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	<title>superprovisorische Verfügung | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>Kommentarurteil, Bundesratsoverkill, Zensurjustiz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2022 09:48:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
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		<category><![CDATA[Ombudsstelle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Bundesgericht stärkt Rechte des SRF-Publikums Bisher verfährt SRF bei der Moderation von User-Kommentaren nach dem Prinzip «Im Zweifelsfall löschen». Als Folge davon können schon mal Wortmeldungen verschwinden, die niemanden beleidigen und auch sonst nicht offensichtlich gegen die Hausregeln verstossen. Das geschah auch am 10. August 2021. Eine Leserin bekannte sich in ironischen <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/03/kommentarurteil-bundesratsoverkill-zensurjustiz/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b.jpg" alt="" width="1455" height="487" class="alignright size-full wp-image-101164" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b.jpg 1455w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b-300x100.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/12/MW-Good-Bad-Ugly-20221203b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1455px) 100vw, 1455px" /></a></p>
<h3>The Good – Bundesgericht stärkt Rechte des SRF-Publikums</h3>
<p>Bisher verfährt SRF bei der Moderation von User-Kommentaren nach dem Prinzip «Im Zweifelsfall löschen». Als Folge davon können schon mal Wortmeldungen verschwinden, die niemanden beleidigen und auch sonst nicht offensichtlich gegen die Hausregeln verstossen. Das geschah auch am 10. August 2021. Eine Leserin bekannte sich in ironischen Ton unter einem Beitrag zur Abschaffung der Gratis-Corona-Tests in Deutschland auf dem Instagram-Kanal von SRF weder gegen Corona geimpft noch je getestet worden zu sein. Der Kommentar wurde ohne Begründung gelöscht.</p>
<p>Die Schreiberin wollte sich damit nicht abfinden und beschwerte sich bei der Ombudsstelle. Doch die erklärte sich für nicht zuständig für die Handhabung der Kommentarspalten durch SRF. Ebenso die UBI als nächsthöhere Instanz. Also blieb noch das Bundesgericht. Und das <a href="https://www.bger.ch/files/live/sites/bger/files/pdf/de/2c_1023_2021_yyyy_mm_dd_T_d_13_04_44.pdf" rel="noopener" target="_blank">kommt nun zum Schluss</a>, dass sich die Vorinstanzen mit der Beschwerde hätten befassen müssen. Die Löschung eines Kommentars sei «ein wertender redaktioneller Akt» und falle damit in die Zuständigkeit von Ombudsstelle, respektive UBI. Das Bundesgericht weist weiter auf die spezielle Verantwortung der SRG hin (zu der auch SRF gehört) als «gesamtschweizerisch konzessionierte Anbieterin im Radio- und Fernsehbereich».</p>
<p>Das Urteil führt im Idealfall zu einem sorgfältigeren Umgang mit Leserkommentaren und zu weniger vorschnellen Löschentscheiden. Zum Rechtsstreit wäre es in dem Fall nicht gekommen, wenn SRF nach der Maxime gehandelt hätte «Im Zweifelsfall stehen lassen».<br />
</p>
<h3>The Bad – «Arena» mit fünf Sendungen zur Bundesratswahl</h3>
<p>Als wäre nicht schon vieles – oder alles – gesagt zum Thema, hat sich die <a href="https://www.srf.ch/play/tv/sendung/arena?id=09784065-687b-4b60-bd23-9ed0d2d43cdc" rel="noopener" target="_blank">«Arena» von Schweizer Fernsehen SRF</a> auch gestern Abend wieder mit der Bundesratsersatzwahl vom kommenden Mittwoch beschäftigt. Es war die fünfte Sendung zur Nachfolge von Simonetta Sommaruga und Ueli Maurer. Mit einer Ausnahme standen seit Ende Oktober nur <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/parteispitzen-zu-bundesratswahl-und-wahljahr-2023?urn=urn:srf:video:c009a3ab-c7f0-455c-8074-29e8e2c0df97" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a>, <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/mit-welchem-bundesrat-durch-die-krise?urn=urn:srf:video:5c2056b7-73a8-43c8-b26a-4f7c8e3695f5" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a>, <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/wie-viel-frau-braucht-es-im-bundesrat?urn=urn:srf:video:a7221e2a-9db9-47db-8fd6-95860c3eb4aa" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a>, <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/showdown-um-bundesrats-tickets?urn=urn:srf:video:b05f283d-c06b-424e-95b5-0836b89bf7f6" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a> und noch einmal <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/kommt-es-zur-grossen-rochade-im-bundesrat?urn=urn:srf:video:ca4b2e1a-09c0-4eaa-8f0d-6d5c1d05abaf" rel="noopener" target="_blank">Bundesratswahlen</a> in der wichtigsten Diskussionssendung von Fernsehen SRF auf dem Programm.</p>
<p>Klar, eine Doppelvakanz in der Landesregierung kommt nicht alle Tage vor. Aber alle paar Jahre. 2018 gab es keine einzige «Arena» zur Nachfolge von Doris Leuthard und Johann Schneider-Ammann. Das war vielleicht eine Sendung zu wenig. Doch «damals dominierten neben der Bundesratsersatzwahl noch andere Themen den politischen Diskurs», schreibt «Arena»-Redaktionsleiterin Franziska Egli (Bild). Gibt es heute wirklich nur ein Thema? Immerhin schaffte es die Debatte um die Reform des Rentensystems in eine Sendung. Und andere aktuelle Themen, etwa die drohenden Strommangellage, flossen in die Bundesratswahlsendungen ein.</p>
<p>Am Ende bleibt der Eindruck eines Overkills. Nach den beiden Extremen mit keiner Sendung 2018 und deren fünf 2022 zu einer Doppelvakanz im Bundesrat klappt es das nächste Mal bestimmt mit einem angemessenen Wert dazwischen.</p>
<h3>The Ugly – Genfer Justiz als Zensurhelferin</h3>
<p>Als die Sendungen «Rundschau» und später auch «Deville» des Schweizer Fernsehens kürzlich über eine grossangelegte <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/projekt-gnadenlos-wie-katar-in-der-schweiz-die-fussballwelt-ausspionierte" rel="noopener" target="_blank">Spionageoperation</a> aus Katar gegen die Fifa berichteten, ging es nicht lange und ein indischer IT-Unternehmer mit Wohnsitz in der Westschweiz meldete sich beim Genfer Zivilgericht. Er kam namentlich in der Berichterstattung vor. Doch in diesem Kontext wollte er nicht genannt werden und sah seine Persönlichkeitsrechte verletzt. Darum erwirkte er eine superprovisorische Verfügung gegen das Schweizer Fernsehen. Das Genfer Gericht gab dem Begehren statt. Das Fernsehen musste die Person unkenntlich darstellen und den Namen anonymisieren.</p>
<p>Wie der <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/srf-muss-sich-selbst-zensurieren-weil-gericht-schlampt-696355048400" rel="noopener" target="_blank">«Tages-Anzeiger» berichtet</a>, hat das Gericht die Zensurmassnahme möglicherweise vorschnell beschlossen. Denn SRF hatte in weiser Voraussicht, dass Akteure, die in der Recherche vorkommen, dagegen vorgehen könnten, eine sogenannte Schutzschrift beim Gericht deponiert. Darin kann eine Redaktion präventiv darlegen, warum sie eine identifizierende Berichterstattung für rechtmässig hält. Doch das Genfer Gericht ignorierte die vorgebrachten Argumente und hiess die vorsorgliche Massnahme gut. Angeblich sei die Zahlung für die Hinterlegung der Schutzschrift beim Gericht noch nicht eingegangen sei. SRF hat gezahlt, aber das Geld war noch nicht eingetroffen.</p>
<p>Die Ignoranz des Genfer Gerichts wirft ein schlechtes Licht auf die Justiz. Erst kürzlich hat die Politik die <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20200026" rel="noopener" target="_blank">Hürden für vorsorgliche Massnahmen gesenkt</a>, dann sollte wenigstens die Justiz garantieren, dass die Rechte der Medien nicht noch weiter untergraben werden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/03/kommentarurteil-bundesratsoverkill-zensurjustiz/">Kommentarurteil, Bundesratsoverkill, Zensurjustiz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Nicht Roger Köppel ist das Problem</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/14/nicht-roger-koeppel-ist-das-problem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2022 08:31:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wegen der Diskussion um die Immunität von SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel ging diese Woche das wirklich wichtige Medienthema fast unter: Das Parlament erschwert investigativen Journalismus.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wegen der Diskussion um die Immunität von SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel ging diese Woche das wirklich wichtige Medienthema fast unter: Das Parlament erschwert investigativen Journalismus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/14/nicht-roger-koeppel-ist-das-problem/">Nicht Roger Köppel ist das Problem</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>TV-Fussball, No Future, Gängelparagraph</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/14/tv-fussball-no-future-gaengelparagraph/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Bettina Büsser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 May 2022 08:16:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Der Coup mit dem Cup Der Cup gehört uns! Nein, das ist nicht die Behauptung einer fanatischen FC-St.-Gallen- oder FC-Lugano-Anhängerin vor dem Cup-Final am Sonntag. Es ist ein Jubelschrei, weil die SRG und der Schweizerische Fussballverband SFV diese Woche einen Vertrag bis 2026 abgeschlossen haben: Die SRG-Sender übertragen den Schweizer Fussball-Cup weiterhin <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/14/tv-fussball-no-future-gaengelparagraph/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Good-Bad-Ugly-20220514b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-97179" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Good-Bad-Ugly-20220514b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Good-Bad-Ugly-20220514b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Good-Bad-Ugly-20220514b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Good-Bad-Ugly-20220514b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Good-Bad-Ugly-20220514b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Der Coup mit dem Cup</h3>
<p>Der Cup gehört uns! Nein, das ist nicht die Behauptung einer fanatischen FC-St.-Gallen- oder FC-Lugano-Anhängerin vor dem Cup-Final am Sonntag. Es ist ein Jubelschrei, weil die SRG und der Schweizerische Fussballverband SFV diese Woche einen <a href="https://www.srgssr.ch/de/news-medien/news/schweizer-cup-bis-2025-26-live-bei-der-srg" target="_blank" rel="noopener">Vertrag bis 2026</a> abgeschlossen haben: Die SRG-Sender übertragen den Schweizer Fussball-Cup weiterhin live ab der ersten Hauptrunde. Und wir dürfen zuschauen, ohne extra zu zahlen.</p>
<p>Fussball-Fans wissen, dass das nicht selbstverständlich ist. Bei der Schweizer Meisterschaft dürfen die SRG-Sender gerade mal ein Super-League-Spiel pro Runde live übertragen. Denn die TV-Rechte für Super League und Challenge League gehören bis 2025 «Blue» (Swisscom). Wer die Spiele schauen will, bezahlt dafür. Auch Champions- und Europa-League-Spiele kann die SRG seit letztem Jahr nicht mehr live zeigen; die Rechte dafür hat ebenfalls «Blue», die – beschränkten – Free-TV-Rechte liegen in der Deutschschweiz bei «CH Media» für «TV24» und «3+».</p>
<p>Trüb sieht es für die SRG auch beim Schweizer Eishockey aus: Die National League hat die TV-Rechte an «MySports» (Sunrise UPC) vergeben. Bisher hatte die SRG immerhin die Free-TV-Rechte inne, neu liegen diese aber bei «TV24» in der Deutsch- und «Léman Bleu» in der Westschweiz sowie «Teleticino» im Tessin. Will heissen: Die SRG wird bis 2027 keine Live-Spiele der Schweizer Eishockey-Meisterschaft zeigen können.</p>
<p>Umso mehr freuen wir uns über den SRG-Coup mit dem Fussball-Cup.<br />
</p>
<h3>The Bad – Sie gehen und gehen</h3>
<p>No future. Diesen Punk-Slogan aus den 1980ern teilen offenbar zunehmend auch Journalist*innen. «Der Schweizer Journalismus verliert weiter erfahrene, kluge, etablierte Köpfe», lautet jedenfalls das Fazit der «Republik».</p>
<p>Sie hatte 2021 erstmals anhand von Informationen unter anderem von Branchendiensten <a href="https://www.republik.ch/2021/04/29/jede-woche-eine-journalistin-weniger" target="_blank" rel="noopener">gezählt</a>, wie viele Personen zwischen 2016 und Anfang 2021 dem Journalismus den Rücken gekehrt haben – es waren rund 350. Nun hat sie diese Auszählung für 2021 und die ersten Monate von 2022 fortgesetzt, und das <a href="https://www.republik.ch/2022/05/09/update-vom-srf-zum-wwf?utm_source=newsletter&amp;utm_medium=email&amp;utm_campaign=republik%2Ftemplate-newsletter-taeglich-2022-05-09" target="_blank" rel="noopener">Resultat</a> ist nicht erfreulicher: 2021 stiegen 93 Journalist*innen aus, 2022 waren es bisher 24.</p>
<p>Gemäss «Republik» haben seit 2016 Jahr für Jahr mehr Journalist*innen den Beruf verlassen. Nur 2020 ging die Zahl etwas zurück, was die Autoren Philipp Albrecht und Dennis Bühler auf die «wirtschaftliche Unsicherheit» in der Pandemie-Zeit zurückführen.</p>
<p>Natürlich gibt es in allen Berufssparten Aus- und Umsteiger*innen. Und natürlich wechseln Journalist*innen nicht nur aus Frust in andere Arbeitsgebiete, sondern auch, wenn zum Beispiel der Kommunikationsjob beim Lieblings-Fussballclub lockt.</p>
<p>Wenn aber zunehmend Journalist*innen den Beruf verlassen und gleichzeitig – wie die «Republik» letztes Jahr <a href="https://www.republik.ch/2021/04/29/einer-branche-trocknen-die-wurzeln-aus" target="_blank" rel="noopener">ebenfalls berechnet hat</a> – tendenziell weniger junge Leute in den Journalismus einsteigen, heisst das, dass die Attraktivität des Berufs sinkt: keine Lust mehr auf die Situation in den Medienhäusern (Sparrunden), zunehmende Anforderungen (Multimedia) und sinkendes Berufsprestige («Lügenpresse!»).</p>

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            [rml_read_more]
<h3>The Ugly – Grüsse nach Aserbaidschan</h3>
<p>Es ging fast problemlos durch: Der <a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2022/20220510135656151194158159038_bsd122.aspx" target="_blank" rel="noopener">Nationalrat</a> folgte am Dienstag im Rahmen der Revision der Zivilprozessordnung dem <a href="https://www.parlament.ch/de/services/news/Seiten/2021/20210616132048406194158159038_bsd103.aspx" target="_blank" rel="noopener">Ständerat</a> und hat die Bedingungen für «vorsorgliche Massnahmen» gegen Medien vereinfacht. Gegen den Willen von Bundesrat und Links-Grün liegen nun die Hürden zur Blockade missliebiger Medienberichte tiefer. Heute kann ein Gericht eine Veröffentlichung stoppen, wenn sie für die gesuchstellende Partei einen «besonders schweren Nachteil» verursachen kann, künftig reicht schon ein «schwerer Nachteil».</p>
<p>Von «Storys und Schlagzeilen ohne Rücksicht auf menschliche Verluste» war in der Debatte die Rede – von Firmen, die dubiose Geschäfte nicht publik sehen wollen, hingegen eher weniger. Einige befürwortende Parlamentarier*innen argumentierten für die Änderung, indem sie betonten, dass sich dadurch kaum etwas ändere. Der Schwyzer SVP-Nationalrat Pirmin Schwander sagte, eine Analyse des Bundesamts für Justiz habe gezeigt, dass es auf das Wort «besonders» nicht ankomme: «Die Streichung des Worts ist eher politischer Natur und nicht juristisch. Wir könnten daraus folgern: Wenn ein Wort nicht relevant ist, dann muss es auch nicht gestrichen werden. Aber wir könnten auch folgern: Wenn ein Wort nicht relevant ist, dann macht es auch nichts, wenn es gestrichen wird.»</p>
<p>Ob die Delegation aus Aserbaidschan, die die Debatte von der Tribüne aus verfolgte und von Nationalratspräsidentin Irène Kälin <a href="https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/amtliches-bulletin/amtliches-bulletin-die-verhandlungen?SubjectId=56922" target="_blank" rel="noopener">offiziell begrüsst wurde</a>, dieser Argumentation folgen konnte, ist nicht bekannt. Eines hätten die Delegierten auf jeden Fall lernen können: Es braucht kein autoritäres Regime wie das des aserbaidschanischen Präsidenten Ilham Alijev, um die Pressefreiheit einzuschränken.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/14/tv-fussball-no-future-gaengelparagraph/">TV-Fussball, No Future, Gängelparagraph</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Jetzt können kritische Medienberichte einfacher verboten werden</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/10/jetzt-koennen-kritische-medienberichte-einfacher-verboten-werden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2022 21:10:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalrat]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Recherchen über Korruption und Geldwäscherei werden in der Schweiz schwieriger. Journalisten fürchten sich nach dem Parlamentsentscheid vor teuren Verfahren gegen Oligarchen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/10/jetzt-koennen-kritische-medienberichte-einfacher-verboten-werden/">Jetzt können kritische Medienberichte einfacher verboten werden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Recherchen über Korruption und Geldwäscherei werden in der Schweiz schwieriger. Journalisten fürchten sich nach dem Parlamentsentscheid vor teuren Verfahren gegen Oligarchen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/10/jetzt-koennen-kritische-medienberichte-einfacher-verboten-werden/">Jetzt können kritische Medienberichte einfacher verboten werden</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Warum wir den Namen des Entführten nennen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/14/warum-wir-den-namen-des-entfuehrten-nennen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2022 06:06:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Namensnennung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=96490</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Fall von Christoph Berger verschwand der Name des Impfchefs aus der Berichterstattung – und tauchte wenig später wieder auf. Was hinter den Kulissen geschah.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/14/warum-wir-den-namen-des-entfuehrten-nennen/">Warum wir den Namen des Entführten nennen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Fall von Christoph Berger verschwand der Name des Impfchefs aus der Berichterstattung – und tauchte wenig später wieder auf. Was hinter den Kulissen geschah.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/14/warum-wir-den-namen-des-entfuehrten-nennen/">Warum wir den Namen des Entführten nennen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Vorsorgliche Massnahmen gegen die Medien: Die Meinungsäusserungsfreiheit ist in Gefahr</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/02/vorsorgliche-massnahmen-gegen-die-medien-die-meinungsaeusserungsfreiheit-ist-in-gefahr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Sep 2021 13:59:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90767</guid>

					<description><![CDATA[<p>In Zukunft soll es für Zivilgerichte einfacher werden, den Medien mittels sogenannter superprovisorischer Verfügungen sofortige Veröffentlichungsverbote aufzuerlegen – so entschied der Ständerat. Der Grat zwischen dem sinnvollen Einsatz der vorsorglichen Massnahmen und einer Zensur ist jedoch schmal. Die von der kleinen Kammer gutgeheissene Gesetzesänderung wurde zudem nie einer eingehenden Analyse unterzogen. Nun liegt es am <a href="https://www.humanrights.ch/de/ueber-uns/vorsorgliche-massnahmen-medien-meinungsaeusserungsfreiheit?ref=refind">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zukunft soll es für Zivilgerichte einfacher werden, den Medien mittels sogenannter superprovisorischer Verfügungen sofortige Veröffentlichungsverbote aufzuerlegen – so entschied der Ständerat. Der Grat zwischen dem sinnvollen Einsatz der vorsorglichen Massnahmen und einer Zensur ist jedoch schmal. Die von der kleinen Kammer gutgeheissene Gesetzesänderung wurde zudem nie einer eingehenden Analyse unterzogen. Nun liegt es am Nationalrat, den vorschnellen Beschluss zu korrigieren.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/02/vorsorgliche-massnahmen-gegen-die-medien-die-meinungsaeusserungsfreiheit-ist-in-gefahr/">Vorsorgliche Massnahmen gegen die Medien: Die Meinungsäusserungsfreiheit ist in Gefahr</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Schutz der Privatsphäre: Gefährliche Liebschaften</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/22/schutz-der-privatsphaere-gefaehrliche-liebschaften/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2021 14:47:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90432</guid>

					<description><![CDATA[<p>Politiker von links bis rechts wollen Medienberichte einfacher verhindern können. Ihr Argument: Die Privat­sphäre sei zu wenig geschützt. Stimmt das?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Politiker von links bis rechts wollen Medienberichte einfacher verhindern können. Ihr Argument: Die Privat­sphäre sei zu wenig geschützt. Stimmt das?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/22/schutz-der-privatsphaere-gefaehrliche-liebschaften/">Schutz der Privatsphäre: Gefährliche Liebschaften</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angriff auf die Medienfreiheit? Ständerat beschliesst «Maulkorb»-Artikel</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/17/angriff-auf-die-medienfreiheit-staenderat-beschliesst-maulkorb-artikel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 11:13:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Ständerat]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89514</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Ständerat möchte, dass Richter Medienberichte einfacher vorsorglich stoppen können. Dadurch soll der Persönlichkeitsschutz gestärkt werden. Den Warnungen der Branche schenkte der Rat keinen Glauben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Ständerat möchte, dass Richter Medienberichte einfacher vorsorglich stoppen können. Dadurch soll der Persönlichkeitsschutz gestärkt werden. Den Warnungen der Branche schenkte der Rat keinen Glauben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/17/angriff-auf-die-medienfreiheit-staenderat-beschliesst-maulkorb-artikel/">Angriff auf die Medienfreiheit? Ständerat beschliesst «Maulkorb»-Artikel</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>FDP-Politiker und Lobbyist liess vor Abstimmung Artikel verbieten</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/15/fdp-politiker-und-lobbyist-liess-vor-abstimmung-artikel-verbieten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2021 21:23:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89440</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Genfer Nationalrat Christian Lüscher hat für einen indonesischen Tycoon einen Presseartikel zum Freihandelsabkommen gerichtlich verhindern lassen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Genfer Nationalrat Christian Lüscher hat für einen indonesischen Tycoon einen Presseartikel zum Freihandelsabkommen gerichtlich verhindern lassen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/15/fdp-politiker-und-lobbyist-liess-vor-abstimmung-artikel-verbieten/">FDP-Politiker und Lobbyist liess vor Abstimmung Artikel verbieten</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Politik ist gefordert, die Pressefreiheit zu bewahren</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/12/die-politik-ist-gefordert-die-pressefreiheit-zu-bewahren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Jun 2021 09:11:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89372</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Parlament entscheidet über zwei Vorstösse, die den Journalismus in der Schweiz betreffen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Parlament entscheidet über zwei Vorstösse, die den Journalismus in der Schweiz betreffen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/12/die-politik-ist-gefordert-die-pressefreiheit-zu-bewahren/">Die Politik ist gefordert, die Pressefreiheit zu bewahren</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Es ist ein Angriff auf die Medienfreiheit»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/03/es-ist-ein-angriff-auf-die-medienfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Jun 2021 07:04:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zivilprozessordnung]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89086</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine breite Allianz aus Medienakteuren wehrt sich gegen einen Zensur-Artikel. Über diesen soll in der laufenden Sommersession entschieden werden. Stefan Wabel, neuer Geschäftsführer des Verlegerverbands Schweizer Medien, über das umstrittene Wort «besonders».</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine breite Allianz aus Medienakteuren wehrt sich gegen einen Zensur-Artikel. Über diesen soll in der laufenden Sommersession entschieden werden. Stefan Wabel, neuer Geschäftsführer des Verlegerverbands Schweizer Medien, über das umstrittene Wort «besonders».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/03/es-ist-ein-angriff-auf-die-medienfreiheit/">«Es ist ein Angriff auf die Medienfreiheit»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Von Zensur zu reden, ist in diesem Zusammenhang verfehlt»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/06/von-zensur-zu-reden-ist-in-diesem-zusammenhang-verfehlt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 15:36:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Manuel Bertschi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88336</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wird es künftig leichter sein, missliebige Medienberichte vorsorglich verbieten zu lassen? Ein Vorschlag zu einer Gesetzesänderung aus der ständerätlichen Rechtskommission weist in diese Richtung. Manuel Bertschi, der als Rechtsanwalt regelmässig Medienbetroffene vertritt, sieht darin keine staatlichen Zensurgelüste, sondern den Versuch eines Machtausgleichs zwischen den Medien und den Betroffenen der Berichterstattung. Attentat auf die Medienfreiheit, gegängelte <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/06/von-zensur-zu-reden-ist-in-diesem-zusammenhang-verfehlt/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wird es künftig leichter sein, missliebige Medienberichte vorsorglich verbieten zu lassen? Ein Vorschlag zu einer Gesetzesänderung aus der ständerätlichen Rechtskommission weist in diese Richtung. Manuel Bertschi, der als Rechtsanwalt regelmässig Medienbetroffene vertritt, sieht darin keine staatlichen Zensurgelüste, sondern den Versuch eines Machtausgleichs zwischen den Medien und den Betroffenen der Berichterstattung.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-88337" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Manuel-Bertschi-Interview-20210506.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Manuel-Bertschi-Interview-20210506.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Manuel-Bertschi-Interview-20210506-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Manuel-Bertschi-Interview-20210506-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Manuel-Bertschi-Interview-20210506-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/05/MW-Manuel-Bertschi-Interview-20210506-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
<a href="https://insideparadeplatz.ch/2021/05/03/ein-attentat-auf-die-meinungsfreiheit/" target="_blank" rel="noopener">Attentat auf die Medienfreiheit</a>, <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/wie-ein-glarner-landanwalt-journalisten-gaengeln-will-271659586691" target="_blank" rel="noopener">gegängelte Medien</a> oder schlicht <a href="https://www.zuonline.ch/so-wollen-staenderaete-die-medienfreiheit-einschraenken-805988262421" target="_blank" rel="noopener">Zensur</a>: Glaubt man den Schlagzeilen der letzten Tage, droht dem Journalismus in der Schweiz ein ganz grober Eingriff: Mit einem hinterhältigen Foul, so der Tenor der Berichterstattung, säbelt die <a href="https://www.parlament.ch/de/organe/kommissionen/sachbereichskommissionen/kommissionen-rk" target="_blank" rel="noopener">Rechtskommission des Ständerats</a> die Grundfesten der Medienfreiheit um.<br />
</p>
<p>Was ist geschehen? Im Zuge der Revision der Zivilprozessordnung ZPO machte sich die kleine Kammer jüngst auch an <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_266" target="_blank" rel="noopener">Artikel 266</a> zu schaffen. Die Ständerät:innen wollen die Hürden für vorsorgliche Massnahmen gegen Medien ein Stück weit senken. Muss heute die drohende Rechtsverletzung, wegen der jemand ein Erscheinungsverbot beantragt, einen «besonders schweren Nachteil» verursachen, soll künftig ein «schwerer Nachteil» als Voraussetzung ausreichen.</p>
<p>Es würde also grundsätzlich einfacher werden, gegen missliebige Medienberichte vorzugehen. Manuel Bertschi, Medienanwalt in der Kanzlei Zulauf Partner in Zürich, hat hierzu eine differenzierte Meinung. Im Gegensatz zu den vielen Stimmen, die jetzt «Zensur!» rufen, hält er die geplante Anpassung im Gesetz für nicht sehr einschneidend. Das Grundrecht der Medienfreiheit gelte zudem nicht grenzenlos, gibt Bertschi zu bedenken. Auch Medienbetroffene hätten Rechte, die respektiert und sogar gestärkt werden müssten. Die Debatte über die Grenzen der Medienfreiheit müsse zudem ehrlicher geführt werden, findet er. Als <a href="https://www.google.com/search?q=%22manuel+bertschi%22+site%3Abazonline.ch&amp;oq=%22manuel+bertschi%22+site%3Abazonline.ch&amp;aqs=chrome..69i57.5536j0j1&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8" target="_blank" rel="noopener">ehemaliger BaZ-Journalist</a> und <a href="https://bajour.ch/about" target="_blank" rel="noopener">Vorstandsmitglied von «Bajour»</a> kennt Bertschi auch die Perspektive der Medien.</p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wussten Sie davon, dass die Rechtskommission des Ständerats die Hürden für vorsorgliche Massnahmen gegen die Medien senken will?</p>
</div><div class="answer"><h4>Manuel Bertschi:</h4> <p>Die konkrete Idee war mir nicht bekannt. Fest steht, dass die Zivilprozessordnung derzeit punktuell revidiert wird. In diesem Zusammenhang ist die Idee der ständerätlichen Rechtskommission bezüglich Artikel 266 ZPO zu verstehen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Warum denken Sie, dass die Politik hier Regulierungsbedarf sieht?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Es geht wohl darum, zumindest teilweise einen Machtausgleich zu schaffen zwischen den Medien einerseits und den Medienbetroffenen andererseits. Auch das Parlament dürfte bemerkt haben, dass der Ton in manchen Medien rauer geworden ist und es <a href="https://www.nzz.ch/zuerich/bundesgericht-carl-hirschmann-bekommt-teilweise-recht-ld.1302539" target="_blank" rel="noopener">manchmal</a> zu <a href="https://www.cash.ch/news/darbellay-klagt-gegen-weltwoche-wegen-persoenlichkeitsverletzung-1340945" target="_blank" rel="noopener">schwerwiegenden</a> <a href="https://www.nzz.ch/zuerich/aktuell/bezirksgericht-zuerich-zivilklage-gegen-weltwoche-journalist-mehrheitlich-gutgeheissen-ld.1305876" target="_blank" rel="noopener">Persönlichkeitsverletzungen</a> <a href="https://www.persoenlich.com/medien/blick-verletzte-intimsphare-von-kindern" target="_blank" rel="noopener">kommt</a>.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Woran machen Sie dieses Machtgefälle fest?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Das liegt alleine schon deshalb auf der Hand, weil Medien die Möglichkeit haben, jederzeit etwas über jemanden zu publizieren. Dass insbesondere im Bereich des Persönlichkeitsschutzes ein gewisser Ausgleich geschaffen werden muss, zumindest in Bezug auf den entsprechenden Rechtsschutz, scheint mir deshalb logisch.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Seit die Pläne aus dem Ständerat bekannt geworden sind, hagelt es empörte Reaktionen. Der Zensur werde Tür und Tor geöffnet, finden Journalistinnen, Verleger, Reporter ohne Grenzen und Verlagsanwälte nahezu einhellig. Halten Sie diese Kritik für berechtigt?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Ich kann nachvollziehen, wenn Medienschaffende keine Freude haben am Vorschlag aus dem Ständerat. Die prompten Reaktionen gewisser Fachleute halte ich allerdings für übertrieben. Von «Zensur» zu reden, ist in diesem Zusammenhang verfehlt. Denn «Zensur» im verfassungsrechtlichen Sinn meint eine systematische Vorzensur als präventive und generelle Inhaltskontrolle. Eine solche wäre auch mit der angedachten Änderung von Artikel 266 ZPO nicht gegeben.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Stein des Anstosses ist ein einziges Wort. Künftig könnte ein Gericht bereits dann die Veröffentlichung eines Artikels vorübergehend verbieten, wenn jemand dadurch einen «schweren Nachteil» erleiden würde. Heute muss der Nachteil «besonders» schwer wiegen. Was genau würde sich damit ändern?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Der betreffende Artikel 266 ZPO ist eine Sondernorm für Medien. Sie werden damit privilegiert. Nun soll nach der Idee der Rechtskommission des Ständerates diese Privilegierung ein Stück weit abgeschwächt werden. Aber der «schwere Nachteil» ist im Kontext von Artikel 266 ZPO nur eine von <a href="https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/2010/262/de#art_266" rel="noopener" target="_blank">drei Voraussetzungen</a>, die kumulativ erfüllt sein müssen, damit ein Gericht eine vorsorgliche Massnahme anordnet. Die anderen Voraussetzungen hat die Rechtskommission des Ständerats nicht angetastet. Insgesamt handelt es sich also nur um eine punktuelle Abschwächung von Artikel 266 ZPO.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Eingriffe in die Medienfreiheit sollten möglichst streng reguliert und nicht leichtfertig erfolgen. Warum halten Sie die geplante Lockerung trotzdem für angemessen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Ich würdige die angedachte Lockerung nur insofern, als dass ich die Stossrichtung nachvollziehen kann. Einen verbesserten Machtausgleich anzustreben zwischen Medien und Medienbetroffenen halte ich grundsätzlich für sinnvoll. Die Idee der ständerätlichen Rechtskommission scheint mir aber nicht wirklich durchdacht. Was aber auffällt: In der öffentlichen Debatte wird fast ausnahmslos die möglicherweise eingeschränkte Medien- und Meinungsfreiheit thematisiert. Doch was ist mit den Persönlichkeitsrechten der Medienbetroffenen? In diesem Spannungsfeld stand Artikel 266 ZPO schon immer.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Dennoch: Wenn es finanzstarken Akteuren leichter gemacht wird, gegen kritische Berichterstattung vorzugehen, dann ist das doch eine gefährliche Entwicklung.</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Das Gericht entscheidet anhand des Sachverhalts, nicht aufgrund der Finanzstärke einer Partei. Ausserdem gehe ich nicht davon aus, dass die vorgeschlagene Abschwächung von Artikel 266 ZPO eine Flut von Gesuchen für vorsorgliche Massnahmen gegen die Medien auslösen wird. Letztlich bleibt das ganze vorsorgliche Massnahmenverfahren weiterhin komplex und aufwändig.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Am Ende entscheidet ein Gericht über eine vorsorgliche Massnahme. Welches Signal hätte die geplante Änderung von Artikel 266 der ZPO an die Gerichte?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Bei den Richterinnen und Richtern wird vermutlich ankommen, dass ein gewisser Machtausgleich erreicht werden soll zwischen Medien und Medienbetroffenen. Aber insgesamt glaube ich nicht, dass die vorgeschlagene Anpassung dazu führen würde, dass die Gerichte sehr viel mehr vorsorgliche Massnahmen gutheissen, weil eben weiterhin auch noch weitere Voraussetzungen erfüllt sein müssen.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Wie entscheiden heute die Gerichte über vorsorgliche Massnahmen?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>In der Schweiz ist es grundsätzlich sehr schwierig, vorsorglichen Rechtsschutz zu erhalten. Es sind zudem Unterschiede zu beobachten zwischen Kantonen und jeweiligen Gerichten. In Kantonen mit einem Handelsgericht, wie etwa in Zürich, müssen Massnahmengesuche erfahrungsgemäss stärker substantiiert werden als anderswo.</p>
</div></p>
<p><div class="question"><h4>MEDIENWOCHE:</h4> <p>Gibt es Instrumente, die geeigneter wären, den Medienbetroffenen gleich lange Spiesse in die Hand zu geben wie den Medien?</p>
</div><div class="answer"><h4>Bertschi:</h4> <p>Griffiger und sinnvoller scheint mir, das Kostenrisiko für Medienbetroffene zu senken. Diesbezüglich sollte eine gewisse Erleichterung stattfinden, damit mehr Medienbetroffene Zugang zum Rechtsschutz erhalten. Ein anderer Vorschlag wäre, dass man wie ansatzweise in Zürich oder in England Pikettdienste einrichtet bei den jeweiligen Gerichten, damit der Rechtsschutz für Medienbetroffene rund um die Uhr gewährleistet ist. Medieninhalte können ja mittlerweile jederzeit publiziert werden und es ist meines Erachtens nicht schlüssig, wieso man gerade in dringlichen Fällen nur von Montag bis Freitag Rechtsschutz erhalten kann, am Samstag und Sonntag aber nicht. Da hinkt der Rechtsschutz heute hinterher.</p>
</div></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/06/von-zensur-zu-reden-ist-in-diesem-zusammenhang-verfehlt/">«Von Zensur zu reden, ist in diesem Zusammenhang verfehlt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie ein Glarner Landanwalt Journalisten gängeln will</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/06/88333/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 12:55:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88333</guid>

					<description><![CDATA[<p>Superreiche und Konzerne gehen immer wieder mit Klagen auf Medienschaffende los. FDP-Ständerat Thomas Hefti will ihnen nun noch mehr Macht geben.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Superreiche und Konzerne gehen immer wieder mit Klagen auf Medienschaffende los. FDP-Ständerat Thomas Hefti will ihnen nun noch mehr Macht geben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/06/88333/">Wie ein Glarner Landanwalt Journalisten gängeln will</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Brisante Änderung der ZPO: Ein Attentat auf die Meinungsfreiheit</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/05/03/brisante-aenderung-der-zpo-ein-attentat-auf-die-meinungsfreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 May 2021 19:35:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Zensur]]></category>
		<category><![CDATA[Ständerat]]></category>
		<category><![CDATA[superprovisorische Verfügung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=88219</guid>

					<description><![CDATA[<p>Kläger müssen für eine superprovisorische Massnahme gegen eine Publikation erklären, dass der Nachteil besonders gross sei. Ein gesetzgeberischer Doppelschlag will die richterliche Zensurkompetenz erweitern.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/03/brisante-aenderung-der-zpo-ein-attentat-auf-die-meinungsfreiheit/">Brisante Änderung der ZPO: Ein Attentat auf die Meinungsfreiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Kläger müssen für eine superprovisorische Massnahme gegen eine Publikation erklären, dass der Nachteil besonders gross sei. Ein gesetzgeberischer Doppelschlag will die richterliche Zensurkompetenz erweitern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/05/03/brisante-aenderung-der-zpo-ein-attentat-auf-die-meinungsfreiheit/">Brisante Änderung der ZPO: Ein Attentat auf die Meinungsfreiheit</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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