Thema mit 5 Beiträgen

Fredy Gsteiger

Besser informiert dank Satire

Satireprogramme am Fernsehen sind lustiger als Nachrichtensendungen – logisch. Doch nun hat die Wissenschaft herausgefunden, dass Satiresendungen auch besser und nachhaltiger informieren als klassische Nachrichten- und Hintergrundsendungen.

Arte – ehemaliges Mauerblümchen gewinnt Publikum

Arte TV ist nicht nur Standard für Qualitätsfernsehen, Arte hat auch ein schnell wachsendes Publikum, besonders im Internet. Nun setzt der Sender zum ganz grossen Sprung an: Aus dem bisher deutsch-französischen soll ein gesamteuropäischer Sender werden. Ein Ortstermin am Arte-Hauptsitz in Strassburg.

Rettet die Medien! Was taugen die neuen Business-Modelle im Journalismus?

Während sich die traditionellen Verlage mit dem Journalismus immer schwerer tun, wagen sich Medien-Startups vor. Sie suchen ihre Leserinnen und Leser an Tankstellen, bieten Zeitungen Gratis-Content oder versprechen gleich die Rettung der Demokratie. Aber bieten die Startups wirklich Inhalte, die die Leserinnen und Leser nicht schon in den herkömmlichen Medien verschmäht haben? Oder sind sie einfach dankbare PR-Vehikel? Und auch bei den Newcomern stellt sich die Frage: Wer soll das bezahlen? Die Startups haben unterschiedliche Antworten: Sponsoren, klassische Werbung, die Crowd. Welches Modell funktioniert wirklich? Über diese und weitere Fragen diskutieren Fachleute am Communication Summit 2019.

Alles im grünen Bereich

Ein politisch aktiver Bürger als SRG-Journalist: im Inland unvorstellbar, als Auslandkorrespondent kein Problem. Bruno Kaufmann, langjähriger Skandinavienmitarbeiter von Radio SRF, leitet als Mitglied der schwedischen Grünen die Wahlbehörde und den Demokratierat seiner Wohngemeinde. Die Chefredaktion sieht darin keinen Widerspruch zu den publizistischen Leitlinien.

Wer liest den Economist?

Noch nie gab es ein so reichhaltiges und leicht verfügbares Angebot an internationalen Medien. Wir können uns jederzeit und überall umfassend über das Weltgeschehen informieren – und tun das auch: Ausländische Qualitätstitel, etwa der Economist, legen in der Schweiz kräftig zu. Gleichzeitig reisst die Klage über den Niedergang des Auslandjournalismus nicht ab. Ein Widerspruch?

Jury trifft keine Schuld

Nach der Aberkennung des Henri-Nannen-Preises für die beste Reportage steht auch das Selbstverständnis und die Arbeitsweise von Journalistenpreis-Jurys zur Debatte. Man könne nicht erwarten, dass eine Jury die eingereichten Beiträge nachrecherchiere, findet Fredy Gsteiger, Präsident der Jury des Zürcher Journalistenpreises. Dennoch sollten Preise nicht leichtfertig verliehen werden. Auszeichnungen nur auf Bewährungen zu verleihen, weil nachträglich Mängel auftauchen Weiterlesen …

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