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	<title>HbbTV | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>SRG will Teletext länger am Leben lassen</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2021/12/16/srg-will-teletext-laenger-am-leben-lassen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 12:56:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Teletext]]></category>
		<category><![CDATA[HbbTV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine gute und eine schlechte Nachricht für die Fans der Pixel-Nachrichten am TV-Bildschirm: Die SRG ersetzt den Teletext nicht wie intern angedacht im kommenden Jahr mit der erst schwach genutzten HbbTV-Technologie. Aber sie dünnt das Teletext-Angebot weiter aus. Wie schwierig es ist, eine ältere Medientechnologie durch eine neue zu ersetzen, zeigt die emotional geführte Diskussion <a href="https://medienwoche.ch/2021/12/16/srg-will-teletext-laenger-am-leben-lassen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine gute und eine schlechte Nachricht für die Fans der Pixel-Nachrichten am TV-Bildschirm: Die SRG ersetzt den Teletext nicht wie intern angedacht im kommenden Jahr mit der erst schwach genutzten HbbTV-Technologie. Aber sie dünnt das Teletext-Angebot weiter aus.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Teletext-Ugly-Sweater-20211216.jpg" alt="" width="1456" height="976" class="alignnone size-full wp-image-93579" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Teletext-Ugly-Sweater-20211216.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Teletext-Ugly-Sweater-20211216-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Teletext-Ugly-Sweater-20211216-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Teletext-Ugly-Sweater-20211216-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2021/12/MW-Teletext-Ugly-Sweater-20211216-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Wie schwierig es ist, eine ältere Medientechnologie durch eine neue zu ersetzen, zeigt die emotional geführte Diskussion rund um die geplante Abschaltung von UKW-Radio.</p>
<p>Mit ähnlichen Reaktionen dürfte zu rechnen sein, wenn der Teletext das Zeitliche segnet. Zwar nimmt die Nutzung der altmodisch anmutenden Pixel-Nachrichten von Jahr zu Jahr ab, aber weiterhin rufen hunderttausende täglich Nachrichten, Wetterprognosen oder Sportresultate via Teletext ab. Gemäss dem aktuellen <a href="https://www.igem.ch/event/studienpraesentation-igem-digimonitor-2021/" rel="noopener" target="_blank">IGEM-Digimonitor</a> informieren sich 2.4 Millionen Personen, oder 36 Prozent der Schweizer Bevölkerung, mindestens gelegentlich über Teletext. 830‘000 (12 Prozent) tun das sogar täglich. In diesen Zahlen ist auch die <a href="https://www.teletext.ch/" rel="noopener" target="_blank">Nutzung via Website</a> und App enthalten.<br />
</p>
<p>Trotz des weiterhin grossen Zuspruchs reduziert die SRG das Teletext-Angebot Schritt um Schritt. Per Ende Jahr verschwinden die Rubriken Verkehr und Börse. «Es handelt sich dabei um die beiden am wenigsten genutzten Rubriken des Teletexts», begründet SRG-Sprecher Edi Estermann den Schritt, der natürlich auch eine finanzielle Komponente enthält. «Wir haben diese Inhalte eingekauft und sie verursachten Lizenzkosten.» Die Fokussierung auf publizistische Inhalte trage dazu bei, dass der Teletext in seiner heutigen Form noch mehrere Jahre weiter zur Verfügung stehen wird. «Die Abschaltung weiterer Seiten ist derzeit kein Thema.» Seit 2015 sind bereits die Rubriken Lotto/Toto, Bahnverkehr, Anlagefonds, Vermögenszentrum, Reisen und Hotel, Kochideen, Zeitlupe, Treffpunkt, Horoskop und Astrologie verschwunden.</p>
<blockquote><p>«Ein Datum für die Teletextabschaltung gibt es noch nicht»<br />
<small>Edi Estermann, Sprecher SRG</small></p></blockquote>
<p>Eigentlich rechnete die SRG damit, den Teletext bereits in den nächsten ein bis zwei Jahren einstellen zu können. An der Händlertagung im Oktober 2020 hielt Marco Derighetti, Direktor Operationen der SRG, dazu fest: «In zwei bis drei Jahren ist es soweit.» In der ‌Teilstrategie Distribution 2021 der SRG ist vom vierten Quartal 2022 als Zeitraum für die Ablösung von Teletext durch die designierte Nachfolgetechnologie Hybrid broadcast broatband TV (HbbTV) die Rede.</p>
<p>Von diesem ambitionierten Fahrplan rückte die SRG ab und verschob den Ab-, respektive Umschalttermin zwischenzeitlich auf den 1. Januar 2025. Gemäss aktuellen internen Informationen, die der MEDIENWOCHE vorliegen, rechnet die SRG offenbar nun mit Anfang 2027. «Ein Datum für die Teletextabschaltung gibt es noch nicht», erklärt SRG-Sprecher Edi Estermann auf Anfrage der MEDIENWOCHE. «Die nach wie vor sehr gute Nutzung von Teletext schliesst eine Abschaltung in den nächsten Jahren aus und ist deshalb nicht geplant.»</p>

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            [rml_read_more]
<p>Die intern herumgereichten Daten für eine Abschaltung in den kommenden Jahren seien «im Sinne von Planungshorizonten für die Implementierung der Nachfolgetechnologie zu sehen und nicht als eigentliche Abschalttermine.» Die Sprachregelung überrascht nicht. Der Reputationsschaden für die SRG wäre schlicht zu gross bei der Kommunikation eines konkreten Termins oder gar einer frühzeitigen Abschaltung bei anhaltend grosser Nutzung. Doch so viel steht fest: Irgendwann ist Schluss. Dahingehend äusserte sich auch SRG-Generaldirektor Gilles Marchand in einem <a href="https://www.coopzeitung.ch/leute/2020/interview-gilles-marchand-291981/" rel="noopener" target="_blank">Interview mit der «Coopzeitung»</a> im November 2020. </p>
<p>Die Herausforderung besteht für die SRG nun darin, in den nächsten Jahren möglichst viele Nutzerinnen und Nutzer, die heute noch regelmässig den Teletext anwählen, dazu zu bringen, auf der TV-Fernbedienung nicht mehr die «TXT»-Taste, sondern den «Red Button» zu drücken.</p>
<blockquote><p>Nur 10 Prozent der Schweizer Bevölkerung ab 15 Jahren nutzen HbbTV «mindestens gelegentlich».</p></blockquote>
<p>Mit dem roten Knopf lässt sich im laufenden TV-Programm ein Kontextmenü öffnen. Damit erhält man in erster Linie Zugang zur Online-Mediathek des jeweiligen Senders. Mit dem guten alten Teletext hat das wenig zu tun. Zwar lassen sich via HbbTV auch die Pixel-News abrufen (so lange es sie noch gibt), aber der Hauptnutzen liegt im Zugriff auf zusätzliche Videoangebote und -streams, sowie Dienste für Sinnesbehinderte wie Untertitel oder Sendungen in Gebärdensprache. Ob es auf HbbTV auch nach der Abschaltung des alten Teletext ein vergleichbares Nachrichtenangebot geben wird, lässt die SRG offen. Es gebe keine Planung für die Zeit nach dem Teletext.</p>
<p>Obwohl die SRG die «Red Button»-Technologie in ihren TV-Programmen bereits vor acht eingeführt hatte, ist die Nutzung seither nicht richtig in die Gänge gekommen. Eine Befragung im Rahmen des <a href="https://www.igem.ch/event/studienpraesentation-igem-digimonitor-2021/" rel="noopener" target="_blank">IGEM-Digimonitor 2021</a> ergab sehr bescheidene Werte. Von der schweizerischen Bevölkerung ab 15 Jahren nutzen gerade mal 10 Prozent die Funktion «mindestens gelegentlich». Und nur 1 Prozent der Befragten gab an, HbbTV täglich zu nutzen.</p>
<blockquote><p>Auch fast vierzig Jahre nach seiner Einführung in der Schweiz hält er sein Versprechen: «Schnell das Wichtigste in Kürze». </p></blockquote>
<p>Dass HbbTV weiterhin schwächelt, überrascht nicht. Manche Funktionen, die der rote Knopf bietet, lässt sich auch auf anderem Weg und einfacher bewerkstelligen. So kann man beispielsweise einen früher ausgestrahlten SRF-Beitrag auch via Youtube auf den Fernsehbildschirm bringen. </p>
<p>Ganz anders beim Teletext. Sein schlankes und schnörkelloses Nachrichtenangebot steht konkurrenzlos da. Auch fast vierzig Jahre nach seiner Einführung in der Schweiz hält er sein Versprechen: «Schnell das Wichtigste in Kürze». Wer wissen will, ob die Schweiz in der Nationenwertung beim Skifahren vor Österreich liegt, findet nirgends so schnell die Antwort. Vielleicht noch ein paar Jahre, aber möglicherweise auch viel länger, wie das Vorgehen der ARD zeigt.</p>
<p>&#8212;<br />
							<h3 style="margin-bottom:20px;display:block;width:100%;margin-top:10px">So macht es die ARD </h3>
						<style>
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									Neuer Teletext auf alter Taste								</span>
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						  </h4>
						</div>
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						  <div class="wpsm_panel-body">
							<p>Auch in Deutschland erfreut sich der Teletext weiterhin grosser Beliebtheit. Allein der ARD Text erreicht bis zu 18 Millionen Menschen. Das entspricht einem Viertel des deutschen Fernsehpublikums. Wie die SRG in der Schweiz arbeitet auch die ARD an der technologischen Weiterentwicklung des Teletext.</p>

<p>«Ziel ist es, unsere Angebote zuschauerfreundlicher, bedienungsfreundlicher und zugänglich für alle zu machen», erklärt Frauke Langguth. Die Leiterin des <a href="https://www.ard-text.de/" rel="noopener" target="_blank">ARD Text</a> in Potsdam sieht die Zukunft des Teletext «in der Vernetzung und dem Austausch mit anderen ARD-Angeboten sowie der Bereitschaft sich technisch weiterzuentwickeln.»</p>

<p>Wie die SRG setzt auch die ARD auf den Standard HbbTV, also die Verbindung von Sendetechnik und Internet. «Hier sehen wir die Zukunft für den Teletext», schreibt Frauke Langguth auf Anfrage der MEDIENWOCHE. Der redaktionelle Ansatz bleibe der gleiche. «Aber wir strahlen den Teletext über eine zeitgemässe technische Plattform aus, die uns mehr Möglichkeiten bietet», so Langguth weiter. So sei es möglich Farben und Darstellung anzupassen oder aus dem Teletext heraus auf andere ARD-Angebote wie die Mediathek zu verlinken.</p>

<p>Das Publikum muss seine gut eingeübten Nutzungsgewohnheiten aber nicht ändern. «Den neuen Teletext können Sie nach wie vor über die Teletexttaste oder aber auch über den so genannten Red Button, den roten Knopf auf der Fernbedienung aufrufen», betont ARD-Text-Leiterin Langguth. Insofern stellt sich bei der ARD auch die Frage nach einem Abschaltdatum nicht – weil der Teletext immer weiterläuft.</p>						  </div>
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					<!-- Inner panel End -->
					
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			</item>
		<item>
		<title>Sargnägel für den «Super-Teletext»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/08/27/zwei-sargnaegel-fuer-den-super-teletext/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2020/08/27/zwei-sargnaegel-fuer-den-super-teletext/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Aug 2020 16:05:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Teletext]]></category>
		<category><![CDATA[HbbTV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit sieben Jahren dümpelt der designierte Teletext-Nachfolger ohne signifikante Nutzung vor sich hin. Ein Entscheid des Schweizer Fernsehens SRF schmälert die Aussicht auf baldigen Erfolg weiter. Was auf dem kleinen Bildschirm funktioniert, verfängt auch auf dem grossen Screen: Apps dienen in der digitalen Medienwelt als zentrale Anlaufstellen für alle möglichen Anwendungen. Während Smartphones seit jeher <a href="https://medienwoche.ch/2020/08/27/zwei-sargnaegel-fuer-den-super-teletext/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit sieben Jahren dümpelt der designierte Teletext-Nachfolger ohne signifikante Nutzung vor sich hin. Ein Entscheid des Schweizer Fernsehens SRF schmälert die Aussicht auf baldigen Erfolg weiter.</strong><br />
<img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-80875" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/08/MW-hbbTV-Schweiz-SRF-20200827.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/08/MW-hbbTV-Schweiz-SRF-20200827.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/08/MW-hbbTV-Schweiz-SRF-20200827-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/08/MW-hbbTV-Schweiz-SRF-20200827-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/08/MW-hbbTV-Schweiz-SRF-20200827-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2020/08/MW-hbbTV-Schweiz-SRF-20200827-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Was auf dem kleinen Bildschirm funktioniert, verfängt auch auf dem grossen Screen: Apps dienen in der digitalen Medienwelt als zentrale Anlaufstellen für alle möglichen Anwendungen. Während Smartphones seit jeher die Benutzerführung über Apps organisieren, sind die klickbaren Kacheln inzwischen auch in der Fernsehwelt angekommen.<br />
<br />
Wer Plattformen wie Swisscom TV oder UPC TV nutzt, kennt die bunten Quadrate mit den Markenlogos, die nach dem Aufstarten den Bildschirm zieren. Noch bevor man sich mit der Fernbedienung in die Programmstruktur der einzelnen Sender hineinbegibt, locken bereits unzählige Angebote: Netflix, Youtube oder DAZN kann man über den Startscreen auswählen. Aber auch Fernsehsender wie ARD, ZDF oder Arte ermöglichen den Zugang zu ihren Mediatheken via App.</p>
<blockquote><p>Wurde früher durch die Programme gezappt, so browst man heute durch Streams und Mediatheken.</p></blockquote>
<p>Wer sich nicht am linearen Programmraster orientiert (und das sind immer mehr), sondern nach persönlichem Zeitbudget und individuellen Vorlieben seine TV-Nutzung organisiert, findet über die Apps einen praktischen Zugang zu einem breiten und vielfältigen Videoangebot. Wurde früher von Programm zu Programm gezappt, so browst man heute durch Streams und Mediatheken.</p>
<p>Ohne Apps kam bisher das Schweizer Radio und Fernsehen SRF aus. Das soll sich nun ändern. Kürzlich hat der Sportchef von SRF intern darüber informiert, dass SRF Sport bis zur Fussball-WM 2022 eine App für die gängigen TV-Plattformen und Smart-TV-Geräte anbieten wolle. Möglicherweise schon in diesem Jahr wird die SRG ihre neue Spielfilm- und Serienplattform <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/16/play-suisse-warum-die-srg-auf-eine-login-pflicht-setzt/">«Play Suisse»</a> auch über eine App für den grossen Bildschirm zugänglich machen. Man sei diesbezüglich mit den Weiterverbreitern im Gespräch, bestätigt die SRG.</p>
<blockquote><p>Anders als HbbTV springen einen die Apps direkt ins Auge wenn man seinen TV hochfährt.</p></blockquote>
<p>Mit den TV-Apps schaffen die SRG und das Schweizer Fernsehen eine Alternative zum bisher wenig genutzten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hybrid_Broadcast_Broadband_TV#:~:text=Hybrid%20broadcast%20broadband%20TV%20(HbbTV,(broadband)%20verf%C3%BCgen%20(Hybrid%2D" target="_blank" rel="noopener">HbbTV</a>, das über ähnliche Funktionalitäten verfügt. Auch damit kann man die Mediathek seines Senders anwählen. Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied zu den Apps: Die HbbTV-Funktionen sind immer an einen Fernsehkanal gekoppelt. Sie lassen sich erst dann über eine rote Taste auf der Fernbedienung aufrufen, wenn man Sender X oder Y schaut. Die Apps dagegen springen einem direkt ins Auge auf den Startbildschirmen von Smart-TV-Geräten und TV-Plattformen.</p>
<p>Von dieser prominenten Platzierung will nun auch SRF profitieren. «Dort müssen wir präsent sein. Nicht erst wenn du auf den roten Knopf drückst bei HbbTV, sondern wir wollen direkt vorne mit dabei sein», sagte SRF-Direktorin Nathalie Wappler anlässlich der Präsentation einer neuen Unternehmensstrategie zur geplanten Sport-App. «Deshalb setzen wir auf eine Big-Screen-App und an der Stelle nicht auf die Weiterentwicklung von HbbTV.»</p>
<blockquote><p>«Selbstverständlich bleibt HbbTV für die SRG wichtig.»<br />
<small>Andrea Wenger, Sprecherin Schweizer Radio und Fernsehen</small></p></blockquote>
<p>Die Aussagen Wapplers seien nicht als generelle Absage an HbbTV zu verstehen, erklärt SRF-Sprecherin Andrea Wenger auf Anfrage: «Selbstverständlich bleibt HbbTV für die SRG wichtig.» Und SRG-Sprecher Edi Estermann ergänzt: «Es sind unterschiedliche Angebote möglich und es werden unterschiedliche Zielgruppen adressiert.» Welche das genau sind, lässt Estermann aber offen.</p>
<p>Als das Schweizer Fernsehen Ende 2013 den neuen Dienst einführte, galt HbbTV als Nachfolger für den in die Jahre gekommenen Teletext. Von Anfang an bot HbbTV neben aktuellen Nachrichten auch den Zugang zu Video-on-Demand und später auch zu Live-Streams, etwa von Sportveranstaltungen, für die es keine Übertragungskapazitäten auf den drei Kanälen des Schweizer Fernsehens gab. HbbTV weckte auch kommerzielle Interessen. Der Vermarkter Admeira sieht darin die «Werbung der Zukunft» dank der Möglichkeit zu interaktiven TV-Werbekampagnen, bei der das Publikum mit einem Werbespot interagieren kann. Wie oft das getan wird, darüber schweigt Admeira – und auch die SRG will keine Zahlen zur Nutzung von HbbTV nennen.</p>
<blockquote><p>Es wäre eine Ironie der Geschichte, wenn der gute alte Pixel-Teletext seinen designierten Multimedia-Nachfolger überleben würde.</p></blockquote>
<p>Es ist aber kein Geheimnis, dass auch <a href="https://www.hbbtv.org/" target="_blank" rel="noopener">zehn Jahre nach Erfindung</a> der Technologie und sieben Jahre nach Einführung beim Schweizer Fernsehen <a href="https://www.srf.ch/news/wirtschaft/fernsehmarkt-hbbtv-fuenf-buchstaben-die-fast-niemand-kennt" target="_blank" rel="noopener">kaum jemand davon Kenntnis genommen hat</a>. Indirekt bestätigt das auch die SRG selbst. So wurde etwa die beschlossene Einstellung des zweiten italienischsprachigen TV-Programms RSI LA 2 und dessen <a href="https://www.horizont.net/schweiz/nachrichten/RSI-Direktor-Maurizio-Canetta-Web-La-2-ist-nicht-bloss-ein-Internet-TV-sondern-ein-Inhalte-Strauss-auf-diversen-Kanaelen-144037" target="_blank" rel="noopener">Verlagerung auf HbbTV</a> zeitlich nach hinten verschoben, weil das Tessiner Fernsehen sonst unter Ausschluss der Öffentlichkeit senden würde.</p>
<p>Der Entscheid des Schweizer Fernsehens SRF, fortan auch auf TV-Apps zu setzen und nicht mehr länger nur auf HbbTV, könnte den Anfang vom Ende des bisher erfolglosen «Super-Teletext» einläuten. Eine Technologie, die niemand nutzt, ist sinnlos. Und als Ironie der Geschichte würde der gute alte Pixel-Teletext seinen designierten Multimedia-Nachfolger überleben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/08/27/zwei-sargnaegel-fuer-den-super-teletext/">Sargnägel für den «Super-Teletext»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>HbbTV – fünf Buchstaben, die (fast) niemand kennt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/12/09/hbbtv-fuenf-buchstaben-die-fast-niemand-kennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2018 11:46:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[HbbTV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Jahre nach Start haben erst 9 Prozent der Schweizer von HbbTV gehört. Wie weiter mit dem Teletext-Nachfolger?</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/09/hbbtv-fuenf-buchstaben-die-fast-niemand-kennt/">HbbTV – fünf Buchstaben, die (fast) niemand kennt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Fünf Jahre nach Start haben erst 9 Prozent der Schweizer von HbbTV gehört. Wie weiter mit dem Teletext-Nachfolger?</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/12/09/hbbtv-fuenf-buchstaben-die-fast-niemand-kennt/">HbbTV – fünf Buchstaben, die (fast) niemand kennt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>(K)einen Schritt weiter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/04/15/keinen-schritt-weiter/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Apr 2015 08:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscable]]></category>
		<category><![CDATA[Bakom]]></category>
		<category><![CDATA[Daniel Steiner]]></category>
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		<category><![CDATA[Susanne Marxer]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mehrere hunderttausend Swisscom-Kunden können ab sofort die HbbTV-Dienste der SRG nutzen. Inhalte, die bisher nur online zur Verfügung standen, gibts nun am TV. Die Kooperation bringt die vom Bundesrat weiterhin angestrebte Regulierung des Teletext-Nachfolgers keinen Schritt voran. Anders als bei gedruckten Medien, wo das neue Layout am Tag X vollumfänglich zur Verfügung steht, dauert es <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/15/keinen-schritt-weiter/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/15/keinen-schritt-weiter/">(K)einen Schritt weiter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mehrere hunderttausend Swisscom-Kunden können ab sofort die HbbTV-Dienste der SRG nutzen. Inhalte, die bisher nur online zur Verfügung standen, gibts nun am TV. Die Kooperation bringt die vom Bundesrat weiterhin angestrebte Regulierung des Teletext-Nachfolgers keinen Schritt voran.<br />
<span id="more-24276"></span><br />
Anders als bei gedruckten Medien, wo das neue Layout am Tag X vollumfänglich zur Verfügung steht, dauert es bei elektronischen Medien oft Jahre, bis sich ein neues Format etabliert hat. Gegenwärtig kann man das beim Relaunch des Teletext beobachten.</p>
<p>Mit HbbTV (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybrid_Broadcast_Broadband_TV" target="_blank">Hybrid Broadband Broadcast TV</a>) steht die Nachfolgetechnologie längst in den Startlöchern. Damit können Sender zum Beispiel ihre Online-Mediatheken am TV zugänglich machen oder Live-Streams zeigen, die heute nur auf Computer, Tablet oder Smartphone zugänglich sind. Ebenso dienst HbbTV als Teletext-Ersatz für Kurznachrichten, neu aber mit Bild.</p>
<p>Einzelne kleinere Kabelnetzbetreiber stellen den Dienst bereits heute zur Verfügung. In der Westschweiz hat die SRG den multimedialen Informationsdienst schon vor drei Jahren getestet.  Der Nutzer profitiert auch von den bereits zahlreichen ausländischen Sender, die entsprechende Angebote zu ihren Programmen bereitstellen.</p>
<p>So richtig in die Gänge ist die Neuerung aber bisher nicht gekommen. Auch deshalb nicht, weil Kabelnetzbetreiber und andere Programmweiterverbreiter nicht verpflichtet sind, HbbTV aufzuschalten. Ein Versuch, in der Radio- und Fernsehverordnung  eine Verbreitungspflicht für den Teletext-Nachfolger <a href="http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/gesetzgebung/00909/04667/index.html?lang=de" target="_blank">festzuschreiben</a>, <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/07/srg-wunschprogramm-nicht-durchgewinkt/" target="_self">scheiterte im ersten Anlauf</a>. Das Bakom schrieb in der Verordnung quasi ein SRG-Wunschprogramm und rechnete wohl nicht mit dem Widerstand der anderen betroffenen Akteure.</p>
<p>Gegen eine gesetzliche Regulierung von HbbTV stellten sich insbesondere Swisscom und die grossen Kabelnetzbetreiber. Ihr Verband Swisscable droht weiterhin mit dem Gang vor Gericht, sollte die Verordnung dahingehend ergänzt werden. Zur Zeit liegt die Revision auf Eis. Der Bundesrat hat HbbTV aus der Vorlage zurückgenommen und nur die übrigen Teile in Kraft gesetzt.</p>
<p>Unabhängig von der ungeklärten Rechtslage haben sich Swisscom und SRG jetzt <a href="http://www.presseportal.ch/de/pm/100014224/100771198/swisscom-tv-2-0-bringt-hbbtv-auf-den-sendern-der-srg-ssr" target="_blank">darauf verständigt</a>, dass Nutzer von Swisscom TV 2.0 ab sofort auf die HbbTV-Dienste der SRG zugreifen können. Bereits Ende 2014 hatten 250’000 Haushalte die neueste Generation des TV-Angebots von Swisscom installiert. Heute dürften es entsprechend mehr sein.</p>
<p>Mit dem jüngsten Schritt der beiden Schwergewichte erhält der Teletext-Nachfolger HbbTV den bisher grösste Schub. Mit ihrem Entscheid, das Angebot der SRG zugänglich zu machen, öffnet Swisscom seine TV-Plattform für einen Wettbewerb der Zusatzdienste. Swisscom selbst bietet bereits heute – unabhängig von HbbTV – auf ihrer TV-Plattform eine ganze Reihe interaktiver und multimedialer Funktionen an, die sich mit der Fernbedienung anwählen lassen. Die neue Vielfalt ist für den Nutzer eine gute Nachricht. Er kriegt eine Auswahl und kann sich für den besseren Dienst entscheiden. Oder im Idealfall beide nutzen.</p>
<p>Zur Frage, ob die TV-Plattformen (v.a. IPTV und Kabelnetze) per Verordnung dazu gezwungen werden sollen, die Zusatzdienste der Programmanbieter (Sender) aufzunehmen, herrscht weiterhin grosse Uneinigkeit. Vor dem Hintergrund des Swisscom/SRG-Deals werden die Gespräche des Bakom mit der Branche im Mai unter neuen Vorzeichen stattfinden.</p>
<p>Die Kabelnetzbetreiber werden die Einigung von Swisscom und SRG als Beleg dafür ins Feld führen, dass es eben gerade keine Regulierung brauche. «Eine Privilegierung von HbbTV durch den Gesetzgeber ist absolut unnötig», schreibt Matthias Lüscher vom Verband Swisscable. Auch Swisscom teilt diese Haltung, wie Sprecher Olaf Schulze festhält: «Wo Dienste freiwillig erbracht werden, besteht keine Notwendigkeit für eine gesetzliche Pflicht.» Allerdings schlägt das frühere Staatsunternehmen weniger harsche Töne an als die Kabelnetzbetreiber. Die Vereinbarung mit der SRG zeigt auch, dass Swisscom bereit ist, auf vertraglicher Basis, ohne Regulierung, die Dienste aufzuschalten.</p>
<p>Trotz dieses für die Entwicklung des eigenen HbbTV-Angebots  wichtigen Schritts, hält die SRG an der Forderung fest, den Bereich zu regulieren, nicht alle Netzbetreiber seien so zugänglich wie die Swisscom, schreibt SRG-Sprecher Daniel Steiner. Damit könnte er Cablecom meinen, das HbbTV aus «technischen Gründen» im digitalen Angebot («Horizon») nicht zur Verfügung stellt. Man biete «heute schon gleichwertige Dienste wie Replay und Apps an», <a href="https://support.upc-cablecom.ch/app/answers/detail/a_id/5387/~/hbbtv-und-die-replay-funktion-auf-horizon" target="_blank">teilt das Unternehmen seinen Kunde mit</a>. Auch bei Sunrise TV gibt es kein HbbTV.</p>
<p>Für die SRG ist der zusätzliche Vektor auch für die Kommerzialisierung von strategischer Bedeutung. Im gescheiterten Verordnungsentwurf war davon die Rede, dass Werbung möglich sein sollte, allerdings nur in Text und Bild. Die SRG möchte hier auch Bewegtbild und interaktive Formate einsetzen können. Sie sieht die geforderte Durchleitungspflicht für HbbTV quasi als Gegenleistung für die Privilegierung der Plattform- und Netzbetreiber, die ohne Vertrag das Signal der Sender weiterverbreiten und teilweise kommerzialisieren dürfen. Es geht also auch hier: ums Geld.</p>
<p>Auch um Gebühren. Die SRG argumentiert auch dahingehend, dass sie im Bestreben um einen effizienten Einsatz der Mittel, dort präsent sein will, wo das Publikum mit seinen Bedürfnissen hingeht. Also auch zu multimedialen Zusatzdiensten, die immer stärker in den Fokus rücken mit dem Smart-TV als Standardausstattung in einer Mehrheit der Haushalte.</p>
<p>Wie weiter nun? Beim Bakom betont Susanne Marxer, die für das Dossier zuständige Co-Sektionsleiterin Recht, dass sich an er Ausgangslage für die Revision nichts geändert habe. «Die Fragestellungen sind durch die neuesten Entwicklungen bei Swisscom-TV nicht gelöst», schreibt Marxer auf Anfrage. Bei den anstehenden Anhörungen in den kommenden Wochen müsste schon ein Wunder geschehen, damit eine Lösung gefunden wird, die allen Mitspielern passt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/04/15/keinen-schritt-weiter/">(K)einen Schritt weiter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>SRG: Holpriger Weg in die «smarte» TV-Zukunft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/19/srg-holpriger-weg-in-die-smarte-tv-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2014 07:39:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Smart-TV]]></category>
		<category><![CDATA[TV-Zukunft]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[HbbTV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab nächstem Jahr sollten alle Fernsehzuschauer mit modernen TV-Geräten von den interaktiven Zusatzdiensten der SRG-Programme profitieren können. So wollte es der Bundesrat. Was die SRG als essenziell für ihre Weiterentwicklung im TV-Bereich hält, finden die Kabelnetzbetreiber eine Überprivilegierung des öffentlichen Fernsehens. Die Bedenken zeigen Wirkung: Die Regulierung wird nun nicht wie geplant auf Anfang Jahr <a href="http://link-mobile.ch/holpriger-weg-in-die-smarte-tv-zukunft/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/19/srg-holpriger-weg-in-die-smarte-tv-zukunft/">SRG: Holpriger Weg in die «smarte» TV-Zukunft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ab nächstem Jahr sollten alle Fernsehzuschauer mit modernen TV-Geräten von den interaktiven Zusatzdiensten der SRG-Programme profitieren können. So wollte es der Bundesrat. Was die SRG als essenziell für ihre Weiterentwicklung im TV-Bereich hält, finden die Kabelnetzbetreiber eine Überprivilegierung des öffentlichen Fernsehens. Die Bedenken zeigen Wirkung: Die Regulierung wird nun nicht wie geplant auf Anfang Jahr in Kraft gesetzt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/19/srg-holpriger-weg-in-die-smarte-tv-zukunft/">SRG: Holpriger Weg in die «smarte» TV-Zukunft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Lokaljournalismus:  Wer schreibt noch über uns?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/13/lokaljournalismus-wer-schreibt-noch-ueber-uns/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2014 12:53:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Die Zeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Lokaljournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Verleger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein starker Lokaljournalismus kontrolliert als vierte Gewalt die lokalen Würdenträger. Doch die großen Verlage untergraben diese Grundlage unserer Demokratie. Ein Warnruf.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/13/lokaljournalismus-wer-schreibt-noch-ueber-uns/">Lokaljournalismus:  Wer schreibt noch über uns?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein starker Lokaljournalismus kontrolliert als vierte Gewalt die lokalen Würdenträger. Doch die großen Verlage untergraben diese Grundlage unserer Demokratie. Ein Warnruf.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/13/lokaljournalismus-wer-schreibt-noch-ueber-uns/">Lokaljournalismus:  Wer schreibt noch über uns?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>SRG-Wunschprogramm nicht durchgewinkt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/11/07/srg-wunschprogramm-nicht-durchgewinkt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Nov 2014 13:51:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Bakom]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesamt für Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesrat sieht sich zu einem Marschhalt gezwungen: Multimediale TV-Zusatzdienste wie HbbTV, wie sie die SRG bereits versuchshalber anbietet, werden nicht per Anfang 2015 regulär eingeführt. Damit reagiert der Bundesrat auf die massive Kritik der Kabelnetzbetreiber. Am Ende kann wohl nur eine gerichtliche Klärung Klarheit schaffen. Mitte Oktober hiess es noch, alles laufe nach Plan. <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/07/srg-wunschprogramm-nicht-durchgewinkt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/07/srg-wunschprogramm-nicht-durchgewinkt/">SRG-Wunschprogramm nicht durchgewinkt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesrat sieht sich zu einem Marschhalt gezwungen: Multimediale TV-Zusatzdienste wie HbbTV, wie sie die SRG bereits versuchshalber anbietet, werden nicht per Anfang 2015 regulär eingeführt. Damit reagiert der Bundesrat auf die massive Kritik der Kabelnetzbetreiber. Am Ende kann wohl nur eine gerichtliche Klärung Klarheit schaffen.<br />
<span id="more-21887"></span><br />
Mitte Oktober hiess es noch, alles laufe nach Plan. Das Bundesamt für Kommunikation ging davon aus, dass die revidierte Radio- und Fernsehverordnung per Anfang 2015 in Kraft gesetzt werden kann. So weit kommt es nicht. <a href="http://www.bakom.admin.ch/dokumentation/medieninformationen/00471/index.html?lang=de&amp;msg-id=55099" target="_blank">Am Mittwoch hat der Bundesrat</a> entschieden, jenen Teil der Verordnung, in dem es um die Regulierung des sogenannten HbbTV geht, auf unbestimmte Zeit zurückzustellen. In der Anhörung zur Vorlage im letzten Sommer hatten die Kabelnetzbetreiber massive Bedenken angemeldet. Sie sahen im Verordnungsentwurf eine Privilegierung der SRG auf rechtlich zweifelhafter Basis. Mit seinem Marschhalt reagiert der Bundesrat auf diese Kritik.</p>
<p>HbbTV wird oft als Teletext-Nachfolger beschrieben. Dabei geht es aber um viel mehr. Hybrid Broadcast Broadband TV bietet die Möglichkeit, multimediale Inhalte parallel zum Fernsehprogramm via Internet auf den Bildschirm zu bringen. So erhält der Zuschauer Zugriff auf Online-Videotheken, interaktive Dienste, aber auch Programmstreams ausserhalb der Hauptkanäle, etwa bei Sportübertragungen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von Smart TV. Die SRG betrachtet HbbTV als zentralen Baustein für ihre «smarte» TV-Zukunft.</p>
<p>Damit sich das Potenzial von HbbTV so entfaltet, wie sich das die SRG vorstellt, muss der Dienst auf möglichst vielen, idealerweise auf allen, Fernsehgeräten verfügbar sein. Das ist aber nur möglich, wenn Kabelnetzbetreiber und andere Programmweiterverbreiter HbbTV durchleiten. Daran haben Cablecom &amp; Co. kein grosses Interesse, weil sie selbst multimediale Zusatzdienste auf ihren Plattformen anbieten. Der Bundesrat wollte nun vorschreiben, dass die HbbTV-Angebote der Programmveranstalter (und dabei insbesondere der SRG), in gleichem Masse wie heute der Teletext einer sogenannten Durchleitungspflicht unterliegen.</p>
<p>Die Gleichsetzung von Teletext und HbbTV ist indes umstritten. So setzte etwa der langjährige Bakom-Direktor Martin Dumermuth bereits vor zwei Jahren ein grosses Fragezeichen hinter die Analogie. Im Gespräch mit der MEDIENWOCHE gab er damals zu bedenken: «Da HbbTV auch einen Zugang zu Internetdiensten bietet, stellt sich die Frage, ob der Vergleich mit dem Teletext überhaupt tauglich ist.» Der Bundesrat und seine Medienjuristen im Departement Leuthard hatten weniger Bedenken und übernahmen die alten Teletext-Spielregeln für die neuen, viel potenteren Multimedia-Zusatzdienste.</p>
<p>In der Anhörung zur Revisionsvorlage kündigte Swisscable, der Verband der Kabelnetzbetreiber, an, die Verordnung allenfalls vor Gericht zu bekämpfen. Bei der Vorlage handle es sich «offensichtlich allein um die Erfüllung eines SRG-Wunsches». Diesen Eindruck gewinnen nicht nur die von der Regulierung betroffenen Unternehmen. Auch bei verwaltungsinternen Fachpersonen stösst das Ansinnen des Bundesrats auf Kopfschütteln. Entweder haben Bundesrat und Verwaltung fahrlässig gehandelt oder so durchsichtig SRG-freundlich, dass die Revision ins Stocken gerät.</p>
<p>Wie es weitergeht, ist vorerst unklar, Terminplan gibt es noch keinen. Man werde nochmals «in einen Austausch mit der Branche gehen», heisst es beim Bundesamt für Kommunikation. Kompromisse seien denkbar, indem man den Bedenken mit Übergangsfristen oder mit der Definition von – vorübergehenden –Ausnahmen Rechnung tragen werde. Gross ist der Spielraum indes nicht. Die Grundsatzfrage, ob es sich bei HbbTV um einen gekoppelten Dienst handle, den die Programmweiterverbreiter wie heute den Teletext qua Verordnung zu übernehmen haben, kann nur ein Gericht klären. «Wir bestehen in dieser Angelegenheit auf einer gerichtlichen Klärung», teilt Swisscable auf Anfrage mit.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/11/07/srg-wunschprogramm-nicht-durchgewinkt/">SRG-Wunschprogramm nicht durchgewinkt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<item>
		<title>SRG: Onlinewerbung trotz Werbeverbot</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/09/08/srg-onlinewerbung-trotz-werbeverbot/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Paszti]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Sep 2014 08:56:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[SRF]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
		<category><![CDATA[Teletext]]></category>
		<category><![CDATA[HbbTV]]></category>
		<category><![CDATA[Bannerwerbung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für das Online-Angebot der SRG gilt ein Werbeverbot. Trotzdem prangen auf teletext.ch Banneranzeigen. Das ist zulässig, weil der SRG-Teletext nicht unter die Konzession fällt. Das Beispiel zeigt die Grenzen der gesetzlichen Regulierung digitaler Medien mit Begriffen aus der analogen Zeit. Beim Teletext-Nachfolger HbbTV bahnt sich schon der nächste Konflikt an.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/08/srg-onlinewerbung-trotz-werbeverbot/">SRG: Onlinewerbung trotz Werbeverbot</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="color: #464646;">Für das Online-Angebot der SRG gilt ein Werbeverbot. Trotzdem prangen auf teletext.ch Banneranzeigen. Das ist zulässig, weil der SRG-Teletext nicht unter die Konzession fällt. Das Beispiel zeigt die Grenzen der gesetzlichen Regulierung digitaler Medien mit Begriffen aus der analogen Zeit. Beim Teletext-Nachfolger HbbTV bahnt sich schon der nächste Konflikt an.</span></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/08/srg-onlinewerbung-trotz-werbeverbot/">SRG: Onlinewerbung trotz Werbeverbot</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Swisscom zittert vor «Lex SRG»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/09/03/swisscom-zittert-vor-lex-srg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Sep 2014 07:18:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Swisscom]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
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		<category><![CDATA[Schweiz am Sonntag]]></category>
		<category><![CDATA[Medienpolitik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Lahme Internetverbindungen und Totalausfälle könnten die Folge sein: Die Swisscom kritisiert die Pläne des Bundes im Zusammenhang mit dem Teletext-Nachfolger scharf.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/03/swisscom-zittert-vor-lex-srg/">Swisscom zittert vor «Lex SRG»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Lahme Internetverbindungen und Totalausfälle könnten die Folge sein: Die Swisscom kritisiert die Pläne des Bundes im Zusammenhang mit dem Teletext-Nachfolger scharf. </p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/09/03/swisscom-zittert-vor-lex-srg/">Swisscom zittert vor «Lex SRG»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Neue Begehrlichkeiten im TV-Markt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2014/08/20/neue-begehrlichkeiten-im-tv-markt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Aug 2014 07:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Teletext]]></category>
		<category><![CDATA[RTVG]]></category>
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		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[TV]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die geplante Teilrevision der Radio- und Fernsehverordnung sorgt in der Kabelnetz- und Telecombranche für Wirbel.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/20/neue-begehrlichkeiten-im-tv-markt/">Neue Begehrlichkeiten im TV-Markt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die geplante Teilrevision der Radio- und Fernsehverordnung sorgt in der Kabelnetz- und Telecombranche für Wirbel.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2014/08/20/neue-begehrlichkeiten-im-tv-markt/">Neue Begehrlichkeiten im TV-Markt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Plattformen für die Multimedia-Zukunft</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2013/02/13/plattformen-fuer-die-multimedia-zukunft/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Feb 2013 14:57:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[BBC]]></category>
		<category><![CDATA[iPlayer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Organigramm der SRG figuriert seit Anfang Jahr an prominenter Stelle eine neue Funktion: «Nationaler Koordinator Multimedia». Direkt dem Generaldirektor unterstellt, soll Peter Schibli die Entwicklung neuer Online-Angebote vorantreiben. Dafür hat er sein Pensum als Swissinfo-Direktor halbiert. Mit der neuen Unternehmensstrategie setzt die SRG für die Verbreitung ihrer Programme verstärkt auf Online-Kanäle. Um diese Entwicklung <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/13/plattformen-fuer-die-multimedia-zukunft/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Organigramm der SRG figuriert seit Anfang Jahr an prominenter Stelle eine neue Funktion: «Nationaler Koordinator Multimedia». Direkt dem Generaldirektor unterstellt, soll Peter Schibli die Entwicklung neuer Online-Angebote vorantreiben. Dafür hat er sein Pensum als Swissinfo-Direktor halbiert.<br />
<span id="more-31164"></span><br />
Mit der <a href="https://medienwoche.ch/2012/10/19/der-digitale-vollversorger/" target="_self">neuen Unternehmensstrategie</a> setzt die SRG für die Verbreitung ihrer Programme verstärkt auf Online-Kanäle. Um diese Entwicklung voranzutreiben, hat die Geschäftsleitung der SRG die neue Funktion eines «nationalen Koordinators Multimedia» geschaffen, der neu das bereits bestehende Netzwerk Multimedia leitet. Seit Anfang Jahr übt Peter Schibli diese Funktion aus. Nach dem abgeschlossenen <a href="https://medienwoche.ch/2011/07/01/weniger-ist-manchmal-mehr/" target="_self">Ab- und Umbau der Auslandplattform Swissinfo.ch</a> konnte Schibli sein Direktionspensum halbieren und mit den frei gewordenen Kapazitäten die neue Aufgabe übernehmen. Die Koordinationsstelle verfügt über ein eigenes Budget und ist direkt dem Generaldirektor unterstellt. Damit unterstreicht die SRG die Bedeutung ihrer Multimedia-Ambitionen.</p>
<p>Dass er deshalb zu einer Zielscheibe der Verleger werden könnte, die der Online-Entwicklung <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/04/ein-netz-korsett-fuer-die-srg/" target="_self">der SRG kritisch gegenüberstehen</a>, glaubt Peter Schibli indes nicht. «Unsere Inhalte wollen wir weiterhin auch den Verlegern zur Verfügung stellen», sagt der neue Multimedia-Koordinator. Dabei verweist Schibli auf die Praxis in der Westschweiz, wo einzelne private Medienhäuser seit Jahren Inhalte von Swissinfo kostenlos übernehmen. «Ausserdem», sagt Schibli, «ist der sichtbare Streit zwischen Verlegern und SRG nur ein Zerrbild der Realität.» Hinter den Kulissen arbeite man aber weiterhin konstruktiv zusammen.</p>
<p>Die Tätigkeit des Koordinators habe zum Ziel, schreibt die SRG, Multimediaprojekte «effizient und gut abgestimmt» umzusetzen. Damit das möglich wird, müssen in einem ersten Schritt die technischen Grundlagen dafür gelegt werden. «Es ist vorerst meine grösste Herausforderung, einheitliche technische Standards zu schaffen», sagt Schibli im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. Die SRG-Unternehmenseinheiten in den vier Sprachregionen handhaben die Datenaufbereitung unterschiedlich. Da sind über Jahre hinweg eigenständige Prozesse gewachsen; eine Harmonisierung erfolgt daher nicht von heute auf morgen. Konkret geht es darum, die Streamingtechnologien, On-Demand-Formate und die Erfassung der Metadaten zu vereinheitlichen.</p>
<p>Erst dann sei daran zu denken, ein «standardisiertes, überregionales Tool für die Verbreitung audiovisueller Inhalte» anzubieten. Dabei handelt es sich um eine Abspielplattform, auf der sämtliche Radio- und Fernsehinhalte zu jeder Zeit und auf allen handelsüblichen Geräten zugänglich sind. Einen solchen Player für SRG-Inhalte nach dem Vorbild des <a href="http://www.bbc.co.uk/iplayer/radio" target="_blank">iPlayers der BBC</a> wird es in einer ersten Version frühestens 2014 geben. Erste Erfahrungen konnte die SRG anlässlich der Olympischen Spiele in London sammeln. Auf dem <a href="http://www.swisstxt.ch/de/multimedia-solutions/srg-london-olympia-video-player" target="_blank">«SRG London Olympia Player»</a> boten die vier Unternehmenseinheiten im Web eine umfassende Video-Berichterstattung vom Grossanlass an. Für die Berichterstattung von den Olympischen Winterspielen in Sotschi will die SRG den «London-Player» weiterentwickeln und den Sportfans im Web einen «Sotschi-Player» zur Verfügung stellen.</p>
<p>Ebenfalls zum Aufgabenbereich des neuen Multimedia-Koordinators gehören Plattformen in den Bereichen Smart-TV und Second Screen. Hier ist vor allem RTS führend. Am 5. März startet das Westschweizer Fernsehen einen <a href="http://www.vsrt-usrt.ch/joomla/aktuell/103-die-srg-gibt-plaene-zur-einfuehrung-von-hbbtv-bekannt" target="_blank">Pilotbetrieb mit HbbTV</a>. Dabei soll getestet werden, wie die Verschmelzung des linearen Fernsehens mit dem Internet auf ein und demselben Fernsehgerät bei Zuschauern ankommt. Ebenfalls bei RTS in Betrieb ist eine <a href="http://info.rts.ch/2eecran/19h30/" target="_blank">Second-Screen-Browser-Applikation</a>, die parallel zur Tagesschau «Le Journal» Zusatzinformationen auf Tablet oder Smartphone ausspielt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2013/02/13/plattformen-fuer-die-multimedia-zukunft/">Plattformen für die Multimedia-Zukunft</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Wir bewegen uns auf der grünen Wiese»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/07/17/wir-bewegen-uns-auf-der-gruenen-wiese/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2012/07/17/wir-bewegen-uns-auf-der-gruenen-wiese/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jul 2012 09:05:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Spycher]]></category>
		<category><![CDATA[Second Screen]]></category>
		<category><![CDATA[SRG]]></category>
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		<category><![CDATA[Biel]]></category>
		<category><![CDATA[Hybrid TV]]></category>
		<category><![CDATA[Le Journal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fernsehen und Internet verschmelzen zu einer neuen hybriden Multimediaplattform. Doch wie das genau geht und wer dabei welche Rolle spielt, weiss noch niemand so richtig. Ende Mai hat die SRG einen Aktionsplan für hybrides Fernsehen verabschiedet. Und nun heisst es: ausprobieren. Im Zentrum der SRG-Experimente stehen der Teletext-Nachfolger HbbTV, sowie Anwendungen für Zweitbildschirme. Der Firmensitz <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/17/wir-bewegen-uns-auf-der-gruenen-wiese/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fernsehen und Internet verschmelzen zu einer neuen hybriden Multimediaplattform. Doch wie das genau geht und wer dabei welche Rolle spielt, weiss noch niemand so richtig. Ende Mai hat die SRG einen Aktionsplan für hybrides Fernsehen verabschiedet. Und nun heisst es: ausprobieren. Im Zentrum der SRG-Experimente stehen der Teletext-Nachfolger HbbTV, sowie Anwendungen für Zweitbildschirme.</strong></p>
<p>Der Firmensitz von Swiss TXT steht sinnbildlich für das veränderte Marktumfeld der SRG-Tochter. Zusammen mit der Telekommunikationsfirma Orange teilt man sich ein Bürogebäude in einem ehemaligen Bieler Industriequartier. Noch vor vier Jahren residierte die Teletext-Firma Tür an Tür mit den Beamten der Stadtverwaltung im Kongresshochaus. Auch wenn sich Swiss TXT in den letzten Jahren zum IT- Dienstleister gewandelt hat, bleibt der Teletext das unbestrittene Flaggschiff. 27 Jahre nach seiner Einführung verzeichnet der rudimentäre Nachrichtendienst auf dem TV-Bildschirm regelmässig eine Million Leser; seine Allzeitrekordwerte erzielte der Dienst in den letzten Jahren.</p>
<p>Wie lange sich dieser Erfolg halten lässt, ist derzeit so ungewiss wie noch nie zuvor <a href="http://www.swisstxt.ch/DE/Company/Pages/Geschichte.aspx" target="_blank">seit dem Start 1984</a>. Denn bei der anstehenden Weiterentwicklung des Teletext geht es um mehr, als nur um eine nächste Version der Bildschirmnachrichten mit neuer Schrift und ein bisschen Multimedia. Es geht vielmehr um die grosse Frage, wie Internet und TV verschmelzen. Das aber entscheiden nicht Swiss TXT und SRG alleine. Alle Akteure aus dem TV- und Internetgeschäft, von Geräteherstellern, über Programmveranstalter bis zu Plattform- und Netzbetreiber, versuchen sich ein <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/18/programmierter-konflikt/" target="_self">Stück vom Kuchen abzuschneiden</a> und treiben mehr oder weniger unkoordiniert die von ihnen favorisierten Lösungen voran.</p>
<p>Vor dieser unübersichtlichen Ausgangslage hat die Geschäftsleitung der SRG Ende Mai einen <a href="http://www.presseportal.ch/de/pm/100014224/100720581/srg-ssr-plant-zukunft-mit-hybrid-tv" target="_blank">Aktionsplan verabschiedet</a>, mit dem sie ihren Weg in die hybride Fernsehzukunft finden will. Zum einen setzt die SRG, wie praktisch alle grossen europäischen TV-Sender auf Hybrid broadcast broadband TV, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hybrid_Broadcast_Broadband_TV" target="_blank">kurz: HbbTV</a>. Dieser technische Standard ermöglicht es, Zusatzinformationen auf den Fernsehbildschirm zu bringen, ähnlich dem heutigen Teletext, aber mit multimedialen und interaktiven Komponenten. Zum anderen will die SRG Angebote entwickeln für den sogenannten <a href="http://www.drs3.ch/www/de/drs3/sendungen/top/digital/316634.ein-screen-ist-nicht-genug.html" target="_blank">Second Screen</a>, also für den Smartphone-, Tablet- und Laptop-Bildschirm, den viele TV-Zuschauer parallel zum fernsehen vor den Augen haben.</p>
<p>Treibende Kraft hinter der SRG-Strategie ist die Untergruppe TV+ und deren Leiter Martin Spycher. Als Product Manager bei Swiss TXT kennt er nicht nur die Erfolgsgeschichte des Teletext aus dem Effeff, sondern hat auch Erfahrung darin, ein «alte» Medium in die digitale Welt zu führen. Die von ihm mitentwickelte Teletext-App fürs iPhone wurde bis heute 90&#8217;000 mal heruntergeladen und das trotz eines vergleichsweise hohen Preises von 4.40 Franken. Darauf ist Spycher sichtlich stolz. Doch die Aufgabe, die nun beim Hybridfernsehen auf ihn wartet, ist einiges anspruchsvoller. Das sieht auch Spycher selbst so, wenn er sagt: «Wir bewegen uns auf der grünen Wiese. Es gibt keine Best-practice-Beispiele, an denen wir uns orientieren könnten.»</p>
<p>Die ersten Schritte in die hybride TV-Welt hat die SRG bereits hinter sich. Eine Vorreiterrolle spielte dabei das Westschweizer Radio und Fernsehen RTS. Weil das Konvergenzprojekt in der Romandie bereits einen Schritt weiter ist als in der Deutschschweiz, gibt es dort Kapazitäten für Experimente. So bieten die Hauptabendnachrichten «Le Journal» seit März eine <a href="http://www.rts.ch/info/3813815-un-deuxieme-ecran-pour-decouvrir-des-informations-complementaires-au-19-30.html" target="_blank">Browserapplikation</a> an, mit der während der Sendung Zusatzinformationen zu den einzelnen Beiträgen eingeblendet werden. Martin Spycher erklärt: «Wenn im Fernsehbeitrag zum Beispiel die Wahlergebnisse der ersten beiden Kandidaten angezeigt werden, zeigt die Applikation für den Zweitbildschirm die vollständigen Resultate an.» Ein Anwendung, die das Schweizer Fernsehen SF noch nicht anbietet.</p>
<p>Auch bei HbbTV hat die Westschweiz die Nase vorn. Im Herbst führt RTS einen Testbetrieb durch. Die Deutschschweiz ist erst im nächsten Jahr dran. «Der Kern des Angebots bildet der bisherige Grundservice des Teletext, also Nachrichten, Sport und allenfalls Wetter», sagt Martin Spycher im Gespräch mit der MEDIENWOCHE. «Neu dazu kommen Bild und Video, in erster Linie Nachrichten-, Magazin- und Sportsendungen zum nachschauen.» Was mit HbbTV alles möglich ist, zeigen ausländische Sender, die schon länger mit dieser Technologie arbeiten. So hat zum Beispiel France Télévisions, der öffentlich-rechtliche Anbieter Frankreichs, während des French Open Tennis-Turniers sämtliche Spiele über HbbTV gezeigt. Wer sich beim Spiel auf dem Hauptplatz langweilte, konnte auf die Nebenplätze zappen ohne den Sender zu wechseln. Gab es früher mit dem Druck auf die Teletext-Taste auf der Fernbedienung nur die nackten Resultate, sieht man jetzt auch bewegte Bilder.</p>
<p>Auch wenn heute erst in groben Zügen erkennbar ist, wohin die SRG mit ihrer Hybrid TV-Strategie zielt, so ist immerhin klar, worum es sicher nicht geht. «Man stellt mir immer wieder die Frage», sagt Martin Spycher, «ob wir jetzt ein konstenpflichtiges Videoportal planen, mit Desperate Housewives, HBO-Serien und Spielfilmen – das machen wir nicht.» Wenn schon Video-on-Demand, sagt Spycher weiter, dann mit eigenen Inhalten. Ebenso wenig steht HbbTV für die Web-Nutzung am Fernsehbildschirm. «Beides wäre technisch machbar, liegt aber nicht in unserem Interesse und ist auch nicht Aufgabe der SRG als Service public-Anbieter. Ziel von HbbTV ist es in erster Linie, die grosse Nutzerschaft von Teletext in die neue hybride TV-Welt mitzubewegen.» Doch vorerst, und wohl noch ein paar Jahre lang, wird der gute alte Teletext zuverlässig wie eh und je seinen Dienst tun.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/07/17/wir-bewegen-uns-auf-der-gruenen-wiese/">«Wir bewegen uns auf der grünen Wiese»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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		<title>Programmierter Konflikt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2012/06/18/programmierter-konflikt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Adrian Scherrer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Jun 2012 09:13:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuell]]></category>
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		<category><![CDATA[Swisscom TV]]></category>
		<category><![CDATA[Teletext]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der multimediale Teletext-Nachfolger steht bei der SRG in den Startlöchern. Ob sich HbbTV etablieren kann, hängt massgeblich von den grossen Kabelunternehmen ab. Sie haben eigene Zusatzdienste im Angebot. Ihr Interesse an anderen Services hält sich in Grenzen. Ende Mai hat die Geschäftsleitung der SRG einen Aktionsplan beschlossen, um den Anschluss an die Fernsehzukunft nicht zu <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/18/programmierter-konflikt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/18/programmierter-konflikt/">Programmierter Konflikt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://medienwoche.ch/wp_live/wp-content/uploads/2012/06/teletext_screen-120x1201.jpg" alt="" width="120" height="120" /> Der multimediale Teletext-Nachfolger steht bei der SRG in den Startlöchern. Ob sich HbbTV etablieren kann, hängt massgeblich von den grossen Kabelunternehmen ab. Sie haben eigene Zusatzdienste im Angebot. Ihr Interesse an anderen Services hält sich in Grenzen.<br />
<span id="more-30495"></span><br />
Ende Mai hat die Geschäftsleitung der SRG einen Aktionsplan beschlossen, um den Anschluss an die Fernsehzukunft nicht zu verpassen. Dazu gehört auch der multimediale und interaktive Nachfolger des angejahrten Teletext. Dabei setzt die SRG auf den Standard «Hybrid broadcast broadband TV» (HbbTV).</p>
<p>Im Unterschied zu allen anderen Lösungen, die Internet und herkömmliches Fernsehen verzahnen, ist <a href="http://www.hbbtv.org" target="_blank" rel="noopener">HbbTV ein offener Standard</a>. Von den europäischen Gremien wurde er vor zwei Jahren normiert und wird deswegen von der Geräteindustrie breit unterstützt. Er ermöglicht es den Sendern, ihre eigenen Internetinhalte ohne Umwege über Drittportale direkt mit dem laufenden Fernsehprogramm zu verknüpfen. Wie beim Teletext wird ein Zusatzsignal ausgestrahlt, das HbbTV-fähige Geräte auslesen können. Die meisten deutschen und viele französische Sender strahlen solche Signale seit mehr als einem Jahr im Regelbetrieb aus. Auch die SRG zieht jetzt nach. Sie will im Herbst mit einen Pilotversuch beim Westschweizer Fernsehen RTS starten.</p>
<p>Man könnte meinen, die Ausgangslage für die Einführung von HbbTV sei komfortabel: Für das Publikum ist HbbTV so bequem zu bedienen wie der Teletext, eröffnet aber den Zugang zum zeitversetzten Fernsehen via Internet. Und die Industrie unterstützt HbbTV auf den meisten neuen TV-Geräten. Doch In der Schweiz kann HbbTV derzeit nur nutzen, wer seine Fernsehsignale via Satellit empfängt. Weder UPC Cablecom noch Swisscom reichen die Signale aus Deutschland und Frankreich an ihre Fernsehkunden weiter. Über die Gründe schweigen sich beide aus. «Für uns kein Thema», lautet sec die Auskunft von UPC Cablecom.</p>
<p>Die Vermutung liegt auf der Hand, dass die grossen Kabelnetzbetreiber und Telekomanbieter ihre eigenen interaktiven Angebote nicht von senderseitigen Diensten konkurrenziert sehen wollen. Sowohl UPC Cablecom als auch Swisscom-TV bieten über die Settop-Box Video-on-Demand und ähnliche Angebote, mit denen sie Geld verdienen. Kommt nun mit HbbTV ein neuer Dienst, der direkt aus dem laufenden Live-Programm aufgerufen werden kann und senderseitig den zeitversetzten Abruf von Sendungen frei Haus ermöglicht, verschlechtert sich ihre Position im Kampf um das beschränkte Zeitbudget des Publikums.</p>
<p>Rechtlich ist die Situation noch nicht geklärt. Zwar schreibt die <a href="http://www.admin.ch/ch/d/sr/784_401/a46.html" target="_blank" rel="noopener">Radio- und Fernsehverordnung</a> vor, dass so genannte «gekoppelte Dienste» weiterverbreitet werden müssen – zumindest bei den Pflichtprogrammen in den Kabelnetzen, die der «Must-carry Rule» unterliegen. Unter «gekoppelten Diensten» versteht der Gesetzgeber heute primär Teletext und Zweikanalton, da es dem Sinn der Verordnung nach vor allem um Zusatzangebote wie Untertitel oder Hörfilme für Sinnesbehinderte geht. Ob auch HbbTV unter die «gekoppelten Dienste» fällt, hat das Bakom noch nicht entschieden. Man verfolge die Entwicklung genau, weil die Einführung eines neuen Dienstes auch politisch abgestützt sein müsse, heisst es auf Anfrage.</p>
<p>Die SRG steht folglich vor der Herausforderung, die Kabelnetzbetreiber und die Telekomunternehmen dazu zu bringen, ihre HbbTV-Signale an die Kunden weiterzureichen. Weil fast 90 Prozent der Schweizer Haushalte ihre Fernsehsignale kabelgebunden beziehen, steht und fällt die Einführung neuer Dienste mit den grossen Anbietern UPC Cablecom und Swisscom. Allerdings: Für die kleinen, regionalen Netze dürfte HbbTV eine interessante Neuerung sein. Weil sie kaum in der Lage sind, eigene interaktive Angebote aufzubauen, bietet ihnen der «Teletext 2.0» eine Alternative. Dazu passt, dass die Website des <a href="http://www.ihr-kabelnetz.ch/custom/hybridtv/" target="_blank" rel="noopener">Verbandes Swisscable</a> HbbTV ausführlich bewirbt.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2012/06/18/programmierter-konflikt/">Programmierter Konflikt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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