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	<title>Kolumne | MEDIENWOCHE</title>
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	<description>Magazin für Medien, Journalismus, Kommunikation &#38; Marketing</description>
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		<title>«Atomwaffen auf Zürich» &#8211; deshalb ermittelt die Kripo jetzt gegen mich</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/12/01/atomwaffen-auf-zuerich-deshalb-ermittelt-die-kripo-jetzt-gegen-mich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2022 14:52:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>
		<category><![CDATA[Roger Köppel]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Kolumnist hat eine Mitteilung von der Polizei erhalten, dass gegen ihn wegen eines Kommentars ermittelt werde. Anlass für ihn, über lautere und weniger lautere Mittel im Meinungskampf nachzudenken.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/01/atomwaffen-auf-zuerich-deshalb-ermittelt-die-kripo-jetzt-gegen-mich/">«Atomwaffen auf Zürich» – deshalb ermittelt die Kripo jetzt gegen mich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Kolumnist hat eine Mitteilung von der Polizei erhalten, dass gegen ihn wegen eines Kommentars ermittelt werde. Anlass für ihn, über lautere und weniger lautere Mittel im Meinungskampf nachzudenken.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/12/01/atomwaffen-auf-zuerich-deshalb-ermittelt-die-kripo-jetzt-gegen-mich/">«Atomwaffen auf Zürich» – deshalb ermittelt die Kripo jetzt gegen mich</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Selfie-Journalismus &#8211; authentisch oder selbstverliebt?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2022/09/19/selfie-journalismus-authentisch-oder-selbstverliebt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2022 14:13:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Katrin Aue und Michael Meyer sprechen mit der Kolumnistin und Moderatorin Silke Burmester (Palais F*luxx) über den Trend zum Selfie-Journalismus oder zur «Ichisierung» und über die Möglichkeiten aber auch die Risiken dieser Art der Berichterstattung.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/19/selfie-journalismus-authentisch-oder-selbstverliebt/">Selfie-Journalismus – authentisch oder selbstverliebt?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Katrin Aue und Michael Meyer sprechen mit der Kolumnistin und Moderatorin Silke Burmester (Palais F*luxx) über den Trend zum Selfie-Journalismus oder zur «Ichisierung» und über die Möglichkeiten aber auch die Risiken dieser Art der Berichterstattung.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2022/09/19/selfie-journalismus-authentisch-oder-selbstverliebt/">Selfie-Journalismus – authentisch oder selbstverliebt?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Schwerer Konflikt bei der taz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2020/06/22/schwerer-konflikt-bei-der-taz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2020 08:44:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Berliner «Tageszeitung» taz erscheint eine Kolumne zum Thema Polizei, Innenminister Seehofer kündigt daraufhin eine Strafanzeige an. In der Zeitung bricht eine aufgebrachte Debatte aus.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In der Berliner «Tageszeitung» taz erscheint eine Kolumne zum Thema Polizei, Innenminister Seehofer kündigt daraufhin eine Strafanzeige an. In der Zeitung bricht eine aufgebrachte Debatte aus.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2020/06/22/schwerer-konflikt-bei-der-taz/">Schwerer Konflikt bei der taz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kolumne: Wer Assange schützt, stärkt den Whistleblower-Schutz</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/12/19/kolumne-wer-assange-schuetzt-staerkt-den-whistleblower-schutz/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2019/12/19/kolumne-wer-assange-schuetzt-staerkt-den-whistleblower-schutz/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oliver Classen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Dec 2019 12:42:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[WIkileaks]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Classen]]></category>
		<category><![CDATA[Julian Assange]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die drohende Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA provoziert kaum journalistische Proteste. Dabei hat die vierte Gewalt dem Whistleblower-Winkelried viel zu verdanken. Einigen Medienschaffenden dämmert das langsam – selbst in der Schweiz, dieser Bananenrepublik im Umgang mit den so wichtigen Whistleblowern. Vor knapp zwei Wochen berichtete Bloomberg exklusiv über einen Zürcher Gerichtsfall. Die <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/19/kolumne-wer-assange-schuetzt-staerkt-den-whistleblower-schutz/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die drohende Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange an die USA provoziert kaum journalistische Proteste. Dabei hat die vierte Gewalt dem Whistleblower-Winkelried viel zu verdanken. Einigen Medienschaffenden dämmert das langsam – selbst in der Schweiz, dieser Bananenrepublik im Umgang mit den so wichtigen Whistleblowern.</strong><br />
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-75342" src="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Kolumne-Classen-20191219a.jpg" alt="" width="1456" height="976" srcset="https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Kolumne-Classen-20191219a.jpg 1456w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Kolumne-Classen-20191219a-300x201.jpg 300w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Kolumne-Classen-20191219a-768x515.jpg 768w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Kolumne-Classen-20191219a-1024x686.jpg 1024w, https://medienwoche.ch/wp_website/wp-content/uploads/2019/12/MW-Kolumne-Classen-20191219a-470x315.jpg 470w" sizes="(max-width: 1456px) 100vw, 1456px" /><br />
Vor knapp zwei Wochen <a href="https://www.bloomberg.com/news/articles/2019-12-06/trafigura-insider-gagged-from-discussing-accounting-by-court" target="_blank" rel="noopener">berichtete Bloomberg exklusiv</a> über einen Zürcher Gerichtsfall. Die Richter verboten demnach einem Insider auf Betreiben von dessen Ex-Arbeitgeber unter Strafandrohung, eine in Belgien gemachte Aussage in der Schweiz zu wiederholen. Für die führende Wirtschaftsnachrichtenagentur ist klar: «Das zeigt, wie wenig Schutz Informanten in der Schweiz erwarten können, weil oft das Geschäftsgeheimnis zu Hilfe gerufen wird, um Lecks zu verhindern» – eine aus amerikanischer Mediensicht offenkundig befremdliche Praxis. Bei der bereits im September erlassenen Verfügung ging es um Hinweise auf einen Buchhaltungsbetrug beim Metallhändler <a href="https://www.trafigura.com/about-us/assets-and-alliances/nyrstar/" target="_blank" rel="noopener">Nyrstar</a>, einer Tochter der Genfer Trafigura. Wie häufig bei Rohstoff-Themen, hat hierzulande nur gerade Le Temps die Meldung aufgenommen. Im Deutschschweizer Blätterwald verursachte dieser von einem ebenso umstrittenen wie einflussreichen Konzern erwirkte Maulkorb nicht mal ein leises Rauschen.</p>
<blockquote><p>Wegen seiner Enthüllung von Kriegsverbrechen im Irak will Washington nun an Julian Assange ein Exempel statuieren.</p></blockquote>
<p>Whistleblower haben in der Schweiz also gleich vier Probleme: Angriffige Arbeitgeber, schlechte Gesetze, schwache Gerichte und häufig desinteressierte Medien. Chelsea Manning bot ihre knapp 500&#8217;000 Geheimdokumente aus dem Irak- und Afghanistankrieg der US-Armee 2010 erst diversen Zeitungen an, bevor sie schliesslich Julian Assange kontaktierte. Die Folgen wurden unter dem Titel <a href="https://collateralmurder.wikileaks.org/" target="_blank" rel="noopener">«Collateral Murder»</a> weltbekannt. Die Dokumente zu Kriegsverbrechen der USA im Irak sind der Hauptgrund für das Exempel, das Washington nun an «Mister Wikileaks» statuieren will. Damit würde die Pressefreiheit substanziell verletzt.</p>
<p></p>
<p>Der <a href="https://www.nzz.ch/wirtschaft/rudolf-elmer-der-fall-im-ueberblick-ld.1427084" target="_blank" rel="noopener">Whistleblower Rudolf Elmer</a> wollte seine Kundendaten aus dem Offshore-Steuerparadies der Cayman Islands zunächst auch auf Schweizer Kanälen (darunter Public Eye) an die Öffentlichkeit bringen. Assange sprang hier ebenfalls in die Lücke und veröffentlichte die Dokumente. Vielleicht hätte sich der Trafigura-Insider auch besser an eine Enthüllungsplattform gewandt, als sich von rückgratlosen Zürcher Richtern den Mund verbieten zu lassen.</p>
<blockquote><p>Assange und Wikileaks haben der wichtigen, weil wirkungsvollen, Arbeit internationaler Investigativ-Initiativen den Weg geebnet.</p></blockquote>
<p>Neuerdings ignorieren grosse Medien brisante Insider-Informationen sogar, obwohl (oder weil?) sie von Wikileaks publiziert wurden. Jüngstes Beispiel sind die sogenannten «OPCW-Leaks», wo es um mutmasslich manipulierte Untersuchungen von Giftgaseinsätzen in Syrien geht. In der Schweiz berichtete darüber unverständlicherweise nur der Infosperber.</p>
<p>Noch alarmierender ist freilich das Schweigen wichtiger Stimmen zum Schicksal jenes in Auslieferungshaft siechenden Mannes, der Whistleblowing technisch wie publizistisch überhaupt erst ins 21. Jahrhundert katapultiert hat. Der australische Avantgardist Assange hat der wichtigen, weil wirkungsvollen, Arbeit internationaler Investigativ-Vereinigungen wie dem ICIJ oder dem OCCRP erst den Weg geebnet. Kurz: Ohne Assange kein «John Doe» – das Pseudonym der anonymen Quelle der Panama Papers.</p>
<p>Wieso hagelt es dann nicht entsprechend prominenten Protest gegen seine aktuelle Behandlung und geplante Auslieferung? Die Gründe für die Vorbehalte vieler Medienhäuser gegenüber Assange sind vielschichtig: Einerseits ist da der redaktionelle Futterneid und Konkurrenzgedanke gegenüber Wikileaks respektive deren alternativem «Geschäftsmodell», wie die WOZ das kürzlich nannte. Hinzu kommen ein verbreitetes Unbehagen wegen vermeintlich unjournalistischer Qualitätsstandards und der umstrittenen Rolle im letzten US-Wahlkampf, wo Wikileaks der Trump-Kampagne Rohstoff lieferte. Der dritte und banalste Grund fürs dröhnende Schweigen vieler Leitmedien dürfte aufmerksamkeitsökonomischer Natur sein: Nach endlosen juristischen Querelen und siebenjährigem Botschaftsasyl taugt der Alt-Star scheinbar nicht mehr für Click-trächtige Schlagzeilen.</p>
<p>Doch zum Glück wird hier und dort allmählich Gegensteuer gegeben. In Europa geht wieder mal der Guardian voran und brandmarkt die US-Anklage als «Angriff auf das fundamentale Recht der Öffentlichkeit auf relevante Informationen». Inzwischen gibt es auch eine Internet-Petition, die Medienschaffende dazu auffordert, <a href="https://speak-up-for-assange.org/" target="_blank" rel="noopener">für Julian Assange einzustehen</a>. Unter den aktuell 870 Unterzeichnenden befinden sich immerhin 56 aus der Schweiz, was wohl hauptsächlich der unabhängigen Berner Journalistin und Co-Initiantin <a href="https://twitter.com/serenatinari" target="_blank" rel="noopener">Serena Tinari</a> zu verdanken ist. Der weit überwiegende Teil stammt, wenig überraschend, aus der Romandie. Von Tamedia und SRF findet sich bislang jeweils nur gerade ein Name auf der Liste, dafür aber gleich deren vier vom rechtsliberalen «Schweizer Monat». Assange ist halt auch bezüglich seiner Sympathisanten immer für eine Überraschung gut.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/12/19/kolumne-wer-assange-schuetzt-staerkt-den-whistleblower-schutz/">Kolumne: Wer Assange schützt, stärkt den Whistleblower-Schutz</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>«Die Avenue liegt zwischen Elfenbeinturm und Boulevard»</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/11/28/die-avenue-liegt-zwischen-elfenbeinturm-und-boulevard/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Nov 2019 15:21:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Free food free drinks free press]]></category>
		<category><![CDATA[Avenue]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>«Avenue» ist ein Gesellschaftsmagazin mit einem wissenschaftlichen Anspruch. Pro Jahr erscheinen drei monothematische Ausgaben. Die Nullnummer erschien vor vier Jahren als Wandzeitung, heute ist «Avenue» ein stattliches Heft, herausgegeben als Familienunternehmen. Hinter «Avenue» stecken Corinna Virchow und Mario Kaiser. Die beiden haben keinen journalistischen Hintergrund, sondern einen wissenschaftlichen: Virchow hat Germanistik und Geschichte studiert und <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/28/die-avenue-liegt-zwischen-elfenbeinturm-und-boulevard/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/28/die-avenue-liegt-zwischen-elfenbeinturm-und-boulevard/">«Die Avenue liegt zwischen Elfenbeinturm und Boulevard»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>«Avenue» ist ein Gesellschaftsmagazin mit einem wissenschaftlichen Anspruch. Pro Jahr erscheinen drei monothematische Ausgaben. Die Nullnummer erschien vor vier Jahren als Wandzeitung, heute ist «Avenue» ein stattliches Heft, herausgegeben als Familienunternehmen.</strong></p>
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<p>Hinter <a href="https://avenue.jetzt/" target="_blank" rel="noopener">«Avenue»</a> stecken Corinna Virchow und Mario Kaiser. Die beiden haben keinen journalistischen Hintergrund, sondern einen wissenschaftlichen: Virchow hat Germanistik und Geschichte studiert und über nackte Frauen im Artusroman promoviert. Mario Kaiser hat Philosophie, Zoologie und Informatik studiert. Seine Dissertation schrieb er zu technischen Zukünften und ihren Folgen in der Gegenwart.</p>
<p>Eine «Vogue für Gedanken» sei das Magazin, steht auf der Webseite. Und das stimmt: Für die «Avenue» muss man sich Zeit nehmen, und man nimmt sie sich gerne. Obwohl das Magazin Themen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften behandelt, gelang es Virchow und Kaiser, eine junge Zeitschrift mit Popkultur-Charakter auf die Beine zu stellen. Den beiden ist es ausserdem ein Anliegen, mit ihren Leserinnen und Lesern in einen Dialog zu treten. Dafür nutzen sie für manche Artikel ein <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Offenes_Peer-Review" target="_blank" rel="noopener">Open-Peer-Reviewing</a>: Diese Texte erscheinen zuerst online, können dort kommentiert werden und die Autorinnen und Autoren der Texte gehen danach für die gedruckte Ausgabe auf diese Kommentare ein.</p>
<p>Das «Avenue»-Magazin fokussiert jeweils auf ein Thema pro Ausgabe: Bisher ging es um Hochstapler, Paradiese, Sammeln, junge Männer oder Pornographie. 10’000 Exemplare beträgt die Auflage, davon 1’500 Abos – rund 300 kommen bei jeder Ausgabe neu dazu. Für 50 Franken kann man das Magazin abonnieren, ein einzelnes Heft kostet 13.80 Franken.</p>
<p>Virchow und Kaiser sind ein Paar mit vier Kindern, eins davon ist noch ein Baby. Also beschäftigt die beiden zwingend auch das Thema Gleichberechtigung – besonders im Arbeitsumfeld. Ich wollte von ihnen wissen, wie man neben dem Familienleben und der Beziehung ein Projekt wie die «Avenue» gründet, wie man die schlaflosen Nächte übersteht – und warum sie trotzdem immer weiter machen.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/11/28/die-avenue-liegt-zwischen-elfenbeinturm-und-boulevard/">«Die Avenue liegt zwischen Elfenbeinturm und Boulevard»</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Literaturmagazin «Glitter» glitzert queer</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2019/10/24/das-literaturmagazin-glitter-glitzert-queer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Miriam Suter]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Oct 2019 09:58:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Free food free drinks free press]]></category>
		<category><![CDATA[Glitter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Zeitschrift «Glitter» will für mehr Vielfalt im Literaturbetrieb sorgen. Einmal im Jahr bietet das Heft eine Plattform für queere Texte. Damit richtet sich «Glitter» aber nicht nur an ein lesbisches und schwules Publikum, sondern an alle Literaturinteressierten. Hinter der selbsternannten «Gala der Literaturzeitschriften» stecken Donat Blum und Ivona Brdjanovic. Die beiden haben sich während <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/24/das-literaturmagazin-glitter-glitzert-queer/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/24/das-literaturmagazin-glitter-glitzert-queer/">Das Literaturmagazin «Glitter» glitzert queer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Zeitschrift <a href="http://www.glitter-online.org/" rel="noopener" target="_blank">«Glitter»</a> will für mehr Vielfalt im Literaturbetrieb sorgen. Einmal im Jahr bietet das Heft eine Plattform für queere Texte. Damit richtet sich «Glitter» aber nicht nur an ein lesbisches und schwules Publikum, sondern an alle Literaturinteressierten.</strong></p>
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</div>
<p>Hinter der selbsternannten «Gala der Literaturzeitschriften» stecken Donat Blum und Ivona Brdjanovic. Die beiden haben sich während ihres Studiums am Literaturinstitut in Biel kennengelernt und in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor drei Jahren entschieden, eine Zeitschrift für queere Literatur zu gründen. Im Dezember erscheint die dritte Ausgabe. Finanziert wird das Heft über Abos, Einzelverkauf und Crowdfunding.</p>
<p>Auf dem Titelblatt des Hefts steht einfach nur «Glitter» – natürlich in glitzernder Schrift. Queerness ist der rote Faden, der sich durch den Inhalt der bisher zwei Ausgaben zieht: In persönlichen Essays, Gedichten und Kurzgeschichten schreiben Deutschschweizer Autor*innen etwa von intersexuellen Hochspringern oder der Sexualisierung von Queers in der Gesellschaft – also allen Menschen, die sich nicht als heterosexuell bezeichnen.</p>
<p>Neben der Herausgabe des Hefts veranstaltet die fünfköpfige Redaktion regelmässig Events, zuletzt etwa eine Lesung am unabhängigen <a href="https://luststreifen.com/" rel="noopener" target="_blank">Luststreifen Filmfestival</a> in Basel. </p>
<p>«Glitter» versteht sich als politisch, aber auch die Popkultur soll nicht zu kurz kommen – schliesslich sollte sich der Literaturbetrieb selber nicht immer so bierernst nehmen, erklären Blum und Brdjanovic in der neuen Folge meiner Videokolumne. Und sie erzählen, warum «Glitter» eigentlich bewusst auf die Selbstbezeichnung «queer» verzichtet.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2019/10/24/das-literaturmagazin-glitter-glitzert-queer/">Das Literaturmagazin «Glitter» glitzert queer</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>«Inspiration finde ich in der Oper oder im ‹Blick am Abend›»: Manfred Papst über seine Kolumne</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2018/04/29/inspiration-finde-ich-in-der-oper-oder-im-blick-am-abend-manfred-papst-ueber-seine-kolumne/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Apr 2018 20:15:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit 2002 verfasst Manfred Papst nun schon die Kolumne «Zugabe». Gegen eine Veröffentlichung in Buchform hat er sich erfolgreich gewehrt. Nun erscheint sie online.</p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/29/inspiration-finde-ich-in-der-oper-oder-im-blick-am-abend-manfred-papst-ueber-seine-kolumne/">«Inspiration finde ich in der Oper oder im ‹Blick am Abend›»: Manfred Papst über seine Kolumne</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit 2002 verfasst Manfred Papst nun schon die Kolumne «Zugabe». Gegen eine Veröffentlichung in Buchform hat er sich erfolgreich gewehrt. Nun erscheint sie online.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2018/04/29/inspiration-finde-ich-in-der-oper-oder-im-blick-am-abend-manfred-papst-ueber-seine-kolumne/">«Inspiration finde ich in der Oper oder im ‹Blick am Abend›»: Manfred Papst über seine Kolumne</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Überleben als freier Journalist oder ohne Ideen kein Geld</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/06/20/ohne-ideen-kein-geld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias von Wartburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 22:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Medienwoche]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Miller]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Jäggi]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Freier Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist das Wichtigste, um als freier Journalist zu überleben? Ganz einfach: Ideen und Themen. Denn ohne Ideen keine Themen und ohne Themen keine Angebote an Redaktionen und ohne Angebote kein Geld. Ob die Rechnung aufgeht und wie sie Ideen finden, erfährt unser Kolumnist von Anna Miller und Simon Jäggi, beide mit mehrjähriger Erfahrung als <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/20/ohne-ideen-kein-geld/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Was ist das Wichtigste, um als freier Journalist zu überleben? Ganz einfach: Ideen und Themen. Denn ohne Ideen keine Themen und ohne Themen keine Angebote an Redaktionen und ohne Angebote kein Geld. Ob die Rechnung aufgeht und wie sie Ideen finden, erfährt unser Kolumnist von Anna Miller und Simon Jäggi, beide mit mehrjähriger Erfahrung als Freie.</strong><br />
<span id="more-29371"></span></p>

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<p>Die Gesprächspartner:</p>
<ul>
<li><u><a href="http://anna-miller.ch/" target="_blank" rel="noopener">Anna Miller, Journalistin und Autorin</a></u></li>
<li><u><a href="http://www.simonjaeggi.ch/" target="_blank" rel="noopener">Simon Jäggi, Journalist</a></u></li>
</ul><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/20/ohne-ideen-kein-geld/">Überleben als freier Journalist oder ohne Ideen kein Geld</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Ohne Ideen kein Geld</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2017/06/20/ohne-ideen-kein-geld-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Matthias von Wartburg]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 22:32:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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		<category><![CDATA[Anna Miller]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist das Wichtigste, um als freier Journalist zu überleben? Ganz einfach: Ideen und Themen. Denn ohne Ideen keine Themen und ohne Themen keine Angebote an Redaktionen und ohne Angebote kein Geld. Ob die Rechnung aufgeht und wie sie Ideen finden, erfährt unser Kolumnist von Anna Miller und Simon Jäggi, beide mit mehrjähriger Erfahrung als <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/20/ohne-ideen-kein-geld-2/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/20/ohne-ideen-kein-geld-2/">Ohne Ideen kein Geld</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Was ist das Wichtigste, um als freier Journalist zu überleben? Ganz einfach: Ideen und Themen. Denn ohne Ideen keine Themen und ohne Themen keine Angebote an Redaktionen und ohne Angebote kein Geld. Ob die Rechnung aufgeht und wie sie Ideen finden, erfährt unser Kolumnist von Anna Miller und Simon Jäggi, beide mit mehrjähriger Erfahrung als Freie.<br />
<span id="more-43786"></span><br />
<iframe src="https://www.youtube.com/embed/r_8lgH7MZzA" width="400" height="225" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Die Gesprächspartner:</p>
<ul>
<li><u><a href="http://anna-miller.ch/" target="_blank">Anna Miller, Journalistin und Autorin</a></u></li>
<li><u><a href="http://www.simonjaeggi.ch/" target="_blank">Simon Jäggi, Journalist</a></u></li>
</ul><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2017/06/20/ohne-ideen-kein-geld-2/">Ohne Ideen kein Geld</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Von der gedruckten zur digitalen Vielfalt</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/03/29/von-der-gedruckten-zur-digitalen-vielfalt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nik Niethammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Mar 2016 07:21:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Archiv]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>
		<category><![CDATA[Sonntagszeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Mediengeschichte]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=27057</guid>

					<description><![CDATA[<p>Bis vor noch nicht allzu langer Zeit galten die Sonntagszeitungen als letzte Bastion der gedruckten Presse. Doch nun erodiert auch diese deutlich. Ein Blick zurück von der digitalen Gegenwart in die Gründungszeiten zeigt eine ungekannte Vielfalt an sonntäglichem Zeit(ungs)vertrieb. Unser Kolumnist hat sich im gut dokumentierten Archiv seines Vaters umgesehen. Es gab eine Zeit, da <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/29/von-der-gedruckten-zur-digitalen-vielfalt/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/29/von-der-gedruckten-zur-digitalen-vielfalt/">Von der gedruckten zur digitalen Vielfalt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bis vor noch nicht allzu langer Zeit galten die Sonntagszeitungen als letzte Bastion der gedruckten Presse. Doch nun erodiert auch diese deutlich. Ein Blick zurück von der digitalen Gegenwart in die Gründungszeiten zeigt eine ungekannte Vielfalt an sonntäglichem Zeit(ungs)vertrieb. Unser Kolumnist hat sich im gut dokumentierten Archiv seines Vaters umgesehen.<br />
<span id="more-27057"></span><br />
Es gab eine Zeit, da verbrachte ich den Sonntag vor allem mit Zeitunglesen: ich stürmte frühmorgens den Kiosk meines Vertrauens, packte drei oder vier Sonntagszeitungen unter den Arm und verdrückte mich ins nächste Café. Dann schüttelte ich die Beilagen aus den Blättern, filetierte die einzelnen Bücher und gab mich der Lektüre hin. Gerne bis in den Nachmittag hinein, gerne ungestört.</p>
<p>Diese Zeiten sind vorbei. Heute lasse ich lesen. Mindestens drei News-Portale bieten ausführliche Presseschauen, ich weiss schon vor dem Frühstück, was geht. Ein Blick in die Timeline von Facebook und Twitter genügt – und ich spare mir den Gang an den Kiosk. Beispiele? Das grosse <a href="http://www.blick.ch/sport/rad/cancellara-auf-abschiedstour-vor-leben-ohne-radsport-habe-ich-respekt-id4850057.html" target="_blank">Interview mit Fabian Cancellara</a> über seine letzte Saison im Sonntagsblick – online gelesen. Die <a href="http://www.schweizamsonntag.ch/ressort/medien/tamedia_kein_bonus_fuer_leser/" target="_blank">scharfe Kritik von Christof Moser</a> am 6-Milionen-Bonus von Tamedia-Tonini in der Schweiz am Sonntag – frühmorgens auf Twitter rauf und runter geteilt. Die Credit Suisse, die 3,2 Milliarden für externe Berater zahlt – <a href="http://sonntagszeitung.ch/read/sz_27_03_2016/nachrichten/Credit-Suisse-zahlt-3-2-Milliarden-Franken-fuer-externe-Berater-59699" target="_blank">eine Geschichte aus der «Sonntagszeitung»</a> vom Ostersonntag – genau so.</p>
<p>Ein Blick in die MACH Basic-Studie 2015-2 zeigt: immer mehr lesen am Sonntag kein bedrucktes Papier mehr. Innerhalb eines Jahres haben alle grossen Sonntagstitel zwischen 4000 (NZZaS) und 28000 Leser (SoBli) verloren. Tendenz: steigend.</p>
<p>Zahlen, die den Verlegern den Angstschweiss auf die Stirn treiben. War die Sonntagspresse doch lange Zeit der Musterschüler im erodierenden Zeitungsmarkt, der umworbene Kanal der Werbewirtschaft. Wie es dazu kam – ein Blick zurück in die Anfänge der Schweizer Sonntagspresse offenbart Erstaunliches.</p>
<p>Wussten Sie, dass 1862 mit dem Appenzeller Sonntagsblatt die erste Sonntagszeitung der Schweiz erschien – aber nicht am 7. Tag der Woche, sondern an einem Samstag! Im selben Jahr belebten mit der «Schweizerischen Sonntags-Zeitung» und der Tribune Dimanche gleich zwei weitere Printtitel den Sonntag. 1889 ging der Huber-Verlag in Frauenfeld mit dem Sonntags-Blatt der Thurgauer Zeitung auf Leserfang. Die Zeitung umfasste acht Seiten Text, Inserate gab es keine.</p>
<p>80 Jahre und ein paar versprengte Versuche später erschien die erste Ausgabe des Sonntagsblick – mit einer Fussball-Schlagzeile: «Basel in der letzten Minute gerettet – 2:2 gegen Sion.» Am 23. März 1969 im Tabloid-Format gestartet, wechselte der SoBli noch im selben Jahr zum Broadsheet, kehrte aber 1976 zum kleinen Format zurück. Das Blatt aus dem Haus Ringier entwickelte sich fulminant und lag nach wenigen Jahren bei weit über 200&#8217;000 verkauften Exemplaren (beglaubigte Auflage heute: 179&#8217;586). Spezielle Ereignisse liessen den Verkauf jeweils sprunghaft ansteigen. So setzte das Blatt zum Tod von Romy Schneider am 30. Mai 1982 300&#8217;000 Exemplare ab. Der Sonntag als neuer Lesertag war definitiv lanciert.</p>
<p>In den folgenden Jahren schossen neue Sonntagsblätter wie Pilze aus dem Boden – das Sonntags-Journal (Jean Frey Verlag), das Sonntagsblatt des St. Galler Tagblatts, die Basler Zeitung am Sonntagabend oder die Sonntagszeitung der Berner Zeitung überlebten aber nur wenige Jahre.</p>
<p>1986 taten sich sechs Deutschschweizer Verlage zusammen und lancierten das Neues Sonntags-Blatt, von Viktor Giacobbo als die «Zeitung mit dem Sack am Ständer» verhöhnt. Die Zeitung konnte an 1600 Verkaufständern aus einem Plastiksack gefischt werden; dass jede dritte Zeitung gestohlen wird, hatten die Verleger im Budget eingerechnet. Das Blatt blieb mit rund 100&#8217;000 Exemplaren weit hinter den Erwartungen; der Schnellschuss, als Antwort auf die angekündigte SonntagsZeitung aus dem Haus Tamedia lanciert, verschwand Ende 1987 wieder vom Markt. Die Konkurrenz kommentierte bitterbös: «Sie tanzte nur einen Sommer“.</p>
<p>Zwischen 1987 und 2013 wurden in der Deutschschweiz nicht weniger als zehn neue Sonntagsblätter lanciert – fünf haben überlebt: Die SonntagsZeitung, die erste abonnierte SonntagsZeitung der Schweiz; die NZZ am Sonntag, die Zentralschweiz am Sonntag, der Sonntag (nach der Fusion 2013 mit der Südostschweiz am Sonntag entstand die Schweiz am Sonntag) und die Ostschweiz am Sonntag.</p>
<p>Das wohl überflüssigste Produkt wurde 2004 auf den Markt geworfen: Cracks for Kids, die «weltweite erste Sonntagszeitung für Kinder». Ziel der Macher war es, eine Sonntagszeitung speziell nur für Kinder herauszugeben, «damit Vater und Mutter am Sonntag in Ruhe IHRE Zeitung lesen können.» Das Konzept war wenig durchdacht und der Titel ziemlich bescheuert – nach zwölf Ausgaben fuhr Cracks vor Kids furios gegen die Wand.</p>
<p>Falls Sie sich jetzt fragen, woher ich das alles weiss: Nun, ich sitze sozusagen an der Quelle. Mein Vater ist gelernter Schriftsetzer und hat vor 60 Jahren seine grosse Sammlerleidenschaft entdeckt: Zeitungen. Heute besitzt er über 1100 Exemplare von mehr als 500 Titeln; Erst- und Letztausgaben, viele Sonder- und 200 Jubiläumsausgaben. Alle sind sie fein säuberlich erfasst und in säurefreien Kartonschachteln abgelegt. In den Anfängen kaufte er Titel in Antiquitätenläden und bei Archivaren, erkundigte sich bei Hausrenovationen nach alten Zeitungen, die früher als Isolationsmaterial verwendet wurden. Später schrieb er Verlage direkt an und bat um ein erstes oder letztes Exemplar. Oder wildfremde Menschen schickten ihm Schuhschachteln voll bedruckten Papiers, das sie beim Räumen von Kellern und Estrichen entdeckt hatten.</p>
<p>Die Geschichte der Schweizer Sonntagspresse hat es meinem Vater besonders angetan. Aber eine Prognose, wie es auf dem Sonntagsmarkt weiter geht, wagt auch er nicht. Während also sein Sohn immer weniger bedrucktes Zeitungspapier liest, hofft der Vater, dass sich Verleger in den letzten sonntagszeitungsfreien Flecken der Schweiz – Schaffhausen und Wallis – endlich ein Herz fassen…</p>
<p>Mein Vater wäre der erste, der die neuen Titel in seine Sammlung aufnehmen und für die Nachwelt bewahren würde.</p>
<p><strong><small>Hinweis: 2010 übergab Raimund Niethammer seine Sammlung der Kantonsbibliothek Vadiana in St. Gallen. Sie wurde in den Bibliothekskatalog aufgenommen, ist elektronisch abrufbar und kann vor Ort eingesehen werden.</small></strong></p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/03/29/von-der-gedruckten-zur-digitalen-vielfalt/">Von der gedruckten zur digitalen Vielfalt</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Blendle – Glücksfall und Dilemma</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2016/01/04/blendle-gluecksfall-und-dilemma/</link>
					<comments>https://medienwoche.ch/2016/01/04/blendle-gluecksfall-und-dilemma/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nik Niethammer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Jan 2016 11:18:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Blendle]]></category>
		<category><![CDATA[Startup]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Paywall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie ich gelernt habe, Blendle zu lieben. Und warum der Online-Kiosk den Journalismus nicht allein aus der Krise führen wird. Unser Kolumnist über Blendle als Glücksfall und Dilemma. Sie sind gelb und rot und blau und liegen übereinander gestapelt in der untersten Schublade meines alten Schuhschranks. Duzende Klarsichthüllen mit fein säuberlich herausgetrennten Zeitungsseiten. Das war <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/04/blendle-gluecksfall-und-dilemma/">Weiterlesen ...</a></p>
<p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/04/blendle-gluecksfall-und-dilemma/">Blendle – Glücksfall und Dilemma</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich gelernt habe, Blendle zu lieben. Und warum der Online-Kiosk den Journalismus nicht allein aus der Krise führen wird. Unser Kolumnist über Blendle als Glücksfall und Dilemma.<br />
<span id="more-26431"></span><br />
Sie sind gelb und rot und blau und liegen übereinander gestapelt in der untersten Schublade meines alten Schuhschranks. Duzende Klarsichthüllen mit fein säuberlich herausgetrennten Zeitungsseiten.</p>
<p>Das war lange Zeit beinahe zwanghaft: mochte ich einen Text, wollte ich ihn behalten. Physisch. Herausragende Reportagen, brillante Interviews, kluge Meinungsstücke – ab ins Körbchen. Bedrucktes Papier, aufbewahrt für die Ewigkeit.</p>
<p>Nun staubt die Sammlung vor sich hin. Mein Archiv ist heute das Internet, die Klarsichthüllen heissen Twitter und Facebook. Längst nicht jeden Text, der mir gefällt, poste ich. Danke, Herr Zuckerberg, für den «Nur ich»-Button. Ich nutze das Netzwerk wie eine Pinnwand: da wird alles fest getackert, was beim Stöbern im Netz hängen bleibt: Reportagen, Longreads, Blog-Einträge, Kommentare, Analysen; eben alle Texte, die mich ansprechen, inspirieren, irritieren. Manchmal schreibe ich kurze Notizen zu einzelnen Links, hebe einen Satz hervor, der mich besonders berührt.</p>
<p>Seit drei Monaten wird mein tägliches Verlangen nach gutem Journalismus auf eine ganz neue Art befriedigt: jeden Morgen zwischen 7.28 Uhr und 7.48 Uhr, via Mail, hübsch aufbereitet, mundgerecht serviert.</p>
<p>Blendle sei dank!</p>
<p>Blendle ist für mich der Ort, an dem es garantiert lesenswerten wertvollen Journalismus zu entdecken gibt. Und der es einem leicht macht, dafür zu bezahlen.</p>
<p>Als das holländische Startup am 14. September 2015 in Deutschland an den Start ging, habe ich mich noch am selben Tag registriert. Ich habe dem digitalen Kiosk meine persönlichen Interessen mitgeteilt – Medien, Familie, Politik, Radsport und einige mehr – seither empfiehlt mir Blendle jeden Morgen sechs Lesegeschichten, sorgfältig ausgewählt und kommentiert von einer Redaktion und prominenten Kuratoren. «Es gibt Artikel, die vergisst man nie. Das hier ist so einer. Berührend und persönlich berichtet er vom Leben einer jungen Frau, die ohne Lithium wahnsinnig wird, doch mit Lithium stirbt. <a href="https://blendle.com/i/neon/ich-glaube-nicht-an-gott-aber-ich-glaube-an-lithium/bnl-neon-20150810-67851_ich_glaube_nicht_an_gott_aber_ich_glaube_an_lithium" target="_blank">Unbedingt lesen.</a>» Die Geschichte stand im Magazin NEON, und weil NEON die Geschichte nicht online gestellt hat, und ich NEON nicht abonniert habe, hätte ich diesen Text wohl nie zu lesen bekommen.</p>
<p>Mein Fazit nach drei Monaten Blendle: Der Online-Kiosk macht ziemlich vieles richtig. Die Auswahl an Texten aus über 100 Titeln ist beeindruckend, wenn gleich viele Zeitungen und Zeitschriften noch fehlen (in der Schweiz sind nur die NZZ und das Magazin «Reportagen» vertreten). Die Preise sind moderat, variieren für die meisten Texte zwischen 25 und 89 Cent, teurer wird’s, wenn man eine ganze Ausgabe kaufen möchte (die Süddeutsche Zeitung kostet aktuell 1.99 Euro, der STERN 2.74 Euro). Ich kaufte auf Blendle im Schnitt für 15 Euro pro Monat rund 20 hochwertige Geschichten und Denkstücke. Zugang und Bedienung sind extrem benutzerfreundlich, die Oberfläche ist aufgeräumt und schlicht gehalten. Ich kann Zeitungen und Magazine durchblättern, mit der integrierten Suchfunktion nach Stichworten oder Themen suchen, mir viel gelesene Artikel anzeigen lassen oder Menschen folgen und sehen, welche Stücke sie lesen und empfehlen. Alle Texte bleiben in meinem Archiv gespeichert – und wenn mir ein Stück nicht gefällt, krieg ich mein Geld zurück.</p>
<p>Die Geld-zurück-Nummer hab ich erst einmal beansprucht, nachdem ich mich bei meiner Kaufentscheidung von den Blendle-Leuten habe verführen lassen. Ein Text aus dem STERN wurde in die Stratosphäre geteasert («Super smart, super lehrreich und absolut lesenswert»), erwies sich dann aber als ziemlich lau. Einmal den Button «Erhalte Dein Geld zurück» geklickt – und die 25 Cent waren wieder auf meinem Guthaben-Konto. Coole Sache, versuchen Sie mal am Kiosk ein Magazin zurückzugeben, weil die Titelgeschichte Schrott war. Eben!</p>
<p>«Blendle rettet den Journalimus. Und führt die Verlagshäuser aus der Krise.» Ein steile These, die ich trotz meiner Begeisterung für Blendle nicht teile. Aus diesen Gründen:</p>
<ul>
<li>Blendle wird auch auf lange Frist den Verlagen nicht die Einnahmen bringen, die bei den Abos und Werbeerlösen wegbrechen.</li>
<li>Blendle, quasi das iTunes der Medien, kann sich nur dann durchsetzen, wenn alle grossen Verlage ihre Text-Ware im Online-Kiosk anbieten.</li>
<li>Verlage werden weiterhin – wenn auch teilweise zeitverzögert &#8211; hochwertige und einzigartige Inhalte kostenlos abgeben und nicht hinter einer Bezahlschranke verstecken. Zeitungen erhoffen sich so mehr Reichweite und höhere Werbeerlöse auf ihren Portalen. Solange guter Journalismus im Netz weiterhin kostenlos ist, bleibt Blendle ein Nischenprodukt.</li>
<li>Wer Blendle regelmässig nutzt, wird immer weniger darauf achten, woher ein Artikel stammt, den er gerade gelesen hat. Die Grenzen zwischen den einzelnen Titel verschwimmen. Wenn es aber in Zukunft egal ist, wo ein grossartiger Text erschienen ist und ob in derselben Ausgabe einer Zeitung oder eines Magazins noch weitere grossartige Texte stehen, dann bedeutet das nichts weniger als das Ende der Zeitungen und Magazine in der heutigen Form.</li>
</ul><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2016/01/04/blendle-gluecksfall-und-dilemma/">Blendle – Glücksfall und Dilemma</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
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			</item>
		<item>
		<title>Das Hamburger Abendblatt holt Flüchtlinge als Reporter</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/28/das-hamburger-abendblatt-holt-fluechtlinge-als-reporter/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Aug 2015 12:54:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wöchentliche Kolumne aus der Sicht der Betroffenen. Die fünf neuen Abendblatt-Reporter könnten unterschiedlicher nicht sein.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wöchentliche Kolumne aus der Sicht der Betroffenen. Die fünf neuen Abendblatt-Reporter könnten unterschiedlicher nicht sein.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/28/das-hamburger-abendblatt-holt-fluechtlinge-als-reporter/">Das Hamburger Abendblatt holt Flüchtlinge als Reporter</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Angst, Angst, Angst &#8211; und nicht fragen, wieso</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/08/15/angst-angst-angst-und-nicht-fragen-wieso/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nick Lüthi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2015 12:51:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Sibylle Berg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kürzer denken, schneller berichten, nix erklären: Mit dem Flüchtlingsstrom verdoppeln Medien ihre Angstrate &#8211; und halbieren ihre Lebenszeit.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzer denken, schneller berichten, nix erklären: Mit dem Flüchtlingsstrom verdoppeln Medien ihre Angstrate &#8211; und halbieren ihre Lebenszeit.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/08/15/angst-angst-angst-und-nicht-fragen-wieso/">Angst, Angst, Angst – und nicht fragen, wieso</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Dem Berufsalltag entfliehen?</title>
		<link>https://medienwoche.ch/2015/07/27/dem-berufsalltag-entfliehen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Antonio Fumagalli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jul 2015 09:47:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Standpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Standpunkt>Blickwinkel]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Work-Life-Balance]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Ferien]]></category>
		<category><![CDATA[Sommer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://medienwoche.ch/?p=25235</guid>

					<description><![CDATA[<p>Frei von Verpflichtungen, aber dennoch bei der Sache: Ferien als Journalist ist auch Arbeit. Aber angenehme. Zum Beispiel Kolumnenschreiben. Letzte Woche hatte ich Ferien. Zeit, um Dinge zu tun, die man sonst nicht tut. Zeit, Gedanken zu ordnen. Zeit, um die Seele baumeln zu lassen. Gesellschaftlich fühlt man sich dabei beinahe unter Druck gesetzt, die <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/27/dem-berufsalltag-entfliehen/">Weiterlesen ...</a></p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frei von Verpflichtungen, aber dennoch bei der Sache: Ferien als Journalist ist auch Arbeit. Aber angenehme. Zum Beispiel Kolumnenschreiben.<br />
<span id="more-25235"></span><br />
Letzte Woche hatte ich Ferien. Zeit, um Dinge zu tun, die man sonst nicht tut. Zeit, Gedanken zu ordnen. Zeit, um die Seele baumeln zu lassen. Gesellschaftlich fühlt man sich dabei beinahe unter Druck gesetzt, die arbeitsfreien Tage zu «nutzen», um die weite Welt oder zumindest die europäischen Länder zu bereisen. Kaum eine Destination ist in Zeiten von Easyjet und Kaufkraftunterschied zu abgelegen, um nicht erkundet zu werden.</p>
<p>Als (ungewolltes) Kind der Generation Y bin ich hierbei keine Ausnahme. Diesmal jedoch hielt ich es mit Goethe und blieb ganz bewusst in der Schweiz: «Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah», schrieb der Dichter anno 1827. Warum nach Vietnam reisen, wenn man noch nie auf der Engstligenalp war? Also erklommen wir in den vergangenen Tagen Alpenpässe, fuhren Seen entlang, überquerten Hügellandschaften &#8211; alles auf dem Rennvelosattel, alles atemberaubend schön.</p>
<p>Was damit allerdings einhergeht: Dem Berufsalltag ist viel weniger einfach zu entfliehen. Das gilt nicht nur, aber besonders für Journalisten. Einen Blick in die Schweizer Zeitungen zu werfen, gehört für mich zum allmorgendlichen Ritual, genauso wie das abendliche (Nach-)Hören des Echo der Zeit. Wie soll man in den Ferien handhaben? Den Briefkasten überquellen, die Podcasts ungeladen lassen?</p>
<p>Ich habe einige Redaktionskollegen, die genau dies tun und es als wunderbar entspannend empfinden. Ich jedoch schaffs nicht. Zwar habe ich die Kadenz meines Medienkonsums etwas zurückgefahren, ganz abschalten kann ich ihn jedoch nicht. Schlimmer noch: Ich habe ungefähr jeden zweiten Tag meine Geschäftsmails gecheckt. Ja, drei davon habe ich beantwortet. Nein, eine Abwesenheitsmeldung hatte ich nicht installiert.</p>
<p>Muss ich mir also Sorgen machen? Bin ich auf dem Weg zum Burn-out, da ich nicht mehr vom Berufsalltag abschalten kann? Nun, diesen Eindruck habe ich nicht im Geringsten (wobei kaum jemand, der es je erlebt hat, in einem Frühstadium die Gefahr deutlich genug wahrnahm). Die Zeitung zu durchblättern gehört praktisch seit ich lesen kann zu meinem Alltag. Es ist Genuss, Erkenntnis, Bildung. Warum sollte ich dies an freien Tagen nicht tun wollen? Dass man sich als Journalist dabei automatisch auch überlegt, welches Thema man vielleicht auch mal aufgreifen oder nachziehen könnte und somit in einer Art Arbeitsmodus bleibt, ist zwar unweigerlich der Fall. Aber ist es auch besorgniserregend?</p>
<p>Arbeitspsychologen bemängeln in regelmässigen Abständen, dass sich Arbeitswelt und Freizeit, ja sogar Ferien, immer mehr vermischen. Internet und Smartphones haben es möglich gemacht. Kein Wunder stand Timothy Ferriss’ Buch «The 4-Hour Workweek» mehr als vier Jahre lang in den amerikanischen Bestsellerlisten. Grundtenor: Die Arbeitszeit kann massiv entschlackt werden, wenn man sich auf die wirklich wesentlichen Schritte (und Kunden) beschränkt. Folglich bleibt mehr Freizeit &#8211; einfach zum Preis, dass man mehr oder weniger ständig erreichbar ist.</p>
<p>Keine unangenehme Vorstellung. Und zumindest aufgrund der technischen Umstände wäre das Ferriss-Modell durchaus auch für Journalisten von Interesse, wir sind ja &#8211; im Gegensatz zu einem Fabrikarbeiter oder einer Modeverkäuferin &#8211; geographisch nicht ständig gebunden. Dennoch taugt es im Redaktionsalltag nicht wirklich, zumal dieser gerade bei einer Tageszeitung viel zu schnelllebig ist (und entsprechend eben doch eine gewisse technische Infrastruktur voraussetzt).</p>
<p>Solange man nicht unter Druck gesetzt wird oder sich verpflichtet fühlt, während der freien Tage in irgendeiner Weise für den Arbeitgeber tätig sein zu müssen, halte ich das Bewahren eines Stücks Alltag für halb so schlimm. Wenn ich ab und an Geschäftsmails lese, bin ich selber Schuld. Ich tue es aus Neugier &#8211; und weil sich darunter auch mal eine Information finden könnte, die nicht warten kann und die mit zwei Klicks an arbeitende Kollegen weitergeleitet ist. Ernsthafte Sorgen mache ich mir deswegen nicht. Der beste Beweis hierfür ist diese Kolumne: Ich habe sie, Sie ahnen es, in den Ferien geschrieben.</p><p>The post <a href="https://medienwoche.ch/2015/07/27/dem-berufsalltag-entfliehen/">Dem Berufsalltag entfliehen?</a> first appeared on <a href="https://medienwoche.ch">MEDIENWOCHE</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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