Thema mit 6 Beiträgen

Bernhard Pörksen

Journalismus zwischen Angst und Zuversicht

Der Journalismus wird derzeit von zwei Seiten angegriffen: Von der kapitalistischen Marktwirtschaft einerseits, die sich immer mehr als eine Konzentrationswirtschaft entpuppt. Und durch die Ausdehnung des «privaten» Kommunikationsraums von Social Media andererseits. Ein möglicher Ausweg aus der doppelten Umklammerung führt zu einer «redaktionellen Gesellschaft», wie sie der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen in seinem jüngsten Buch skizziert. Weiterlesen …

«Das postfaktische Zeitalter ist noch nicht unsere Gegenwart.»

Es besteht noch Hoffnung: Laut dem Medienforscher Bernhard Pörksen gibt es zwar eine «neue Macht der Desinformation», aber der traditionelle Wahrheitsbegriff habe sich deshalb nicht aufgelöst. Der Professor der Uni Tübingen war Gast in «NZZ Standpunkte», wo er sich mit den medialen Verwerfungen der Gegenwart auseinandersetzte, insbesondere nach dem Wahlsieg von Donald Trump in den Weiterlesen …

Alles Lüge? Medien in der Vertrauenskrise

Das Vertrauen der Deutschen in «die Medien» sinkt, und zwar seit Jahren, wie Umfragen zeigen. Die Berichterstattung zu politischen und gesellschaftlichen Themen wie etwa dem Ukrainekonflikt oder der Pegida-Bewegung wird von immer mehr Menschen kritisiert oder gar als unwahr bezeichnet. Gleichzeitig droht das Netz zum Vehikel von Desinformation zu werden.

RT Deutsch: «Dahinter steht ja der Kreml»

Die deutsche Variante des russischen Fernsehsenders Russia Today existiert derzeit nur im Internet und will über Manipulationen in westlichen Medien aufklären. Hinter RT Deutsch stecke der Versuch, russische Staatsöffentlichkeit als journalistische Gegenöffentlichkeit zu inszenieren, sagte Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen im Deutschlandfunk.

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Volle Ladung Hass

Medienverdrossenheit ist in Mode. Medien gelten als Kriegstreiber, Propagandamaschinen und Skandalprofiteure, Journalisten als korrupt. Eine Widerrede aus gegebenem Anlass