<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Lokaljournalismus | MEDIENWOCHE</title>
	<atom:link href="https://medienwoche.ch/post-dossier/lokaljournalismus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://medienwoche.ch</link>
	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
	<lastBuildDate>Sat, 16 Jul 2022 08:49:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.1</generator>
	<item>
		<title>«Lasse mir kein Magengeschwür anhängen»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/07/16/lasse-mir-kein-magengeschwuer-anhaengen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Jul 2022 08:49:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[St. Galler Tagblatt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=98585</guid>

					<description><![CDATA[<p>1998 vom «Tagblatt» aus der Konkursmasse der «Ostschweiz» übernommen, war Reto Voneschen 24 Jahre lang ununterbrochen Stadtredaktor. Das Interview zur Pensionierung über die alternative Szene, Stadtentwicklungen und die Zukunft des Lokaljournalismus.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/16/lasse-mir-kein-magengeschwuer-anhaengen/">«Lasse mir kein Magengeschwür anhängen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>1998 vom «Tagblatt» aus der Konkursmasse der «Ostschweiz» übernommen, war Reto Voneschen 24 Jahre lang ununterbrochen Stadtredaktor. Das Interview zur Pensionierung über die alternative Szene, Stadtentwicklungen und die Zukunft des Lokaljournalismus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/07/16/lasse-mir-kein-magengeschwuer-anhaengen/">«Lasse mir kein Magengeschwür anhängen»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Hauptstadt»: Das Fundament steht</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2022 09:14:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Jungfrau Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Megafon]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Bärner Bär]]></category>
		<category><![CDATA[Journal B]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=97256</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das Berner Medien-Start-up «Hauptstadt» sucht seit zwei Monaten einen Platz im lokalen Newsmarkt. Sein Newsletter kommt schon mal gut an. Doch das redaktionelle Profil lässt sich erst erahnen. Blick auf eine Baustelle. Aller Anfang ist schwer. Diese Floskel behielt auch Anfang März ihre Gültigkeit, als in Bern die «Hauptstadt» ihre ersten Artikel veröffentlichte. Seit zehn <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">«Hauptstadt»: Das Fundament steht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Berner Medien-Start-up «Hauptstadt» sucht seit zwei Monaten einen Platz im lokalen Newsmarkt. Sein Newsletter kommt schon mal gut an. Doch das redaktionelle Profil lässt sich erst erahnen. Blick auf eine Baustelle.</strong><br />
<a href="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg" data-rel="lightbox-image-0" data-magnific_type="image" data-rl_title="" data-rl_caption="" title=""><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-97258" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2022/05/MW-Hauptstadt-Blog-20220517c-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /></a><br />
Aller Anfang ist schwer. Diese Floskel behielt auch Anfang März ihre Gültigkeit, als in Bern die <a href="https://www.hauptstadt.be/" target="_blank" rel="noopener">«Hauptstadt»</a> ihre ersten Artikel veröffentlichte. Seit zehn Tagen dominierte damals mit dem Krieg gegen die Ukraine ein einziges Thema die Nachrichtenlage. Ein denkbar ungünstiger Moment, um mit neuen Lokalnews ein Publikum zu finden. Aber auch ohne Krieg hätte die «Hauptstadt» die Bühne nicht mit einem Paukenschlag betreten; die Redaktion kam auf leisen Sohlen daher und verzichtete auf Begleitmusik.<br />
</p>
<p>Auch wenn sich zwei Monate nach dem Start das redaktionelle Profil erst skizzenhaft erkennen lässt und manches noch unentschieden wirkt, so konnte die «Hauptstadt» einen ersten Akzent setzen. Ihr Newsletter (<a href="https://www.hauptstadt.be/a/euphorie-und-dann-hauptstadt-brief-30?articleId=fHoZxlMkDkmnOktV" target="_blank" rel="noopener">«Hauptstadt»-Brief</a>) entspricht offensichtlich den Erwartungen des Publikums. Er sei das mit Abstand am besten genutzte Angebot, sagt die Redaktion im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Dreimal pro Woche finden morgens um sieben Uhr die 3700 zahlenden Abonnent:innen, wie auch die 200 nichtzahlenden Interessierten, den elektronischen Nachrichtenbrief in ihrer Mailbox.</p>
<blockquote><p>Während die Redaktion mit dem Newsletter schon mal ein stabiles Fundament gebaut hat, nimmt sich das Artikelangebot noch als Baustelle aus.</p></blockquote>
<p>Dass die «Hauptstadt» ausgerechnet damit punktet, überrascht nicht. Ohne Newsletter geht heute nichts und trotz des Überangebots kommt das Format beim Publikum gut an. Wie bei ähnlichen Projekten, etwa «Bajour» in Basel, dient auch der Newsletter des Berner Start-ups nicht in erster Linie der Promotion eigener Artikel. Den Kern machen drei bis fünf «Themen des Tages» aus. Dabei handelt es sich um von der Redaktion ausgewählte Kurznachrichten, wahlweise basierend auf eigenen Recherchen, Medienmitteilungen oder der Berichterstattung anderer Medien. Diese Zusammenfassung vermitteln das gute Gefühl der Zeitersparnis: Warum einen langen Zeitungsartikel lesen, wenn sich das Wesentliche auch in drei, vier Sätzen sagen lässt?</p>
<p>Eingeleitet wird der Newsletter von einer im persönlichen Ton gehaltenen Begrüssung, die oft eigene Artikel anpreist oder über den Projektstand informiert. Ein professionelles Pressebild mit einem Carte-Blanche-Motiv aus der Region sorgt für eine optische Auflockerung. Jeden Samstag erscheint zudem mit dem «Kopf der Woche» ein Kurzporträt einer lokalen Figur, die gerade für Schlagzeilen sorgt.</p>
<blockquote><p>Was Tonalität und Machart angeht, könnte jeder «Hauptstadt»-Artikel genauso gut in «Bund»/«Berner Zeitung» erscheinen.</p></blockquote>
<p>Während die Redaktion mit dem Newsletter schon mal ein stabiles Fundament gebaut hat, nimmt sich das Artikelangebot noch als Baustelle aus. Die Themenwahl wirkt oft etwas zufällig und folgt keiner erkennbaren Linie. In den ersten beiden Monaten nahm die Berichterstattung über lokale Kultur und Subkultur viel Platz ein, dafür las man wenig über institutionelle Politik. Um den Sport, der eigentlich nicht fürs redaktionelle Programm vorgesehen war, kam die Redaktion dann doch nicht herum; der anhaltende Höhenflug des FC Breitenrain lässt auch Sportmuffel nicht kalt. Darum widmete die «Hauptstadt» dem Fussballclub aus dem Berner Nordquartier bisher ein Vereinsporträt und ein Interview mit dem Geschäftsführer. Politische Kommentare sucht man dagegen vergeblich, obwohl es an Stoff nicht mangelt. Die diversen Kolumnen zu Pflanzen, Philosophie und Wildtieren wirken etwas verloren im übrigen Angebot.</p>
<p>Was Tonalität und Machart angeht, könnte jeder «Hauptstadt»-Artikel genauso gut in «Bund»/«Berner Zeitung» erscheinen. Das spricht zum einen für die Qualität der Texte und erklärt sich damit, dass die Mehrheit der Redaktionsmitglieder früher bei der «Berner Zeitung» gearbeitet hat. Zum anderen ist das ein Problem für jenen Teil des Publikums, der sich zuerst in den Tamedia-Zeitungen über das lokale Geschehen informiert. Warum noch mehr vom Selben lesen (und dafür noch zusätzlich bezahlen), wenn schon der Hauptlieferant eine breite und zeitlich kaum bewältigbare Artikelauswahl bereithält?</p>
<blockquote><p>Der Vergleich mit dem Platzhirsch Tamedia spielt keine wesentliche Rolle für die «Hauptstadt».</p></blockquote>
<p>Nur: Die «Hauptstadt» will nicht in erster Linie Newsjunkies ansprechen, sondern ein Publikum gewinnen, das bisher kaum lokale Medienangebote genutzt hat. Und nach Auskunft der Redaktion gelingt das auch. Der Vergleich mit dem Platzhirsch Tamedia spielt deshalb keine wesentliche Rolle. Man verstehe sich eh nicht als Anti-Tamedia-Projekt, betonten die Macher:innen in der Vergangenheit wiederholt, obwohl der Entstehungskontext in diese Richtung weist. Die «Hauptstadt» entstand in der Zeit, als Tamedia sich daran machte, seine beiden bisher unabhängigen Berner Lokalredaktionen von «Bund» und «Berner Zeitung» zusammenzulegen.</p>
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">Die Berner Medienvielfalt exisitiert </h3>
						<style>
				<style>
#wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-heading{
	padding:0px !important;
}
#wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-title {
	margin:0px !important; 
	text-transform:none !important;
	line-height: 1 !important;
}
#wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-title a{
	text-decoration:none;
	overflow:hidden;
	display:block;
	padding:0px;
	font-size: 18px !important;
	font-family: Open Sans !important;
	color:#000000 !important;
	border-bottom:0px !important;
}

#wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-title a:focus {
outline: 0px !important;
}

#wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-title a:hover, #wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-title a:focus {
	color:#000000 !important;
}
#wpsm_accordion_97257 .acc-a{
	color: #000000 !important;
	background-color:#e8e8e8 !important;
	border-color: #ddd;
}
#wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-default > .wpsm_panel-heading{
	color: #000000 !important;
	background-color: #e8e8e8 !important;
	border-color: #e8e8e8 !important;
	border-top-left-radius: 0px;
	border-top-right-radius: 0px;
}
#wpsm_accordion_97257 .wpsm_panel-default {
		border:1px solid transparent !important;
	}
#wpsm_accordion_97257 {
	margin-bottom: 20px;
	overflow: hidden;
	float: none;
	width: 100%;
	display: block;
}
#wpsm_accordion_97257 .ac_title_class{
	display: block;
	padding-top: 12px;
	padding-bottom: 12px;
	padding-left: 15px;
	padding-right: 15px;
}
#wpsm_accordion_97257  .wpsm_panel {
	overflow:hidden;
	-webkit-box-shadow: 0 0px 0px rgba(0, 0, 0, .05);
	box-shadow: 0 0px 0px rgba(0, 0, 0, .05);
		border-radius: 4px;
	}
#wpsm_accordion_97257  .wpsm_panel + .wpsm_panel {
		margin-top: 5px;
	}
#wpsm_accordion_97257  .wpsm_panel-body{
	background-color:#ffffff !important;
	color:#000000 !important;
	border-top-color: #e8e8e8 !important;
	font-size:16px !important;
	font-family: Open Sans !important;
	overflow: hidden;
		border: 2px solid #e8e8e8 !important;
	}

#wpsm_accordion_97257 .ac_open_cl_icon{
	background-color:#e8e8e8 !important;
	color: #000000 !important;
	float:right !important;
	padding-top: 12px !important;
	padding-bottom: 12px !important;
	line-height: 1.0 !important;
	padding-left: 15px !important;
	padding-right: 15px !important;
	display: inline-block !important;
}

			
			</style>	
			</style>
			<div class="wpsm_panel-group" id="wpsm_accordion_97257" >
								
					<!-- Inner panel Start -->
					<div class="wpsm_panel wpsm_panel-default">
						<div class="wpsm_panel-heading" role="tab" >
						  <h4 class="wpsm_panel-title">
							<a  class=""  data-toggle="collapse" data-parent="#wpsm_accordion_97257 " href="javascript:void(0)" data-target="#ac_97257_collapse1" onclick="do_resize()">
																	<span class="ac_open_cl_icon fa fa-minus"></span>
									
								 
								<span class="ac_title_class">
																				<span style="margin-right:6px;" class="fa fa-laptop"></span>
									Die ältere, linke Schwester der «Hauptstadt»								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
						<div id="ac_97257_collapse1" class="wpsm_panel-collapse collapse in"  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p>Eigentlich wiederholt sich die Geschichte. Im Herbst 2012 legte in Bern mit dem <a href="https://journal-b.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Journal B»</a> eine lokale News-Plattform los, die in mancherlei Hinsicht der heutigen «Hauptstadt» glich. Das Online-Magazin wollte lokale Medienvielfalt und eine Alternative zu den schon damals unter Spardruck geschrumpften Tamedia-Titeln «Bund» und «Berner Zeitung» bieten. Auch die Redaktion war mit plus/minus fünf Arbeitsstellen gleich stark dotiert wie jetzt die «Hauptstadt».</p>

<p>Doch schnell wurde klar, dass das «Journal B» seinen hohen Ansprüchen nicht gerecht werden kann. Auch blieb der angestrebte Erfolg bei einem zahlungsbereiten Publikum aus. Nach einem halben Jahr hatten gerade Mal 300 Personen einen Betrag von 250 respektive 500 Franken gezahlt. Zum Vergleich: Die «Hauptstadt» brachte 3000 Leute dazu, je 120 Franken zu zahlen – ohne einen einzigen Artikel geschrieben zu haben. Vor zehn Jahren war die Zeit offenbar noch nicht reif für eine Alternative zu den beiden Tageszeitungen.</p>

<p>Gezwungenermassen buchstabierte «Journal B» aufgrund der fehlenden Mittel zurück und setzte stark auf Freiwilligenarbeit und Kooperationen. Nur so gelang es, den Betrieb aufrechtzuerhalten – dafür bis heute. Nach bald zehn Jahren bewegt sich das «Journal B» stabil in seiner Nische. Die mit Teilzeitanstellung arbeitende Redaktion besteht aus Nachwuchsleuten, bei vielen der ehrenamtlich Schreibenden handelt es sich um pensionierte Berufsleute.</p>

<p>Auch wenn der Slogan «Sagt, was Bern bewegt» längst nicht auf jeden Artikel zutrifft, so passt er – wortwörtlich – perfekt zu einer neuen <a href="https://journal-b.ch/kategorie/b-sport/" rel="noopener" target="_blank">Sport-Serie</a>. Rand- und Nischensportarten wie Hallenfussball oder Einradfahren erhalten eine journalistische Plattform, die sie sonst nirgends (mehr) kriegen. Der thematische Fokus ist breit und reicht von nationaler Politik über lokale Kunst- und Kulturkritik bis zu gesellschaftspolitischen Hintergründen, oft aus einer linken Perspektive beleuchtet. Schliesslich war das «Journal B» vor zehn Jahren angetreten, eine linke Alternative zu bieten zu den beiden bürgerlichen Tageszeitungen.</p>						  </div>
						</div>
					</div>
					<!-- Inner panel End -->
					
								
					<!-- Inner panel Start -->
					<div class="wpsm_panel wpsm_panel-default">
						<div class="wpsm_panel-heading" role="tab" >
						  <h4 class="wpsm_panel-title">
							<a  class="collapsed"  data-toggle="collapse" data-parent="#wpsm_accordion_97257 " href="javascript:void(0)" data-target="#ac_97257_collapse2" onclick="do_resize()">
																	<span class="ac_open_cl_icon fa fa-plus"></span>
									
								 
								<span class="ac_title_class">
																				<span style="margin-right:6px;" class="fa fa-laptop"></span>
									Der zweite Frühling der alten Hasen								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
						<div id="ac_97257_collapse2" class="wpsm_panel-collapse collapse "  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p>Die Klagen waren laut und schrill, als sich der Zürcher Tamedia-Verlag daran machte, die Redaktionen seiner Berner Tageszeitungen zusammenzulegen. Wer es nicht besser wusste, musste den Eindruck gewinnen, dass der Medienplatz Bern zur Informationswüste verkommt. Solcher Alarmismus übertüncht die real existierende Medienvielfalt. In jüngster Zeit fielen in Bern insbesondere drei Publikationen mit verstärktem Engagement für den Lokaljournalismus auf, die es zwar schon seit Jahrzehnten gibt, die aber lange unter dem Radar s<a href="https://baernerbaer.ch/" rel="noopener" target="_blank"></a>egelten.</p>

<p>• Seit 1987 erscheint im besetzten Kulturzentrum Reitschule monatlich die Hauszeitung <a href="https://www.megafon.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Megafon»</a>. Die Abozahl pendelte immer irgendwo zwischen 500 und 1500. Neben Veranstaltungsinformationen veröffentlichte das Blatt immer auch journalistische Beiträge. Lokaljournalismus im engeren Sinn war das zwar nicht, aber Bezüge zu Bern lassen sich auch implizit herstellen in einer globalisierten Welt, gemäss dem Selbstverständnis der «Megafon»-Macher:innen. Für Aufmerksamkeit über die Stadtgrenzen hinaus sorgten in den vergangenen Jahren die auf Twitter veröffentlichen Recherchen, insbesondere zu Hintergründen der coronakritischen Bewegung, die man in anderen Medien nicht fand. Diese Aktivitäten trugen wohl wesentlich dazu bei, dass das linke Polit-Blatt zur «Redaktion des Jahres» kürte. Dank der <a href="https://www.ksb.ist/doc/mutter-der-mann-mit-der-post-ist-da" rel="noopener" target="_blank">Zusammenarbeit</a> mit dem <a href="https://medienwoche.ch/2019/01/31/vom-tamedia-untergrund-in-die-unabhaengigkeit/">ehemaligen «Bund»-Blog</a> «KulturStattBern», das sich als «KSB Kulturmagazin» selbständig gemacht hat, wird das «Megafon» nicht nur den Blattumfang erhöhen, sondern die lokale (Kultur)-Berichterstattung stärken.</p>

<p>• Ein paar Jahre älter als das «Megafon» (und so ziemlich das Gegenteil davon) ist der «Bärner Bär». Die Gratiswochenzeitung versteht sich als wirtschaftsnah und politisch legt sie nach rechts aus. Markenzeichen waren lange Jahre die umfangreichen Bildergalerien von People- und Promi-Anlässen sowie eine anonyme Klatschkolumne. Das hat sich in den letzten Jahren geändert. Zwar trägt der «Bär» immer noch einen Boulevard-Anstrich, legte aber journalistisch einen Zacken zu. In jeder Ausgabe gibt es nun Porträts, Reportagen und Interviews, die das Zeug haben, den öffentlichen Diskurs zum politischen, kulturellen und gesellschaftlichen Leben zu bereichern.</p>

<p>• Die <a href="https://www.jungfrauzeitung.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Jungfrau Zeitung»</a> hat ihren Ursprung in Brienz im Berner Oberland, also weit weg von der Stadt Bern. Doch über die Jahre bewegte sich die Tageszeitung, die inzwischen ohne gedruckte Ausgabe auskommt, immer mehr zur Bundesstadt. Während der Verlagssitz zuerst nach Interlaken, dann nach Thun rückte, tauchten in den vergangenen Jahren vermehrt Stadtberner Themen im Blatt auf. Inzwischen finden sich regelmässig, wenn auch nur punktuell, Berichte zum Geschehen fernab des Berner Oberlands in der «Jungfrau Zeitung» – das ist durchaus ein Gewinn des Berner Publikum. Das rührt auch daher, dass Autoren für die «Jungfrau Zeitung» schreiben, die in der Stadt verankert sind.</p>						  </div>
						</div>
					</div>
					<!-- Inner panel End -->
					
							</div>
			
<script type="text/javascript">
	
		function do_resize(){

			var width=jQuery( '.wpsm_panel .wpsm_panel-body iframe' ).width();
			var height=jQuery( '.wpsm_panel .wpsm_panel-body iframe' ).height();

			var toggleSize = true;
			jQuery('iframe').animate({
			    width: toggleSize ? width : 640,
			    height: toggleSize ? height : 360
			  }, 250);

			  toggleSize = !toggleSize;
		}
		
</script>	
<p>Eine erste Kostprobe, was den Kern des neuen Berner Journalismus ausmachen könnte, den sich die «Hauptstadt» auf die Fahne geschrieben hat, lieferte die Redaktion vergangene Woche, als sie ihren Sitz temporär nach <a href="https://www.hauptstadt.be/p/ostermundigen-spezial" target="_blank" rel="noopener">Ostermundigen</a> verlegte. Die Agglomerationsgemeinde steht gegenwärtig im Gerede, weil sie schon bald mit der Stadt Bern fusionieren könnte. Und der kürzlich fertiggestellte <a href="https://xn--bre-tower-v2a.ch/" target="_blank" rel="noopener">«Bäretower»</a>, der höchste Wohnturm der Schweiz, sorgte schweizweit für Schlagzeilen.</p>
<blockquote><p>Die Fokuswoche in Ostermundigen zeigte das Potenzial, das eine kleine Redaktion mobilisieren kann.</p></blockquote>
<p>Während einer Woche residierte die Redaktion im Schatten des Hochhauses im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Der Ausflug in die Agglo bescherte dem Publikum eine geballte Ladung Ostermundigen-Texte. Aber wen interessiert das ausserhalb der Gemeinde? Die Frage wäre berechtigt, handelte es sich um eine reine Nabelschau. Doch die «Hauptstadt» suchte nach Themen, die zwar etwas über den Zustand und die Befindlichkeit Ostermundigens aussagen, aber auch für Entwicklungen stehen, die genauso anderswo stattfinden; sei dies Siedlungsentwicklung, Sozialpolitik oder das lokale Vereinsleben.</p>

            <div class="form-block-bg">
                <div class="form-block-wrap">
                    <div id="myDIV" class="form-block">
                        <div class="new-form">
                            <h2 class="h2">Unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Medienjournalismus. Werden Sie jetzt Gönner/in.</h2><p>Journalismus braucht Herzblut, Zeit – und Geld. Mit einem Gönner-Abo helfen Sie, unseren unabhängigen Medienjournalismus nachhaltig zu finanzieren. Ihr Beitrag fliesst ausschliesslich in die redaktionelle und journalistische Arbeit der MEDIENWOCHE.</p>

                            <div class="buttons-row">
                                 <button class="new-form__button" type="button" onclick="window.location='https://medienwoche.ch/goenner-abo/wie-viel-ist-ihnen-unabhaengiger-journalismus-wert/'">JETZT GÖNNER/IN WERDEN</button>
                                 <button id="elem" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">login</button>
                                 <button id="hide" data-admin-url="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-admin/admin-ajax.php " data-post-id="97256" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">IM MOMENT NICHT</button>
                            </div>
                        </div>
                    </div>
                </div>
            </div>
            [rml_read_more]
<p>Die Fokuswoche zeigte neben dem Potenzial, das eine kleine Redaktion mobilisieren kann, auch die Grenzen des Machbaren auf. Ein solcher Sondereffort beansprucht Ressourcen und lässt sich nicht beliebig wiederholen. Ausserdem beschränkte sich die Berichterstattung aus Ostermundigen auf Text und Bild (wobei die Bilder allesamt von professionellen Fotograf:innen stammen). Immerhin kam es zu einem überraschenden Wiederhören mit dem «Hauptstadt»-Podcast, der während der Geldsuche im letzten Herbst als Informationsmedium diente. Was hingegen komplett fehlte, waren Videos und Grafiken. Für die Illustration eines Artikels zu einer Velofahrt entlang der Gemeindegrenze wäre eine Karte ein zwingendes Element gewesen für das vollständige Verständnis.</p>
<blockquote><p>Beim Publikum scheint die «Hauptstadt» gut anzukommen. Jeden Tag kommen im Schnitt vier neue Abos dazu.</p></blockquote>
<p>Zwei Monate nach dem Start lässt sich schemenhaft erkennen, wohin die Reise gehen könnte. Wenn heute die Summe der einzelnen Artikel der «Hauptstadt» noch kein klares publizistisches Gesamtbild ergibt, dann liegt das auch daran, dass die Redaktion in der Startphase nach dem Prinzip von Versuch und Irrtum verfährt; mal ausprobieren, was funktioniert.</p>
<p>Beim Publikum scheint das Angebot anzukommen. Jeden Tag kommen im Schnitt vier neue Abos dazu. Stand heute: 3700. Die Stunde der Wahrheit schlägt indes gegen Ende Jahr, wenn all jene, die allein aufgrund der Ankündigung eines neuen Lokalmediums das Portemonnaie geöffnet hatten, entscheiden müssen, ob sie nun das erhalten, was sie sich erhofft haben, und auch weiterhin dafür zahlen wollen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/05/18/hauptstadt-das-fundament-steht/">«Hauptstadt»: Das Fundament steht</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Wiederentdeckung des Lokaljournalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/02/03/die-wiederentdeckung-des-lokaljournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Feb 2022 06:40:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=94534</guid>

					<description><![CDATA[<p>In der Pandemie hat sich der Lokaljournalismus auf das konzentriert, was wichtig ist, sagt Marc Rath, langjähriger Chefredakteur der Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Dafür müssen Journalisten wieder mehr raus auf die Strasse.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/03/die-wiederentdeckung-des-lokaljournalismus/">Die Wiederentdeckung des Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Pandemie hat sich der Lokaljournalismus auf das konzentriert, was wichtig ist, sagt Marc Rath, langjähriger Chefredakteur der Landeszeitung für die Lüneburger Heide. Dafür müssen Journalisten wieder mehr raus auf die Strasse.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/02/03/die-wiederentdeckung-des-lokaljournalismus/">Die Wiederentdeckung des Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lokaljournalismus: Die neue Medienvielfalt als Scheinvielfalt?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Nov 2021 22:57:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=93037</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn die grossen Verlage beim Lokaljournalismus sparen, öffnen sie Raum für neue Projekte. Doch gross und klein bleiben sich verbunden und sehen sich oft ähnlicher, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Beobachtungen aus Bern. «Bald nur noch eine grosse Zeitung in Bern?», lautete der Veranstaltungstitel des 1. Berner Medientags vom November 1991. Was <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/">Lokaljournalismus: Die neue Medienvielfalt als Scheinvielfalt?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wenn die grossen Verlage beim Lokaljournalismus sparen, öffnen sie Raum für neue Projekte. Doch gross und klein bleiben sich verbunden und sehen sich oft ähnlicher, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Beobachtungen aus Bern.</strong><br />
<img decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-93038" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/11/MW-Berner-Medientag-20211125b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
«Bald nur noch eine grosse Zeitung in Bern?», lautete der Veranstaltungstitel des 1. Berner Medientags vom November 1991. Was das Organisationskomitee damals als Frage formuliert hatte, ist 30 Jahre später eine Tatsache. Seit dem 20. Oktober 2021 arbeitet nur noch eine einzige Lokalredaktion für «Bund» und «Berner Zeitung», der Rest kommt eh schon längst aus Zürich.<br />
</p>
<p>Der Medientag, obwohl auch schon mal totgesagt, findet statt wie eh und je, Jahr für Jahr, <a href="https://bernermedientag.ch/2021/30-berner-medientag-abbruch-oder-aufbruch/" rel="noopener" target="_blank">kürzlich zum 30. Mal</a> – allerdings weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Die Branche bleibt unter sich. Was es mit dem Abbruch oder Aufbruch und dem Umbruch auf dem Berner Medienplatz auf sich hat, erfahren jene nicht, die als zahlendes und lesendes Publikum massgeblich mitentscheiden, wer die grösseren Überlebenschancen hat.</p>
<blockquote><p>Tamedia will kein grosses Aufheben machen um den Abbau, der ihre Berner Zeitungen zur Redaktionsfusion gezwungen hatte.</p></blockquote>
<p>Die Tamedia-Zeitungen berichten schon länger nicht mehr über den Anlass, obwohl (oder weil?) es immer wieder um sie selbst geht. Das war auch in diesem Jahr nicht anders. Keine Zeile, wo es früher schon mal das ganze Paket gab mit Vorschau und Veranstaltungsbericht. Man will kein grosses Aufheben machen um den Abbau, der die Berner Tamedia-Zeitungen zur Redaktionsfusion gezwungen hatte. Gegen aussen wollen Redaktion und Verlag den Schein der Vielfalt wahren.</p>
<p>Dazu passt auch die Mitteilung von letzter Woche, wonach «Der Bund» mit Isabelle Jacobi eine <a href="https://www.tamedia.ch/de/unternehmen/newsroom/medienmitteilungen/isabelle-jacobi-wird-chefredaktorin-von-der-bund" rel="noopener" target="_blank">neue Chefredaktorin</a> gefunden habe. Courant normal. Dass die Chefredaktorin keine eigene Redaktion führen wird, stand nirgends im Klartext.</p>

            <div class="form-block-bg">
                <div class="form-block-wrap">
                    <div id="myDIV" class="form-block">
                        <div class="new-form">
                            <h2 class="h2">Unterstützen Sie unabhängigen und kritischen Medienjournalismus. Werden Sie jetzt Gönner/in.</h2><p>Journalismus braucht Herzblut, Zeit – und Geld. Mit einem Gönner-Abo helfen Sie, unseren unabhängigen Medienjournalismus nachhaltig zu finanzieren. Ihr Beitrag fliesst ausschliesslich in die redaktionelle und journalistische Arbeit der MEDIENWOCHE.</p>

                            <div class="buttons-row">
                                 <button class="new-form__button" type="button" onclick="window.location='https://medienwoche.ch/goenner-abo/wie-viel-ist-ihnen-unabhaengiger-journalismus-wert/'">JETZT GÖNNER/IN WERDEN</button>
                                 <button id="elem" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">login</button>
                                 <button id="hide" data-admin-url="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-admin/admin-ajax.php " data-post-id="93037" class="new-form__button new-form__button--accent" type="button">IM MOMENT NICHT</button>
                            </div>
                        </div>
                    </div>
                </div>
            </div>
            [rml_read_more]
<p>Bisher geht die Strategie auf. Das Publikum, die Abonnentinnen und Leser der beiden vormals unabhängigen Titel, scheint den Abbau nicht zu bemerken. «Wir haben es auch so gemacht, dass es möglichst keine Reaktionen gibt», gesteht Simon Bärtschi ohne Umschweife am Berner Medientag. Nun kann man das so sehen, dass Tamedia die Quadratur des Zirkels gelingt: Aus weniger mach mehr (oder zumindest gleich viel). Oder aber dem Publikum fehlen schlicht die Instrumente, um überhaupt beurteilen zu können, was es vielleicht auch noch interessieren könnte. Um beim aktuellen Beispiel zu bleiben: Woher soll jemand wissen, der sich nicht sonst schon mit dem Thema beschäftigt, dass eine hochkarätige Runde über den Zustand der lokalen Medien diskutiert? </p>
<p>Wenn die Grossen nicht berichten, dann vielleicht die Kleinen. Tatsächlich blieb der Berner Branchenanlass nicht komplett ohne Berichterstattung. Die Ausnahme von der Regel findet sich im Online-Magazin «Journal B». Dort kann man <a href="https://journal-b.ch/artikel/abbruch-oder-aufbruch-auf-dem-medienplatz-bern/" rel="noopener" target="_blank">nachlesen</a>, dass sich BZ/Bund-Gesamtleiter Simon Bärtschi «über den weitgehend störungsfreien Vollzug der Redaktionszusammenlegung» freut.</p>
<blockquote><p>Der Monopolist freut sich, wenn es rundherum ein bisschen spriesst. </p></blockquote>
<p>Was da nicht steht, was er aber auch sagte: Er freue sich über neue Medien auf dem Platz Bern. Eine nicht ganz uneigennützige Freude, wie Bärtschi freimütig zugibt. Erscheint doch seine fusionierte Tamedia-Redaktion etwas weniger als der böse Monopolist, wenn es rundherum ein bisschen spriesst. Das sagte er nicht zuletzt mit Blick auf das <a href="https://crowdfunding.hauptstadt.be/">Projekt «Hauptstadt»</a>, das nach erfolgreicher Geldsammelaktion im kommenden März mit einem neuen Berner Journalismus loslegen will.</p>
<p>Mehr als 3000 Leute haben mindestens 120 Franken gezahlt. Was sie dafür kriegen, erfahren sie in ein paar Monaten. Als Inspiration dienen der «Hauptstadt» vergleichbare Medien in anderen Schweizer Städten, beispielsweise <a href="https://bajour.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Bajour»</a> aus Basel oder die <a href="https://www.republik.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Republik»</a> aus Zürich. So könnte ein Newsletter mit kuratierten Inhalten aus unterschiedlichen Quellen als «eine Art journalistisches Rückgrat» dienen, erklärte die ehemalige BZ-Redaktorin und «Hauptstadt»-Mitgründerin Marina Bolzli am Berner Medientag. Generell gelte es die beschränkten Ressourcen optimal einzusetzen. Darin gleichen sich das kleine Start-Up und die grosse Tamedia-Redaktion. Beide wollen (und können) nicht mehr den kleinteiligen, agendagetriebenen Journalismus liefern, sondern setzen auf eine exemplarische Darstellung mit einem breiteren Blick auf das lokale Geschehen. Eine einzelne Veranstaltung kann da schon mal durch die gröber gewordenen Maschen fallen. Im Idealfall folgt nun irgendwann eine exemplarische Darstellung von Ab- und Aufbruch auf dem Medienplatz Bern. Klar ist aber auch: Das Defizit, das entsteht, wenn die grossen Redaktionen nicht mehr überall hinschauen, können auch die neuen Mitbewerber nicht wettmachen. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/25/lokaljournalismus-die-neue-medienvielfalt-als-scheinvielfalt/">Lokaljournalismus: Die neue Medienvielfalt als Scheinvielfalt?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die letzten Reporter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/22/die-letzten-reporter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2021 14:30:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Reporter]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92918</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Verlage müssen sparen. Es ist billiger, Texte aus Informationen zu formen. Man kann sie aus dem Netz saugen, etwas anreichern und wieder hineinblasen. Es ist viel aufwendiger, rauszufahren und das Leben dort, wo es ist, zu beobachten. Dieser Film begleitet drei sehr unterschiedliche Exemplare dieser sterbenden Spezies, die für Lokalzeitungen schreiben: eine Nachwuchsjournalistin, einen <a href="https://youtu.be/6TtVXEOvgQc">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/22/die-letzten-reporter/">Die letzten Reporter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Verlage müssen sparen. Es ist billiger, Texte aus Informationen zu formen. Man kann sie aus dem Netz saugen, etwas anreichern und wieder hineinblasen. Es ist viel aufwendiger, rauszufahren und das Leben dort, wo es ist, zu beobachten. Dieser Film begleitet drei sehr unterschiedliche Exemplare dieser sterbenden Spezies, die für Lokalzeitungen schreiben: eine Nachwuchsjournalistin, einen Gesellschaftsreporter und einen Sportberichterstatter.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/22/die-letzten-reporter/">Die letzten Reporter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Die ‹Haupstadt› soll das Selbst­verständnis der Region verändern»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/11/02/die-haupstadt-soll-das-selbstverstaendnis-der-region-veraendern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Nov 2021 08:04:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Hauptstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Joël Widmer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=92350</guid>

					<description><![CDATA[<p>Mit über 1000 AbonnentInnen hat das neue Berner Medium «Hauptstadt» einen guten Auftakt im Crowdfunding hingelegt. Über was der «Neue Berner Journalismus» berichten wird, erläutert Mitgründer Joël Widmer.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/02/die-haupstadt-soll-das-selbstverstaendnis-der-region-veraendern/">«Die ‹Haupstadt› soll das Selbst­verständnis der Region verändern»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit über 1000 AbonnentInnen hat das neue Berner Medium «Hauptstadt» einen guten Auftakt im Crowdfunding hingelegt. Über was der «Neue Berner Journalismus» berichten wird, erläutert Mitgründer Joël Widmer. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/11/02/die-haupstadt-soll-das-selbstverstaendnis-der-region-veraendern/">«Die ‹Haupstadt› soll das Selbst­verständnis der Region verändern»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie sich Regional-Journalismus verändert</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/09/14/wie-sich-regional-journalismus-veraendert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Sep 2021 22:42:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienwandel]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=91011</guid>

					<description><![CDATA[<p>Audio, Video, Online, Podcast, Newsletter – Internettechnologien verändern auch die Arbeit von Journalisten. Was heisst das für den regionalen Journalismus?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/14/wie-sich-regional-journalismus-veraendert/">Wie sich Regional-Journalismus verändert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Audio, Video, Online, Podcast, Newsletter – Internettechnologien verändern auch die Arbeit von Journalisten. Was heisst das für den regionalen Journalismus? </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/09/14/wie-sich-regional-journalismus-veraendert/">Wie sich Regional-Journalismus verändert</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Relevanz und Regionalität prägen den modernen Lokaljournalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/08/26/relevanz-und-regionalitaet-praegen-den-modernen-lokaljournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2021 12:30:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Regionalzeitungen]]></category>
		<category><![CDATA[Relevanz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=90581</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von wegen spießig und kleinbürgerlich! Relevanz und Regionalität sind heute Grundanforderungen für Lokaljournalismus. Er ist professioneller, emanzipierter und selbstbewusster geworden.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/26/relevanz-und-regionalitaet-praegen-den-modernen-lokaljournalismus/">Relevanz und Regionalität prägen den modernen Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Von wegen spießig und kleinbürgerlich! Relevanz und Regionalität sind heute Grundanforderungen für Lokaljournalismus. Er ist professioneller, emanzipierter und selbstbewusster geworden.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/08/26/relevanz-und-regionalitaet-praegen-den-modernen-lokaljournalismus/">Relevanz und Regionalität prägen den modernen Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue «Bote»-Chefredaktorin: «Langeweile kenne ich nicht»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/06/17/neue-bote-chefredaktorin-langeweile-kenne-ich-nicht/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jun 2021 11:11:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Chefredaktorin]]></category>
		<category><![CDATA[Flurina Valsecchi]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=89512</guid>

					<description><![CDATA[<p>Anfang Juni hat Flurina Valsecchi die Chefredaktion des «Boten» übernommen. Dass sie keine Einheimische ist, sieht sie als Chance.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/17/neue-bote-chefredaktorin-langeweile-kenne-ich-nicht/">Neue «Bote»-Chefredaktorin: «Langeweile kenne ich nicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Anfang Juni hat Flurina Valsecchi die Chefredaktion des «Boten» übernommen. Dass sie keine Einheimische ist, sieht sie als Chance.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/06/17/neue-bote-chefredaktorin-langeweile-kenne-ich-nicht/">Neue «Bote»-Chefredaktorin: «Langeweile kenne ich nicht»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lokaljournalismus unter Druck</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/04/09/lokaljournalismus-unter-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2021 06:50:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienqualität]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=87539</guid>

					<description><![CDATA[<p>Eine ganze Reihe von Lokal- und Regionalzeitungen sind in den letzten Jahren verschwunden oder in Kopfblättern mit einheitlichem Inhalt aufgegangen. Hunderte journalistischer Arbeitsplätze sind dieser Entwicklung zum Opfer gefallen. Der Lokaljournalismus steht aber nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ unter Druck.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/09/lokaljournalismus-unter-druck/">Lokaljournalismus unter Druck</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ganze Reihe von Lokal- und Regionalzeitungen sind in den letzten Jahren verschwunden oder in Kopfblättern mit einheitlichem Inhalt aufgegangen. Hunderte journalistischer Arbeitsplätze sind dieser Entwicklung zum Opfer gefallen. Der Lokaljournalismus steht aber nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ unter Druck.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/04/09/lokaljournalismus-unter-druck/">Lokaljournalismus unter Druck</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus der Region, für die Schweiz: Lücken im Lokaljournalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/26/aus-der-region-fuer-die-schweiz-luecken-im-lokaljournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Mar 2021 10:35:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[Tamedia]]></category>
		<category><![CDATA[Patrick Feuz]]></category>
		<category><![CDATA[Regionaljournal]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Bärtschi]]></category>
		<category><![CDATA[Berner Modell]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=87176</guid>

					<description><![CDATA[<p>Sowohl Tamedia als auch Schweizer Radio SRF setzen online auf die nationale Verwertbarkeit ihrer Regionalberichterstattung. Das hinterlässt Lücken im Lokaljournalismus. Die zu schliessen, ist nicht einfach. Die Tage der beiden unabhängigen Zeitungsredaktionen in der Bundesstadt sind gezählt. Ab April beginnt der finale Fusionsprozess von «Bund» und «Berner Zeitung» BZ. Am Ende, vermutlich bereits im Sommer, <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/26/aus-der-region-fuer-die-schweiz-luecken-im-lokaljournalismus/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/26/aus-der-region-fuer-die-schweiz-luecken-im-lokaljournalismus/">Aus der Region, für die Schweiz: Lücken im Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Sowohl Tamedia als auch Schweizer Radio SRF setzen online auf die nationale Verwertbarkeit ihrer Regionalberichterstattung. Das hinterlässt Lücken im Lokaljournalismus. Die zu schliessen, ist nicht einfach.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-87178" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/03/MW-BZ-Bund-tamedia-Regional-20210325b-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Die Tage der beiden unabhängigen Zeitungsredaktionen in der Bundesstadt sind gezählt. Ab April beginnt der finale Fusionsprozess von «Bund» und «Berner Zeitung» BZ. Am Ende, vermutlich bereits im Sommer, wird eine einzige Redaktion die beiden Blätter und ihre Online-Plattformen abfüllen. Dafür setzt Tamedia auf personelle Kontinuität. Die amtierenden Chefredaktoren Simon Bärtschi (BZ) und Patrick Feuz («Bund») sollen beide in leitender Position verbleiben; Bärtschi dem Vernehmen nach als Superchef der neuen Organisation und Feuz als Mitglied der Chefredaktion. Eine Tamedia-Sprecherin wollte auf Anfrage diese Personalien noch nicht bestätigen.<br />
</p>
<p>Die Aufgabe der neuen Berner Tamedia-Redaktion wird keine leichte sein. Dass «Bund» und BZ überhaupt so lange nebeneinander existieren konnten, hat massgeblich mit ihren sehr unterschiedlichen Publika zu tun. Die «Berner Zeitung» mit ihrer ländlichen DNA und der «Bund», der sich schon immer weltläufig sah, galten lange Zeit als unfusionierbar.</p>
<p>Exemplarisch zeigte sich das in den Befunden von – nicht ganz aktuellen – Leserbefragungen, die besonders das «Bund»-Personal gerne zückte, um die Unverträglichkeit mit der Konkurrenz zu untermauern: Während BZ-Lesende eine hohe Affinität für volkstümliche Musik zeigten, tendierte beim «Bund» dieser Wert gegen null – und bei der Oper war es vice versa. Was tun in Zukunft? Von beidem ein bisschen? Mal die einen langweilen und dann die anderen? Wohl kaum, denn:</p>
<blockquote><p>Die Antwort auf dieses Dilemma sieht Tamedia in einem digitalen Journalismus für ein jüngeres und breiteres Publikum: Netflix statt Oper, weg von Nischenthemen.</p></blockquote>
<p>In der Logik kommerzieller Online-Medien zählen vor allem «Total Engaged Minutes», also die Zeit, die das Publikum mit einem Beitrag verbringt; je länger desto besser.</p>
<p>Für den Lokaljournalismus ändert sich damit der Fokus: «Aus der Region für die Region» reicht in der Regel nicht mehr. Wenn lokale Stoffe so aufbereitet werden, dass sie auch ausserhalb des Einzugsgebiets eines Mediums auf Interesse stossen, generieren sie mehr Nutzungszeit. Als Beispiel nannten die Tamedia-Verantwortlichen bei der ersten Vorstellung des Fusionsprojekts von «Bund» und BZ den Umweltskandal rund um den Blausee. Die Vorgänge spielen sich zwar in einer Ecke im Berner Oberland ab, die beteiligen Akteure haben aber nationale Prominenz. Einen Fall Blausee gibt es natürlich nicht alle Tage. Aber er zeigt das Prinzip «Aus der Region, für die Schweiz» idealtypisch auf.</p>
<p>Schon länger berichten Tageszeitungen wie «Bund» oder BZ kaum noch aus der Gemeinde für die Gemeinde (oder aus dem Verein für den Verein). Früher machte solche akteursnahe Berichterstattung einen Grossteil des Lokalteils einer Zeitung aus.</p>
<blockquote><p>Heute versuchen die Redaktionen Phänomene von allgemeinem Interesse herauszudestillieren und so ein breiteres Publikum anzusprechen als nur die unmittelbar Betroffenen.</p></blockquote>
<p>Anstatt aus sieben Gemeindeversammlungen je eine Kurznachricht zu bringen zum Thema Kunstrasen auf dem Sportplatz, erklären sie mit einem einzigen grossen Hintergrundartikel, was es mit dem Trend zum Plastikbelag auf sich hat. Im Idealfall lässt sich so mit weniger Aufwand ein grösseres Publikum erreichen; der Traum jedes renditebewussten Medienunternehmens.</p>
<p>Nun dreht Tamedia weiter an der Schraube und will die Region vor allem aus einer nationalen Perspektive anschauen. Das wäre kein Problem, wenn es starke Akteure gäbe, die hier entgegenhalten und auch weiterhin aus der Region und für die Region berichten. Zum Beispiel die SRG. Die soll nach Meinung der Verleger das machen, was Private nicht (mehr) tun.</p>
<p>Mit den Regionaljournalen pflegt das Schweizer Radio SRF einen Journalismus aus der Region und für die Region.</p>
<blockquote><p>Doch in der Online-Berichterstattung schlägt SRF den gleichen Weg ein wie Tamedia.</p></blockquote>
<p>So schaffte SRF im letzten Herbst die regionalen Ressorts auf der Website srf.ch ab mit der Begründung, die Nutzung sei zu bescheiden. Stattdessen können die Regionalredaktionen nun vermehrt Meldungen auf der Hauptseite SRF News platzieren und so ein breiteres Publikum ansprechen. Das funktioniert aber nur mit Themen, die überregional interessieren.</p>
<p>Der Strategiewechsel stösst SRG-intern und bei der Politik auf <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/15/umstrittene-srf-strategie-rueckzug-aus-den-regionen-wegen-tiefer-klickzahlen/">Kritik</a>. Während eine Mehrheit der lokalen Trägerschaften im Vorfeld das Vorgehen von Schweizer Radio und Fernsehen SRF unterstützte, halten sie es inzwischen für problematisch. SRF müsse sich nicht nur nach nationalen Quoten, sondern auch nach regionaler Relevanz ausrichten, hielten die Programmkommissionen von fünf Deutschschweizer <a href="https://www.srgd.ch/de/regionen/srg-region-basel/aktuelles/2021/03/23/srf-online-berichterstattung-aus-den-regionen/" target="_blank" rel="noopener">SRG-Trägerschaften</a> kürzlich fest. Sie befürchten zudem eine weitere Marginalisierung der Regionalinformationen und regen darum an, «den Strategiewechsel zu überdenken». Ähnlich lautende Bedenken haben auch die Parlamente und Regierungen beider Basel bei zuständigen Stellen von SRF deponiert.</p>
<p>Bewirken wird diese Kritik wenig; genauso wenig, wie die ergebnislos verhallten Appelle, Tamedia möge doch die Redaktionen von «Bund» und BZ nicht zusammenlegen. Wer etwas an der Situation ändern will, muss das Heft schon selbst in die Hand nehmen.</p>
<p>&#8212;<br />
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">«Keine Konkurrenz auf Augenhöhe» </h3>
						<style>
				<style>
#wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-heading{
	padding:0px !important;
}
#wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-title {
	margin:0px !important; 
	text-transform:none !important;
	line-height: 1 !important;
}
#wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-title a{
	text-decoration:none;
	overflow:hidden;
	display:block;
	padding:0px;
	font-size: 18px !important;
	font-family: Open Sans !important;
	color:#000000 !important;
	border-bottom:0px !important;
}

#wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-title a:focus {
outline: 0px !important;
}

#wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-title a:hover, #wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-title a:focus {
	color:#000000 !important;
}
#wpsm_accordion_87180 .acc-a{
	color: #000000 !important;
	background-color:#e8e8e8 !important;
	border-color: #ddd;
}
#wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-default > .wpsm_panel-heading{
	color: #000000 !important;
	background-color: #e8e8e8 !important;
	border-color: #e8e8e8 !important;
	border-top-left-radius: 0px;
	border-top-right-radius: 0px;
}
#wpsm_accordion_87180 .wpsm_panel-default {
		border:1px solid transparent !important;
	}
#wpsm_accordion_87180 {
	margin-bottom: 20px;
	overflow: hidden;
	float: none;
	width: 100%;
	display: block;
}
#wpsm_accordion_87180 .ac_title_class{
	display: block;
	padding-top: 12px;
	padding-bottom: 12px;
	padding-left: 15px;
	padding-right: 15px;
}
#wpsm_accordion_87180  .wpsm_panel {
	overflow:hidden;
	-webkit-box-shadow: 0 0px 0px rgba(0, 0, 0, .05);
	box-shadow: 0 0px 0px rgba(0, 0, 0, .05);
		border-radius: 4px;
	}
#wpsm_accordion_87180  .wpsm_panel + .wpsm_panel {
		margin-top: 5px;
	}
#wpsm_accordion_87180  .wpsm_panel-body{
	background-color:#ffffff !important;
	color:#000000 !important;
	border-top-color: #e8e8e8 !important;
	font-size:16px !important;
	font-family: Open Sans !important;
	overflow: hidden;
		border: 2px solid #e8e8e8 !important;
	}

#wpsm_accordion_87180 .ac_open_cl_icon{
	background-color:#e8e8e8 !important;
	color: #000000 !important;
	float:right !important;
	padding-top: 12px !important;
	padding-bottom: 12px !important;
	line-height: 1.0 !important;
	padding-left: 15px !important;
	padding-right: 15px !important;
	display: inline-block !important;
}

			
			</style>	
			</style>
			<div class="wpsm_panel-group" id="wpsm_accordion_87180" >
								
					<!-- Inner panel Start -->
					<div class="wpsm_panel wpsm_panel-default">
						<div class="wpsm_panel-heading" role="tab" >
						  <h4 class="wpsm_panel-title">
							<a  class=""  data-toggle="collapse" data-parent="#wpsm_accordion_87180 " href="javascript:void(0)" data-target="#ac_87180_collapse1" onclick="do_resize()">
																	<span class="ac_open_cl_icon fa fa-minus"></span>
									
								 
								<span class="ac_title_class">
																				<span style="margin-right:6px;" class="fa fa-laptop"></span>
									Erster Einblick in neues Berner Medienprojekt								</span>
							</a>
						  </h4>
						</div>
						<div id="ac_87180_collapse1" class="wpsm_panel-collapse collapse in"  >
						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p><strong>Wenn etwas verschwindet, entsteht Raum für Neues. So sorgte auch die Ankündigung, dass Tamedia die Redaktionen von «Bund» und «Berner Zeitung» BZ zusammengelegen werde, für eine gewisse Geschäftigkeit auf dem Medienplatz Bern.</strong></p>

<p>Zum einen versucht ein Schaffhauser Unternehmer 50 Millionen Franken zusammenzutrommeln für die <a href="https://medienwoche.ch/2021/02/16/ein-verschwiegener-einzelkaempfer-will-bern-die-zeitungsvielfalt-zurueckgeben/">Gründung einer Gratis-Tageszeitung</a>. Zum anderen macht sich eine bisher nicht näher bekannte Gruppe Gleichgesinnter Gedanken über die mögliche Gründung einer Online-Plattform. Prominenter Exponent ist <a href="https://jsteiner.ch/" rel="noopener" target="_blank">Jürg Steiner</a>.</p>

<p>Der langjährige BZ-Redaktor, der im Mai die Zeitung nach gut zwanzig Jahren verlassen wird (die MEDIENWOCHE <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/06/schweizer-journalistin-berner-zeitung-radio-srf-1/">berichtete</a>), bot am vergangenen Montag erstmals einen Einblick in den Stand der Diskussionen bei einer Online-Veranstaltung des <a href="https://bernermedientag.ch/2021/22-maerz-online-diskussion-berner-medien-platz-da/" rel="noopener" target="_blank">Berner Medientags</a>.</p>

<p>«Wir haben schon ein recht gutes Konzept mit einem kleinen Businessplan», sagte Steiner im Online-Talk. Er verriet aber keine Details. Auch zu Form und Inhalt der Publikation gab es nicht viel zu erfahren. «Wir sind noch nicht in der Phase, wo wir an ein konkretes Produkt denken.» Online sei klar und Lokaljournalismus.</p>

<p>Inspiration holt sich das Berner Projekt unter anderem bei <a href="https://bajour.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Bajour»</a> und der <a href="https://www.republik.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Republik»</a>, jedoch nicht mit der Absicht, einen Ableger der Online-Magazine aus Basel und Zürich zu gründen. «Sie finden aber recht gut, was wir uns bisher überlegt haben, obwohl wir Anfänger sind», so Steiner.</p>

<p>Nun ist es nicht so, dass neben «Bund» und BZ in Bern Brachland herrscht. Zahlreiche kleinere und grössere Medien berichten seit Jahren mehr oder weniger kritisch über lokale Politik, Kultur und Wirtschaft. Man suche das Gespräch mit ihnen, heisst es. Etwa mit <a href="http://www.journal-b.ch/" rel="noopener" target="_blank">«Journal B»</a>, das sich vor acht Jahren als linke Alternative zu den beiden bürgerlichen Blättern positionieren wollte und seither ein stabiles Nischendasein fristet. «Wir wollen sicher nicht auf Konfrontation gehen, sondern die Kräfte zusammennehmen», erklärt Jürg Steiner.</p>

<p>Aber warum braucht es ein weiteres Angebot? Die Antwort heisst Tamedia. Das neue Projekt entstand als unmittelbare Reaktion auf den absehbaren Verlust an Meinungsvielfalt, den die <a href="https://medienwoche.ch/2020/10/30/aus-zwei-mach-eins-tamedia-beerdigt-das-berner-modell/">Zusammenlegung</a> der Redaktionen von «Bund» und BZ nach sich ziehen wird. «Wir sehen uns aber nicht als Konkurrenz auf Augenhöhe mit der künftigen Tamedia-Redaktion», relativiert Steiner die Ambitionen. Das mag eine realistische Einschätzung des eigenen Potenzials sein, ist aber zu klein gedacht.</p>

<p>Wenn schon bräuchte Bern eine Redaktion, die es publizistisch mit Tamedia aufnimmt und eine Alternative auf Augenhöhe bietet, damit sich das Publikum für das bessere Produkt entscheiden kann – so wie es bisher möglich war, «Bund» oder BZ zu abonnieren. Ergänzungs- und Nischenmedien gibt es genug.</p>

<p>Vielleicht wagt das Online-Projekt irgendwann doch noch grösser zu denken. «Wir nehmen Schritt für Schritt», sagt Jürg Steiner.</p>						  </div>
						</div>
					</div>
					<!-- Inner panel End -->
					
							</div>
			
<script type="text/javascript">
	
		function do_resize(){

			var width=jQuery( '.wpsm_panel .wpsm_panel-body iframe' ).width();
			var height=jQuery( '.wpsm_panel .wpsm_panel-body iframe' ).height();

			var toggleSize = true;
			jQuery('iframe').animate({
			    width: toggleSize ? width : 640,
			    height: toggleSize ? height : 360
			  }, 250);

			  toggleSize = !toggleSize;
		}
		
</script>	</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/26/aus-der-region-fuer-die-schweiz-luecken-im-lokaljournalismus/">Aus der Region, für die Schweiz: Lücken im Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Nicht ohne meinen «Boten»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/16/nicht-ohne-meinen-boten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Mar 2021 11:06:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Bote der Urschweiz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=86875</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Kanton Schwyz sind die Leute ihrer Lokalzeitung treu. Der Chefredaktor weiss, warum. Auch darum: «In der Redaktion halten sich Männer und Frauen, jung und alt, akademisch oder nicht akademisch ziemlich genau die Waage. So bleibt die Themenpalette breit, die Ideen versiegen nie.»</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/16/nicht-ohne-meinen-boten/">Nicht ohne meinen «Boten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Kanton Schwyz sind die Leute ihrer Lokalzeitung treu. Der Chefredaktor weiss, warum. Auch darum: «In der Redaktion halten sich Männer und Frauen, jung und alt, akademisch oder nicht akademisch ziemlich genau die Waage. So bleibt die Themenpalette breit, die Ideen versiegen nie.»</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/16/nicht-ohne-meinen-boten/">Nicht ohne meinen «Boten»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>«Es ist halt der Kanton Schwyz»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/11/es-ist-halt-der-kanton-schwyz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 11 Mar 2021 16:27:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Coronavirus]]></category>
		<category><![CDATA[Freier Schweizer]]></category>
		<category><![CDATA[Schwyz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=86730</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wie die Lokalzeitug «Freier Schweizer» aus Küssnacht durch die Pandemie kommt, erzählt Ko-Redaktionsleiter Fabian Duss: «Es ist halt der Kanton Schwyz. Wir sind das, was die Schweiz gegenüber dem Ausland ist: Wir schauen und warten und warten und schauen.» Und dieser Kanton will der Zeitung die Kurzarbeit nicht mehr verlängern.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/11/es-ist-halt-der-kanton-schwyz/">«Es ist halt der Kanton Schwyz»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie die Lokalzeitug «Freier Schweizer» aus Küssnacht durch die Pandemie kommt, erzählt Ko-Redaktionsleiter Fabian Duss: «Es ist halt der Kanton Schwyz. Wir sind das, was die Schweiz gegenüber dem Ausland ist: Wir schauen und warten und warten und schauen.» Und dieser Kanton will der Zeitung die Kurzarbeit nicht mehr verlängern.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/11/es-ist-halt-der-kanton-schwyz/">«Es ist halt der Kanton Schwyz»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Der Untergang des Lokaljournalismus</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/03/06/der-untergang-des-lokaljournalismus/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Mar 2021 10:24:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Medienförderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=86575</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute müssen wir über Lokaljournalismus reden, das Aschenputtel des Journalismus: Oft gepriesen und doch verachtet – und immer stärker dem Untergang geweiht. Ökonomisch ist der Lokaljournalismus die Hölle, vor allem in der digitalen Medienwelt, die ganz auf Skaleneffekte ausgelegt ist. Dabei ist die föderale Schweiz auf guten Lokal- und Regionaljournalismus angewiesen.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/06/der-untergang-des-lokaljournalismus/">Der Untergang des Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Heute müssen wir über Lokaljournalismus reden, das Aschenputtel des Journalismus: Oft gepriesen und doch verachtet – und immer stärker dem Untergang geweiht. Ökonomisch ist der Lokaljournalismus die Hölle, vor allem in der digitalen Medienwelt, die ganz auf Skaleneffekte ausgelegt ist. Dabei ist die föderale Schweiz auf guten Lokal- und Regionaljournalismus angewiesen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2021/03/06/der-untergang-des-lokaljournalismus/">Der Untergang des Lokaljournalismus</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
