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Filterblase

Pssst: Es steht was bevor!

Alles neu macht der 1. Juli! Denn der bringt uns nicht nur einen anderen Namen, sondern auch ein neues Gewand. Rot? Blau? Grün? A&F? Es bleibt spannend! Lernen Sie als Erstes die neue A&F kennen – mit unserem Newsletter.

Die Filterblase existiert, seit es Menschen gibt

Eli Parisers Theorie von der «filter bubble» ist populär. Doch Studien zeigen: Wer einen klaren politischen Standpunkt hat, der wird diesen nicht so leicht aufgeben – unabhängig davon, mit wem er spricht und was er liest.

Google besteht den Filtertest

Googles Suchergebnisse produzieren doch keine «Filterblasen». Oder nur ganz kleine. Das behauptet zumindest eine Stichproben-Studie der bayerischen Landesmedienanstalt zur Bundestagswahl.

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Filterblasen waren mal

Vergesst Filterblasen, die prallen schon längst ineinander. Bernhard Pörksen beobachtet in Zeiten von Social Media vielmehr die Bereitschaft zur «Sofortkonfrontation». Warum das passiert, erklärt der Medienwissenschaftler so: «Es ist die unerträgliche Gleichzeitigkeit des Seins, die so auf einem einzigen Kommunikationskanal erlebbar wird, der Schock des Unvereinbaren. Und an die Stelle von air rage tritt information rage, eine elementare Gereiztheit als Resultat der Sofortkonfrontation mit radikaler Differenz.»