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MARKETING

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Plakat mit Kamera: Werbung schaut dich an

«Nicht mehr Kunden sehen Werbung an – die Werbung sieht die Kunden an». Klingt komisch, ist aber so. Adrian Lobe berichtet auf spektrum.de von einem Plakat mit eingebauter Kamera in den Niederlanden. Ziel des sehenden Plakats ist es, die Augenbewegungen zu registrieren und so das Interaktionsverhalten der Menschen mit der Werbung besser kennenzulernen. «Mit Hilfe Weiterlesen …

Weitere Beiträge aus diesem Dossier

Werbung für Kult-Marke löst Run auf Zeitung aus

Die angesagte Modemarke «Supreme» hat sich die Titelseite der New York Post gekauft – und plötzlich wollten alle eine Zeitung haben. Schon am frühen Morgen waren die Blätter gestern an den Kiosken ausverkauft und nur kurze Zeit später tauchten erste Exemplare zur Versteigerung im Internet auf. Da «Supreme» bei seinen Produkten auf Exklusivität setzt, dürfte es sich bei dieser Werbeaktion um eine einmalige Angelegenheit handeln.

Wie Werbung die Welt verbessert

Für die einen Branding-Massnahme, für die anderen ein Grund, mit dem Marketing-Budget Gutes zu tun. Wie Werbung positive Botschaften verbreiten kann, zeigen aktuelle Beispiele aus den USA.

Ruanda als Trikotsponsor des FC Arsenal

Kluges Marketing oder Geld zum Fenster rausgeworfen? Das Engagement des ostafrikanischen Landes Ruanda beim FC Arsenal («Visit Rwanda») spaltet die Gemüter, seit der Deal Ende Mai bekannt wurde. Die Werbung auf den Trikotärmeln der Spitzenspieler soll helfen, den Tourismus anzukurbeln. «Je mehr Ruanda durch den Tourismus verdient, desto mehr können wir in unsere Bevölkerung investieren», sagt etwa Clare Akamanzi, Chefin des Rwanda Development Board. Andere sehen das Sponsoring kritisch. Millionen in einen reichen Fussballclub zu pumpen, wo Ruanda doch viel Geld als Unterstützung von Grossbritannien bekomme, sei ein «perfektes Eigentor für die Entwicklungshilfe», kritisierte etwa der konservative britische Abgeordnete Andrew Brigden in den Medien.

Unnötige Markennennung in Radioglosse?

Ein Radiojournalist nennt in einer Glosse über die Vorteile einer Stummschalttaste auf der TV-Fernbedienung mehrfach den Hersteller des Geräts. Auf der Plattform «Fair Radio» wird der Vorgang kontrovers diskutiert. Ein Pro-Votant vertritt die Meinung, die Nennung der Marke mache die Geschichte interessanter, griffiger und pointierter. Ausserdem erfolge die Nennung nicht in werblicher Absicht. Die Gegenstimme sieht keinen Grund für eine Markennennung: «Der Beitrag hätte komplett ohne Nennung des Namens genauso gut und bildhaft funktioniert.» Eine fünfmalige Erwähnung klinge nun mal nach Werbung.

Ad Content

Virtuelle Vervielfachung der Werbeplätze im Stadion

Da die Fussballspiele der europäischen Top-Ligen weltweit auf Interesse stossen, globaliseren die Vereine auch die Werbeplätze im Stadion. Mittels virtueller Bandenwerbung können die Reklamen am Spielfeldrand digital der jeweiligen Zielgruppe angepasst werden. Die TV-Zuschauer in China sehen dann auf sie zugeschnittene Botschaften. Nach der spanischen und englischen Liga setzen neu auch Klubs der deutschen Bundesliga auf virtuelle Werbung im Fussballstadion. Im auf Sportwerbung spezialisieren Magazin #matchplan erklört Philipp Ostsieker wie die Technologie funktioniert.