Tag mit 110 Beiträgen

Deutschland

Auf dem Radar:Lex Facebook verstößt gegen Grundgesetz

Gegen Hasskommentare und gegen die Meinungsfreiheit: guter Überblick zum zweifelhaften Vorhaben der deutschen Regierung, mit dem sogenannten Netzwerkdurchsetzungsgesetz Facebook & Co. in die Pflicht zu nehmen. Eine aktuelle Studie des Branchenverbands Bitkom lässt an dem Vorhaben kein gutes Haar.

Ein Newsletter tuts auch

Nach dem Abbruch des Österreich-Experiments und der Auflösung der Redaktion in Wien, setzt die NZZ mit ihrer Auslandstrategie nicht mehr auf eigenständige Ableger im Ausland. Vielmehr soll das Kernprodukt, die Neue Zürcher Zeitung, in den gesamten deutschsprachigen Raum ausstrahlen. Der neue Newsletter des Chefredaktors zur deutschen Innenpolitik ist einer der Wege, um zahlungsbereite Kunden aus Weiterlesen …

Kein voreiliger Aktivismus

Behörden und Parteien in der Schweiz sind sich einig: Gegen Fake News braucht es keine neuen Gesetze und Regulierungen. Anders als etwa in Deutschland, wo die Regierung ein «Abwehrzentrum» plant, gibt man sich hierzulande einigermassen gelassen und verzichtet auf voreiligen Aktivismus.

Zensur ist nicht die Antwort

Seit der Trump-Wahl vernimmt man verstärkt die Forderung, die Verbreitung von erfundenen und bewusst irreführenden Meldungen («Fake News») zu unterbinden. Das ist weder zielführend, noch entspricht es der Vorstellung einer freien Gesellschaft. Informationsunterdrückung ist Zensur und kann sich auch gegen jene wenden, die heute meinen auf der «richtigen» Seite zu stehen.

Was schreiben die anderen?

Es ist zum Ritual geworden: Sorgt das politische Geschehen in Polen für internationale Schlagzeilen, löst das umgehend ein Echo in den polnischen Medien aus. Dieser Wiederhall kann mitunter ein politisches Nachspiel bewirken. Über die manische Auslandfixierung eines verunsicherten Landes.

Ad Content

«Wer die AfD verstehen will, muss die ‹Junge Freiheit› lesen»

Die nationalkonservative Wochenzeitung «Junge Freiheit» steigert zum wiederholten Mal ihre Auflage, bleibt aber eine Nischenpublikation. Daran ändern auch die Erfolge von AfD und Pegida nichts, als deren intellektuelle Vorhut das deutsche Blatt auftritt. Das Vertrauen in die Massenmedien ist letztlich immer noch grösser, als dies das laute «Lügenpresse»-Geschrei vermuten lassen würde.

«Fatale Allianz zwischen Medien und Politik»

Das Fernsehen habe als Aufklärungsmedium ausgedient, Quote und Konformität erzeugten eine «Seichtigkeitsspirale», diagnostiziert der frühere ZDF-Mann Wolfgang Herles. Verantwortlich dafür sei massgeblich die gleich gelagerte Eitelkeit von Sendungsmachern und Politikern, schreibt Herles in «Die Gefallsüchtigen». Seine Vorschläge würden die Sache aber nicht besser machen, sondern die Unabhängigkeit der Sender erst recht gefährden.