine unglaubliche Gabe, sich auf Gesprächspartner einzulassen», sagt die Produzentin Maj-Britt Horlacher, mit der sie zuletzt eng zusammenarbeitet. «Und sie begegnet ihren Kolleg:innen stets authentisch und auf Augenhöhe.»</p>
<blockquote><p>«Das ‹Echo der Zeit› gilt als Olymp im Journalismus. Aber möchte ich auf dem Olymp alt werden?»</p></blockquote>
<p>2019 wird Cimmino für ihre Arbeit als Moderatorin beim «Echo der Zeit» zur «Journalistin des Jahres» gekürt. Ihr Beispiel zeige, lobt Laudator Roger Schawinski, dass es für exzellenten Journalismus nicht unbedingt ein Hochschulstudium brauche. Sie freut sich sehr. Und fragt sich gleichzeitig: «Diese Figur der seriösen, kompetenten Vorzeige-Journalistin, bin das noch ich?» Während bei SRF eine aufwendige Reorganisation im Gange ist, beginnt Nicoletta Cimmino umzudenken. «Das ‹Echo der Zeit› gilt als Olymp im Journalismus. Aber möchte ich auf dem Olymp alt werden?»</p>
<p>Bereits ein Jahr zuvor keimen erste Zweifel auf, als die Radiojournalistin seit Langem wieder einen Artikel schreibt. Es ist ein Porträt für die «Republik» über den <a href="https://www.republik.ch/2018/10/26/der-idiot-von-palermo" target="_blank" rel="noopener">Bürgermeister von Palermo</a>, der entgegen der Anordnung der Landesregierung entscheidet, die Häfen für Flüchtlinge offen zu lassen. Sie erlebe das Schreiben wie eine Offenbarung, sagt sie, auch wenn es ihr schwerfalle, weil sie das Gefühl habe, dass ein Text anders als ein flüchtiger Audiobeitrag für die Ewigkeit sei. Ein späterer Artikel für die «Zeit» handelt von der Genfer Schriftstellerin <a href="https://www.zeit.de/2020/14/yvette-z-graggen-autorin-kurz-vor-dem-regen/komplettansicht" target="_blank" rel="noopener">Yvette Z’Graggen</a> und ihren Romanheldinnen: «Diese Frauen erschaffen sich ihr Leben, Entscheidung um Entscheidung, Ja um Ja, Nein um Nein. (&#8230;) Yvie, Marie, Cornelia und Florence erinnern uns daran, dass man sich die Freiheit bisweilen erkämpfen muss, in einer widerspenstigen Alltagstapferkeit. (&#8230;) Man möchte eine von ihnen sein.»</p>
<blockquote><p>«Ich möchte meine verschiedenen Seiten zur Geltung bringen. Auch mal einen literarischen Text schreiben. Oder verrückte Podcasts machen.»</p></blockquote>
<p>Die Journalistin merkt immer deutlicher, dass auch sie sich ihre Freiheit erkämpfen möchte. «Ich hatte keine Lust mehr, in dem wirklich schönen, angenehmen, mit sehr vielen Leuten ausgestatteten, aber nichtsdestotrotz goldenen Käfig zu bleiben.» Nicoletta Cimmino will ihre eigene Chefin werden. Im Frühjahr 2021 reicht sie die <a href="https://medien.srf.ch/-/nicoletta-cimmino-verlasst-srf" target="_blank" rel="noopener">Kündigung</a> ein. «Ich möchte meine verschiedenen Seiten zur Geltung bringen», sagt sie und lächelt, die blaugrünen Augen leuchten. «Auch mal einen literarischen Text schreiben. Oder verrückte Podcasts machen. Mehrdimensionaler im Leben stehen.»</p>
<p>Ende Mai heisst es das letzte Mal: «Radio SRF, Echo der Zeit mit Nicoletta Cimmino.» Anfang Juni erscheint bereits ihr erster Text als Selbstständige in der «NZZ am Sonntag». Natürlich über Italien, «unseren Sehnsuchtsort». «Mein letzter Italien-Text für sehr lange Zeit!», sagt Cimmino und lacht. Vorbei sind die Zeiten, in denen täglich um Viertel nach zehn die Redaktionssitzung rief und Punkt 18 Uhr, keine Sekunde später, die Sendung on air ging. «Jetzt kann ich meinen Alltag selbst gestalten», sagt Cimmino. Momentan arbeitet sie von ihrem Arbeitszimmer zuhause aus, merkt, wie Privates und Berufliches verschmelzen und spielt mit dem Gedanken, sich ein Atelier oder eine Bürogemeinschaft zu suchen. Erst will sie sich aber in der neuen Rolle finden. Die eigene Website ist noch nicht fertig, der Antrag auf Selbstständigkeit liegt noch bei der Ausgleichskasse.</p>
<blockquote><p>«Früher habe ich das Herz noch viel mehr auf der Zunge getragen.»</p></blockquote>
<p>Aufträge hat sie aber schon reichlich, 25 Jahre Berufserfahrung und ein grosses Netzwerk machen sich bezahlt. Sie moderiert Podiumsdiskussionen und Tagungen, beispielsweise das Swiss Economic Forum. Statt Radio macht sie jetzt Podcasts, ist neu Mitglied des Audio-Netzwerks <a href="https://www.audiobande.ch/" target="_blank" rel="noopener">Audiobande</a>. Sie lässt sich inspirieren vom Interview-Podcast der amerikanischen Radiojournalistin Terry Gross und vom preisgekrönten Reportagen-Format «This American Life».</p>
<p>Ideen hat sie viele, als erstes möchte sie aber ihren «Radioslang» loswerden. «Ich kann in dem Bereich noch viel lernen», sagt sie. Überhaupt will sie bis ans Ende ihrer Karriere von Jung und Alt dazulernen. «Die Zeiten sind vorbei, in denen wir Journalist:innen in einem Elfenbeinturm unfehlbar unsere Predigten hielten und die ganze Nation das Gefühl hatte, wir seien die verkörperte Kompetenz. Wir sollten zu unseren Unzulänglichkeiten stehen.» Nicoletta Cimmino sagt, was sie denkt, wenn auch nicht mehr so temperamentvoll wie auch schon. «Früher habe ich das Herz noch viel mehr auf der Zunge getragen.»</p>
<p>Der hausgemachte Eistee ist ausgetrunken. Fühlt sie sich so frei, wie sie sich das erhoffte? «Ja, ich fühle mich frei», sagt Nicoletta Cimmino. «Also manchmal auch schwindelerregend frei, aber ja, ich fühle mich frei.» Diese Aussage sollte aber nicht der Titel für ihr Porträt werden, fügt sie an. Lieber sei ihr etwas mit «widerspenstig». Wobei, lenkt sie dann ein, eigentlich sei ihr alles recht und lächelt. «Das ist dein Text. Mach damit, was du möchtest.»</p>
<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Anne-Kathrin-Kuebler-20210702-DSCF2072.jpg" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90696" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Anne-Kathrin-Kuebler-20210702-DSCF2072.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Anne-Kathrin-Kuebler-20210702-DSCF2072.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Anne-Kathrin-Kuebler-20210702-DSCF2072-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Anne-Kathrin-Kuebler-20210702-DSCF2072-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Anne-Kathrin-Kuebler-20210702-DSCF2072-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/08/Anne-Kathrin-Kuebler-20210702-DSCF2072-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/31/raus-aus-dem-goldenen-kaefig/">Raus aus dem goldenen Käfig</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nebelspalter, Echo der Zeit, NZZ</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/11/28/nebelspalter-echo-der-zeit-nzz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Nov 2020 10:03:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nebelspalter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – «Nebelspalter» auf dem Radar Die Handelszeitung hat herausgefunden, dass Markus Somm den «Nebelspalter» übernehmen will. Dem früheren BaZ-Verleger und rechts-konservativen Publizisten würde die Satirezeitschrift als Startrampe dienen für eine Online-Plattform. Somm selbst sagt nur, dass er nichts sagt. Der aktuelle «Nebelspalter»-Verleger Thomas Engeli bestätigt das Interesse Somms. Aber er widerspricht der Darstellung <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/28/nebelspalter-echo-der-zeit-nzz/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-83855" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Good-Bad-Ugly-20201128b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Good-Bad-Ugly-20201128b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Good-Bad-Ugly-20201128b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Good-Bad-Ugly-20201128b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/11/MW-Good-Bad-Ugly-20201128b-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – «Nebelspalter» auf dem Radar</h3>
<p>Die <a href="https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/markus-somm-will-den-nebelspalter-kaufen" target="_blank" rel="noopener">Handelszeitung</a> hat herausgefunden, dass Markus Somm den «Nebelspalter» übernehmen will. Dem früheren BaZ-Verleger und rechts-konservativen Publizisten würde die Satirezeitschrift als Startrampe dienen für eine Online-Plattform. Somm selbst sagt nur, dass er nichts sagt. Der aktuelle «Nebelspalter»-Verleger <a href="https://www.bernerzeitung.ch/mit-diesem-mann-muss-markus-somm-handelseinig-werden-885730924147" target="_blank" rel="noopener">Thomas Engeli</a> bestätigt das Interesse Somms. Aber er widerspricht der Darstellung vom «Nebelspalter» als schwächelnde Publikation, wie sie die Handelszeitung verbreitet hat: Man verzeichne «entgegen dem allgemeinen Trend einen regelmässigen Abonnentenzuwachs».</p>
<p>Ein Grund dafür ist die redaktionelle Kontinuität. Chefredaktor Marco Ratschiller führt die Satirezeitschrift nun schon seit 15 Jahren. Dabei pflegt er einen feinen, unspektakulären Stil, ganz in der 145-jährigen Tradition des «Nebelspalters». «Das Seziermesser ist oft geeigneter als der Vorschlaghammer», <a href="https://www.derbund.ch/leben/gesellschaft/fuer-den-satiriker-ist-diese-entwicklung-eine-bedrohung/story/14328053" target="_blank" rel="noopener">findet</a> der ausgebildete Historiker, der selbst auch als Karikaturist in seinem Blatt zeichnet. Und er zieht Grenzen, wo andere eine grenzenlose Freiheit der Satire sehen. «Religiöse Glaubensinhalte und -symbole dürfen nicht zum Selbstzweck lächerlich gemacht oder verunglimpft werden», sagte Ratschiller 2015 der <a href="https://medienwoche.ch/2015/02/06/vom-schwierigen-umgang-mit-der-satire/">MEDIENWOCHE</a>. Unter einem Verleger Somm wäre Ratschiller wohl kaum mehr Chefredaktor, sondern eher einer vom Schlage, wie ihn Ratschiller 2016 in seiner preisgekrönten Karikatur <a href="https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/wutbuerger-gewinnt-karikaturpreis" target="_blank" rel="noopener">«Innenleben eines Wutbürgers»</a> gezeichnet hatte.</p>
<p>Das Gute an den Verkaufsgerüchten: Auch andere Verlage werden wieder auf das Traditionsblatt aufmerksam. Und für den aktuellen Verleger käme ein Verkauf sowieso nur in Frage, «wenn dies den ‹Nebelspalter› zusätzlich stärken würde».</p>
<h3>The Bad – «Echo der Zeit» – aus zwei mach eins</h3>
<p>Im September feierte das «Echo der Zeit» von Radio SRF seinen 75. Geburtstag. Der Tenor der Geburtstagswünsche lautete: Bleib, wie du bist. Wie sich jetzt herausstellt, ein frommer Wunsch. Ab kommendem Jahr verzichtet das Nachrichten-Hintergrundmagazin auf die Live-Moderation der Zweitausstrahlung um 19 Uhr. Auch das Nachrichtenbulletin zu Beginn der Sendung soll in der zweiten «Echo»-Sendung künftig nur noch ab Konserve gesendet werden. Das zeigen Dokumente, die der MEDIENWOCHE vorliegen.</p>
<p>Mit dem Verzicht auf eine Stunde Moderation und eine halbe Stunde Nachrichtenredaktion beim «Echo» lassen sich aber keine Millionen einsparen. Das Dilemma: Ein grösserer Spareffekt liesse sich nur mit dem Verzicht auf ganze Sendungen erzielen. Davor schreckt aber SRF zurück. Doch selbst wenn nun überall ein bisschen abgezwackt wird, kann SRF irgendwann nicht mehr umhin, einen grösseren Schnitt zu machen.</p>
<h3>The Ugly – Wenn zwei sich streiten, freut sich die NZZ</h3>
<p>Letzten Samstag spielten Operation Libero und FDP in der NZZ <a href="https://twitter.com/Mark_Balsiger/status/1330155818801655811?s=20" target="_blank" rel="noopener">Inserate-Ping-Pong</a> für und gegen die Konzernverantwortungsinitiative. Auf einen ganzseitigen offenen Brief der jung-liberalen Stosstruppe folgte zwei Seiten später im gleichen Format die Replik des alten Freisinns. Macht ein Plus von geschätzt 40&#8217;000 Franken in der Kasse der Zeitung. Ob das Timing, dass beide Botschaften am selben Tag ins Blatt fanden, ein glücklicher Zufall war (wie es die <a href="https://twitter.com/kampagnenleiter/status/1330171126123794434?s=20" target="_blank" rel="noopener">FDP behauptet</a>) oder ob die NZZ nachgeholfen hat (was die Zeitung verneint)? Egal. Hauptsache, beide Parteien sind zufrieden.</p>
<p>Damit von dieser Form der «Presseförderung» auch andere Medien profitieren, hier das Rezept: Zuerst verärgert die Redaktion mit ihrer Berichterstattung eine Partei nachhaltig. Diese sieht die Buchung eines Inserats als einzige Möglichkeit, den redaktionellen Kurs zu kontern und sich Gehör zu verschaffen. Umso besser, wenn sie dieses Vorhaben <a href="https://beta.operation-libero.ch/de/nzz-inserat" target="_blank" rel="noopener">öffentlich ankündigt</a>, wie das Operation Libero getan hat. Das mobilisiert die Gegenseite, idealerweise bucht sie ebenfalls ein Inserat als Replik.</p>
<p>Das Beispiel zeigt: Entscheidend ist der redaktionelle Kurs. Ein angekündigtes Inserat im «Blick» schaltete Operation Libero schliesslich nicht. Wohl auch darum, weil der Ärger über dessen Berichterstattung kleiner war als über die der NZZ.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/11/28/nebelspalter-echo-der-zeit-nzz/">Nebelspalter, Echo der Zeit, NZZ</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Echo»-Chef Soltermann: «Bei der Technik wird es einen grossen Sprung geben»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/20/echo-chef-soltermann-bei-der-technik-wird-es-einen-grossen-sprung-geben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Sep 2020 15:45:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die ältesten politische Hintergrundsendung von SRF feiert Geburtstag. Redaktionsleiter Beat Soltermann beurteilt im Interview die erste Ausgabe vor 75 Jahren – und spricht über das «Echo der Zeit» der Zukunft. Die neue Audiostrategie bedeute mehr Koordinationsaufwand.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die ältesten politische Hintergrundsendung von SRF feiert Geburtstag. Redaktionsleiter Beat Soltermann beurteilt im Interview die erste Ausgabe vor 75 Jahren – und spricht über das «Echo der Zeit» der Zukunft. Die neue Audiostrategie bedeute mehr Koordinationsaufwand.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/20/echo-chef-soltermann-bei-der-technik-wird-es-einen-grossen-sprung-geben/">«Echo»-Chef Soltermann: «Bei der Technik wird es einen grossen Sprung geben»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Echo der Zeit» wird 75: «Nachrichtensendungen waren Strassenfeger»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/09/07/echo-der-zeit-wird-75-nachrichtensendungen-waren-strassenfeger/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Sep 2020 17:46:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Krieg war erst wenige Monate zu Ende, als 1945 das «Echo der Zeit» zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Der Premiere war ein Machtkampf vorausgegangen. Die damalige «Schweizerische Rundspruchgesellschaft» SRG wollte kritischeren Journalismus bieten, die Presse und der Bundesrat waren dagegen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Krieg war erst wenige Monate zu Ende, als 1945 das «Echo der Zeit» zum ersten Mal ausgestrahlt wurde. Der Premiere war ein Machtkampf vorausgegangen. Die damalige «Schweizerische Rundspruchgesellschaft» SRG wollte kritischeren Journalismus bieten, die Presse und der Bundesrat waren dagegen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/09/07/echo-der-zeit-wird-75-nachrichtensendungen-waren-strassenfeger/">«Echo der Zeit» wird 75: «Nachrichtensendungen waren Strassenfeger»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Aus der Zeit gefallen und erfolgreich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/09/18/aus-der-zeit-gefallen-und-erfolgreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 11:50:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Respekt und Bewunderung berichtet der Deutschlandfunk über die älteste Radiosendung im deutschsprachigen Raum: Das «Echo der Zeit» von Schweizer Radio SRF. «Die Sendung mag für junge Ohren ein bisschen wie aus der Zeit gefallen klingen», findet Martin Mair. «Keine Musik, praktisch keine Elemente moderner Format-Radios.» Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist die Sendung so erfolgreich und geschätzt beim Deutschschweizer Publikum. Eine Zuhörerschaft von täglich 700'000 Person kann sich sehen lassen und auch im Qualitätsurteil des Publikums schneidet das «Echo» immer sehr gut ab. Was nicht weiter erstaunt: «Exakte Recherche, gutes journalistisches Handwerk - die Macher des ‹Echos der Zeit› haben einen hohen Anspruch an ihre Sendung und sich selbst» – den sie offensichtlich seit jeher einzulösen imstande sind.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Respekt und Bewunderung berichtet der Deutschlandfunk über die älteste Radiosendung im deutschsprachigen Raum: Das «Echo der Zeit» von Schweizer Radio SRF. «Die Sendung mag für junge Ohren ein bisschen wie aus der Zeit gefallen klingen», findet Martin Mair. «Keine Musik, praktisch keine Elemente moderner Format-Radios.» Und trotzdem – oder gerade deshalb – ist die Sendung so erfolgreich und geschätzt beim Deutschschweizer Publikum. Eine Zuhörerschaft von täglich 700&#8217;000 Person kann sich sehen lassen und auch im Qualitätsurteil des Publikums schneidet das «Echo» immer sehr gut ab. Was nicht weiter erstaunt: «Exakte Recherche, gutes journalistisches Handwerk &#8211; die Macher des ‹Echos der Zeit› haben einen hohen Anspruch an ihre Sendung und sich selbst» – den sie offensichtlich seit jeher einzulösen imstande sind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/18/aus-der-zeit-gefallen-und-erfolgreich/">Aus der Zeit gefallen und erfolgreich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>«Ich weiss es nicht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/13/ich-weiss-es-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 12:54:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=54854</guid>

					<description><![CDATA[<p>Journalistinnen und Journalisten sollten mehr Fragen stellen und vor allem zugeben, wenn sie etwas nicht wissen. Nicoletta Cimmino, Redaktorin des Radiomagazins «Echo der Zeit», erzählt in einer Kolumne, wie sie einst allen Mut zusammennehmen musste, um in einer Redaktionssitzung nach dem Tod einer offenbar berühmten Persönlichkeit, die sie aber nicht kannte, zu fragen: Wer ist das? Ich weiss es nicht. «Mich dünkt, der Satz ‹Ich weiss es nicht› ist das grösste Geschenk, das wir uns selber machen können. Er ist der Freipass, um ganz viele, ganz harte Fragen zu stellen», schreibt Cimmino im Medienmagazin «Edito».</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Journalistinnen und Journalisten sollten mehr Fragen stellen und vor allem zugeben, wenn sie etwas nicht wissen. Nicoletta Cimmino, Redaktorin des Radiomagazins «Echo der Zeit», erzählt in einer Kolumne, wie sie einst allen Mut zusammennehmen musste, um in einer Redaktionssitzung nach dem Tod einer offenbar berühmten Persönlichkeit, die sie aber nicht kannte, zu fragen: Wer ist das? Ich weiss es nicht. «Mich dünkt, der Satz ‹Ich weiss es nicht› ist das grösste Geschenk, das wir uns selber machen können. Er ist der Freipass, um ganz viele, ganz harte Fragen zu stellen», schreibt Cimmino im Medienmagazin «Edito».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/13/ich-weiss-es-nicht/">«Ich weiss es nicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Zahlensalat (II): «Echo der Zeit» mit falschem Darmalarm</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/06/28/echo-der-zeit-mit-falschem-darmalarm/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Marco Schneiter]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 14:00:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/wp_website/?p=43716</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Lobby auf den Leim gegangen: Das «Echo der Zeit» von Radio SRF verbreitet dramatischere Darmkrebs-Zahlen, als die realen Fälle hergeben. Die Quelle der Statistik, der zuständige Gesundheitsverband, räumt heute den Fehler ein. Mitte Mai erreichte uns eine alarmierende Nachricht auf Radio SRF: «Darmkrebs ist die dritthäufigste Todesursache der Schweiz!» So leitete die Moderatorin vom <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/28/echo-der-zeit-mit-falschem-darmalarm/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Lobby auf den Leim gegangen: Das «Echo der Zeit» von Radio SRF verbreitet dramatischere Darmkrebs-Zahlen, als die realen Fälle hergeben. Die Quelle der Statistik, der zuständige Gesundheitsverband, räumt heute den Fehler ein.</strong></p>
<p>Mitte Mai erreichte uns eine alarmierende Nachricht auf Radio SRF: <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/todesfaelle-wegen-darmkrebs-koennten-halbiert-werden" target="_blank" rel="noopener">«Darmkrebs ist die dritthäufigste Todesursache der Schweiz!»</a> So leitete die Moderatorin vom «Echo der Zeit» einen Bericht zum Thema Darmkrebsprävention ein. Im Beitrag warb dann Claudia Weiss, die Geschäftsführerin von Swiss Cancer Screening SCS, für flächendeckende Vorsorgeuntersuchungen mittels Stuhlproben.</p>
<p>Da es sich bei SCS um eine Lobbyorganisation fürs Krebsscreening handelt, wirkte die Aussage am Eingang des Berichts plötzlich verdächtig. War das «Echo» auf eine der vielen lobbygesteuerten Übertreibungen im Gesundheitsbereich hereingefallen?</p>
<p>Die Behauptung, wonach Darmkrebs die dritthäufigste Todesursache sei, findet sich auf der Homepage der SCS. Von da stammt wohl auch die Information, wonach Darmkrebs die zweittödlichste Krebsart der Schweiz sei. SRF schreibt dies in ihrem Online-Beitrag zum Thema.</p>
<p>Ein kurzer Blick auf die <a href="https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/gesundheit/gesundheitszustand/sterblichkeit-todesursachen/spezifische.html" target="_blank" rel="noopener">Statistik für spezifische Todesursachen</a> des zuständigen Bundesamtes zeigt: Beide Behauptungen sind falsch. Darmkrebs ist nach Lungenkrebs und Brustkrebs erst die dritttödlichste Krebsart und rangiert zudem hinter anderen Todesursachen wie Demenz, Diabetes oder Unfällen. 2014 starben 14-mal mehr Menschen an Herzkrankheiten als an Darmkrebs. Es handelt sich zwar um eine durchaus ernst zu nehmende Krankheit, Panik wäre aber verfehlt.</p>
<p>Von der MEDIENWOCHE auf die Übertreibungen angesprochen räumt SCS-Geschäftsführerin Claudia Weiss Fehler ein. Die Informationen auf der Homepage sollen demnächst korrigiert werden. Bleibt zu hoffen, dass seriöse Medien solche von der Gesundheitslobby «angebotenen» Zahlen in Zukunft besser überprüfen, bevor sie sie in ihren redaktionellen Beiträgen übernehmen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/28/echo-der-zeit-mit-falschem-darmalarm/">Zahlensalat (II): «Echo der Zeit» mit falschem Darmalarm</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Radio: Informationssendungen im internationalen Vergleich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/11/70-jahre-echo-der-zeit-informationssendungen-im-internationalen-vergleich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2015 12:07:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichtenjournalismus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=6612</guid>

					<description><![CDATA[<p>Welche Zukunft hat das «Echo der Zeit»? Die Informationssendung von Radio SRF wird diesen Herbst 70 Jahre alt. Wie kann sie künftig ein jüngeres Publikum erreichen und sich an neue Nutzungsformen anpassen, ohne die älteren Hörer zu verschrecken und ohne ihre hohen Qualitätsstandards zu senken?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/11/70-jahre-echo-der-zeit-informationssendungen-im-internationalen-vergleich/">Radio: Informationssendungen im internationalen Vergleich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Zukunft hat das «Echo der Zeit»? Die Informationssendung von Radio SRF wird diesen Herbst 70 Jahre alt. Wie kann sie künftig ein jüngeres Publikum erreichen und sich an neue Nutzungsformen anpassen, ohne die älteren Hörer zu verschrecken und ohne ihre hohen Qualitätsstandards zu senken?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/11/70-jahre-echo-der-zeit-informationssendungen-im-internationalen-vergleich/">Radio: Informationssendungen im internationalen Vergleich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Financial Times»: erfolgreich und dennoch verkauft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/07/24/financial-times-erfolgreich-und-dennoch-verkauft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2015 14:42:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Financial Times]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=5924</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die «Financial Times» ist weltweit eine der erfolgreichsten Zeitungen. Wie wenig andere meisterte sie den Schritt vom Print in die digitale Welt. Dennoch wurde die «Financial Times» jetzt an das japanische Medienunternehmen Nikkei verkauft. Die «FT» ist kein Einzelfall: Viele angesehene Medientitel wechselten in den vergangenen Jahren den Besitzer. Weshalb?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die «Financial Times» ist weltweit eine der erfolgreichsten Zeitungen. Wie wenig andere meisterte sie den Schritt vom Print in die digitale Welt. Dennoch wurde die «Financial Times» jetzt an das japanische Medienunternehmen Nikkei verkauft. Die «FT» ist kein Einzelfall: Viele angesehene Medientitel wechselten in den vergangenen Jahren den Besitzer. Weshalb?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/24/financial-times-erfolgreich-und-dennoch-verkauft/">«Financial Times»: erfolgreich und dennoch verkauft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das «Echo der Zeit» macht Geschichte &#8211; seit 70 Jahren</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/05/12/das-echo-der-zeit-macht-geschichte-seit-70-jahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 May 2015 14:06:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Service public]]></category>
		<category><![CDATA[Radio SRF]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=4959</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die zweistündige Sonderausgabe, live aus dem Radiostudio Zürich, reflektiert die Entwicklung der letzten 70 Jahren und zeigt auf, welches die Herausforderungen von heute sind.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/12/das-echo-der-zeit-macht-geschichte-seit-70-jahren/">Das «Echo der Zeit» macht Geschichte – seit 70 Jahren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die zweistündige Sonderausgabe, live aus dem Radiostudio Zürich, reflektiert die Entwicklung der letzten 70 Jahren und zeigt auf, welches die Herausforderungen von heute sind.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/12/das-echo-der-zeit-macht-geschichte-seit-70-jahren/">Das «Echo der Zeit» macht Geschichte – seit 70 Jahren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Früher waren Radionachrichten Verlautbarungsjournalismus»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/20/frueher-waren-nachrichten-verlautbarungsjournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2015 20:01:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Witschipedia]]></category>
		<category><![CDATA[Studio Bern]]></category>
		<category><![CDATA[NZZ Verlag]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Radio]]></category>
		<category><![CDATA[Echo der Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Kurt Witschi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=4209</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kurt Witschi arbeitete 40 Jahre für die Nachrichten von Radio SRF. Wegen seiner langen Erfahrung und seines guten Gedächtnisses hatte er intern den Spitznamen «Witschipedia». Seit zwei Jahren ist «Witschipedia» pensioniert und er hat in dieser Zeit ein Buch über die Geschichte der Nachrichten geschrieben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/20/frueher-waren-nachrichten-verlautbarungsjournalismus/">«Früher waren Radionachrichten Verlautbarungsjournalismus»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kurt Witschi arbeitete 40 Jahre für die Nachrichten von Radio SRF. Wegen seiner langen Erfahrung und seines guten Gedächtnisses hatte er intern den Spitznamen «Witschipedia». Seit zwei Jahren ist «Witschipedia» pensioniert und er hat in dieser Zeit ein Buch über die Geschichte der Nachrichten geschrieben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/20/frueher-waren-nachrichten-verlautbarungsjournalismus/">«Früher waren Radionachrichten Verlautbarungsjournalismus»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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