Radionachrichten: Ab 12 Uhr 30 soll man schweigen
Die Nachrichten des Schweizer Radios sind für die ältere Generation ein Fixpunkt im Alltag. Der ehemalige Redaktor Kurt Witschi erinnert in einem Buch an die Geschichte der Bulletins für die Nation.
Die Nachrichten des Schweizer Radios sind für die ältere Generation ein Fixpunkt im Alltag. Der ehemalige Redaktor Kurt Witschi erinnert in einem Buch an die Geschichte der Bulletins für die Nation.
Ein Blindtext, der stehenbleibt, eine Seite, die irrtümlich in den Druck geht, ein falscher Text, den der Moderator abliest oder eine kleine Unaufmerksamkeit einer Redaktorin – Fehler sind in der Hektik des Nachrichtengeschäfts schnell passiert und können weitreichende Folgen haben. Wir präsentieren einige besonders schöne Trouvaillen aus dem Pannenkabinett der Schweizer Mediengeschichte. Wer am 13. Weiterlesen …
Der DRS-1-«Treffpunkt»: Moderator Dani Fohrler widmet sich mit Hilfe des Lindenstrassen-Fanclubs, einer Medienwissenschaftlerin, einem Drehbuchautor und drei Zuhörern zwei Stunden lang Fernsehserien, die auch DRS-1-Hörer interessieren könnten.
Das Schweizer Radio und Fernsehen SRF verweist allzu gerne auf eigene Angebote und verschwendet so Sendezeit mit penetranter Eigenwerbung. Die wachsende Selbstreferenzialität kostet zwar nichts, bringt dem Zuschauer aber auch keinen echten Mehrwert.
«Chez les Welsch» hiess es bis am letzten Freitag während rund zwei Wochen auf DRS 3. Die angekündigte Entdeckung einer «unbekannten Welt» blieb jedoch aus. Hitparadenmoderator und wenig sensibler Vielschwätzer Nik Thomi und seine Begleiterin Carole blieben angesichts der spannenden Herausforderung erschreckend belanglos. Klischees und Sozialfolklore waren Thomi wie auch Produzent Stephan Lütolf wichtiger als Weiterlesen …