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Mediapulse

Das Vertrauen in die Radio- und TV-Forschung steht auf dem Spiel

Die Situation ist erstaunlich, ja unhaltbar: Der Mediapulse-Verwaltungsrat bestellt operative Schlüsselpositionen neu und auf fragwürdige Weise, schweigt danach und verschanzt sich hinter einem Communiqué, das zwar von Mediapulse verschickt wurde, aber offensichtlich nicht von dort stammt und auch keine Ansprechperson nennt.

Wo sind die «Anderen» geblieben?

Den grössten Zuspruch erhalten die Kleinsten: Sparten- und Nischensender erzielen zusammen den höchsten Anteil am Schweizer TV-Markt. Die offizielle Messung hält diese instruktive Kennzahl nicht mehr für erwähnenswert. Die Begründung für den Verzicht überrascht und irritiert.

Publikumsforschung hinkt der Realität hinterher

Zuschauer sind für TV-Sender wichtig und lukrativ. Je mehr Zuschauer, desto teurer kann man Werbeminuten verkaufen. Es schauen aber immer mehr auf ihrem Mobiltelefon fern und werden nicht gezählt. Das soll sich ändern. Damit sind die Werbe- ebenso wie die Medienbranche einverstanden.

Die Quotenmessung funktioniert

Die tägliche Ermittlung der TV-Quote ist ein aufwändiges und komplexes Messverfahren. Dass dieses nicht ganz so einfach manipulierbar ist, wie «Medienwoche»-Kolumnist Nik Niethammer vor einer Woche beschrieben hat, erklärt Gastautor Michael Ziesmann.

Ich bin die Quote

So handgestrickt entstehen die TV-Zuschauerzahlen: Unser Kolumnist war eine Zeit lang Teil des neuen Panels zur Quotenmessung. Die Manipulationsmöglichkeiten sind mannigfaltig.

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«Damit hatte ich nie gerechnet»

Es war der Flop des Medienjahres: Auf Anfang 2013 wurde eine neue Messmethode für die TV-Nutzung eingeführt. Doch die Neuerung entwickelte sich schnell zum «Quotendebakel». Über Monate wurde in der Branche um die Veröffentlichung der Zahlen gestritten. Bis heute ist das Vertrauen in die neue Währung getrübt. Manuel Dähler, Direktor von Mediapulse und verantwortlich für Weiterlesen …

TV-Quoten: Der Ursprung der Unzufriedenheit

Warum schneiden vor allem private TV-Sender beim neuen Messsystem «schlechter» ab als beim alten? Die Stellungnahme der Mediapulse-Anwälte zuhanden des Nidwaldner Obergerichts gibt detaillierte Antworten auf die zentrale Streitfrage.