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	<title>Europa | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 12 Sep 2022 20:02:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Systemwende? Die Lage des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Europa</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/12/systemwende-die-lage-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Sep 2022 20:02:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Affäre Schlesinger]]></category>
		<category><![CDATA[Gebühren]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland gerät der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch den Skandal beim rbb und Ungereimtheiten in anderen Sendern wie NDR oder BR massiv unter Druck. Manche Politiker sehen das gesamte System in Frage gestellt, andere fordern zumindest weitgehende Reformen. In anderen Ländern Europas ist schon mehr passiert: In Frankreich hat Präsident Macron die Rundfunkgebühr nach seiner Wiederwahl <a href="https://www.br.de/mediathek/podcast/das-medienmagazin/systemwende-die-lage-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-in-europa/1861826">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland gerät der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch den Skandal beim rbb und Ungereimtheiten in anderen Sendern wie NDR oder BR massiv unter Druck. Manche Politiker sehen das gesamte System in Frage gestellt, andere fordern zumindest weitgehende Reformen. In anderen Ländern Europas ist schon mehr passiert: In Frankreich hat Präsident Macron die Rundfunkgebühr nach seiner Wiederwahl abgeschafft; die öffentlich-rechtlichen Radio- und TV-Sender werden vorübergehend über einen Teil der Mehrwertsteuer finanziert. In Grossbritannien steht die BBC, die Mutter aller öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, im Feuer: Die konservative Regierung will ebenfalls den Rundfunkbeitrag abschaffen und den Sender, der auch regierungskritisch berichtet, zurückschneiden. In den skandinavischen Ländern dagegen erfährt der öffentlich-rechtliche Rundfunk hohe Akzeptanz beim Publikum, stellt sich aber auch neu auf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/12/systemwende-die-lage-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks-in-europa/">Systemwende? Die Lage des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Europa</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Europa steht sich in der Digitalisierung selbst im Weg</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/29/europa-steht-sich-in-der-digitalisierung-selbst-im-weg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Apr 2021 07:50:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Desinformation, Hetze, Datenschutz, Monopole: Die EU hätte Antworten auf die grossen digitalpolitischen Probleme. Wenn sie sich nicht immer in Widersprüchen verheddern würde.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Desinformation, Hetze, Datenschutz, Monopole: Die EU hätte Antworten auf die grossen digitalpolitischen Probleme. Wenn sie sich nicht immer in Widersprüchen verheddern würde.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/29/europa-steht-sich-in-der-digitalisierung-selbst-im-weg/">Europa steht sich in der Digitalisierung selbst im Weg</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>«Ein Gegenmodell zu den US-amerikanischen Plattformen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/13/ein-gegenmodell-zu-den-us-amerikanischen-plattformen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 May 2019 09:22:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der öffentlichen Diskussion findet die Idee einer Plattform von Qualitätsangeboten, unabhängig von den globalen Playern, im Internet immer mehr Zuspruch. Dabei werden mehrere Modelle diskutiert, wie etwa eine offene nicht-kommerzielle Plattform der öffentlich-rechtlichen Anbieter als «Public Open Space». Interview mit Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, der ein solches Modell begrüsst.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der öffentlichen Diskussion findet die Idee einer Plattform von Qualitätsangeboten, unabhängig von den globalen Playern, im Internet immer mehr Zuspruch. Dabei werden mehrere Modelle diskutiert, wie etwa eine offene nicht-kommerzielle Plattform der öffentlich-rechtlichen Anbieter als «Public Open Space». Interview mit Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, der ein solches Modell begrüsst.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/13/ein-gegenmodell-zu-den-us-amerikanischen-plattformen/">«Ein Gegenmodell zu den US-amerikanischen Plattformen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Straffreie Attacken auf die Medienfreiheit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/05/01/straffreie-attacken-auf-die-medienfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2019 16:12:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Welttag der Pressefreiheit am 3. Mai: Übergriffe auf Journalisten wurden zuletzt auch in Europa zur Normalität.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/01/straffreie-attacken-auf-die-medienfreiheit/">Straffreie Attacken auf die Medienfreiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Welttag der Pressefreiheit am 3. Mai: Übergriffe auf Journalisten wurden zuletzt auch in Europa zur Normalität.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/05/01/straffreie-attacken-auf-die-medienfreiheit/">Straffreie Attacken auf die Medienfreiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vier Stimmen zum Zustand der Medienfreiheit in Europa</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/07/03/vier-stimmen-zum-zustand-der-medienfreiheit-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jul 2018 11:18:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine «Kontext»-Sendung von SRF Kultur zum Zustand der Medienfreiheit in Europa. Gesprächspartner sind Can Dündar, der im Exil lebende frühere Chefredaktor der türkischen Zeitung Cumhuriyet, der slowakische Journalist Michal Hvorecky, Nina Fargahi, Chefredaktorin des Medienmagazins «Edito», sowie der Freiburger Medienprofessor Manuel Puppis.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/07/03/vier-stimmen-zum-zustand-der-medienfreiheit-in-europa/">Vier Stimmen zum Zustand der Medienfreiheit in Europa</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine «Kontext»-Sendung von SRF Kultur zum Zustand der Medienfreiheit in Europa. Gesprächspartner sind Can Dündar, der im Exil lebende frühere Chefredaktor der türkischen Zeitung Cumhuriyet, der slowakische Journalist Michal Hvorecky, Nina Fargahi, Chefredaktorin des Medienmagazins «Edito», sowie der Freiburger Medienprofessor Manuel Puppis.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/07/03/vier-stimmen-zum-zustand-der-medienfreiheit-in-europa/">Vier Stimmen zum Zustand der Medienfreiheit in Europa</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>So geht es dem Service public in Europa</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/09/so-geht-es-dem-service-public-in-europa/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 10:48:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Auslandmagazin #SRFglobal wirft einen Blick ins europäische Ausland und spürt den dortigen Debatten um den medialen Service public nach. In Polen erfährt Reporter Florian Inhauser vom starken Druck der Regierung auf die öffentlich-rechtlichen Sender, In Hamburg triff der SRF-Reporter Kritiker und Befürworter des Systems um ARD und ZDF und in Holland findet Inhauser ein <a href="https://www.srf.ch/sendungen/srfglobal/service-public-das-ende-der-harmonie?ns_source=web&#038;srg_sm_medium=tw%3Fns_source%3Dweb&#038;srg_sm_medium=tw">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Auslandmagazin #SRFglobal wirft einen Blick ins europäische Ausland und spürt den dortigen Debatten um den medialen Service public nach. In Polen erfährt Reporter Florian Inhauser vom starken Druck der Regierung auf die öffentlich-rechtlichen Sender, In Hamburg triff der SRF-Reporter Kritiker und Befürworter des Systems um ARD und ZDF und in Holland findet Inhauser ein einzigartiges Rundfunksystem.  </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/09/so-geht-es-dem-service-public-in-europa/">So geht es dem Service public in Europa</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die öffentlichen Sender im Sturmwind</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/10/28/die-oeffentlichen-sender-im-sturmwind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 03:16:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Internet-Revolution schüttelt auch den öffentlichen Rundfunk durch. Seine politische und soziale Basis bröckelt. Auf die ARD und das ZDF geraten von allen Seiten in die Kritik.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/28/die-oeffentlichen-sender-im-sturmwind/">Die öffentlichen Sender im Sturmwind</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Internet-Revolution schüttelt auch den öffentlichen Rundfunk durch. Seine politische und soziale Basis bröckelt. Auf die ARD und das ZDF geraten von allen Seiten in die Kritik.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/28/die-oeffentlichen-sender-im-sturmwind/">Die öffentlichen Sender im Sturmwind</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Überholspur im Netz wird kommen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/05/28/die-ueberholspur-im-netz-wird-kommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2015 08:52:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[EU-Kommission]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch halten Europa und die USA an der Gleichbehandlung aller Daten und Akteure im Web fest. Doch die Netzneutralität ist bald Geschichte. In Zukunft wird es unweigerlich Überholspuren geben für wichtige, unerlässliche oder lebensnotwendige Dienste. Offen ist nur, zu welchem Preis – und wer die Regeln festlegt.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/28/die-ueberholspur-im-netz-wird-kommen/">Die Überholspur im Netz wird kommen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch halten Europa und die USA an der Gleichbehandlung aller Daten und Akteure im Web fest. Doch die Netzneutralität ist bald Geschichte. In Zukunft wird es unweigerlich Überholspuren geben für wichtige, unerlässliche oder lebensnotwendige Dienste. Offen ist nur, zu welchem Preis – und wer die Regeln festlegt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/05/28/die-ueberholspur-im-netz-wird-kommen/">Die Überholspur im Netz wird kommen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das ist die Frau, die es mit Google aufnimmt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/21/das-ist-die-frau-die-es-mit-google-aufnimmt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2015 13:24:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Margrethe Vestager]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=4645</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die dänische Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager verschärft die Gangart der EU gegen Google. Dabei soll Europa gleich eine neue Digitalstrategie verpasst werden. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/21/das-ist-die-frau-die-es-mit-google-aufnimmt/">Das ist die Frau, die es mit Google aufnimmt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die dänische Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager verschärft die Gangart der EU gegen Google. Dabei soll Europa gleich eine neue Digitalstrategie verpasst werden. Es ist ein Wettlauf mit der Zeit.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/21/das-ist-die-frau-die-es-mit-google-aufnimmt/">Das ist die Frau, die es mit Google aufnimmt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Europa hat das Internet verschlafen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/19/europa-hat-das-internet-verschlafen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2015 13:20:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Probleme der EU mit Google sind hausgemacht &#8211; und versucht diese mit untauglichen Mitteln zu lösen</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Probleme der EU mit Google sind hausgemacht &#8211; und versucht diese mit untauglichen Mitteln zu lösen</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/19/europa-hat-das-internet-verschlafen/">Europa hat das Internet verschlafen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der schwere Kampf gegen Google</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/15/der-schwere-kampf-gegen-google/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 13:22:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Wettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Verfahren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die EU gegen große IT-Konzerne ermittelt, dauert das oft lange und bringt wenig Ergebnisse. Woran liegt das?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn die EU gegen große IT-Konzerne ermittelt, dauert das oft lange und bringt wenig Ergebnisse. Woran liegt das?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/15/der-schwere-kampf-gegen-google/">Der schwere Kampf gegen Google</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der fremde Nachbar</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/03/07/der-fremde-nachbar/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2014/03/07/der-fremde-nachbar/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lothar Struck]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Mar 2014 09:56:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hintergrund]]></category>
		<category><![CDATA[Peer Steinbrück]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Populismus]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Blocher]]></category>
		<category><![CDATA[Schweizbild]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Referendum]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Initiative]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Deutschland steht die Schweiz nur so lange auf dem Radar der Medien, wie sie skandalträchtige Schlagzeilen liefert. Details interessieren nicht. Der einzige Politiker, den man mit Namen kennt, ist Christoph Blocher. Unser Autor ergründet das Schweizbild in deutschen Medien. Serie in vier Teilen. Am Rande der Verhandlungen um ein Abkommen der Europäischen Union mit <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/07/der-fremde-nachbar/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/07/der-fremde-nachbar/">Der fremde Nachbar</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland steht die Schweiz nur so lange auf dem Radar der Medien, wie sie skandalträchtige Schlagzeilen liefert. Details interessieren nicht. Der einzige Politiker, den man mit Namen kennt, ist Christoph Blocher. Unser Autor ergründet das Schweizbild in deutschen Medien. Serie in vier Teilen.<br />
<span id="more-18430"></span><br />
Am Rande der Verhandlungen um ein Abkommen der Europäischen Union mit der Schweiz zwecks Lockerung des Bankgeheimnisses bediente sich 2009 der damalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück eines Tricks, um in die scheinbar festgefahrenen Verhandlungen in seinem Sinne zu beleben. Steinbrück drohte, die Schweiz auf eine sogenannte «schwarze Liste» der OECD setzen, was den Kapitalverkehr in und mit dem Land erheblich beeinträchtigt hätte. Ähnliches drohten die USA der Schweiz an – und reüssierten ihn ihrem Sinne. Auch in diesem Fall zeigte Steinbrücks Trick Wirkung. <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/indianer-vergleich-steinbruecks-wildwest-rhetorik-erzuernt-die-schweizer-a-613853.html" target="_blank">Der «Spiegel» berichtete dann</a>, Steinbrück zitierend, die Drohung sei wie «‹die siebte Kavallerie vor Yuma›» zu verstehen gewesen, «‹die man ausreiten lassen kann, aber die muss man nicht unbedingt ausreiten. Die Indianer müssen nur wissen, dass es sie gibt›».</p>
<ul>
<li><span style="font-size: 13px;">Teil 2: </span><a style="font-size: 13px;" href="https://medienwoche.ch/2014/03/07/schriftsteller-als-schweiz-erklaerer/" target="_self">Schriftsteller als Schweiz-Erklärer</a></li>
<li>Teil 3: <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/11/koeppel-als-krokodil-im-kasperle-theater/" target="_self">Köppel als Krokodil im Kasperle-Theater</a></li>
<li>Teil 4: <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/12/die-toblerone-republik-als-gallierdorf/" target="_self">Die Toblerone-Republik als Gallierdorf</a></li>
</ul>
<p>Die Empörung ob dieses rhetorischen Gepolters war enorm, verständlicherweise in den Schweizer Medien, aber auch in der EU wie beispielsweise bei Claude Juncker, damals Ministerpräsident der EU-Steueroase Luxemburg und Vorsitzender der sogenannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Euro-Gruppe" target="_blank">Euro-Gruppe</a>. In der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (FAZ) nahm daraufhin der Schweizer Schriftsteller Thomas Hürlimann in einem rasanten Text mit dem provokativen Titel <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/ein-eidgenosse-erklaert-die-schweiz-herr-steinbrueck-sie-haben-mundgeruch-1921141.html?printPagedArticle=true" target="_blank">«Herr Steinbrück, Sie haben Mundgeruch»</a> Steinbrücks Rhetorik zum Anlass, die kulturelle Differenz zwischen den beiden Nationen auf den Punkt zu bringen: Was den Deutschen der Wald ist den Schweizern der Berg.</p>
<p>Der Unterschied sei nicht zu tilgen, «verstehen […] werden wir uns nie», so Hürlimann in direkter Rede an Steinbrück aber auch an die Deutschen gerichtet: «Ihre Politik wird stets den Hang zur Romantik haben […] während wir Höhlenbewohner den Baum nur an Weihnachten schmücken und den Rest des Jahres mit Scheffeln und Messen verbringen.» Zur gleichen Causa kommt in «Spiegel Online» der Schweizer Journalist Mathieu von Rohr <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/steinbrueck-und-die-eidgenossen-angriff-aufs-schweizer-herz-a-615140.html" target="_blank">zu einem ähnlichen Schluss</a>: «Und so ist die Affäre um Steinbrück auch eine Geschichte über Schweizer Empfindlichkeit und deutsche Empfindungslosigkeit, und es ist eine Geschichte über ein Verhältnis, von dessen Schwierigkeiten viele Deutsche gar nichts wissen. […] Das Problem ist, dass sich Deutsche und Schweizer in Wahrheit so gut wie gar nicht kennen, sich aber zu kennen glauben. Das Verhältnis zwischen den beiden Ländern ist auf beiden Seiten stark geprägt von Klischees, so sehr wie kaum irgendwo in Europa zwischen zwei Nachbarstaaten.»</p>
<p>Aber ist dies nicht in fast allen Nachbarbeziehungen zwischen Staaten so? Wie sieht es zwischen Deutschland und Österreich aus? Zwischen Polen und Russland, Iren und Briten? Nachbarschaften sind durch die Zeitläufte der Geschichte fast immer problematisch geworden, gar belastet. Selbst innerhalb von Staaten wüten Vorurteile, Neid und Unverständnisse. Man nehme Spanien oder Italien, das vielleicht bald nicht mehr Vereinigte Königreich oder den Konflikt zwischen Parisern und dem Rest Frankreichs. Gibt es eine besondere Intensität des Missverstehens Schweizern und Deutschen? Warum werden eigentlich Schweizer «Tatort»-Krimis in der ARD synchronisiert gezeigt? Oder ist das alles nur eine inszenierte Schein-Debatte? Wie ist das Bild der Schweiz in Deutschland?</p>
<p>Zum 700. Geburtstags der Schweiz im Jahr 1991 <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13503315.html" target="_blank">schrieb der «Spiegel»</a> im typisch hochnäsig-überheblichen Duktus: «Die [Schweizer] Regierung hat angesichts der historischen Umwälzungen in Europa die Orientierung verloren, das Parlament schaut überfordert zu, und das Volk ängstigt sich vor der ungewissen Zukunft.» Da ist von Befürchtungen die Rede, der übermächtig gewordene nördliche Nachbar Deutschland könnte nach der DDR auch die arme Schweiz «wieder heimholen wollen» (wobei offen bleibt, wann es das erste Mal gewesen sein soll). Keller, Frisch und Dürrenmatt – die Schweizer Schriftstellergarde – werden interessanterweise pauschal als «deutsche Dichter» (nicht etwa deutschsprachige Dichter) subsumiert, die eine Schweizer Nationalkultur abgelehnt hatten. Und trotzig hielten die Deutschschweizer, so der Artikel, an ihrer Mundart fest (warum dies als Trotz gilt, sagt der Artikel nicht).</p>
<p>Heute, mehr als 20 Jahre danach, würde niemand mehr in dieser Hoffart die Schweiz auf die psychopolitische Couch legen wollen. Neben den immer noch allgegenwärtigen Gemeinplätzen vom «Heidiland», der Steueroase, Schweizer Uhren, den schönen Bergen, der leckeren Schokolade, dem löchrigen Käse und den diskreten Banken bekommt die Schweiz in deutschen Medien gerne eine Art Exotenstatus zugewiesen. Da wird dann ein klein bisschen geringschätzig <a href="http://www.zdf.de/auslandsjournal/Schwingen-wie-ein-Schweizer-28741926.html" target="_blank">vom «Schwingen»</a> oder vom Kuhfladenbingo berichtet. Die Medien machen potentiellen Aussteigern auf Zeit den Alpaufenthalt in der unversehrten Bergwelt schmackhaft. In der Schweizer Landwirtschaft fliessen scheinbar wörtlich Milch und Käse. Eine Idylle ohne Massenbetriebe und – das glaubt man auch zu wissen – ohne grossartige Eile.</p>
<p>Aber die Schweiz wird verstärkt auch als politischer Kosmos wahrgenommen. Bis auf die Steinbrück-Affäre ist das Bild der Schweiz in deutschen Medien in den letzten Jahren auf verblüffende Art und Weise mit den für Deutschland als wichtig erachteten Resultaten diverser Schweizer «Volksabstimmungen» verknüpft. Erstaunlich genug, denn schon der kleine aber feine Unterschied zwischen Initiative und Referendum stellt für so manches Medium eine Herausforderung dar (<a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/volksabstimmung-gegen-die-abzockerei-schweizer-stimmen-fuer-initiative-gegen-gehaltsexzesse-1.1614330" target="_blank">beispielsweise für die Süddeutsche Zeitung</a>). Und es existieren meist nur rudimentäre Kenntnisse vom politischen System des Alpenlandes. Wer in Deutschland den Begriff «Röstigraben» definieren kann, gilt fast schon als Kenner der Schweiz. Und unter «Konkordanzdemokratie» versteht im Zusammenhang mit der Schweiz die deutsche Bundeszentrale für politische Bildung ziemlich unterkomplex eine <a href="http://www.bpb.de/nachschlagen/lexika/17737/konkordanzdemokratie" target="_blank">«permanente Grosse Koalition»</a>. In Deutschland hat das schweizerische Konkordanzsystem immer einen leichten Hautgout von Kumpanei und Filz, gar Korruption.</p>
<p>Dass die Politik in der Schweiz inzwischen nicht mehr nur als provinzielles Polittheater wahrgenommen wird, ist diversen Volksabstimmungen geschuldet. <a href="http://www.admin.ch/ch/d/pore/va/19921206/det388.html" target="_blank">Es begann 199</a>2, als das Land den EWR-Beitritt mit 50,3% zu 49,7% und der für Schweizer Verhältnisse enorm hohen Stimmbeteiligung von 78,73% ablehnte. Zum ersten Mal tauchte damals der Name Christoph Blocher in deutschen Massenmedien auf. Obwohl es damals noch nicht die Foren und Diskussionszirkel im Internet gab, dürfte es nicht übertrieben sein zu behaupten, dass in grossen Teilen der Bevölkerung Deutschlands der Schweiz mindestens Respekt für diese Entscheidung gezollt und in Richtung Brüssel mit klammheimlicher Freude geschaut wurde.</p>
<p>Hohe Wellen schlug 2009 der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eidgen%C3%B6ssische_Volksinitiative_%C2%ABGegen_den_Bau_von_Minaretten%C2%BB#Eidgen.C3.B6ssische_Volksinitiative_.C2.ABGegen_den_Bau_von_Minaretten.C2.BB" target="_blank">«Minarett»-Entscheid</a>, als mit 57,5% zu 42,5% das Verbot des Baus von Minaretten beschlossen wurde. Die Reaktionen in den deutschen Medien waren desaströs für das Image der Schweiz. Sie schwankten zwischen <a href="http://www.perlentaucher.de/feuilletons/2009-11-30.html" target="_blank">Entsetzen und Befremden</a>. Sogar die Verletzung des Grundrechts der freien Religionsausübung wurde der Schweiz vorgeworfen. Ein Jahr später stand die Schweiz mit der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eidgen%C3%B6ssische_Volksinitiative_%C2%ABf%C3%BCr_die_Ausschaffung_krimineller_Ausl%C3%A4nder_(Ausschaffungsinitiative)%C2%BB" target="_blank">«Ausschaffungs-Initiative»</a> abermals in den Schlagzeilen. Die Initiative – von der SVP eingebracht – verlangt die Ausweisung von rechtmässig in der Schweiz anwesenden ausländischen Staatsbürgern, die rechtskräftig eines schweren Delikts überführt und verurteilt worden sind.</p>
<p>Nach den <a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/schweiz-scharfes-auslaendergesetz-provoziert-krawalle-a-731756.html" target="_blank">üblichen Empörungswellen</a> in deutschen Medien (nicht nur <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/volksabstimmung-schweiz-stimmt-fuer-ausschaffung-11067365.html" target="_blank">die FAZ erkannte</a> in der Umsetzung der Initiative eine Kollision mit dem Völkerrecht), wird über das oft zähe und jahrelange rechtsstaatliche Ringen in der Schweiz um die mit dem Völkerrecht konforme Umsetzung einer solchen Initiative kaum berichtet. Dass das Schweizer Bundesgericht im Februar 2013 entschieden hatte, dass das Völkerrecht Vorrang vor der Ausschaffungsinitiative habe, wurde nur in der Schweiz <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/voelkerrecht-hat-vorrang-vor-der-ausschaffungsinitiative-1.17988919" target="_blank">entsprechend berichtet</a>; in deutschen Medien erfährt der Leser wie so oft nur so lange etwas über eine Initiative der Schweiz, so lange sie schlagzeilenträchtig zur Skandalisierung taugt.</p>
<p>Zweieinhalb Jahre danach erlebte die «direkte Demokratie» der Schweiz in den deutschen Medien den Popularitätsaufschwung, den sie in der öffentlichen Meinung schon länger besass. Die Zustimmung zur sogenannten «Abzocker»-Initiative im März 2013 wurde von einem breiten virtuellen Schulterklopfen der journalistischen Meinungsführer begleitet. Man überschlug sich nahezu in Lob und Freude. Deutsche Medien frohlockten, dass Gehälter in der Schweiz nun «gedeckelt» würden. Aber darum ging es in der Initiative gar nicht: «In den Kommentaren der meisten Blätter geht es allein um die allgemeine Stossrichtung, und die wird im gerechtigkeitsorientierten Deutschland emphatisch, fast jubelnd begrüsst», <a href="http://www.nzz.ch/aktuell/schweiz/verwunderter-applaus-aus-deutschland-1.18038792?" target="_blank">schreibt die NZZ verwundert</a>.</p>
<p>Im Enthusiasmus wurde übersehen, dass es in der Initiative um ein neues Verfahren zum innerbetrieblichen Findungsprozess von Managergehältern geht, in dem beispielsweise der Aufsichtsrat stärker eingebunden werden soll. Was deutsche Politiker nicht davon abhielt, die Schweiz als «Vorbild gegen die Gehaltsexzesse in der Finanzbranche» zu betrachten. Die Deutschen hatten schlicht vergessen, das Kleingedruckte zu lesen und machte den Wunsch zum Vater des Gedankens. <a href="http://1-12.ch/" target="_blank">Eine Initiative</a>, die konkret eine (sehr enge) Gehaltsbegrenzung vorschlug, wurde acht Monate später mit 65,3 % zu 34,7 % abgelehnt. Dies waren den deutschen Medien nur kleinere Artikel wert. Vermutlich glaubt man heute noch, dass die Schweiz im März 2013 Managergehälter «gedeckelt» habe.</p>
<p>Aktuell dominiert bei den Journalisten und Kommentatoren wieder einmal die Ablehnung. Es geht um die Initiative zur «Masseneinwanderung». Mit 50,3% hatten die Schweizer am Anfang 2014 dafür gestimmt, binnen drei Jahren ein Gesetz für eine Begrenzung der Einwanderung zu verabschieden. Reflexartig wird der Vorgang in den deutschen Medien skandalisiert. In den ersten Kommentaren zum eher überraschenden Resultat ist von einem «Stopp» der Zuwanderung die Rede; später leicht defensiver von «Abschottung». Eher selten wird von «Begrenzung» gesprochen, was dem Wortlaut <a href="http://www.masseneinwanderung.ch/" target="_blank">der Initiative entspricht</a> («Die Zahl der Bewilligungen für den Aufenthalt von Ausländerinnen und Ausländern in der Schweiz wird durch jährliche Höchstzahlen und Kontingente begrenzt.»). Diese Form der Begrenzung verstösst jedoch gegen den Kern der bilateralen Verträgen zwischen der Schweiz und der EU.</p>
<p>Bei den kontrovers bis ablehnend diskutierten Resultaten Schweizer Abstimmungen fällt immer wieder ein Name: Christoph Blocher. Und dann gleich seine ihm angeblich hörige Partei, die SVP (Schweizer Volkspartei). Blocher wird seit geraumer Zeit als «Rechtspopulist» apostrophiert (<a href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/schweizer-regierung-rechtspopulist-blocher-abgewaehlt-linke-jubeln-a-522897.html" target="_blank">«Spiegel»</a>; <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/rechtspopulist-blocher-zeitenwende-in-der-schweiz-1.533547" target="_blank">Süddeutsche Zeitung</a>; <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/schweiz-rechtspopulist-blocher-wird-justizminister-1129828.html" target="_blank">FAZ</a>). Auch die SVP gilt mindestens als rechts- bzw. nationalkonservativ, was in Deutschland an den bekannt gewordenen Initiativen festgemacht wird. Deutsche Medien lieben Protagonisten wie Blocher, weil sie perfekte Projektionen sind. Sie zu kritisieren mehrt den Ruhm innerhalb der journalistischen Klasse &#8211; und es ist nicht besonders schwer. Dabei gilt schon sein erfolgreiches Unternehmertum als verdächtig. <a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article120658549/Diese-Berufsgruppen-vertreten-das-deutsche-Volk.html" target="_blank">Der Deutsche Bundestag</a> setzt sich schwerpunktmässig aus Beamten, Mitgliedern des Öffentliches Dienstes und Rechtsanwälten zusammen. Unternehmer als Abgeordnete werden in Deutschland schnell als «Lobbyisten» ihrer jeweiligen Branche wahrgenommen.</p>
<p>In deutschen Medien wiegt der Vorwurf des Populismus schwer; er ist eindeutig negativ konnotiert. Oft wird dabei übersehen, wie schnell Medien ihrer eigenen Skandalisierungslust erliegen: In dem «Populisten» als solche dargestellt werden, trägt man indirekt zu ihrer weiteren «Popularisierung» (der Begriff ist hier wertfrei gemeint) bei. So dürfte es selbst ausgiebigen Konsumenten der deutschen Qualitätsmedien schwer fallen, einen anderen aktiven Schweizer Politiker neben Christoph Blocher zu benennen. Man kann davon ausgehen, dass die deutschen Journalisten dies nicht als Makel ihrer Berichterstattung sehen, sondern als Beleg für den «Populismus» Blochers heranziehen würden.</p>
<p>Indirekt spielt der Populismus-Vorwurf für das Bild der Schweiz in deutschen Medien eine wichtige Rolle. Wenn man Populisten als ausserparlamentarisch agi(ti)erende politische Subjekte definiert, ist Blocher mit seiner SVP dies exakt nicht mehr. Und dies obwohl Adolf Muschg <a href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article124771050/Auch-Eidgenossen-sind-Neidgenossen.html" target="_blank">kürzlich in der «Welt»</a> den deutschen Leser dahingehend aufklärte, dass die SVP die Konkordanz praktisch 2007 verlassen habe und nun mit Referenden und Initiativen die anderen Parteien vor sich hertreibe. Eine umfassende Würdigung dieses Vorgangs fand sich übrigens in den deutschen Medien kaum. Dort bleibt die Schweiz ein politisch monolithischer Block mit dem skurrilen Aussenseiter Blocher.</p>
<p>Gemeinhin wird Populismus als eine Verstärkung emotionaler (Vor-)Urteile in der Bevölkerung verstanden, als Appell an niedrige Instinkte und Propagierung einfacher Lösungen, die der Komplexität der Themen und Probleme häufig nicht gerecht werden. Neben der Schweiz nehmen die als rechtspopulistisch eingeschätzten politischen Strömungen und Parteien in der EU zu. In Österreich ist es die FPÖ, die Frankreich der Front National, es gibt entsprechende Parteien in Norwegen, Dänemark, Italien und vor allem im EU-Land Ungarn. Was in Deutschland in Bezug auf die ansonsten eher behäbig und sanft eingeschätzte Schweiz besonders verstört, ist die aggressive und teilweise abstossende Plakatierung der jeweiligen Initiativen. Da wird mit <a href="http://dieperspektive.ch/wordpress/wp-content/uploads/2014/02/svp_plakat_ausschaffungsinitiative_1_8331184_1289376349.gif" target="_blank" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">«schwarzen Schafen»</a> oder der <a href="http://www.zoonpoliticon.ch/blog/wp-content/uploads/ivan_s.png" target="_blank" data-rel="lightbox-image-1" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">Einbürgerung von Vergewaltigern</a> plakatiert. Minarette werden zu Raketen stilisiert. Derartige Ikonographien (auch von der <a href="http://www.bfs-zh.ch/Bilder/Arbeiterinnenbewegung/logos-svp-npd-leganord-schafe.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-2" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">Gegenseite</a>, in <a href="http://www.wiedenmeier.ch/wordpress/wp-content/uploads/2007/07/spam.jpg" target="_blank" data-rel="lightbox-image-3" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title="">ähnlicher Heftigkeit</a> einsetzt) ist man in Deutschland nicht gewöhnt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/03/07/der-fremde-nachbar/">Der fremde Nachbar</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Sie wacht über den Service public in Europa</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/11/13/interview-ingrid-deltenre/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Nov 2013 09:00:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Gespräche]]></category>
		<category><![CDATA[Ingrid Deltenre]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[TV 2.0 Summit]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Genf]]></category>
		<category><![CDATA[Ueli Haldimann]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Europa]]></category>
		<category><![CDATA[Tunesien]]></category>
		<category><![CDATA[EBU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit drei Jahren leitet Ingrid Deltenre (53) die Generaldirektion der Europäische Rundfunkunion EBU in Genf. Die ehemalige Deutschschweizer Fernsehdirektorin ist damit eine der obersten Lobbyistinnen für die Sache des Service public in Radio und Fernsehen. Deltenre hält das Modell gebührenfinanzierter Medien für unverzichtbar, weil der freie Markt nicht als Voraussetzung für Medienvielfalt und -freiheit tauge. <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/13/interview-ingrid-deltenre/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit drei Jahren leitet Ingrid Deltenre (53) die Generaldirektion der Europäische Rundfunkunion EBU in Genf. Die ehemalige Deutschschweizer Fernsehdirektorin ist damit eine der obersten Lobbyistinnen für die Sache des Service public in Radio und Fernsehen. Deltenre hält das Modell gebührenfinanzierter Medien für unverzichtbar, weil der freie Markt nicht als Voraussetzung für Medienvielfalt und -freiheit tauge.<br />
<span id="more-16648"></span><br />
<strong>MEDIENWOCHE: Die Mission der EBU lautet, den Service public unverzichtbar zu machen. Worin sehen Sie die Existenzberechtigung von öffentlichem Radio und Fernsehen?</strong><br />
Ingrid Deltenre: Der öffentliche Rundfunk ist ein Platz, wo Informationen, Meinungen, Ideen und Werte präsentiert und diskutiert werden, die ein Land zusammenhalten. Diese Klammerfunktion ist in einer Zeit mit so vielen Kanälen extrem wichtig, damit die Leute einen Ort haben, wo man über das Gleiche informiert wird und gemeinsam an Ereignissen teilhaben kann. Wer eine lebendige Medienlandschaft haben will, kommt deshalb nicht um das öffentlich-rechtliche Modell herum.</p>
<p><strong>Das ist eine sehr europäische Sichtweise. In den USA spielt der Service public im Medienbereich eine untergeordnete Rolle.</strong><br />
Ich glaube, der durchschnittliche Europäer, und insbesondere die Schweizer, dürften insgesamt besser informiert sein als die Amerikaner. Wir wissen besser, was in der Welt geschieht. Wer die amerikanische Medien kennt, würde gerne wechseln wollen. Kommt dazu: Die USA sind ein 240-Millionen-Markt. Deutschland als grösster europäischer Medienmarkt zählt 80 Millionen Einwohner. Der Markt als Voraussetzung, um ein vielfältiges und reichhaltiges Medienangebot zu finanzieren, ist in vielen kleineren Ländern, wie etwa der Schweiz, gar nicht vorhanden.</p>
<p><strong>Dennoch wird die Legitimation der öffentlich-rechtlichen Medien auch hierzulande immer wieder infrage gestellt.</strong><br />
In Europa zweifelt kein Land daran, dass es einen Service public braucht. Wenn es heute Diskussionen gibt, dann geht es in erster Linie um die Finanzierung und um die Definition des Auftrags.</p>
<p><strong>Wie stark greift die EBU in die Rundfunkpolitik der einzelnen Länder ein?</strong><br />
Da sind wir sehr aktiv. Wir haben mit der EU-Kommission ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Das gemeinsame Ziel ist es, die öffentlich-rechtlichen Medien so zu unterstützen, dass sie Leistungen erbringen können, die sie unverzichtbar machen. Von der EU wird vorausgesetzt, dass ein Mitgliedsstaat über einen unabhängigen und ausreichend finanzierten Service public verfügt. Für Beitrittskandidaten ist das ein Hebel. Deshalb sind wir sehr aktiv auf dem Balkan, und beraten dort die Regierungen und die Sender, um mit ihnen zusammen die Voraussetzungen zu schaffen für eine EU-Mitgliedschaft.</p>
<p><strong>Sehr aktiv war die EBU auch in Griechenland nach der Schliessung des staatlichen Fernsehens. Was haben Sie da genau gemacht?</strong><br />
Wir hatten innert 24 Stunden die Unterschriften von mehr als 60 Generaldirektoren, die gegen die Schliessung protestierten, und überreichten sie dem griechischen Finanzminister. Gleichzeitig veranlassten wir die EU-Kommission und das europäische Parlament zu Reaktionen und sorgten zudem, dass das Fernsehprogramm über unser Satellitennetz verbreitet wird. Wir sind jetzt involviert im Aufbau des neuen Senders. Das neue Mediengesetz ist mittlerweile verabschiedet. Die Trägergesellschaft des neuen Senders ist gegründet und das Management und der VR sind gewählt. Wenn das Gesetz so umgesetzt wird – impeccable! Allerdings ist es damit noch nicht getan. Wir warten auf zusätzliche Garantien im Zusammenhang mit dem Leistungsauftrag und der Finanzierung.</p>
<p><strong>Die EBU hat auch Mitglieder in Nordafrika. Wie stark waren Sie dort in den Aufbau von unabhängigen Medien involviert nach den politischen Umwälzungen?</strong><br />
Der ehemalige Chefredaktor des Schweizer Fernsehens, Ueli Haldimann, war in Tunesien aktiv um einen neuen Sender aufzubauen und die ersten freien Wahlen zu begleiten. Ich hab ganz bewusst ihn gefragt, weil die Schweiz eine lange Tradition hat mit unabhängigen Medien und als Vorbild gelten kann, wie man eine Wahlberichterstattung organisiert. Mit dem meist unerfahrenen Personal in Tunesien absolvierte Haldimann eine journalistische Schnellbleiche. Dabei ging es auch um ganz praktisch Fragen, wie man zum Beispiel ein Mikrofon richtig hält oder wie man Interviews führt.</p>
<p><strong>Wie nachhaltig wirkt dieser Einsatz?</strong><br />
Am Ende ist es wichtig, dass wir Leute haben, die Arabisch sprechen und nicht nur Französisch. Deshalb fingen wir an, mit Institutionen wie BBC Media Action und der Deutschen Welle zusammenzuarbeiten. Die EBU bietet auch Ausbildungen an, nicht primär im journalistischen Bereich. Wir helfen Akademien aufbauen, aktuell gerade in Algerien. Dort geht es um Change-Management und Leadership, die gerade mit dem Medienwandel wichtig sind.</p>
<p><strong>Die EBU tritt nicht nur als Beraterin auf, sondern ist auch selbst im TV-Geschäft aktiv. Inwiefern?</strong><br />
Ein gutes Beispiel, um die Palette unserer Aktivität zu zeigen, sind die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Moskau. Zunächst hatten wir im Namen unserer Mitglieder die Sportrechte erworben. In Moskau hat dann unsere Produktionsgesellschaft die ganze Fernseh- und Radioproduktion realisiert und wir waren auch für die Übertragung verantwortlich mit unserem Satelliten- und Kabelnetz. Bei anderen Veranstaltungen übernimmt die EBU aber nur einen Teil dieser Leistungen.</p>
<p><strong>Wieso hat kein russischer Veranstalter die Leichtathletik-WM produziert?</strong><br />
Die internationalen Sportverbände möchten den TV-Zuschauern einen bestimmten Qualitätsstandard bieten können. Wenn jedes Mal ein anderer Sender produziert, ist keine Konstanz garantiert. Die EBU kommt vor allem bei mittelgrossen Veranstaltungen wie Leichtathletik, Schwimmen oder Reiten zum Zug.</p>
<p><strong>Welches Gewicht kann die EBU bei den Verhandlungen um Sportrechte in die Waagschale werfen?</strong><br />
Das Gewicht sind die Mitglieder und die Qualität der Sender. Die EBU als Organisation führt nur die Verhandlungen, das Geld kommt aber von den Mitgliedern.</p>
<p><strong>Das prominenteste Aushängeschild der EBU ist der Eurovision Songcontest. Der wird immer wieder von Skandalen und Skandälchen begleitet. Hierzulande wird er fast nur noch darüber wahrgenommen. Nimmt die Popularität des Gesangswettbewerbs ab?</strong><br />
Überhaupt nicht. Es gibt zwar immer wieder Schwankungen in der Popularität, aber im Moment befindet er sich in einem grossen Hoch. Wir zählten dieses Jahr mehr als 170 Millionen Zuschauer. Keine andere Unterhaltungssendung in Europa erzielt diese Werte. Aber die Popularität in den einzelnen Ländern hängt stark davon ab, wie die Selektionsphase ausgestaltet wird. Dann kommt es natürlich darauf an, ob ein Land dabei ist oder nicht.</p>
<p><strong>Der Songcontest ist einer der wenigen Momente, wo Sie im Rampenlicht der Schweizer Medienöffentlichkeit stehen. In diesem Jahr mussten Sie gegen Ihren ehemaligen Arbeitgeber auftreten, als eine Band der Heilsarmee in Uniform für die Schweiz antreten wollte. Keine angenehme Aufgabe.</strong><br />
Ich habe einfach auf die Spielregeln hingewiesen. Ich mag eigentlich nicht gegen SRF auftreten, weil ich diesem Unternehmen so enorm viel verdanke. Den Verantwortlichen war eigentlich sonnenklar, was Sache ist. SRF ging wohl davon aus, dass die Heilsarmee sowieso keine Chance haben würde. Wenn unser Uniformverbot bereits im Vorfeld thematisiert worden wäre, hätten sie der Heilsarmee zu einer Popularität verholfen und so die Chancen auf eine Wahl gesteigert.</p>
<p><strong>Abgesehen von dieser Episode ist es sehr ruhig geworden um Sie in den Schweizer Medien. Als SF-Direktorin war das ja anders. Geniessen Sie die Ruhe um ihre Person?</strong><br />
Bei SF hat der Medienrummel einfach dazugehört und jetzt gehört er eben nicht dazu. In dem Sinn ist das für mich kein Thema. Ich kann mich auf meine Arbeit konzentrieren und muss nicht noch eine Medienstrategie fahren. Das ist schon eine Erleichterung.</p>
<p><strong>Welche Rolle spielt die Schweiz bei Ihrer Arbeit?</strong><br />
Die Schweiz ist für mich ein wichtiges Land, schliesslich hat die EBU ihren Hauptsitz in Genf. Aber für meine tägliche Arbeit spielt die Schweiz keine grosse Rolle.</p>
<p><strong>Wieso nicht?</strong><br />
Weil die Schweiz im Medienbereich im Vergleich zu anderen Ländern eigentlich keine grossen Sorgen hat. Aber ich würde mir schon wünschen, dass die Schweiz aktiver würde, weil die SRG auch etwas zu sagen hätte.</p>
<p><small>Das Gespräch fand am 29. August in Zürich statt.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/11/13/interview-ingrid-deltenre/">Sie wacht über den Service public in Europa</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Werbung, nein danke!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/05/21/werbung-nein-danke/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Marcel Bernet]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2012 12:22:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Gastbeitrag]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumenten]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Marcel Bernet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Konsumenten vertrauen zuerst den Empfehlungen von Bekannten und erst dann der Werbung. Klassische Formate wie Zeitungsinserate oder TV-Werbung schneiden schlecht ab, aber immer noch besser als die meisten Spielarten der Online-Werbung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine jüngst veröffentlichte Studie. Ein Gastbeitrag aus dem bernetblog.ch Die Marktforscher von Nielsen publizieren jährlich den «Global Trust in Advertising <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/21/werbung-nein-danke/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" alt="" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/05/stopp_werbung.jpg" class="alignleft" width="120" height="114" /> Konsumenten vertrauen zuerst den Empfehlungen von Bekannten und erst dann der Werbung. Klassische Formate wie Zeitungsinserate oder TV-Werbung schneiden schlecht ab, aber immer noch besser als die meisten Spielarten der Online-Werbung. Zu diesen Ergebnissen kommt eine jüngst veröffentlichte Studie. Ein Gastbeitrag aus dem <a href="http://bernetblog.ch/" target="_blank">bernetblog.ch</a><br />
<span id="more-30482"></span><br />
Die Marktforscher von Nielsen publizieren jährlich den <a href="http://www.nielsen.com/us/en/insights/reports-downloads/2012/global-trust-in-advertising-and-brand-messages.html" target="_blank">«Global Trust in Advertising and Brand Messages Report»</a>. Im August/September 2011 haben über 28’000 Konsumenten in 56 Ländern an der Untersuchung teilgenommen, veröffentlicht wurden die Resultate Mitte April. Während Nielsen eher die globalen Resultate <a href="http://blog.nielsen.com/nielsenwire/media_entertainment/consumer-trust-in-online-social-and-mobile-advertising-grows/" target="_blank">zusammenfasst</a>, interessieren hier die europäischen Werte &#8211; ja, auch die Schweiz steht auf der Liste der befragten Länder. Europäer sind mit Abstand am skeptischsten, die Werte liegen hier oft um zehn Prozent unter den globalen Vertrauensaussagen.</p>
<p>Mit Abstand zuoberst auf der Skala stehen Empfehlungen von Personen, die man kennt. Diese erfolgen wohl auch heute primär im persönlichen Austausch – offen bleibt, welcher Teil davon über Soziale Plattformen läuft. Übrigens trauen nur 22 % der befragten Personen Werbeschaltungen auf Facebook und anderen Netzwerken.</p>
<p>Mit grossen Abständen, aber immer noch zuoberst, folgen Online gefundene Bewertungen und Kommentare von Konsumenten, die man nicht kennt. Sehr schön für die Leistung der Medien: Redaktionelle Beiträge wie Zeitungsartikel ergattern den dritten Rang des Vertrauens.</p>
<p>Vertraut wird auch dort, wo man selbst hingeht, um sich etwas zu holen: auf der Website von Anbietern oder in abonnierten Newslettern. Oft gelangen Kunden erst dank der tiefer platzierten Werbeformen hierher. Die grosse Beliebtheit dieser beiden Kommunikationsmittel zeigt deutlich, wie wichtig attraktive Inhalte auf den eigenen Plattformen sind.</p>
<p>Die nächsten Positionen belegen dann «richtige» Werbung; vom Sponsoring bis zu Produkteplatzierungen in TV-Sendungen. Die Werte liegen zwischen 30 Prozent und 24 Prozent der Nennungen nahe beisammen. Nur eine einzige Online-Werbeform hat sich in dieses Rayon eingeschlichen: Suchmaschinen-Anzeigen finden 29 Prozent europäisches Durchschnittsvertrauen – der globale Schnitt liegt übrigens trotz 40 Prozent drei Ränge tiefer.</p>
<p>Am Ende der Vertrauensliste steht Online-Werbung in verschiedenen Variationen. Egal ob bei YouTube, auf Facebook oder einer Website – hier begegnen Europäer der Bildschirm-Ablenkung mit Misstrauen. Am tiefsten sinkt die viel gepriesene Mobil-Werbung. Auch wenn verschiedene Studien belegen, dass das Web immer stärker von unterwegs genutzt wird: Inserate erscheinen hier besonders aufdringlich, man traut ihnen am wenigsten.<br />
Vielleicht streichen die SBB die Inserate irgendwann wieder aus der Fahrplan-App. Zum Glück erscheinen sie nur beim Ticket-Kauf.</p>
<p><small>Grafik: bernetblog.ch, Quelle: Nielsen 2012</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/05/21/werbung-nein-danke/">Werbung, nein danke!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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