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LSR

Laute und leise Töne

Ist nun das Tischtuch zerschnitten? Verlegerpräsident Hanspeter Lebrument spricht an der Dreikönigstagung von einem «Krieg zwischen privaten und staatlichen Medien». Mitnichten. Das Gepolter ist der einigermassen hilflose Versuch, die Reihen zu schliessen und die Verleger auf die SRG als Hauptfeind einzuschwören. Zum bisherigen Bösewicht Google waren derweil leisere Töne zu vernehmen.

Die wahren Web-Kommunisten

Für immer mehr Verleger mutiert Google zum ultimativen Feindbild. Der dreiste Dieb klaue munter wertvolle Zeitungsinhalte, lautet die Klage. Dafür wollen die Verlage gesetzlich garantiertes Geld von Google. Der Ruf nach dem Staat ist die letzte Verzweiflungstat in einer gestörten Beziehung zwischen den Verlierern und dem Gewinner des digitalen Medienwandels.

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Abwarten im Windschatten

Die Schweizer Verleger hatten sich zum Ziel gesetzt, in diesem Jahr auf die Einführung eines Leistungsschutzrechts hinzuarbeiten. So schnell geht das aber nicht. An der wiederaufgeflammten Diskussion in Deutschland will sich der Verband Schweizer Medien nicht beteiligen.