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Alexander Tschäppät

Alexander Tschäppät als Medienmensch

Der am Freitag verstorbene frühere Berner Stadtpräsident Alexander Tschäppät spielte gekonnt auf der Klaviatur der Medien und war immer für einen überraschenden Auftritt und einen träfen Satz gut – und das ganz ohne professionelles Coaching, wie das heute bei Spitzenpolitikern üblich ist. «Das ist auch nicht nötig: Als Stadtpräsident in Bern, der den öffentlichen Verkehr benutzt und ab und zu in einer Beiz ein Bier trinkt, weiss ich, was die Leute von mir und meinem letzten Auftritt denken.» Vor fünf Jahren sprach die MEDIENWOCHE mit Tschäppät über sein Verhältnis zu den Medien. Aus aktuellem, traurigem Anlass verweisen wir an dieser Stelle gerne erneut auf das Gespräch.

Komisches Verbot

Das strafrechtliche Verbot der Rassendiskriminierung ist eine seltsame Norm unseres Kommunikationsrechts. Auch wer das Verbot komisch findet, muss anerkennen, dass es keine Comedy ist: Es enthält nämlich keine explizite Ausnahme für Satire oder Kunst. Deshalb müssen die Gerichte auch Bagatellfälle entscheiden. Dabei sollte man kleinen Ausrutschern mit Gelassenheit begegnen und sich den ernsten und ernst Weiterlesen …

«Spontan kommt man am besten rüber»

Alexander Tschäppät, Berner Stadtpräsident und SP-Nationalrat, hat es zur Cervelat-Prominenz gebracht: Journalisten interessieren sich nicht nur für seine Politik, sondern auch dafür, wie er leibt und lebt. Ihr Spiel macht er mit, lässt sich von den Medien aber nicht mehr so leicht aus der Ruhe bringen – mit wenigen Ausnahmen. Das Gespräch findet während der Weiterlesen …