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	<title>Watson | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sun, 22 May 2022 06:49:54 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Rundschau/Watson, Swiss&#160;Press&#160;Award, Sonntagszeitung</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/04/23/rundschau-watson-swiss-press-award-sonntagszeitung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 08:03:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Rundschau]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Swiss Press Award]]></category>
		<category><![CDATA[Alice Schwarzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Gelungene Kooperation Eine gemeinsame Recherche von «Rundschau» und «Watson» widmete sich vergangene Woche einem Femizid von Oktober 2021. Fulya Demi ist mutmasslich von ihrem Ehemann erstochen worden. Die beiden Journalistinnen Sarah Serafini und Samira Zingaro (Bild) begannen die Recherche kurz nach der Tat. Sie besuchten Demis Eltern in der Türkei, sprachen mit <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/23/rundschau-watson-swiss-press-award-sonntagszeitung/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/23/rundschau-watson-swiss-press-award-sonntagszeitung/">Rundschau/Watson, Swiss Press Award, Sonntagszeitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220423b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-96661" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220423b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220423b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220423b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220423b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/04/MW-Good-Bad-Ugly-20220423b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Gelungene Kooperation</h3>
<p>Eine gemeinsame Recherche von <a href="https://www.srf.ch/news/schweiz/femizid-von-altstetten-die-geschichte-von-fulya-demir-getoetet-vor-ihrem-haus" target="_blank" rel="noopener">«Rundschau»</a> und <a href="https://www.watson.ch/schweiz/feminismus/487403445-femizid-in-altstetten-zuerich-die-geschichte-der-getoeteten-fulya-demir" target="_blank" rel="noopener">«Watson»</a> widmete sich vergangene Woche einem Femizid von Oktober 2021. Fulya Demi ist mutmasslich von ihrem Ehemann erstochen worden.</p>
<p>Die beiden Journalistinnen Sarah Serafini und Samira Zingaro (Bild) begannen die Recherche kurz nach der Tat. Sie besuchten Demis Eltern in der Türkei, sprachen mit der Nachbarin in Altstetten: «Uns war wichtig, dass wir unsere Protagonist:innen nicht ‹überfallen›», sagt Serafini zur MEDIENWOCHE. Mit viel Gesprächen, Zeit und Einfühlungsvermögen haben die beiden Journalistinnen nach und nach ein Vertrauensverhältnis geschaffen, das ihnen erlaubte, in die Welt von Demi einzutauchen. «Bevor wir im Februar zu den Eltern und der Schwester in die Türkei reisten, standen wir bereits drei Monate lang in regem Kontakt.» Wie berichtet man über ein Thema, das einen als Frau selber betreffen könnte? Die Recherche sei teilweise aufwühlend gewesen, sagt Serafini: «Vor allem Gespräche mit Menschen, die Fulya gut gekannt hatten, waren manchmal schwer zu ertragen. Ich fand es richtig und wichtig, dass auch wir geweint haben, wenn uns danach war.» Entstanden ist ein starkes Stück Journalismus und das auf mehreren Ebenen: gemeinsam statt konkurrenzierend, empathisch und trotzdem reflektiert.<br />
</p>
<h3>The Bad – «Keine Statistik nach Geschlechtern»</h3>
<p>Am 27. April werden die Gewinner*innen des diesjährigen Swiss Press Award geehrt, vergangene Woche wurden die <a href="https://swisspressaward.ch/de/nominierte-swiss-press-award-2022/" target="_blank" rel="noopener">Nominationen</a> bekanntgegeben: Unter den 30 Nominierten finden sich gerade einmal sechs Frauen.</p>
<p>«Wir führen keine Statistik nach Geschlechtern», sagt Mitorganisator Michael von Graffenried auf Anfrage der MEDIENWOCHE. Und er verweist auf den Swiss Press Photo Award, dort stehen die Gewinner*innen nämlich bereits fest: Der 2. Preis in der Kategorie Porträt ging an das <a href="https://50-50-50.ch/" target="_blank" rel="noopener">Kollektiv «50-50-50»</a>, das im Rahmen des 50-jährigen Jubiläums der Frauenstimmrechts 50 Frauen fotografiert hat.</p>
<p>Die Fotografinnen haben ihre Frauenporträts alle einzeln eingeschickt. Für von Graffenried bedeutet das, dass der Swiss Press Award «noch nie so viele Preisträgerinnen in einem Jahrgang gehabt hat». Auf der Webseite ist allerdings <a href="https://swisspressaward.ch/de/gewinner/" target="_blank" rel="noopener">nur eine der 50 Fotografinnen</a> als Gewinnerin aufgeführt. Von Graffenried sagt, dass leider noch immer zu wenig Frauen an den Ausschreibungen mitmachen – dass es aber jedes Jahr «ein wenig besser» werde. Immerhin sind die Frauen in den sechs verschiedenen Jurys in der Mehrheit: 18 Frauen und 15 Männer.</p>

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<h3>The Ugly – Unwidersprochen stehen gelassen</h3>
<p>Die Journalistin Alice Schwarzer hat ein neues Buch geschrieben und wurde in der letzten «Sonntagszeitung» dazu <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/die-trans-ideologie-ist-in-wahrheit-rueckschrittlich-467980207060" target="_blank" rel="noopener">interviewt</a>. Die Altfeministin wird unter anderem gefragt, ob es ein Jugendtrend sei, dass sich vor allem die Generation Z «mit LGBT-Themen auseinandersetzt», es gehe um «subjektive Geschlechter», dem das biologische «notfalls angepasst wird» und darum, ob Mütter die «Treiber der Entwicklung» seien, «weil ihre Kinder und deren Wünsche für sie das Mass aller Dinge sind».</p>
<p>Schwarzer stellt in ihren Antworten die These von «echten Transsexuellen» auf und sagt, dass trans Buben (die sie allerdings fälschlicherweise als Mädchen gendert) «in den meisten Fällen nur ein Unbehagen an der Frauenrolle verspüren». Hanna Jannsen ist im Vorstand des queeren Vereins <a href="https://milchjugend.ch/" target="_blank" rel="noopener">Milchjugend</a> und sagt zur MEDIENWOCHE: «Als erstes finde ich es problematisch, das Ganze als ‹trans Debatte› oder ‹trans Ideologie› darzustellen. Es geht hier um Menschen und deren Rechte nicht um irgendeine ‹Debatte›.» Trans Menschen sind Menschen, die die gleichen Rechte und Chancen verdient haben wie alle anderen Menschen auch, so Janssen: «Ich finde metaphysische Fragen wie ‹Was ist eine Frau? Was ist ein Mann?› nicht produktiv.» Dass jungen trans Menschen in vielen Fällen nicht geglaubt wird, oder dass ihr Outing als «Phase» abgetan ist, gehört zum bekannten Inventar der Transfeindlichkeit, die mit solchen Aussagen wie denjenigen von Schwarzer zementiert wird – und sie bleiben im Interview unwidersprochen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/04/23/rundschau-watson-swiss-press-award-sonntagszeitung/">Rundschau/Watson, Swiss Press Award, Sonntagszeitung</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>Watson, persoenlich.com, Arena</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/03/19/watson-persoenlich-com-arena/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Bettina Büsser]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2022 10:11:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Arena]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
		<category><![CDATA[persoenlich.com]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>The Good – Keine Bilder, aber Infos Welche Bilder vom Krieg dürfen Medien zeigen? Rütteln erschreckende Szenen die Welt auf? Oder befriedigen sie nur die Sensationslust? Solche Fragen werden aktuell angesichts des Kriegs in der Ukraine heftig diskutiert. Nicht zuletzt, seit die «New York Times» auf ihrer Titelseite ein Bild zeigte, auf dem die Leichen <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/19/watson-persoenlich-com-arena/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/19/watson-persoenlich-com-arena/">Watson, persoenlich.com, Arena</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220319b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" class="alignnone wp-image-95746 size-full" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220319b.jpg" alt="" width="1456" height="488" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220319b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220319b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220319b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/03/MW-Good-Bad-Ugly-20220319b-768x257.jpg 768w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a></p>
<h3>The Good – Keine Bilder, aber Infos</h3>
<p>Welche Bilder vom Krieg dürfen Medien zeigen? Rütteln erschreckende Szenen die Welt auf? Oder befriedigen sie nur die Sensationslust? Solche Fragen werden aktuell angesichts des Kriegs in der Ukraine heftig <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/16/bilder-vom-krieg-die-grenzen-des-zumutbaren/">diskutiert</a>. Nicht zuletzt, seit die «New York Times» auf ihrer Titelseite ein Bild zeigte, auf dem die Leichen einer Frau und ihrer beiden Kinder zu sehen waren. Sie waren auf der Flucht nach Kiew von einer Granate getötet worden.</p>
<p>Manche Medienkonsument*innen ertragen solche Bilder nicht. Sie möchten dennoch wissen, was in der Ukraine passiert. «Watson» hat deshalb am 1. März eine neue frühmorgendliche Rubrik eingeführt: «Das ist in der Ukraine während der Nacht passiert – der Überblick (ohne Bilder)». Sie enthält genau das, was sie verspricht.</p>
<p>Es sei von «Watson»-User*innen gewünscht worden, «dass man sich über die Geschehnisse informieren kann, ohne sich den teils verstörenden Bildern aussetzen zu müssen», sagt «Watson»-Chefredaktor Maurice Thiriet (Bild) auf Anfrage der MEDIENWOCHE. Und wie wird das Angebot genutzt? Verglichen mit den Werten der Live-Ticker, so Thiriet, sei die Story keine «Klickbomben-Sensation»: «Aber wir optimieren die Berichterstattung zur Ukraine auch nicht auf Traffic-Wirksamkeit.»</p>
<p><small>P.S. Wer die bilderfreien Ukraine-Infos lesen will, ohne vorher durch das «Watson»-Angebot mitsamt allen Kriegsbildern zu scrollen: Via <a href="https://www.watson.ch/u/story_list">https://www.watson.ch/u/story_list</a> kommt man zur Liste der veröffentlichten Storys und findet darin täglich den Link auf die aktuelle Version.</small><br />
</p>
<h3>The Bad – Alte Männer erklären den Krieg</h3>
<p>Er lässt die «Welterklärer» hochleben: Matthias Ackeret, Verleger und Chefredaktor von «persönlich» und Blocher-Interviewer wird <a href="https://www.persoenlich.com/blog/ein-hoch-auf-die-welterklarer" target="_blank" rel="noopener">ganz nostalgisch</a>. Denn, so schreibt er in einem Blogbeitrag, «dank Putins Wahn» feiere der Militärexperte Albert A. Stahel (78) ein Comeback. Und Erich Gysling, «die brillanteste und auch alterslose Allzweckwaffe der Welterklärer», sei sehr gefragt: «Keiner analysiert so perfekt wie der 85-Jährige. Höchstwahrscheinlich wagen sich nicht einmal die Kriegsparteien, sich gegen dessen Prognosen zu stellen.»</p>
<p>Stahels und Gyslings Expertise ist unbestritten. Aber sie gleich zu «Welterklärern» zu erheben, ist, sagen wir mal, ein bisschen überbordend. Nicht zuletzt, weil bei diesem Begriff ein Hauch von Mansplaining mitschwingt: Alte Männer erklären den Krieg und die Welt.</p>
<p>Was aber viel mehr irritiert, ist der Link, den Ackeret in seinem Text zu Corona-Expert*innen macht: «Man lerne: Jede Krise hat seine Kommentatoren. Vorbei die Zeiten, als die Coronagilde rund um Marcel Salathé den baldigen Weltuntergang beschwor.» Karl Lauterbach verspüre einen «medialen Phantomschmerz». Die Pandemie scheine abgehakt: «Gefragt sind Kriegsexperten und nicht mehr Virenphilosophen.»</p>
<p>Man lerne: Wer sich fundiert und professionell mit Krieg und Konflikten beschäftigt, ist ein «Experte». Wer sich fundiert und professionell mit Viren und Epidemien beschäftigt, ist ein «Philosoph». Immerhin hat Ackeret die Medizin- und Epidemie-Experten nicht als «Ideologen» bezeichnet.</p>

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<h3>The Ugly – Rassismus ist keine Meinung</h3>
<p>Die «Arena»-Redaktion hat es wirklich versucht. Sie hatte sich gut vorbereitet, unter anderem bei Staatsanwälten und bei der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus Einschätzungen und Statements eingeholt. Und dennoch sagte SVP-Fraktionspräsident Thomas Aeschi <a href="https://www.srf.ch/play/tv/arena/video/parteispitzen-zum-ukraine-krieg?urn=urn:srf:video:821c5f70-71f8-4397-a2f3-d0f9b7b7e3cd" target="_blank" rel="noopener">im Verlauf der «Arena»</a>: «Ich würde genau dasselbe wieder sagen», und: «Ich teile diese Aussage, dass es rassistisch war, nicht.» Er hatte seine Plattform.</p>
<p>Aeschi hatte am 16. März in der Sonderdebatte des Nationalrats zum Krieg in der Ukraine gesagt: «Es darf nicht sein, dass Nigerianer oder Iraker mit ukrainischen Pässen plötzlich 18-jährige Ukrainerinnen vergewaltigen! Das darf nicht zugelassen werden.» Im Rat <a href="https://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/session-svp-nationalrat-thomas-aeschi-bezeichnet-nigerianer-als-vergewaltiger-gruene-politikerin-entschuldigt-sich-ld.2264596" target="_blank" rel="noopener">reagierte niemand</a>, danach aber gab es heftige Reaktionen.</p>
<p>Und gleichzeitig war für gestern Freitag eine «Arena» zum Ukraine-Krieg mit den Parteispitzen geplant. Die «Arena» hatte Aeschi schon vor seiner rassistischen Aussage eingeladen – und blieb dabei. «Seine Aussage wird ebenfalls Gegenstand der Ukraine-Debatte in der Arena sein», twitterte <a href="https://twitter.com/ziskaegli/status/1504413924803989518" target="_blank" rel="noopener">Redaktionsleiterin Franziska Egli</a>. Aline Trede, Fraktionschefin der Grünen, entschied sich, nicht an der «Arena» teilzunehmen: «Unsere freiheitliche und demokratische Gesellschaft darf Rassismus keine Plattform geben», <a href="https://twitter.com/alinetrede/status/1504833440839000064?s=20&amp;t=_G1cslkwA630gPr0qM2k_g" target="_blank" rel="noopener">schrieb sie auf Twitter</a>.</p>
<p>Es gab klare und auch starke Aussagen gegen Rassismus in dieser «Arena», Moderator Sandro Brotz nahm Aeschi in die Zange. Dennoch: Jede Sendeminute, in der es um Aeschis Rassismus ging, fehlte der Diskussion um den Ukraine-Krieg und die Reaktion der Schweiz. Jede Minute, in der Aeschi sich verteidigen, beziehungsweise auf seiner Position beharren konnte, ging der Zeit ab, in der die beeindruckendste Person dieser «Arena» sprechen konnte: die aus Kiew in die Schweiz geflüchtete Hanna Yushchenko.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/03/19/watson-persoenlich-com-arena/">Watson, persoenlich.com, Arena</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Sonntagsblick, Watson, Tages-Anzeiger</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/01/29/sonntagsblick-watson-tages-anzeiger/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2022/01/29/sonntagsblick-watson-tages-anzeiger/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jan 2022 09:53:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Tages-Anzeiger]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Fabian Eberhard]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=94398</guid>

					<description><![CDATA[<p>The Good – «Sonntagsblick» mit neuer Recherche-Power Fabian Eberhard ist ein derart hartnäckiger Rechercheur, dass er immer wieder bedroht wird: von Neonazis oder Erdogan-Fans zum Beispiel. Journalistisch fällt Eberhard mit grossen Enthüllungen auf, jüngst etwa mit seiner Recherche über Gianni Infantinos heimlichen Umzug nach Katar. 2019 wurde seine Recherche-Serie über Schweizer Waffen in Kriegsgebieten mit <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/29/sonntagsblick-watson-tages-anzeiger/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/29/sonntagsblick-watson-tages-anzeiger/">Sonntagsblick, Watson, Tages-Anzeiger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220129b.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220129b-300x101.jpg" alt="" width="300" height="101" class="alignnone size-medium wp-image-94416" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220129b-300x101.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220129b-1024x343.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220129b-768x257.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/01/MW-Good-Bad-Ugly-20220129b.jpg 1456w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<h3>The Good – «Sonntagsblick» mit neuer Recherche-Power</h3>
<p>Fabian Eberhard ist ein derart hartnäckiger Rechercheur, dass er immer wieder bedroht wird: von Neonazis oder Erdogan-Fans zum Beispiel. Journalistisch fällt Eberhard mit grossen Enthüllungen auf, jüngst etwa mit seiner Recherche über Gianni Infantinos heimlichen <a href="https://www.blick.ch/schweiz/heimlicher-umzug-fifa-chef-infantino-wohnt-jetzt-in-katar-id17149816.html" rel="noopener" target="_blank">Umzug nach Katar</a>. 2019 wurde seine Recherche-Serie über Schweizer Waffen in Kriegsgebieten mit dem <a href="https://www.blick.ch/politik/ausgezeichnet-fuer-recherche-ueber-schweizer-waffen-in-kriegsgebieten-sonntagsblick-reporter-fabian-eberhard-erhaelt-zuercher-journalistenpreis-id15322700.html" rel="noopener" target="_blank">Zürcher Journalistenpreis</a> ausgezeichnet. </p>
<p>Nun wurde der 38-Jährige per Februar zum Recherche-Chef des «Sonntagsblick» ernannt, wo er seit 2017 als Reporter arbeitet. Eberhard betreibt einen Journalismus abseits vom klassischen Boulevard. Seine Ernennung steht auch für einen Wandel, für (noch) mehr Recherche beim «Sonntagsblick» und für einen politisch und gesellschaftlich relevanten Journalismus. Das lässt hoffen, dass das auch auf den «Blick» abfärbt. Dem Blatt täte das auf jeden Fall gut, das sich aktuell mit einem <a href="https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/zug/zuger-kantonsgericht-spiess-hegglin-kaempft-vor-gericht-gegen-ringier-um-gewinnherausgabe-ich-will-ein-urteil-denn-sonst-wiederholt-es-sich-ld.2240215" rel="noopener" target="_blank">Riesenprozess</a> wegen frauenfeindlicher Berichterstattung herumschlagen muss.</p>
<h3>The Bad – «Watson» im Tabak-Dilemma</h3>
<p>Am 13. Februar 2021 sind Abstimmungen und wer etwas mit Medien zu tun hat, spricht, tweetet und streitet nur noch über das Medienpaket. Alle? Nicht ganz. Beim werbefinanzierten News- und Unterhaltungsportal «Watson» befasst man sich auch mit der Initiative «Kinder ohne Tabak», die ein strenges Werbeverbot für Tabakprodukte fordert. </p>
<p>Watson-Vermarktungschef <a href="https://www.persoenlich.com/kategorie-werbung/ein-werbeverbot-ist-ein-illiberaler-wirtschaftstod" rel="noopener" target="_blank">Tarkan Özküp</a> erklärte diese Woche in einem Interview mit «persoenlich.com», dass bei einer Annahme der Initiative Werbeeinnahmen wegfallen würden, mit denen man eigentlich rechnet. Die Einnahmen bewegen sich laut Özküp im einstelligen Prozentbereich des Gesamtumsatzes – der Wegfall würde schmerzen, existenziell sei er aber nicht. Es sei eine Haltungsfrage, wie man der Initiative gegenüberstehe, findet Özküp. Sie sei zu extrem und öffne die Tür für andere Werbeverbote. Watson verdient Geld mit Werbung – auch für Tabakprodukte wie Snus oder E-Zigaretten.</p>
<p>Die Redaktion dagegen hat wenig fürs Rauchen übrig: Die frühere Sexkolumnistin Emma Amour <a href="https://www.watson.ch/leben/blogs/367500668-emma-amour-hat-aufgehoert-zu-rauchen-und-24-stunden-in-der-hoelle-erlebt" rel="noopener" target="_blank">hörte auf zu rauchen</a>, die Redaktion <a href="https://www.watson.ch/leben/gesundheit/852132536-rauchfrei-in-6-wochen-wie-ein-kurs-mich-von-den-zigis-wegbringen-soll" rel="noopener" target="_blank">probiert Rauchstopp-Kurse</a> aus und auch der <a href="https://www.watson.ch/gesundheit/panorama/980539458-10-andere-wirklich-gute-gruende-mit-dem-rauchen-aufzuhoeren" rel="noopener" target="_blank">Nichtrauchertag</a> wird abgefeiert. Eigentlich löblich, diese Haltung müsste sich aber konsequenterweise auch dann widerspiegeln, wenn es um die Initiative – und ums Geld – geht.</p>
<h3>The Ugly – Antisemitismus im «Tages-Anzeiger»</h3>
<p>Am Montag erschien im «Tages-Anzeiger» ein Porträt der Zürcher FDP-Stadtratskandidatin Sonja Rueff-Frenkel. Es schlug die ganze Woche lang so hohe Wellen, wie schon lange kein «Tagi»-Text mehr – allerdings nicht, weil er so gut war. Autor Kevin Brühlmann sprach im Interview mit Rueff-Frenkel nicht nur ihr politisches Engagement für eine jüdisch-orthodoxe Mädchenschule an, sondern wollte in diesem Zusammenhang wissen, inwiefern die «unterdrückte Sexualität» von «unreinen» orthodoxen Frauen mit Gleichstellung zusammenpasse. Dass Rueff-Frenkel selber jüdischen Glaubens ist, rechtfertigt diese Frage nicht. Der Text enthielt zudem weitere klassische antisemitische Stereotypen.</p>
<p>Es folgte ein Shitstorm auf Twitter, <a href="https://twitter.com/bruehlmania/status/1486440647108472832" rel="noopener" target="_blank">Autor Brühlmann entschuldigte sich</a> und zwei Tage später entschuldigte sich <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/wir-entschuldigen-uns-596562489688" rel="noopener" target="_blank">auch die Chefredaktion</a> öffentlich. Weder Antisemitismus noch die «unfaire Behandlung von Frauen» hätten im «Tages-Anzeiger» etwas zu suchen. Bloss: Beides fand seinen Platz im Text – und steht «aus Transparenzgründen» <a href="https://www.tagesanzeiger.ch/die-frau-mit-dem-spinnennetz-424451075417" rel="noopener" target="_blank">weiterhin online</a>.</p>
<p>Dieser Text hätte so nicht erscheinen dürfen. Brühlmann hat den Artikel ja nicht im Alleingang auf einem privaten Blog veröffentlicht. Dass mit dem Text antisemitische und frauenfeindliche Stereotypen reproduziert werden, hätte mindestens einer anderen Person auf der Redaktion auffallen müssen. </p>
<p>Aber niemandem ist etwas aufgefallen. Auf Anfrage der MEDIENWOCHE schreibt Mario Stäuble, der Co-Chefredaktor des «Tages-Anzeigers»: «Der Text durchlief wie jeder Text eine Reihe von Kontrollinstanzen. Ich verweise auf unseren Kommentar zum Fall: ‹In diesem Fall haben wir unsere Qualitätsstandards nicht eingehalten, und die Kontrollinstanzen, die diese sicherstellen, haben nicht funktioniert. Wir ziehen daraus unsere Lehren, damit das ein Einzelfall bleibt.›»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/01/29/sonntagsblick-watson-tages-anzeiger/">Sonntagsblick, Watson, Tages-Anzeiger</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>ComSumCast #3 – Reto Lipp spricht mit Michael Wanner über «Watson»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/05/comsumcast-3-reto-lipp-spricht-mit-michael-wanner-ueber-watson/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2021 14:09:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Wanner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gast in der dritten ComSumCast-Folge ist Michael Wanner. Der Verleger-Sohn leitet seit 2016 das familieneigene Online-Portal «Watson». Ausgerechnet in der Corona-Krise ist «Watson» jetzt auch der Sprung in die Romandie mit einer französischen Ausgabe gelungen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/05/comsumcast-3-reto-lipp-spricht-mit-michael-wanner-ueber-watson/">ComSumCast #3 – Reto Lipp spricht mit Michael Wanner über «Watson»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Gast in der dritten ComSumCast-Folge ist Michael Wanner. Der Verleger-Sohn leitet seit 2016 das familieneigene Online-Portal «Watson». Ausgerechnet in der Corona-Krise ist «Watson» jetzt auch der Sprung in die Romandie mit einer französischen Ausgabe gelungen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/05/comsumcast-3-reto-lipp-spricht-mit-michael-wanner-ueber-watson/">ComSumCast #3 – Reto Lipp spricht mit Michael Wanner über «Watson»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Der Kampf um die Romandie</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/02/27/der-kampf-um-die-romandie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 07:55:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Blick]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In nächster Zeit lancieren gleich zwei grosse Deutschschweizer Verlage in der Romandie neue Produkte. Watson kommt Anfang März mit einem Ableger &#8211; im Juni folgt der Blick. Und auch Tamedia baut mit 20 Minuten seine Präsenz am Standort Lausanne massiv aus.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/27/der-kampf-um-die-romandie/">Der Kampf um die Romandie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In nächster Zeit lancieren gleich zwei grosse Deutschschweizer Verlage in der Romandie neue Produkte. Watson kommt Anfang März mit einem Ableger &#8211; im Juni folgt der Blick. Und auch Tamedia baut mit 20 Minuten seine Präsenz am Standort Lausanne massiv aus. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/27/der-kampf-um-die-romandie/">Der Kampf um die Romandie</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Watson» beendet Partnerschaft mit «Spiegel Online»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/01/08/watson-beendet-partnerschaft-mit-spiegel-online/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jan 2019 10:25:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Newsportal «Watson» bezieht News, Hintergründe und Analysen neu von «Zeit Online» und «T-Online». Es beendet die Kooperation mit «Spiegel Online».</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Newsportal «Watson» bezieht News, Hintergründe und Analysen neu von «Zeit Online» und «T-Online». Es beendet die Kooperation mit «Spiegel Online».</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/01/08/watson-beendet-partnerschaft-mit-spiegel-online/">«Watson» beendet Partnerschaft mit «Spiegel Online»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>«Watson» und der Aura-Analytiker</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/11/06/watson-und-der-aura-analytiker/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 14:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es kann eigentlich nur Satire sein. Wie anders lässt sich sonst erklären, dass ein gewesener Tages-Anzeiger-Chefredaktor und aktuell als Politikredaktor bei «Watson» beschäftigter Journalist, einen «Aura-Analytiker» zum Schicksal von Donald Trump befragt? Der Hellsichtige, ein Schweizer, der in Südamerika lebt, darf dann Banalitäten von sich geben, wie: «Eine meiner Voraussagen zur Amtszeit von Trump war, dass sie das amerikanische Justizsystem sehr stark beeinflussen werde.» Das kann natürlich nur jemand vorhersagen, der Trumps Aura sieht… So überrascht es nicht, dass das Publikum irritiert auf dieses unfreiwillig komische, aber gar nicht lustige Interview reagiert. In den Kommentaren fragt man sich, ob der Autor das Gefäss verfehlt habe. Schliesslich führt «Watson» auch einen Sektenblog. Andere wieder sehen das «Allzeittief» des Autors erreicht.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/06/watson-und-der-aura-analytiker/">«Watson» und der Aura-Analytiker</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es kann eigentlich nur Satire sein. Wie anders lässt sich sonst erklären, dass ein gewesener Tages-Anzeiger-Chefredaktor und aktuell als Politikredaktor bei «Watson» beschäftigter Journalist, einen «Aura-Analytiker» zum Schicksal von Donald Trump befragt? Der Hellsichtige, ein Schweizer, der in Südamerika lebt, darf dann Banalitäten von sich geben, wie: «Eine meiner Voraussagen zur Amtszeit von Trump war, dass sie das amerikanische Justizsystem sehr stark beeinflussen werde.» Das kann natürlich nur jemand vorhersagen, der Trumps Aura sieht… So überrascht es nicht, dass das Publikum irritiert auf dieses unfreiwillig komische, aber gar nicht lustige Interview reagiert. In den Kommentaren fragt man sich, ob der Autor das Gefäss verfehlt habe. Schliesslich führt «Watson» auch einen Sektenblog. Andere wieder sehen das «Allzeittief» des Autors erreicht. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/11/06/watson-und-der-aura-analytiker/">«Watson» und der Aura-Analytiker</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>IBM-Computer gewinnt Debatte gegen Menschen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/06/21/ibm-computer-gewinnt-debatte-gegen-menschen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 10:01:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
		<category><![CDATA[IBM]]></category>
		<category><![CDATA[Public Debater]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IBM hat wieder einmal einen Computer gebaut, der den Fähigkeiten von Menschen gefährlich nahe kommt. Nach Schachcomputer „Deep Blue“ und Jeopardy-Gewinner „Watson“ hat man nun einen Computer namens „Public Debater“ gebaut, der Debatten führen und mit seinen Argumenten überzeugen kann.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/21/ibm-computer-gewinnt-debatte-gegen-menschen/">IBM-Computer gewinnt Debatte gegen Menschen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>IBM hat wieder einmal einen Computer gebaut, der den Fähigkeiten von Menschen gefährlich nahe kommt. Nach Schachcomputer „Deep Blue“ und Jeopardy-Gewinner „Watson“ hat man nun einen Computer namens „Public Debater“ gebaut, der Debatten führen und mit seinen Argumenten überzeugen kann.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/06/21/ibm-computer-gewinnt-debatte-gegen-menschen/">IBM-Computer gewinnt Debatte gegen Menschen</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Chaschperlitheater bi de Heugümperli</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/10/chaschperlitheater-bi-de-heuguemperli/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2018 08:59:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Watson-Autor Alex Dutler findet die angemessene Form für das aktuelle Theater um den Grasshoppers-Club Zürich. Er inszeniert ein Kaspertheater. Mit dabei sind neben den Hauptfiguren Prinz Zaubergingg und König Gwaggelfuess auch die Schurnalischten Joggel und Toggel und der Prässemeischter Schribnidbös.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/10/chaschperlitheater-bi-de-heuguemperli/">Chaschperlitheater bi de Heugümperli</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Watson-Autor Alex Dutler findet die angemessene Form für das aktuelle Theater um den Grasshoppers-Club Zürich. Er inszeniert ein Kaspertheater. Mit dabei sind neben den Hauptfiguren Prinz Zaubergingg und König Gwaggelfuess auch die Schurnalischten Joggel und Toggel und der Prässemeischter Schribnidbös. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/10/chaschperlitheater-bi-de-heuguemperli/">Chaschperlitheater bi de Heugümperli</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einheitsbrei der Laber-Podcasts nervt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/03/29/der-einheitsbrei-der-laber-podcasts-nervt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Mar 2018 09:16:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Podcast hier, Podcast da, Podcast überall: Natürlich gibt es hochklassig produzierte Formate, aber es gibt eben auch die Masse der schnell und lieblos aufgenommenen Laber-Podcasts – und das prangert Bianca Xenia Jankovska auf Watson an: «Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass die Themenvielfalt der Laber-Podcasts ungefähr auf dem Niveau der Titanic stagniert, merken viele Betreiberinnen und Betreiber nicht einmal, wie selbstreferentiell und langweilig sie sind.» Und für diese Entwicklung ist auch Jan Böhmermann mitverantwortlich.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/29/der-einheitsbrei-der-laber-podcasts-nervt/">Einheitsbrei der Laber-Podcasts nervt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Podcast hier, Podcast da, Podcast überall: Natürlich gibt es hochklassig produzierte Formate, aber es gibt eben auch die Masse der schnell und lieblos aufgenommenen Laber-Podcasts – und das prangert Bianca Xenia Jankovska auf Watson an: «Als ob es nicht schon schlimm genug wäre, dass die Themenvielfalt der Laber-Podcasts ungefähr auf dem Niveau der Titanic stagniert, merken viele Betreiberinnen und Betreiber nicht einmal, wie selbstreferentiell und langweilig sie sind.» Und für diese Entwicklung ist auch Jan Böhmermann mitverantwortlich.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/03/29/der-einheitsbrei-der-laber-podcasts-nervt/">Einheitsbrei der Laber-Podcasts nervt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Vier Jahre «Watson»: ihr macht einiges anders als die anderen. Und das ist manchmal besser.</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/01/22/vier-jahre-watson-ihr-macht-einiges-anders-als-die-anderen-und-das-ist-manchmal-besser/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Reto Hunziker]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jan 2018 12:49:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=52412</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Online-Portal der AZ-Medien behauptet auch nach vier Jahren seine Stellung als innovativer Neuling in der schweizerischen Medienlandschaft. Doch was ist ausser lustigen Listicles und native Advertising geblieben? Eine Geburtstagskarte. Liebes Watson, vier Jahre ist das jetzt also schon her, seit «Watson» am Abend des 22. Januar 2014 überraschend online ging. Ich erinnere mich noch <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/22/vier-jahre-watson-ihr-macht-einiges-anders-als-die-anderen-und-das-ist-manchmal-besser/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/22/vier-jahre-watson-ihr-macht-einiges-anders-als-die-anderen-und-das-ist-manchmal-besser/">Vier Jahre «Watson»: ihr macht einiges anders als die anderen. Und das ist manchmal besser.</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Online-Portal der AZ-Medien behauptet auch nach vier Jahren seine Stellung als innovativer Neuling in der schweizerischen Medienlandschaft. Doch was ist ausser lustigen Listicles und native Advertising geblieben? Eine Geburtstagskarte.</strong><br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-52414" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/01/MW-Geburtstag-Watson_20180122.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/01/MW-Geburtstag-Watson_20180122.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/01/MW-Geburtstag-Watson_20180122-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/01/MW-Geburtstag-Watson_20180122-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/01/MW-Geburtstag-Watson_20180122-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2018/01/MW-Geburtstag-Watson_20180122-470x315.jpg 470w" sizes="auto, (max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Liebes Watson, <a href="https://medienwoche.ch/2014/01/23/was-watson-anders-macht-als-die-konkurrenz/">vier Jahre</a> ist das jetzt also schon her, seit «Watson» am Abend des 22. Januar 2014 überraschend online ging. Ich erinnere mich noch sehr gut. Ich war sicher um einiges gespannter auf euren Start als der durchschnittliche Medienkonsument. Weil ich selbst in der Branche arbeite, mehr als die halbe «Watson»-Belegschaft schon vorher kannte und – ganz ehrlich – für einen Moment damit liebäugelte, bei diesem Projekt mitzuarbeiten. Toll, gab es da mit Peter Wanner einen Verleger, der noch Geld für etwas Neues in die Hand nehmen wollte. Toll, war da mit Hansi Voigt auch jemand, der eine sehr klare Vorstellung davon hatte, was er machen wollte. Vor allem: was er neu und anders machen wollte als bei seinem früheren Arbeitgeber.</p>
<p>Allerdings war ich von Anfang an darüber irritiert, wie vollmundig ihr euch ins Spiel brachtet. Mir bleibt eine Szene in Erinnerung, auf die ich im Web stiess und in der Hansi sein Team einschwor: «Wir machen es besser als die anderen, aber das müssen wir die ja nicht wissen lassen», sagte er sinngemäss. Das war wohl gut und wichtig für die Moral – ich hätte es aber besser nicht gesehen. Denn fortan mass ich «Watson» an seinem Hochmut. Da konntet ihr fast nur verlieren. Übrigens fühle ich mich derzeit wieder in einer ähnlichen Situation mit der «Republik».</p>
<p>Ich fragte mich ob der ersten Listicles und Katzenvideos, wo denn nun die Revolution sei, die ich angesichts der Vollmundigkeit im Vorfeld erwarten durfte.</p>
<p>Trotzdem hatte ich die App schnell installiert und nutzte sie schon bald öfter als jene von «20 Minuten». Auf Facebook wurde ich – etlichen gemeinsamen Freunden sei Dank – mit «Watson»-Content fast schon zugespamt. Keine Frage: Die sozialen Medien waren von Anfang an genauso wichtig wie App und Website.</p>
<p>Etwas ratlos liessen mich zu Beginn die langen Titel und die bunte, chaotisch anmutende Optik. Auch was ihr mit eurem Werbeslogan <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hHceoiZvP2M" rel="noopener" target="_blank">«News unfucked»</a> meintet, konnte ich erst viel später nachvollziehen. Gemeint ist – correct me if I’m wrong – eine unaufgeregte Berichterstattung, die der Verlockung widersteht, alles unreflektiert rauszuhauen. Das habe ich in den vergangenen Jahren ein paar Mal beobachten können, das war erfrischend, danke. Zu sagen, ihr hättet diese «Ungeficktheit» für euch gepachtet oder dass sie permanent gälte, wäre aber übertrieben. Nun ja, mittlerweile habt ihr einen anderen, langweiligeren Slogan: <a href="http://www.werbewoche.ch/werbung/kampagnen/2017-02-15/news-anders-sehen-watson-lanciert-neue-werbekampagne" rel="noopener" target="_blank">«News anders sehen.»</a></p>
<p>Müsste ich Artikel aufzählen, die mir in Erinnerung geblieben sind, wird es schwierig. «Watson» hat bei mir eher mit Formaten gepunktet und mit einem Stil, der vielleicht nicht unverkennbar, aber doch sehr eigen ist. Von Hand gezeichnete Infografiken, Hasstiraden auf Delfine oder mit Sprechblasen versehene Stock-Fotos – eindeutig, hier versteht man Web-Trends und: hier darf auch mal experimentiert werden. Heute würde ich «Watson» so zusammenfassen: (vorwiegend) junge Menschen machen News und andere Internet-Sachen für ein junges Publikum.</p>
<p>Kurz nach dem Start beschlich mich gar das Gefühl, ihr «Watson»-Mitarbeiter hättet mehr Spass beim Arbeiten als die «Watson»-User beim Lesen. Und hin und wieder fragte ich mich (als ehemaliger AZ-Mitarbeiter) wie sich wohl die Journalistinnen und Redaktoren im Stammhaus fühlen, die mit der x-ten Sparrunde konfrontiert sind, aber zusehen müssen, wie «Watson» im hippen Zürich West ihr eigenes Süppchen kochen dürfen. Aber eben, innovatives Projekt&#8230; braucht Zeit… undsoweiter. Und mittlerweile habt ihr ja auch Federn lassen müssen.</p>
<p>Was war da noch in den vier Jahren? Genau, eine fast permanente <a href="https://medienwoche.ch/2014/07/04/fuer-buzzfeed-ein-no-go-bei-watson-kein-problem/">Debatte über Native Advertising</a>. Ob man es nun gut findet, Journalismus mit kommerziellem Pseudo-Journalismus zu quersubventionieren, oder nicht – ihr habt Innovationsgeist und Rückgrat bewiesen und mittlerweile machen es ja doch alle, ob sie einst wollten oder nicht. Der Abgang vom Gespann <a href="https://medienwoche.ch/2016/04/13/in-der-normalitaet-angekommen/">Hansi Voigt</a> und Olaf Kunz, der mit einigen anderen (unfreiwilligen) Abgängen einherging – die Leserschaft hat weniger davon mitbekommen als man hätte vermuten dürfen.</p>
<p>Da waren des Weiteren ein paar prominente Platzierungen bei Rankings des «Schweizer Journalisten» sowie mit Maurice Thiriet ein neuer Chefredaktor, der öfter in lustigen Videos auftaucht als sein Vorgänger. Mit Michael Wanner als Geschäftsführer kam auch eine verstärkte Anbindung an die AZ-Publizisik (aktuell zu sehen an der prominenten Werbung für die Virgin Radios). Und dann natürlich die schon lange angekündigte, aber nun definitive Expansion nach Deutschland.</p>
<p>Da ist bei manchem Konkurrenten im selben Zeitraum deutlich weniger gelaufen (auf Konzern-Ebene natürlich schon).</p>
<p>Jedenfalls nochmals happy Birthday, Watson. Ihr habt euch wacker geschlagen und habt euren Platz in der Schweizer Medienlandschaft gefunden und vielleicht auch den einen oder anderen medienfaulen Twen für relevante Themen begeistern können. Nicht mehr wegzudenken seid ihr deswegen nicht, aber gut, dass es euch gibt. Jetzt habt ihr noch ein Jahr Zeit, um den Break-Even zu schaffen (nachdem ihr ihn ursprünglich schon letztes Jahr hättet erreichen sollen). Ich wünsche euch dabei viel Glück.</p>
<p>Erlaubt mir, ein paar Geburtstagswünsche aus der Leserperspektive zu formulieren (ohne Anspruch auf Gültigkeit ausserhalb meines Hirns):</p>
<ul>
<li>Bitte mehr Video-Formate wie <a href="https://www.watson.ch/Wein+doch" target="_blank" rel="noopener">«Wein doch»</a> oder <a href="https://www.watson.ch/emily+national" rel="noopener" target="_blank">«Emily National»</a>! Da kann selbst das Schweizer Privatfernsehen nur neidisch lugen.</li>
<li>Gebt <a href="https://www.watson.ch/Knackeboul/" rel="noopener" target="_blank">Knackeboul</a> ein neues Format; <a href="https://www.watson.ch/World%20of%20watson/" rel="noopener" target="_blank">«die 10&#8230;»-Typologien</a> sind langsam durch.</li>
<li>Weiter so mit Selbstironie, Personalisierung und Selbstinszenierung; das hat Pfiff (jedenfalls mehr als das Wort Pfiff).</li>
<li>Mehr von Peter Blunschi! Nüchtern, unprätentiös, analytisch – z.B. <a href="https://www.watson.ch/Schweiz/Analyse/701039672-Wie-die-Armee-im-Kalten-Krieg--Die-SRG-ist-die-%C2%ABheilige-Kuh%C2%BB-von-Mitte-links" target="_blank" rel="noopener">hier</a>.</li>
<li>Nehmt ruhig ein wenig Humor raus und habt dafür mehr Mut zur Substanz (wie beim langen <a href="https://www.watson.ch/Schweiz/Wirtschaft/346804750-Roger-Schawinski-im-grossen-No-Billag-Interview--%C2%ABDas-ist-v%C3%B6llig-durchgeknallt%C2%BB" target="_blank" rel="noopener">Schawinski-Interview</a> zur «No Billag»-Initiative.</li>
<li>Die Blogs sind ziemlich eingeschlafen. Hier täte eine provokative, unverbrauchte Stimme gut, gepaart mit etwas Risiko.</li>
</ul>
<p>Alles in allem macht ihr einiges anders als die anderen. Und das ist manchmal besser. In diesem Sinne, liebes Watson, bleib (ungefähr) so, wie du bist.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/22/vier-jahre-watson-ihr-macht-einiges-anders-als-die-anderen-und-das-ist-manchmal-besser/">Vier Jahre «Watson»: ihr macht einiges anders als die anderen. Und das ist manchmal besser.</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Was wäre «Watson» ohne Trump?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/01/21/was-waere-watson-ohne-trump/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 12:54:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Online-Magazin «Watson» hat nachgezählt: Im ersten Amtsjahr von Donald Trump als US-Präsident verschickte die Redaktion 522 Push-Meldungen, die das Wort «Trump» enthielten. Was heisst: Jeden Tag im Durchschnitt eineinhalb Alerts zum Thema. Zwar zeigt man sich bei «Watson» ob der Zahl überrascht, findet den Wert aber nicht zu hoch. Man werde Donald Trump auch in seinem zweiten Amtsjahr eng begleiten, schreiben Martin Lüscher und Lea Senn. «Ob dazu künftig auch so viele Push-Nachrichten nötig sind? Wir werden sehen.»</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/21/was-waere-watson-ohne-trump/">Was wäre «Watson» ohne Trump?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Online-Magazin «Watson» hat nachgezählt: Im ersten Amtsjahr von Donald Trump als US-Präsident verschickte die Redaktion 522 Push-Meldungen, die das Wort «Trump» enthielten. Was heisst: Jeden Tag im Durchschnitt eineinhalb Alerts zum Thema. Zwar zeigt man sich bei «Watson» ob der Zahl überrascht, findet den Wert aber nicht zu hoch. Man werde Donald Trump auch in seinem zweiten Amtsjahr eng begleiten, schreiben Martin Lüscher und Lea Senn. «Ob dazu künftig auch so viele Push-Nachrichten nötig sind? Wir werden sehen.» </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/01/21/was-waere-watson-ohne-trump/">Was wäre «Watson» ohne Trump?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Alternative Krimi-Kritik: «Wilder» in Bildern</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/11/07/alternative-krimi-kritik-wilder-in-bildern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2017 14:08:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Auf dem Radar]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor lauter No-Billag-Debatte könnte man glatt vergessen, dass das Schweizer Fernsehen nicht nur seiner möglichen Abschaffung entgegen bibbert, sondern weiterhin auch fleissig arbeitet. Jüngstes Produkt: die neue Krimi-Serie «Wilder». Auf «Watson» erklärt Filmkritikerin Simone Meier die Vorzüge der Serie und zwar ganz dem Medium angemessen in einem Video. Und weil «Watson» viel von alternativem Storytelling <a href="http://www.watson.ch/!275915401">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vor lauter No-Billag-Debatte könnte man glatt vergessen, dass das Schweizer Fernsehen nicht nur seiner möglichen Abschaffung entgegen bibbert, sondern weiterhin auch fleissig arbeitet. Jüngstes Produkt: die neue Krimi-Serie «Wilder». Auf «Watson» erklärt Filmkritikerin Simone Meier die Vorzüge der Serie und zwar ganz dem Medium angemessen in einem Video. Und weil «Watson» viel von alternativem Storytelling hält, kommt auch dieses Video etwas anders daher. Meier nennt es ein «Aufklärungsvideo» und lässt Bilder sprechen; ein Penis kommt auch vor. Herzstück der Kritik ist aber eine Grafik, wo die Qualität von «Wilder» im Vergleich mit anderen Krimiproduktionen verglichen wird. Fazit: Die einzelnen Folgen der neuen SRF-Serie sind nie schlechter als die vielgelobten skandinavischen Krimis und erreichen vereinzelt sogar HBO/Netflix-Niveau. (Wer es lieber konventionell mag, liest die <a href="https://www.nzz.ch/feuilleton/mit-tv-events-wie-wilder-geht-srf-in-die-offensive-ld.1326657" rel="noopener" target="_blank">Kritik in der NZZ</a>.)</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/11/07/alternative-krimi-kritik-wilder-in-bildern/">Alternative Krimi-Kritik: «Wilder» in Bildern</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Michael Wanner: «Die Marke watson wird weiter gestärkt»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/10/14/michael-wanner-die-marke-watson-wird-weiter-gestaerkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 07:49:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Watson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Schweizer arbeiten mit dem Medienkonzern Ströer zusammen – in Berlin entsteht eine Redaktion mit 20 Journalisten. Watson-Geschäftsführer Michael Wanner sagt, was er sich davon erhofft.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/14/michael-wanner-die-marke-watson-wird-weiter-gestaerkt/">Michael Wanner: «Die Marke watson wird weiter gestärkt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schweizer arbeiten mit dem Medienkonzern Ströer zusammen – in Berlin entsteht eine Redaktion mit 20 Journalisten. Watson-Geschäftsführer Michael Wanner sagt, was er sich davon erhofft.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/10/14/michael-wanner-die-marke-watson-wird-weiter-gestaerkt/">Michael Wanner: «Die Marke watson wird weiter gestärkt»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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