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Sportrechte

Fussball gucken auf Twitter

Von wegen Kurznachrichtendienst: Zumindest in den USA wird Twitter auch eine Plattform für Live-Fussball. Das Social-Media-Unternehmen hat mit der US-Liga MLS einen Vertrag unterzeichnet für die Übertragung von 24 Spielen pro Saison. Die Ankündigung von Twitter kommt nur einen Tag nachdem Facebook bekanntgegeben hat, die Exklusivrechte an Live-Spielen der Baseball-Liga MLB gesichert zu haben. Aber Fussball in den USA? Wer will das schauen? Offenbar immer mehr Leute. Bei den beliebtesten Sportarten ist Fussball auf dem besten Weg, sich hinter Football und Basketball auf Platz drei festzusetzen und dort Baseball zu verdrängen.

Belgisches TV macht Olympia-Preistreiberei nicht mit

Mattscheibe im frankophonen Belgien bei der TV-Übertragung der olympischen Winterspiele. RTBF sendet keine Live-Bilder aus Südkorea. Der französischsprachige öffentlich-rechtliche Sender konnte sich mit Discovery/Eurosport nicht auf eine Sublizenzierung einigen. Der US-Konzern hatte für 1,3 Milliarden die Übertragungsrechte an den olympischen Spielen 2018 bis 2024 für 53 Länder erworben. Die Schweizerische SRG zahlte Discovery 16 Millionen Euro für eine Sublizenz für die aktuellen Winterspiele und die Sommerspiele 2020 in Tokyo. Das sind rund 60 Prozent mehr als für die Spiele 2014 und 2016.

Sportrechte: clevere «Blick»-Strategie

Wer sich für Fussball oder Eishockey, sowie andere populäre Mannschaftssportarten interessiert, und sich Spiele aus dem In- und Ausland in voller Länge anschauen will, muss viel Geld zahlen. Es gibt kein Sender, keine Plattform, die alles aus einer Hand anbieten. Wer sich hingegen mit Zusammenfassungen der Partien aus einheimischen und ausländischen Ligen zufrieden gibt, findet Weiterlesen …

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SRG: Viel Sport für wenig Geld

Sportrechte sind eine begehrte Handelsware. Immer mehr Bewegtbildanbieter reissen sich um die Lizenzen und sind bereit, dafür Unsummen zu zahlen – so sie denn über die nötigen Mittel verfügen. Die schweizerische SRG, obwohl die grösste Fernsehanstalt der Schweiz und massgeblich mit Gebühren alimentiert, gibt für sämtliche Sportrechte pro Jahr rund 51 Millionen Franken aus. Zum Weiterlesen …

Der Sportrechte-Wahnsinn geht weiter

Offenbar haben Facebook und Amazon grosses Interesse daran, künftig englischen Spitzenfussball der Premier League zu zeigen. Wenn die Rechte das nächste mal vergeben werden, wollten die beiden Technologie-Giganten aus den USA mitbieten. Das sagte Ed Woodward, stellvertretender Vorsitzender von Manchester United. Ein Schritt, den der reichste englische Klub begrüssen würde. Bereits im Geschäft ist Amazon Weiterlesen …