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	<title>SRF Sport | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Fri, 07 Oct 2022 21:25:44 +0000</lastBuildDate>
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		<title>SMD, SRF, Ueli Maurer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Büsser]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2022 21:25:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Ueli Maurer]]></category>
		<category><![CDATA[SMD]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – SMD mit mehr Audio «Radio goes SMD» schreibt die Schweizer Mediendatenbank SMD und weist darauf hin, dass ihre Nutzer*innen neu «sekundengenau» Audiopassagen der drei Westschweizer Radios RJB, RTN und RFJ finden können, ausserdem von 24 SRF-Radiosendungen, darunter etwa das «Echo der Zeit» und die Regionaljournale. Mehr noch: Die gesprochenen Texte können mithilfe <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/07/smd-srf-ueli-maurer/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Good-Bad-Ugly-20221009b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Good-Bad-Ugly-20221009b.jpg" alt="" width="1456" height="486" class="aligncenter size-full wp-image-99969" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Good-Bad-Ugly-20221009b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Good-Bad-Ugly-20221009b-300x100.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Good-Bad-Ugly-20221009b-1024x342.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/10/MW-Good-Bad-Ugly-20221009b-768x256.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – SMD mit mehr Audio</h3>
<p>«Radio goes SMD» schreibt die Schweizer Mediendatenbank SMD und weist darauf hin, dass ihre Nutzer*innen neu «sekundengenau» Audiopassagen der drei Westschweizer Radios RJB, RTN und RFJ finden können, ausserdem von 24 SRF-Radiosendungen, darunter etwa das «Echo der Zeit» und die Regionaljournale. Mehr noch: Die gesprochenen Texte können mithilfe einer automatischen Transkription auch gelesen werden.</p>
<p>Laut <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/29/wir-wollen-mehr-einnahmen-generieren-fuer-die-verlage/">Geschäftsführer Roberto Nespeca</a> hat die SMD 2019 damit begonnen, audiovisuelle Medien in die Datenbank aufzunehmen. Damals startete ein Pilotversuch mit Informationssendungen von Fernsehen RTS, später kamen Sendungen von Fernsehen SRF dazu – schliesslich ist die SRG eine der SMD-Aktionärinnen.</p>
<p>Videos sind viel einfacher zu erfassen als Audios: Da sie bereits die Sender untertiteln, kann dies SMD diesen Text übernehmen. Ein Klick auf den entsprechenden Zeitstempel im Text führt dann genau auf den entsprechenden Zeitpunkt im Video, das auf der Online-Seite des Anbieters verbleibt.</p>
<p>Schwieriger ist die Erfassung von Radiosendungen – insbesondere, wenn sie, wie etwa die Regionaljournale, in Schweizerdeutsch sind. Denn es fehlt die geschriebene Textvorlage. «Gemeinsam mit SRF und <a href="https://recapp.ch/" rel="noopener" target="_blank">recapp</a> entwickelten wir eine Speech-to-Text-Komponente, die gesprochenes Schweizerdeutsch automatisch in geschriebenes Hochdeutsch transkribiert», so Nespeca.</p>
<p>Zwar haben sich bei einer SMD-Umfrage Ende 2021 nur je knapp die Hälfte der antwortenden Nutzer*innen dafür ausgesprochen, dass die SMD die Inhalte von regionalen und lokalen Radios und TVs aufnehmen müsse. Aber, so Nespeca: «Wir sind überzeugt, das Ton- und Bewegtbild-Material eine gute Ergänzung zum bestehenden Print- und Online-Angebot darstellt.» Die SMD sei bereits in der Integrationsphase «bei gut einem halben Dutzend Partnern».<br />
</p>
<h3>The Bad – SRF mit schmelzender Eishockey-Expertise</h3>
<p>Jetzt auch noch Mario Rottaris. Der frühere Fribourg-Gottéron- und Nationalmannschafts-Spieler <a href="https://www.srf.ch/sport/mehr-sport/in-eigener-sache/in-eigener-sache-mario-rottaris-verlaesst-srf-expertenteam" rel="noopener" target="_blank">verlässt das Schweizer Fernsehen SRF</a>, wo er seit 2005 als Eishockey-Experte im Einsatz war – bei insgesamt 16 Hockey-WMs und hunderten Spielen der National-League. «Seine kontrollierten Aussagen, sein diskreter Sprachwitz und seine Fachkompetenz im Zusammenspiel mit Jann Billeter haben die SRF-Zuschauer seit der Weltmeisterschaft 2005 durch die Spiele der Schweizer Nati geschaukelt», <a href="https://www.blick.ch/sport/eishockey/nati/an-wm-einfach-ersetzt-wo-ist-srf-nati-experte-mario-rottaris-id17518448.html" rel="noopener" target="_blank">lobte ihn der «Blick»</a>. </p>
<p>Rottaris Co-Kommentator Billeter hat SRF Sport bereits im Sommer 2021 verlassen; er wechselte nach 24 Jahren SRF zu MySports. Im Herbst 2021 folgte Stefan Bürer; nach 28 Jahren bei SRF wurde er Kommunikationschef bei den SC Rapperswil-Jona Lakers. Und im Juni 2022 hat Eishockey-Fachfrau Daniela Milanese SRF Sport nach 23 Jahren verlassen. Sie kommentiert <a href="https://www.blick.ch/sport/eishockey/premiere-von-daniela-milanese-bei-mysports-bei-srf-wars-wie-in-einer-langjaehrigen-beziehung-id17927603.html" rel="noopener" target="_blank">seit dieser Woche bei «MySports»</a>.</p>
<p>Damit schmelzen bei SRF quasi Jahrzehnte von Eishockey-Expertise weg. Ein Grund dafür sind verlorene Senderechte: Nicht die SRG, sondern Sunrise UPC, zu der «MySports» gehört, hat sich 2021 die Rechte der Eishockey-National League für die kommenden fünf Saisons gesichert. Die SRG erhielt auch keine Sublizenz. Das Schweizer Fernsehen kann noch die Eishockey-WM, die Spiele der Nationalteams und den Spengler Cup zeigen, Live-Spiele der National League aber nicht mehr.</p>
<p>Auch für Mario Rottaris war dies ein Abgangsgrund – doch nicht der einzige. Seine «Passion», so wird er in der SRF-Mitteilung zitiert, sei es gewesen, die WMs als Co-Kommentator vor Ort und die Playoffs aus den Stadien zu begleiten. Die Playoffs dürfe SRF nun nicht mehr live übertragen, und «meine WM-Ära endete 2021». Denn für die WM 2022 im letzten Mai hat SRF Rottaris durch einen <a href="https://www.blick.ch/sport/eishockey/nati/an-wm-einfach-ersetzt-wo-ist-srf-nati-experte-mario-rottaris-id17518448.html" rel="noopener" target="_blank">anderen Live-Experten ersetzt</a>. Dieser Aspekt des Abgangs von Rottaris ist also SRF-hausgemacht.</p>
<h3>The Ugly – Maurer mit grossem Medien-Schwindel</h3>
<p>«Schaut die Zeitungen gar nicht erst an, werft sie weg», hatte Bundesrat Ueli Maurer <a href="https://www.edito.ch/klartext/2011/03/21/%C2%ABschaut-die-zeitungen-nicht-an-werft-sie-weg%C2%BB/" rel="noopener" target="_blank">2011 in einem Interview</a> gesagt. Später nannte er etwa einen <a href="https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/aff-ist-der-satz-des-jahres" rel="noopener" target="_blank">SRF-Kameramann «Aff»</a>, warf den Medien eine «selbstverfügte Gleichschaltung» vor und reagierte unlängst auf Patti Basler, die ihn <a href="https://www.persoenlich.com/medien/ueli-maurer-beleidigt-srf-bei-deville" rel="noopener" target="_blank">für eine SRF-Umfrage ansprach</a>, mit «Die huere Frage vum Färnseh, vill tümmer chammer nid si als ihr sind». Und so weiter.</p>
<p>Wie er es in seiner politischen Karriere immer wieder getan hat, griff Maurer auch bei seiner Rücktritts-Medienkonferenz Medien und Medienschaffende an. Und diese? Auch wenn ihnen Maurer «Einheitsbrei» und Google-statt-Recherche vorwarf und einmal mehr behauptete, sie seien nach links gerutscht, blieben sie höflich. Dabei hatte gleichentags Maurers SVP im Parlament gezeigt, was man tun kann, wenn einem das Geschehen nicht passt: Die Fraktion stand auf und drehte dem Rednerpult den Rücken zu. Selbst <a href="https://youtu.be/eHfOqNqf3_Q" rel="noopener" target="_blank">«Kä Luscht»-Bundesrat</a> Maurer hätte gestaunt, hätten die Bundeshaus-Journalist*innen während seiner Rücktritts-Rede dasselbe getan.</p>
<p>Zumindest hätten die Bundeshaus-Journalist*innen und auch jene, die danach darüber berichteten, Maurers grossen Medien-Schwindel thematisieren können: Er kritisiert die Medien und ihre Inhalte – und erzählt gleichzeitig, er nutze ausser Teletext keine Medien. Woher weiss er denn, was die Medien berichten?</p>
<p>Politiker*innen, die Journalist*innen und Medien diffamieren, schaffen einen Boden für einen sich verbreitenden Medienhass, der auch in physischen Angriffen gipfelt. Auch in der Schweiz. Bundesrätin Simonetta Sommaruga lässt im Moment einen <a href="https://www.bakom.admin.ch/bakom/de/home/elektronische-medien/medienpolitik/nationaleraktionsplan.html" rel="noopener" target="_blank">Nationalen Aktionsplan für die Sicherheit von Medienschaffenden</a> ausarbeiten. Sie hätte mit der Umsetzung im Bundeshaus beginnen sollen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/10/07/smd-srf-ueli-maurer/">SMD, SRF, Ueli Maurer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Schwingen beschert SRF den besten TV-Deal der Geschichte</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/08/25/schwingen-beschert-srf-den-besten-tv-deal-der-geschichte/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2022 08:32:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Sportrechte]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Schwingen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Quotenhit zum Nulltarif: Der TV-Vertrag des staatstragenden Fernsehens SRF mit dem Eidgenössischen Schwingerverband (ESV) ist der beste Deal der TV-Geschichte. Ein seltenes, schönes Beispiel für Bescheidenheit und Vernunft in den Zeiten der Gier.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/25/schwingen-beschert-srf-den-besten-tv-deal-der-geschichte/">Schwingen beschert SRF den besten TV-Deal der Geschichte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Quotenhit zum Nulltarif: Der TV-Vertrag des staatstragenden Fernsehens SRF mit dem Eidgenössischen Schwingerverband (ESV) ist der beste Deal der TV-Geschichte. Ein seltenes, schönes Beispiel für Bescheidenheit und Vernunft in den Zeiten der Gier.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/08/25/schwingen-beschert-srf-den-besten-tv-deal-der-geschichte/">Schwingen beschert SRF den besten TV-Deal der Geschichte</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Es gibt ein Leben ausserhalb von SRF»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/07/19/es-gibt-ein-leben-ausserhalb-von-srf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Jul 2022 10:25:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Stefan Bürer und Jann Billeter haben 28 respektive 24 Jahre beim Schweizer Fernsehen gearbeitet und waren bei Sport- und Eishockeyübertragungen feste Grössen. Auf die letzte Saison hin haben sie zu MySports respektive den SC Rapperswil-Jona Lakers gewechselt. Ein Gespräch über Fernsehen, Eishockey und vieles mehr.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Bürer und Jann Billeter haben 28 respektive 24 Jahre beim Schweizer Fernsehen gearbeitet und waren bei Sport- und Eishockeyübertragungen feste Grössen. Auf die letzte Saison hin haben sie zu MySports respektive den SC Rapperswil-Jona Lakers gewechselt. Ein Gespräch über Fernsehen, Eishockey und vieles mehr.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/19/es-gibt-ein-leben-ausserhalb-von-srf/">«Es gibt ein Leben ausserhalb von SRF»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Eismeister Zaugg nimmt Abschied von der SRF-Hockey-Berichterstattung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/03/eismeister-zaugg-nimmt-abschied-von-der-srf-hockey-berichterstattung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 May 2022 15:21:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Eishockey]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute oder sonst spätestens am Sonntag ist auf Jahre hinaus Hockey-Sendeschluss beim Schweizer Fernsehen: Keine Live-Spiele mehr aus Ambri, Zürich oder Zug. Nicht einmal mehr Zusammenfassungen während der Saison. Die grösste Zäsur in der Mediengeschichte unseres Hockeys (seit 1908).</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/03/eismeister-zaugg-nimmt-abschied-von-der-srf-hockey-berichterstattung/">Eismeister Zaugg nimmt Abschied von der SRF-Hockey-Berichterstattung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute oder sonst spätestens am Sonntag ist auf Jahre hinaus Hockey-Sendeschluss beim Schweizer Fernsehen: Keine Live-Spiele mehr aus Ambri, Zürich oder Zug. Nicht einmal mehr Zusammenfassungen während der Saison. Die grösste Zäsur in der Mediengeschichte unseres Hockeys (seit 1908).</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/03/eismeister-zaugg-nimmt-abschied-von-der-srf-hockey-berichterstattung/">Eismeister Zaugg nimmt Abschied von der SRF-Hockey-Berichterstattung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>SRG-Fernsehsport: Mehrkampf auf einem neuen Spielfeld</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/18/srg-fernsehsport-mehrkampf-auf-einem-neuen-spielfeld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 10:10:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Sportrechte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gegen ambitionierte Konkurrenz ziehen die SRG und das Schweizer Fernsehen SRF den Kürzeren und verlieren attraktive Sportrechte. Und wo sich neue Perspektiven eröffnen, etwa mit der Übertragung von Frauenfussball, bleibt das Engagement eher lau. So lange die SRG mit dem TV-Sport Werbegeld verdienen will (und muss), bleibt der Fokus auf den grossen Publikumsmagneten. Nach mehr <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/18/srg-fernsehsport-mehrkampf-auf-einem-neuen-spielfeld/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen ambitionierte Konkurrenz ziehen die SRG und das Schweizer Fernsehen SRF den Kürzeren und verlieren attraktive Sportrechte. Und wo sich neue Perspektiven eröffnen, etwa mit der Übertragung von Frauenfussball, bleibt das Engagement eher lau. So lange die SRG mit dem TV-Sport Werbegeld verdienen will (und muss), bleibt der Fokus auf den grossen Publikumsmagneten.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Sport-Strategie-20220318.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignnone wp-image-95693 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Sport-Strategie-20220318.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Sport-Strategie-20220318.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Sport-Strategie-20220318-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Sport-Strategie-20220318-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Sport-Strategie-20220318-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-SRF-Sport-Strategie-20220318-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Nach mehr als vier Monaten zeigt das Schweizer Fernsehen am kommenden Samstag wieder Mal ein Meisterschaftsspiel der «Women’s Super League», zwar nur als Live-Stream auf der Website und nicht am «richtigen» Fernsehen, aber immerhin. Im Sommer 2020 hatte die SRG <a href="https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/srg-sender-berichten-live-ueber-die-womens-super-league" target="_blank" rel="noopener">angekündigt</a>, fortan Partien der höchsten Schweizer Frauenfussballspielklasse live am Fernsehen zu zeigen. Das Unternehmen begründete diesen Schritt mit der «wachsenden Bedeutung des Frauenfussballs». Dieser Entwicklung wolle man mit einem «stetigen Ausbau der Berichterstattung» Rechnung tragen. Knapp zwei Jahre später sieht das Angebot eher bescheiden aus. Neun Parteien zeigt das Schweizer Fernsehen pro Jahr, vier in der regulären Saison und fünf Play-off-Spiele, die meisten davon als Live-Stream.</p>
<blockquote><p>Alles in allem hat er Frauenfussball eine wesentlich grössere TV-Präsenz als noch vor zwei Jahren – auch wenig ist mehr als nichts.</p></blockquote>
<p>Die «Highlights aus der «Women’s Super League», die gemäss Programmhinweis in jeder Ausgabe des neuen SRF-Fussballmagazins <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/super-league---highlights?id=7138fd51-cbb0-44cd-a32b-795eec0a0956" target="_blank" rel="noopener">«Super League – Highlights»</a> zu sehen sein sollten, beschränken sich bisweilen auf das Einblenden der aktuellen Tabelle. Im besseren Fall zeigt das Fernsehen einen Mini-Beitrag von ein bis zwei Minuten Dauer mit den Toren aus dem Spitzenspiel der Runde. Weiter findet man auf der SRF-Website von jedem Spiel eine <a href="https://www.srf.ch/sport/resultcenter/results#/results/football/nla-women/Phase-1-0/Round-2-12" target="_blank" rel="noopener">unkommentierte Kurzzusammenfassung</a> von rund vier Minuten.</p>
<p>Alles in allem ergibt das zwar eine wesentlich grössere TV-Präsenz als noch vor zwei Jahren – auch wenig ist mehr als nichts. Aber wer sich für Frauenfussball interessiert, muss dennoch mit der Lupe suchen, bis man eines der raren Live-Spiele oder die paar Sekunden Liga-Berichterstattung findet. Im kommenden Juli wird sich das für einen Monat verbessern, wenn in England die Europameisterschaften mit Schweizer Beteiligung stattfinden. Danach gibt es wieder mediale Magerkost.</p>
<blockquote><p>Beim Fussball am TV bewegen sich mit Swisscom und CH Media zwei ambitionierte Mitbewerber auf dem Spielfeld und bedrängen die SRG.</p></blockquote>
<p>Das Sportangebot am Schweizer Fernsehen dominieren weiterhin die grossen Publikumssportarten, allen voran (Männer)-Fussball und Eishockey, gefolgt von Tennis, Ski alpin, Leichtathletik und Motorsport. An dieser Rangfolge hat sich in den letzten zehn Jahren nichts geändert, am konkreten Angebot allerdings schon.<br />
</p>
<p>Beim Fussball bewegen sich mit Swisscom und CH Media zwei ambitionierte Mitbewerber auf dem Spielfeld und bedrängen die SRG. Die berichtet zwar weiterhin ausführlich und mit einem Live-Spiel pro Rund über die nationale Meisterschaft. Aber bei den europäischen Klubwettbewerben hat das öffentliche Fernsehen das Nachsehen: Europa und Champions League sieht man grundsätzlich nur noch gegen Geld bei Blue TV von Swisscom. Einzelne Spiele darf CH Media auf seinen frei empfangbaren Sendern <a href="https://chmedia.ch/news/uefa-champions-league-und-uefa-europa-league-teleclub-und-ch-media-einigen-sich-auf" target="_blank" rel="noopener">3+ und TV24 zeigen</a>. Bei der Nationalmannschaft bleibt die SRG die erste Anlaufstelle. Aufgrund einer Vorgabe in der Konzession, «beim Rechteerwerb Kooperationen mit anderen schweizerischen Veranstaltern einzugehen», holte die SRG den Konkurrenten CH Media <a href="https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/nationalmannschafts-fussball-bis-2028-bei-der-srg" target="_blank" rel="noopener">mit ins Boot</a>, der nun auch Spiele der «Nati» zeigen kann.</p>
<p>Beim Eishockey zeichnet sich eine ungleich dramatischere Entwicklung ab. Aller Voraussicht nach wird das Schweizer Fernsehen ab der kommenden Saison und für die nächsten fünf Jahre gar <a href="https://www.watson.ch/sport/eismeister%20zaugg/311819471-national-league-srf-verliert-alle-live-rechte-im-schweizer-eishockey" target="_blank" rel="noopener">keine Spiele der höchsten Liga</a> mehr zeigen können. In die Fusstapfen von Schweizer Fernsehen SRF treten CH Media und die «Blick»-Gruppe. Sie haben vom Telekom-Konzern UPC Sunrise als Rechteinhaber eine Sublizenz für die Übertragung ausgewählter Spiele im frei empfangbaren Fernsehen, respektive fürs Online-Streaming, erhalten. UPC Sunrise betreibt mit MySports eine kostenpflichtige Plattform, wo sämtliche Spiele der «National League» zu sehen sind.</p>
<blockquote><p>Publikumsmagneten kosten zwar, bringen aber auch Werbegeld. Darum möchte die SRG die Fussball Champions League wieder zurück ins Programm holen.</p></blockquote>
<p>Trotz potenter Mitbewerber und teils schmerzhafter Einschnitte ins Live-Angebote hält das Schweizer Fernsehen an Fussball und Eishockey als Zugpferde fest. Der Ball auf dem Rasen und der Puck auf dem Eis wecken weiterhin grosses Publikumsinteresse. Guten Quoten bringen viel Werbegeld. Schliesslich finanziert sich die SRG neben dem Milliardenbetrag aus der Haushaltsabgabe weiterhin über kommerzielle Erträge. Und sie braucht das Geld, wenn sie auch künftig Sportrechte erwerben will, um Publikumsmagnete ins Programm zu bringen – die wiederum für die Werbung attraktiv sind. Auch darum möchte man die Fussball-Champions-League <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/sport/srf-wir-wollen-die-champions-league-wieder-ins-programm-nehmen-ld.2246148?reduced=true" target="_blank" rel="noopener">wieder zurück ins Programm holen</a>.</p>
<p>Die Quotenfixierung – mit entsprechenden Auswirkungen auf die Programmgestaltung – würde abgeschwächt bei einem Verbot von TV-Werbung für die SRG. Eine Forderung, die immer mal wieder <a href="https://www.derbund.ch/die-srg-muss-auf-werbung-und-sponsoring-verzichten-266832572943" target="_blank" rel="noopener">aufs Tapet kommt</a> und mir Blick auf die <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/01/srg-initiative-diesmal-geht-es-nicht-ohne-einen-plan-b/">Halbierungsinitiative</a> wohl auch politisch diskutiert werden dürfte als Element eines Gegenvorschlags.</p>
<p>Auf die Sportstrategie der SRG und des Schweizer Fernsehens hätten die Umbrüche in der einheimischen und internationalen Sportmedienlandschaft keinen Einfluss. Man werde ein «umfassendes Sportangebot (…) langfristig aufrechterhalten können», erklärte Roland Mägerle, Leiter «SRF Sport» und Business Unit Sport SRG, gegenüber der MEDIENWOCHE. Als Beleg dafür verweist Mägerle auf die Vielzahl von stets wieder erneuten Verträgen für die verschiedensten Sportarten. Und Fussball zeige das Schweizer Fernsehen mehr denn je, abgesehen von der Champions League.</p>
<blockquote><p>Seit ein paar Jahren bieten die SRG und das Schweizer Fernsehen auch Sportarten eine regelmässige Medienpräsenz, die zuvor wenig sichtbar waren.</p></blockquote>
<p>Bei aller Fülle und Vielfalt: Die Programme und Plattformen der SRG sind längst nicht mehr die erste und einzige Anlaufstelle für den Fernsehsport in der Schweiz. Aber im Unterschied zur privaten Konkurrenz verfügt die SRG über einen gesetzlichen Auftrag und muss gemäss Konzession den schweizerischen Sport in seiner ganzen Breite abdecken.</p>

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            [rml_read_more]
<p>Seit ein paar Jahren bieten die SRG und das Schweizer Fernsehen auch Sportarten eine regelmässige Medienpräsenz, die zuvor wenig sichtbar waren. So zeigt die SRG seit 2016 Spitzenspiele der vier in der Schweiz populärsten <a href="https://www.srgd.ch/de/aktuelles/news/2016/03/10/hallensportarten-live-auf-srg-onlineplattformen/" target="_blank" rel="noopener">Hallensportarten</a> Unihockey, Volleyball, Handball und Basketball. 2020 folgte der Frauenfussball. Über das gesamte TV-Sportangebot der SRG gesehen, fristen die fünf Sportarten aber ein Nischendasein. Wer nach aktuellen Resultaten sucht, muss sich in Unterrubriken begeben. Eine kontinuierliche redaktionelle Begleitung findet nicht statt. Über die US-amerikanische Basketball-Liga erfährt man bei SRF mehr als über die schweizerische.</p>
<blockquote><p>Das Schweizer Fernsehen erkennt in den neuen Live-Streaming-Plattformen keine Konkurrenz, sondern sieht das als Ergänzung zum eigenen Angebot.</p></blockquote>
<p>Doch auch die neuen Nischen sind kein sicheres Terrain. Zum einen drängen hier Technologie- und Telekomanbieter in den Markt mit <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/23/sport-im-stream-kamera-boom-am-spielfeldrand/">automatisiertem Live-Streaming</a>. So hat die höchste Handball-Liga mit einer Swisscom-Tochter zusammengespannt und lässt mit smarten Kameras und ganz ohne Personal sämtliche Spiele ins Internet übertragen. Die zweithöchste Eishockey-Liga wird ab kommender Saison den gleichen Weg gehen. Das Schweizer Fernsehen erkennt in den neuen Live-Streaming-Plattformen keine Konkurrenz, sondern sieht das als Ergänzung zum eigenen Angebot.</p>
<p>Zum anderen weckt der Publikumserfolg, wenn das Schweizer Fernsehen eine Sportart erst einmal am Bildschirm etabliert hat, das Interesse der privaten Konkurrenz. So machte der Verleger Peter Wanner schon vor Jahren keinen Hehl daraus, dass auch er gerne das Schwingfest auf seinen Sendern zeigen möchte. «Darauf stürzen sich alle Sponsoren, alle Werbetreibenden», sagte Wanner 2015 während einer <a href="https://tp.srgssr.ch/p/srf/standalone?urn=urn:srf:video:ed15f46b-89e0-480e-8e48-f56e8e9d9f32&amp;autoplay=true&amp;start=2037" target="_blank" rel="noopener">SRF-«Arena» zur Medienpolitik</a>. Doch Wanner muss sich noch ein paar Jahre gedulden. Mindestens bis 2028 spannen Schwingerverband und SRG zusammen. Andere Verträge laufen früher aus. Etwa jener des Schweizer Fussball-Cups. Da bleibt die SRG noch bis zur Saison 2023/24 am Ball. Aber danach? Heisst dann der Fussball-Wettbewerb vielleicht Blick-TV-Ringier-Schweizer-Cup?</p>
<p>Auf dem neuen Spielfeld des Fernsehsports müssen die SRG und das Schweizer Fernsehen jederzeit damit rechnen, dass andere Akteure zum Zug kommen. Gleichzeitig befinden sich die Rechteinhaber, bei nationalen Wettbewerben sind das Verbände und Ligen, in einer komfortablen Situation. Sie können das beste Angebot auswählen. Und das Publikum kriegt mehr Live-Sport am Bildschirm als je zuvor. Einfach nicht mehr an einem einzigen Ort, sondern auf allen möglichen Kanälen und Plattformen. Die neue Vielfalt hat aber auch ihren Preis. Für TV-Sport kann Das Publikum so viel Geld ausgeben wie noch nie.</p>
<p><small>Bild: Adobe Stock</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/18/srg-fernsehsport-mehrkampf-auf-einem-neuen-spielfeld/">SRG-Fernsehsport: Mehrkampf auf einem neuen Spielfeld</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>SRF-Sportchef Roland Mägerle: «Olympia kostet uns 18,4 Millionen Franken»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/05/srf-sportchef-roland-maegerle-olympia-kostet-uns-184-millionen-franken/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Feb 2022 07:18:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Olympische Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=94598</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es brauche 30 Liveübertragungen vom Bob, ehe man die Einschaltquoten eines Champions-League-Abends erreiche, schnöden SRF-Mitarbeiter. Sportchef Roland Mägerle verteidigt im Interview seine Strategie der Vielfalt und Breite und spricht über die Abgänge seiner TV-Stars.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/05/srf-sportchef-roland-maegerle-olympia-kostet-uns-184-millionen-franken/">SRF-Sportchef Roland Mägerle: «Olympia kostet uns 18,4 Millionen Franken»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es brauche 30 Liveübertragungen vom Bob, ehe man die Einschaltquoten eines Champions-League-Abends erreiche, schnöden SRF-Mitarbeiter. Sportchef Roland Mägerle verteidigt im Interview seine Strategie der Vielfalt und Breite und spricht über die Abgänge seiner TV-Stars.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/05/srf-sportchef-roland-maegerle-olympia-kostet-uns-184-millionen-franken/">SRF-Sportchef Roland Mägerle: «Olympia kostet uns 18,4 Millionen Franken»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>SRF zeigt die Schweizer Frauen-Nati live auf Tiktok – was das Ganze brisant macht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/04/srf-zeigt-die-schweizer-frauen-nati-live-auf-tiktok-was-das-ganze-brisant-macht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Nov 2021 07:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[TikTok]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenfussball]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92427</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen zeigt ein Länderspiel der Frauen-Nati auf Tiktok – warum? Welche Erkenntnisse hat man am Leutschenbach gewonnen – und: wo liegen Chancen und Gefahren?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/04/srf-zeigt-die-schweizer-frauen-nati-live-auf-tiktok-was-das-ganze-brisant-macht/">SRF zeigt die Schweizer Frauen-Nati live auf Tiktok – was das Ganze brisant macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Schweizer Fernsehen zeigt ein Länderspiel der Frauen-Nati auf Tiktok – warum? Welche Erkenntnisse hat man am Leutschenbach gewonnen – und: wo liegen Chancen und Gefahren?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/04/srf-zeigt-die-schweizer-frauen-nati-live-auf-tiktok-was-das-ganze-brisant-macht/">SRF zeigt die Schweizer Frauen-Nati live auf Tiktok – was das Ganze brisant macht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Republik, NetzCourage, SRF&#160;Sport</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/10/09/republik-netzcourage-srf-sport/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2021 08:32:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Jolanda Spiess-Hegglin]]></category>
		<category><![CDATA[Republik]]></category>
		<category><![CDATA[Red Bull]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Netzcourge]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=91749</guid>

					<description><![CDATA[<p>The Good – Die Republik ist da, um zu bleiben Bereits im letzten Sommer war die Republik ein selbsttragendes Unternehmen, im Juni 2021 konnte es das Geschäftsjahr sogar mit einem Überschuss von 1,1 Millionen abschliessen. Aktuell verzeichnet das Onlinemagazin mit dem exakt richtigen Mass an Pathos rund 29’000 Abonennt*innen und Mitgliedschaften – 2000 mehr als <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/09/republik-netzcourage-srf-sport/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/09/republik-netzcourage-srf-sport/">Republik, NetzCourage, SRF Sport</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211009b.jpg" alt="" width="1456" height="488" class="alignnone size-full wp-image-91755" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211009b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211009b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211009b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/10/MW-Good-Bad-Ugly-20211009b-1024x343.jpg 1024w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Die Republik ist da, um zu bleiben</h3>
<p>Bereits im letzten Sommer war die Republik ein selbsttragendes Unternehmen, im Juni 2021 konnte es das Geschäftsjahr sogar mit einem <a href="https://www.republik.ch/2021/10/08/republik-finanziert-sich-erstes-volles-jahr-komplett-aus-lesermarkt" rel="noopener" target="_blank">Überschuss von 1,1 Millionen</a> abschliessen. Aktuell verzeichnet das Onlinemagazin mit dem exakt richtigen Mass an Pathos rund 29’000 Abonennt*innen und Mitgliedschaften – 2000 mehr als nötig.</p>
<p>Dass die Republik solche Zahlen schreibt – in einer Zeit, in der andere Medien immer mehr mit Leser*innenschwund kämpfen und sich im Boxring der Medienförderung zu einem grossen Teil lieber gegenseitig aufs Dach geben, statt sich um ihren Journalismus zu kümmern –, dürfte nicht zuletzt am <a href="https://www.republik.ch/format/covid-19-uhr-newsletter" rel="noopener" target="_blank">«Covid-19-Uhr-Newsletter»</a> liegen, den die Redaktion kurz nach dem Start der Pandemie ins Leben gerufen hat: Die Journalist*innen lieferten in diesem kostenlosen Format jeden Tag unaufgeregt Tipps, schrieben persönliche Essays und führten immer wieder kurze Interviews mit Expert*innen. Nach einem halben Jahr Pause hiess es dann Mitte September, nachdem man damit gerechnet hatte, den Newsletter definitiv eingestellt zu haben: «Da sind wir wieder, verdammt.» Seither wird der Covid-Newsletter wieder jeden Montag verschickt. </p>
<h3>The Bad – NetzCourage verliert Promi-Präsidium</h3>
<p>Am Freitag kurz nach dem Mittag gab der Verein Netzcourage per <a href="https://archive.ph/HTRkd" rel="noopener" target="_blank">Medienmitteilung</a> bekannt, dass sich sowohl die SP-Politikerin Tamara Funiciello als auch Greta Gysin von den Grünen im gegenseitigen Einverständnis mit der Geschäftsleiterin Jolanda Spiess-Hegglin als Co-Präsidentinnen zurückziehen. Die Gründe dafür werden nicht konkret genannt: «​​Ihre Vorstellungen über die Ausrichtung des Vereins decken sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht mit den Vorstellungen der Geschäftsführerin», steht in der Mitteilung. Das lässt zumindest vermuten, dass den beiden Rücktritten persönliche Differenzen zugrunde liegen. </p>
<p>Das kann natürlich passieren und wäre an sich nicht weiter schlimm, jedoch: Wenn sich gleich zwei Parlamentarierinnen aus vielleicht persönlichen Gründen ihre Engagements zurückziehen, verliert der Verein, der sich gegen Hass im Netz und für die Betroffenen einsetzt, einen Grossteil seiner politischen Unterstützung. Ausser die Unterstützung der SVP – die hatte er nie. Und die Partei weibelt schon seit längerem dafür, dem Verein Gelder zu streichen. Nun könnte es in Bezug auf die erst kürzlich erhaltenen Bundesunterstützungsgelder in Zukunft aber tatsächlich klamm werden. Es bleibt zu hoffen, dass das «Bad» diese Woche ein scheuer Blick in eine dystopische Zukunft bleibt – denn, immerhin, Funiciello selbst sagte <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/strategische-differenzen-gysin-und-funiciello-verlassen-verein-netzcourage-443310681618" rel="noopener" target="_blank">zum Tages-Anzeiger</a>: «NetzCourage hat massgeblich dazu beigetragen, dass ich heute noch Politik mache.»</p>
<h3>The Ugly – SRF übernimmt PR-Video von Red Bull</h3>
<p>In einem Steinbruch im deutschen Oetelshofen kämpften am Wochenende rund 400 Teilnehmende eines Mountainbike-Rennens um den Sieg. Die Stimmung ist aufgeheizt, das Adrenalin kocht hoch – und dann folgt der Kameraschwenk auf den grossen Schluck eines Teilnehmers aus einer Dose Red Bull, dem Hauptsponsor des Rennens. Der Getränkehersteller hat das <a href="https://www.redbull.com/ch-de/videos/red-bull-radical-video-recap" rel="noopener" target="_blank">PR-Video</a> vergangene Woche auf seiner Website veröffentlicht. So weit, so normal. </p>
<p>Bloss: Die gleichen Szenen folgten kurze Zeit später in einem <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sport-clip/video/ueber-lkw-reifen-holzstaemme-und-durch-schlamm-moderner-hindernislauf-auf-2-raedern?urn=urn:srf:video:bc25a5d9-de2d-45ad-a0aa-42070509742f&#038;aspectRatio=16_9" rel="noopener" target="_blank">Beitrag von SRF-Sport</a>, die Redaktion schien sich nicht einmal die Mühe zu machen, die Szene mit der offensichtlichen Red-Bull-Werbung herauszuschneiden. Wie bitte? Warum wird ein Video, das klar als PR für Red Bull gedreht wurde, nicht als solches gekennzeichnet und unbearbeitet in einem journalistischen Beitrag verwendet? </p>
<p>Auf Anfrage der MEDIENWOCHE sagt Susan Schwaller (Bild oben), Chefredaktorin von SRF Sport: «Das Bildmaterial wurde SRF Sport via Video-Agentur lizenz- und kostenfrei zur Verfügung gestellt. Es bestanden keine Verpflichtungen bezüglich Bildnachweis gegenüber dem Urheber des Bildmaterials». Seitens der Agentur vielleicht nicht, seitens Verantwortung gegenüber dem SRF-Publikum und den journalistischen Leitlinien aber auf alle Fälle.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/10/09/republik-netzcourage-srf-sport/">Republik, NetzCourage, SRF Sport</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Boulevard, SRF Sport, Christoph Mörgeli</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/17/boulevard-srf-sport-christoph-moergeli/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2021/07/17/boulevard-srf-sport-christoph-moergeli/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Häusermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2021 07:01:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
		<category><![CDATA[Christoph Mörgeli]]></category>
		<category><![CDATA[Presserat]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90248</guid>

					<description><![CDATA[<p>The Good – Selbstkritischer Boulevard Der Presserat rügte die beiden Boulevard-Medien «20 Minuten» und «Blick», weil sie mit ihrer Berichterstattung zu einem Tötungsdelikt im Kanton St. Gallen Betroffene identifizierbar gemacht und ihre Privatsphäre verletzt hatten. Soweit, so ugly. Dennoch gebührt den beiden Sündern an dieser Stelle ein Lob: Prominent und ungeschönt veröffentlichte sowohl «20 Minuten» <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/17/boulevard-srf-sport-christoph-moergeli/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/17/boulevard-srf-sport-christoph-moergeli/">Boulevard, SRF Sport, Christoph Mörgeli</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-90251" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210717b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210717b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210717b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210717b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/07/MW-Good-Bad-Ugly-20210717b-1024x343.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></p>
<h3>The Good – Selbstkritischer Boulevard</h3>
<p>Der <a href="https://presserat.ch/complaints/45_2021/" target="_blank" rel="noopener">Presserat rügte</a> die beiden Boulevard-Medien «20 Minuten» und «Blick», weil sie mit ihrer Berichterstattung zu einem Tötungsdelikt im Kanton St. Gallen Betroffene identifizierbar gemacht und ihre Privatsphäre verletzt hatten. Soweit, so ugly.</p>
<p>Dennoch gebührt den beiden Sündern an dieser Stelle ein Lob: Prominent und ungeschönt veröffentlichte sowohl «20 Minuten» als auch «Blick» Artikel zum Urteil und dem eigenen Vergehen. «20 Minuten publiziert Rügen des Presserats schon immer ausnahmslos, abgewiesene Klagen und Nichteintreten fallweise», erklärt Chefredaktor Gaudenz Looser gegenüber der MEDIENWOCHE.</p>
<p>Dabei wird eine Publikation in dieser Ausführlichkeit gar nicht erwartet. Seitens des Presserats besteht lediglich eine «moralische Verpflichtung», über die Stellungnahmen – «wenn auch nur kurz» – zu berichten. Wer ihr nicht nachkommt, wird im <a href="https://presserat.ch/wp-content/uploads/2021/06/SPR_Jahrheft_2021_DE-1.pdf" target="_blank" rel="noopener">«Jahrheft»</a> getadelt. Nebst «Blick» und «20 Minuten» wurden jüngst auch die «Basler Zeitung» und «Prime News» gerügt. Bei «Prime News» will man sich laut Co-Redaktionsleiter Oliver Sterchi nächste Woche dazu äussern, die «Basler Zeitung» liess eine Anfrage der MEDIENWOCHE bis zum Redaktionsschluss unbeantwortet.</p>
<h3>The Bad – Würdeloser Abtritt</h3>
<p>Anfangs Woche der Knall: Tennis-Experte und Publikumsliebling Heinz Günthardt, seit 36 Jahren für das Schweizer Fernsehen tätig, muss gehen. 1985 als Kommentator gestartet, bildete er mit Stefan Bürer ab 1995 ein wortgewandtes Kompetenzzentrum. Die Schweizer Bevölkerung erlebte zusammen mit dem Kommentatoren-Duo den unvergleichlichen Aufstieg Roger Federers zum Jahrhundertspieler – das verbindet. Im Gegensatz zur polarisierenden Fussball-Abteilung genossen Bürer und Günthardt stets den Rückhalt der Tennis-Fans.</p>
<p>Bürer geht, wie viele SRF-Aushängeschilder in jüngster Vergangenheit, freiwillig. Günthardt hingegen wäre gerne geblieben – und zeigt sich gegenüber den Medien enttäuscht über die Art und Weise seines Abgangs. «Ich hätte gehofft, dass man nach 36 Jahren, in denen ich fast 10&#8217;000 Stunden auf Sendung war, mit mir das Gespräch sucht und schaut, wie man unter neuen Voraussetzungen zusammen weitermachen könnte», sagte er beispielweise <a href="https://www.blick.ch/sport/tennis/heinz-guenthardt-zu-seinem-rausschmiss-bei-srf-haette-gehofft-dass-man-mit-mir-das-gespraech-sucht-id16674648.html" target="_blank" rel="noopener">gegenüber «Blick»</a>.</p>
<p>Derweilen dürften die Sorgen bei SRF ganz andere sein als mangelnde Wertschätzung bei der Verabschiedung verdienter Mitarbeiter. Mit <a href="https://amp.20min.ch/story/noch-eine-sport-legende-verlaesst-das-schweizer-fernsehen-234471797934" target="_blank" rel="noopener">Michael Stäuble</a> verliert die Abteilung nämlich einen weiteren hochkompetenten Publikumsliebling. Der Formel-1-Kommentator stieg 1993 beim Schweizer Fernsehen ein, als Alain Prost noch mit Ayrton Senna um die Weltmeisterschaft kämpfte. Während die Legenden gehen, sitzen zumindest die Fussball-Haudegen Salzgeber und Ruefer fest im Sattel. Wie gross dieser Trost ist, liegt hingegen im Auge der sportbegeisterten TV-Betrachter:in.</p>
<h3>The Ugly – Pietätloser Nachruf</h3>
<p>Nicht nur die Medienwelt zeigte sich bestürzt über den Suizid von Balz Bruder, dem Chefredaktor der «Solothurner Zeitung». Auch viele langjährige Leser:innen trauern um den 53-jährigen Journalisten, der 1991 beim «Aargauer Tagblatt» seine Karriere begann. «Einsicht in seine seelischen Nöte, die ihn heimsuchten, gewährte er seinem Umfeld kaum. Seiner leidenschaftlichen Arbeit liess er erst recht nie etwas anmerken», heisst es im <a href="https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/nachruf-ein-schnellschreiber-mit-grosser-schaffenskraft-ld.2162204" target="_blank" rel="noopener">Nachruf</a>, den seine Zeitung veröffentlicht hat.</p>
<p>Eine Art Nachruf schrieb auch Christoph Mörgeli in der «Weltwoche». Mit einem unangenehmen Nachgeschmack. Erst gibt der Ex-Nationalrat einer kruden Verschwörungstheorie, wonach Bruder Opfer eines Auftragsmordes geworden sein soll, eine Bühne – auch wenn er sie anschliessend als «groteske, zweifellos strafbare Behauptung» deklariert.</p>
<p>Am Schluss des Artikels instrumentalisiert Mörgeli den Todesfall, um schamlos eine politische Botschaft zu platzieren. Der Solothurner Regierung missfielen nämlich einige von Bruders Artikel, Staatsschreiber Andreas Eng wandte sich deshalb an CH-Media-Verleger Peter Wanner. Nach dieser Intervention seien die Artikel des Chefredaktors «merklich harmloser» geworden, will Mörgeli wissen. Diese «unschöne Vorgeschichte» habe «zumindest dazu beigetragen», dass Bruders Umfeld ihn «in den vergangenen Wochen und Monaten auffallend antriebslos und bedrückt wahrgenommen» habe, ist sich der Medizinhistoriker zudem in der vorab erschienenen <a href="https://archive.ph/vZ1aY" target="_blank" rel="noopener">«Weltwoche daily»</a>-Version sicher. Der Fall werfe «auf jeden Fall die Frage auf, wohin der heute beschrittene Weg einer vom Staat finanzierten und damit vom Staat gegängelten Medienlandschaft führen kann». Mörgelis Artikel wirft derweil die Frage auf, ob es eine Steigerung von «pietätslos» gibt. Die Antwort: Auf jeden Fall.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/17/boulevard-srf-sport-christoph-moergeli/">Boulevard, SRF Sport, Christoph Mörgeli</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Den hätte man nie sprechen lassen dürfen! Nie!</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/09/den-haette-man-nie-sprechen-lassen-duerfen-nie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2021 09:26:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball-EM]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90064</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von dieser EM bleibt: Freude über die Qualität des Fussballs. Und Streit über das Niveau der Kommentatoren. Wie steht es eigentlich um den Sportjournalismus?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/09/den-haette-man-nie-sprechen-lassen-duerfen-nie/">Den hätte man nie sprechen lassen dürfen! Nie!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von dieser EM bleibt: Freude über die Qualität des Fussballs. Und Streit über das Niveau der Kommentatoren. Wie steht es eigentlich um den Sportjournalismus?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/09/den-haette-man-nie-sprechen-lassen-duerfen-nie/">Den hätte man nie sprechen lassen dürfen! Nie!</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Fussball am Fernsehen: Die Zukunft ist weiblich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/07/08/fussball-am-fernsehen-die-zukunft-ist-weiblich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Jul 2021 07:31:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball-EM]]></category>
		<category><![CDATA[SRF Sport]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren kommentiert ein Mann die Spiele der Männer-Fussballnati, als lebten wir noch in der Schwarzenbach-Schweiz. Höchste Zeit für einen Wechsel, findet unser Autor.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/08/fussball-am-fernsehen-die-zukunft-ist-weiblich/">Fussball am Fernsehen: Die Zukunft ist weiblich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren kommentiert ein Mann die Spiele der Männer-Fussballnati, als lebten wir noch in der Schwarzenbach-Schweiz. Höchste Zeit für einen Wechsel, findet unser Autor.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/07/08/fussball-am-fernsehen-die-zukunft-ist-weiblich/">Fussball am Fernsehen: Die Zukunft ist weiblich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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