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Adblocker

Der Adblock-Krieg

Adblocker unterdrücken Werbung auf Internetseiten. Für Online-Verlage ein Problem, denn mit der Werbung finanzieren sie ihre Inhalte. Nun wollen die Verleger gegen Adblocker vor Gericht ziehen. Doch Online-Werbung ist nicht nur umstritten, sie birgt auch Risiken und Gefahren für Nutzer.

Online-Werbung: Adblocker ausschalten oder Krypro-Währung schürfen

Das US-Magazin Salon.com geht neue Wege im Umgang mit den ominpräsenten Adblockern. Während andere Verlage, etwa Tamedia, die Leute zur Kasse bitten, wenn sie die Seite ohne Werbung sehen wollen, zapft Salon Rechenleistung der User an. Damit wird die Krypto-Währung Monero geschürft. Die Einnahmen davon kommen dem Verlag zugute. Doch der Anbieter der Schürf-Software gibt zu bedenken, «dass erst eine lange Verweildauer mit entsprechender User-Anzahl zu akzeptablen Einnahmen führt.»

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Wer blockiert besser? Adblock Plus vs. Google Chrome Adblocker

Der Hersteller der Software Adblock Plus, die Firma Eyeo, vergleicht das eigene Produkt mit dem Adblocker, den Google in die aktuelle Version seines Browsers Chrome eingebaut hat. Das Ergebnis: Von 55 untersuchten Werbeformaten soll Chrome deren neun blockieren, während Adblock Plus mit 51 Formaten praktische alle Werbung aussiebt. Dieser Vergleich sei vor allem vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung von Eyeo zu sehen, schreibt Anton Priebe auf onlinemarketing.de. Eyeo habe «ein verstärktes Interesse daran, sein Tool in ein besonders gutes Licht zu stellen. Sollten User mit der Adblock-Politik von Google zufrieden sein, besteht keine Notwendigkeit mehr, Adblock Plus zu installieren. Ein Schreckensszenario für Eyeo, auch wenn die Nutzerzahlen bislang gut aussehen.»