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Aufmerksamkeit

Wir verblöden uns selbst

«Warum zum Teufel», fragt der Physiker und Wissenschaftspublizist Florian Aigner, «ist das Internet voll von banalen Beauty-Tipps, politischen Hetzparolen und dummen Verschwörungstheorien?» Die Antwort ist einfach und zugleich kompliziert. Es geht um Aufmerksamkeits-Ökonomie, also darum, wem wir welchen Teil unserer Lebenszeit im Internet widmen. «Mit jeder Stunde, die wir an nutzlose Pseudoinformation verschwenden, verzichten wir auf eine Stunde wertvolle Geistesnahrung», schreibt Aigner. Aber wie ändern? Hier bleibt nur der Appell an die gesellschaftliche Verantwortung von uns allen bei der Mediennutzung. «Wir sollten sie nicht jenen schenken, die uns kurzfristig unterhalten, sondern jenen, die uns als Gesellschaft besser, klüger und zukunftstauglicher machen.»

Online-Redaktor/in – Social-Media-Spezialist/in (80%)

Ihr Kompetenzbereich: Redaktion: News-Artikel, Webzine, Medienmitteilungen, Marketing- und Werbetexte – Social-Media-Management: Konzept- und Inhaltserstellung sowie Schulung und Monitoring der Social-Media-Kanäle der Universität (Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn) – Erstellen und Versenden von Newslettern…

Die Masse als Massstab

Mit der wachsenden Angebotsvielfalt nimmt die Loyalität des Publikums zu einzelnen Medien ab. Um dem Publikum weiterhin ein Gemeinschaftsgefühl zu vermitteln und Orientierung zu geben, berichten Medien zunehmend darüber, was bereits auf anderen Kanälen grosse Aufmerksamkeit erhalten hat. Damit etabliert sich ein neues redaktionelles Relevanzkriterium.