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	<title>taz | MEDIENWOCHE</title>
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	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Mon, 22 Jun 2020 08:44:59 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Schwerer Konflikt bei der taz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/22/schwerer-konflikt-bei-der-taz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 08:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Berliner «Tageszeitung» taz erscheint eine Kolumne zum Thema Polizei, Innenminister Seehofer kündigt daraufhin eine Strafanzeige an. In der Zeitung bricht eine aufgebrachte Debatte aus.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Berliner «Tageszeitung» taz erscheint eine Kolumne zum Thema Polizei, Innenminister Seehofer kündigt daraufhin eine Strafanzeige an. In der Zeitung bricht eine aufgebrachte Debatte aus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/22/schwerer-konflikt-bei-der-taz/">Schwerer Konflikt bei der taz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Berliner taz bloss noch im Internet?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/09/30/berliner-taz-bloss-noch-im-internet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Sep 2018 16:13:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die linke deutsche Tageszeitung taz hat eben ihren 40. Geburtstag gefeiert. Und fragt sich, ob es sie, ausser am Wochenende, nur noch online geben soll.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/30/berliner-taz-bloss-noch-im-internet/">Berliner taz bloss noch im Internet?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die linke deutsche Tageszeitung taz hat eben ihren 40. Geburtstag gefeiert. Und fragt sich, ob es sie, ausser am Wochenende, nur noch online geben soll.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/09/30/berliner-taz-bloss-noch-im-internet/">Berliner taz bloss noch im Internet?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mit dem Publikum den Übergang in die papierfreie Zukunft meistern</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/08/13/mit-dem-publikum-den-uebergang-in-die-papierfreie-zukunft-meistern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Aug 2018 06:15:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Ende naht. Nicht jenes der Zeitung, aber der gedruckten Ausgabe. Für die Berliner Tageszeitung taz ist dieser Weg vorgezeichnet. In einem Newsletter an die Genossenschafterinnen und Genossenschafter informierte taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch jüngst über den bevorstehenden Schritt: «Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende, der Journalismus lebt im Netz weiter.» Die Teilhaber der Zeitung sind nun aufgefordert, unter dem Titel «Szenario 2022» Ideen für den Übergang einzubrigen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/13/mit-dem-publikum-den-uebergang-in-die-papierfreie-zukunft-meistern/">Mit dem Publikum den Übergang in die papierfreie Zukunft meistern</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Ende naht. Nicht jenes der Zeitung, aber der gedruckten Ausgabe. Für die Berliner Tageszeitung taz ist dieser Weg vorgezeichnet. In einem Newsletter an die Genossenschafterinnen und Genossenschafter informierte taz-Geschäftsführer Karl-Heinz Ruch jüngst über den bevorstehenden Schritt: «Das Zeitalter der gedruckten Zeitung ist zu Ende, der Journalismus lebt im Netz weiter.» Die Teilhaber der Zeitung sind nun aufgefordert, unter dem Titel «Szenario 2022» Ideen für den Übergang einzubrigen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/08/13/mit-dem-publikum-den-uebergang-in-die-papierfreie-zukunft-meistern/">Mit dem Publikum den Übergang in die papierfreie Zukunft meistern</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Die taz ist auf den Hund gekommen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/07/06/die-taz-ist-auf-den-hund-gekommen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Jul 2018 12:33:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Redaktion der Berliner «Tageszeitung taz» diskutiert gerade eine existenzielle Frage – ob Hunde im neuen taz-Haus erlaubt sein sollen oder nicht. Die Geschäftsführung wollte die Tierhaltung am Arbeitsplatz eigentlich verbieten. Doch sie hat die Rechnung ohne die HundebesitzerInnen gemacht: ein Hundesitter sei vom taz-Gehalt nicht finanzierbar, heisst es etwa. Nun beschäftigen sich Redaktionsrat und Betriebsrat mit der Frage.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Redaktion der Berliner «Tageszeitung taz» diskutiert gerade eine existenzielle Frage – ob Hunde im neuen taz-Haus erlaubt sein sollen oder nicht. Die Geschäftsführung wollte die Tierhaltung am Arbeitsplatz eigentlich verbieten. Doch sie hat die Rechnung ohne die HundebesitzerInnen gemacht: ein Hundesitter sei vom taz-Gehalt nicht finanzierbar, heisst es etwa. Nun beschäftigen sich Redaktionsrat und Betriebsrat mit der Frage. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/07/06/die-taz-ist-auf-den-hund-gekommen/">Die taz ist auf den Hund gekommen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>2021: Der Innovationsraport für die taz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/11/2021-der-innovationsraport-fuer-die-taz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Mar 2018 13:41:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie muss die taz von morgen aussehen? Mit dieser Frage auf dem Zettel hat sich im Mai 2017 ein Rechercheteam auf Initiative der Chefredaktion zusammengetan, um neben der täglichen taz-Arbeit zur Zukunft zu forschen. Ein Innovationsreport sollte entstehen, wie andere Häuser von New York Times bis Zeit ihn bereits erstellt haben.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/11/2021-der-innovationsraport-fuer-die-taz/">2021: Der Innovationsraport für die taz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie muss die taz von morgen aussehen? Mit dieser Frage auf dem Zettel hat sich im Mai 2017 ein Rechercheteam auf Initiative der Chefredaktion zusammengetan, um neben der täglichen taz-Arbeit zur Zukunft zu forschen. Ein Innovationsreport sollte entstehen, wie andere Häuser von New York Times bis Zeit ihn bereits erstellt haben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/11/2021-der-innovationsraport-fuer-die-taz/">2021: Der Innovationsraport für die taz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Die taz rückt mit dem Layout an den linken Rand</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/09/27/die-taz-rueckt-auch-mit-dem-layout-an-den-linken-rand/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Sep 2017 08:10:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich hatte die Berliner «Tageszeitung» taz ihre werktägliche Printausgabe bereits abgeschrieben. 2010 habe er der Zeitung noch zehn Jahre gegeben, erinnert sich taz-Geschäftsführer Kalle Ruch. Inzwischen sieht er das anders: «Wir müssen uns um alles kümmern, weil wir nichts freiwillig aufgeben», sagt er gegenüber «Horizont». Darum versah man die gedruckte Tagesausgabe mit einem neuen Layout. <a href="http://www.horizont.net/medien/nachrichten/Relaunch-Die-Zeitung-als-Accessoire-161467">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hatte die Berliner «Tageszeitung» taz ihre werktägliche Printausgabe bereits abgeschrieben. 2010 habe er der Zeitung noch zehn Jahre gegeben, erinnert sich <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/20/lernen-von-kalle/">taz-Geschäftsführer Kalle Ruch</a>. Inzwischen sieht er das anders: «Wir müssen uns um alles kümmern, weil wir nichts freiwillig aufgeben», sagt er gegenüber «Horizont». Darum versah man die gedruckte Tagesausgabe mit einem neuen Layout. Wichtige, auch symbolische, Neuerung: «Wir sprengen den Rahmen und drucken auf der Titelseite künftig bis an den Rand &#8211; natürlich nur an den linken», so <a href="https://www.dwdl.de/nachrichten/63592/taz_erscheint_ab_oktober_in_vllig_neuer_optik/?utm_source=&#038;utm_medium=&#038;utm_campaign=&#038;utm_term=" target="_blank">taz-Chefredaktor Georg Löwisch</a>.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/09/27/die-taz-rueckt-auch-mit-dem-layout-an-den-linken-rand/">Die taz rückt mit dem Layout an den linken Rand</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Textsushi für die Generation YouTube</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/14/textsushi-fuer-die-generation-youtube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2015 13:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Jugend]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Portale werden ihrem Anspruch nicht gerecht. Die Jugendsprache ist peinlich-bemüht, Besucher sind mittelalte Berufsjugendliche.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Portale werden ihrem Anspruch nicht gerecht. Die Jugendsprache ist peinlich-bemüht, Besucher sind mittelalte Berufsjugendliche.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/14/textsushi-fuer-die-generation-youtube/">Textsushi für die Generation YouTube</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>„Journalisten waren ihr einziger Schutz“</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/05/journalisten-waren-ihr-einziger-schutz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 05 Sep 2015 07:14:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interview mit „taz“-Reporter Martin Kaul zur Berichterstattung über die Flüchtlinge in Budapest</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/05/journalisten-waren-ihr-einziger-schutz/">„Journalisten waren ihr einziger Schutz“</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Interview mit „taz“-Reporter Martin Kaul zur Berichterstattung über die Flüchtlinge in Budapest</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/05/journalisten-waren-ihr-einziger-schutz/">„Journalisten waren ihr einziger Schutz“</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>taz.fluchthilfe: Wir weiten unsere Berichterstattung aus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/09/01/taz-fluchthilfe-wir-weiten-unsere-berichterstattung-aus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Sep 2015 12:48:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen Krise und Zukunft – die taz erscheint ab sofort mit einem täglichen Schwerpunkt zu Flucht &#038; Migration – „taz.fluchthilfe“</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/01/taz-fluchthilfe-wir-weiten-unsere-berichterstattung-aus/">taz.fluchthilfe: Wir weiten unsere Berichterstattung aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen Krise und Zukunft – die taz erscheint ab sofort mit einem täglichen Schwerpunkt zu Flucht &#038; Migration – „taz.fluchthilfe“</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/09/01/taz-fluchthilfe-wir-weiten-unsere-berichterstattung-aus/">taz.fluchthilfe: Wir weiten unsere Berichterstattung aus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Fussballjournalismus: Angsthasen auf der Pressetribüne</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/03/22/angsthasen-auf-der-pressetribuene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2015 20:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
		<category><![CDATA[Fussball]]></category>
		<category><![CDATA[Sportjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[René Martens]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei kritischen Berichten nehmen die Vereine der Fußball-Bundesliga vermehrt Einfluss auf die Redaktionen – und kommen damit auch noch durch.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/22/angsthasen-auf-der-pressetribuene/">Fussballjournalismus: Angsthasen auf der Pressetribüne</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei kritischen Berichten nehmen die Vereine der Fußball-Bundesliga vermehrt Einfluss auf die Redaktionen – und kommen damit auch noch durch.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/03/22/angsthasen-auf-der-pressetribuene/">Fussballjournalismus: Angsthasen auf der Pressetribüne</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Münchhausen-Check: Gibt es eine «Lügenpresse»?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/01/15/muenchhausen-check-gibt-es-eine-luegenpresse/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Jan 2015 21:49:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
		<category><![CDATA[Spiegel Online]]></category>
		<category><![CDATA[Pegida]]></category>
		<category><![CDATA[Lügenpresse]]></category>
		<category><![CDATA[Ines Pohl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Umgang mit den Bildern vom Pariser Marsch der Mächtigen belege, dass das Wort «Lügenpresse» nicht nur ein Hirngespinst der Pegida-Anhänger sei, meint «taz»-Chefin Pohl. Die SPIEGEL-Dokumentation machte den Faktencheck. Hat sie Recht?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/15/muenchhausen-check-gibt-es-eine-luegenpresse/">Münchhausen-Check: Gibt es eine «Lügenpresse»?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Umgang mit den Bildern vom Pariser Marsch der Mächtigen belege, dass das Wort «Lügenpresse» nicht nur ein Hirngespinst der Pegida-Anhänger sei, meint «taz»-Chefin Pohl. Die SPIEGEL-Dokumentation machte den Faktencheck. Hat sie Recht?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/01/15/muenchhausen-check-gibt-es-eine-luegenpresse/">Münchhausen-Check: Gibt es eine «Lügenpresse»?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lernen von Kalle</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/03/20/lernen-von-kalle/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2013/03/20/lernen-von-kalle/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2013 06:05:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während Zeitungen reihum in die Krise stürzen, kann sich die Berliner «Tageszeitung» erstaunlich gut halten. Ihr Vorteil: Sie war schon immer dazu gezwungen, auf die Leser als Haupteinnahmequelle zu setzen und nicht auf Anzeigenkunden. Karl-Heinz «Kalle» Ruch, seit der Gründung vor 35 Jahren Geschäftsführer der linken Zeitung, zum Erfolgsmodell der Taz auf Papier und im <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/20/lernen-von-kalle/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/20/lernen-von-kalle/">Lernen von Kalle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Während Zeitungen reihum in die Krise stürzen, kann sich die Berliner «Tageszeitung» erstaunlich gut halten. Ihr Vorteil: Sie war schon immer dazu gezwungen, auf die Leser als Haupteinnahmequelle zu setzen und nicht auf Anzeigenkunden. Karl-Heinz «Kalle» Ruch, seit der Gründung vor 35 Jahren Geschäftsführer der linken Zeitung, zum Erfolgsmodell der Taz auf Papier und im Netz. – Die Branche könnte von seiner Zeitung lernen, wenn es denn nicht schon zu spät ist.</strong></p>
<p><em>Kalle Ruch arbeitet nicht im Taz-Redaktionsgebäude, an dem das provokante Kunstwerk von Peter Lenk, bekannt als <a href="https://blogs.taz.de/hausblog/2009/11/17/pimmel-ueber-berlin/">«Pimmel über Berlin»</a>, hängt, sondern gleich um die Ecke im fünften Stock, in einem grosszügig eingerichteten Büro mit drei Arbeitsplätzen. Im Gespräch fällt nur 6 mal das Wort «ich», dafür 27 mal das Wort «wir».</em></p>
<p><strong>Auf dem Weg hierher wurde mir an der U-Bahn-Station Kochstrasse die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» in die Hand gedrückt. Ist es nicht erstaunlich, dass die Printverlage dauernd die Gratismentalität beklagen und sie gleichzeitig bedienen?</strong><br />
Das war bei den Zeitungen schon immer so, ein Teil der Auflage geht auch als Bordexemplare durch. Die Zeitungskrise hat zwei Seiten: Die Leser verschwinden, weil sie digitale Medien nutzen. Aber auch die Anzeigenkunden gehen andere Wege. Man hat die Inhalte kostenlos verteilt, weil man sich im Grunde nicht durch den Verkauf von Inhalten finanzierte, sondern durch den Verkauf von Werbung. Man dachte, man könnte dieses Geschäftsmodell wunderbar von Print ins Netz übernehmen, doch das hat nicht funktioniert.</p>
<p><strong>Die Taz stellt ja alle ihre Inhalte kostenlos ins Netz, nur die <a href="https://www.taz.de/digitaz/.archiv/suche.demo,1">Suche im Archiv</a> ist kostenpflichtig.</strong><br />
Man kann alle unsere Artikel, und sei es über eine Suchmaschine, im Netz finden. Aber wir wollen, dass die Leser dafür bezahlen und vertrauen darauf, dass uns das mit unserem <a href="https://www.taz.de/zeitung/tazinfo/taz-zahl-ich">Taz-zahl-ich</a>-Modell auch gelingt.</p>
<p><strong>Die Taz hat weder eine harte noch eine durchlässige Paywall, sondern eine «Pay-Wahl», eine vorgeschaltete Informationsseite, die einen Seitenabruf mehr erzeugt.</strong><br />
Das ist nicht der Grund, weshalb wir das eingeführt haben.</p>
<p><strong>Aber ein willkommener Nebeneffekt?</strong><br />
Wenn&#8217;s einer wäre, dann wäre das auch nicht schlimm. Tatsächlich hat dieser Bezahlaufruf unser Taz-zahl-ich-Modell erst richtig populär gemacht. Das läuft nun schon seit zwei Jahren, zu Beginn beschwerlich, dann immer besser. Im Grunde sind wir der einzige deutsche Web-Auftritt, der überhaupt eine Paywall hat. Die anderen reden vor allem davon, die NZZ und die «Welt» mal ausgenommen. Wenn ich tatsächlich mal etwas auf Welt.de lesen will, gehe ich über Google rein, so geht das. Eine richtige Paywall kann eigentlich nur der Marktführer, aktuell Spiegel.de, einführen; Bild.de ist wieder ein anderer Fall. Ich glaube, der Marktführer könnte das erfolgreich machen, wenn er denn wollte.</p>
<p><strong>Ihr kümmert Euch eigentlich als Einzige um kleinteilige Einkommen wie zum Beispiel von <a href="https://flattr.com/">Flattr</a>. Warum machen das die anderen nicht?</strong><br />
Dazu muss ich etwas ausholen: Die meisten Zeitungen in Deutschland sind schon seit kurz nach dem Krieg auf dem Markt; sie haben von den Alliierten richtiggehende Lizenzen zum Geld drucken erhalten. Das Geschäftsmodell war wie folgt: Morgens das Scheunentor aufmachen, das Geld fliegt den Tag über hinein, abends das Scheunentor wieder zumachen, dann das Geld zählen. Das hat auch ein gutes halbes Jahrhundert funktioniert, bis 2001. Die Taz ist dagegen eine neue Zeitung, und wir haben ein anderes Geschäftsmodell. Als wir kamen, war der Markt verteilt &#8211; in das Anzeigengeschäft zum Beispiel sind wir nie hineingekommen. Leser haben wir in den 1990er-Jahren vor allem durch Rettungskampagnen bekommen, durch Abonnements, durch regelmässig zahlende, feste Leser. 1992 haben wir dann die Genossenschaft gegründet und die Solidarabos eingeführt.</p>
<p><strong>Den ermässigen Abo-Preis von 23.90 Euro pro Monat kriegt jeder, «<a href="https://www.taz.de/zeitung/abo/agb/">Nachweise sind nicht nötig»</a>. Wie viel Prozent der Abonnenten zahlen nur so wenig?</strong><br />
20 Prozent zahlen den ermässigten Preis, 20 Prozent den erhöhten und 60 Prozent den regulären. Dieses mehrstufige Modell wollen wir auch vermehrt auf das Internet übertragen. Es bezahlt natürlich nur mehr, wer ein Bewusstsein dafür hat, dass Journalismus etwas kostet und bezahlt werden muss. Unsere Leser wissen das. Es ist ein Erziehungsprozess, der schon über 20 Jahre andauert.</p>
<p><strong>Die Taz hat immer mal wieder ihre Leser um finanzielle Unterstützung gebeten. Andere Verlage sterben lieber, als dass sie sich dazu herablassen würden.</strong><br />
Was man kürzlich bei der Frankfurter Rundschau gesehen hat: Da fallen nun 95 Prozent von rund 400 Stellen weg, und das ohne irgendeinen Mucks in der Öffentlichkeit. Das wäre bei der Taz tatsächlich anders.</p>
<p><strong><a href="https://twitter.com/martinkaul/status/307792119144267776">Aktuell</a> diskutiert man in der Taz, die Werktagsausgabe zu stornieren. Warum?</strong><br />
Wir sehen, dass sich das Leseverhalten der Menschen ändert. Um die Höhe unserer Aboauflage zu halten, brauchen wir jedes Jahr 6000 neue Abos. Das geht auch anderen so: Rainer Esser von der «Zeit» hat kürzlich gesagt, dass sie 70’000 neue Abos jedes Jahr brauchen &#8211; nur um den Stand zu halten. Aktuell sinken bei uns die Abozahlen, was damit zu tun hat, dass die jungen Leute heute keine tägliche Zeitung mehr abonnieren. Für die 480 Euro jedes Jahr, die das bei uns kostet, leisten sie sich lieber ein Smartphone oder ein Tablet. Diese Frage kann keine überregionale Zeitung ignorieren. Hätte zum Beispiel die FAZ nicht ihre Sonntagszeitung, würde sie mit den gleichen Problemen kämpfen wie die Frankfurter Rundschau.</p>
<p><strong>Wann wird denn die Werktagsausgabe eingestellt?</strong><br />
Von einer Einstellung der Werktagsausgabe kann keine Rede sein. Und doch müssen wir an Alternativen denken: ab April werden wir vermehrt auf das Wochenende setzen. Im Gegensatz zum Wochentagslesemarkt ist der Wochenendlesemarkt noch einigermassen stabil. Die Geschichte der Frankfurter Rundschau und der FTD zeigt uns, dass die Auflage nicht bis auf Null zurückgehen muss, bis eine Zeitung schliessen muss &#8211; denn irgendwann übersteigen die Kosten die Erlöse. Bei den meisten Zeitungen gehen die Auflagen zurück, das kann jeder <a href="http://daten.ivw.eu/index.php?menuid=1111&amp;u=&amp;p=&amp;t=Tageszeitungen+Gesamtliste&amp;b=t">in der IVW</a> überprüfen. Man kann davon ausgehen, dass der Niedergang weitergeht, sich sogar noch beschleunigen wird, denn die Digitalisierung ist ja erst am Anfang, die richtigen Geräte kommen noch. Es geht noch weiter: Sollte die «Bild»-Zeitung schliessen, werden ganze Vertriebsstrukturen zusammenbrechen. Denn der Kiosk an der Ecke lebt von Leuten, die den Laden betreten, um die «Bild» zu kaufen. Die gigantische Leistung von «Bild», jeden Tag rund 2,5 Millionen Leute dazu zu bringen, ihre Zeitung zu kaufen, muss man neidlos anerkennen. Das ist ja keine Abonnement-Zeitung.</p>
<p><strong>Wie sieht das Verhältnis aus zwischen Anzeigenerlösen und<br />
Aboeinkünften bei der Taz?</strong><br />
Zehn Prozent unserer Erlöse kommen aus Anzeigen. Das ist auch ein Vorteil, denn unter dem aktuell dramatischen Anzeigeneinbruch leider wir weniger als andere.</p>
<p><strong>Funktioniert das digitale Geschäftsmodell der Taz nur unter den spezifischen Bedingungen der Taz oder liesse es sich auch auf andere Medienunternehmen übertragen?</strong><br />
Wir haben viele Jahre Erfahrung in dem, was man vielleicht heute «Community-Management» nennen könnte. Das machen wir schon immer, darum sind wir auch im Vorteil und darum ist das für uns auch nichts Neues im Netz. Wir mussten uns schon immer um unsere Leser kümmern, das funktioniert wie bei einer Kirche oder bei einem Versicherungsverein. In anderen Verlagen ist diese Denke nicht vorhanden, da hat der Anzeigenkunde im Zweifel immer eine höhere Bedeutung als der Leser.</p>
<p><strong>Sind Sie eigentlich der Mathias Döpfner der «taz»?</strong><br />
Jaja. Die Taz ist ja eine Genossenschaft, der Axel-Springer-Verlag eine Aktiengesellschaft, wir besetzen beide den Posten des Vorstands des geschäftsführenden Gremiums.</p>
<p><strong>Für die nahe Leserbindung der Taz sind Sie ja zu einem guten Teil verantwortlich, seit 35 Jahren sind Sie der Geschäftsführer.</strong><br />
Es hat sich bei der Taz kaum je jemand für das Verlegerische interessiert, die wollten alle lieber schreiben und Journalisten sein. Ich glaube, ich hatte immer ein gutes Gespür dafür, was der Taz gut tut und was nicht.</p>
<p><strong>Was hat sich geändert über die Jahre?</strong><br />
Der Stellenwert der Taz unter den Medien. In den 1990er-Jahren waren es immer wir, die um das Überleben kämpfen mussten. Heute steckt der gesamte Markt in grossen Problemen. Ich glaube, die grössten Probleme werden jene bekommen, die einfach nur am bisherigen Geschäftsmodell der Anzeigenerlöse festhalten.</p>
<p><strong>Als Abo-Prämie bietet ihr eine «Mini-Fussluftpumpe» an &#8211; so ganz anders als andere Verlage seid ihr hier auch nicht.</strong><br />
Ja, wir haben den <a href="http://shop.taz.de/">Taz-Shop</a>, in dem wir Fahrräder oder Espresso verkaufen. Diese Produkte haben ein gewisses Profil, sind fair hergestellt.</p>
<p><strong>Gibt es Vorbilder für den Weg der Taz?</strong><br />
Bei der Gründung der Taz 1978 waren die Vorbilder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lib%C3%A9ration">Libération</a> und <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lotta_Continua">Lotta Continua</a>. Doch die sind andere Wege gegangen und haben immer neue Investoren gefunden oder sind in der Nische verschwunden. Es ist eher ein Glücksfall, das der Kollektiv- und Projektcharakter der Taz mit der Genossenschaft eine gute Form gefunden hat. Es gab auch immer wieder wegweisende Entscheide des Plenums, so der Entschluss, nach Berlin zu gehen und nicht etwa nach Frankfurt oder der Kauf des Berliner Verlagsgebäudes. Das sind alles Entscheidungen, die von 200 Leuten getroffen wurden &#8211; man kann nicht sagen, dass Plenumsentscheide nicht zu guten Lösungen führen.</p>
<p><strong>Was halten Sie vom <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsschutzrecht_f%C3%BCr_Presseverleger">Leistungsschutzrecht für Presseverleger</a>?</strong><br />
Das ist überflüssig wie ein Kropf. Alle Fragen, die damit geregelt werden sollen, deckt in Deutschland bereits das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Urheberrecht_%28Deutschland%29">Urheberrecht</a> ab. Die medienpolitische Frage daran ist schon etwas skurill, denn Verlage tun ja alles dafür, dass ihre Newsportale von Suchmaschinen aufgefunden werden; Suchmaschinenoptimierung ist zu einem der wichtigsten Instrumente geworden. Wenn man das betreibt, kann man sich doch nicht gleichzeitig darüber beschweren, gefunden zu werden. Dazu kommt die oft sehr schrille Berichterstattung der Zeitungen in eigener Sache, zum Leistungsschutzrecht und auch zu den Apps der Öffentlich-Rechtlichen. Daran ist gut zu sehen, wie dramatisch die Situation bereits ist. Ein hilfloses Vorgehen.</p>
<p><strong>Macht die Taz auch Suchmaschinenoptimierung?</strong><br />
Wir wissen, was das ist, beschäftigen uns auch damit, konkret scheitert es aber oft an den dafür zur Verfügung stehenden Ressourcen.</p>
<p><strong>Im Print konkurrenziert die Taz inzwischen mit den Boulevardzeitungen und Welt Kompakt regelmässig um das originellste Cover des Tages. Kürzlich stand auf Seite 1: «Merkel wird nicht schwul.» &#8211; Ist die Taz eine Witzzeitung?</strong><br />
Deutschland hat Regionalzeitungen, überregionale Zeitungen und Boulevardzeitungen. Wir sind ein Zwitter: Von der Erlösstruktur her eine Abonnementszeitung, aber eben auch eine Zeitung, die auf der Seite 1 oft wie eine Boulevardzeitung funktioniert. Wir wollen den zufälligen Leser am Kiosk erreichen &#8211; eine Regionalzeitung hat das nicht nötig, die interessiert gar nicht, was am Kiosk passiert. Wir gefallen uns gut in der Rolle, anders zu sein als alle anderen. Das ist darin begründet, dass der Markt bereits so wohlgeordnet war, als wir dazustiessen.</p>
<p><strong>Könnte die Taz ein Vorbild sein für andere journalistische Projekte?</strong><br />
Das Beispiel der Frankfurter Rundschau zeigt, wie schwierig es ist, vom einen Erlösmodell auf ein anderes zu wechseln. Der Versuch, auf Basis der Leser und Mitarbeiter eine Lösung zu finden, wurde gar nicht gemacht, weil alle viel zu sehr am alten Modell hingen.</p>
<p><strong>Diese Lage war doch schon lange absehbar, viele weitere Zeitungshäuser werden in die exakt gleiche Situation kommen. Warum wurde kampflos aufgegeben?</strong><br />
Zu grossen Wendemanövern ist in Deutschland nur Frau Merkel fähig.</p>
<p><small>Das Gespräch fand am 7. März 2013 in Berlin statt. Foto von Karl-Heinz Ruch: <a href="https://www.taz.de/zeitung/tazinfo/presse/fotos-download/">Taz.de</a>.</small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/03/20/lernen-von-kalle/">Lernen von Kalle</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Ein heilsamer Schock</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2011/06/06/ein-heilsamer-schock/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Ronnie Grob]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 09:36:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Basler Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Der Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Markus Somm]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Tito Tettamanti]]></category>
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		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für das linke Basel war der Besitzerwechsel der Basler Zeitung ein Schock; wie sich nun zeigt ein heilsamer. Als Reaktion auf den publizistischen Kurswechsel entstand das Projekt zur Gründung einer neuen Wochenzeitung mit tagesaktueller Online-Ausgabe. Und die Konkurrenz aus dem Aargau schläft auch nicht und intensiviert die Berichterstattung. Traumhafte Verhältnisse im kleinen Basel: Statt einer <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/06/ein-heilsamer-schock/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für das linke Basel war der Besitzerwechsel der Basler Zeitung ein Schock; wie sich nun zeigt ein heilsamer. Als Reaktion auf den publizistischen Kurswechsel entstand das Projekt zur Gründung einer neuen Wochenzeitung mit tagesaktueller Online-Ausgabe. Und die <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/01/vom-aargau-uber-liestal-an-den-rhein/" target="_blank">Konkurrenz aus dem Aargau</a> schläft auch nicht und intensiviert die Berichterstattung. Traumhafte Verhältnisse im kleinen Basel: Statt einer langweiligen stehen dem Publikum bald zwei Tageszeitungen und eine Sonntagszeitung zur Auswahl. Doch ist die BaZ wirklich ein «SVP-Kampfblatt», wie es sogar <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=fl&amp;dig=2010%2F09%2F09%2Fa0139&amp;cHash=0e6da50ebe" target="_blank">in der Berliner «taz»</a> zu lesen war? Ein Blick in die Zeitung zeigt Überraschendes.<br />
<span id="more-28850"></span><br />
Schweizer Medien berichten nicht oft über Medien oder über die Kreise, die hinter Zeitungen stehen. Es sei denn, es geht um Publikationen, die explizit nicht links sind. Dann überbieten sie sich mit Artikeln. Die «NZZ am Sonntag» hat mit <a href="http://www.nzz.ch/_impressum_benini_francesco_1.468.html?independent=true">Francesco Benini</a> sogar eigens einen Journalisten dafür. Sobald sich etwas bewegt in der Medienszene und Roger Köppel, Markus Somm oder Christoph Blocher daran beteiligt sind, schreibt er Artikel, die nicht nur viel beachtet, sondern auch, wichtig für die Sonntagszeitungen, viel zitiert werden. Fast ebenso fleissig beobachtet die Lage der «Tages-Anzeiger» mit <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/stichwort/autor/maurice-thiriet/s.html">Maurice Thiriet</a>. Die Online-Portale greifen die Recherchen dann begierig auf und machen sie gerne grösser, als sie wichtig sind.</p>
<p>Heftig waren die Reaktionen, als die BaZ verkauft wurde. <a href="http://www.taz.de/1/archiv/print-archiv/printressorts/digi-artikel/?ressort=fl&amp;dig=2010%2F09%2F09%2Fa0139&amp;cHash=0e6da50ebe">«Noch ein SVP-Kampfblatt»</a>, stöhnte die deutsche «taz». Martin Lüchinger, SP-Präsident Basel-Stadt, war <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Basels-Linke-entsetzt-ueber-den-neuen-BaZChefredaktor-Markus-Somm/story/28138404">«entsetzt»</a>. Und der Basler Regierungsrat Christoph Brutschin (SP) warnte davor, die Ansprüche des Basler Bürgertums zu unterschätzen und prophezeite mit einem <a href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Redaktion-der-Basler-Zeitung-wagt-Machtprobe-mit-den-Verlegern-/story/15803171">«einseitig rechtskonservativen Kurs»</a> schon mal einen Einbruch bei den «Abonnenten und wohl auch Inserenten». <a href="http://www.nzz.ch/nachrichten/politik/schweiz/baz-eigner_tettamanti_mag_nicht_nach_basel_reisen_1.8451619.html">Ausserdem</a> wurde die Auslieferung der Zeitung sabotiert und Investor Tito Tettamanti verkaufte seine Anteile, nachdem das linke Bündnis BastA! dazu aufgerufen hatte, ihn bei einem Vortrag mit Trillerpfeifen zu empfangen.</p>
<p>Was steht da denn in diesem angeblichen «SVP-Kampfblatt», zum Beispiel am Freitag, 3. Juni? Den Titel und die Seiten 2 und 3 füllt einer, mit dem sich Psychologiestudentinnen beschäftigen müssen: C.G. Jung (seine Beziehung zu Basel, war er ein Antisemit?). Dann kommen je zwei Seiten Schweizer Politik, internationale Politik, Meinung und Wirtschaft. Über fünf Seiten dagegen werden dem Sport, dem Lokalen und Kultur/Wissen eingeräumt. Das Team Politik, Meinung und Wirtschaft verliert also mit 8:15 Seiten gegen das Team Basel, Sport und Kultur. Darüber mag jetzt jeder selbst nachdenken.</p>
<p>Was ist mit den Inhalten? Die Basler Zeitung war mal bis weit in den deutschen Raum hinein für ihr herausragendes Feuilleton bekannt. Heute kann sie daran wohl nur noch an einzelnen Tagen anknüpfen, in der Regel geht es nun im Kulturteil um lokale Ereignisse (am 3.6. um eine Skulptur in der Heuwaage und einen Pianisten im Basler Musiksaal, immerhin zwei Spalten werden einer Performance in Zürich! eingeräumt). Ein deutliches Zeichen für eine Hinwendung zur Populärkultur ist der Bericht über das «Schätzeli der Nation», Francine Jordi, die den Mann gewechselt hat. Was sich abschreckend anhört und auch eher was für den Klatschteil ist, liest sich dann gar nicht so uninteressant, hat doch Journalistin Andrea Fopp tatsächlich Mitglieder des Jodlerklubs und des Eurovision-Fanclubs dazu befragt. Auch wenn es viele Kulturredakteure nicht wahrhaben wollen: Das sind die Texte, die gelesen werden.</p>
<p>Von der Wahl zum Fifa-Chef berichtet (am 1. Juni) der Blatter-kritische, freie Sportjournalist <a href="http://www.jensweinreich.de/">Jens Weinreich</a>. Anders als die Weltwoche: Dort empfing Sepp Blatter seinen späteren PR-Mann Walter De Gregorio (siehe <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/20/das-bewerbungschreiben/">MEDIENWOCHE vom 20. April</a>) zusammen mit Roger Köppel zu einem Interview, das man je nach Standpunkt als Schwimmen gegen den Mainstream oder Gefälligkeit auslegen kann.</p>
<p>Ein Glanzstück sind die beiden Meinungsseiten. Links unten kommen die Leser zu Wort, rechts in der Mitte prangt die «Carte Blanche», wo sich kluge Leute, die schreiben können, obwohl sie keine Redaktoren sind, zu einem selbstgewählten Thema äussern können. Warum bloss liest man in Schweizer Printprodukten so wenige Texte von Branchenfremden? So oft sind es diese Texte, die neue Denkanstösse geben. Auch Politiker kommen in der BaZ regelmässig zu Wort &#8211; gerade bei Fachthemen sind diese viel lesenswerter als das, was ein Redaktor mit Zeitmangel sich kurz mal angelesen hat.</p>
<p>Die sich wandelnde BaZ hat nicht nur die stockkonservative Lokalelite aus ihrem isolationistischen Tiefschlaf geweckt, sie hat sie auch dazu ermuntert, <a href="http://www.bachmannmedien.ch/newsroom/medieninfo/projektbasel.html">selbst eine Zeitung anzukündigen</a>, hinter der sie auch wirklich stehen kann. Wie das Publikum auf die beiden Produkte in Zukunft reagiert, wird sich weisen. Vielleicht wird der Markt einer von beiden den Tod bescheren &#8211; schöner wäre es, für das Publikum und die Journalisten, wenn die neue publizistische Auswahl erhalten bleibt.</p>
<p>Die alte, zum Einschlafen langweilige BaZ ist auf jeden Fall Geschichte. Gut so. Die Medienlandschaft braucht nicht nur ein Basel, sie braucht viele Basel. Weil profilierte Produkte nur im Wettbewerb entstehen. Und Selbstzufriedenheit nur Langeweile schafft.</p>
<p><small>Bild: <a href="http://www.flickr.com/photos/paytonc/5331789788/">Flickr/paytonc</a>, <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/deed.en">CC BY-Lizenz</a></small></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/06/06/ein-heilsamer-schock/">Ein heilsamer Schock</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Gruppenbild ohne Dame</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sylvia Egli von Matt]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 11:04:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[MAZ]]></category>
		<category><![CDATA[Bascha Mika]]></category>
		<category><![CDATA[Geschlechterquoten]]></category>
		<category><![CDATA[Lis Borner]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sieben Männer an der SRG-Spitze – und keine einzige Frau. So sieht die Führungsetage des gebührenfinanzierten Rundfunks in der Schweiz 2011 aus. Dürfen die das? Dumme Frage. Natürlich darf die SRG das. Der SRG schreiben zwar Viele Vieles vor, doch Geschlechterquoten gibt es auch für sie nicht. Und Absichtsverklärungen, wie die Forderung nach Geschlechterparität im <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/19/gruppenbild-ohne-dame/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Männer an der SRG-Spitze – und keine einzige Frau. So sieht die Führungsetage des gebührenfinanzierten Rundfunks in der Schweiz 2011 aus. Dürfen die das? Dumme Frage. Natürlich darf die SRG das. Der SRG schreiben zwar Viele Vieles vor, doch Geschlechterquoten gibt es auch für sie nicht. Und Absichtsverklärungen, wie die Forderung nach Geschlechterparität im Gesamtarbeitsvertrag, sind halt nur Absichtserklärungen.<br />
<span id="more-28795"></span><br />
Ist es klug, wenn die SRG ihr Unternehmen ohne Frauen in Spitzenpositionen führt? Warum macht Mann das? Warum setzen zweifelsfrei kluge Männer das Gremium so zusammen? Ich weiss, diese Fragen sind alt und ich erzähle hier nichts Neues. Doch jetzt muss ich doch wieder ran, schliesslich geht es um unsere SRG..</p>
<p>Bestimmt haben die SRG-Männer an Frauen gedacht und auch bedacht, wie sinnvoll und bereichernd es doch ist, sie in ihrem Gremium zu haben. Aber sie haben wohl  einfach keine geeigneten gefunden. Wollten die Frauen nicht? Hat Bascha Mika, die ehemalige Chefredaktorin der Berliner Tageszeitung taz, tatsächlich recht, wenn sie in ihrem Buch «Die Feigheit der Frauen» die These aufstellt: Frauen sind selber schuld, wenn sie es nicht an die Spitze schaffen? Sind Gegenbeispiele, Lis Borner etwa, die Chefredaktorin von Radio DRS, nur die Bestätigung der Regel? Oder fielen die Frauen schlicht und einfach durch die männlichen Netzwerke?</p>
<p>Die Grundfrage bleibt: Dürfen die das? Ja, die SRG darf das. Aber wir würden uns trotzdem freuen, wenn die Männer bald fündig werden und auf dem hübschen, roten SRG-Sofa auch Frauen Platz nehmen. So würde – bei aller Liebe zu Männern – das Bild mehr Freude bereiten. Und die SRG hätte eine Angriffsfläche weniger. Das wäre ihr zu gönnen, es bleiben noch genügend andere Baustellen.</p>
<p>PS: Darf ich als MAZ-Direktorin diese Frage überhaupt stellen und beantworten? Denn ich bin schliesslich nicht unabhängig – ist die SRG doch Mitgründerin und Mitträgerin des MAZ. Trotzdem meine ich: Ich darf.</p>
<p><em>Sylvia Egli von Matt ist Direktorin der Schweizer Journalistenschule MAZ</em></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2011/04/19/gruppenbild-ohne-dame/">Gruppenbild ohne Dame</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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