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	<title>Megafon | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>«Hauptstadt»: Das Fundament steht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 09:14:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Journal B]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfrau Zeitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berner Medien-Start-up «Hauptstadt» sucht seit zwei Monaten einen Platz im lokalen Newsmarkt. Sein Newsletter kommt schon mal gut an. Doch das redaktionelle Profil lässt sich erst erahnen. Blick auf eine Baustelle. Aller Anfang ist schwer. Diese Floskel behielt auch Anfang März ihre Gültigkeit, als in Bern die «Hauptstadt» ihre ersten Artikel veröffentlichte. Seit zehn <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">«Hauptstadt»: Das Fundament steht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Berner Medien-Start-up «Hauptstadt» sucht seit zwei Monaten einen Platz im lokalen Newsmarkt. Sein Newsletter kommt schon mal gut an. Doch das redaktionelle Profil lässt sich erst erahnen. Blick auf eine Baustelle.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-97258" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Aller Anfang ist schwer. Diese Floskel behielt auch Anfang März ihre Gültigkeit, als in Bern die <a href="https://www.hauptstadt.be/" target="_blank" rel="noopener">«Hauptstadt»</a> ihre ersten Artikel veröffentlichte. Seit zehn Tagen dominierte damals mit dem Krieg gegen die Ukraine ein einziges Thema die Nachrichtenlage. Ein denkbar ungünstiger Moment, um mit neuen Lokalnews ein Publikum zu finden. Aber auch ohne Krieg hätte die «Hauptstadt» die Bühne nicht mit einem Paukenschlag betreten; die Redaktion kam auf leisen Sohlen daher und verzichtete auf Begleitmusik.<br />
</p>
<p>Auch wenn sich zwei Monate nach dem Start das redaktionelle Profil erst skizzenhaft erkennen lässt und manches noch unentschieden wirkt, so konnte die «Hauptstadt» einen ersten Akzent setzen. Ihr Newsletter (<a href="https://www.hauptstadt.be/a/euphorie-und-dann-hauptstadt-brief-30?articleId=fHoZxlMkDkmnOktV" target="_blank" rel="noopener">«Hauptstadt»-Brief</a>) entspricht offensichtlich den Erwartungen des Publikums. Er sei das mit Abstand am besten genutzte Angebot, sagt die Redaktion im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Dreimal pro Woche finden morgens um sieben Uhr die 3700 zahlenden Abonnent:innen, wie auch die 200 nichtzahlenden Interessierten, den elektronischen Nachrichtenbrief in ihrer Mailbox.</p>
<blockquote><p>Während die Redaktion mit dem Newsletter schon mal ein stabiles Fundament gebaut hat, nimmt sich das Artikelangebot noch als Baustelle aus.</p></blockquote>
<p>Dass die «Hauptstadt» ausgerechnet damit punktet, überrascht nicht. Ohne Newsletter geht heute nichts und trotz des Überangebots kommt das Format beim Publikum gut an. Wie bei ähnlichen Projekten, etwa «Bajour» in Basel, dient auch der Newsletter des Berner Start-ups nicht in erster Linie der Promotion eigener Artikel. Den Kern machen drei bis fünf «Themen des Tages» aus. Dabei handelt es sich um von der Redaktion ausgewählte Kurznachrichten, wahlweise basierend auf eigenen Recherchen, Medienmitteilungen oder der Berichterstattung anderer Medien. Diese Zusammenfassung vermitteln das gute Gefühl der Zeitersparnis: Warum einen langen Zeitungsartikel lesen, wenn sich das Wesentliche auch in drei, vier Sätzen sagen lässt?</p>
<p>Eingeleitet wird der Newsletter von einer im persönlichen Ton gehaltenen Begrüssung, die oft eigene Artikel anpreist oder über den Projektstand informiert. Ein professionelles Pressebild mit einem Carte-Blanche-Motiv aus der Region sorgt für eine optische Auflockerung. Jeden Samstag erscheint zudem mit dem «Kopf der Woche» ein Kurzporträt einer lokalen Figur, die gerade für Schlagzeilen sorgt.</p>
<blockquote><p>Was Tonalität und Machart angeht, könnte jeder «Hauptstadt»-Artikel genauso gut in «Bund»/«Berner Zeitung» erscheinen.</p></blockquote>
<p>Während die Redaktion mit dem Newsletter schon mal ein stabiles Fundament gebaut hat, nimmt sich das Artikelangebot noch als Baustelle aus. Die Themenwahl wirkt oft etwas zufällig und folgt keiner erkennbaren Linie. In den ersten beiden Monaten nahm die Berichterstattung über lokale Kultur und Subkultur viel Platz ein, dafür las man wenig über institutionelle Politik. Um den Sport, der eigentlich nicht fürs redaktionelle Programm vorgesehen war, kam die Redaktion dann doch nicht herum; der anhaltende Höhenflug des FC Breitenrain lässt auch Sportmuffel nicht kalt. Darum widmete die «Hauptstadt» dem Fussballclub aus dem Berner Nordquartier bisher ein Vereinsporträt und ein Interview mit dem Geschäftsführer. Politische Kommentare sucht man dagegen vergeblich, obwohl es an Stoff nicht mangelt. Die diversen Kolumnen zu Pflanzen, Philosophie und Wildtieren wirken etwas verloren im übrigen Angebot.</p>
<p>Was Tonalität und Machart angeht, könnte jeder «Hauptstadt»-Artikel genauso gut in «Bund»/«Berner Zeitung» erscheinen. Das spricht zum einen für die Qualität der Texte und erklärt sich damit, dass die Mehrheit der Redaktionsmitglieder früher bei der «Berner Zeitung» gearbeitet hat. Zum anderen ist das ein Problem für jenen Teil des Publikums, der sich zuerst in den Tamedia-Zeitungen über das lokale Geschehen informiert. Warum noch mehr vom Selben lesen (und dafür noch zusätzlich bezahlen), wenn schon der Hauptlieferant eine breite und zeitlich kaum bewältigbare Artikelauswahl bereithält?</p>
<blockquote><p>Der Vergleich mit dem Platzhirsch Tamedia spielt keine wesentliche Rolle für die «Hauptstadt».</p></blockquote>
<p>Nur: Die «Hauptstadt» will nicht in erster Linie Newsjunkies ansprechen, sondern ein Publikum gewinnen, das bisher kaum lokale Medienangebote genutzt hat. Und nach Auskunft der Redaktion gelingt das auch. Der Vergleich mit dem Platzhirsch Tamedia spielt deshalb keine wesentliche Rolle. Man verstehe sich eh nicht als Anti-Tamedia-Projekt, betonten die Macher:innen in der Vergangenheit wiederholt, obwohl der Entstehungskontext in diese Richtung weist. Die «Hauptstadt» entstand in der Zeit, als Tamedia sich daran machte, seine beiden bisher unabhängigen Berner Lokalredaktionen von «Bund» und «Berner Zeitung» zusammenzulegen.</p>
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">Die Berner Medienvielfalt exisitiert </h3>
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									Die ältere, linke Schwester der «Hauptstadt»								</span>
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							<p>Eigentlich wiederholt sich die Geschichte. Im Herbst 2012 legte in Bern mit dem <a href="https://journal-b.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Journal B»</a> eine lokale News-Plattform los, die in mancherlei Hinsicht der heutigen «Hauptstadt» glich. Das Online-Magazin wollte lokale Medienvielfalt und eine Alternative zu den schon damals unter Spardruck geschrumpften Tamedia-Titeln «Bund» und «Berner Zeitung» bieten. Auch die Redaktion war mit plus/minus fünf Arbeitsstellen gleich stark dotiert wie jetzt die «Hauptstadt».</p>

<p>Doch schnell wurde klar, dass das «Journal B» seinen hohen Ansprüchen nicht gerecht werden kann. Auch blieb der angestrebte Erfolg bei einem zahlungsbereiten Publikum aus. Nach einem halben Jahr hatten gerade Mal 300 Personen einen Betrag von 250 respektive 500 Franken gezahlt. Zum Vergleich: Die «Hauptstadt» brachte 3000 Leute dazu, je 120 Franken zu zahlen – ohne einen einzigen Artikel geschrieben zu haben. Vor zehn Jahren war die Zeit offenbar noch nicht reif für eine Alternative zu den beiden Tageszeitungen.</p>

<p>Gezwungenermassen buchstabierte «Journal B» aufgrund der fehlenden Mittel zurück und setzte stark auf Freiwilligenarbeit und Kooperationen. Nur so gelang es, den Betrieb aufrechtzuerhalten – dafür bis heute. Nach bald zehn Jahren bewegt sich das «Journal B» stabil in seiner Nische. Die mit Teilzeitanstellung arbeitende Redaktion besteht aus Nachwuchsleuten, bei vielen der ehrenamtlich Schreibenden handelt es sich um pensionierte Berufsleute.</p>

<p>Auch wenn der Slogan «Sagt, was Bern bewegt» längst nicht auf jeden Artikel zutrifft, so passt er – wortwörtlich – perfekt zu einer neuen <a href="https://journal-b.ch/kategorie/b-sport/" rel="noopener" target="_blank">Sport-Serie</a>. Rand- und Nischensportarten wie Hallenfussball oder Einradfahren erhalten eine journalistische Plattform, die sie sonst nirgends (mehr) kriegen. Der thematische Fokus ist breit und reicht von nationaler Politik über lokale Kunst- und Kulturkritik bis zu gesellschaftspolitischen Hintergründen, oft aus einer linken Perspektive beleuchtet. Schliesslich war das «Journal B» vor zehn Jahren angetreten, eine linke Alternative zu bieten zu den beiden bürgerlichen Tageszeitungen.</p>						  </div>
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									Der zweite Frühling der alten Hasen								</span>
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						<div id="ac_97257_collapse2" class="wpsm_panel-collapse collapse "  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p>Die Klagen waren laut und schrill, als sich der Zürcher Tamedia-Verlag daran machte, die Redaktionen seiner Berner Tageszeitungen zusammenzulegen. Wer es nicht besser wusste, musste den Eindruck gewinnen, dass der Medienplatz Bern zur Informationswüste verkommt. Solcher Alarmismus übertüncht die real existierende Medienvielfalt. In jüngster Zeit fielen in Bern insbesondere drei Publikationen mit verstärktem Engagement für den Lokaljournalismus auf, die es zwar schon seit Jahrzehnten gibt, die aber lange unter dem Radar s<a href="https://baernerbaer.ch/" rel="noopener" target="_blank"></a>egelten.</p>

<p>• Seit 1987 erscheint im besetzten Kulturzentrum Reitschule monatlich die Hauszeitung <a href="https://www.megafon.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Megafon»</a>. Die Abozahl pendelte immer irgendwo zwischen 500 und 1500. Neben Veranstaltungsinformationen veröffentlichte das Blatt immer auch journalistische Beiträge. Lokaljournalismus im engeren Sinn war das zwar nicht, aber Bezüge zu Bern lassen sich auch implizit herstellen in einer globalisierten Welt, gemäss dem Selbstverständnis der «Megafon»-Macher:innen. Für Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus sorgten in den vergangenen Jahren die auf Twitter veröffentlichen Recherchen, insbesondere zu Hintergründen der coronakritischen Bewegung, die man in anderen Medien nicht fand. Diese Aktivitäten trugen wohl wesentlich dazu bei, dass das linke Polit-Blatt zur «Redaktion des Jahres» kürte. Dank der <a href="https://www.ksb.ist/doc/mutter-der-mann-mit-der-post-ist-da" rel="noopener" target="_blank">Zusammenarbeit</a> mit dem <a href="https://medienwoche.ch/2019/01/31/vom-tamedia-untergrund-in-die-unabhaengigkeit/">ehemaligen «Bund»-Blog</a> «KulturStattBern», das sich als «KSB Kulturmagazin» selbständig gemacht hat, wird das «Megafon» nicht nur den Blattumfang erhöhen, sondern die lokale (Kultur)-Berichterstattung stärken.</p>

<p>• Ein paar Jahre älter als das «Megafon» (und so ziemlich das Gegenteil davon) ist der «Bärner Bär». Die Gratiswochenzeitung versteht sich als wirtschaftsnah und politisch legt sie nach rechts aus. Markenzeichen waren lange Jahre die umfangreichen Bildergalerien von People- und Promi-Anlässen sowie eine anonyme Klatschkolumne. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Zwar trägt der «Bär» immer noch einen Boulevard-Anstrich, legte aber journalistisch einen Zacken zu. In jeder Ausgabe gibt es nun Porträts, Reportagen und Interviews, die das Zeug haben, den öffentlichen Diskurs zum politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu bereichern.</p>

<p>• Die <a href="https://www.jungfrauzeitung.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Jungfrau Zeitung»</a> hat ihren Ursprung in Brienz im Berner Oberland, also weit weg von der Stadt Bern. Doch über die Jahre bewegte sich die Tageszeitung, die inzwischen ohne gedruckte Ausgabe auskommt, immer mehr zur Bundesstadt. Während der Verlagssitz zuerst nach Interlaken, dann nach Thun rückte, tauchten in den vergangenen Jahren vermehrt Stadtberner Themen im Blatt auf. Inzwischen finden sich regelmässig, wenn auch nur punktuell, Berichte zum Geschehen fernab des Berner Oberlands in der «Jungfrau Zeitung» – das ist durchaus ein Gewinn des Berner Publikum. Das rührt auch daher, dass Autoren für die «Jungfrau Zeitung» schreiben, die in der Stadt verankert sind.</p>						  </div>
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<p>Eine erste Kostprobe, was den Kern des neuen Berner Journalismus ausmachen könnte, den sich die «Hauptstadt» auf die Fahne geschrieben hat, lieferte die Redaktion vergangene Woche, als sie ihren Sitz temporär nach <a href="https://www.hauptstadt.be/p/ostermundigen-spezial" target="_blank" rel="noopener">Ostermundigen</a> verlegte. Die Agglomerationsgemeinde steht gegenwärtig im Gerede, weil sie schon bald mit der Stadt Bern fusionieren könnte. Und der kürzlich fertiggestellte <a href="https://xn--bre-tower-v2a.ch/" target="_blank" rel="noopener">«Bäretower»</a>, der höchste Wohnturm der Schweiz, sorgte schweizweit für Schlagzeilen.</p>
<blockquote><p>Die Fokuswoche in Ostermundigen zeigte das Potenzial, das eine kleine Redaktion mobilisieren kann.</p></blockquote>
<p>Während einer Woche residierte die Redaktion im Schatten des Hochhauses im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Der Ausflug in die Agglo bescherte dem Publikum eine geballte Ladung Ostermundigen-Texte. Aber wen interessiert das ausserhalb der Gemeinde? Die Frage wäre berechtigt, handelte es sich um eine reine Nabelschau. Doch die «Hauptstadt» suchte nach Themen, die zwar etwas über den Zustand und die Befindlichkeit Ostermundigens aussagen, aber auch für Entwicklungen stehen, die genauso anderswo stattfinden; sei dies Siedlungsentwicklung, Sozialpolitik oder das lokale Vereinsleben.</p>

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            [rml_read_more]
<p>Die Fokuswoche zeigte neben dem Potenzial, das eine kleine Redaktion mobilisieren kann, auch die Grenzen des Machbaren auf. Ein solcher Sondereffort beansprucht Ressourcen und lässt sich nicht beliebig wiederholen. Ausserdem beschränkte sich die Berichterstattung aus Ostermundigen auf Text und Bild (wobei die Bilder allesamt von professionellen Fotograf:innen stammen). Immerhin kam es zu einem überraschenden Wiederhören mit dem «Hauptstadt»-Podcast, der während der Geldsuche im letzten Herbst als Informationsmedium diente. Was hingegen komplett fehlte, waren Videos und Grafiken. Für die Illustration eines Artikels zu einer Velofahrt entlang der Gemeindegrenze wäre eine Karte ein zwingendes Element gewesen für das vollständige Verständnis.</p>
<blockquote><p>Beim Publikum scheint die «Hauptstadt» gut anzukommen. Jeden Tag kommen im Schnitt vier neue Abos dazu.</p></blockquote>
<p>Zwei Monate nach dem Start lässt sich schemenhaft erkennen, wohin die Reise gehen könnte. Wenn heute die Summe der einzelnen Artikel der «Hauptstadt» noch kein klares publizistisches Gesamtbild ergibt, dann liegt das auch daran, dass die Redaktion in der Startphase nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum verfährt; mal ausprobieren, was funktioniert.</p>
<p>Beim Publikum scheint das Angebot anzukommen. Jeden Tag kommen im Schnitt vier neue Abos dazu. Stand heute: 3700. Die Stunde der Wahrheit schlägt indes gegen Ende Jahr, wenn all jene, die allein aufgrund der Ankündigung eines neuen Lokalmediums das Portemonnaie geöffnet hatten, entscheiden müssen, ob sie nun das erhalten, was sie sich erhofft haben, und auch weiterhin dafür zahlen wollen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">«Hauptstadt»: Das Fundament steht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Tamedia, SRF&#160;Club, Blick</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/22/tamedia-srf-club-blick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jan 2022 09:48:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<category><![CDATA[Temdia]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=94211</guid>

					<description><![CDATA[<p>The Good – Nicht Sache der Justiz Artikel 259 des schweizerischen Strafgesetzbuchs trägt den Titel «Öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit». Nach diesem Paragrafen haben Schweizer Gerichte beispielsweise islamistische Hassprediger verurteilt. Der Tamedia-Verlag hingegen sah Artikel 259 auch als taugliches Instrument in einer zuvor auf publizistischem Wege ausgetragenen Fehde mit der Berner Alternativ-Zeitschrift «Megafon». <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/22/tamedia-srf-club-blick/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/22/tamedia-srf-club-blick/">Tamedia, SRF Club, Blick</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-300x101.jpg" alt="" width="300" height="101" class="alignnone size-medium wp-image-94217" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220122b.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>The Good – Nicht Sache der Justiz</h3>
<p><a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/54/757_781_799/de#book_2/tit_12/lvl_d4e711" rel="noopener" target="_blank">Artikel 259</a> des schweizerischen Strafgesetzbuchs trägt den Titel «Öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder zur Gewalttätigkeit». Nach diesem Paragrafen haben Schweizer Gerichte beispielsweise islamistische Hassprediger verurteilt. Der Tamedia-Verlag hingegen sah Artikel 259 auch als taugliches Instrument in einer zuvor auf publizistischem Wege ausgetragenen Fehde mit der Berner Alternativ-Zeitschrift «Megafon».</p>
<p>Anlass zur Strafanzeige bot ein satirisch gemeinter Text/Bild-Beitrag, ein sogenanntes Meme, auf Twitter. Die «Megafon»-Redaktion wollte die von Tamedia-Autorin Michèle Binswanger häufig in ihren Texten verwendeten Hinrichtungsmetaphern «gezielt überspitzen und verzerren». Bestandteil des Memes war eine Bildmontage mit einer historischen Hinrichtungsszene und einem hineinmontierten Porträtbild der Journalistin. Der Tamedia-Chefredaktor geisselte in einem Kommentar die unverantwortliche Gewaltfantasie und <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/das-ist-eine-grenzueberschreitung-998041872470" rel="noopener" target="_blank">kündigte eine Strafanzeige an</a>, die der Verlag dann auch tatsächlich erstattet hatte. Dass die «Megafon»-Redaktion nach der ersten Empörungswelle den Beitrag gelöscht und sich bei Binswanger entschuldigt hatte, spielte da schon keine Rolle mehr.</p>
<p>Wie diese Woche nun bekannt wurde, stellte die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern <a href="https://twitter.com/Megafon_RS_Bern/status/1484221811961339907" rel="noopener" target="_blank">das Verfahren ein</a>. Ein richtiger Entscheid: Satire, und sei sie verunglückt, gehört nicht vor Gericht, erst recht nicht, wenn sie als solche erkennbar ist. Doch Tamedia wollte den satirischen Charakter offenbar gar nicht sehen und blendete <a href="https://twitter.com/Megafon_RS_Bern/status/1484221818894495753" rel="noopener" target="_blank">in der Strafanzeige</a> die «dem Meme beigefügten Textstellen, welche den satirischen Grundton unterstreichen, vollumfänglich aus».</p>
<h3>The Bad – Im Gorilla-Gehege</h3>
<p>«So bringt der «Medienclub» nichts»: Diese Zeile stand <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/24/so-bringt-der-medienclub-nichts/">vor sechs Jahren in der MEDIENWOCHE</a> und sie passt auch heute wieder. Im März 2016 entgleiste ein «Medienclub» des Schweizer Fernsehens SRF. Es ging um die Berichterstattung zur Flüchtlingssituation in Europa. «Eine völlig verunglückte Sendung mit einem Moderator, der dem Thema nicht gewachsen ist», kommentierte damals Christof Moser <a href="https://twitter.com/christof_moser/status/712399230363680769?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E712399230363680769%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&#038;ref_url=https%3A%2F%2Fmedienwoche.ch%2F2016%2F03%2F24%2Fso-bringt-der-medienclub-nichts%2F" rel="noopener" target="_blank">auf Twitter</a>. Der «Medienclub» liegt <a href="https://medien.srf.ch/-/-medienclub-franz-fischlin-gibt-moderation-ab" rel="noopener" target="_blank">seit Fischlins Abgang 2020</a> auf Eis. Medienthemen kommen nun im regulären «Club» zur Sprache.</p>
<p>So widmete sich die Gesprächssendung am letzten Dienstag <a href="https://www.srf.ch/play/tv/club/video/mediengesetz---die-vierte-gewalt?urn=urn:srf:video:0c3f26cd-6984-469d-be5b-169e3173cbd6" rel="noopener" target="_blank">dem Medienpaket</a>, das am 13. Februar 2022 zur Abstimmung kommt. Und wieder zeigten sich die bekannten Probleme, wenn Branchenleute, die sich gut kennen, aber nicht sonderlich gut mögen, über das eigene Metier debattieren sollten: Man schweift ab, verheddert sich in Insider-Diskussionen, fällt einander ins Wort und verharrt schliesslich in den Schützengräben. Moderatorin Barbara Lüthi (Bild) versuchte ihr Bestes, blieb aber weitgehend erfolglos. Sie hätte, wie es ihr Kollege Fischlin sechs Jahre zuvor getan hatte, gleich ein paar Mal in die Runde rufen können: «Diese Diskussion bringt dem Publikum nichts!» </p>
<p>Nur: Dafür ist die «Club»-Redaktion selbst verantwortlich. Wer Markus Somm und Philipp Gut einlädt, der kriegt auch Somm und Gut. Und wenn die beiden wortstarken und vehementen Gegner einer ausgebauten Medienförderung dann noch auf einen ebenso überzeugten und seiner Sache sicheren Kontrahenten wie Hansi Voigt treffen, <a href="https://twitter.com/petarmarj/status/1483847180184133632" rel="noopener" target="_blank">dann geht es rund im Gorilla-Gehege</a>. Dass man sich auch leiser, konstruktiver und gesitteter streiten kann, zeigte zum Glück die gleiche Runde. Die beiden Frauen, Susanne Lebrument und Anja Sciarra, versuchten die Ruhe zu bewahren und argumentierten überzeugt und überzeugend für und gegen die Medienvorlage und verliehen dem sonst verunglückten «Club» eine gewisse Restrelevanz.</p>
<p>Wie man eine TV-Diskussion zum umstrittenen Medienpaket ohne Gebrüll und Gorilla-Gehabe erfolgreich über die Bühne bringt, konnte man nur wenige Tage nach dem «Club» <a href="https://www.blick.ch/people-tv/tv/srf-arena-verlaeuft-ohne-gebruell-brotz-hatte-gut-im-griff-id17168330.html" rel="noopener" target="_blank">in der «Arena» von SRF sehen</a>. Das ist verkehrte Welt: Galt doch bisher die «Arena» als das krawalligere Format und der «Club» als ruhige Runde.</p>
<h3>The Ugly – Manipulierter Nazi-Vergleich</h3>
<p>Das schleckt keine Geiss weg: Thomas Matter hat manipuliert. Seine <a href="https://youtu.be/nClyeKkjoeQ" rel="noopener" target="_blank">Breitseite gegen das Schweizer Fernsehen</a> und für die Halbierung der SRG-Gebühren konnte der SVP-Nationalrat nur deshalb abfeuern, weil er ein SRF-Video zusammengeschnitten und Entscheidendes weggelassen hat. Bei Matters Version sieht es nun so aus, als hätte Satiriker Patrick «Karpi» Karpicenzko in seinem <a href="https://www.srf.ch/play/tv/gesichter--geschichten/video/karpis-jahresrueckblick?urn=urn:srf:video:465b8d11-c48b-4349-a470-d45ccab520e4" rel="noopener" target="_blank">Jahresrückblick</a> für die SRF-Sendung «Gesichter &#038; Geschichten» einen plumpen SVP-Nazi-Vergleich platziert.</p>
<p>Man sieht eine kurze Videosequenz mit einem historischen Nazi-Aufmarsch, dazu sagen Stimmen im Off: «Und was sehen wir hier?» – «Einen Aufmarsch …» – «… der SVP». Bei Matter ist hier fertig. Und für ihn der Skandal perfekt. In der Realität geht es jetzt erst los. Der Aufmarsch, sagt Karpis Gast, der Schrifsteller Thomas Meyer, zeige die Alternative Liste. So links sei die dann auch nicht mehr, wenn Millionen von Deutschen und Holländer als Klimaflüchtlinge zu uns kämen, mutmasst Meyer mit Blick in die Zukunft. Die Pointe ist flach, zielt aber nicht auf die SVP. Empört zeigen ob des Nazi-Vergleichs dürfte sich wenn schon die <a href="https://al-zh.ch/" rel="noopener" target="_blank">Alternative Liste</a>.</p>
<p>Die plumpe Auslassung und Verdrehung in Matters Video <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/thomas-matter-manipuliert-srf-video-fuer-angriff-auf-srg-270514778240" rel="noopener" target="_blank">deckte der «Tages-Anzeiger» auf</a>. Matter auf den Leim gegangen ist <a href="https://www.blick.ch/people-tv/tv/umstrittene-szene-im-g-g-jahresrueckblick-svp-matter-schiesst-wegen-nazi-vergleich-gegen-srf-id17162111.html" rel="noopener" target="_blank">dagegen der «Blick»</a>, der zuerst das Narrativ des Politikers aufnahm, ohne den Kontext zu prüfen. Erst nachdem <a href="https://twitter.com/karpi/status/1484147573028007938" rel="noopener" target="_blank">Karpi interveniert hatte</a>, ergänzte «Blick» seinen Artikel und reichte ein Transkript der vollständigen Sequenz nach. Eine Stellungnahme der Alternativen Liste haben sie bisher nicht eingeholt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/22/tamedia-srf-club-blick/">Tamedia, SRF Club, Blick</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die «Reitschulzeitung» stellt andere Medien in den Schatten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/22/die-reitschulzeitung-stellt-andere-medien-in-den-schatten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 14:26:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<category><![CDATA[Reitschule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92915</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das «Megafon» schiesst gern gegen rechts, machte zuletzt aber mit seriösen Recherchen auf sich aufmerksam.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das «Megafon» schiesst gern gegen rechts, machte zuletzt aber mit seriösen Recherchen auf sich aufmerksam.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/22/die-reitschulzeitung-stellt-andere-medien-in-den-schatten/">Die «Reitschulzeitung» stellt andere Medien in den Schatten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Wichtige&#160;Recherche, endlose&#160;Geschichte, alter&#160;Boulevard</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/18/wichtige-recherche-endlose-geschichte-alter-boulevard/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2021/09/18/wichtige-recherche-endlose-geschichte-alter-boulevard/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Benjamin von Wyl]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Sep 2021 08:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Michèle Binswanger]]></category>
		<category><![CDATA[Jolanda Spiess-Hegglin]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<category><![CDATA[Nadja Brenneisen]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Donghi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Das «Megafon» ist systemrelevant Die Zeitschrift «Megafon» tut, was bei der «NZZ» zu Augenrollen führt: recherchieren. Es seien «Sittenwächter der Berner Reitschule, die das weltweite Netz offenbar gezielt nach den Faux-pas von Massnahmengegnern scannen», schreibt die NZZ. In anderen Worten: Es sind Journalist:innen, die – wie es dem Berufsprofil entspricht – Informationen <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/18/wichtige-recherche-endlose-geschichte-alter-boulevard/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-91158" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Good-Bad-Ugly-20210918d.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Good-Bad-Ugly-20210918d.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Good-Bad-Ugly-20210918d-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Good-Bad-Ugly-20210918d-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/09/MW-Good-Bad-Ugly-20210918d-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Das «Megafon» ist systemrelevant</h3>
<p>Die Zeitschrift «Megafon» tut, was bei der «NZZ» zu Augenrollen führt: recherchieren. Es seien «Sittenwächter der Berner Reitschule, die das weltweite Netz offenbar gezielt nach den Faux-pas von Massnahmengegnern scannen», <a href="https://www.nzz.ch/schweiz/bundesrat-ueli-maurer-posiert-im-shirt-der-coronamassnahmen-gegner-ld.1645138" target="_blank" rel="noopener">schreibt die NZZ</a>. In anderen Worten: Es sind Journalist:innen, die – wie es dem Berufsprofil entspricht – Informationen publizieren, wenn diese öffentlich relevant sind. Beispielsweise letzten Sonntag, als ein Bundesrat im Tenü von radikalen Massnahmengegner:innen posierte und damit das Kollegialitätsprinzip ritzte.</p>
<p>Bei der «Weltwoche» herrschte dann Unverständnis, dass «Anarchisten» – gemeint sind die «Megafon»-Journalist:innen – auf das Kollegialitätsprinzip verweisen. Offenbar hat man bei der «Weltwoche» die journalistische Kompetenz der «Einordnung» vergessen: Wenn sie jemanden – etwa Bundesrat Ueli Maurer – an den Ansprüchen seines Amtes messen, ist das Weltbild der «Megafon»-Journalist:innen irrelevant. Diese Woche hatten die Kolleg:innen von «Megafon» einen Lauf: Am Dienstag <a href="https://twitter.com/Megafon_RS_Bern/status/1437843167995383815" target="_blank" rel="noopener">factcheckten</a> sie Übertreibungen des «Nebelspalter» zur Teilnehmer:innenzahl an einer Demo von Massnahmengegner:innen. Am Freitag erschien in der «Republik» eine aufschlussreiche Recherche über die Radikalisierung des «Mass-Voll»-Gründers, bei der ein «Megafon»-Redaktor <a href="https://www.republik.ch/2021/09/17/nicolas-a-rimoldi-gefaellt-das" target="_blank" rel="noopener">als Co-Autor</a> wirkte.</p>
<p>Man könnte nun jammern, wie es mit der Medienbranche bergab geht, dass so viel Relevantes nur dank dem «Megafon» an die Öffentlichkeit dringt. Viel angebrachter ist was Anderes, nämlich: Chapeau Kolleg:innen!</p>
<h3>The Bad – «Hört auf mit dem Scheiss!»</h3>
<p>Man kann der Ex-Journalistin Nadja Brenneisen, die diese Woche in einem Video Vorwürfe gegen Michèle Binswanger erhebt, in einem absolut zustimmen: «Hört auf mit dem Scheiss!» Ob Binswangers Buch erscheint, ist eine juristische Frage. Die (sozial)mediale Öffentlichkeit verspricht keine Lösung, sondern ewige Fehde.</p>
<p>Auf die Vorwürfe von Brenneisen reagierte Binswanger via Twitter prägnant mit: «Alles falsch.» Im Februar 2020 konfrontierte Binswanger Brenneisen in einer Mail; kürzlich kursierte es auf Twitter. Die Mail erweckt den Eindruck, Binswanger wolle in ihrem geplanten Buch Brenneisens Artikel ein Kapitel widmen. Da scheint die Verhältnismässigkeit durcheinander: Der fünf Jahre alte Artikel einer Ex-Journalistin, der nach Erscheinen gelöscht wurde und in einem Medium erschien, das in der Schweiz nicht mehr präsent ist, soll «ein Lehrbeispiel für die Scheinheiligkeit der Branche» sein?</p>
<p>Sie habe sich als Journalistin immer für ambivalente Geschichten interessiert, schrieb Binswanger in der «Sonntagszeitung»; «dieses Stück Mediengeschichte» sei eine solche. Doch aus dem <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/die-geschichte-eines-fast-verbotenen-buchs-215255613906" target="_blank" rel="noopener">«Essay»</a> geht eben gerade hervor, wie sehr sie persönlich betroffen, wie ihr Ambivalenz abhandengekommen ist.</p>
<p>Unabhängig davon, wie es juristisch ausgeht: In der (sozial)medialen Öffentlichkeit zehrt der Konflikt Energie bei allen, die ihn mitbekommen. Jenen, die sich als Journalist:innen verstehen, nimmt er Aufmerksamkeit für wichtige, andere, neue Themen. Während beide Seiten in ihren Gräben sitzen, dreht sich die Welt weiter: Es kommt zu Persönlichkeitsverletzungen, die unter dem Radar bleiben und Pressefreiheitsbeschränkungen, die relevant sind.</p>
<p><small>Benjamin von Wyl kennt sowohl Nadja Brenneisen als auch Michèle Binswanger persönlich. Mit Brenneisen arbeitete er bei VICE Switzerland bis Juni 2015. Binswanger sah er zuletzt, als er sie im Frühjahr <a href="https://2013-2019.theaterneumarkt.ch/www.theaterneumarkt.ch/dam/jcr%253A2439ed15-87c6-4af3-863b-564caaec4d88/Normal_Publikation.pdf" target="_blank" rel="noopener">2016 interviewte</a>.</small></p>
<h3>The Ugly – Crime wie eh und je</h3>
<p>«Nicht mal die Angehörigen wissen, was passiert ist», titelte der «Blick» am Mittwoch, «Tote Geschwister von Frick AG: ‹Sie waren so fröhliche Menschen›», pries er am Donnerstag dann online ein Videointerview von Ralph Donghi mit einer Freundin der Verstorbenen an. Am Freitag noch die Schlagzeile «Eliza Z. († 26) erstach ihren Bruder!» Dass der «Blick» reisserisch über Kriminalfälle berichtet, verwundert nur, weil das Medium unlängst <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/27/sauber-auf-dem-boulevard-anstandsregeln-fuer-den-blick/" target="_blank" rel="noopener">«News-Richtlinien»</a> verabschiedete, die «brisante Themen ausserhalb von Crime» versprechen und in denen es heisst: «Wir recherchieren nicht weiter im Umfeld des Opfers, wenn (…) die nächsten Angehörigen nicht reden wollen.»</p>
<p>Das zweiminütige, unverpixelte Videointerview, das Ralph Donghi mit einer Freundin der Verstorbenen führte, wirkt wie ein Verstoss gegen die eigenen Richtlinien. Die Frau spricht darüber, wie tief der Schock sitze, über die Verstorbenen und darüber, wie sehr ihre Kinder diese mochten.</p>
<p>«Selbstverständlich berichtet Blick auch mit den neuen News-Richtlinien über Unglücke und Verbrechen», schreibt ein Ringier-Sprecher auf Anfrage. «Blick» trage dem «Informationsbedürfnis» Rechnung, das «bei so einem Fall verständlicherweise hoch» sei: «Würdig, sachlich – und nie gegen die Involvierten. Im Video sieht und hört man eine Frau, die aufrichtig um ihre Freunde trauert.»</p>
<p>Die Redaktionsrichtlinien erwähnen aber ohnehin «Ausnahmen der (…) Guidelines» über die die «News-Leitung» befinde. «In diesem Fall hat die News-Leitung entschieden», bestätigt der Sprecher.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/18/wichtige-recherche-endlose-geschichte-alter-boulevard/">Wichtige Recherche, endlose Geschichte, alter Boulevard</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>«Megafon»: Mit Druckmaschine und Twitterstunts</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/15/megafon-mit-druckmaschine-und-twitterstunts/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jul 2021 13:17:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<category><![CDATA[Reitschule]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90220</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Zeitung der Berner Reitschule sorgt mit ihrer Medienkritik für Aufsehen. Nun will der Milliardenkonzern TX-Group das «Megafon» verklagen. Was treibt die MacherInnen an?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Zeitung der Berner Reitschule sorgt mit ihrer Medienkritik für Aufsehen. Nun will der Milliardenkonzern TX-Group das «Megafon» verklagen. Was treibt die MacherInnen an?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/15/megafon-mit-druckmaschine-und-twitterstunts/">«Megafon»: Mit Druckmaschine und Twitterstunts</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Megafon (Auflage ca. 1000 Exemplare) vs. Tamedia (Auflage &gt;1.3 Mio. Exemplare)</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/09/megafon-auflage-ca-1000-exemplare-vs-tamedia-auflage-1-3-mio-exemplare/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 07:47:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Michèle Binswanger]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Rutishauser]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90068</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf unserem Twitteraccount veröffentlichten wir vergangenen Sonntag ein Meme, das hohe Wellen schlug. Es bezog sich auf die Verwendung verschiedener Hinrichtungsmetaphern durch die Tamedia-Journalistin Michèle Binswanger. Der Medienkonzern Tamedia kündigte daraufhin eine Strafanzeige gegen uns an. Im Folgenden unsere Stellungnahme zu den Ereignissen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/09/megafon-auflage-ca-1000-exemplare-vs-tamedia-auflage-1-3-mio-exemplare/">Megafon (Auflage ca. 1000 Exemplare) vs. Tamedia (Auflage >1.3 Mio. Exemplare)</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Auf unserem Twitteraccount veröffentlichten wir vergangenen Sonntag ein Meme, das hohe Wellen schlug. Es bezog sich auf die Verwendung verschiedener Hinrichtungsmetaphern durch die Tamedia-Journalistin Michèle Binswanger. Der Medienkonzern Tamedia kündigte daraufhin eine Strafanzeige gegen uns an. Im Folgenden unsere Stellungnahme zu den Ereignissen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/09/megafon-auflage-ca-1000-exemplare-vs-tamedia-auflage-1-3-mio-exemplare/">Megafon (Auflage ca. 1000 Exemplare) vs. Tamedia (Auflage >1.3 Mio. Exemplare)</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufruhr wegen Köpfungsbild</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/07/aufruhr-wegen-koepfungsbild/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jul 2021 20:30:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Michèle Binswanger]]></category>
		<category><![CDATA[Arthur Rutishauser]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90066</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die anonyme Onlineplattform «Megafon Reitschule Bern» zeigte die prominente Journalistin mit abgeschlagenem Kopf. Jetzt reicht der Tagi Strafanzeige ein.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/07/aufruhr-wegen-koepfungsbild/">Aufruhr wegen Köpfungsbild</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die anonyme Onlineplattform «Megafon Reitschule Bern» zeigte die prominente Journalistin mit abgeschlagenem Kopf. Jetzt reicht der Tagi Strafanzeige ein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/07/aufruhr-wegen-koepfungsbild/">Aufruhr wegen Köpfungsbild</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
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