DOSSIER mit 35 Beiträgen

Medienkritik

Kreative Medienkritik aus der Fankurve

Das Verhältnis zwischen Ultra-Fussballfans in Deutschland und der «Bild»-Zeitung muss man gegenwärtig als angespannt bis feindselig beschreiben. Seit Wochen fährt das Boulevardblatt eine Kampagne gegen gewaltbereite Fans im Speziellen und Ultra-Anhänger im Allgemeinen, unterschieden wird da nicht gross. «Bild»-Chefredaktor Reichelt hatte auf Twitter angekündigt, «Gewalttäter in den Kurven» so zu zeigen, dass sie identifizierbar seien. Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

«Im Internet zu publizieren, war vor 15 Jahren noch aufregend.»

Der «Medienspiegel» war eines der wenigen Medienblogs der Schweiz und am Ende jenes, das am längsten durchgehalten hat. Seit Dezember ist aber auch hier Schluss. Martin Hitz (58) mag nicht mehr. 15 Jahre lang begleitete er bloggenderweise den Medienwandel in der Schweiz und regte so mitunter zu epischen Kommentar-Debatten an. Den zahlreichen Gastautorinnen und -autoren Weiterlesen …

Zahmer Hauptstadtjournalismus von ARD und ZDF

Eine betrübliche Bilanz zieht Christian Bartels für das öffentlich-rechtliche Fernsehen aus dem Berlin der Merkel-Ära. Denn: «Im Fernseh-Hauptstadtjournalismus agieren ziemlich profillose Fragesteller.» Dass es auch kontrovers geht bei ARD und ZDF, zeigte jüngst Marietta Slomka, die im «heute-journal» beim Gespräch mit FDP-Chef Christian Lindner hartnäckig blieb. «Warum hat am Montag nicht Slomka Merkel interviewt?», fragt Weiterlesen …

Mafioso bricht RAI-Reporter die Nase

Wild West in Ostia: Ein bekannter Vertreter einer lokalen Mafiafamilie bricht vor laufender Kamera einem Reporter des öffentlichen Senders RAI mit einem Kopfstoss die Nase und drischt danach mit einem Schlagstock auf den Journalisten und seinen Kameramann ein. Eigentlich wollten die beiden Roberto Spada befragen, ob seine Wahlempfehlung auf Facebook dafür gesorgt hatte, dass in Weiterlesen …

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Böse: Böhmermann knöpft sich Bento vor

Der deutsche TV-Satiriker Jan Bähmermann zerpflückt das Jugendportal Bento aus dem Hause «Spiegel». Und er ist nicht nett, wenn er fragt: «Wer klickt auf so nen Scheiss?» Die Antwort lässt er Bento selber geben: «Jung, urban und gebildet! Menschen, die zwischen 18 und 30 Jahre alt sind und deren Zuhause das Internet ist, sind die Weiterlesen …