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	<title>Regionaljournal | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Tue, 31 Aug 2021 07:45:00 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>Die Angst soll mitschreiben</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/31/die-angst-soll-mitschreiben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2021 07:38:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaftskammer]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskammer, der mächtigste Verband des Baselbiets, will unliebsame Journalist*innen und deren Verlage zur Raison bringen. Mit allen juristischen Mitteln. Selbst nach einem Freispruch.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Wirtschaftskammer, der mächtigste Verband des Baselbiets, will unliebsame Journalist*innen und deren Verlage zur Raison bringen. Mit allen juristischen Mitteln. Selbst nach einem Freispruch.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/31/die-angst-soll-mitschreiben/">Die Angst soll mitschreiben</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wirtschaftskammer blitzt mit Klage gegen kritische Berichterstattung ab</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/04/wirtschaftskammer-blitzt-mit-klage-gegen-kritische-berichterstattung-ab/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Aug 2021 08:29:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Basel]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Berner Handelsgericht hat eine Klage des Baselbieter Gewerbeverbandes wegen unlauteren Wettbewerbs gegen das Regionaljournal Basel abgewiesen. Dies geht aus einem neuen Urteil hervor.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Berner Handelsgericht hat eine Klage des Baselbieter Gewerbeverbandes wegen unlauteren Wettbewerbs gegen das Regionaljournal Basel abgewiesen. Dies geht aus einem neuen Urteil hervor.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/04/wirtschaftskammer-blitzt-mit-klage-gegen-kritische-berichterstattung-ab/">Wirtschaftskammer blitzt mit Klage gegen kritische Berichterstattung ab</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dieter Kohler: «Man soll den Leuten Informationen bieten und nicht Meinungen aufdrängen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/29/dieter-kohler-man-soll-den-leuten-informationen-bieten-und-nicht-meinungen-aufdraengen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 May 2021 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
		<category><![CDATA[Dieter Kohler]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dieter Kohler ist ein Vollblut-Lokaljournalist. 11 Jahre lang hat er das SRF-Regionaljournal geleitet und dabei vor allem auf Politik gesetzt. Jetzt geht er. Ein Gespräch über den Basler Medienwandel.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/dieter-kohler-man-soll-den-leuten-informationen-bieten-und-nicht-meinungen-aufdraengen/">Dieter Kohler: «Man soll den Leuten Informationen bieten und nicht Meinungen aufdrängen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Dieter Kohler ist ein Vollblut-Lokaljournalist. 11 Jahre lang hat er das SRF-Regionaljournal geleitet und dabei vor allem auf Politik gesetzt. Jetzt geht er. Ein Gespräch über den Basler Medienwandel.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/29/dieter-kohler-man-soll-den-leuten-informationen-bieten-und-nicht-meinungen-aufdraengen/">Dieter Kohler: «Man soll den Leuten Informationen bieten und nicht Meinungen aufdrängen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus der Region, für die Schweiz: Lücken im Lokaljournalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/26/aus-der-region-fuer-die-schweiz-luecken-im-lokaljournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 10:35:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Feuz]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Bärtschi]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sowohl Tamedia als auch Schweizer Radio SRF setzen online auf die nationale Verwertbarkeit ihrer Regionalberichterstattung. Das hinterlässt Lücken im Lokaljournalismus. Die zu schliessen, ist nicht einfach. Die Tage der beiden unabhängigen Zeitungsredaktionen in der Bundesstadt sind gezählt. Ab April beginnt der finale Fusionsprozess von «Bund» und «Berner Zeitung» BZ. Am Ende, vermutlich bereits im Sommer, <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/26/aus-der-region-fuer-die-schweiz-luecken-im-lokaljournalismus/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/26/aus-der-region-fuer-die-schweiz-luecken-im-lokaljournalismus/">Aus der Region, für die Schweiz: Lücken im Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sowohl Tamedia als auch Schweizer Radio SRF setzen online auf die nationale Verwertbarkeit ihrer Regionalberichterstattung. Das hinterlässt Lücken im Lokaljournalismus. Die zu schliessen, ist nicht einfach.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-87178" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Die Tage der beiden unabhängigen Zeitungsredaktionen in der Bundesstadt sind gezählt. Ab April beginnt der finale Fusionsprozess von «Bund» und «Berner Zeitung» BZ. Am Ende, vermutlich bereits im Sommer, wird eine einzige Redaktion die beiden Blätter und ihre Online-Plattformen abfüllen. Dafür setzt Tamedia auf personelle Kontinuität. Die amtierenden Chefredaktoren Simon Bärtschi (BZ) und Patrick Feuz («Bund») sollen beide in leitender Position verbleiben; Bärtschi dem Vernehmen nach als Superchef der neuen Organisation und Feuz als Mitglied der Chefredaktion. Eine Tamedia-Sprecherin wollte auf Anfrage diese Personalien noch nicht bestätigen.<br />
</p>
<p>Die Aufgabe der neuen Berner Tamedia-Redaktion wird keine leichte sein. Dass «Bund» und BZ überhaupt so lange nebeneinander existieren konnten, hat massgeblich mit ihren sehr unterschiedlichen Publika zu tun. Die «Berner Zeitung» mit ihrer ländlichen DNA und der «Bund», der sich schon immer weltläufig sah, galten lange Zeit als unfusionierbar.</p>
<p>Exemplarisch zeigte sich das in den Befunden von – nicht ganz aktuellen – Leserbefragungen, die besonders das «Bund»-Personal gerne zückte, um die Unverträglichkeit mit der Konkurrenz zu untermauern: Während BZ-Lesende eine hohe Affinität für volkstümliche Musik zeigten, tendierte beim «Bund» dieser Wert gegen null – und bei der Oper war es vice versa. Was tun in Zukunft? Von beidem ein bisschen? Mal die einen langweilen und dann die anderen? Wohl kaum, denn:</p>
<blockquote><p>Die Antwort auf dieses Dilemma sieht Tamedia in einem digitalen Journalismus für ein jüngeres und breiteres Publikum: Netflix statt Oper, weg von Nischenthemen.</p></blockquote>
<p>In der Logik kommerzieller Online-Medien zählen vor allem «Total Engaged Minutes», also die Zeit, die das Publikum mit einem Beitrag verbringt; je länger desto besser.</p>
<p>Für den Lokaljournalismus ändert sich damit der Fokus: «Aus der Region für die Region» reicht in der Regel nicht mehr. Wenn lokale Stoffe so aufbereitet werden, dass sie auch ausserhalb des Einzugsgebiets eines Mediums auf Interesse stossen, generieren sie mehr Nutzungszeit. Als Beispiel nannten die Tamedia-Verantwortlichen bei der ersten Vorstellung des Fusionsprojekts von «Bund» und BZ den Umweltskandal rund um den Blausee. Die Vorgänge spielen sich zwar in einer Ecke im Berner Oberland ab, die beteiligen Akteure haben aber nationale Prominenz. Einen Fall Blausee gibt es natürlich nicht alle Tage. Aber er zeigt das Prinzip «Aus der Region, für die Schweiz» idealtypisch auf.</p>
<p>Schon länger berichten Tageszeitungen wie «Bund» oder BZ kaum noch aus der Gemeinde für die Gemeinde (oder aus dem Verein für den Verein). Früher machte solche akteursnahe Berichterstattung einen Grossteil des Lokalteils einer Zeitung aus.</p>
<blockquote><p>Heute versuchen die Redaktionen Phänomene von allgemeinem Interesse herauszudestillieren und so ein breiteres Publikum anzusprechen als nur die unmittelbar Betroffenen.</p></blockquote>
<p>Anstatt aus sieben Gemeindeversammlungen je eine Kurznachricht zu bringen zum Thema Kunstrasen auf dem Sportplatz, erklären sie mit einem einzigen grossen Hintergrundartikel, was es mit dem Trend zum Plastikbelag auf sich hat. Im Idealfall lässt sich so mit weniger Aufwand ein grösseres Publikum erreichen; der Traum jedes renditebewussten Medienunternehmens.</p>
<p>Nun dreht Tamedia weiter an der Schraube und will die Region vor allem aus einer nationalen Perspektive anschauen. Das wäre kein Problem, wenn es starke Akteure gäbe, die hier entgegenhalten und auch weiterhin aus der Region und für die Region berichten. Zum Beispiel die SRG. Die soll nach Meinung der Verleger das machen, was Private nicht (mehr) tun.</p>
<p>Mit den Regionaljournalen pflegt das Schweizer Radio SRF einen Journalismus aus der Region und für die Region.</p>
<blockquote><p>Doch in der Online-Berichterstattung schlägt SRF den gleichen Weg ein wie Tamedia.</p></blockquote>
<p>So schaffte SRF im letzten Herbst die regionalen Ressorts auf der Website srf.ch ab mit der Begründung, die Nutzung sei zu bescheiden. Stattdessen können die Regionalredaktionen nun vermehrt Meldungen auf der Hauptseite SRF News platzieren und so ein breiteres Publikum ansprechen. Das funktioniert aber nur mit Themen, die überregional interessieren.</p>
<p>Der Strategiewechsel stösst SRG-intern und bei der Politik auf <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/15/umstrittene-srf-strategie-rueckzug-aus-den-regionen-wegen-tiefer-klickzahlen/">Kritik</a>. Während eine Mehrheit der lokalen Trägerschaften im Vorfeld das Vorgehen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF unterstützte, halten sie es inzwischen für problematisch. SRF müsse sich nicht nur nach nationalen Quoten, sondern auch nach regionaler Relevanz ausrichten, hielten die Programmkommissionen von fünf Deutschschweizer <a href="https://www.srgd.ch/de/regionen/srg-region-basel/aktuelles/2021/03/23/srf-online-berichterstattung-aus-den-regionen/" target="_blank" rel="noopener">SRG-Trägerschaften</a> kürzlich fest. Sie befürchten zudem eine weitere Marginalisierung der Regionalinformationen und regen darum an, «den Strategiewechsel zu überdenken». Ähnlich lautende Bedenken haben auch die Parlamente und Regierungen beider Basel bei zuständigen Stellen von SRF deponiert.</p>
<p>Bewirken wird diese Kritik wenig; genauso wenig, wie die ergebnislos verhallten Appelle, Tamedia möge doch die Redaktionen von «Bund» und BZ nicht zusammenlegen. Wer etwas an der Situation ändern will, muss das Heft schon selbst in die Hand nehmen.</p>
<p>&#8212;<br />
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">«Keine Konkurrenz auf Augenhöhe» </h3>
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									Erster Einblick in neues Berner Medienprojekt								</span>
							</a>
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						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p><strong>Wenn etwas verschwindet, entsteht Raum für Neues. So sorgte auch die Ankündigung, dass Tamedia die Redaktionen von «Bund» und «Berner Zeitung» BZ zusammengelegen werde, für eine gewisse Geschäftigkeit auf dem Medienplatz Bern.</strong></p>

<p>Zum einen versucht ein Schaffhauser Unternehmer 50 Millionen Franken zusammenzutrommeln für die <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/16/ein-verschwiegener-einzelkaempfer-will-bern-die-zeitungsvielfalt-zurueckgeben/">Gründung einer Gratis-Tageszeitung</a>. Zum anderen macht sich eine bisher nicht näher bekannte Gruppe Gleichgesinnter Gedanken über die mögliche Gründung einer Online-Plattform. Prominenter Exponent ist <a href="https://jsteiner.ch/" rel="noopener" target="_blank">Jürg Steiner</a>.</p>

<p>Der langjährige BZ-Redaktor, der im Mai die Zeitung nach gut zwanzig Jahren verlassen wird (die MEDIENWOCHE <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/06/schweizer-journalistin-berner-zeitung-radio-srf-1/">berichtete</a>), bot am vergangenen Montag erstmals einen Einblick in den Stand der Diskussionen bei einer Online-Veranstaltung des <a href="https://bernermedientag.ch/2021/22-maerz-online-diskussion-berner-medien-platz-da/" rel="noopener" target="_blank">Berner Medientags</a>.</p>

<p>«Wir haben schon ein recht gutes Konzept mit einem kleinen Businessplan», sagte Steiner im Online-Talk. Er verriet aber keine Details. Auch zu Form und Inhalt der Publikation gab es nicht viel zu erfahren. «Wir sind noch nicht in der Phase, wo wir an ein konkretes Produkt denken.» Online sei klar und Lokaljournalismus.</p>

<p>Inspiration holt sich das Berner Projekt unter anderem bei <a href="https://bajour.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Bajour»</a> und der <a href="https://www.republik.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Republik»</a>, jedoch nicht mit der Absicht, einen Ableger der Online-Magazine aus Basel und Zürich zu gründen. «Sie finden aber recht gut, was wir uns bisher überlegt haben, obwohl wir Anfänger sind», so Steiner.</p>

<p>Nun ist es nicht so, dass neben «Bund» und BZ in Bern Brachland herrscht. Zahlreiche kleinere und grössere Medien berichten seit Jahren mehr oder weniger kritisch über lokale Politik, Kultur und Wirtschaft. Man suche das Gespräch mit ihnen, heisst es. Etwa mit <a href="http://www.journal-b.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Journal B»</a>, das sich vor acht Jahren als linke Alternative zu den beiden bürgerlichen Blättern positionieren wollte und seither ein stabiles Nischendasein fristet. «Wir wollen sicher nicht auf Konfrontation gehen, sondern die Kräfte zusammennehmen», erklärt Jürg Steiner.</p>

<p>Aber warum braucht es ein weiteres Angebot? Die Antwort heisst Tamedia. Das neue Projekt entstand als unmittelbare Reaktion auf den absehbaren Verlust an Meinungsvielfalt, den die <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/30/aus-zwei-mach-eins-tamedia-beerdigt-das-berner-modell/">Zusammenlegung</a> der Redaktionen von «Bund» und BZ nach sich ziehen wird. «Wir sehen uns aber nicht als Konkurrenz auf Augenhöhe mit der künftigen Tamedia-Redaktion», relativiert Steiner die Ambitionen. Das mag eine realistische Einschätzung des eigenen Potenzials sein, ist aber zu klein gedacht.</p>

<p>Wenn schon bräuchte Bern eine Redaktion, die es publizistisch mit Tamedia aufnimmt und eine Alternative auf Augenhöhe bietet, damit sich das Publikum für das bessere Produkt entscheiden kann – so wie es bisher möglich war, «Bund» oder BZ zu abonnieren. Ergänzungs- und Nischenmedien gibt es genug.</p>

<p>Vielleicht wagt das Online-Projekt irgendwann doch noch grösser zu denken. «Wir nehmen Schritt für Schritt», sagt Jürg Steiner.</p>						  </div>
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					<!-- Inner panel End -->
					
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			</item>
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		<title>Umstrittene SRF-Strategie: Rückzug aus den Regionen wegen tiefer Klickzahlen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/15/umstrittene-srf-strategie-rueckzug-aus-den-regionen-wegen-tiefer-klickzahlen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Nov 2019 11:53:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach sieben Jahren ist Schluss. Auf srf.ch gibt es bald keine regionale Rubrik mehr: Zu wenig Zugriffe. Künftig veröffentlicht SRF nur noch Meldungen aus den Regionen, wenn sie in der gesamten Deutschschweiz interessieren. Ein gefährlicher Schritt, warnen Kritiker aus den Regionaljournalen. Und auch die Politik zeigt sich besorgt. Bis in drei Jahren will Schweizer Radio <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/15/umstrittene-srf-strategie-rueckzug-aus-den-regionen-wegen-tiefer-klickzahlen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach sieben Jahren ist Schluss. Auf srf.ch gibt es bald keine regionale Rubrik mehr: Zu wenig Zugriffe. Künftig veröffentlicht SRF nur noch Meldungen aus den Regionen, wenn sie in der gesamten Deutschschweiz interessieren. Ein gefährlicher Schritt, warnen Kritiker aus den Regionaljournalen. Und auch die Politik zeigt sich besorgt.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-74287" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-SRF-Regional-20191114c.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-SRF-Regional-20191114c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-SRF-Regional-20191114c-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-SRF-Regional-20191114c-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-SRF-Regional-20191114c-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/11/MW-SRF-Regional-20191114c-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Bis in drei Jahren will Schweizer Radio und Fernsehen SRF eine neue Strategie für das gesamte Unternehmen entwickeln. Doch schon heute trifft SRF strategische Entscheidungen, die das publizistische Profil verändern. So wurde Ende Oktober intern bekannt gegeben, dass die Regionalberichterstattung im Netz völlig neu ausgerichtet wird. Die <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/srf-stellt-die-regionalen-internetportale-ein/story/15059477" target="_blank" rel="noopener">«Sonntagszeitung» berichtete</a> zuerst darüber. Der Kern der Neuerung betrifft die regionalen Unterseiten auf srf.ch, quasi die regionalen Portale. Sieben davon finden sich heute unter dem Navigationspunkt «Regional», von <a href="https://www.srf.ch/news/regional/aargau-solothurn" target="_blank" rel="noopener">A wie Aargau</a> bis <a href="https://www.srf.ch/news/regional/zuerich-schaffhausen" target="_blank" rel="noopener">Z wie Zürich</a>. Im kommenden Frühjahr sollen sie verschwinden.</p>
<p>Die Online-Berichterstattung zu lokalen und regionalen Ereignissen findet fortan nur noch auf der Hauptseite von SRF News statt. Was auf den ersten Blick nach einer geringfügigen technischen Änderung aussieht, hat weitreichende Implikationen. Denn es geht nicht nur um eine Anpassung der Struktur von srf.ch, sondern um die Gewichtung der Regionalberichterstattung im Online-Angebot von SRF. Beiträge, die sich an ein lokales oder regionales Publikum richten, werden nicht mehr auf srf.ch veröffentlicht. Gefragt sind künftig nur noch Stoffe von überregionalem Interesse.</p>
<blockquote><p>Manche sehen den Entscheid als den Anfang vom Ende: Was online nicht existiert, wird irgendwann ganz verschwinden.</p></blockquote>
<p>Bei Mitarbeitenden mehrerer SRF-Regionaljournale, mit denen die MEDIENWOCHE gesprochen hat, kommt die Strategieänderung nicht gut an. Manche sehen darin gar einen möglichen Anfang vom Ende: Was online nicht existiert, wird irgendwann ganz verschwinden. Wenn die Regionaljournale nur als Radiosendungen verbreitet werden und ihre Beiträge nicht auch auf srf.ch eine angemessene Präsenz finden, seien die Inhalte für ein Publikum nicht mehr sichtbar, das jünger als 60 Jahre alt ist. Dann sei es eine Frage der Zeit, bis das Angebot gänzlich in Frage gestellt werde, da die Radionutzung kontinuierlich abnimmt.</p>
<p>Von solcher Schwarzmalerei hält <a href="https://medien.srf.ch/-/stefan-eiholzer-wird-neuer-leiter-der-inlandredaktion-bei-radio-srf" target="_blank" rel="noopener">Stefan Eiholzer</a> nicht viel. Der Inland-Chef und Leiter der Regionalredaktionen von Radio SRF sieht im Entscheid von Ende Oktober nicht eine Schwächung, sondern vielmehr eine Stärkung der lokalen und regionalen Berichterstattung. Mit den eigenen Unterseiten für jede Deutschschweizer Grossregion auf srf.ch habe man schlicht das Publikum nicht erreicht, betont Eiholzer. In Zahlen sind das durchschnittlich ein paar hundert Visits pro Beitrag. «Dafür lohnt sich der Aufwand nicht, den wir heute dafür betrieben», so Eiholzer weiter. «Und unsere Ressourcen sind bekanntlich begrenzt. Darum wollen wir künftig lieber eine Geschichte aus der Region pro Tag veröffentlichen können, die breiter interessiert». Es handle sich aber nicht um eine Sparübung, sondern um einen zielführenderen Einsatz der beschränkten Ressourcen, um den Auftrag zu erfüllen. Schliesslich sei SRF ein Massen- und nicht ein Nischenmedium.</p>
<p></p>
<p>Die Neuausrichtung der Regionalberichterstattung im Netz wird von einer Mehrheit der regionalen Trägerschaften der SRG unterstützt. «Eine Umlagerung von journalistischen Ressourcen ist unter den gegebenen Umständen sinnvoll», teilt etwa Barbara Meili, Präsidentin der SRG Zürich Schaffhausen, auf Anfrage mit. Peter Moor, Präsident der SRG Aargau Solothurn, sieht in der Fokussierung auf überregionale Stoffe einen «zweckmässigen Schritt in Richtung Qualität statt Quantität». Bei der SRG Region Basel sei der interne Meinungsbildungsprozess noch nicht abgeschlossen, schreibt Präsident Niggi Ulrich.</p>
<p>Den Anstoss, die bisherige Online-Strategie zu überdenken, gaben die Leiter der Regionaljournale. Nach sieben Jahren stellten sie fest, dass sie mit den verfügbaren Kapazitäten an Ort treten und sich die Zugriffszahlen nicht merklich nach oben bewegen. Bestätigt sah man sich schliesslich durch die Ergebnisse einer Umfrage, wo das Publikum angab, dass srf.ch nicht die erste Anlaufstelle sei im Netz für Nachrichten aus der Region. Diese Aufgabe erfüllten weiterhin die Zeitungen und ihre Websites.</p>
<blockquote><p>Doch nun macht sich SRF daran, das Kind mit dem Bade auszuschütten, weil man aus dem Scheitern einer halbbatzigen Übungsanlage die falschen Schlüsse zieht.</p></blockquote>
<p>Die Rangfolge des Publikums bei der Auswahl seiner Nachrichtenquellen entspricht jener Arbeitsteilung zwischen öffentlichen und privaten Medien, wie sie Verfassung und Konzession festschreiben. So zählt das Regionale nicht zum Kernauftrag der SRG. In der Konzession sind die Regionaljournale seit ihrer Einführung vor 40 Jahren nur mit einer schwachen «Kann»-Formulierung verankert.</p>
<p>Auch darum dürfen die Regionalredaktionen nicht einfach so ins Internet schreiben, wie es ihnen gefällt. Schliesslich beobachten die Verleger mit Argusaugen, wieviele Buchstaben die Texte der SRG im Netz umfassen. Das ist mit ein Grund, warum die Regionalredaktionen in den letzten sieben Jahren nur mit angezogener Handbremse auf srf.ch unterwegs waren.</p>
<p>Ein anderer Grund sind die beschränkten finanziellen Möglichkeiten; SRF befindet sich auf Sparkurs. Die Regionaljournale können nicht nach Belieben zusätzliches Personal anstellen, um ihre Online-Aktivitäten auszubauen. Hauptverbreitungsvektor ist und bleibt vorderhand das lineare Radioprogramm. Mehr als eine Person pro Tag für einen Online-Dienst abzustellen, lag da nicht drin.</p>
<p>Das war gerade genug, um die Plattform kontinuierlich bespielen zu können, aber zu wenig, um wirklich ein profiliertes Angebot zu entwickeln. Unter diesen Umständen erstaunt es nicht, dass die Klickzahlen nicht in die Höhe schnellten. Doch nun macht sich SRF daran, das Kind mit dem Bade auszuschütten, weil man aus dem Scheitern einer halbbatzigen Übungsanlage die falschen Schlüsse zieht.</p>
<blockquote><p>Wo nur noch ein Verlag das Medienangebot dominiert, sorgt die SRG mit ihrem regionalen Informationsangebot für Vielfalt.</p></blockquote>
<p>Die Medienlandschaft hat sich in den letzten 40 Jahren erheblich verändert und damit auch die Rolle, welche die Regionaljournale darin spielen. Wo nur noch ein Verlag das Medienangebot dominiert, wie das in den Regionen Aargau Solothurn, Zentral- und Ostschweiz der Fall ist, sorgt die SRG mit ihrem regionalen Informationsangebot für Vielfalt. Aber auch dort, wo es noch verschiedene Anbieter gibt, etwa im Grossraum Basel, trägt SRF mit seinem <a href="https://www.srf.ch/news/regional/basel-baselland" target="_blank" rel="noopener">regionalen journalistischen Angebot</a> zu einem publizistischen Wettbewerb bei. Dass dieser vermehrt online stattfindet, versteht sich von selbst. Der Rückzug, wie ihn SRF nun beschlossen hat, schmälert die regionale Medienvielfalt.</p>
<p>Irritiert zeigt sich etwa der Regierungsrat des Kantons Basel Stadt. «Das Regionaljournal ist eine Sendung aus der Region für die Region. Auch dessen Internetaktivität sollte deshalb auf die Region ausgerichtet sein», teilt Regierungssprecher Marco Greiner auf Anfrage mit. In einem Schreiben an die SRF-Direktion habe der Regierungsrat deshalb «sein Erstaunen über die neue Digitalstrategie zum Ausdruck gebracht».</p>
<p>Im anderen Basler Halbkanton sieht man die Sache gleich. Auch der Regierungsrat von Basel-Landschaft schickte ein Schreiben an den Leutschenbach und kritisiert die «Schwächung der unabhängigen regionalen Berichterstattung sowie eine Bedrohung der Zukunft des Regionaljournals Basel/Baselland». Am Ende, so die Befürchtungen, könnten die Regionalredaktionen abgeschafft und durch Korrespondenten ersetzt werden. Die breite Öffentlichkeit haben die Behörden bisher bewusst nicht gesucht. Sie wollen den Ball flach halten, damit sich die Fronten nicht verhärten.</p>
<blockquote><p>Die Basler Regierungen äussern sich als gesellschaftliche Akteure in Sorge um die regionale Medienvielfalt und nicht in der Hoffnung auf eine milde Berichterstattung.</p></blockquote>
<p>Nun ist es bekanntlich immer heikel, wenn sich die Politik für einen bestimmten Journalismus starkmacht. Der Verdacht liegt schnell auf der Hand, dass es den Magistraten vor allem um ihr Eigeninteresse an einer wohlwollenden Berichterstattung geht. Im Fall der Stellungnahmen der Regierungen beider Basel trifft dies nicht zu. Gerade das Regionaljournal Basel/Baselland fällt regelmässig durch eine kritische Begleitung der Exekutivarbeit in den beiden Halbkantonen auf. So fiel etwa die <a href="https://www.srf.ch/play/radio/regionaljournal-basel-baselland/audio/einschaetzungen-von-srf-redaktor-patrick-kuenzle-zu-wessels-ruecktritt-?id=c9ff01ca-cd80-4b3d-8e61-516aeb8dcb0e&amp;startTime=1.83685" target="_blank" rel="noopener">Bilanz der Regierungstätigkeit</a> des zurücktretenden Stadtbasler Bau- und Verkehrsdirektors Hans-Peter Wessels (SP) einiges kritischer aus als etwa in der bz Basel. In Basel-Landschaft musste sich Volkswirtschaftsdirektor Thomas Weber (SVP) vom Regionaljournal <a href="https://www.srf.ch/sendungen/regionaljournal-basel-baselland/thomas-weber-liess-neues-gesetz-unter-geheimhaltung-ausarbeiten" target="_blank" rel="noopener">mehrfach kritisieren lassen</a> im Zusammenhang seiner Rolle bei der Schwarzarbeitskontrolle.</p>
<p>In dem Sinn artikulierten sich die Basler Regierungen als gesellschaftliche Akteure in Sorge um die Vielfalt der regionalen Berichterstattung. Auch in anderen Kantonen hat man den SRF-Entscheid registriert. So lässt Jon Domenic Parolini, Regierungspräsident des Kantons Graubünden, ausrichten, man verfolge die Entwicklung und behalte sich vor, «gegebenenfalls Stellung zu nehmen».</p>
<p>Unabhängig davon, ob diese Kritik bei SRF Gehör findet, gibt es bei der nun anlaufenden Umsetzung der neuen Online-Strategie für die Regionalberichterstattung einen gewissen Spielraum. Das Ziel einer aktuell eingesetzten Arbeitsgruppe sei es, «eine für alle Regionen gute Lösung zu finden, wie sie ausreichend und gut sichtbar regionale Inhalte für ein grösseres Publikum erstellen können», teilt ein SRF-Sprecher auf Anfrage mit. Spielraum besteht etwa bei der Aufbereitung der Radiobeiträge der Regionaljournale. Heute werden die Sendungen <a href="https://www.srf.ch/sendungen/regionaljournal-bern-freiburg-wallis/das-internetportal-von-rro-wird-zahlungspflichtig" target="_blank" rel="noopener">en bloc online veröffentlicht</a>. Anders als dies bei den Informationssendungen <a href="https://www.srf.ch/play/radio/echo-der-zeit/audio/postauto-affaere-tadel-fuer-den-bund?id=6aa85505-5659-4834-8881-d6c07dac0b9e" target="_blank" rel="noopener">«Echo der Zeit»</a> oder <a href="https://www.srf.ch/play/radio/rendez-vous/audio/sinkende-kaufkraft-trotz-boomender-wirtschaft?id=7af7c170-0b7f-432d-ad5d-fbfb7e862b11" target="_blank" rel="noopener">«Rendez-vous»</a> der Fall ist, kann man online nicht direkt auf die einzelnen Beiträge einer Regionaljournal-Ausgabe zugreifen. Zu einer besseren Auffindbarkeit und Sichtbarkeit regionaler Informationen im Web würde bereits beitragen, wenn die Sendungen in ihre Einzelteile zerlegt würden. Das wäre zwar nur ein kleiner, aber ein wichtiger Schritt, um das publizistische Potenzial, das die Regionaljournale bieten, nicht ganz in der Flüchtigkeit des Äthers verschwinden zu lassen.</p>
<p>Vielleicht kommt SRF im Rahmen der laufenden Strategieüberprüfung darauf, dass Service public auch Online-Journalismus <em>aus</em> der Region und <em>für</em> die Region umfasst.</p>
<p><small>Update 18.11.: Der Artikel wurde um einen Abschnitt ergänzt, in dem die SRG-Trägerschaften ihre Haltung zum Strategiewechsel erklären.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/15/umstrittene-srf-strategie-rueckzug-aus-den-regionen-wegen-tiefer-klickzahlen/">Umstrittene SRF-Strategie: Rückzug aus den Regionen wegen tiefer Klickzahlen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>40 Jahre SRF-Regionaljournal: Das Echo der Berner Gemütlichkeit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/19/40-jahre-srf-regionaljournal-das-echo-der-berner-gemuetlichkeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Nov 2018 05:10:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF wird 40-jährig. Redaktionsleiter Peter Brandenberger erklärt, warum es manchmal fast braver daherkommt als der Kanton Bern.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/19/40-jahre-srf-regionaljournal-das-echo-der-berner-gemuetlichkeit/">40 Jahre SRF-Regionaljournal: Das Echo der Berner Gemütlichkeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF wird 40-jährig. Redaktionsleiter Peter Brandenberger erklärt, warum es manchmal fast braver daherkommt als der Kanton Bern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/19/40-jahre-srf-regionaljournal-das-echo-der-berner-gemuetlichkeit/">40 Jahre SRF-Regionaljournal: Das Echo der Berner Gemütlichkeit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regionalstrategie der SRG: «Es braucht eine politische Klärung»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/05/23/regionalstrategie-der-srg-es-braucht-eine-politische-klaerung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 May 2018 10:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das SRF-Projekt «Newsroom Ost» ärgert die Privatsender. Geplant ist als Pilot eine konvergente Redaktion nach dem Prinzip «digital first». André Moesch, Präsident des Regional-TV-Verbands Telesuisse, befürchtet, dass die SRG regionale Onlineportale mit Videos aufgebaut.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/23/regionalstrategie-der-srg-es-braucht-eine-politische-klaerung/">Regionalstrategie der SRG: «Es braucht eine politische Klärung»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das SRF-Projekt «Newsroom Ost» ärgert die Privatsender. Geplant ist als Pilot eine konvergente Redaktion nach dem Prinzip «digital first». André Moesch, Präsident des Regional-TV-Verbands Telesuisse, befürchtet, dass die SRG regionale Onlineportale mit Videos aufgebaut.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/23/regionalstrategie-der-srg-es-braucht-eine-politische-klaerung/">Regionalstrategie der SRG: «Es braucht eine politische Klärung»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SRG gibt Gas in gesetzlicher Grauzone</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/05/17/srg-gibt-gas-in-gesetzlicher-grauzone/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 May 2018 13:56:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die SRG will in der Deutschschweiz die regionale Berichterstattung ausbauen. Pilotprojekte laufen bereits. Privatsender sind irritiert ob des Vorpreschens, so kurz bevor ein neues Mediengesetz vorgelegt wird. Ob der ganzen Aufregung um eine mögliche Schliessung des Radiostudios in Bern kann leicht vergessen gehen, dass die nicht nur um- und abbauen, sondern auch ausbauen will. In <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/17/srg-gibt-gas-in-gesetzlicher-grauzone/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/17/srg-gibt-gas-in-gesetzlicher-grauzone/">SRG gibt Gas in gesetzlicher Grauzone</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die SRG will in der Deutschschweiz die regionale Berichterstattung ausbauen. Pilotprojekte laufen bereits. Privatsender sind irritiert ob des Vorpreschens, so kurz bevor ein neues Mediengesetz vorgelegt wird.</strong><br />
<img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/05/MW-SRG-Regional_20180517d.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-57323" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/05/MW-SRG-Regional_20180517d.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/05/MW-SRG-Regional_20180517d-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/05/MW-SRG-Regional_20180517d-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/05/MW-SRG-Regional_20180517d-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/05/MW-SRG-Regional_20180517d-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Ob der ganzen Aufregung um eine mögliche Schliessung des Radiostudios in Bern kann leicht vergessen gehen, dass die nicht nur um- und abbauen, sondern auch ausbauen will. In der Mitteilung vom 4. April steht zu lesen: <a href="https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20001794/index.html#a26" rel="noopener" target="_blank">«…ausgebaut würden die regionalen Korrespondentenstandorte in der Deutschschweiz.»</a> Wie das konkret aussehen könnte, wird noch in diesem Jahr im Rahmen eines Pilotversuchs in St. Gallen evaluiert.</p>
<p>Unter dem Titel «Newsroom Ost» entsteht dort eine «vollkonvergente Redaktion nach dem Prinzip ‹digital first›». Zu lesen steht das in einem internen Newsletter der TV-Chefredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen SRF, der der MEDIENWOCHE vorliegt. Der Fokus des Ausbaus liege auf TV und Online. Unter anderem sollen «deutlich mehr regionale Bildinhalte» für SRF News und Facebook produziert werden. Einen ersten Versuch unternahm SRF bereits in der Region Aargau/Solothurn, wo die Regionalredaktion unter ähnlichen Vorzeichen täglich im Schnitt zwei Videobeiträge exklusiv fürs Web produziert habe. Die Erkenntnisse aus den Pilotversuchen sollen dann auch in die Berichterstattung aus den anderen Regionen einfliessen.</p>
<p>Mit dem digitalen Powerplay in den Regionen begibt sich die SRG auf heikles Terrain. Im geltenden Radio- und Fernsehgesetz steht in Artikel 26 Absatz 1: <a href="https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/20001794/index.html#a26" rel="noopener" target="_blank">«Die Veranstaltung regionaler Programme ist der SRG untersagt.»</a> Ausnahme sind einzig die bewilligungspflichtigen Regionaljournale von Radio SRF, die in Gesetz und Konzession als «zeitlich begrenzte regionale Fenster» definiert sind. Mit dem Internet gibt es eine solche zeitliche Begrenzung längst nicht mehr und ein Projekt wie der «Newsroom Ost» drohen den gesetzlichen Rahmen vollends zu sprengen.</p>
<p>Dennoch betont die SRG, ihr Vorgehen entspreche «Gesetz, Verordnung und Konzession». Man plane «keinen Ausbau der regionalen Programme», sondern lediglich eine personelle Verstärkung der Büros in den Regionen der Deutschschweiz. «Damit würde die Berichterstattung aus den verschiedenen Regionen über Themen mit einer überregionalen Relevanz für die nationalen Informationssendungen gestärkt», schreibt SRG-Medienchef Edi Estermann auf Anfrage.</p>
<p>Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Auch wenn die zusätzliche regionale Berichterstattung zur Alimentierung von Sendungen wie Tagesschau oder «10 vor 10» dient, sind die Beiträge gleichzeitig auf den regionalen Seiten von srf.ch zu sehen; online wird also sehr wohl ausgebaut. Die Aussage der SRG «keinen Ausbau» zu planen, stimmt einzig in Bezug auf die Regionaljournale am Radio. Diese senden unverändert maximal eine Stunde pro Tag.</p>
<p>Wenig erfreut reagieren die konzessionierten Privatsender, als sie die MEDIENWOCHE von den Plänen und Projekten der SRG in Kenntnis setzt. Lokalradio und Regionalfernsehen betrachten die regionale Berichterstattung als ihr Geschäft – im Sinne einer Arbeitsteilung mit der SRG, die einen Auftrag für die sprachregionale Versorgung hat und lediglich als Ausnahme von der Regel in den Regionen aktiv sein darf, was auch an der restriktiven Formulierung im Gesetz abzulesen ist.</p>
<p>André Moesch, Geschäftsführer des regionalen Fernsehsenders TVO in St. Gallen und Präsident der Privat-TV-Verbands Telesuisse, sieht sich «negativ überrascht». Nicht, weil er die publizistische Konkurrenz durch einen ausgebauten «Newsroom Ost» der SRG-Regionalredaktion fürchtet, ihn stört vielmehr das Vorgehen: «Die SRG interpretiert die gesetzliche Grauzone zu ihren Gunsten.» Tatsächlich sind die Online-Aktivitäten der SRG heute nur unzulänglich geregelt. </p>
<p>Ein Problem sieht auch das Bundesamt für Kommunikation, das über die Einhaltung von Gesetz und Konzession wacht. «Bei einem allfälligen Ausbau der regionalen Berichterstattung ist es für das Bakom entscheidend, dass die SRG die gesetzlichen Beschränkungen der regionalen Berichterstattung nicht via Internet-Angebote unterläuft.» Genau das ist aber der Fall mit der «Aufwertung der digitalen Kanäle», wie sie Schweizer Radio und Fernsehen für ihre Berichterstattung aus den Regionen vorsieht. Ob und wie man darauf reagieren werde, könne man zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht sagen, heisst es im Bakom. Auch die Behörde hat erst im Zuge dieser Recherche von den Plänen der SRG erfahren.</p>
<p>Mit ihrem Vorgehen droht die SRG die Fronten wieder zu verhärten, wo es in den letzten Jahren zu einer Annäherung kam. Bei zahlreichen Projekten arbeiten Privatsender und die SRG gut und erfolgreich zusammen. Sei dies beim Ausbau der Digitalradio-Infrastruktur oder bei einer gemeinsamen Online-Plattform für die Schweizer Radios, wie Jürg Bachmann erklärt. Der Präsident das Schweizer Privatradioverbandes VSP kann sogar nachvollziehen, dass die SRG aus den Regionen mehr für ihre nationalen Programme machen möchte als bisher. Der Verband sei interessiert an einer sinnvollen Arbeitsteilung zwischen SRG und Privaten. «Aber so lange die Strategie der SRG darin besteht, sich mit neuen Angeboten in den Regionen auszubreiten, ohne dass sie dafür über einen Leistungsauftrag verfügt, gibt es nichts zu verhandeln», sagt Bachmann im Gespräch mit der MEDIENWOCHE.</p>
<p>Dass sich in den Regionen gerade die Konfliktzone zwischen Privatmedien und der SRG wieder verstärkt auftut, zeigen auch die Stellungnahmen der Branchenverbände zur neuen SRG-Konzession. Sowohl der VSP als auch Telesuisse fordern einen kompletten Rückzug der SRG aus den Regionen, also auch eine Abschaffung der etablierten Regionaljournale. Den beiden Verbandspräsidenten ist bewusst, dass sie mit der radikalen Forderung kaum durchkommen werden. Aber taktische Maximalforderungen dienen bekanntlich dazu, sich Vorteile zu verschaffen bei der Aushandlung von Kompromissen. Im Unterschied zur SRG schaffen die Privaten aber keine Fakten, sondern stellen nur Forderungen.</p>
<p>Das Ganze kann auch als Vorgeplänkel zum neuen Gesetz über elektronische Medien gesehen werden, zu dem der Bundesrat in diesem Sommer eine ersten Entwurf vorlegen will. Jürg Bachmann von den Schweizer Privatradios hofft stark darauf, dass der neue gesetzliche Rahmen das Verhältnis von SRG und Privaten in den Regionen zu klären hilft. Auch darum, weil schon bald Diskussionen darüber anstehen, wie die schweizerische Medienlandschaft künftig organisiert sein soll, findet Bachmann das voreilige Vorgehen der SRG «nicht lauter».</p>
<p>Einen Vorschlag zur Güte bringt schliesslich André Moesch vom Regionalfernsehverband Telesuisse. Er fragt – nicht nur rhetorisch – warum eigentlich nicht die Privatsender der SRG die so begehrten regionalen Inhalte liefern könnten. Kooperation ist bei der SRG kein Fremdwort und die Chefs rühmen sich immer wieder, wie gut und vielfältig sie mit der privaten Konkurrenz zusammenarbeiten. Allerdings müsste dann auch die Qualität stimmen, die Lokalradios und Regional-TVs der SRG bieten könnten. Das wiederum liesse sich über «präzise Leistungsaufträge» bewerkstelligen, die klarer als heute regeln, wer was zu produzieren hat als Gegenleistung für eine Finanzierung aus der Medienabgabe. Jürg Bachmann befürchtet indes das Gegenteil. So soll die Konzessionierungspflicht im Rahmen des neuen Mediengesetzes gelockert werden. In Städten wie St. Gallen oder Aarau gäbe es keine Sender mehr mit einem Service-public-Leistungsauftrag – was die SRG als Einladung verstehen könnte, dort stärker Präsenz zu markieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/05/17/srg-gibt-gas-in-gesetzlicher-grauzone/">SRG gibt Gas in gesetzlicher Grauzone</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>«Zentralschweizer News sind in den USA eine schöne Insel»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/05/05/zentralschweizer-news-sind-in-den-usa-eine-schoene-insel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2017 22:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor fast 30 Jahren war John Cooper als Austauschstudent in Alpnach. Er hört täglich via Internet das Regionaljournal, um das Geschehen in der Zentralschweiz zu verfolgen und Mundart-Sprache zu hören. Auf seinem aktuellen Schweizbesuch war klar, dass er «sein Radio» besuchte.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/05/zentralschweizer-news-sind-in-den-usa-eine-schoene-insel/">«Zentralschweizer News sind in den USA eine schöne Insel»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor fast 30 Jahren war John Cooper als Austauschstudent in Alpnach. Er hört täglich via Internet das Regionaljournal, um das Geschehen in der Zentralschweiz zu verfolgen und Mundart-Sprache zu hören. Auf seinem aktuellen Schweizbesuch war klar, dass er «sein Radio» besuchte.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/05/05/zentralschweizer-news-sind-in-den-usa-eine-schoene-insel/">«Zentralschweizer News sind in den USA eine schöne Insel»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Markus Somm: «Wir sollten Wirtschaftsverbände viel mehr angreifen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/28/markus-somm-wir-sollten-wirtschaftsverbaende-viel-mehr-angreifen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2015 11:06:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Somm]]></category>
		<category><![CDATA[BAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=6305</guid>

					<description><![CDATA[<p>Chefredaktor Markus Somm verteidigt den angriffigen Stil der BaZ. Insbesondere die Regierungen müssten als regionale Machtfaktoren hart angefasst werden. Wirtschaftsverbände würden hingegen von der BaZ noch zu wenig kritisiert. Ausrutscher im Blatt bedauert Somm, damit müsse man aber leben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/28/markus-somm-wir-sollten-wirtschaftsverbaende-viel-mehr-angreifen/">Markus Somm: «Wir sollten Wirtschaftsverbände viel mehr angreifen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Chefredaktor Markus Somm verteidigt den angriffigen Stil der BaZ. Insbesondere die Regierungen müssten als regionale Machtfaktoren hart angefasst werden. Wirtschaftsverbände würden hingegen von der BaZ noch zu wenig kritisiert. Ausrutscher im Blatt bedauert Somm, damit müsse man aber leben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/28/markus-somm-wir-sollten-wirtschaftsverbaende-viel-mehr-angreifen/">Markus Somm: «Wir sollten Wirtschaftsverbände viel mehr angreifen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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