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Service public

MEDIEN

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Akademiker und Aktivisten für starken Service public

Die Debatte um die Zukunft gesetzlich verankerter und öffentlich-rechtlich konstituierter Medien verläuft in groben Zügen überall gleich: Angriffe von liberal bis rechts (in der Schweiz Economiesuisse und SVP), Verteidigung mehrheitlich auf der Linken, aber auch in Akademikerkreisen. Das ist auch in Deutschland nicht anders. Dort melden sich nun eine ganze Reihe Wissenschaftlerinnen und Forscher zusammen Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Frankreichs Öffentlich-Rechtliche vor einem Big Bang

Fernsehkanäle schliessen, Online-Plattformen gründen: Die öffentlich-rechtlichen Sender Frankreichs stehen vor einem Grossumbau. Wie Jürg Altwegg in der FAZ berichtet, geht es dabei nicht in erster Linie ums Sparen, sondern um eine Weiterentwicklung des Angebots an die Erfordernisse der Zeit. Nicht zuletzt soll auch der Einfuss der «mehr als fünfzigjährigen weissen Männer» beschnitten werden. Zu lange hätten sie den Ton angegeben, finden die für die Medien zuständige Kulturministerin und die Senderchefin von France Télévisons. Das alles sehe nach einem Big Bang aus und erscheine «zum Teil als durchaus sinnvoll», urteilt Altwegg. «Die öffentlichen Sender leiden an einer exzessiven Hierarchisierung und Bürokratisierung, die der Produktivität hinderlich sind und enorm viel kosten.»

Wissen, was Kunden wollen

Umfragen, Analysen, Studien – die richtige Unterstützung bei der Befragung von Kunden, dem Auswerten bestehender Daten, dem Entwickeln wirkungsvoller Strategien und Konzepte zur Medienproduktion. Hannes Zaugg Wirtschaftsberatung

ARD und ZDF künftig ohne «presseähnliche» Angebote

Der Streit dauerte sieben Jahre, nun scheint man eine Lösung gefunden zu haben: In Deutschland einigten sich Verleger und Vertreter der öffentlich-rechtlichen Medien über den Umfang der Online-Aktivitäten von ARD, ZDF und Deutschlandradio. Lange Texte ohne Sendungsbezug würde es in ihren Digitalangeboten damit nicht mehr geben. Ulrike Simon berichtet für «Horizont» über die wegweisende Reform, die auch eine Signalwirkung für den ähnlich gelagerten Streit in der Schweiz haben könnte.

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Anfang vom Ende des ORF

Die rechte FPÖ mischt den Österreichischen Rundfunk auf. Neu ist nicht, dass die Regierung politischen Einfluss nimmt, neu ist, dass sie dem ORF schadet.

Der ORF im Kreuzfeuer der Kritik

Die Kritik kam von höchster Stelle. Von der Regierung. Der öffentliche Rundfunk in Österreich, der ORF verbreite Fake News. Was derzeit in der österreichischen Medienlandschaft passiert, suche seinesgleichen in der Geschichte des Landes, sagt der bekannte Medienjournalist Harald Fidler im Gespräch.