DOSSIER mit 501 Beiträgen

Service public

SRG: Viel Sport für wenig Geld

Sportrechte sind eine begehrte Handelsware. Immer mehr Bewegtbildanbieter reissen sich um die Lizenzen und sind bereit, dafür Unsummen zu zahlen – so sie denn über die nötigen Mittel verfügen. Die schweizerische SRG, obwohl die grösste Fernsehanstalt der Schweiz und massgeblich mit Gebühren alimentiert, gibt für sämtliche Sportrechte pro Jahr rund 51 Millionen Franken aus. Zum Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

«No Billag»: Wer Freiheit ernst nimmt, stimmt Nein

Am 4. März stimmen wir über ein Volksbegehren ab, das seit Monaten auf allen Kanälen und an allen Stammtischen für hitzige Diskussionen sorgt. Wieder einmal erbringt das Land den Beweis, wie lebendig die Grundlage unseres Zusammenlebens ist; Demokratie at its best quasi. Genau diese Grundlage droht die «No-Billag»-Initiative zu unterspülen. Stimmen wir zu, wird der Weiterlesen …

Leiter/in Verlag GastroJournal 100%

Ihre Hauptaufgaben sind: Ausgabe der Verbands- und Mitgliederzeitung GastroJournal – Publizistische, redaktionelle, journalistische und kommerzielle Gesamtverantwortung für das GastroJournal und Projektleitung Relaunch – Führung und Unterstützung der Chefredaktion und des Anzeigenverkaufs – Entwicklung und Lancierung neuer Werbeformen…

Viel Aufhebens um «No Billag»

Der mediale Output zur «No Billag»-Initiative ist rekordverdächtig. Die Grundstimmung zur Abstimmungsvorlage ist negativ, wie eine wissenschaftliche Auswertung zeigt. «20 Minuten» gibt diesen Daten einen fragwürdigen Dreh.

Die Lücke im Abstimmungsbüchlein

Der amtliche Text der Volksinitiative zur Abschaffung der Billag-Gebühren ist lückenhaft und damit irreführend, schreibt der ehemalige Bundesrichter und Bundesgerichtspräsident Giusep Nay.

Warum «No Billag» die Schweiz verscherbelt

Die «No Billag»-Initianten wollen nicht nur die öffentlich-rechtliche Medienfinanzierung abschaffen, sondern auch die Institution SRG, die die nationale Identität der Schweiz wie keine andere prägt. Erstaunlich ist im Abstimmungskampf, dass die SVP deswegen nicht das Ende der Schweiz proklamiert und dass Linke wie Bürgerliche ihr dies nicht anhaften.

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Öffentlich-rechtlich? Einmal neu denken, bitte!

In Deutschland wird noch debattiert, in der Schweiz bereits abgestimmt: Wie geht es weiter mit dem Rundfunk der Prägung öffentlich-rechtlich? Was darf er im digitalen Zeitalter eigentlich noch, braucht man ihn – oder kann das weg? Spannende Fragen, um die es in der aktuellen Ausgabe des „Universalcast“ geht. Zu Gast diesmal: Konrad Weber, Digitalmann der Weiterlesen …

Wer alles vom Service public profitiert (sogar jene, die ihn nicht nutzen)

Warum sollen auch jene eine Medienabgabe bezahlen, die ein damit finanziertes Angebot gar nicht nutzen? In der «Republik» geben die Medienwissenschaftler Mark Eisenegger und Linards Udris Antworten auf jene Frage, die den Gegnern öffentlich finanzierter Medien als Argument für die Gebührenabschaffung dient, so auch aktuell im Abstimmungskampf um «No Billag». Von Service-public-Medien profitiere das gesamte Mediensystem, schreiben Eisenegger und Udris, die sich dabei auf zahlreiche internationale Studien stützten. Mit der Abschaffung von Service-public-Medien «würde nicht nur ein sehr hochwertiger Teil des Mediensystems wegbrechen, sondern es würde auch die Qualität der anderen Anbieter leiden, weil Benchmarks verloren gingen, an denen sich auch die Privatmedien orientieren.» Einen weiteren indirekten Effekt sehen die Autoren bei der gesellschaftlichen Integration, wobei sie darunter mehr verstehen als nur den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und Landesteilen der Schweiz, sondern auch den Beitrag des Service public für die «zahlreichen Schweizen» (Thomas Maissen), für alt und ganz jung, die nicht zur «werberelevanten Zielgruppe» zählen oder für Sinnesbehinderte. Das Fazit: «Service-public-Medien bieten eine kommunikative Infrastruktur, von der wir alle profitieren.»