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Hintergrund

Grenzgänger Ganser und andere akademische Aussenseiter im Zentrum der Aufmerksamkeit

ganserklein
Beat Glogger, 12. April 2017, 15:55

Der Auftritt des Historikers Daniele Ganser in der «Arena» sorgte für Wirbel, der bis heute anhält. Dabei ist weder sein Verhalten als Wissenschaftler noch die Art, wie er auf Angriffe reagiert, etwas Neues. Akademische Grenzgänger wie ihn gibt es in der Wissenschaft immer wieder. Neu sind indes die Intensität und die Dynamik der Auseinandersetzung.
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«Wie Wissenschaftler herausfanden…»

Labor
Silke Fürst | Stephanie Fiechtner, 14. Februar 2014, 11:26

Berichten Medien über Themen aus der Wissenschaft, mangelt es oft an kritischer Einordnung und kontroverser Diskussion. Verantwortlich dafür sind Wissenschaftler und Journalisten gleichermassen. An einer Tagung machten sich Kommunikationswissenschaftler auf die Suche nach Gründen.
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Gleichgewicht droht zu kippen

Wissenschaftsmagazine
Silke Fürst, 31. Januar 2014, 10:14

Die Wissenschaft verschanzt sich nicht mehr länger im Elfenbeinturm. Durch aktive Medienarbeit und neue Medien wollen Forscher ihre Ergebnisse dem Publikum näherbringen. Gleichzeitig schwinden die Ressourcen im Wissenschaftsjournalismus. Das kann zu einem ungesunden Ungleichgewicht führen.
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Medienjournalismus als Blockadebrecher

Doktorhut
Nick Lüthi, 10. April 2013, 17:59

Die Diagnose ist bekannt und Abhilfe keine in Sicht: Medienwissenschaft und Journalismus verstehen sich nicht. Eine Mittlerrolle könnte der Medienjournalismus einnehmen. Erfahrungen der MEDIENWOCHE stimmen nicht optimistisch, aber es gibt Wege aus der Blockade.
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Die Mär von den «linken Medien»

Matthias Künzler, 6. Dezember 2011, 11:43

In letzter Zeit ist es wieder in Mode gekommen, eine vermutete Linkslastigkeit der Schweizer Medien zu problematisieren. Als «Beleg» für die Tendenz wird die politische Einstellung der Journalisten angeführt. Das greift zu kurz. Ein Blick auf den Wandel der Medieninhalte zeigt vielmehr eine Bewegung nach rechts.
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Wo kein Wille ist

Nick Lüthi, 14. November 2011, 17:33

Zeit zum Handeln? Nicht unbedingt, vielleicht später. Handlungsbedarf? Den gibt es sehr wohl. So widersprüchlich präsentiert sich derzeit die schweizerische Medienpolitik. An der Jahrestagung des Vereins Medienkritik Schweiz und der Schweizerischen Gesellschaft für Kommunikations- und Medienwissenschaft gab es Erklärungen für die Stagnation und den Handlungsunwillen.
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Medienpolitik: Gepflegtes Desinteresse

Manuel Puppis, 17. Oktober 2011, 10:43

Am nächsten Wochenende werden National- und Ständerat neu gewählt. Energiewende und Eurokrise beherrschen die Wahlkampfagenda. Medienpolitik spielt – wie eigentlich immer, wenn in der Schweiz gewählt wird – keine Rolle. Auch deshalb nicht, weil die Parteien nur sehr rudimentäre Positionen vertreten. Immerhin lässt sich eine Trennlinie zwischen SVP und FDP sowie den Mitte-links-Parteien erkennen.
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Problem erkannt, Entscheid vertagt

Nick Lüthi, 30. Juni 2011, 07:30

Kein Entscheid ist auch ein Entscheid: Zwar teilt der Bundesrat die Einschätzung der Wissenschaft, wonach der freie Markt alleine die Vielfalt und Qualität der Medien nicht zu sichern vermöge – vertraut aber dennoch auf den Markt. Trotz konkreten Handlungsempfehlungen entscheidet sich der Bundesrat zum Nichtstun. Zu diesem Null-Ergebnis kommt die Landesregierung in ihrem Bericht als Reaktion auf das Postulat «Pressevielfalt sichern».
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