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Standpunkt

Kampagne mit Kollateralschaden

blick
Nina Fargahi, 15. März 2017, 13:50

Der «Blick»-Appell an die türkischen Stimmberechtigten in der Schweiz, gegen Erdoğans Referendum zu stimmen, ist legitim. Die damit verbundene Aufforderung, das Land zu verlassen, wer für Erdoğan stimmt, verkehrt das hehre Anliegen in sein Gegenteil.
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Herausforderung oder Verteidigung der Macht?

Handshake_Workshop_Cologne_06
Ronnie Grob, 13. Mai 2015, 13:20

Geht es um die Herausforderung oder die Verteidigung der Macht? Diese zentrale Frage scheidet Journalisten im Auftrag ihrer Leser und Parlamentarier im Auftrag ihrer Wähler von bezahlten Kommunikationsarbeitern und Lobbyisten. Aus dem Fall Markwalder könnten die Berufsgruppen lernen, sich wieder stärker voneinander abzugrenzen und zu empanzipieren.
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Erst ein halber Systemwechsel

radiotv
Nick Lüthi, 21. März 2014, 15:11

Die vom Nationalrat beschlossene Gebührenpflicht, unabhängig von einer tatsächlichen Mediennutzung, legt den Grundstein für weiterreichende Anpassungen im Mediensystem. In einem nächsten Schritt müsste konsequenterweise das Gebührenprivileg für Radio- und TV-Unternehmen fallen. In den anstehenden Diskussionen um Service public und Medienförderung wird diese Frage aufs Tapet kommen.
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Demokratie nach den Regeln der Datenbarone

Macht der Vielen
Silke Fürst, 22. November 2013, 10:15

Es ist ein beliebter Gemeinplatz: Das Internet ermögliche mehr Demokratie, mehr Partizipation, mehr Interaktivität. Wirklich? Der österreichische Medienwissenschaftler Ramón Reichert hält in seinem aktuellen Buch «Die Macht der Vielen» der populären These entgegen: Die Spielräume im Netz sind häufig nur so gross, wie Unternehmen sie tolerieren und daraus weitere Macht schöpfen können.
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Eine seltene Chance

urne
Nick Lüthi, 7. Mai 2013, 13:10

In Zukunft sollen alle Schweizer Haushalte und auch die Mehrheit der Unternehmen eine Medienabgabe zahlen. Noch bevor die Gesetzesvorlage ins Parlament kommt, drohen die Verleger bereits mit dem Referendum. Ganz unabhängig von deren Motiven, verlangt die Tragweite des Systemwechsels nach einer möglichst soliden öffentlichen Legitimation. Für die SRG ist es eine Chance.
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Fehlende Vielfalt

Generell 50
Ronnie Grob, 5. Dezember 2012, 09:18

Die Chefredaktoren der wichtigsten Schweizer Medien sind im Schnitt 50 Jahre alt. Ausländer, Frauen und Journalisten unter 40 sucht man fast vergeblich in den Chefetagen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der MEDIENWOCHE. Diese homogene Redaktionselite spiegelt die Vielfalt der Schweizer Bevölkerung nur schlecht.
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400 Franken für die Demokratie

Nick Lüthi, 10. Mai 2012, 14:38

Mit der Teilrevision des Radio- und Fernsehgesetzes soll die geräteabhängige Empfangsgebühr abgeschafft werden. Vorgesehen ist eine allgemeine Haushaltabgabe. Zahlen muss auch, wer nicht Radio hört und fernsieht. Das sei ein Beitrag für die Demokratie. Damit stellt der Bundesrat die Grundsatzfrage nach der Rolle öffentlicher Medien.
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Problem erkannt, Entscheid vertagt

Nick Lüthi, 30. Juni 2011, 07:30

Kein Entscheid ist auch ein Entscheid: Zwar teilt der Bundesrat die Einschätzung der Wissenschaft, wonach der freie Markt alleine die Vielfalt und Qualität der Medien nicht zu sichern vermöge – vertraut aber dennoch auf den Markt. Trotz konkreten Handlungsempfehlungen entscheidet sich der Bundesrat zum Nichtstun. Zu diesem Null-Ergebnis kommt die Landesregierung in ihrem Bericht als Reaktion auf das Postulat «Pressevielfalt sichern».
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