Italiens Populisten betrachten kritische Journalisten als Volksfeinde
Der Chef der Cinque Stelle hat sich mit der «Repubblica» angelegt. Mit seinem Rachefeldzug zielt er aber ganz allgemein auf die regierungskritischen Printmedien.
Der Chef der Cinque Stelle hat sich mit der «Repubblica» angelegt. Mit seinem Rachefeldzug zielt er aber ganz allgemein auf die regierungskritischen Printmedien.
Er gilt als Putin-Versteher, hat Sympathien für die Lega und traf Steve Bannon. Als Präsident des italienischen Radios und Fernsehens ist der Italo-Schweizer Marcello Foa gescheitert.
Von wegen «gute alte Zeiten»: Umberto Eco führt in seinem neuen Roman «Nullnummer» zurück in eine frühere Phase der Zeitungskrise und zeigt, dass es auch ohne Internet um die gedruckten Nachrichten nicht zum besten gestanden hatte. Als Medienkritik bleibt das Buch indes zu komödiantisch-oberflächlich.
Die Hauszeitungen der beiden grössten Schweizer Detailhändler Migros und Coop haben beide das gleiche Thema gewählt für ihre Sommerausgabe: Italien. Doch damit hat sichs schon mit den Gemeinsamkeiten. Der Direktvergleich zeigt noch deutlicher als sonst die sehr unterschiedlichen Redaktionskonzepte.
Das Fernsehen der italienischsprachigen Schweiz RSI will ab nächstem Jahr gezielt das Publikum in Italien bedienen. Dafür baut der Sender eine Web-TV-Plattform auf. An den Kosten von 1,4 Mio. Franken pro Jahr beteiligt sich neben der SRG auch der Bund. Das grüne Licht des Bundesrats wird noch vor dem Sommer erwartet.